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Endstufe clippt bei mp3 eher...? und wo war der bass?

  • blade11
  • 6. September 2007 um 14:00
  • blade11
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    • 6. September 2007 um 14:00
    • #1

    Hi...
    ich hatte am WE ne Zeltdisco...10x25m
    am start waren 4 pwh17 bässe von dynacord, sowie 2 mackie tops...
    die bässe standen als array vor der bühne mit ca. 1,20m abstand.
    geräte im rack:
    behringer ultracurve und dxc
    endstufe s1200 dynacord
    tops waren aktiv
    dj-pult:
    2 cdj 800 und ein djm 600 von pioneer
    soundcheck mit original cd:
    die tops hatten keine probleme mit den bässen mitzukommen...überraschte mich doch...sie spielten gut mit den bässen zusammen...am EQ waren nur ganz leichte korrekturen notwendig, um etwas die agressivität der mitten raus zu nehmen...
    das pult war genau auf 0db ausgesteuert...limiter wurde so eingestellt, dass es begrenzte, bevor die limit lampen der s1200 angingen...selbst bei massiven aufreißen am djm 600 clippte die s1200 nicht!
    der bass war schon heftig in dem zelt durch die 4 18ner...

    es füllte sich...als das zelt voll war, und als ich getränke holen ging, fiel mir auf, dass von meinem bass nix mehr dar war...ich meine wirklich, der war wie weg und nur noch die ersten 3 m vor den boxen vorhanden! :?:
    wie kann das sein...4 18ner hörner für so ein kleines zelt, wo ist der auf einmal hin??? :?: war doch beim soundcheck so markant anwesend...

    2. phänomen, was mir keiner erklären konnte...an limiter und djm wurde nix verstellt...aber bei mp3 musik von cd oder pc clippte die s1200, jedoch die limiter des dxc machten gar nix???wie kann das sein...ich habe das doch alles eingestellt, dass die limiter nur ein signal durchlassen, dass die s1200 nicht zum clipping bringt....wieso hab ich jetzt trotz max. 0db ausgangsleistung am djm und eingestellten limitern am dxc (-20 behringer werte) trotzdem ein clippen der s1200....bei original cds war das phänomen nicht so stark...ich versteh das nicht :roll:

    ps: im zelt waren 300 leute, es hatte einen holzboden...alles hat soweit super geklappt und die leute hats nicht gestört, dass hinten kaum noch bass war, aber ich bin echt ratlos...

    ein bildchen hier:

    http://hoch-zeit-dj.de/

    http://www.dee-age.com

  • Christian Engel
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    • 6. September 2007 um 14:43
    • #2

    Zelt ist ohnehin kritisch... Und voll reagiert so ein Beschallungsraum ganz anders als leer.

    Noch kritischer jedoch: was waren das denn für MP3's?

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • blade11
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    • 6. September 2007 um 14:45
    • #3

    hmm..also nix unter 192 kb bei den mp3s...
    was sagt ihr zu der aufstellung der bässe? lag es vllt daran?
    dachte damit erziele ich das beste ergebnis, aber wie geschrieben, nach 3 m war der bass weg, und das bei hörner... :roll:

    http://hoch-zeit-dj.de/

    http://www.dee-age.com

  • klangcharakter
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    • 6. September 2007 um 14:56
    • #4

    Versucht man nicht Hörner immer z.B. in deinem Fall im zweier Stack zu stapeln mit beachtung der Hornöffnungen um den Horn Effeckt noch zu verstärken ?
    Denk mal das das einzelne hinstellen mit Abstand nicht gerade optimal ist.

  • surfvill
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    • 6. September 2007 um 20:59
    • #5
    Zitat

    och kritischer jedoch: was waren das denn für MP3's?

    Das ist weniger kritisch und sogar ein großer Irrglaube! Geringe Komprimierungsraten machen den Klang 'nur' metallisch/synthetisch und versehen ihn mit Artefakten. Dynamischer Sound steht und fällt mit der Soundkarte! Wer das Pult mit dem Laptopkopfhörerausgang oder einer Maya-USB-Soundkarte* versorgt, muß sich nicht wundern, daß die Dynamik futsch ist!
    Sicherlich ändern sich mit diesen unterschiedlichen Dynamiken die Crestfaktoren (durch schlechte Bitraten eher nicht), aber das die Limiter des Controllers "ausgetrickst" werden können, habe ich noch nicht gehört. Allerdings läßt sich unser Ohr auch überlisten...
    Bei mir clippen die Limiter des UD vor dem der Stufen - egal ob CD oder mp3.
    Ansonsten Zelt und Bass... :shock: ...
    Dafür donnerts aber draußen ordentlich :D

