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Mischpult Kanäle merken.......?

  • kevin segger
  • 18. September 2007 um 19:20
  • kevin segger
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    214
    • 18. September 2007 um 19:20
    • #1

    Hallo,
    ich wollte mal wissen, wie ihr das macht, und nach welchem System ihr da vorgeht? Wie merkt ihr euch, auf welchem Kanal welches Mikrofon / Bassgitarre / E-Gitarre / u.s.w. liegt?
    Gemischt wird immer mit nem YAMAHA MG 24/14FX Pult.
    Mit freundlichen Grüßen
    Kevin Segger

  • Tobias Zw.
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    • 18. September 2007 um 19:26
    • #2

    Wenn's 'ne normale Band ist, fange ich immer mit dem Schlagzeug an (Kick/Snare/Hihat/Toms so wie ich draufsehe/Overhead), dann der Bass, die Gitarren in der Reihenfolge, wie sie auf der Bühne stehen (von links nach rechts, E vor A), Keyboards, Bläser v. l. n. r. und die Gesänge immer wenn's geht von Kanal 24 abwärts (dabei erst hinten von links nach rechts und dann vorne genauso).

    Bei wirren Bühnenaufbauten wie z. B. esoterischen Musikgruppen kommen erst die Instrumentenmikros v. l. n. r., direkt gefolgt von den Sprach- bzw. Gesangsmikros.

    Wenn ich das so mache, brauche ich keine Pultbeschriftung; für alles, was kniffliger ist, empfehle ich dieses Band und diesen Stift.

    Mit freundlichen Grüßen

    Tobias Zw.

    Äch bän wäder do.

    http://www.tobiaszweckerl.de

  • treibsand
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    • 18. September 2007 um 19:34
    • #3

    Markieren, markieren, markieren.

    Ich lass das bei "einfachen" Geschichten (Dr/bs/git/vox) auch häufig weg und dafür lieber freie Kanäle zwischen drums, bs&git, voc, aber bei gompletzirteren Pultbelegungen will ich halt nich lange überlegen/suchen.

    Wer was wie markiert ist Geschmackssache. Manche malen Bildchen, andere schreiben Romane, wieder andere nehmen bunte Faderknöpfe oder Magnettäfelchen.

    Ein gewisser Standard lässt sich allerdings schnell erlernen, wenn man vielen Fremdmischern über die Schulter schaut.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • Loloverde
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    • 18. September 2007 um 21:41
    • #4

    Hi

    Ich nehme oft die farbigen Fader der Subgruppen um wichtige Kanäle zu markieren. z.B. der Bass (erster Kanal nach Schlagzeug) oder der erste Gesang. Das erleichtert die schnelle Orientierung.
    Natürlich sind die Kanäle beschriftet.

    Gruß
    Rainer

    http://www.thewhitelodge.de

  • hias.h
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    • 18. September 2007 um 21:45
    • #5

    wenn man selbst aufgebaut/verstöpselt hat, sollte man eigentlich wisen wo was liegt. Wenn ich nur zum mischen komme, setzte ich ordentliche Beschriftung einfach vorraus. Ich beschrifte natürlich auch, wenn jemand anderes "mischen soll was auf den tisch komt"

  • Volker Holtmeyer
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    • 18. September 2007 um 21:45
    • #6

    Magnetplättchen - jetzt auch in bunt! 8)

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • Loloverde
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    • 18. September 2007 um 21:57
    • #7
    Zitat von "Volker Holtmeyer"

    Magnetplättchen - jetzt auch in bunt! 8)

    Im Prinzip ja, bei kleinen Pulten schubst der Fader sie aber weg (am Venice gehts z.B. nicht - braucht jemand Plättchen? ;-).

    Noch ein Tip: Kanäle so belegen, wie die Musiker auf der Bühne stehen. Linke Gitarre auf 11 und rechte Gitarre auf 12.

    Gruß
    Rainer

    http://www.thewhitelodge.de

  • treibsand
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    • 18. September 2007 um 22:42
    • #8

    P.S.: Was ich eher nicht machen täte ist, das Pult mit Buntstift/Filzer/Edding zu beschriften.
    Dem ersten Kollegen glaubt man vielleicht, dass sowas wieder ab geht.
    Grüsse an den Zweiten, der das bei mir als Babysitter versucht hat. Tun die Rippen noch weh? Gut so!

