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Das Unmögliche möglich machen - Theateraufführung

  • christian haugner
  • 7. Oktober 2007 um 16:58
  • mringhoff
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    6
    Beiträge
    5.262
    • 8. Oktober 2007 um 12:24
    • #21
    Zitat von "Christian Haugner"

    Interessant wären nun vor allem Empfehlungen für Mikros, da ich in der Hinsicht wirklich auf andere verlassen muss.

    Grundsätzlich sind verteilte Kondensatormikrofone auf der Bühne eine gute Sache. Aber gerade Kondenser erzeugen auch viel Feedback, insofern wird es etwas schwierig, solche Mikros einzusetzen, wenn das Lautsprechersystem nicht optimal ist. Da Du aber ja wohl noch bereit bist, in Mikrofone zu "investieren", hier noch mal ein paar Tipps:

    Für den Theatereinsatz sollen es dann natürlich, kleine unscheinbare Mikrokapseln sein, die man in die Requisiten einbauen kann oder die man von oben herab hängen kann
    z.B: http://www.akg.com/site/products/…anguage,DE.html
    Ansonsten bringen ein paar Grenzflächenmikrofone am Bühnenrand auch gute Ergebnisse.
    Es hängt aber natürlich davon ab, was genau auf der Bühne passiert, wieviel Platz dort ist, wo die Schauspieler sprechen. Je mehr Mikros, desto homogener, aber auch komplizierter.

    Als Tontechniker muss man natürlich dann genau mitregeln, welche der Mikrofone gebraucht werden. Einfach alle Mikros an klappt nicht, vor allem wenns recht viele sind, da pfeifts Dir um die Ohren...

    Wenn es ein Theaterstück mit wenigen Akteuren ist, bleibt zu überlegen, ob sie nicht vielleicht doch alle mit Lavallier/Headsets auszurüsten sind. Man muss die Mikros ja nicht kaufen, vielleicht gibt es ja einen netten Vermieter, der Dir das für einen guten Preis überlässt (z.B. die Probentage umsonst etc.)

    Evtl. wäre auch ein Mix Lavalliermikros für die Hauptdarsteller und eine normale Bühnenmikrofonierung für den Rest vorstellbar.


    Zur Lautsprecheraufstellung wurde ja hier schon einiges gesagt. Vielleicht noch eins:
    Schau mal, daß Du die Lautsprecher etwas nach unten geneigt bekommst. Also erstmal hoch hinauf und dann ins Publikum runter geneigt, so beschallst Du nicht nur genau die, die es hören wollen, sonder minimierst auch die Reflexionen von den Wänden.
    Je nach zu bestuhlender Fläche würde ich dann lieber ein paar Delays mehr machen und dafür dann einen kleinerne Bereich direkt / geneigt beschallen.

    Nach erfolgter Aufstellung dann schön einpfeifen und ein paar Feedbackfrequenzen ziehen, am besten pro Delayline einen eigenen EQ einplanen.

    Ansonsten beim Abmischen die Moderation nicht zu laut machen, auch wenns angenehm klingt und nicht pfeift, aber das Verhältnis zur Theaterübertragung ist dann doch einfach zu extrem und das Publikum empfindet die Schauspieler als zu leise.
    Wenn man beim Sprecher schon aufmerksam zuhören muss, dann fällts nicht mehr so auf, wenn auch die Schauspieler leiser sind...

    Ansonsten viel Erfolg bei Deinem Vorhaben. Gut ist ja, daß Du schon bei den Proben dabei bist. Da kann man ja noch viel optimieren im Laufe der Tage.

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  • lorien
    Beiträge
    285
    • 8. Oktober 2007 um 14:59
    • #22

    Früher nutzte ich hierfür kleine No-Name Overhead-Kondensatormikros, Niere, schwarz und hab die im kleinen Rudel (~halbes Dutzend) aus der Bühnendecke auf ca. 2m herabhängen lassen. Wie schön erwähnt, leicht Richtung hintere Bühnenwand abgewinkelt. Die erste Reihe hing über dem vorderen Bühnenrand, die zweite auf der Hälfte.
    Am hinteren Ende hing das Mic im (dünnen) XLR-Kabel und die Angelschnur um den Korb (hielt super in den seitlichen Spalten) hat die Ausrichtung der Mics erledigt. Okay ... im Brandfall fällt ein 100g Mic aus 2m nach unten, aber was solls ...

    Das ganze ging so gut, dass ich immer alle offen lassen konnte.

    Heute würde ich das zwar nicht mehr machen ... aber heute hab ich auch genug Funken ... :wink:

  • Kracky
    Profi
    Reaktionen
    2
    Beiträge
    12.055
    • 8. Oktober 2007 um 17:50
    • #23
    Zitat von "DirkB"

    Hallo,

    also Leute, nun beruhigt euch doch mal wieder. Habt ihr denn noch nie einen Brocken abgebissen, den ihr nur schwer schlucken konntet?

    Ehrlich gesagt nochnie selbstverschuldet. Sicher gibt es situationen wo man auf die VA kommt und die 300 PAX VA ist plötzlich in einem 1000 PAX Zelt und es stehen da 800 PAX, da macht man dann einfach das beste daraus, aber den Mund nehme ich grundsätzlich nicht zu voll. Ich kenne meine Möglichkeiten und meine Grenzen bzw. den passenden Ausweg. Sorry, ich kann und möchte das nicht verstehen, bzw. ist es für mich indiskutabel Tips zu geben die sowas unterstützen. Sicher kann man mit dem genannten Material irgendetwas hinbekommen, was sei mal dahingestellt. Was kann man da mehr tun als denjenigen auf zu zeigen das er den Mund zuvoll genommen hat, nun in der Pflicht ist und um es anständig über die Bühne zu bringen wäre es ratsam in die eigene Tasche zu greiffen um wenigstens den finanziellen Grund zu schaffen einen anständigen Job ab zu liefern. Wenn er das nicht hören mag, hätte er hier wohl nicht fragen sollen. Ich denke selbst im Party-PA wäre er mit dieser Frage angeeckt. sorry, die Wahrheit ist manchmal hart aber wer sowas untestützen oder förden mag, ist selbst schuld.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • tonmischer
    Beiträge
    205
    • 8. Oktober 2007 um 18:32
    • #24
    Zitat von "Christian Haugner"

    Das ich bei der Sache drauf lege war mir von anfang an bewusst, aber da ihr selbst erste Hilfe wohl nur gegen mindestens 1000€ leistet kann das wohl keiner verstehen. Sorry, aber die Einstellung find ich zum k*****.


    So wie ich die Lage einschaetze, kannst du die Sache mit 500 Euronen doch einigermassen gut loesen. Voraussetzung waere natuerlich die noetigen Beziehungen zu haben, um guenstig Material zu mieten. Ob du die hast, weiss ich nicht, ebensowenig wie du erwaehnt hast, wann das ganze stattfindet und wieviel Zeit du also noch hast.
    Auf jeden Fall hab ich die letzten zwei Wochenenden fuer 1000.- CHF (!) Budget einen Chor, Band und Theater abgenommen.
    Freunde schaffst du dir allerdings nur mit freundlichem Verhalten und auch mit gratis gegenseitiger Hilfe. Zum freundlichen Verhalten gehoert allerdings auch, sich in Foren nett auszudruecken, und potentielle Helfer nicht abzuschrecken.

  • mringhoff
    Profi
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    6
    Beiträge
    5.262
    • 8. Oktober 2007 um 21:04
    • #25
    Zitat von "Kracky"

    Sorry, ich kann und möchte das nicht verstehen, bzw. ist es für mich indiskutabel Tips zu geben die sowas unterstützen.

