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Mikroprobleme...

  • Merlin
  • 16. Februar 2003 um 19:53
  • Merlin
    Beiträge
    23
    • 16. Februar 2003 um 19:53
    • #1

    Ich hab zwei AKGc1000, miteinander gekauft, min. 2 Jahre alt.
    Seid neustem ist mir aufgefallen das ich beim einen weniger Signal bekomme: Ich muss den Gain ordentlich höher aufdrehen um vergleichbare Pegel zu erhalten. Klingen tuts aber identisch...

    Irgendwann ist's mir seltsam vorgekommen, denn ich glaub früher war das nicht. Ich habs also mal zum Überprüfen gegeben: kein Fehler festgestellt...

    Kann das sein? Ist das normal das zwei gleiche Mics so unterschiedliche Pegel haben?

    Danke im Voraus
    Merlin

  • e-on
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    2.841
    • 17. Februar 2003 um 01:48
    • #2

    Aufmachen, reingucken ob da ein Trimmer oder Pegelregler ist, mit dem man die Empfindlichkeit einstellen kann.

    :?:

  • Hubert Barth
    Profi
    Beiträge
    1.416
    • 17. Februar 2003 um 09:20
    • #3

    Ich hatte das mal mit einen Pärchen Beyer MC 713.
    Kapsel getauscht - eine Kapsel hatte ca. 6 dB weniger.

    Ich habe dann beide eingeschickt und Beyer hat bei dem leiseren die Kapsel neu bespannt.
    War damals recht preiswert, unter 40 Mark incl. Versand.

  • JF
    Verifiziert
    Beiträge
    2.934
    • 17. Februar 2003 um 14:32
    • #4

    Grüsze!

    Beim C1000 kann man die Empfindlichkeit nicht per Poti einstellen, da Elektretkapsel. Daher sollte sich die Empfindlichkeit auch über Jahre nicht verändern.

    Einige dB Unterschied zwischen verschiedenen Mikrofonen können schon auftreten, 6dB ist aber schon SEHR viel!
    Wie viel beträgt der Unterschied ca. in dB?

    Wenn du es ganz genau brauchst hilft nur der Kauf eines ausgemessenen Paares.

    mfg
    JF

  • e-on
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    Beiträge
    2.841
    • 18. Februar 2003 um 01:02
    • #5

    hätte ja sein können, dass da ein Vorverstärker, Impedanzwandler Entzerrung und oder ne Symmetrierung drinn ist.

    Ich kenne das Teil natürlich nicht, mache meine Geräte aber immer auf um zusehen womit ich arbeite und welche Möglichkeiten sich mir verbergen.

    :?:

  • JF
    Verifiziert
    Beiträge
    2.934
    • 18. Februar 2003 um 09:51
    • #6

    Natürlich ist da Elektronik drinnen, aber das ist ein Impedanzwandler (und noch einige Kleinigkeiten), und der hat nun mal Verstärkung 1, da ist nichts einstelbar.
    Ein Deffekt der Elektronik ist recht unwahrscheinlich und wenn das Mikro geserviced wurde dann sollte der Lautstärkeunterschied nur wenige dB betragen.

    mfg
    JF

  • SChris
    Profi
    Beiträge
    45
    • 18. Februar 2003 um 11:39
    • #7

    Habe auch mehrere c1000 und kenne das Problem nicht,
    allerdings hatte ich es mal bei einem EV.
    Elektretkondensatormiks haben eine vorgeladene Kapsel und bei nem
    größeren Absturz kann sie sich entladen. Manchmal hilft da nur noch die Kapsel auszutauschen - aber ich hab es auch schon geschafft mit einer guten Phantomspeisung (also 48V) die Kapsel wieder brauchbar zu laden (hat bei dem EV funktioniert). Wenn du natürlich grundsätzlich mit Pulten arbeitest die 48V haben..dann brauchst du ne neue Kapsel..

