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heißes basshorn auslaufen lassen..?

  • Simone_Beck
  • 16. April 2009 um 02:28
  • Simone_Beck
    Beiträge
    6
    • 16. April 2009 um 02:28
    • #1

    Hallo Forum!
    nach erfolgreicher anmeldung gleich mal ne frage, die mir schon länger unter den nägeln brennt.. ;-]

    nach einiger zeit unter ärgster vollast werden die chassis in den geschlossenen Druckkammern unserer zwei 15er Basshörner ziemlich heiss.
    wir hatten mal bei einer Wechsel-Aktion in die serviceluke als 'hitzefenster' eine 5mm dicke Alupatte geschraubt, auch um zu fühlen was innen los ist.

    Nun habe ich schon folgendes erlebt: die Bässe liefen die ganze party hindurch bis zum schluss fehlerfrei. dann von 100 auf null ausgeschaltet. (sind ja noch heiss, aber keine kühlende Bewegung mehr..)
    Also es ist vorgekommen, das die chassis NACH starker dauerbelastung irgedwie festgegangen sind, also beim nächsten einsatz nicht mehr in ordnung waren. kann das sein? durch verformung beim auskühlen oder so?

    nun meine frage: sollte man die anlage generell zum ende der party noch ne weile halblaut 'fahren', sozusagen langsam auslaufen lassen, ähnlich wie den körper beim sport?

    lacht mich ruhig aus, aber kann jemand doch etwas dazu sagen?

    grüße! s1m0n3

  • ralle14
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    2.512
    • 16. April 2009 um 06:38
    • #2

    Physikalisch nicht möglich, denn wenn keine Energie mehr zueführt wird, kann auch keine Hitze mehr entstehen. ;)

  • Thomas
    Verifiziert
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    10.847
    • 16. April 2009 um 06:58
    • #3

    das problem dürfte eher am abbau gelegen haben.
    wenn ein chassis richtig heiß ist kann der kleber am magnet weich werden.
    baut man nun ab und setzt die kisten unsanft auf kann es zur verschiebung des magneten und damit zur verschiebung des luftspales kommen und die spule sitzt dann fest oder wieder abgeschnitten.
    passiert z.b. beim martin audio h3 beim 10" midchassis sehr gerne.
    => leise weiterlaufen lassen ist unnötig, aber ne halbe stunde auskühlen lassen kann durchaus sinn machen.

  • skyworker
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    • 16. April 2009 um 08:19
    • #4

    @ Ralle: Du magst recht haben, trotzdem staut sich die vorhandene Hitze im Inneren der Druckkammer oder - noch kleiner - im Antrieb und kann dort zu defekten führen. Kleber weicht nicht nur durch die Maximaltemperatur, sondern auch durch die Wirkdauer. Möglicherweise wird auch der Spulenträger weich oder verformt sich, die Schwingspule kann auch durch aufgeweichten Kleber an Definition verlieren und dadurch etwas im Umfang zunehmen. Sobald die "Zwangslüftung" durch Membranbewegung fehlt, können solche Effekte auftreten.
    Analoges Beispiel aus der Zeit eurer Väter und Großväter (und für Treibsand und mich ;O): Früher hatten Autos keinen Elektrolüfter vor dem Kühler, sondern einen über Keilriehmen mechanisch gekoppelten. Richtig gekühlt wurde also nur, solange der Motor lief. Hat man also - damals fuhr man mit dem Opel Record in den Sommerurlaub nach Rimini - den Motor über den Brennerpass gequält, war noch alles gut. Aber weil Papi dann unbedingt sofort diesen italienischen Kaffee aus der kleinen Tasse probieren wollte (dann fühlte man sich direkt wie im Urlaub), hat man direkt oben auf dem Berg auf der italienischen Seite in diesem netten kleinen Café angehalten... und während Papi den Kaffee und die kleinen eine bunte Limo geschlürft haben ist dort ist dann der Kühler geplatzt, weil der Motor überhitzt war - mangels Kühlung.

