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Mikrofonierung BD (zum 1000st mal) ;)

  • audio-pip
  • 15. Oktober 2007 um 11:14
  • audio-pip
    Beiträge
    1.412
    • 15. Oktober 2007 um 11:14
    • #1

    Hi

    Problem: klick und Boom zugleich aus einem Mikro :cry:

    Ergebnis: geht nicht wirklich gut :?

    Lösungsvorschlag eines Kollegen: 2x Mikro an die Bass
    bzw. Triegern (war sehr fett und extrem Klick :) )

    Nun welche Mikros sind dafür geeignet, im unteren Preissegment, da diese Anforderungen eh nur im Metallbereich gestellt werden und dort ist es immer sehr low Budget...

    Bis jetzt nutze ich immernoch mein erstes (Monacor Stagline DM-30) gefällt mir gut, schön satt und leicht "klickig" aber bei schnellem Metall stoße ich da an die grenzen des machbaren.

    Was ist da sinvoll? ein Ganzfläschen Mirko + Pegelfestes Kondensatormikro?

    Sebastian

  • simonstpauli
    Profi
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    • 15. Oktober 2007 um 11:20
    • #2

    aus meiner metal-erfahrung (zed yago)

    beyerdynamik opus grenzfläche + m88 (das wiederum nicht low budget ist, ggf. durch anderes standard-kick-mikro ersetzen)

    klappte hervorragend (2 bass-drums, je 2 mikros eingebaut, 4x xlr dran, das ganze anständig gaten und gut war.)

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • gezz-abba
    Gast
    • 15. Oktober 2007 um 20:16
    • #3
    Zitat

    da diese Anforderungen eh nur im Metallbereich gestellt werden

    . ich denke, grade da sind die anforderungen ziemlich hoch, nicht umsonst bringen viele mucker ihr triggerset mit, weil sie den üblichen basedrumbrei im JZ-Niveau satt haben.

    Mein Tip: Ein D112 in die base reinlegen, direkt vors schlagfell, viel Höhen rein, fertig. Die optimale frequenz variiert je nach Drum und PA

    Früher gab's noch den Trick mit dem fünfmarkstück am Fell vor dem Klöppel. Für den "besonderen"Klick ... :D

    gruss,
    arnt

  • Christian Engel
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    • 15. Oktober 2007 um 20:50
    • #4

    Naja, ein DS201 macht - richtig eingestellt - auch nen schönen Klick :D Transient Designer dahinter und es kickt nahezu unermesslich ;) Naja, ein wenig EQ Kurbelei gehört auch noch dazu...

    Wenn's nicht rockt isses für'n Arsch...

  • Wurst Werner
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    • 15. Oktober 2007 um 20:59
    • #5

    Audix D6-->Transen Designer-->Gate ausschalten(!)-->EQ...wenn es jetzt nicht amtlich nach Metal klingt, dann kann es nur an drei Dingen liegen:

    1. Akustik Sound der Kick ist schon nicht gut (Der berühmte >Tritt ins Kissen< Sound).
    2. Der Drummer kann nix
    3. Die PA kann nix

    Tu Dir selbst einen gefallen, kauf Dir ein ordentliches Mike und das Problem ist gegessen. Was ich des öfteren feststellte ist die Tatsache, dass einige Kollegen das D6 (oder auch E602) ganz nach vorne ans Schlagfell packen. Das ist supi für ein D112, aber der "Sound-Gau" für ein D6. Gerade soweit reinschieben, dass das Teil in der Bass verschwindet.

    Viele Grüße
    WW

    CEO @ SoundSurface

    Consultant Pro Audio @ IAD-Pro / WharfedalePro

    Waves Soft- & Hardware Dealer

  • 4Art
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    • 15. Oktober 2007 um 21:43
    • #6

    Amen dazu!

    Dieser Stand hier eignet sich hervorragend für das Mic:
    http://www.beyerdynamic.de/cms/Stative.82.0.html?&tx_sbproductdatabase_pi1[showUid][showUID]=190&tx_sbproductdatabase_pi1[showUid][backPID]=82&cHash=3a259d7fee

    Und nochmal: Ein D6 klingt an einer schwächlichen PA unglaublich grottig!

  • Wurst Werner
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    • 15. Oktober 2007 um 22:00
    • #7

    "Und nochmal: Ein D6 klingt an einer schwächlichen PA unglaublich grottig!"