    Gehen wir mal davon aus, daß es sich hier um ein Fachforum handelt, in dem man auf technische Fragen einfach gute Antworten bekommt, dann spielt doch der Hintergrund, wie es dazu kam eigentlich keine Rolle.
    Wir haben hier ein Problem, sozusagen eine Aufgabenstellung. Wer dazu gute Lösungansätze weiß und mitteilen will, der sei eingeladen dies zu tun.
    Und wenns keine Lösung gibt, dann darf man das natürlich auch gerne erwähnen und begründen.

    Was mich beim Threadstarter im Vergleich zu manchen anderen Unerfahrenen erfreut hat ist, daß er erstens selber weiß, daß er hier Erfahrungslücken hat, diese gerne durch unsere Hilfe etwas minimieren möchte und daß er klare, intelligente, vollständige deutsche Sätze ohne nennenswerte Rechtschreib- und Grammatikfehler unter der korrekten Verwendung der Groß- und Kleinschreibung verwendet. Da macht doch das Antworten wieder Spass...

    Aktuelle Gebrauchtgeräte: hier klicken

  • mikee mike
    Beiträge
    1.329
    • 8. Oktober 2007 um 21:15
    • #26

    Also ich weiß ja nicht wo manche hier leben ... aber wenn das nicht einer in die Hand nimmt, der sich zumindest mal ein paar Gedanken über die Sache macht, dann macht es bei so nem Verein halt der Hausmeister oder was weiß ich wer. Ob der dann nicht was hintüdelt dass neben sinnlos auch noch gefährlich sein kann ist dahingestellt. Es gibt eben genug Locations & VAs in Deutschland, die nicht von einem Profi übernommen werden, sondern schlicht und ergreifend aus der "Not" heraus gefahren werden. Ob das nun eine vorgetäuschte "Not" eine dahingeredet "Not" oder eine wirkliche "Not" ist, sei dahingestellt. Und dann finde ich es besser, sich wenigstens überhaupt zu informieren, als alles auf sich zukommen zu lassen.

    Ich kann nur für das Forum hier hoffen, dass Leute wie diese, die sich so nicht herablassen mal in der Not auszuhelfen, nicht in die Überzahl geraten.

  • oton
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    • 8. Oktober 2007 um 21:27
    • #27
    Zitat von "mringhoff"

    Was mich beim Threadstarter im Vergleich zu manchen anderen Unerfahrenen erfreut hat ist, daß er erstens selber weiß, daß er hier Erfahrungslücken hat, diese gerne durch unsere Hilfe etwas minimieren möchte und daß er klare, intelligente, vollständige deutsche Sätze ohne nennenswerte Rechtschreib- und Grammatikfehler unter der korrekten Verwendung der Groß- und Kleinschreibung verwendet. Da macht doch das Antworten wieder Spass...

    Das hat mich durchaus auch erfreut ... leider ändert die gute Form nichts am Inhalt bzw. Gehalt der Frage.


    Zitat von "mringhoff"

    Gehen wir mal davon aus, daß es sich hier um ein Fachforum handelt, in dem man auf technische Fragen einfach gute Antworten bekommt, dann spielt doch der Hintergrund, wie es dazu kam eigentlich keine Rolle.
    Wir haben hier ein Problem, sozusagen eine Aufgabenstellung. Wer dazu gute Lösungansätze weiß und mitteilen will, der sei eingeladen dies zu tun.

    Wir sind ein Fachforum (hoffentlich..). Deswegen sollte dieses Forum auch ein wenig auf das Niveau der Beiträge schauen. Und dieser hier gehört eindeutig ins Party-PA Forum, warum er noch nicht verschoben wurde ist mir nicht klar.

    Hier fragt jemand, ob er eine komplizierte und schwierige Beschallung (Sprachbeschallung einer Laien-Theatertruppe in einer Lagerhalle) mit mehr oder minder Hifi Material und ein paar Kondensatormikrofonen hinbekommen kann. Zumieten fällt wg. Budget aus, Erfahrungen sind ebenfalls kaum vorhanden.
    Die Antwort lautet doch ganz klar: wenn man einen gewissen Qualitätsanspruch verlangt, dann NEIN. Klar kann man es hinbiegen, das irgend Etwas aus den Boxen kommt, ohne das es andauernd pfeift, aber was hat das mit dem PA-Forum zu tun??

    Das war es von meiner Seite, ich will niemanden beschimpfen, ich versuche lediglich auf ein paar Realitäten hinweisen, die ja ausser mir auch noch ein paar andere Leute zu kennen scheinen ....

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

    http://www.popakademie.de
    http://www.otonmusic.de
    http://www.event-akademie.de

  • guma
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    • 8. Oktober 2007 um 22:17
    • #28

    Mal ganz anders gefragt:

    Woher kommt eigentlich dieses absurde Selbstverständnis, daß Beschallung für eine Laientheathergruppe nichts kosten darf ???

    Aktionen wie Behindertentheater oder irgendwelche Sozialprojekte mal ausgenommen:

    Leute ihr gebt Geld für allen möglichen Freizeitquatsch aus z.B. Fitnesscenter, Skiurlaub, Freizeitparks u.s.w. habt Geld für Navi, LCD-Glotze und anderes "Mediengedöns"

    Wieso also nicht für die "Theater in der Fabrik"-Aktion alle zusammenlegen oder z.B. Eintritt verlangen und ne ordentliche Technik engagieren ???
    Analogieschlüsse zu POP-Grüppchen sind ausdrücklich erwünscht :D:D

  • outliner
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    • 9. Oktober 2007 um 02:06
    • #29

    wenn die be-/entlohnung nur in auf die schulter klopfen besteht:
    ein paar mikros gemietet und wenigstens zwei vernünftige frontboxen.solage fummeln am eq bis es geht-auch wenns dauert.wenn die halle mit publikum gefüllt ist fiepts auch später,also wenn du beim trockenschwimmen schon gut ausgepfiffen hast wirst du es bei der aufführung nicht. :wink:
    ausserdem konnte ich früher meinen meister in der werkhalle auch ohne pa-technik glasklar verstehen wenn ich mit dem hintern auf der werkbank gehangen habe...

    wenn die boxen mickrig genug sind brauchts nichtmal delay. :lol:

    aber am besten machs wie guma vorschlägt oder such dir nen sponsor.allein wirds zwar irgendwie gehen aber du wirst perlen gross wie tennisbälle schwitzen...

    Wenn keiner weiß, worum es geht, dann geht es hundertprozentig um Geld.

  • christian haugner
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    • 9. Oktober 2007 um 10:03
    • #30
    Zitat von "Uew"

    Wenn Du zumindest eine grobe Ahnung hast, was Du tust, sind die digitalen parametrischen EQs wesentlich besser für den Job geeignet, als ein grahischer! Verwende die!

    Wie gesagt, ich werde beides probieren und dann entscheiden

    Zitat

    Nutze das Ultradrive wie geplant für die Delays und das EQing der Boxen. Der Vorschlag mit dem Behringer DEQ im Insert der Mics ist hervorragend. Warum Du den Feedback-Destroyer laut einiger Kollegen hier nicht nutzen solltest, ist mir ein Rätsel. Nachdem (!) Du die Anlage mit dem Driverack eingehört hast, kannst Du damit prima ein paar übrige eklige Frequenzen in den Griff bekommen. Wichtig ist nur, daß Du dafür sorgst, das das alles vor der VA passiert, und die gefundenen Einstellungen dann fix bleiben. Für ein Absenken eines gerade entstehenden Feedbacks taugt das Gerät in der Tat nichts...