    Also nicht immer gleich die Physik bemühen und sagen: Das geht nicht! Das hat man unlängst auch noch von halben Atomen behauptet. Aber da waren der Treibsand und ich auch noch nicht auf dieser Welt ;O)

    SKY

    Kein Applaus für Scheiße!

  • Mechwerkandi
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    • 16. April 2009 um 08:42
    • #5

    Der Kühler ist sicher nicht geplatzt, weil der der Motor überhitzt ist. Zum einen hat der ein Überdruckventil (~ 0.8 bar), zum anderen ist nicht der fehlende Ventilator-Luftstrom das Problem, sondern der fehlende Kühlmittel-Umlauf, weil die Wasserpumpe steht.

    Das gilt heute noch wie damals: Nach scharfer Autobahnfahrt den Motor nicht brüsk abstellen, sondern noch 1-2 min im Stand weiterlaufen lassen.

    Die riemengetriebenen Lüfter kosteten permanent Leistung/Verbrauch, und das will man heute nicht mehr.
    Alte Hasen aus dem Rallyesport fuhren kurze Sonderprüfungen sogar mit abgeworfenem Keilriemen. :wink:

    Die tatsächlichen Gründe für den beschriebenen Chassisausfall werden sich nur schwer ermitteln lassen.
    Fakt ist: Das System wurde offenbar überlastet. Da hat aber weder das Chassis noch der Einbau Schuld dran.

  • PeeKay
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    487
    • 16. April 2009 um 11:52
    • #6

    Grundsätzliche Frage dazu:

    Wie kommt es überhaupt zu dieser "erhöhten" Wärmeentwicklung?
    Wenn Verstärker und Boxen richtig aufeinander "abgestimmt" sind, dürfte das doch überhaupt nicht passieren?
    Oder liegt ein Konstruktionsfehler der Boxen vor?

    Das die Chassis bei Volllast "etwas" warm werden... OK.
    Aber gleich so stark das da "innen etwas verschmort" ? :shock:

    Servus! Peter.

  • jogi
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    497
    • 16. April 2009 um 12:27
    • #7
    Zitat von "PeeKay"

    Das die Chassis bei Volllast "etwas" warm werden... OK.
    Aber gleich so stark das da "innen etwas verschmort" ? :shock:


    Bei aktuellen Basschassis und Volllast hat die Schwingspule eine Temperatur von 150-200 Grad. Wenn jetzt der Lautsprecher in einem kleinen geschlossenen Gehäuse sitzt (Basshorn), kann die Hitze nicht abgeführt werden und das Magnetsystem heizt sich immer mehr auf. Es wird deutlich heißer als "etwas" warm.

    Lautsprecher, Hörner und Treiber zu verkaufen

  • sheepsound
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    • 16. April 2009 um 12:41
    • #8
    Zitat von "PeeKay"

    Grundsätzliche Frage dazu:

    Wie kommt es überhaupt zu dieser "erhöhten" Wärmeentwicklung?
    Wenn Verstärker und Boxen richtig aufeinander "abgestimmt" sind, dürfte das doch überhaupt nicht passieren?

    Oder liegt ein Konstruktionsfehler der Boxen vor?:


    Ne... wohl eher der klassische Bedienungs- bzw. Unterdimensionierungsfehler...

    Zitat: nach einiger zeit unter ärgster vollast ...

    Noch Fragen

    Sheep

    http://www.SheepSound.de

  • tufkamar
    Gast
    • 16. April 2009 um 13:18
    • #9

    wobei man auch sagen könnte

    "wenn das Ding das lt. Datenblatt abkann dann muss es das auch in der Realität können"

    Vielleicht verrät der TE uns ja mal, um welche Hörner es sich handelt, was die "ärgste Vollast" war und evtl. noch ein paar andere Infos zu dem Abend (Amps, Musik, ...)

