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Typische Beschallungsanlagen für Tanzmusik

  • mathias jell
  • 3. August 2007 um 10:01
  • sebastian
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    • 6. August 2007 um 15:42
    • #21

    Der Sinn diese Thread entzieht sich zwar immer noch meinem Vorstellungsvermögens aber als aktiver Tanzmusiker mit Hang zum
    Blick über den Tellerrand möchte ich noch einige Zusätze zu meinen bisherigen Postings geben:

    Zitat

    Manuela hat Folgendes geschrieben:
    Fakt ist aber daß doch sehr viele Tanzmucker erstaunlich wenig Fachwissen über Lautsprecher haben

    Absolut richtig.

    Verbreitet sind Marken, die für den Tanzmusiker verfügbar sind. Wenn er im Laden xyz seine Hammondorgel kauft,
    wird er da vermutlich auch seine Box kaufen und da stehen dann vor allen Dingen Dynacord, EV, HK und KME.

    Wichtig und damit typisch sind einem Tanzmusiker Attribute wie:

    klein, leicht, kompakt
    Druck ohne Ende
    Laut
    nackte Daten wie z.B. Power von 600 W
    Preis (günstig)
    Verfügbarkeit und Vergleichbarkeit (Preise), (eventuell unbewußt)

    Dazu kommen dann noch die Argumente des Verkäufers.

    Situationen wie z.B. das Beschallen eines 400 m^2 mit
    einer Little Max und einem Folgeauftrag für das nächste Jahr
    sprechen für die richtige technische Lösung (dieses Beispiel
    ist NICHT erfunden).

    In der Summe wird der Tanzmusiker bemüht sein aus einer Little Max ggf.

    Zitat

    XA Anlagen, Madras, Cobra


    zu machen. Wenn dies schon absehbar ist, findet es in der Kaufentschiedung Berücksichtigung,
    solange dies nicht im Wiederspruch zu Manuelas Aussage steht.

    Diese Flexibilität kostenbewußt und technisch sauber "aus einer Little Max eine XA- Anlage zu machen"
    können andere Firmen besser (z.B. Coda). Aber ansonsten spricht für einen Tamusiker eigentlich nichts
    für den Kauf von Randerscheinungen (Firmen).

    Darum --> Dynacord, EV, HK und KME

    Ciao
    sebastian

    P.S. Natürlich gehen auch wir mit der Zeit. Zeck, Lem, Elka etc. ist doch nun wirklich nicht mehr zeitgemäß und damit auch nicht typisch.

    EDIT: Hab gerade bemerkt, dass ich unbewusst viel vom "der onk" zitiert habe.
    Wobei EV (Sx) 200 und Ramsa- Popo- Backen- Box, damit kann man doch sehr gute Ergebnisse erzielen, solange Manuelas Aussage nicht zutrifft :wink: !

  • der onk
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    • 6. August 2007 um 16:26
    • #22
    Zitat von "sebastian"

    Wobei EV (Sx) 200 und Ramsa- Popo- Backen- Box, damit kann man doch sehr gute Ergebnisse erzielen, solange Manuelas Aussage nicht zutrifft :wink: !

    ... wobei es erst wirklich "amtlich" ist, wenn die Ramsa weiß überlackiert wird (weil dezenter :D ) und hinter der Band steht! So, Klischees alle abgedeckt? :wink:

    der onk mit Gruß

  • 4Art
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    • 6. August 2007 um 16:52
    • #23

    Lem würde ich nunmal einfach nicht in diesen Kübel schmeissen! Den Tanzmucker, der zum Beispiel mit dem System hier unterwegs ist, möchte ich gerne kennenlernen.

    http://www.gem-lem.de/gem-pdf/lem_proteus_de.pdf

    Ach ja - ich mag den Kram einfach...

  • niggles
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    • 6. August 2007 um 18:07
    • #24
    Zitat von "starstage"

    Da frag ich mich immer, was mir als Generation-Golf-Tonmann wohl noch so alles Gruseliges aus alten Zeiten entgangen ist (man denke an Großtuchel, 421er-Rasierer in Massen am Drumset, 4HE-Endstufen mit Drehspulinstrumenten drin und fetten 400W... :D)

    Schöne Sachen sind dir da entgangen...

    3 2x15" W-Bins (AAC oder Selbstbau) pro Seite, befeuert mit CS800 oder (später) den guten "McGee"-Stufen vom großen C. Obendrauf Tops von Commy (die mit den massiven 10mm-Aluprofilen auf der Front, an denen man sich beim Pogen auch mal ne Platzwunde holen konnte), Weiche von Furman. Mikrosatz: 58/57 für Vox, Snare und Gitarren, RE20 in der BD, D202 auf den Toms, MD441 an der Snare, Beyer M20 an der HH, als OH's K30AV/ME40 (mit 7-pol Kleintuchel und selbstgelötetem Spezialadapter...) vom Videoverleih der Kreisbildstelle.
    Pult: AHB SR416. FX: Effektron/SPX90. Dynamics, EQ: Fehlanzeige. Monitor: 2 Wege, EV FM an irgendwelchen Uralt-Amps. Notfalls auch mal eine per Line-Trafo selbst gebrückte Wangine WNA-120 in Dauerrot...

