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ULB-PRO-BPH12 geschossen

  • Philipp Kneißl
  • 16. Mai 2009 um 11:56
  • Philipp Kneißl
    Beiträge
    14
    • 16. Mai 2009 um 11:56
    • #1

    Hallo zusammen,

    ich hab Anfang des Jahres eine ULB-PRO Anlage für meine Jugendgruppe gebaut, da wir da mehrmals im Jahr eine Party schmeißen.
    Während dem ersten richtigen Einsatz des ULB-PRO-BPH12 ist das Ding geschossen.

    Befeuert wird das Ganze mit einem T.Amp 450 für die Tops und einem Zweiten für den Sub (es ist nur ein Sub).
    Das Problem ist, dass der Amp immer am Limit lief.
    Daher ist einfach reparieren nicht so optimal, da das nur wieder in einem geschossenen Chassis endet.
    Die Frage ist nun, wie ich es schaffe da etwas mehr druck dahinter zu bekommen.

    Natürlich ist - wie immer, wenn es um ehrenamtliche Dinge geht - kein Geld da. (Oder zumindest nur mit knirschenden Zähnen :wink: )
    Sollte da jetzt ein anderes Chassis rein und ein neuer Amp, oder nur ein neuer Amp, oder sollte ich einen zweiten Sub bauen?

    Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten.

  • pachl manuel
    Beiträge
    159
    • 16. Mai 2009 um 12:55
    • #2

    du kannst
    -dir nen stärkeren amp kaufen
    -einen zweiten sub bauen
    -einen stärkeren sub bauen,

    was anderes wird dir kaum übrigbleiben, du kannst auch einfach soweit aufdrehn dass der sub nicht am limit läuft aber ein einzelner 12er ulb sub wird dann nicht mehr viel bringen

    was hast du für eine weiche?
    ein 40hz lowcut könnte auch noch einiges reissen

    e: die e400 ist viel zu schwach, da müsste schon eine ta1050 her,

    wahrscheinlich ist die e400 im clipping gelaufen und hat dadurch den sub zerstört

    Homepage
    http://www.veranstaltungstechnik-pachl.de/

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    http://www.facebook.com/Veranstaltungs…ngstechnikPachl

  • Philipp Kneißl
    Beiträge
    14
    • 16. Mai 2009 um 14:11
    • #3

    ich hab als Weiche:
    BEHRINGER CX2310 SUPERX PRO
    das Ding liefert einen 25 Hz LowCut, den hab ich auch an.
    aber eine andere Frequenz kann ich da leider nicht einstellen.
    getrennt wird nach oben hin (wie von Jobsti entfohlen) bei ca. 115 Hz.

    Ich hab den TA450 nicht den E400. Der liefert im gebrückten Modus seine 300W @ 8Ω.
    Das ist immerhin die R.M.S. Belastbarkeit.

    Zu dem Clipping kann ich nichts so genau sagen, da ich genau da nicht anwesend war, als der Sub den Geist aufgegeben hat.
    Aber der Verstärker ist wohl eher schon am Anschlag gewesen. Laut Anleitung vom Amp regelt der zwar runter, wenn das Signal zu stark ist....aber evtl war das noch genau im Grenzbereich, so das der Soft-Clip nicht angesprungen ist.

    Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten.

  • pachl manuel
    Beiträge
    159
    • 16. Mai 2009 um 15:27
    • #4

    achso das ist ne ta450 das wäre schon mal gut

    dann wie gesagt entweder ne weiche mit nem höheren lowcut

    oder ne stärkere amp und nen stärkeren oder mehr subs

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  • Philipp Kneißl
    Beiträge
    14
    • 16. Mai 2009 um 15:53
    • #5

    ein Anderes Chassis ist wohl keine Alternative?
    Oder ist das Gehäuse speziell auf den A&D R1230 abgestimmt?
    Weil HTH hat das Chassis momentan nicht auf Lager und er hat mir stattdessen ein Chassis Namens: S12G600 angeboten.
    Weitere Angaben, die er mir geschrieben hat: 12", 600/1200 W, 98dB, Gusskorb, 100mm Schwingspule, beschichtet
    Ansonsten glaube ich, dass das auch ein A&D Chassis ist, aber ich konnte da nichts genaueres herausfinden und auf dem seiner Website findet man eh nichts. :wink:

    Schon mal danke soweit für die Tipps.

    Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten.