    *weitere schlimme Kanditaten: Gigaport von Egosys, SSL-Box, FS1-Scratchamp - eigentlich alles unter 250 Euro

    gut: M-Audio FW oder Delta 410, FS2-Scratchamp, Wamibox und natürlich die teueren RME-Karten

    Grüße vom Ostseestrand

    André Ludewig

    https://www.mv-entertainment.de

  • SSF
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    • 6. September 2007 um 21:09
    • #6

    Ja ja der Holzfußboden in Zelten.
    Vorne drückt es wunderbar - und nach ein paar Metern plärrt es wie ein altes Kofferradio (Ohne Bassdruck)

    Hatte mal vor Jahren das gleiche Phänomen.
    Allerdings standen die Bassboxen auf der erhöten Bühne (Tanzboden).
    Habe dann noch zwei Kisten runter gestellt und die Laufzeit angepasst.
    Das ging auf jeden Fall be(ä)sser wie vorher.

    Ich denke das hat mit den Schwingungen des Holzbodens zu tun.
    Gibt wohl Auslöschungen unten.

    Habe das aber schon öfters beobachtet.

    Vielleicht hat ja einer eine richtige Erklärung für uns. (Volker?)

    Gruß
    Thorsten

  • daniel wilhelm
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    • 6. September 2007 um 21:54
    • #7

    Was mir noch spontan auffällt ist, dass die Topteile und Bässe einen doch schon recht großen Abstand haben.
    Hat du eine Möglichkeit gehabt die Bässe mit einem kleinen Delay zu versehen??
    Ich denke je nach akustischen Gegebenheiten kann ein Delay bei deinem Aufbau doch schon einiges erzielen. Probiers mal aus

    PS: Liefen die mackie Tops nur in High-Mid oder wurden die als "Fullrangetops" genutzt? Wenn letzteres gab es sicher ein schönes Phasing und Auslöschungen.
    Grüße
    Daniel

    Grüße Daniel Wilhelm

    Meister für Veranstaltungstechnik
    -FoH / Monitor Ton
    -d&b Systembetreuer
    -Elektrofachkraft

  • zegi
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    • 6. September 2007 um 22:07
    • #8

    Das Holzboden-Phänomen habe ich schon oft beobachtet. Der Boden schluckt den ganzen Bass. Allerdings ist mir das jeweils bereits beim Soundcheck aufgefallen.

    Der Ton macht die Musik.

  • bastler
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    • 6. September 2007 um 23:06
    • #9

    Das Holzboden-Phänomen ist wohl eher ein Zeltplanen-Phänomen. Diese sind im Bass praktisch vollkommen durchlässig und mit steigender Frequenz reflektieren sie den Schall zunehmend.

    Gruß
    Michael

  • deep-house
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    • 6. September 2007 um 23:39
    • #10
    Zitat

    einer Maya-USB-Soundkarte*


    das würde ich nicht so verallgemeinern, z.B. die Maya EX 5.1 läuft wunderbar im Vergleich zur Original cd, da höre ich 'keinen' Unterschied.

    Außerden hätte blade das Fehlen der Bässe als es leer war auch schon bemerkt.

    Auch ein fehlendes Delay od. Zeltplanenphenomän wäre beim Soundcheck bereits hörbar gewesen.

    Mir fällt nichts dazu ein, wenn nichts verstellt war? kein Bass ausgefallen/ Stecker abgefallen?

    Da die mp3 der aktuellen Titel stark komprimiert sind, also nur eine geringe Dynamik haben (niedrigen crestfaktor) kann das clippen evtl. doch an den Limitereinstellungen des controllers liegen.
    Wer weiß wie die Clip_Anzeigen (oder ist es gar ein clip limiter der s1200) reagieren?

    War es das übliche DJ und Party Phänomen?
    in der Hitze des Gefechtes steigt die Lautstärkeanforderung, das Zelt wird voller, die Gäste dämpfen (und dampfen) was weg, der amp ist an der Grenze
    2x600W 4ohm ist schließlich für 4x18" nicht sonderlich üppig

    Gruß UweS.

    Gruß UweS.

  • Christian Engel
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    • 7. September 2007 um 00:07
    • #11
    Zitat von "surfvill"

    Das ist weniger kritisch und sogar ein großer Irrglaube! Geringe Komprimierungsraten machen den Klang 'nur' metallisch/synthetisch und versehen ihn mit Artefakten.