    Letzteres musste ich leider auch feststellen. Obwohl ich nach wie vor der Meinung bin dass die Behringer Geräte für Ihren Einsatzzweck als EQ und Aktivweiche doch sehr tauglich sind. Qualitativ lässt sich wohl noch einiges rausholen, aber erst im wesentlich höheren Preisbereich.

    Zitat

    Du hast Kondenser Großmembranen als Niere? Warum sollten die nicht taugen? Versuche die so zu platzieren, daß Du möglichst nahe an die Stellen herankommst, an denen gespielt wird.

    Naja, eben mit umschaltbarer Charakteristik. Ich weiß nicht warum, aber irgendwie habe ich dabei ein ungutes Gefühl. „Umschaltbar“ klingt so nach alles ein wenig, aber nichts richtig. Wenn ich falsch liege sagts mir. Mit 2 Mics nahe an den Darsteller auf einer Bühne – unmöglich. Entweder mehr Mics oder eben bewegliche.

    Zitat

    Mit den Boxen würde ich auch verfahen, wie hier schon beschrieben: Keine wirkliche Front sondern quasi mit der ersten Delayline anfangen. Du kannst so nur eine Stüz-Beschallung machen, das wird auch ausreichen. Solltest Du auch Einspielungen machen müssen funktioniert das natürlich nicht, die muß schon auch von vorne kommen. Für den Fall kannst Du dann ja aber die Stimmen nicht (oder nur gaaaanz dezent) auf die Front routen.

    Ja, so hatte ich das geplant, schön dass sich das bestätigt. Noch lieber wäre mir eine richtige Front, aber das wird sich nicht mit den Feedback’s vereinbaren lassen. So schlimm ist das aber nicht.

    Zitat

    Zu den Boxen wollte ich aber noch anmerken, daß ich nicht ganz verstehe, warum diese Veranstaltung eine "NULL-Budet"-Nummer sein muß. Wie währe es denn mit einer "LOW-Budget"-Nummer? Es kann doch kein wirkliches Problem sein, bei einem Beschaller in der Nähe z.B. sechs oder acht taugliche Kleinsysteme 6" oder 8" zu mieten. Das kostet nun wirklich nicht viel. Und zumindest ein Spendenkörbchen am Ausgang aufzustellen ist doch auch nicht eherenrührig, oder?

    Darauf komme ich am Ende vom Post zurück :)

    Zitat von "mringhoff"

    Grundsätzlich sind verteilte Kondensatormikrofone auf der Bühne eine gute Sache. Aber gerade Kondenser erzeugen auch viel Feedback, insofern wird es etwas schwierig, solche Mikros einzusetzen, wenn das Lautsprechersystem nicht optimal ist. Da Du aber ja wohl noch bereit bist, in Mikrofone zu "investieren", hier noch mal ein paar Tipps:

    2 Mirkos reichen beim besten Willen nicht. Wenn ich die Endstufen abschalte und am Pult abhöre klingen die Großen richtig schön klar, nicht dumpf wie die Dynamischen (auf Entfernung meine ich). Aber die Rückkopplungen sind bei erhöhtem Sprachabstand viel zu früh da. Deshalb…

    Zitat

    Für den Theatereinsatz sollen es dann natürlich, kleine unscheinbare Mikrokapseln sein, die man in die Requisiten einbauen kann oder die man von oben herab hängen kann

    Richtig…

    Zitat

    z.B: http://www.akg.com/site/products/…anguage,DE.html
    Ansonsten bringen ein paar Grenzflächenmikrofone am Bühnenrand auch gute Ergebnisse.
    Es hängt aber natürlich davon ab, was genau auf der Bühne passiert, wieviel Platz dort ist, wo die Schauspieler sprechen. Je mehr Mikros, desto homogener, aber auch komplizierter.

    Der Link ist sehr interessant!
    Zu Grenzflächen kann ich überhaupt nichts sagen, da ich die schlichtweg nur in der Theorie kenne und noch nie in der Hand hatte :oops:
    Lieber ein paar mehr Mikros, das mit dem Mischen klappt schon. Vor allem wenn man Zeit zum Üben hat.
    Um das Ganze zu verdeutlichen habe ich mal die Bühne per Paint skizziert (Ja, ich weiß, billig)

    Der Außenrahmen hat 4x6 Meter. Der Rest ist jetzt pauschal abgeschätzt. Die eingezeichneten Punkte sind Positionen von Mikros. Das ist ein Vorschlag meinerseits, natürlich dürft ihr gerne Verbesserungen anbringen. Aber bitte nicht wieder „lass die ganze Sch****, du kannst es eh nicht“.

    Zur Erklärung: Die beiden grünen Punkte könnten die Miks von dem Link sein. Leicht nach außen und hinten angestellt. Der vordere Blaue (Außerhalb der Bühnenfläche) steht für das Ansagermikro. Dafür würde ich das derzeitig vorhandene Kondensatormikrofon nehmen. Falls das unschön klingt wird es eben eines der dynamischen (Funk). Das gleiche gilt für den hinteren blauen Punkt. Eigentlich will ich dort den zweiten Kondenser abhängen. Gerade in dieser „eingesperrten“ Position werden wohl aber die Rückkopplungen wieder sehr zeitig einsetzen. Dann eben dort das zweite Funkm.
    Die roten Punkte könnten 2 Röhrenmikros sein, die seitlich in die Bühne „strahlen“. Damit wären dann auch die Seiten abgedeckt und die Mitte wird mit unterstützt, je nach Sprachrichtung.

    Zitat

    Als Tontechniker muss man natürlich dann genau mitregeln, welche der Mikrofone gebraucht werden. Einfach alle Mikros an klappt nicht, vor allem wenns recht viele sind, da pfeifts Dir um die Ohren...

    Das lässt sich machen…

    Zitat

    Wenn es ein Theaterstück mit wenigen Akteuren ist, bleibt zu überlegen, ob sie nicht vielleicht doch alle mit Lavallier/Headsets auszurüsten sind. Man muss die Mikros ja nicht kaufen, vielleicht gibt es ja einen netten Vermieter, der Dir das für einen guten Preis überlässt (z.B. die Probentage umsonst etc.)

    Evtl. wäre auch ein Mix Lavalliermikros für die Hauptdarsteller und eine normale Bühnenmikrofonierung für den Rest vorstellbar.

    Solche Überlegungen hatte ich auch schon, aber es sind einfach zu viele Akteure. Und richtige Hauptdarsteller sind auch schwer zu filtern. Wenn alle ne eigene Funke haben brauch ich dann mindestens ein Heritage 3000 :D (was ich eh nicht bedienen könnte bis dahin)
    Nette Vermieter gibt’s bestimmt, aber warum sollte der einem Laien etwas billig zur Verfügung stellen? Solche Feilscherei kann ich nicht leiden… Wenns geht kauf ich lieber was, das kann ich auch später noch verwenden. Und wenn was kaputt geht hab ich keine Probleme mit Dritten. Sicher wird man manchmal nicht drum herum kommen.

    Zitat

    Zur Lautsprecheraufstellung wurde ja hier schon einiges gesagt. Vielleicht noch eins:
    Schau mal, daß Du die Lautsprecher etwas nach unten geneigt bekommst. Also erstmal hoch hinauf und dann ins Publikum runter geneigt, so beschallst Du nicht nur genau die, die es hören wollen, sonder minimierst auch die Reflexionen von den Wänden.
    Je nach zu bestuhlender Fläche würde ich dann lieber ein paar Delays mehr machen und dafür dann einen kleinerne Bereich direkt / geneigt beschallen.