  • treibsand
    Verifiziert
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    • 16. April 2009 um 13:26
    • #10

    Oh, das alte Basshorn-Problem... :lol:
    Zu meiner (und Sky's Zeit - also lange nach mechwerkandi) waren die Treiber deutlich kleiner dimensioniert. Und bei den 'hohen' Wirkungsgraden moderner Chassis ist es nicht verwunderlich, wenn die Temperaturen deutlich über dem Gefrierpunkt liegen. Die entstehende Wärme kann in Horngehäusen nicht weg und *schwupps* - Treiber defekt.
    Das Problem ist allerdings tatsächlich nicht die Wärme oder zugeführte Energie, sondern, dass man versucht ein System deutlichst ausserhalb seiner Parameter zu nutzen. Ich würde also an anderer Stelle ansetzen, nämlich der Konfiguration der PA. Mein Tip: ihr habt zu wenig und falsch eingestellte Subs ggf. sogar mit den falschen Treibern. Wenn du uns mal verrätst, was ihr da nutzt (schlimmstenfalls mit Bildern zum erraten), dann kann man auch weitere Tipps geben.

    Liege ich richtig, wenn ich auf Eigenbausubs tippe? Einer je Seite? Mit viel Tiefbassboost im Controller/EQ?

    Ich habe seinerzeit auch recht lange gebraucht (4-5 reconings), bis ich herausfand, wie ich unsere Eli-Subs richtig betreibe (Menge/Aufstellung/Boostfrequenzen). 18 Jahre später freue ich mich, hin&wieder den Schund zu treten und moderne BR-Kisten stehenzulassen.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • Simone_Beck
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    • 16. April 2009 um 20:30
    • #11

    Tach! Na meine Fresse..
    möchte gern auf alles eingehen - aber zuallererst: hab's mir so in der art gedacht, nun kann ich's mir vorstellen.
    analoges beispiel der kfz-motor. hatte mal einen renault19, wo man den lüfter am kühler manuell einschalten musste - egal.

    die basshörner sind nach dem bauplan der soundklinik, und zwar der w-bin mit 15"Treiber.

    http://www.sound-klinik.de/free/basshorn.pdf

    geschlossene kammer, hitzestau, klar. haben da wie gesagt ein fenster in einer der Kammerwände, mit davorgeschraubter Aluplatte. Nicht um den innenraum zu kühlen sondern um zu fühlen wie heiß die dinger schon sind - und das werden sie.
    Dauert ne weile aber nach 6-8 Stunden, kann man dem horn nicht verdenken ;-]
    die treiber sind meines wissens nach CPA 14-400 von C... stückpreis ca. 80€.

    http://www2.produktinfo.conrad.com/datenblaetter/…_CPA_15-400.pdf

    da der treiber billig ist und dennoch gute werte haben hatten wir den damals ausgesucht. die beiden ersten hörner haben mindestens 3 jahre auf dem buckel...

    Verstärker ist T-Amp 1400. Ist eigentlich für 4 von den Hörnern geplant. Momentan sind's drei und eine baustelle. Die bässe sind an für sich gut für draussen bzw. live-mugge.

    Thomas & skyworker : auf jeden Fall. unsanft angeweichte aufgeheitzte chassis umhergepoltert. das war's bei einem mal 100%
    aber auslaufen lassen würde dem motor im standgas entsprechen.
    Metall & Magnet sind aufgeheitzt und geben wegen der geschlossenen kammer wärme langsam ab. holz - schlechter wärmeleiter. daher die aluplatte vill. gar keine schlechte idee zur schnelleren abführung?

    überhaupt: habe mal versucht, bei einem speaker die mebbran in einem stück vom chassis zu lösen, dazu das ding ne weile in den backofen gepackt. nach ner weile konnte man von innen die sicke rundherum ablösen, soviel zur temperaturbeständigkeit der klebstoffe...
    ärgste vollast meint bspw. elektro-mugge mit viel bass über lange zeit auf hohem pegel. kurz vor der clipping-led sozusagen.
    50Hz Lowcut und ab 150Hz Trennung mit 12dB zu den Tops, so funktioniert das normalerweise echt super.