    Soso... Erstmal sorgen geringe Kompressionsraten für eine höhere Bitrate, womit die negativen Auswirkungen der MP3-Kompression auf des Tonmaterial weniger stark ausfallen. Deine Aussage macht also so keinen Sinn.
    Desweiteren fängt guter Sound an der Quelle an. Das ist neben der MP3 auch die Soundkarte. Aber eben auch die MP3 selbst! Und dabei ist es nun mal sehr wichtig, auf welche Art und Weise die MP3 produziert wurde. Da kann sehr viel falsch gemacht werden, sei es nur die Verwendung eines veralteteten Codecs. Demzufolge würde ich diesen Punkt durchaus als kritisch einstufen.

    Zitat von "surfvill"

    Dynamischer Sound steht und fällt mit der Soundkarte! Wer das Pult mit dem Laptopkopfhörerausgang oder einer Maya-USB-Soundkarte* versorgt, muß sich nicht wundern, daß die Dynamik futsch ist!


    Okay, dann erklär mir bitte mal, wie es dazu kommen kann, dass eine Soundkarte Einfluss auf die Dynamik bei der Wiedergabe einer MP3 haben kann? An welcher Stelle im Signalfluss soll das deiner Meinung nach geschehen?

    Zitat von "deep-house"

    Da die mp3 der aktuellen Titel stark komprimiert sind, also nur eine geringe Dynamik haben


    Für die geringe Dynamik kann die MP3 aber nichts, denn diese ändert auch nichts daran, dass die Titel bereits so stark komprimiert produziert wurden.

    Sorry for off topic...

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • Thomas
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    • 7. September 2007 um 07:09
    • #12

    noch eine ganz andere überlegung:
    standest du vorher die ganze zeit hinter deinen bässen?
    wenn ja, hat sich dein gehör an den dumpfen sound mit massivem bass gewöhnt. (die tops strahlen ja nach vorne).
    gehst du nun vor die pa und nen par meter in den raum hinein "fehlt" auf einmal massiv bass. (weil man nun den oberen frequenzbereich mit hört...)
    hält man sich hier allerdings ein par minuten auf gewöhnt sich das ohr/gehirn wieder drann und auf einmal klingt es normal.
    unser gehör lässt sich sehr sehr einfach austricksen...

  • surfvill
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    • 7. September 2007 um 10:01
    • #13
    Zitat

    Soso... Erstmal sorgen geringe Kompressionsraten für eine höhere Bitrate


    Halt! Hier habe ich mich falsch ausgedrückt - ich habe Kompressionsrate und Bitrate verwechselt...!
    Natürlich beginnt der Signalfluß an der Quelle, aber (und das ist nur ein Beispiel) eine 128KB/s-Datei (original Frauenhofer Codec) klingt dynamischer und frischer über meine RME-Digi 96 und RME-Hammerfall-Multiface, als derselbe Titel mit 320 encodet über eine Maya. Daß die Maya einem direkten Vergleich mit CD-Material standhält, ist falsch und habe nicht nur ich im A/B- Blindtest deutlich gehört!

    Zitat

    Okay, dann erklär mir bitte mal, wie es dazu kommen kann, dass eine Soundkarte Einfluss auf die Dynamik bei der Wiedergabe einer MP3 haben kann?

    Es gibt im Forum wohl kaum jemanden, der das technisch erklären kann (Manuela?). Wir sind uns aber einig, daß es hoch- und minderwertige D/A-Wandler gibt? Hier haben aber viele (noch) gesunde Ohren, um z.B. den Vergleich zwischen einem CD-Player und dem selben Programmmaterial, wiedergegeben über einen Kopfhörerausgang eines Notebooks als deutlichen Unterschied ausmachen zu können. Genau diesen Qualitätslevel (leider schon -standard!) erreicht z.B. die Maya-USB (mein Sony-Vaio klang sogar eine Spur besser!)!
    'tschuldigung für weiter O.T. ... aber es ging ja um seltsame Limitererscheinungen bei Einsatz von mp3 Material...

    Grüße vom Ostseestrand

    André Ludewig

    https://www.mv-entertainment.de

  • hp
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    743
    • 7. September 2007 um 12:37
    • #14
    Zitat von "blade11"

    dass von meinem bass nix mehr dar war...ich meine wirklich, der war wie weg


    Wenn der Unterschied Zelt leer->Bass->da - Zelt voll->Bass->weg wirklich so war ,
    dann bleiben eigentlich nur die "Dämfungseigenschaften" des Publikums über .
    Alles andere hat sich ja nicht verändert .
    Trotzdem ich finde es aber ungewönlich .