  • pachl manuel
    Beiträge
    159
    • 16. Mai 2009 um 17:03
    • #6

    normalerweiße geht nur das orginale chassi, bei manchen br kisten funktionieren verschiedene chassis, aber bei einem bandpasshorn kann ich mir das nicht vorstellen,
    da am besten jobsti fragen

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  • mckrise
    Beiträge
    945
    • 17. Mai 2009 um 12:00
    • #7

    Der R1230 wird auch nicht mehr beim Hersteller geführt... ist wahrscheinlich ausgelaufen ;)
    Herstellerangaben zum S12G600:

    Zitat

    Model
    S12G600
    Nominal diameter
    in.
    12
    Power handing capacity
    W(RMS)
    600
    Program power
    Watts
    1200
    Nominal impedance
    Ohm
    8
    Sensitivity (1W/1m)
    dB
    98
    Frequency range
    Hz
    40-1800
    Voice coil diameter
    in
    4
    Fs
    Hz
    43
    Re
    Ohm
    5
    Qms
    8.94
    Qes
    0.23
    Qts
    0.22
    Vas
    L
    45
    Mms
    gr
    118
    Cms
    mm/N
    0.11
    BL
    Tm
    26
    Xmax
    mm
    6.5
    Overall diameter
    mm
    315
    Bolt circle diameter
    mm
    326
    Baffle cut-out diameter
    mm
    281
    Overall depth
    mm
    155
    Net weight
    Kg
    11.6

    Alles anzeigen


    Bei meinem 8" Selbstbau Woofer passten die Herstellerangaben mit den gemessenen Werte ganz gut !
    Vorteil: der S12 scheint wesentlich neuer zu sein als der R1230, da hatten die Jungs von A-D Zeit Weiterentwicklungen durchzuführen, obwohl ich nicht weiß wie schnell die die neue Messtechnik auch in fertige Produkte umgesetzt haben... *zwinker*
    Wieviel soll der S12G600 denn kosten ? Vermuttich kommt der dann ja erst mit der nächsten Lieferung im "juni?" an
    Bissl nachteilig: das doch sehr hohe Gewicht für so nen kleinen Speaker..Neodym würde hier echt den Rücken schonen ;)

  • christian schultz
    Beiträge
    22
    • 17. Mai 2009 um 12:55
    • #8

    - stärkere Endstufe benutzen
    - Weiche gegen ne JB Systems tauschen (40 hz low cut)
    - BR bauen (habe selber beide gebaut und das BPH aufm Osterfeuer verheizt, weil da subjektiv weniger raus kam als aus dem BR)

  • Philipp Kneißl
    Beiträge
    14
    • 17. Mai 2009 um 13:38
    • #9

    Danke für die Daten.
    Die Website von A&D-Audio ist ja noch schlimmer als die von HTH....ohne Google komme ich da von der Frontpage nicht weg.
    Ich hab mal kurz die einzelnen Parameter gegenübergestellt, die ich auch für den R1230 gefunden habe:

    Ansonsten meinte HTH in seiner Mail, dass der R1230 bei der nächsten Lieferung wieder mit dabei ist.
    Mein momentaner Plan ist, wenn es geht den R1230 wieder zu nehmen und noch einen zweiten BPH zu bauen.
    Das ganze dann über einen TA1050 füttern und dann müsste das eigentlich den nötigen Wumms für unseren 53 qm Gruppenraum liefern.

    Da kein großes Geld da ist wird die Weiche wohl erst mal bei der Behringer bleiben, oder machen die 15 Hz höheren LowCut die Welt aus?

    Wenn der R1230 nicht mit dabei ist: passt der S12G600 zu dem BPH-Gehäuse?
    Ich kenne mich mit den Thiele-Small-Parametern so ziemlich überhaupt nicht aus.

    Falls das alles nichts ist, hab ich natürlich schon auch den Plan ein anderes Gehäuse mit einem anderen chassis zu nehmen. Allerdings steckt momentan einiges an Arbeit in dem fertigen BPH (also gezimmert, Fugen versilikoniert, gewarnext, frontgeschäumt, mit alles und scharf...). Darum würde ich den jetzt nicht unbedingt gleich auf den Sperrmüll werfen.

    Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten.