    Chassis kann laut datenblatt 400W ab, hat laut datenblatt niedrigen Qts. im 4Ohm betrieb also max 350W aus dem T-Amp1400, bei einem einzelnen Horn pro kanal sind's glaub ich 400W.
    und die sollen eigentlich auch ausgenutzt werden, oder?

    treibsand: wie gesagt, w-bin von sk sundklinik, getrewnnt wie beschrieben über die aktive frequenzweiche. sub's oder hörner - da war die entscheidung damals leicht ;) lieber mehr arbeitsaufwand beim bauen und dafür mehr dezibel! außerdem wirklich gut (und durchaus bewährt) für draussen.

    an alle: möchten und können auf diese hörner nicht verzichten.
    ich glaube sanft auslaufen lassen werden wir machen aus 'mitgefühl' zum sound-motor auch wenns vill. net unbedingt was bringt - aber die Dinger stehen lassen und beim abkühlen lassen wie rohe Eier behandeln ist ab nun Pflicht!!
    wollten schon länger massiv auf 6stück aufrüsten aber die müssen halt auch verlässlich sein und ne weile halten.

    vielen dank für eure antworten, kann mir die problematik jetzt besser erklären!

    könnte man nicht weiterführend den innenraum der kammer wie einen Endstufenkühlkörper 'andersherum' gestalten oder würde das nix bringen?
    oder einen passiven Temperatursensor mit Trennfunktion am chassis direkt, als lebensretter vorm hitzetod?
    hmm...

    grüße! s1m0n3

  • Peerless
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    • 16. April 2009 um 21:56
    • #12

    fürs labhorn hat mal wer ne kühlung gestaltet die eine alupipe von der kernbohrung zur aluplatte führt... hinten sind löcher in der pipe (an der aluplatte) damit wird die luft durch die pipe gepresst und damit direkt an der aluplatte über das rohr als verbinder gekühlt.... soll ne menge mehr belastbarkeit gebracht haben. aber ob sich das lohnt ?

    http://www.ae-rental.de

  • Simone_Beck
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    • 16. April 2009 um 22:12
    • #13

    yeahh, das ist ein lösungsansatz nach meinem geschmack!
    hörner mit geschlossener kammer werden heiss - okay. aber was kann man dagegen machen!?

    die sache verstehe ich nur noch nicht ganz. angenommen die röhre führt von der polkernbohrung nach aussen durch die druckkammer. entsteht dann nicht eine seltsame druckmäßige belastung..?
    obwohl..
    eigentlich ja nicht.. wenn die verbindung dicht ist drückt ja nur die luft unter der kalotte da durch?

  • mckrise
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    • 17. April 2009 um 01:21
    • #14

    Hallo,
    ich möchte 2 Gedanken in die Diskussion einwerfen:
    Wenn Du die Luft unter der Staubkalotte durch ein Alurohr nach außen pumpen willst, dann musst du der warmen Luft soviel Druck mitgeben, dass sie es auch wirklich bis nach außen schafft und dann kalte Luft angesaugt wird (wenn die Membran wieder nach vorne schnellt)...
    ... und eigentlich wollen wir ja gar nicht die Luft durch das Loch hinter der Dustcap rausdrücken, sondern um die Schwingspule herum führen, damit diese dort gekühlt wird...

    aber: die Rückkammer mit einem Kühlkörper kälter zu halten macht (meiner Meinung nach Sinn, hab vergleichstest free air geschlossen gemacht...)...
    (es geht aber noch besser)

    anderer Einwurf:
    wenn du die Anlage noch auf Halblast weiterlaufen lässt, macht die Membran auch kaum noch kühlende Bewegungen... und wenns in der Box eh schon sehr warm ist, dann wird ja eh nur die warme Luft hin und hergeschoben.
    Wenn schon,denn schon lieber nen ordentlich Hub machenden Sinus durchschicken... ;)
    halte dennoch die ausmachen (keine neue Energie zuführen) Lösung ,und falls der Kleber locker geworden ist, abkühlen lassen Lösung für am besten.