    @ Volker: ganz schön verpanntes Drumkit... :wink:

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • dasich
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    • 19. September 2007 um 10:20
    • #9
    Zitat von "treibsand"

    @ Volker: ganz schön verpanntes Drumkit... :wink:

    :D Der Schlagzeuger scheint Linkshänder gewesen zu sein

    Es grüßt der Stephan

  • kalledingdong
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    • 19. September 2007 um 11:57
    • #10

    wo bekommt man denn diese schicken Plättchen her?

    Selbstbau? Magnetfolie und dann beschriften oder hat dies jmd. im Vertrieb?

    Greetz
    Karsten

  • Volker Holtmeyer
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    • 19. September 2007 um 13:12
    • #11

    Ich habe die Plättchen damals bei Musik Produktiv gekauft. Da waren auch einige Blanko-Plättchen dabei, die ich mit einem Label-Printer selbst beschriftet habe.

    Selber machen ist wahrscheinlich ohnehin besser (und günstiger!). Solche Magnetplättchen gibt es im Bastelladen - auch in bunt.

    Ich bewahre die übrigens seit einiger Zeit in einer CD-Tasche mit eingelegten Blechplättchen (statt CDs) auf.

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • Christian Engel
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    • 19. September 2007 um 15:21
    • #12

    Ich für meinen Teil beschrifte Pulte schon seit Ewigkeiten gar nicht mehr. Und das funktioniert für mich persönlich auch bei 40 Kanälen und mehreren Bands on Stage sehr gut. Wer seine Hausaufgaben vor der VA gemacht hat weiß ohnehin, was wo ist. Ich erstelle vor jeder VA ein Kanal-Setup am Rechner daheim... Beim nachdenken und optimieren prägt sich das dann sowieso ein. Wer erst auf VA anfängt sich darüber Gedanken zu machen hat halt Pech :twisted:
    Sinnvollerweise bildet man am Pult Gruppen: Drums + Percussion, Gitarren, Bläser, Vocals, ... etc. Dann werden die Kanäle so angeordnet, wie man die Musikerpositionen vom FoH aus sieht. Somit wird das schön ordentlich und man behält den Überblick. Lediglich für Fremdtechs beschrifte ich Pulte noch!

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • gurkendoktor
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    • 19. September 2007 um 15:57
    • #13

    jo, und dann kommt man wohin, wo "der örtliche" trotz expliziter kanallistung die kanäle nach gefühl belegt hat:

    vlnr: leadstimme, leadgitarre, einmal wild die instrumente auf dem pult verteilt, bass, akustikgitarre, irgendwo dazwischen noch vereinzelt teile des drumkits, und die monitore waren genauso belegt. NICHTS beschriftet. und band&stift vergessen. argh!

    begründung: er sei es so gewohnt.

    von den optionen "zurückfahren und koffer holen" und "alles umbauen" habe ich mich spontan für nr. 2 entschieden. dann gings auch ohne beschriftung

  • UlTraAudio
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    • 19. September 2007 um 16:00
    • #14

    Wenn ich auf der Bühne stehe und selber patche, habe ich immer was zum notieren parat.
    Wenn ich von meinem Standard abweiche schreibe ich mir eben Kanal und Intrument auf.

    Um Pulte zu beschriften nehme ich breites weißes Isolierband.

    Da kann man mit permanenten Markern drauf schreiben und es lässt sich ohne Rückstände
    an einem Stück wieder abziehen; im Gegensatz zu Krepband oder silbernem Gaffa.

    Beste Grüße

    Ulf

    Im Wesen der Musik liegt es, Freude zu machen... Aristoteles

  • tufkaklto
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    • 19. September 2007 um 16:35
    • #15
    Zitat von "cen-music"

    Ich für meinen Teil beschrifte Pulte schon seit Ewigkeiten gar nicht mehr. Und das funktioniert für mich persönlich auch bei 40 Kanälen und mehreren Bands on Stage sehr gut. Wer seine Hausaufgaben vor der VA gemacht hat weiß ohnehin, was wo ist. Ich erstelle vor jeder VA ein Kanal-Setup am Rechner daheim... Beim nachdenken und optimieren prägt sich das dann sowieso ein. Wer erst auf VA anfängt sich darüber Gedanken zu machen hat halt Pech :twisted:
    Sinnvollerweise bildet man am Pult Gruppen: Drums + Percussion, Gitarren, Bläser, Vocals, ... etc. Dann werden die Kanäle so angeordnet, wie man die Musikerpositionen vom FoH aus sieht. Somit wird das schön ordentlich und man behält den Überblick. Lediglich für Fremdtechs beschrifte ich Pulte noch!

