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Probleme mit DJ´s, usw.

  • tamaris-pa / mts
  • 16. November 2007 um 17:27
  • tamaris-pa / mts
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    • 16. November 2007 um 17:27
    • #1

    Mich würde mal interesieren wie ihr mit DJ´s verfahrt, die nach mehrmaliger Ansprache trotzdem es nicht schaffen den Pegel zu reduzieren?
    Vorallem wenn sie der erste DJ des Abends sind und schon vollen Pegel fahren, so das man zu späterer Stunde nicht mehr nachlegen kann?

    Den Veranstalter interesiert das ganze herzlich wenig, üblich ist es unserer Ansicht beim Anfang noch nicht die Anlage auszufahren bis der Limiter greift, sondern erstmal langsam anzufangen und wenn mehrere Leute da sind langsam nachzulegen.

    Das ganze führt sich ja dann nach jedem DJ fort, jeder will nochmal etwas nachregeln und nach dem 2 oder 3 DJ ist das Pult im dauerrot.

    Ein Zustand für längere Zeiten kann das unserer Meinung nicht sein.

    Wieweit bringt ein Vertrag den jeder der auflegt unterschreiben muss? Habt ihr in der Hinsicht schonmal versucht etwas durchzusetzen?

    Vorallem der unkontrolierte Umgang von Alkohol und BTM verbessert das Problem dabei keinesfalls, was gibt es da für Möglichkeiten? Dj´s die einfach zu drauf sind nicht mehr auflegen lassen? Durchsetzungsmöglichkeit des ganzen? Wieweit der Veranstalter bei Maßnahmen dieser Hinsicht mitspielt währe natürlich noch zu klären.

    Am Monitor(2x 12/1) sollte es unserer Ansicht nicht liegen, dieser wird nur sehr wenig bzw. falsch eingesetzt. Voll aufgedreht Richtung Tanzfläche und ähnlicher Quatsch, manchmal auch aus Trotz weil wir die schon viel zu laute Anlage nochmal etwas runterregeln um auf einem viel zu lauten, aber noch einigermaßen verträglichem Niveau zu bleiben.
    Der Monitor könnte natürlich jederzeit aufgestockt werden, aber hilft das wirklich?
    Nicht regelbarer Monitor für die harten Fälle?
    Zusätzliche Konsole und extra regelbarer Monitorweg?

    Alles eher nicht freundliche Möglichkeiten. Wird das von euch genutzt oder lassen sich die DJ´s belehren?

    Ansonsten weitere Anregungen?

  • MRspeaker
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    • 16. November 2007 um 17:38
    • #2

    Wenn der DJ nicht hört, Gage kürzen, :D .


    Ich glaube schriftliche Bindungen helfen recht wenig, DJs sind ein Volk für sich, sind halt Künstler wie Musiker...

    Wenn von Veranstalterseite oder von technischer Seite die Anlage gedrosselt werden soll, ist der DJ in beiden Fällen Dienstleister für die genannten Personen. Somit hat er sich ihnen auch unter zu ordnen.
    Ist der DJ vom Veranstalter gestellt, sollte erstmal mit dem Veranstalter diskutiert werden, was überhaupt in sachen Lärm, Pegel und Verhältnisse vereinbart ist/wird.
    Wenn der Veranstalter einen gleichmässigen Pegel ohne Erhöhung beim Hauptakt haben will, dann ist da shalt so.

    Ich denke mal es geht hier eher um die richtigen oder die werdenden Künstler- DJs die sich ein wenig profilieren müssen.
    Jedem Haus und Hof DJ wird die Nase lange gezogen und man greift halt direkt ein. Wobei die eigenen Leute wenn sie mehrere male im Jahr für einen arbeiten, da recht schnell begreifen das sie auch ein bischen auf die zahlende Person achten müssen, immerhin sind sie Dienstleister und wollen verdienen. Kunde=König

    http://www.audio2.eu
    Sommercable Gewerbe-Händler, Kabelkonfektion

  • tamaris-pa / mts
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    • 16. November 2007 um 17:43
    • #3

    Das Problem ist eben das folgende: Der Veranstalter kümmert sich meistens um diese, da jeder DJ wohl der lauteste sein will, ist wohl das Problem. Wenn es nach jedem DJ etwas lauter wird, ist es ja ok, aber wenn schon der erste mit Dauerrot anfängt und sich nicht besinnen will, lässt sich schlecht etwas verhindern.
    Dem VA ist das Problem wohl durchaus bewusst, aber er weiss sich nicht zu helfen, bzw. es interesiert ihn bei der Veranstaltung dann doch eher weniger, da er meistens andere Probleme hat. Von unserer Seite können wir die Gage nicht kürzen.

  • mEon
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    • 16. November 2007 um 17:47
    • #4

    Wir planen einen "intelligenten" Controller mit automatisierter Kompression (natürlich nur bis zu einem gewissen grad) zusätzlich zu einem RMS limiter.
    Dann wirds "Lauter" wie z.B. die Hoellstern amps die ihre Dynamik durch eine eingebaute kompression :D erzeugen.

    Günstigere Lösung: einfach nen normalen Kompressor davorschalten für Lowbudget sachen nen alten Behringer MDX 2100 glaub hieß der Baugleich mit dem damaligen BSS.

  • Thomas
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    • 16. November 2007 um 17:52
    • #5

    controller übers multicore zum foh legen.
    beim 1 dj limiter -6 db, beim 2ten - 3 db, hauptact 0 db :D

    zwar arbeit, aber funktioniert.
    oder nur nen steuerkabel zum controller legen und mitm laptop eingreifen.

    das setzt natürlich immer wen vorraus, der vor ort ist und eingreifen kann.