    FullAck. Beim Beta 91 finde ich allerdings auch, dass es unter zwei potenten Doppel18" eigentlich nicht zu gebrauchen ist. Anyway, ich habe das D6 schon elend lange und bis dato nicht einen Gig gehabt, an dem ich Probleme mit dem Kick Sound gehabt hätte (üble Raumakustik mal außen vor). Das ganze Rumgemache mit zwei Mikes und/oder Trigger brauch ich persönlich nicht...guter Drummer mit einer ordentlichen Fußpauke, dass reicht mir.

    Grüße
    WW

    CEO @ SoundSurface

    Consultant Pro Audio @ IAD-Pro / WharfedalePro

    Waves Soft- & Hardware Dealer

  • PMZWO
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    • 15. Oktober 2007 um 22:11
    • #8

    Das unter dem Link zu findende Teil von audio-technica hat wohl auch bei Metallica getan und enthält zwei Kapseln für Peng & Bumm: :shock: http://www.audio-technica.com/cms/wired_mics…ebde/index.html

    Sicher auch nicht wenig Geld, aber über die Jahre...
    Glück Auf!
    Ralf

    Ich fordere eine Kennzeichnungspflicht für Ironie im Internet!

    _____________________
    PM2 Veranstaltungstechnik
    Blankenauer Straße 61
    D-09113 Chemnitz

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    Fax. 0371.5612536

  • niggles
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    • 15. Oktober 2007 um 22:18
    • #9
    Zitat von &quot;cen-music&quot;

    Naja, ein DS201 macht - richtig eingestellt - auch nen schönen Klick :D Transient Designer dahinter und es kickt nahezu unermesslich ;) Naja, ein wenig EQ Kurbelei gehört auch noch dazu...

    Kennt noch wer das DS301? Das hatte für die ganz hoffnungslosen Fälle eine unscheinbare 5-polige DIN-Buchse; In Verbindung mit einem kleinen Drumexpandermodul (oder einem SP404...) konnte man da an BD und Snare aus Scheiße zwar kein Gold, aber zumindest festes Material machen... :D

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • Oliver Derks
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    • 16. Oktober 2007 um 02:35
    • #10
    Zitat von &quot;Wurst Werner&quot;

    Was ich des öfteren feststellte ist die Tatsache, dass einige Kollegen das D6 (oder auch E602) ganz nach vorne ans Schlagfell packen. Das ist supi für ein D112, aber der "Sound-Gau" für ein D6. Gerade soweit reinschieben, dass das Teil in der Bass verschwindet.

    Das kann ich absolut unterschrieben!
    Wobei meiner Meinung nach auch für das D6 gilt: Es baucht eine PA mit gewissem Hubraum. Unter einer gewissen Anzahl an Bässen spielt es nicht ordentlich.
    Bei kleinem Besteck greife ich dann doch lieber wieder zum D112 oder seit einiger Zeit auch gerne zum Audio Technica ATM 250.

    Mit dem angesprochenen Audio Technica "Metallica Mic" Artist Elite AE 2500 lassen sich übrigens sehr schöne und edle Ergebnisse erzielen.

  • wora
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    • 16. Oktober 2007 um 03:03
    • #11

    ich besitze selber ein AE2500 und darf dazu sagen, das es hier auch sehr auf die anlage ankommt, wie gut der sound "untenrum" drückt.
    am mikro liegt es jedenfalls nicht, das ist IMHO ein allgemeines problem.
    klanglich ist das mikro sehr flexibel.
    es gibt aber mittlerweile ein deutlich günstigeres doppelelementmikro von AT, das ATM250DE
    hat damit schon jemand gearbeitet?

    im allgemeinen darf man für metallmusik vielleicht noch erwähnen, das es hier durchaus nicht schadet wenn man irgendwo oberhalb
    von 4kHz die höhen anhebt. ich bin da zum teil richtig rigoros :)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • david prösler
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    • 16. Oktober 2007 um 17:01
    • #12

    also ich nutze immer nur das D6 und hatte auch noch nie Probleme damit. Selbst wenn pro Seite nur ein 18 Zöller drunterliegt. Man muss dann zwar viel am EQ drehen aber das ist ja nicht das Problem. Achso und wie die Leute vorher schon geschrieben haben. Nur ein paar cm in die Bass ansonsten geht das mic gar nicht. Aber dafür gehts dann wunderbar und man hat keine Probleme. Und vom Preis her ist es denk ich auch noch im Rahmen des bezahlbaren. :D

    Also Tipp des Tages : Kauf ein D6!!!! :D:D:D

    "Mein Pult ist kein Klärwerk!"