    Nach erfolgter Aufstellung dann schön einpfeifen und ein paar Feedbackfrequenzen ziehen, am besten pro Delayline einen eigenen EQ einplanen.

    Ansonsten beim Abmischen die Moderation nicht zu laut machen, auch wenns angenehm klingt und nicht pfeift, aber das Verhältnis zur Theaterübertragung ist dann doch einfach zu extrem und das Publikum empfindet die Schauspieler als zu leise.
    Wenn man beim Sprecher schon aufmerksam zuhören muss, dann fällts nicht mehr so auf, wenn auch die Schauspieler leiser sind...

    Danke für die Tipps. Gerade das mit dem leise und laut Mischen ist ein sehr interessanter Gedankengang.

    Zitat

    Ansonsten viel Erfolg bei Deinem Vorhaben. Gut ist ja, daß Du schon bei den Proben dabei bist. Da kann man ja noch viel optimieren im Laufe der Tage.

    Nochmals Danke! ;)

    Zitat von "Lorien"

    Früher nutzte ich hierfür kleine No-Name Overhead-Kondensatormikros, Niere, schwarz und hab die im kleinen Rudel (~halbes Dutzend) aus der Bühnendecke auf ca. 2m herabhängen lassen. Wie schön erwähnt, leicht Richtung hintere Bühnenwand abgewinkelt. Die erste Reihe hing über dem vorderen Bühnenrand, die zweite auf der Hälfte.
    Am hinteren Ende hing das Mic im (dünnen) XLR-Kabel und die Angelschnur um den Korb (hielt super in den seitlichen Spalten) hat die Ausrichtung der Mics erledigt. Okay ... im Brandfall fällt ein 100g Mic aus 2m nach unten, aber was solls ...

    Das ganze ging so gut, dass ich immer alle offen lassen konnte.

    Heute würde ich das zwar nicht mehr machen ... aber heute hab ich auch genug Funken ...

    Nach unten fallen sollte es lieber nicht, armes Mikro. Dazu fällt mir gerade ein: Wenn Leute so übelartig mit filigraner Technik umgehen, das tut immer richtig weh. Ich baue meinen Krempel immer selbst auf, auch wenn das keine riesigen Werte sind. Helfen darf nur wem ich wirklich vertrauen kann. (Das war jetzt natürlich nicht auf Lorien bezogen, sondern eine allgemeine Feststellung!)

    Zitat von "Kracky"

    Ehrlich gesagt nochnie selbstverschuldet. Sicher gibt es situationen wo man auf die VA kommt und die 300 PAX VA ist plötzlich in einem 1000 PAX Zelt und es stehen da 800 PAX, da macht man dann einfach das beste daraus, aber den Mund nehme ich grundsätzlich nicht zu voll. Ich kenne meine Möglichkeiten und meine Grenzen bzw. den passenden Ausweg. Sorry, ich kann und möchte das nicht verstehen, bzw. ist es für mich indiskutabel Tips zu geben die sowas unterstützen. Sicher kann man mit dem genannten Material irgendetwas hinbekommen, was sei mal dahingestellt. Was kann man da mehr tun als denjenigen auf zu zeigen das er den Mund zuvoll genommen hat, nun in der Pflicht ist und um es anständig über die Bühne zu bringen wäre es ratsam in die eigene Tasche zu greiffen um wenigstens den finanziellen Grund zu schaffen einen anständigen Job ab zu liefern. Wenn er das nicht hören mag, hätte er hier wohl nicht fragen sollen. Ich denke selbst im Party-PA wäre er mit dieser Frage angeeckt. sorry, die Wahrheit ist manchmal hart aber wer sowas untestützen oder förden mag, ist selbst schuld.

    Naja, ich akzeptiere deine Meinung (als gestandenes Mitglied hier, wie mir scheint), trotzdem kannst du nicht anderen verbieten, mir einen hilfreichen Tipp zu geben. Tut dir das irgendwo weh? Ich kann verstehen dass du dich aufregst, wenn Veranstalter für billiges Geld etwas „zusammenschustern“, dich damit im Wettbewerb ausstechen, obwohl du es 10x besser kannst. In meinem Fall wäre die „VA“ nie, ich betone wirklich NIE! An einen Profi gegangen. Somit tue ich keinem weh außer mir selbst. Ich habe auch nicht „den Mund zu voll genommen“, ich wusste schon als ich zusagte, dass es nicht einfach wird. Aber wenn ich wegen jedem Problemchen alles aufgeben würde… Am Ende hab ich einfach die Freude mit wenig Mitteln doch etwas bewegt zu haben, oder den Ansporn das nächste mal (falls es eines geben sollte) etwas besser zu machen.

    Zitat von "tonmischer"

    So wie ich die Lage einschaetze, kannst du die Sache mit 500 Euronen doch einigermassen gut loesen. Voraussetzung waere natuerlich die noetigen Beziehungen zu haben, um guenstig Material zu mieten. Ob du die hast, weiss ich nicht, ebensowenig wie du erwaehnt hast, wann das ganze stattfindet und wieviel Zeit du also noch hast.
    Auf jeden Fall hab ich die letzten zwei Wochenenden fuer 1000.- CHF (!) Budget einen Chor, Band und Theater abgenommen.
    Freunde schaffst du dir allerdings nur mit freundlichem Verhalten und auch mit gratis gegenseitiger Hilfe. Zum freundlichen Verhalten gehoert allerdings auch, sich in Foren nett auszudruecken, und potentielle Helfer nicht abzuschrecken.


    Das Ganze findet am WE Ende dieses Monats statt. Vielleicht habe ich mich etwas im Ton vergriffen bei dem Post, gebe ich selbst zu. Eigentlich ist das auch nicht meine Art. Aber ich hasse es einfach, wenn jemand mich von der Seite angeht und mir zu verstehen gibt, dass ich „blöd“ wäre. Ich habe natürlich nicht euer Wissen, logisch, aber deswegen bin ich nicht geistig minderbemittelt.
    Meine Bekannten und Freunde kennen mich als freundlichen und (manchmal zu) ehrlichen, hilfsbereiten aber mitunter launischen Menschen. Mag jeder denken was er will :)

    Zitat von "mringhoff"

    Gehen wir mal davon aus, daß es sich hier um ein Fachforum handelt, in dem man auf technische Fragen einfach gute Antworten bekommt, dann spielt doch der Hintergrund, wie es dazu kam eigentlich keine Rolle.
    Wir haben hier ein Problem, sozusagen eine Aufgabenstellung. Wer dazu gute Lösungansätze weiß und mitteilen will, der sei eingeladen dies zu tun.
    Und wenns keine Lösung gibt, dann darf man das natürlich auch gerne erwähnen und begründen.

    Was mich beim Threadstarter im Vergleich zu manchen anderen Unerfahrenen erfreut hat ist, daß er erstens selber weiß, daß er hier Erfahrungslücken hat, diese gerne durch unsere Hilfe etwas minimieren möchte und daß er klare, intelligente, vollständige deutsche Sätze ohne nennenswerte Rechtschreib- und Grammatikfehler unter der korrekten Verwendung der Groß- und Kleinschreibung verwendet. Da macht doch das Antworten wieder Spass...