  • sabbelbacke
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    11
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    5.171
    • 18. Mai 2009 um 00:30
    • #10

    Wenn Du mit dem bisherigen zufrieden bist - bau einfach einen zweiten. Eine stärkere Endstufe wird in erster Linie den Speaker vor dem Exodus bewahren, aber aus einem kleinen 12" BPHorn kommen eben (edith: danke Gero)" KEINE Pegelorgien.

    hornresp

    Einmal editiert, zuletzt von Sabbelbacke (18. Mai 2009 um 11:31)

  • ometa
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    712
    • 18. Mai 2009 um 11:26
    • #11

    Hey Reiner, ich glaub in deinem letzten Post fehlt ein ganz entscheidendes Wörtchen :wink:

    http://www.nachdenkseiten.de

  • sabbelbacke
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    11
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    5.171
    • 18. Mai 2009 um 11:31
    • #12

    Oha..... Danke Dir :)

    hornresp

  • Campfire
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    1.356
    • 18. Mai 2009 um 11:33
    • #13

    was ist denn defekt? wenn er thermisch gestorben ist (schwingspule verbrannt) bringt ein höherer Lowcut überhaupt nichts.....
    höherer Lowcut bringt nur was wenn er mechanisch gestorben ist (Sicke gerissen, an Polplatte geschlagen o.ä.)

    http://www.facebook.com/peter.trinkle

  • Philipp Kneißl
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    14
    • 18. Mai 2009 um 17:04
    • #14

    Naja, ich konnte die Spule durch die Belüftungsöffnungen vor dem Magneten sehen und wenn man leicht auf die Membran getippt hat, dann hat es so ein nette schepperndes Geräusch gegeben.
    Zwischendurch hab ich dann auch mal das lose Ende der Spule frei in der Luft wackeln sehen.
    In wiefern das jetzt ein mechanischer oder ein thermischer Defekt ist weis ich nicht genau.

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  • Jobsti
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    7.942
    • 20. Mai 2009 um 19:34
    • #15

    Ich habe gerade nen kappalite 12 LF hier und noch nen protogehäuse vom ULB-12 BPH,
    werde den darin mal vermessen die Tage, ggf. schon morgen.
    Kostet ja auch net mehr als der neue A&D Audio.

    Ansonsten kommen jetzt ja auch noch die neuen LMB-212 Subs, welche man türlich auch single bauen kann, mit Kappalite 12 LF.
    ich würde allerdings dann keine TA mehr dran hängen, sondern eher was Richtung LDPA kaufen, gibts ja auch in kleiner ;)
    Wenns was zwischen TA und LD sein soll, Preislich, dann mal Tapco in Auge fassen.

    JB Systems Weiche würde ich aber auf alle Fälle kaufen, LowCut macht einiges aus.

    PS: Der BPH-12 wirkt und ist bissel leiser als der BR, macht dafür halt recht tief.

    MfG

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
    http://www.audiofotos.eu | Kostenfreier Bilderhoster für eure Forenbilder
    Nützliche Tools | Limiter berechnen, Schaltungen usw.

  • Philipp Kneißl
    Beiträge
    14
    • 22. Mai 2009 um 13:34
    • #16

    Super Jobsti84, dass du das testen würdest.

    Auch weis ich jetzt, dass das Chassis elektrisch durchgebrannt ist.

    Zitat von "HTH"

    Habe selten so einen eindeutigen Fall von Durchheizen
    mit elektrischer Ueberlast gesehen !


    Fazit: der DJ muss den Bass so richtig aufgedreht haben, worauf der Verstärker schön geclippt hat.
    Da ich das Gefühl habe, dass ich das nie wirklich verhindern kann, dass der DJ zu viel Gas gibt wollte ich jetzt mal anfragen, ob ein Limiter da eine gute Möglichkeit wäre und welche Modelle dynamisch abregeln.
    Denn ich habe auch ein paar Geräte gesehen, die ab einer Schwelle einfach das gesamte Signal annähernd Muten.
    Das wäre nicht ganz das, dass ich mir vorstelle :wink:

    Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten.

  • sabbelbacke
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    Beiträge
    5.171
    • 22. Mai 2009 um 14:01
    • #17

    Dem DJ würde ich was husten..... Jeder, der an einer fremden Anlage etwas bedient, kriegt vorab gesagt, wie weit er gehen darf. Wenn er sich nicht daran hält hat er hinterher für den Schaden aufzukommen.
    Limiter gibt es natürlich für so einen Zweck. Je integrierter das Gesamtsystem ist, desto größer die Chance, dass das im Ernstfall auch hilft. Beispiel: Wenn das Mischpult immer ein anderes ist, die Endstufe ständig gewechselt wird, muss das Gesamtsystem jedes Mal neu eingestellt werden. Ich habe schon zerschossene Bässe gesehen, die dadurch kaputt gegangen sind, weil der Hobby-DJ ein Mischpult am Start hatte, dass selber so vorzüglich in der Lage war intern Clippings zu produzieren, dass auch der beste Limiter vor der Endstufe nix mehr geholfen hat.