    Evtl. doch in bessere Chassis investieren, da dort der Kleber vielleicht besser ist und höhere Temperaturen aushält...bei unserem Powertest wird die Schwingspule ungefähr 300 K wärmer als Raumtemperatur...und da sollte sich auch noch kein Kleber lösen ;) und da ist wesentlich mehr Leistung am Start als ein 400 Watt T-Amp mit Musiksignal... (allerdings Free Air)

  • fever fever
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    929
    • 17. April 2009 um 02:11
    • #15

    hat sich schon einer gedanke gemacht wie gross der unterschied zwischen halber bzw voller leistung eines chassis bezüglich des schalldrucks ist????

    ob ich auf ein bsp. 600w AES chassis 300w gebe gegenüber den 600w dann sind das ca. 3dB unterschied je nach verhältnis der umgebung!
    das merk man bzw der gast evtl. vielleicht=?!??!?!??!?!

    aber dafür lieber 2 bässe des gleichen typs hinstellen dann sind die ca. 3db rausgeholt und die bässe laufen immer noch locker im mittelfeld und haben reserve bei der halben leistung :wink:
    und halten ne weile länger!!!!

    ich wollts nur mal ansprechen zwecks der therminalen auslastung des chassis bei voller leistung, da wird nur in die luft geheizt, ganz ehrlich.

    vielleicht möchte einer der kollegen mal kurz ne pi mal daum tabelle erstellen wie sich der schalldruck im verhältnis zur leistung aufbaut die man aus dem amp rausholt?????

    gruss Andre´

  • treibsand
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    • 17. April 2009 um 08:03
    • #16

    so, mal meine 2 ct:
    Ihr betreibt ein "billiges" Horn mit einem billigen Speaker am Grenzbereich und das ganze geht kaputt.
    Das ist zwar unschön, aber normal... Ein 80€ Speaker muss halt billiger gefertigt werden, als ein 400€ Speaker :wink:
    Bei der Grösse kann man nicht sparen, also fehlen KnowHow, Dauerleistung, Klebstoffe etc. pp.

    Versucht es tatsächlich mal anders: 3 oder 4 Hörner je Seite, jedes mit 200W füttern, LoCut raus und je nach Top ggf. ein bisschen höher trennen. Hörner leben vom Rudel. Einzeln sind sie nicht zu gebrauchen. Sie wollen auch selten überlastet werden...

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • Mechwerkandi
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    • 17. April 2009 um 11:14
    • #17

    Die backchamber mit einer Alu-Platte zuschrauben, und da drauf ein 150 W Perltier Element.
    Schafft zwar nicht viel, wird aber wenigstenz schön warm... :wink:

    Es läuft doch immer auf das gleiche hinaus:
    Irgendein Freizeitbeschäler dreht der Anlage das Genick um.
    Die Schuldzuweisung erfolgt mangels Kritikfähigkeit an das Equipment.

    Der Fehler wäre mit anderen Chassis genauso passiert. Bestenfalls später.

    Was immer hartnäckig ignoriert wird:
    Ein Tieftöner MUSS huben. Sonst wird er die Wärme nicht los.

    Mein unentbehrlicher Hiwi Blaschek sagt immer:
    Zuviel Hub = Chassis tott.
    Zuviel Leistung = Chassis auch tott.
    Zuviel lo-cut und Leistung = Chassis schnell tott.

    Chassis tott? Blaschek Arbeit. Nix gutt.