    Zitat von "blade11"

    ...ich habe das doch alles eingestellt, dass die limiter nur ein signal durchlassen, dass die s1200 nicht zum clipping bringt....wieso hab ich jetzt trotz max. 0db ausgangsleistung am djm und eingestellten limitern am dxc (-20 behringer werte) trotzdem ein clippen der s1200...


    Das liegt an den kürzeren Attack-zeiten der Endstufen-clip-anzeige
    gegenüber dem vorgeschalteten Limiter .

    Gruß HP

    die Realität ist die Summe aller Fakten

  • bassbandit
    Gast
    • 7. September 2007 um 12:54
    • #15

    Hi,

    das sind aber keine Original-V-17 oder? Ich habe ja auch 8 Nachbauten von den Teilen. Meine Erfahrung bei der Aufstellung ist ähnlich wie deine. Wir stellen immer Vierer-Stacks, die Center-Variante hat schon mehrfach versagt. Richtige Hörner sind das ja auch nicht sondern Bandpässe, die Kugelförmig abstrahlen (Ja, ich weiß, jeder Bass strahlt Kugelförmig!).
    Wenn da bei Zahnlücken-Anordnung der Abstand nicht passt -> Auslöschung, Interferenz. Ist bei der Haufenbildung nicht ganz so kritisch, mmn.

    mfg
    Ingo

  • Wurst Werner
    Profi
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    4.623
    • 7. September 2007 um 13:19
    • #16

    Das ist in der Tat kurios. In der Regel hat man mit Publikum mehr Bass im Zelt, als ohne. Das liegt daran, das der Holzfußboden im ungünstigsten Fall als gigantischer Plattenschwinger (also als Bassabsorber) wirken kann. Der Holzboden ergibt mit der Luft darunter manchmal ein "Masse-Feder" System. Ist die Hütte allerdings voll, dann kann der Boden durch das Publikumsgewicht kaum oder gar nicht mehr schwingen. Ergo, weniger Absorption. Da es aber in diesem Fall genau anderes herum ist, hab ich auch keine andere Lösung als das bekannte Totschlagargument "Phase und Interferrenz" anzubieten :wink:

    Viele Grüße
    WW

    CEO @ SoundSurface

    Consultant Pro Audio @ IAD-Pro / WharfedalePro

    Waves Soft- & Hardware Dealer

    Einmal editiert, zuletzt von Wurst Werner (7. September 2007 um 14:14)

  • fschleif
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    • 7. September 2007 um 13:41
    • #17

    Ich kann Werners Erklärung nur beipflichten und da sich am Zelt nichts wesentliches geändert hat (bis auf die Zuschauer, die den Bass aber eher "verstärker" sollten), kann man akustisch hier wenig wollen. Eien andere Überlegung: Was hattest Du denn für Ströme im Zelt? Hat sich da nachher noch jemand z.B. aus der kulinarischen Ecke mit zugesteckt? Oder war beim Soundcheck das Licht aus? Worauf ich hinaus will: Bie langen Zuleitungen oder Aggi-strom, wie es im Zelt nun doch häufiger vorkommt, bricht die Spannung gern mal ein. Je mehr Verbracuher dran hängen, umso deutlicher wird das. Deine Stufe hat nicht mehr volle Spannung zur Verfügung und gibt daher dann deutlich weniger Lesitung ab. Bei nur 300W pro Bass macht sich das dann schon duetlich bemerkbar.

    Die Bemerkung von Bassbandit kann ich so nicht bestätigen, ich haöte sie auch argumentativ für falsch: eine Zahnlückenanordnung nutzt genauso wie das Rudel die Kopplung bei tiefen Frequenzen aus. So lange der Abstand kleiner als die halbe Wellenlänge der höchsten zu übertragenden Frequenz ist, koppelt es und es kommt zu keinen auslöschennden Interferenzen Huygens'sche Prinzip). Bemerkt man Auslöschungen, so ist etweder die Trennfrequenz zu hoch (bei dem F17 Systemamp liegt die bei 160Hz - das ist sehr hoch und klingt grauslig. Kombiniert man nicht mit den Originaltopsen, die nicht tiefer können, sollte man mit potenterer Endstufe und externem Controller zwischen 100 und 120 Hz trennen. Dann spielt das sehr fein), oder der Abstand zu gross.

    Gruss

    Frank

  • blade11
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    • 7. September 2007 um 16:40
    • #18
    Zitat

    Hat du eine Möglichkeit gehabt die Bässe mit einem kleinen Delay zu versehen??


    ja, die bässe haben ein delay für 50 cm bekommen

    Zitat

    Liefen die mackie Tops nur in High-Mid oder wurden die als "Fullrangetops" genutzt?


    die tops liefen nur als high-mids...getrennt bei 123Hz, weil mir die 160Hz der orginalweiche auch zu hoch waren...