    Soundcheck: Kick auf, pegeln, kurz am Stativ schieben und am EQ kurbeln bis die BD auf der Front hör- und spürbar durchzündet. Gleiches Spiel mit Toms, Snare, HH. Rest nur Linecheck, dann Monitor einstellen, EQ grob zurecht legen, Einlaßmucke an und mit der Band essen gehen...

    Sound: Immer mitten in die Fresse rein, aber trotzdem nicht übertrieben laut. Wenn man seine Delay-Zeiten im Griff hatte gingen sich sogar nette Cover-Spielereien (Welcome to Heartlight, Entre dos tierras...) aus.

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • tufkatima
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    172
    • 6. August 2007 um 18:26
    • #25

    Bei uns in der gegend sind viele verleiher mit seeburg,Dynacord(Cobra),Zeck,HK und concert audio aber nur ganz wenige mit KS,d&b und HD und meistens mit 4 HE amps und nur wenige mit 1-2 HE Powersoft,LAB,Höllstern
    Und dann die Pulte fast immer Behringer.

    livesound support - Robins Audio

  • sebastian
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    • 6. August 2007 um 19:23
    • #26

    Jetzt merke ich erst warum das Party PA Forum eingeführt wurde :cry: .

    @ 4Art

    Kennst Du Tanzmusiker, die mit einer Cobra oder Madras am Start sind ?

    ciao
    Sebastian

  • Audiowerk
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    • 6. August 2007 um 23:00
    • #27

    Danke Niggles für den Blick in die Vergangenheit :D

    Aber was ist das D202? Sagt mir so garnichts?

  • wtfits
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    641
    • 7. August 2007 um 00:37
    • #28

    0

    2 Mal editiert, zuletzt von wtfits (26. Februar 2009 um 19:02)

  • manuela
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    • 7. August 2007 um 00:55
    • #29
    Zitat von "Thomas Schäfer"

    Die Wertigkeit des Materials definiert sich nur all zu oft durch die Marketingstrategien der Hersteller. Es ist ja hier mittlerweile wie bei vielen anderen Produkten auch - Die beste Werbung ist Sponsoring und die Bewerbung in Fachblättern.

    du übersiehst hier was tanzmuckerwesentliches, ansonsten hast du Recht..

    Sortier die Hersteller mal in 2 Lager, und zwar Backline-Hersteller und Nicht-Backline-Hersteller, da kommt schon des Pudels Kern.

    Gitarrenamp, Bassamp, PA, Monitore, alles aus einer Hand. Ein Service, eine Firma, ein Problem, und einheitliches Aussehen, was auch geschätzt wird.
    Dann noch das Alter am Markt: Von Dynacord sind heute noch unzählige röhrenbestückte Sachen unterwegs die nach wie vor Tanzmucke machen. Das spricht u.a. für Qualität und Langlebigkeit. :D

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • Eliminator
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    • 7. August 2007 um 01:12
    • #30

    Vor allem lief ein Dynacord Eminent 100 Powermixer noch, wenn irgendein Depp ein Bier reingekippt hat.

    Bei mir werkelt noch ein Dynacord DC300 Leslie.

    Gruß,

    Klaus

    FOH = Holz vor der Hütte!

  • Mechwerkandi
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    • 7. August 2007 um 08:46
    • #31
    Zitat von "Manuela"


    Dann noch das Alter am Markt: Von Dynacord sind heute noch unzählige röhrenbestückte Sachen unterwegs die nach wie vor Tanzmucke machen.

    Achte mal bei Gelegenheit auf ebay-Gebrauchtpreise für komplette und funktionierende "Eminent II" und "Gigant I" Mischverstärker mit Röhrenendstufe.

    Da knallen Dir die Schuhsohlen weg.

  • niggles
    Profi
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    • 7. August 2007 um 10:41
    • #32
    Zitat von "starstage"

    Danke Niggles für den Blick in die Vergangenheit :D

    Aber was ist das D202? Sagt mir so garnichts?

    er hier:

    Sound ähnlich wie MD421, aber "härter" und präziser in den unteren Mitten und Bässen. Kommt durch die Zweiwege-Technik mit Bass-Ports am Anschlußstück auch ohne großes EQ-Gekurbel mit dröhnigen, schlecht gestimmten Toms zurecht. Schönes Teil, nur leider mechanisch etwas zu empfindlich (Plastikgehäuse) um sich auf Dauer durchzusetzen.

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • tufkadib
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    2.687
    • 8. August 2007 um 21:10
    • #33
    Zitat von "Manuela"

    Dann noch das Alter am Markt: Von Dynacord sind heute noch unzählige röhrenbestückte Sachen unterwegs die nach wie vor Tanzmucke machen. Das spricht u.a. für Qualität und Langlebigkeit. :D

    Nun, die Geräte sind durchdacht konstruiert, nach einem Baukastensystem. So findet man die selben Leiterplatten der Vorstufen bei Eminent, Gigant, Bassking usw. wieder.
    Ansonsten ist die Packungs-/Leistungsdichte und Funktionsvielfalt gerade z.B. bei einem Eminent 2 doch enorm hoch. In genau dem Gehäuse gab es den Eminent 2 als erste Serie auch noch mit nicht nur drei, sondern 9 oder 10 Röhren.