  • Merlin
    Beiträge
    23
    • 18. Februar 2003 um 22:36
    • #8

    Nachdem das Mic heute gar kein Signal mehr von sich gab hab ichs mal wieder auseinandergenommen. Nichts gefunden - nichts gemacht. Und dann wieder zusammengesetzt. Und schon hab ich wieder Signal. Also muss da irgendwo ein Wackel sein. Schade, so kann ich das Mix Live nicht mehr einsetzten.

    Danach hab ich nochmal geschaut, es sind etwa 5dB Differenz. Gut möglich dass es mal runtergefallen ist. Steht halt auch manchmal auf der Bühne.

    Wenn ich den Wackel noch lokalisieren und beheben kann werd ich mal die Kapsel tauschen. Sonst muss ich wohl das Mic ersetzen...

    Danke für die Antworten,
    Merlin

  • jenspoppe
    Beiträge
    5
    • 17. März 2003 um 18:21
    • #9

    Hallo, um die 6db pegelabfall können oft auf einen kabelbruch beim xlr-stecker hindeuten. wenn zb. der cold abgetrennt ist, liefert das mic noch pegel, nur ziemlich genau 6db weniger. check doch einfach mal den stecker bzw die kabel dorthin.

  • JF
    Verifiziert
    Beiträge
    2.934
    • 17. März 2003 um 18:24
    • #10

    Ne, das kanns nicht sein.
    Beinahe alle C-Mikrofone haben keinen echten symetrischen Ausgang und führen die Signalspannung daher nur am Pin 2.

    mfg
    JF

  • JU
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    105
    • 17. März 2003 um 22:56
    • #11

    Wie ist bei den C-Mikros gewährleistet, daß ich trotzdem auf längeren Übertragungswegen ein sauberes Signal kriege? Sorry, wenn ich damit vielleicht eine blöde Frage stelle, aber ich kenne bisher nur hot auf 2 und cold auf 3 als das einzig Vernünftige bei Mikrosignalführung.

    Grüße
    Jan

  • wora
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    • 18. März 2003 um 01:21
    • #12

    trotzdem hat JF recht, eine "richtige" symmetrie findet man nur bei den teureren kondensator-mikro´s.
    z.b. bei allen typen von schoeps ...

    das ist halt auch eine kostenfrage. Kondensatormikros sind sowieso deutlich aufwändiger und deshalb teurer als dynamische. wenn man preisgünstig bleiben will, muss halt irgendwo "gespart" werden.
    ich meine, nicht umsonst trifft man schoeps fast nur beim rundfunk an...

    es ist ja nun nicht unbedingt gleich unsymmetrisch, wenn das signal nur auf pin 2 rauskommt.
    pin3 ist dann der bezugspunkt des signals, der mit der masse nix zu tun hat. wenn der eingangsverstärker ein differenz-preamp ist (ist wohl die regel), werden störungen ja trotzdem unterdrückt.
    das ist also immerhin noch "quasi-symmetrisch"... :wink:

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • JU
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    • 18. März 2003 um 07:29
    • #13

    OK, kapiert. Danke! :) Ich wollte die Aussage von JF auch in keinster Weise in Zweifel ziehen. Ich wußte einfach nicht, wie das funktioniert. Das Mitlesen in diesem Forum ist ein beständiger Lernvorgang für mich. :wink:

    Grüße
    Jan

  • JF
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    • 18. März 2003 um 10:05
    • #14

    Man nennt das Ganze auch "Quasi Symmetrisch", und das ist es auch.
    Die Impedanzen auf 2 und 3 müssen gleich sein (= Ausgangsimpedanz des Verstärkers muß nachgebildet werden), dann werden Störungen in der nachfolgenden symmetrischen Eingangsstufe wegsubtrahiert. (wenns wer genau wissen will ;-)) Der eigentliche Vorteil der symmetrischen Übertragung bleibt so voll erhalten!