    Zitat

    Der Boden schluckt den ganzen Bass. Allerdings ist mir das jeweils bereits beim Soundcheck aufgefallen.


    beim soundcheck war aber alles schön...eher zu viel bass, als zu wenig...und man merkte ihn auch...

    Zitat

    Zeltplanen-Phänomen


    ok, aber open air haben wir so ein problem noch nie gehabt...da müsste das ja auch auftreten...

    Zitat

    War es das übliche DJ und Party Phänomen?


    nein, denn es ging nicht primär um den pegel, den machten die tops ja, sondern um das bassfundament, welches nicht mehr zu spüren war... :?
    mit der endstufe geb ich dir recht, aber warum war dann beim soundcheck eher zu viel bass?ne endstufe verliert ja im laufe des abends keine leistung...!?speakonstecker sind keine abgefallen...beim abbau war alles noch wie beim aufbau i.o.

    Zitat

    standest du vorher die ganze zeit hinter deinen bässen?
    wenn ja, hat sich dein gehör an den dumpfen sound mit massivem bass gewöhnt.


    wir hatten monitor auf der bühne...zudem haben wir den soundcheck zu zweit gemacht...ich bin durchs zelt gelaufen und habe dort auch den bass gespürt...als ich getränke holen ging, war nix mehr zu spüren :( also auch wenn sich meine ohren täuschen können, aber mein bauch...? :roll:

    Zitat

    Trotzdem ich finde es aber ungewönlich


    ich auch...normalerweise wars immer so: hütte leer, soundcheck, klang beschissen, nicht druckvoll...hütte voll: sound war direkt und drückte gut... :D

    Zitat

    Meine Erfahrung bei der Aufstellung ist ähnlich wie deine. Wir stellen immer Vierer-Stacks, die Center-Variante hat schon mehrfach versagt. Richtige Hörner sind das ja auch nicht sondern Bandpässe


    ok...was hast du für erfahrungen gemacht?was heißt "versagt"?
    was habt ihr für lösungen, damit man das optimum raus holt?
    das sind die 17ner von der Xa...mit alukanten usw. damit sie net so anfällig sind für transportschäden...
    mach bitte einfach etwas "grünzeug" dazu, damit ich mir besser vorstellen kann, was du meinst..THX

    Zitat

    Was hattest Du denn für Ströme im Zelt?


    wir hatten ein 16A drehstromleitung für den ton und eine 32A für das licht...alles schön getrennt und hing soweit ich weiß, auch nix weiter dran

    Zitat

    So lange der Abstand kleiner als die halbe Wellenlänge der höchsten zu übertragenden Frequenz ist, koppelt es und es kommt zu keinen auslöschennden Interferenzen Huygens'sche Prinzip).


    na meinst du mein abstand war richtig berechnet...?boxenmitte zu boxenmitte 1,20m
    wollte damit ja eine "keule" erzeugen, aber irgendwie fühlte man die dann nur noch gute 3 m vor der box...
    :x


    hab ihr denn tips, wie ich beim nächsten mal was besser machen könnte...sowohl aufstellungstechnisch als auch vllt. einstellungstechnisch?

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  • fschleif
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    • 9. September 2007 um 12:58
    • #19

    Dein Abstand war ok. Kopplung läuft bis 140 Hz, da warst Du also mit Deinen 123 Hz gut drin - sollte also die Keule aufbauen, die Du auch beim Soundcheck hattest. Die Zahnlückenaustellung klsppt bei den F17 normalerweise sehr gut. Im Centrcluster mache ich entweder Zahnlücke, oder direkt nebeneinander. So ist dann die Keule nicht so gross, ich habe aber eine kleine "Zusatztanzfläche" - wenn sich da dann die Hübsch-FRaktion drauf einnistet ist mir das ganz egoistisch lieber als die stärkere Keule .-))
    Mein Favorit wären also noch wie vor die Ströme.

    Bzw.: was hattest Du denn für einen Controller? Hast die irgendwo aus versehen auf einem Kanal die Phase die Phase vertauscht nach dem Soundchek? Kannst Du das evtl. rekonstruieren? Wenn dem so wäre, hast Du ernorme Auslöschungen im Bass...

    Gruss

    Frank

  • blade11
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    2.292
    • 9. September 2007 um 16:16
    • #20

    controller war der behringer dxc...
    an dem wurde nach dem soundcheck auch nix mehr verstellt...
    du hast auch die f17? kannst du mir vllt. mal deine presets für den dxc schicken?

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