    Naja, ich tu mein Bestes…

    Zitat von "mikee mike"

    Also ich weiß ja nicht wo manche hier leben ... aber wenn das nicht einer in die Hand nimmt, der sich zumindest mal ein paar Gedanken über die Sache macht, dann macht es bei so nem Verein halt der Hausmeister oder was weiß ich wer. Ob der dann nicht was hintüdelt dass neben sinnlos auch noch gefährlich sein kann ist dahingestellt. Es gibt eben genug Locations & VAs in Deutschland, die nicht von einem Profi übernommen werden, sondern schlicht und ergreifend aus der "Not" heraus gefahren werden. Ob das nun eine vorgetäuschte "Not" eine dahingeredet "Not" oder eine wirkliche "Not" ist, sei dahingestellt. Und dann finde ich es besser, sich wenigstens überhaupt zu informieren, als alles auf sich zukommen zu lassen.

    Ich kann nur für das Forum hier hoffen, dass Leute wie diese, die sich so nicht herablassen mal in der Not auszuhelfen, nicht in die Überzahl geraten.

    Aus diesem Grund heraus bin ich ja dort. Sonst würden wieder Hifi-Boxen und ein 30€Mixer dort stehen. Aber selbst damit ließ sich die Sprache verstehen, erstaunlich, oder? Natürlich rauschte es etwas. Aber keiner soll sagen dass es unmöglich ist. Meine Bemühungen dienen einfach dazu, das ganze ein wenig im Niveau zu heben. Im eigentlichen Sinne bin ich nicht mal der Hauptverantwortliche für den Ton…

    Zitat von "oTon"

    Wir sind ein Fachforum (hoffentlich..). Deswegen sollte dieses Forum auch ein wenig auf das Niveau der Beiträge schauen. Und dieser hier gehört eindeutig ins Party-PA Forum, warum er noch nicht verschoben wurde ist mir nicht klar.

    Hier fragt jemand, ob er eine komplizierte und schwierige Beschallung (Sprachbeschallung einer Laien-Theatertruppe in einer Lagerhalle) mit mehr oder minder Hifi Material und ein paar Kondensatormikrofonen hinbekommen kann. Zumieten fällt wg. Budget aus, Erfahrungen sind ebenfalls kaum vorhanden.
    Die Antwort lautet doch ganz klar: wenn man einen gewissen Qualitätsanspruch verlangt, dann NEIN. Klar kann man es hinbiegen, das irgend Etwas aus den Boxen kommt, ohne das es andauernd pfeift, aber was hat das mit dem PA-Forum zu tun??

    Das war es von meiner Seite, ich will niemanden beschimpfen, ich versuche lediglich auf ein paar Realitäten hinweisen, die ja ausser mir auch noch ein paar andere Leute zu kennen scheinen ....

    Ja, wir sind in einem Fachforum, das habe ich an vielen hilfreichen und fundierten Antworten gemerkt. Die hättest du garantiert auch geben können, aber schreibst dir lieber die Finger wund um alles in Frage zu stellen, obwohl das sowieso nichts ändert. Was bringt es dir? Wenns dir nicht passt lies einen anderen Beitrag oder trink ein Bierchen zur Entspannung. ;)

    Also 2 Sachen, bei denen ich dir Widerspreche, mit schönen Beispielen:
    Zu der Aussage „das gehört ins Party-PA“: Um kleine Sachen von Koserve an den Mann zu bringen, auch mit kleinem Budget, sollte man wohl dorthin gehen. Um große Bühnenauftritte mit viel Budget zu gestalten eindeutig hier ins richtige PA-Forum. Um allerdings mit bescheidenen Mitteln eine relativ große Sache zu meistern bedarf es besonders erfahrener Leute, die wohl eher hier zu finden sind. Nun das Beispiel aus meiner Branche: Fast alle jungen Schweißer in der Firma haben moderne Schweißgeräte, sündhaft teuer und mit 1000 Einstellmöglichkeiten. Natürlich geht das bequem und bereitet wenig Probleme. Der alte Meister hat noch ein Gerät von Anno dazumal, wo außer dem Strom wahrscheinlich gar nichts verstellt werden kann. Und trotzdem hat er damit die gleichen Ergebnisse wie die anderen. Komisch, oder? Klar ist die Technik wichtig, aber viel Erfahrung kann manches Ausbügeln. Und das finde ich wohl nur HIER.
    Und das mit dem Qualitätsanspruch ist auch ganz einfach: Die Sprache soll verständlich sein. Je größer Rausch- und Koppelabstand, desto besser. Das ist das Ziel, und das kann erreicht werden! Wenn unsere Kunden ein altes Eisentor „geflickt“ haben wollten, bieten wir Ihnen auch keine handgeschmiedeten für viel Geld an… Bitte versuche einfach mal die Relationen zu verstehen.


    Zu den letzten Beiden Beiträgen: Wenn so viele es sagen hat es mich doch irgendwo überzeugt. Nur Leihen ist nicht so meine Sache.
    Ich könnte zur Not 1500€ auftreiben, für Lautsprecher und Mikros, ist nicht die Menge, aber ein Fortschritt. Die LS können dann auch anderweitig wieder eingesetzt werden (Party, ect.)
    Hatte eventuell an die LD-Systems LDE122 (oder gar LDE152) gedacht. Wie gesagt, es sollten sich später auch andere Zwecke damit erfüllen lassen (Musik). Das das Preis-Leistungsverhältnis doch ganz gut klingt, und Eigenbau fast nicht preiswerter zu machen ist. Die Eminence-Bestückung würde für meine Begriffe eine gute Mittelklassebox hergeben. Jetzt bitte nicht ausrasten wegen LD, danke!

    So, ich geh Finger kühlen... :roll:

  • mikee mike
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    • 9. Oktober 2007 um 10:37
    • #31

    Ohne jetzt großartig auf deinen rieeeesigen Beitrag einzugehen ... gerade am Schluss

    Zitat

    LDE122 (oder gar LDE152)


    Die größe des Membrans ist nicht wie beim Auto die PS Zahl. Für Sprache kann eine 12 Zoll Box besser sein, als eine 15 Zoll Box. Gerade 15 Zöller sind in der Regel aufwändiger auf Mitten zu trimmen als 12 Zöller.
    Wenn es dir um Fullrangetauglichkeit geht, müsstest du halt, wenn du die Dinger anderweitig nutzen möchtest über eine Subunterstützung nachdenken.

  • Jeremy
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    • 9. Oktober 2007 um 10:40
    • #32
    Zitat von "Christian Haugner"

    Nur Leihen ist nicht so meine Sache.

    Gerade diese Einstellung könnte Dir hier im Weg stehen. Sie ist, übertrieben gesagt, vergleichbar mit "Ich möchte gerne mal Urlaub am Strand machen, habe aber kein Strandhaus und kann mir aber von meinen paar hundert EUR auch keins kaufen. Wer liefert mir günstig Sand, damit ich das bei mir im Schrebergarten wenigstens einigermaßen hinbekomme?"

    Wie gesagt, das ist überspitzt ausgedrückt und nicht böse gemeint. Es gibt in Strandnähe Leute, die haben dermaßen viele Zimmer gebaut, dass sie die gar nicht alle selber bewohnen können und nun fast gezwungen sind, die zu vermieten ... ich glaube, die nennt man "Hoteliers" oder so. Und genauso wirst Du Leute finden, die das für Deine VA notwendige Material im Lager haben und sich freuen, wenn es mal Gassi geführt wird. Du musst ja nicht gleich die 5*-deluxe-ultra-all-inclusive-Lösung buchen, evtl. tun's ja auch 3-4* Übernachtung mit Frühstück.