    - Ein Controller hilft schon mal viel (dcx oder einen der günstigen digisynthetic).
    - Manche Aktivweichen haben Limiter (die in den Behringern finde ich nicht narrensicher genug, sie pumpen auch... als absoluten failsafe aber besser als nix)
    - mancher nimmt auch einen alten Stereo-Dynamikprozessor und nutzt den als Limiter
    - Anlage immer ausreichend dimensionieren.. Amps groß genug wählen, dass sie nicht dauernd nahe des Clippings laufen
    - Gesamtsystem pegeltechnisch aufeinander abstimmen
    - das Wichtigste: DJs erziehen.. wer kein Gefühl für "jetzt ist genug" hat muss es beigebrahct bekommen. Im Zweifel durch eine Unterschrift seinerseits vorab und der nachgereichten Rechnung über den Schaden hinterher.
    - Dynamische Limiter können eine feine Sache sein, für den Laien bieten Sie aber meiner Meinung nach zu viel weiteres Fehlbedinungspotential. So falsch finde ich die "lauter gehts halt nicht" Idee nicht... Wenn das nicht ausreicht war die Anlage eben zu klein... Oder die DJs sind zu taub.

    Ich habe früher (damals....) jahrelang ohne Limiter/Controller gearbeitet und habe nie was zerschossen. An sich hört man nämlich, wenn was nicht mehr stimmt. Wenn man aber natürlich nach 5 Stunden Dauerbrüllpegel mit 30% Verzerrung sein Höhrvermögen schon fast verloren hat, 10 Bier intus sind und man nicht gelernt hat, innerhalb einer VA auch mal wieder leise zu drehen, um dann für den Akzent auch mal wieder aufdrehen zu können - dann passiert es zuweilen schon, dass man seine Anlagen schießt (ich sehe dieses Pegelverhalten regelmäßig in den Discos hier im Umfeld, wenn Gast-DJs bei Privatveranstaltungen am Start sind. Anfangspegel noch voll moderat, am Ende des Abends stehen dann alle Regler auf Rechtsanschlag... Endstufen und Controller hinter Gitter ist da der wirksamste Limiter)

    Sinnvoll finde ich auch z.B. ein einfaches Pegelmessgerät, damit die DJs sehen, wie laut es ist - es fällt dem einen oder anderen nicht auf, dass er ständig lauter wird (siehe oben)..

    hornresp

  • Philipp Kneißl
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    14
    • 22. Mai 2009 um 21:12
    • #18

    Naja, das erste Problem war, dass ich beim aufbauen der Anlage das System normal ausgepegelt hab und mich dabei auf den leeren Raum bezogen habe.
    Der volle Raum war ein Grund, dass der DJ mehr aufgedreht hat.
    Das zweite Problem war, dass ich den Subwoofer nicht direkt ans Mischpult gestellt habe. Dadurch hatte der DJ ein etwas schlechtes Feedback, wie der Klang im Raum war...und v.a. hat er nicht direkt gehört, ob der Sub verzerrt.
    Und das dritte Problem war, dass ich vergessen habe ihm zu sagen, wie weit er aufdrehen darf. Ich war an dem Event kurz zuvor Krank und bin da noch nicht ganz fit gewesen. Auch hat der DJ schon ein paar mal bei uns gemischt, aber eben noch nie mit der neuen Anlage. Drum ist mir das durch die Lappen gegangen.
    Der DJ macht das nur hobbymäßig und hat deshalb keine großen Erfahrungen mit Anlagen die größer sind als seine Hifi.
    ...und ich tippe mal, dass ein Sub für den Raum mit Disco-House-Pegel einfach nicht ausreicht.

    Wie dem auch sei: geht als Limiter so etwas wie der BEHRINGER MDX1600 AUTOCOM PRO-XL, oder ist die Limiter-Funktion von dem Gerät nicht passend?
    Was Digisynthetic angeht: ich hab mich mal ein wenig umgesehen, aber ich finde eigentlich keine Händler dafür.