    80 richtige Watt, Zuspielmöglichkeit, Hallweg, umschaltbare Lautsprecherimpedanzen, zwei verschiedene Eingangsempfindlichkeiten, kanalgetrennte und Summenklangregelung und das ganze in etwa auf dem Grundriß eines A4-Blattes bei vielleicht 12cm Höhe und einem gefälligen Design (nicht so eine x-beliebig grauenvoll eintönige Dutzendware) -das ist doch was.

    MfG

    DirkB

  • Mechwerkandi
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    • 9. August 2007 um 08:24
    • #34
    Zitat von "DirkB"

    Ich hatte selber mal so ein Ding, Transistor-Vorstufe, und dann hatte es drei Röhren, 2x EL 34 Endstufe und, wenn ich richtig erinnere, 1x ECC 84 davor. So eine Art Hybridwesen...

    Der "Gigant I" war im Grunde genauso aufgebaut, sechs Kanäle statt vier, 160 statt 80 Watt und vier EL 34.
    Kunstlederbezogenes Holzgehäuse, brutal schwer, unkaputtbar.

  • stb
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    461
    • 9. August 2007 um 17:03
    • #35

    GENAU!! GIGANT I !!!
    So´n Teil hatten wir damlas auch- mit 4 stück Dynacord S40 Boxen (2x12" +HT). War unsere erste "PA". Toller Sound, ging sogar BD mit drüber!

    Wirklich unkaputtbar!!

    Wurde uns dann aber leider gestohlen :cry:

    stb

  • Scorven
    Beiträge
    92
    • 11. August 2007 um 09:00
    • #36

    Hy zusammen,

    ic kann ehrlich gesagt nicht verstehen wieso immer als erstes Dynacord als Tanzmucker-Material abgeschrieben wird. Wir (Rokband) arbeiten seit Jahren mit Dynacord Material (Groß: Cobra, Klein: 18"Bass 15/3 Top, Endstufen: Power H) . Und es hat sich noch kein Gast (darunter auch fachkundige) über den Sound beschwert. Das Material ist Top verarbeitet und spielt sehr gut.
    Kenne auch eine große VA-Technik Firma (mit der wir viel in Kontakt stehen), die Große Stadtfeste und Festivals mit Dynacord fährt (Cobra, V-System)
    Habe durchaus auch das Gefühl, das sich der Klang von Lautsprechern sofort schlagartig ändert, wenn der "Fachmann" den Namen der Firma sieht.

    Gruß Sven

    +++Früher war alles besser, wir hatten doch nichts +++

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 11. August 2007 um 09:04
    • #37

    Bei "Gigant" komm ich etwas durcheinander, im Keller steht selbiger von der Fa RIM München, und das hat 4x TFK EL34 ... schweinelaute Kiste :shock:
    Hatte Dynacord auch einen ?

    lG Manu

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • Mechwerkandi
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    7.712
    • 11. August 2007 um 11:31
    • #38

    Radio Rim?
    War das nicht diese Selbstbau-Bude?

    Der beschriebene "Gigant I" war von Dynacord, ich kann mir aber gut vorstellen, das der Name nicht geschützt ist und Rim das Ding seinerzeit nachempfunden hat.

    Hier noch Infos:
    http://www.el-me-se.de/pdf_files/GIGANT.pdf

  • wtfits
    Beiträge
    641
    • 11. August 2007 um 13:35
    • #39

    0

    Einmal editiert, zuletzt von wtfits (26. Februar 2009 um 19:01)

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 11. August 2007 um 14:55
    • #40
    Zitat von "Scorven"

    Hy zusammen,

    ic kann ehrlich gesagt nicht verstehen wieso immer als erstes Dynacord als Tanzmucker-Material abgeschrieben wird. Wir (Rokband) arbeiten seit Jahren mit Dynacord Material (Groß: Cobra, Klein: 18"Bass 15/3 Top, Endstufen: Power H) . Und es hat sich noch kein Gast (darunter auch fachkundige) über den Sound beschwert. Das Material ist Top verarbeitet und spielt sehr gut.

    Hallo Sven,
    das liegt vor allem daran daß wir Beschaller bei den größeren Sachen auch viele internationale Acts ausstatten müssen, und bei denen ist die Akzeptanz dieser "deutschen Hausmarke" eher dürftig. Würde man das als EV umlabeln säh es wesentlich besser damit aus.
    Die Einstufung Tanzmucki ergibt sich vor allem daraus, daß Dynacord genau wie Peavey und einige andere, ein sehr erfolgreicher Backlinehersteller ist (Gitarren- und Basskombos etc), somit eh schon auf allen kleinen Bühnen sein Plätzchen hat. In diesem Bereich dürften die Umsätze der Marke Dynacord auch nach wie vor ihre Spitze finden, nicht bei den großen Systemen.

    lG Manuela

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

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