    --
    Jeremy

    Harvard'sches Gesetz für Tierversuche: "Unter sorgfältigst kontrollierten, dokumentierten und jederzeit reproduzierbaren Laborbedingungen verhalten sich Versuchstiere immer so, wie es ihnen gerade passt."

  • christian haugner
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    • 9. Oktober 2007 um 11:09
    • #33

    Zu dem Thema mit 12" und 15" Top's: Ich tendiere mehr zu den 12ern, genau wegen der angesprochenen Thematik. Später würde ich mir dann den 15"Sub dazu kaufen. Meiner Erfahrung nach Verzerren 15" TT schon eher und der Übergang zum Hochtonhorn ist oft schlechter (Natürlich abhängig von der Preisklasse)

    4 von den Top's und im Hinterfeld die anderen LS sollten doch eigentlich genug Power haben um die Halle mit Sprache zu beschallen? Das wäre im Budget drinne und würde auch bei kleineren Partys einen guten Eindruck abliefern. Wenn ich schon selbst in die Tasche greife will ich auch hinterher was davon haben :D

    Die Mikros würden aber fremdfinanziert

    Jeremy: Natürlich verstehe ich was du meinst. Bei einer großen VA, die in der Regel nur selten (jährlich o.ä. ) stattfindet, ist das selbstverständlich. Würde das jemand bezahlen, wäre Leihen für mich auch die Erste Wahl. Wenn ich nun aber selbst in die Tasche greife will ich auch was davon haben. Verständlich, oder?

    Wie gesagt, Arbeitsaufwand ist geschenkt, aber mal schnell mehrere 100€ "spenden" ist doch etwas übertrieben.

  • Uew
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    • 9. Oktober 2007 um 11:42
    • #34

    ... sorry, mir leuchtet immer noch nicht ein, warum DU das alles aus Deiner Tasche finazieren willst/sollst.

    Die Aufführung ist doch sicherlich nicht nur Selbstzweck -- das schaut sich doch jemand an, oder? Denkst Du, das das "künstlerische Gesamtergebins" so furchtbar sein wird, daß niemand einen Euro in ein Spendenkörbchen für die Aufführungskosten werfen wird?

    Und was das Mieten angeht: Du brauchst doch nicht viel. Ein paar Boxchen (allerdings welche, die eher nicht für Party taugen -- von daher ist das mit dem "später mal für Party nutzen gar nicht so geschickt), Amps dazu und eventuell ein paar Stäbchen.
    Das macht finaziell erstmal gar nicht so viel aus. Problematisch wird es mit der Finanzierung erst da wo Du es nicht nur für die Aufführung brachst, sondern schon die ganze Woche davor... Aber wie gesagt -- vielleicht ließe sich das ja mit einem Kollegen vor Ort diskutieren.

    Gruß UWE

    PS: Mach von dem Rest zu den 1500 EUR, die Du ausgeben magst lieber Urlaub bei einem mit den vielen Zimmern ;)

  • christian haugner
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    • 9. Oktober 2007 um 11:53
    • #35

    Das mit den Boxen besprech ich noch mal mit den Verantwortlichen.

    Zur Zeit ist die Mikrofonierung eigentlich das Hauptkapitel für mich. Dort ist derzeit wohl das größte Defizit zu finden.

    Außerdem: direkt in der Nähe kenne ich niemanden.... wenn jemand was weiß...

    Danach bin ich dann erst mal 3Wochen bei den komischen Leuten mit den vielen Zimmern ;)

  • guma
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    • 9. Oktober 2007 um 11:58
    • #36
    Zitat von "Jeremy"

    Gerade diese Einstellung könnte Dir hier im Weg stehen. Sie ist, übertrieben gesagt, vergleichbar mit "Ich möchte gerne mal Urlaub am Strand machen, habe aber kein Strandhaus und kann mir aber von meinen paar hundert EUR auch keins kaufen. Wer liefert mir günstig Sand, damit ich das bei mir im Schrebergarten wenigstens einigermaßen hinbekomme?"

    Wie gesagt, das ist überspitzt ausgedrückt und nicht böse gemeint. Es gibt in Strandnähe Leute, die haben dermaßen viele Zimmer gebaut, dass sie die gar nicht alle selber bewohnen können und nun fast gezwungen sind, die zu vermieten ... ich glaube, die nennt man "Hoteliers" oder so. Und genauso wirst Du Leute finden, die das für Deine VA notwendige Material im Lager haben und sich freuen, wenn es mal Gassi geführt wird. Du musst ja nicht gleich die 5*-deluxe-ultra-all-inclusive-Lösung buchen, evtl. tun's ja auch 3-4* Übernachtung mit Frühstück.

    --
    Jeremy

    Ein sehr schöner Vergleich, danke Jeremy das wars was ich sagen wollte.

  • gurkendoktor
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    • 9. Oktober 2007 um 15:36
    • #37
    Zitat


    Außerdem: direkt in der Nähe kenne ich niemanden.... wenn jemand was weiß...

    mir fällt da jemand in schwarzenberg ein, hier im forum gibts auch jemanden aus "grenzsachsen" - da geht schon was. ich hätte auch jemanden hier in leipzig, der das für brauchbares geld machen könnte, aber die anfahrt reißt dich dann rein.

    und ehrlich: wenn du 1500 für lautsprecher hast, dann solltest du einen geringen teil dessen mal in miete investieren, das ergebnis ist sicher um einiges besser. ehrgeiz, initiative und selbst nachdenken (was ich sehr schätze) können viel, aber nicht alles.

  • mringhoff
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    • 9. Oktober 2007 um 15:46
    • #38
    Zitat von "Christian Haugner"


    Obwohl ich nach wie vor der Meinung bin dass die Behringer Geräte für Ihren Einsatzzweck als EQ und Aktivweiche doch sehr tauglich sind. Qualitativ lässt sich wohl noch einiges rausholen, aber erst im wesentlich höheren Preisbereich.


    wichtig darüber hinaus ist, daß man mit dem Herausfiltern von Feedbacks vertraut ist und die EQs nicht nur allgemeinen Klangsteuerung verwendet.
    Und selbstredend soll für jeden Delaykanal ein eigener EQ eingeplant werden, da auch üblicherweise unterschiedliche Frequenzen betroffen sind.

    Zitat von "Christian Haugner"


    Wenn ich die Endstufen abschalte und am Pult abhöre klingen die Großen richtig schön klar, nicht dumpf wie die Dynamischen (auf Entfernung meine ich). Aber die Rückkopplungen sind bei erhöhtem Sprachabstand viel zu früh da.


    Tja, so ist es. Mit gutem Material und guter Bediendung lässt sich da aber einiges verbessern.
    Dynamische Mikros haben da eingentlich nichts zu suchen, die sind für eine Nahbesprechung (Moderation, Gesang, direkte Instrumentenabnahme etc.) gedacht. Für eine gleichmässige Sprachübertragung kommen gerade auf einer Theaterbühne nur Kondeser in Frage.
    Und dann kommt es auch auf die Chrakteristik an. Je nach Position sollte man da zwischen Kugel, Niere oder Richtmikro entscheiden.