    Wegen der Integrität des Systems: das Setting der Boxen und Amps bleibt konstant, aber das Mischpult wechselt zwischen 3 Stück (2xDJ-Mixer, 1xBand-Mixer). In wie weit die intern clippen weis ich nicht. Aber ich glaube, dass der Sub durch Clipping am Amp gestorben ist.

    Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten.

  • sabbelbacke
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    11
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    5.171
    • 23. Mai 2009 um 00:03
    • #19

    schau mal z.B. nach der T-Racks digi-weiche oder dem LD-Systems Controller, das wären zwei preisgünstige Beispiele für einen Controller mit Limiter. Der allseits bekannte Behringer DCX kann ein bisschen mehr (hat auch ein paar Macken, aber ist fürs Geld wirklich ok).
    Der BEHRINGER MDX1600 AUTOCOM PRO-XL wäre nur bedingt für diese Aufgabe geeignet, wenn Du aber schon einen rumstehen hast, ists besser als nix... Das Gerät ist eigentlich für was anderes konzipiert, ich meine mich aber zu erinnern dass ein Bekannter von mir ihn genau dafür mit Erfolg einsetzt... Ich hab auch noch irgendwo einen rumfliegen, muss ich mal schauen, früher hab ich ihn auch mal dafür missbraucht, muss aber gestehen das nicht lange verfolgt zu haben, kann also nicht soo gehaltvoll kommentieren zu dem Gerät. Prinzipiell sind Dynamikprozessoren aber einsetzbar für so was... (ich denke da an so ebay-Schnäppchen...).
    Besser wäre aber wirklich ein "richtiger" Controller, weil Du damit ja auch die Frequenzweichenfunktionen, Hochpassfilter für den Sub usw.. in den Griff bekommst...

    Das Geld, was man da aber reinsteckt würde ich persönlich erst mal in mehr Bässe stecken :) (ich geh mal vom Schüler-Szenario aus, wo das Geld einfach knapp ist und man nicht "mal schnell" ne neue Endstufe, drei zusättzliche Bässe plus Controller kauft, richtigg?)

    hornresp

  • Philipp Kneißl
    Beiträge
    14
    • 24. Mai 2009 um 14:00
    • #20

    Ok, der T.Racks schaut nach einer vernünftigen und preiswerten Lösung aus...und es wird auf jeden Fall ein Controller werden und nicht nur ein einfacher Limiter, da ich heute festgestellt habe, dass von den beiden ulb-pro-8 ein Horn noch kaputt ist. Ich hab vom HTH die Version mit den H257 genommen.
    Ist zwar nicht teuer, aber trotzdem ärgerlich...und zeigt mir, dass die anlage so einfach nicht narren-sicher genug ist. (das mit dem horn muss an der gleichen feier stattgefunden haben.)
    EDIT: das Horn läuft noch. Da war nur von einem der Widerstände der Weiche in der Box ein Fuß gebrochen.

    Die Sache mit dem Geld ist die, dass die Anlage nicht von mir privat ist, sondern, dass ich die für meine Jugendarbeit und die Kirchenband in meiner Kirche gebaut habe. (und auch von der Kirche bezahlt wurde. Drum ist es scheiße, wenn ich da Mist baue!)
    Dieses Wochenende waren in unserem Seelsorgeverband 3 Firmungen und wir haben an allen gespielt und ich hab gemischt. Als Subwoofer-Ersatz haben wir noch ein paar uralte Dynacord Monstrümmer (unsere letzte Anlage, mit einem echt miesen Klang. Die Mitten gibt es nicht und die höhen entweder zu laut oder gar nicht - nennt sich dann schaltbarer Treble-Boost und schaltet das Horn zum 12" ein/aus) rumstehen gehabt. Die haben ein bisschen was gemacht, aber schön war es nicht unbedingt. Und das fehlende horn war dann das Tüpfelchen auf dem I. Da hat man eigentlich gleich keine lust mehr...naja, wenigstens haben wir inzwischen einen guten teil der Stecker von unserem SSSNAKE MC164 Multicolor nachgelötet. Entweder hatten wir ein Montags-Exemplar oder die sind einfach mistig verarbeitet.

    Ich kläre momentan, ob ich den Sub von der Haftpflichtversicherung für ehrenamtliche Mitarbeiter der Kirche ersetzt bekomme. Aber das wird auch wieder ein Akt.
    Dann kommt erst mal der Controller und wenn wir dann noch Geld und Lust haben ein zweiter Sub. (Mit dem Controller ruhig optional, da dann ja keiner mehr die Euphorie-Kanone spielen kann und das Ding kaputt heizen.)

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