  • deltamax
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    • 17. April 2009 um 11:45
    • #18

    freut euch, das die pappen überhaupt so lange ganz geblieben sind. unbedingt den lowcut tiefer setzen! bessere pappen nehmen, die auch temperaturfest sind.aluscheiss weglassen, rumfühlen bringt dann auch nix mehr. eh das alu warm wird, klebt dein spulenkleber schon wie kaugummi. techno geht mit wenig leistung, viiiiiielen boxen und nem ausgeklügeltem rms/peak limiting.
    also:

    achtung, was jetzt kommt ist für elektronischen kram, hier gehts nicht mehr um schön, sondern ums nackte überleben...;)
    sozusagen "guerillia pa'ing"

    6 hörner baun davon, 3 pro seite
    alle 6 wenigstens mit kappa15lf bestücken(oder besser, aber ihr habt ja kein geld;) )
    lowcut dann 35hz, 12-18db/oct., oben bis 130hz ok.
    endstufe tamp1400-->geht an 2,7 ohm, ist aber nicht schön(ihr habt kein geld für 2 stufen?).ausprobieren, tot fahren, dann amtliche endstufe kaufen.drauf achten das die lüfter sauber sind, wegen kühlung.
    für den cpa reicht der tamp, für kappas würd ich was bissl grössres nehmen.nicht übertreiben, ca 350w/pappe reichen!!
    controller-->bei tamp halt knapp unter rot limitieren mit LANGEN!!!!!!!!!!!! release zeiten, um nicht noch zusätzlich dynamik zu reduzieren. wenn der limiter angeht, muss pegel pauschal reduziert werden. am besten 2-4sekunden.absolute notbremse. denkt dran, die pa hängt die ganze nacht da drin. die roten lampen gehn eh nicht wieder aus;)
    topteile soweit runter limitieren, das der bass nicht von limiter weggedrückt wird. pegelverhältnisse bass/top also mit'm limiter einstellen;)
    kurze release zeiten machen nur noch mehr dauerlast auf den pappen, vorsicht!

    (ganz schick sind amps mit guten peak limitern, dann kann man im controller mit längeren attack, und langen release zeiten schön rms reduzieren. dann wirds quasi nicht mehr lauter überm treshold. kurze impulse, wenn die platte doch mal dynamisch ist, drücken dann die amp-limiter weg, es wirkt dann lauter. wenn die djs halt banane machen wie blöd, wirds halt wieder bissl leiser-pech. ist meist egal weil a) djs besoffen und b)gäste besoffen...bringt dir aber hintenraus bissl entspannung an den spulen)

    cool wären noch pegelreduzier-spannungsteiler in den kabeln, um den controller nicht schon im INPUT zu übersteuern. n kleiner submixer tuts auch, wenn die djs nicht wissen wo das ding ist(leeres case nehmen-rein und deckel zu, oder mit molton verstecken)

    so wirds auch mit elektro;)

  • TobiV
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    1.426
    • 17. April 2009 um 12:33
    • #19

    die belastbarkeit ergibt sich für mich immer aus dem spulendurchmesser.. bei 3" sind bei mir 300w drinn, bei 4" 400. egal was der hersteller sagt bzw dessen marketingabteilung. In br sieht das natürlich entspannter aus, aber im horn würd ich da nich viel drübergehen, gerade bei konserve.

    ...ein Beck's bitte...

  • Simone_Beck
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    • 17. April 2009 um 15:07
    • #20

    Tach jesacht!
    ihr seid jut hier im forum, hätte nicht gedacht, das so viel interesse besteht - macht echt spass!

    also wir machen uns unsere anfängergedanken ja auch und diskutieren drüber.

    Vo der Soundklinik kam im PA-Forum die Anregung, magnetnahe Flächen der Druckkammer mit 4cm durchmesser Löchern im abstand von 2cm zu perforieren - und ne dickere Aluplatte draufzukleben & zu schrauben.

    Der kühleinsatz speziell für die polkernbohrung ist das beste, was ich bisher gesehen habe.
    Alurohr steckt im Polkern, am Ausgangsende kann man ne Aluplatte parallel zum Magnet anschrauben.
    Luftlöcher am Ausgangsende kreisförmig in den Zylinderwänden sorgt dafür, das die warme luft gegen die Aluplatte strömt, Außerdem bleibt das Innenvolumen intakt.
    Dazu kühlprofil an nahe Aussenwand - könnte einiges verbessern.

    Wirbelströme im magnetfeldnahen Alu!? is quatsch oder?