    Und neben dem Herausfiltern von Feedbackfrequenzen kommte es auch stark auf die Lautsprecher und deren Positionierung an. Mit gewöhnlichen Partyboxen, die eher ein unkontrolliertes Abstrahlverhalten an den Tag legen fängt man sich hier auch mehr Feedbacks ein als mit gutem Material.
    Eine gängige Lautsprecherbox für diesen Bereich ist zum Beispiel die CA106 von Kling & Freitag. Diese ist recht verbreitet und auch gar nicht so teuer in der Miete.
    http://www.kling-freitag.info/portal/alias__…topDefault.aspx

    Insgesamt ist das wie Du schon selbst erkannt hast, ein komplexes Gebiet. Mit guten Lautsprechern bekommst Du es wieder um 3-4dB lauter, mit den richtigen Mikros und der richtigen Positonierung wieder um 3-4dB usw.
    Bei idealem Equipment - und das kostet auch keine zigtausend Euro Miete - kann sich der Zuhörer entspannt zurücklegen und versteht mühelos jedes Wort am Abend.
    Im preiswertem Segment ist halt viel weiter unten Schluss. Mit ein paar von hier geholten Tipps kann man vielleicht noch etwas herausholen, aber es wird weiterhin ein anstrengender Abend bleiben für Publikum und Tontechniker...


    Zitat von "Christian Haugner"


    Zu Grenzflächen kann ich überhaupt nichts sagen, da ich die schlichtweg nur in der Theorie kenne und noch nie in der Hand hatte...


    Alle 2-3 Meter auf der Bühne verteilt am Bühnenrand versteckt ist das eine feine Sache. Die Dinger sieht keiner und können leicht aufgebaut werden.
    http://www.akg.com/site/powerslav…anguage,DE.html
    Aber sie sind ebenfalls Kondenser, bringen ebenfalls Feebacks, wenn man sie zu laut macht und sind zudem noch durch ihre Lage am Boden den Füssen der Schauspieler ausgesetzt. Mechanisch ist das kein Problem, dafür sind sie z.T. auch gebaut, aber das Rumpeln stört den Zuschauer, weshalb hier auch ein Kompressor gut wäre.


    Zitat von "Christian Haugner"


    Lieber ein paar mehr Mikros, das mit dem Mischen klappt schon. Vor allem wenn man Zeit zum Üben hat.
    Um das Ganze zu verdeutlichen habe ich mal die Bühne per Paint skizziert

    Der Außenrahmen hat 4x6 Meter. Der Rest ist jetzt pauschal abgeschätzt. Die eingezeichneten Punkte sind Positionen von Mikros. Das ist ein Vorschlag meinerseits, natürlich dürft ihr gerne Verbesserungen anbringen....

    Für mich sind das etwas zu wenig Mikros. Die Ansagemikros kannst eigentlich gleich aus Deiner Skizze herausnehmen, wir reden ja hier von der Sprachabnahme.
    Wichtig ist auch der Bühnenaufau an sich. Welche Requisiten stehen rum und stört die Mikros? Was bleibt die ganze Zeit auf der Bühne (und kann sozusagen als Mikrofonversteck dienen)? Gibts einen Tisch, wo sich die Leute unterhalten, der aber wieder wegkommt (hier vielleicht doch ein Funklavallier in die Tischdeko integrieren oder ein Hängemikro tief runterlassen...)
    Ohne Spielablauf macht es wenig Sinn, eine Skizze zu machen. Vielleicht schaust Du mal ein paar Tage vorher bei einer Probe zu, dann kann man sich schon mal Gedanken machen....


    Zitat von "Christian Haugner"

    Der vordere Blaue (Außerhalb der Bühnenfläche) steht für das Ansagermikro. Dafür würde ich das derzeitig vorhandene Kondensatormikrofon nehmen.....


    Nix da! Eine für die Sprachabnahme eingerichtetes und eingestelltes Mikro kannst Du nicht für den Moderator verweden, es sei denn, er stellt sich einfach wie ein Schauspieler auf die Bühne und redet.
    Der Moderator bekommt ein dynamisches Mikro, das Du zudem noch leiser als üblich drehst.
    Das Kondenser ist da viel zu empflindlich eingestellt, als daß dieser das zwischenzeitlich in die Hand nehmen könnte...


    Zitat von "Christian Haugner"

    Nette Vermieter gibt’s bestimmt, aber warum sollte der einem Laien etwas billig zur Verfügung stellen? Solche Feilscherei kann ich nicht leiden… Wenns geht kauf ich lieber was, das kann ich auch später noch verwenden. Und wenn was kaputt geht hab ich keine Probleme mit Dritten. .....


    Vermieter machen genauso gut entgegenkommende Angebote, vor allem, wenn es sich um eine gemeinnützige Sache handelt, wie andere Leute :)
    Das ist keine Feilscherei, sondern genauso ein Bemühen, aus einer problematischen Veranstaltung das Beste herauszuholen. Hier im Forum feilscht Du ja auch mit diversen Leuten um die Preisgabe von Sachverstand :)

    Wenn Du, wie Du erwähnt hast, dieses Business eigentlich nicht machst und auch in Zukunft nicht machen willst, außer vielleicht beim nächstjährigen Theaterstück, dann verstehe ich nicht, warum Du Dir eigene Lautsprecher anschaffen willst.
    Mit preiswerten Teilen holst Du da zuwenig heraus, die teuren wären betriebwirtschaftlich noch unsinniger und gleichzeitig hast Du Angst, einen Ruf zu verlieren.
    Das zu Verfügung stehende Geld würde ich ehrlich gesagt - der Veranstaltung zuliebe - in gutes Mietequipment stecken. Zumindest Deinem Ruf hilft das mehr, als wenn Du Dir jetzt da ein paar preiswerte Partyboxen kaufst...


    Zitat von "Christian Haugner"

    Und das mit dem Qualitätsanspruch ist auch ganz einfach: Die Sprache soll verständlich sein. Je größer Rausch- und Koppelabstand, desto besser.:

    rauschen sollte da eigentlich nichts, das Problem liegt im "Gain before Feedback"...

    Aktuelle Gebrauchtgeräte: hier klicken

  • jörg lenz
    Beiträge
    41
    • 10. Oktober 2007 um 08:32
    • #39

    Nun, hätte es nie solche "Kleinkunst"-Veranstaltungen gegeben, wäre es in der Kultur ganz düster - und damit auch in unserer Branche.
    Ohne umfangreiche ethische Begründungen ins Feld zu führen - welche mir aber auf der Zunge liegen - ziehe ich lediglich das Fazit, dass ich solchen Vorhaben gerne helfe, also auch diesem.

    Bei Chor- und Theaterveranstaltungen gilt es, Schallwellen einzufangen, die nicht direkt in Richtung des Mikrofons und aus etwas Entfernung abgegeben werden.
    Damit ist erstmal der Typ des Mikrofons einigermaßen bestimmt, denn dynamische Mikrofone mit ihrem Nahbesprechungseffekt sind damit schonmal raus. Wir brauchen Kleinkondenser.
    Je empfindlicher ich den Kleinkondenser mache, desto mehr schneide ich in den "Gain-before-Feedback" (GbF). Also muss ich an jede Stelle, an der ich Schallwellen einfangen will, ein Mikro stellen.
    Also wenig großflächige Stützmikrofonierung, eher gezieltes Einfangen der Szenen.

    Ich würde daher die Bühnenfläche anhand der Regieanweisungen nach Szenen einteilen und diese gezielt mit Kleinkondensern mikrofonieren, analog zu einem sinnigen Beleuchtungskonzept.

    Hierbei hilft, dass die Akteuere (hoffentlich) stets dem Publikum zugewand sind, die Richtung der Mikrofonierung also a) feststeht und b) von der Beschallung wegzeigt.