  • tonstoerung
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    • 17. Oktober 2007 um 20:04
    • #13

    Hallöle!

    Hauptsache die Bassdrum ist auch machbar.Wenn das Fell nicht in STIMMUNG ist kommt es nicht zum Höhenpunkt. :D

  • robing
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    • 17. Oktober 2007 um 22:07
    • #14
    Zitat von &quot;Tonstoerung&quot;


    Wenn das Fell nicht in STIMMUNG ist kommt es nicht zum Höhenpunkt. :D

    Dass VT'ler etwas seltsame Menschen sind war mir klar, aber solche Gefühle löst bei mir keine Bassdrum aus :D

    Eine Bühne ist immer so lange schön und aufgeräumt bis die Musiker kommen...

  • tonmischer
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    • 17. Oktober 2007 um 23:35
    • #15

    Ich bin gerade mit meiner Band im Studio.
    Fuer den Attack haben wir ein MD421 nach unten gerichtet, die membrane etwa auf 1/2 der pedalhoehe. Geht wunderbar. Allerdings haben wir dafuer einen recht speziellen "Turm" gebaut, und fuer live eignets sich wohl nicht :D

  • hausmeister
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    • 18. Oktober 2007 um 10:01
    • #16

    zum einen

    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=45878&highlight=kick+mic

    zum anderen mein Geheimtip !

    EV N/D868 N/DYM-SERIE
    (RE2000 Studio Kapsel )

    Grüße Michael

    Wo is na des Hirn........endlich ONLINE !


    http://www.audio-events.de

    http://www.stage-audio.de
    http://www.pedro-online.de

  • wikinger
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    • 18. Oktober 2007 um 18:41
    • #17

    Also für mich gibt es kein "Standart BD-Mik". Ich habe immer verschiedene Teile dabei. Oft wirkte ein Mikrowechsel wahre Wunder. Es gab Kessel die mit einem alten D-112 am besten klangen.

    Ansonsten, für härtere Rockgeschichten ist mein Favorit mein altes SM91. Schub und Klick, und (!) sogar auf kleineren PA`s erzielt man ein vernünftiges Ergebnis. Schade das Shure dieses Teil nicht mehr baut! Das Beta91 ist kein vergleich dazu!

    Generell gehören für mich Mikros und Lautsprecher zum schwächsten Glied in einer Audiokette. Hier darf einfach nicht gespart werden. Lieber ein paar Euros mehr ausgeben und sich daran freuen. Natürlich entscheidet der eigene Geschmack mit.

    Gruss WK

    können Sie nicht ein bisschen leiser machen...???

  • gezz-abba
    Gast
    • 18. Oktober 2007 um 23:18
    • #18

    Worin liegt der unterschied zwischen dem beta91und dem sm91, das eben dieses so favorisiert wird ??
    Ich kenne nur das SM91 mit dem dicken vorverstärkerklotz und bin damit ebenfalls auch an kleinem PA sehr zufrieden.

    gruss,
    arnt

  • wora
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    • 19. Oktober 2007 um 01:17
    • #19
    Zitat von &quot;gezz-abba&quot;

    Worin liegt der unterschied zwischen dem beta91und dem sm91, das eben dieses so favorisiert wird ?? ...


    im sound! :wink:

    das beta91 muss man schon wirklich mögen, den meisten gefällt es eben nicht. das alte SM91 hatte einen viel angenehmeren attack-sound.
    ... wie immer eine geschmacksfrage.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Campfire
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    • 19. Oktober 2007 um 09:19
    • #20

    ich mag das Beta....
    muss man zwar ordentlich kurbeln bis es passt, aber dann habe ich bisjetzt einige der besten Bassdrumsounds die ich bisher hatte realisiert....
    ebenfalls sehr gut haben mir bisher Audix D6 (das werde ich mir wohl noch zulegen) und AT 2500 die Condenserseite gefallen...
    und auch die meisten Mischer die mir begegnen freuen sich eher wenn sie das beta bekommen....
    es gibt nur ein paar die generell keine Grenzfläche wünschen, jemand der sich explizit gegen das Beta 91 ausgesprochen hat ist mir noch nicht begegnet (das schließt nicht aus dass einige davon das SM91 besser finden würden....)

    http://www.facebook.com/peter.trinkle

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