    Es gibt gute Gründe, das nicht zu tun.
    Hat mir da mal ei Profi gut erklärt und hat mir zu denken gegeben.

    Aufbau eines Arbeitsplatzes ( gilt auch für die Regie ) sollte immer so erfolgen, das gewisse Standardisierungen eingehalten werden um zB sicherzugehen, das bei einem Ausfall eines Technikers sofort ein Kollege den Platz nachbesetzen kann und sich auch gleich damit zurechtfindet.

    Und nicht lachen, jab da auch schon genug mitbekommen. Von der Stagebox, die einem Toni auf den Kopf fällt ( am Boden krabbelnd am falschen Kabel gezogen ) bis zu Hornissenstichen ist da schon einiges passiert

    Wir hatten sogar vor ein paar Jahren einen, der hatte eine Herzattacke am Pult und hat den Gig noch fertiggemischt und ist dann Tot umgefallen.
    Also, es kann alles passieren .

    Ich persönlich nehme färbiges Pro Gaff, kann man auch wegen der Übersicht dann verschieden markieren.

    Und Gaffa hat auf einem Pult nix verlohren !!!!
    Das Pult hat ja auch eine Seele :D

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

    Ganz großer Fan des " Themen als gelesen markieren " Buttons

  • ljbigfish
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    • 19. September 2007 um 17:07
    • #16
    Zitat

    Und Gaffa hat auf einem Pult nix verlohren !!!!

    Ich nehme eigentlich immer Gaffa. Mann muss es nur so sehen, dass das einen gewissen mechan. Schutz bringt, wenn überall alte Gaffa-Stückchen draufkleben. 8)

    Irgendwann fallen die schon von alleine ab.
    Ausserdem sieht dann nicht alles so langweilig nach Seriengerät aus. :P


    Gruß Simon

  • treibsand
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    • 19. September 2007 um 17:37
    • #17

    Ja, Gaffa is toll.
    Da stützt man sich 3x mit den Unterarmen auf dem Pult auf, damit man beim Einnicken nicht mit dem Kopf auf die Knöppkens schlägt, und sobald man das 4te mal wach wird, weil irgendwas schlagartig zu laut spielt, ist die Beschriftung futsch. :?
    Dann darf man also im Halbschlaf Kanäle raten...

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • karel noon
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    • 19. September 2007 um 23:28
    • #18

    Nichiban gaffa + Sharpie (nicht edding) und auch beim handauflegen bleibt was über, und beim abziehen des gaffa bleibt nichts zurück, auch nahc wochen und sonne.

    aber wehe es kommt mir einer mit billigem baumarkt tape, oder einer anderen marke einem pult zu nahe.

    für fremdpulte habe ich noch eine rolle hellgraues iso-tape

    und für lichtpulte kreppband :D die habens nicht besser verdient :wink:

    was das arbeiten ohne beschriftung angeht: niemals!

    als gehirnjogging mache ich manchmal instrumentengruppen, und bei anderen bands wo ein musiker mehrere instrumente spielt auch mal "musikergruppen", aber nur wenn ich selber da stehe, und dann liegt auch eine patchliste daneben für den fall....

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

    Application Support Engineer - HK Audio

  • audiobo
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    • 20. September 2007 um 13:58
    • #19

    Ich halt´s im Prinzip genau wie unser Hr. Zweckerl (s. Seite 1), bei den Vocals variiert das allerdings schon mal, so dass ich nach Möglichkeit Backing-Vocs und Main-Vocs zusammen habe. Ansonsten so wie ich´s vom FoH sehe und immer farblich markiert (an Pult/Stagebox/Kabel, nicht am Mikro).

    Beschriften ist trotzdem eine Pflichtübung die ich gerne immer wieder wahrnehme, da sie nicht ansatzweise so lange dauert wie lustiges Spuren raten, ob Live oder im Studio.

    Übrigens ist oben verlinktes Beschriftungs-Band (Gerband 566) absolut empfehlenswert und das einzige, das auch mit Kuli zur Not noch gut lesbar und abriebfest ist.

    Absolutes NoGo: Gaffa und Billig-Krepp. Das macht keine Lackierung/Kunststoffbeschichtung lange mit.

  • sebastian harnau
    Beiträge
    51
    • 20. September 2007 um 15:32
    • #20
    Zitat von "Volker Holtmeyer"

    Magnetplättchen - jetzt auch in bunt! 8)

    Mag mir mal jemand einen Link von einem Online-Shop nennen, bei dem man diese Magnetplättchen bekommen kann? :D

    Danke!

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