    Abgesehen davon liefen die Dinger ja bisher gern volle Hütte und zwar meißt nur zwei nebeneinander.
    mehr hörner - weniger aufgedreht - stimmt schon. 2/3 der Max.Leistung
    Machen wir zukünftig anders. aber trotzdem weiter zum Hornkammer-Hitzetod-Problem... präventiv!

    mckrise: verstehe das mit dem auslaufenlassen leise wenig bringt. wenn man aber ne leicht zu öffnende serviceklappe an der druckkammer hat, könnte man ja überlegen, die zum besseren auskühlen zu öffnen und den lautsprecher luft-luft-mäßig ne weile laufen zu lassen (mit frischluft und offener kammer)
    wenn die klappe so gestaltet ist, das wenige handgriffe reichen - warum nicht?
    Ordentliche Chassis - keine Frage. unser Boxen-bastler ist dabei, nach besseren zu recherchieren. emminence fällt wohl aus, außer dem omega15", was wirklich ordentliches wäre 18sound 15LW1402 - einen amtlichen Test- und Vergleichs 15er werden wir uns für's 4.Horn leisten, denke ich. dann entscheiden - sind ja nicht unbedingt billig, die Profi-Teile!!
    Conrad nochmal von unserem geld zu geben gefällt keinem hier.

    Peerless.. warum nicht? einen passenden Alu-Zylinder anfertigen lassen - verstehe ja jetzt, wie das funzt und glaube das es was bringt. hier liegt ein geschlachteter kappaLF 15er, konnte mir von innen anschauen, wie weit rein, wie dick, usw. Aufwand scheint mir akzeptabel..?

    treibsand: jawoll. ich weiß - man ist halt sowas von autodidakt und zahlt jede menge Lehrgeld. Doch warren's bisher nur die conrad teile für 80 euro. wenn jetzt nach und nach pbesseres zeug nachrückt, muss man's schaffen, das mit der angesammelten erfahrung auch ne weile zu erhalten. da wir nun diese Bässe haben und der 4. mehr oder weniger fertig ist, nur ein treiber fehlt, ist der weg ersteinmal klar. von 6 hörnern träumen - sehr langfristige sache, fürchte ich.
    Low-Cut raus? ich denke hörner gehen nur bis max 40Hz runter und alles andere ist nur unnötiges pumpen (so hat's mir jemand erklärt) verhalten die sich im Rudel so sehr anders? Oder meinst du deshalb nur halbe Leistung pro horn?


    Mechwerkandi: weil die heiße luft es sonst nicht schafft aus der poklernborung rauszukommen, nech?
    Lowcut mit 12dB bei 40Hz wenn man's ordentlich aussteuern will, bzw. bei weniger Leistung low-cut ganz raus..?
    Aluplatte mit kühlprofil innen und aussen, lieber passiv bleiben...

    deltamax: benutzen eq ultragraph von behringer mit low-cut sowie dessen subwoofer-ausgang. außerdem einen fidek compressor-limiter. der T-Amp 1400 ist ein MK1, hat noch keinen eingebauten Limiter, kann das sein?
    danke für die profi-tipps, ehrlich. müssen sehen, was realisierbar ist. conrad speaker werden nicht mehr geholt, die noch vorhandenen drei laufen halt so lange wie's geht. Ick weeß: 6 hörner wären angebracht.

    auch danke TobiV für die Faustregel.

    übrigens: der kappa15LF und der Conrad-CPA15-400 haben gleichgroße schwingspulen! hat mich auch überrascht. habe beide Tröten neben mir auf dem schreibtisch. zentrierspinne unterschiedlich in höhe & durchmesser - ansonsten sehr sehr ähnlich.
    Kleber beim CPA mag schlechter sein aber soviel nimmt er sich m.M.n. nicht mit dem Kappa.. egal.

    Ist 15" 18Sound 15LW1402 die bestmögliche Wahl für diese Hörner?
    hat jemand schonmal 6 davon gesehen / gehört?

    lg s1m0n3

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