    Apropos Beschallung. Es gilt den Schall homogen im Raum zu verteilen ohne die Ortung zu verlieren. Diese Zielsetzung setzt sich ja auch bei der Konzertbeschallung durch. Wesentlich ist hierbei nicht, dass der stärkste Schall von vorne kommt. Die Ortung wird durch die zeitliche Versetzung des Schalls erreicht! Die erste Beschallungslinie durchaus bis auf Höhe der ersten Sitzreihe vorziehen, am Besten auch bereits delayed, das hilft und stört nicht.
    Mit dem EQ auf diese erste Boxenreihe konzentrieren, ansonsten schmalbandige EQs an den kritischen Mikrofonen.

    Könnte man ganze Romane zu schreiben... aber statt Monolog dann lieber in Diskussion...

  • christian haugner
    Beiträge
    22
    • 10. Oktober 2007 um 11:06
    • #40

    So, diesmal fasse ich mich etwas kürzer, sonst hat wohl keiner Lust das ganze auch zu lesen (verständlich).

    Zitat von "mringhoff"

    wichtig darüber hinaus ist, daß man mit dem Herausfiltern von Feedbacks vertraut ist und die EQs nicht nur allgemeinen Klangsteuerung verwendet.
    Und selbstredend soll für jeden Delaykanal ein eigener EQ eingeplant werden, da auch üblicherweise unterschiedliche Frequenzen betroffen sind.

    Das herausfiltern habe ich mittels Notchfilter des Feedbackdestroyers im Gerät vorgenommen. Soweit richtig?
    Des weiteren ist zwar für jede Line ein EQ eingeplant, aber eben nur für die erste der FBD. Wenn die erste Line nicht koppelt, sollte es die zweite wohl erst recht nicht tun. Wenn doch sollten kleine Aufstellungsänderungen Abhilfe schaffen. Oder steh ich auf dem Schlauch? (Ich gehe immer sehr physikalisch an die Sache und versuche, mir Probleme vorzustellen. Obwohl ich weiß dass das für die netten Menschen hier mit ihren Antworten sehr nervig ist, versuche ich immer den Hintergrund zu verstehen und gebe mich selten mit einem „ist eben so“ zufrieden.)


    Zitat

    Alle 2-3 Meter auf der Bühne verteilt am Bühnenrand versteckt ist das eine feine Sache. Die Dinger sieht keiner und können leicht aufgebaut werden.
    http://www.akg.com/site/powerslav…anguage,DE.html
    Aber sie sind ebenfalls Kondenser, bringen ebenfalls Feebacks, wenn man sie zu laut macht und sind zudem noch durch ihre Lage am Boden den Füssen der Schauspieler ausgesetzt. Mechanisch ist das kein Problem, dafür sind sie z.T. auch gebaut, aber das Rumpeln stört den Zuschauer, weshalb hier auch ein Kompressor gut wäre.

    Wie ich die Sache verstehe sind die Grenzflächen auf dem Boden „ausgelegt“ – richtig? Die Leute sprechen ja aber seltenst Richtung Boden, sondern in 98% der Fälle zur Seite oder nach vorn… Bekomme ich da nicht noch mehr Probleme mit der Rückkopplung, da ich die Fader weit nach oben treibe? Also der Abstand zum Redner nimmt ja mit der Belegung am Boden deutlich ab. Rumpeln wird bei der Art des Bodens auch stark vorhanden sein (Bühne mit Holzdielen (!!!))

    Zitat

    ]Für mich sind das etwas zu wenig Mikros. Die Ansagemikros kannst eigentlich gleich aus Deiner Skizze herausnehmen, wir reden ja hier von der Sprachabnahme.
    Wichtig ist auch der Bühnenaufau an sich. Welche Requisiten stehen rum und stört die Mikros? Was bleibt die ganze Zeit auf der Bühne (und kann sozusagen als Mikrofonversteck dienen)? Gibts einen Tisch, wo sich die Leute unterhalten, der aber wieder wegkommt (hier vielleicht doch ein Funklavallier in die Tischdeko integrieren oder ein Hängemikro tief runterlassen...)
    Ohne Spielablauf macht es wenig Sinn, eine Skizze zu machen. Vielleicht schaust Du mal ein paar Tage vorher bei einer Probe zu, dann kann man sich schon mal Gedanken machen....

    Ja, das Ansagermikro kommt nur dahin, wenn der Ansager dran ist. Also Vorhang zu, Mike hin.
    Requisite ist nur ein Tisch in der Mitte, der aber mehrmals im Stück wechselt. Ansonsten nur wechselnder Kleinkram, nix bedeutendes, großes. Die ganze Zeit da ist nur die Bühne an sich ;)

    Nach derzeitigem Stand sollen wohl Miks selbst angeschafft werden, die LS wohl eher geliehen. Die Frage ist nun eben welche Mikrofone ich wo platziere. Die beiden blauen Punkte fallen sowieso aus der Wertung, da das eine Ansagermik, das andere fehl am Platze ist (da hinten wird nicht gesprochen)
    Was könnte man am Tisch machen? (Funk, oder schnell und Problemlos entfernbar, was aber aus meiner Sicht riskant ist. Es sei denn der Tischwechsel erfolgt immer in denPausen, da lässt sich was drehen (Habs nicht mehr genau in Erinnerung) Dort wird relativ häufig gesprochen. Nur oft mit umdrehen zum Publikum, und schon ist er wieder aus dem richtigen Winkel raus. Tief Abhängen wäre gestaltungstechnisch der Horror schlechthin.
    Weitere Schwerpunkte sind Plätze an der Seite (Vor der Schräge), wo jeweils in Richtung andere Seite gesprochen wird, oder eben nach vorn. Dafür hatte ich die beiden Röhren vorgesehen, die jeweils die gegenüberliegende Wand abtasten.

    Die beiden abgehangenen Miks vorn sind für die Scenen vorn in der Mitte (wie erstaunlich *g*)
    Weitere Infos dazu gern auf Anfrage, ich will das nicht schon wieder unnötig ausdehnenan dieser Stelle.

    Zitat

    Nix da! Eine für die Sprachabnahme eingerichtetes und eingestelltes Mikro kannst Du nicht für den Moderator verweden, es sei denn, er stellt sich einfach wie ein Schauspieler auf die Bühne und redet.
    Der Moderator bekommt ein dynamisches Mikro, das Du zudem noch leiser als üblich drehst.
    Das Kondenser ist da viel zu empflindlich eingestellt, als daß dieser das zwischenzeitlich in die Hand nehmen könnte...


    Das ist falsch rüber gekommen/eingezeichnet. Genauso war es auch gedacht. Der Ansager bekommt es aber nicht in die Hand, es steht auf Ständer.
    Und: Das mit dem Ruf vergiss mal, darüber mach ich mir keine Gedanken mehr ist eh zu spät. ;)

    jörg lenz: Die meisten Sachen die du wissen wolltest sind schon mit im obigen Beitrag verarbeitet.
    Weiterhin: welche Kleinkondenser würdest du einsetzen? Da in Scenen häufige Positionswechsel stattfinden ist das spezielle Einfangen ziemlich übel. Es müssten „überall“ Mikros sein…
    Danke für die Tipps zwecks Aufstellung und Delays, ich werd mich danach richten wenns soweit ist.

    Sonstige Fragen:
    bringt es irgendetwas, die Anlage auf Stereo laufen zu lassen? Oder kann ich gleich auf Mono mischen? Bei ordentlicher Aufstellung fände ich stereo ja schöner, aber zwecks schlechtem Equipment wird sich da wohl nicht viel machen lassen.

    Oh, oh, schon wieder so ein langer Beitrag, naja, ich gebe mir Mühe…


    edit: wären für den Tisch 2von denen passabel? BEYERDYNAMIC MPC 65 V SW

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