    "Richtig" Symmetrischen Ausgang mit Signal auf Pin 2 und invertiertes Signal auf Pin 3 gibts (meines Wissens) NUR bei Schöps (und die Elektronik ist supersimpel, 30 Jahre alt und nicht übertrieben leistungsfähig) und bei Mikros mit Ausgangsübertrager!
    Auch in Neumanns, Sennheisers, AKGs, ..... Top-Mikros wird mit Quasisymmetrie gearbeitet, da man sich mit einer zusätzlichen Symmetrierung (=Invertierung) mehr Mist einfängt als es bringt .... :( :cry: :evil:

    Nähkästchen zu, :wink:
    JF

  • wora
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    • 18. März 2003 um 19:42
    • #15

    hallo JF,

    wenn ich deine worte richtig interpretiere, sind schoeps mikros also veraltet und fangen sich nur probleme ein...
    da muss ich aus eigener erfahrung (ich besitze welche) leider widersprechen.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • JF
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    • 18. März 2003 um 20:07
    • #16

    Grüsze!

    Zum Glück besteht ein Mikro nicht nur aus Elektronik .... 8)

    Die Schoeps-Dinger sind Spitze!
    Aber mit anderer Elektronik wären sie höher aussteuerbar (Max SPL), rauschen eventuell einen Hauch weniger und hätten eventuell einen etwas niederimpedanteren Ausgang. Und die "aufprägung" der Spannung ist eigentlich etwas brutal und eine kleine Gratwanderung.
    Dafür wären sie halt nicht richtig symetrisch und man würde vielleicht etwas mehr Platz für die Elektronik brauchen. Preis u.s.w.....

    Ist natürlich fraglich ob man diese kleinen Vorzüge wirklich braucht bzw. ob die Nachteile bei diesem Mikrofonkonzept nicht überwiegen und deshalb der "alte" Verstärker bleibt.

    Aber ich als Elektroniker ..... :wink: 8)

    mfg
    JF

    p.s.: Die von mir angedeuteten Probleme hat der Entwickler zu lösen und sind bei der Schoeps Schaltung grundsätzlich nicht vorhanden. Dafür wieder andere .... aber das führt hier & jetzt wohl zu weit.

  • wora
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    • 18. März 2003 um 22:31
    • #17
    Zitat von "JF"

    Grüsze!

    Zum Glück besteht ein Mikro nicht nur aus Elektronik .... 8)

    Die Schoeps-Dinger sind Spitze!
    Aber mit anderer Elektronik wären sie höher aussteuerbar (Max SPL), rauschen eventuell einen Hauch weniger und hätten eventuell einen etwas niederimpedanteren Ausgang. Und die "aufprägung" der Spannung ist eigentlich etwas brutal und eine kleine Gratwanderung.
    Dafür wären sie halt nicht richtig symetrisch und man würde vielleicht etwas mehr Platz für die Elektronik brauchen. Preis u.s.w.....

    Ist natürlich fraglich ob man diese kleinen Vorzüge wirklich braucht bzw. ob die Nachteile bei diesem Mikrofonkonzept nicht überwiegen und deshalb der "alte" Verstärker bleibt.

    Aber ich als Elektroniker ..... :wink: 8)

    mfg
    JF

    p.s.: Die von mir angedeuteten Probleme hat der Entwickler zu lösen und sind bei der Schoeps Schaltung grundsätzlich nicht vorhanden. Dafür wieder andere .... aber das führt hier & jetzt wohl zu weit.

    Alles anzeigen

    oooch...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • JF
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    • 19. März 2003 um 09:55
    • #18
    Zitat von "wora"

    oooch...

    tja...

    :lol:
    JF

  • wora
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    • 19. März 2003 um 14:19
    • #19

    hi,

    es gibt bei schoeps so nette zwischenstücke zur pegelminderung (-10 und -20dB). man schraubt sie einfach zwischen kapsel und speiseteil.
    damit sind die pegelprobleme behoben.

    grüssle

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • JF
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    • 19. März 2003 um 16:27
    • #20

    Aber das Rauschen ....
    Na egal, ich werde hier jedenfalls nicht irgendwelche Firmen/Produkte schlecht machen und will auch keine Werbung für andere machen!
    Das hab' ICH nun wirklich nicht notwendig 8) *g*

    Und wie gesagt, bei einem Mikro gibts einiges mehr als die Elektronik!

    mfg
    JF

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