  • MRspeaker
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    • 16. November 2007 um 17:56
    • #6

    Eine Box wird lauter weil ein "Hoellstern amp" durch einen integrierten Kompressor seine eigene Dynamik erzeugt?????
    na denn...

    Natürlich ist der technisch automatisierte Eingriff in die Materie eine Lösung, ich denke aber der Treadstarter wird das in manueller Form schon getan haben-
    Das Problem ist eher ein menschliches, ob das mit technik zu begleichen ist wage ich zu bezweifeln. Das neigt eher dazu, noch mehr rot zu fahren...

    http://www.audio2.eu
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  • tamaris-pa / mts
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    • 16. November 2007 um 18:08
    • #7

    Das ein Limiter genutzt wird sollte klar sein, eine Eingreifmöglichkeit mittels zusätzlichem Weg währe natürlich möglich, aber das begrenzt das Problem des dauerroten DJ von Anfang an ja auch nicht. Die DJ´s sehen ja ihr Pult und merken das noch nicht alles rot ist und fahren noch höher.

    Man muss beim ersten DJ eingreifen und dann später wieder wenn es wieder zu rot ist, anders als per Hand wird das nicht möglich sein.

    Wenn der VA mitspielt und ein Schriftstück in der Hand ist, könnte es natürlich klappen. Da müssten die anderen DJ´s aber auch mitspielen, also dann einspringen wenn man jemand entfernen müsste.

    Aber anders wird das Problem nicht zu kontrolieren sein, bzw. den VA einspannen, ebenfalls was unterschreiben lassen, das sich das mit der Zeit bessert und er etwas mehr auf die DJ´s achtet und aufpasst was diese überhaupt so machen.

    Ein lauterer Monitor könnte ebenfalls helfen, aber den DJ mit 2" auf Ohrhöhe oder externem Pult zu nerven kann keine Lösung sein. Es ist ja nicht der Sinn den DJ zu manipulieren, sondern ihm etwas zu helfen.

    Ebenfalls eventuell ein Limiter der komplett gegenregelt, ordentliche Anzeige, vielleicht eine Ampel, so das er sieht, wo bin ich,
    grün alles ok
    gelb, etwas zu viel, vielleicht mal etwas runterregeln
    rot, ein, zwei db über gelb, regelt massiv runter

    Das macht der DJ nicht lange mit, da er merken sollte wie es läuft. Nur fertig scheint es in der Hinsicht noch nichts zu geben.


    Mich hat ein Kollege auf ein Mischpult aufmerksam gemacht:
    http://www.americandj.eu/product_info.php?cPath=45_79&products_id=1268

    Zitat

    Master TRIM Ausgang (Einstellbarer Maximalpegel auf der Rückseite zum Schutz der Anlage)

    Wieweit funktioniert das?Er scheint die Geräte selber zu nutzen. Gibts das von anderen Herstellern mitlerweile auch?

  • Thomas
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    • 16. November 2007 um 19:51
    • #8

    gegen zu laut aufgerissenen gain/master hilft nur wen daneben stellen, der dem dj auf die finger haut. ist das nicht gewünscht kann man nichts tun. außer einfach den master am foh runterreißen.
    vorher ganz klare ansage, wenn du weiter aufreißt, drehe ich weiter runter und es klingt zudem schlecht.
    hält er sich nicht drann => sein pech.
    ist es nen bekannter dj könnte das etwas schwierig werden. bei unbekannten funktioniert das.

    brachial monitor ist keine lösung. die richtig tauben juckt es nicht, die andern drehen ihn zur seite oder klemmen ihn ab wenns zu laut ist...

  • ImmerLauter
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    • 16. November 2007 um 23:06
    • #9

    ich stell den DJ immer ein Monitor auf Ohrhöhe und reiße alles über 2000 Hz +6 db wild auf, einfach Berg- und Talfahrt, also das es richtig kreischt und zischt und zum weglaufen ist. Dieser Monitor ist an dem Masterausgang gekoppelt und lässt sich vom DJ nicht getrennt regeln. Beschweren sich zwar manchmal über den "unangenehmen" Monitor, aber wenn ich denen erkläre was ich damit bezwecken will und ich ihm sage, dass ich den auf "schön" stelle wenn er artig bleibt, dann klappt es meistens. Wenn er dann doch aufdreht, gibt es wieder kreisch und zisch auf die Ohren. Einer Wahl mal so taub, der sagte endlich mal ein Monitor bei dem die Höhen rüber kommen und er hat die ganze Nacht richtig Gas gegeben :evil:

  • tufkatg
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    • 16. November 2007 um 23:22
    • #10

    ^^ ich glaub bei der lösung würden wir vom DJ und dann vom Veranstalter ganz gewaltig zwischen die Hörner kriegen...welche DJs lassen denn sowas mit sich machen?

    Zitat


    Dann hat er zwar statt "Verwertung von Veranstaltungstechnik" anstelle von Vermietung geschrieben, aber egal...

  • yamaha4711
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    • 16. November 2007 um 23:44
    • #11

    Gibt es nicht so nette Halsbänder für böse Bellos? Da kann man per Funk leichte bis stark Stromstösse verpassen. Wäre das nichts? Oder wie wäre es, wenn man direkt das Pult unter Strom setzt. :twisted:
    Eine andere nette Idee wäre doch eine potente Endstufe (z.B. Crown Macrotech 5000VZ) nehmen und damit den DJ verkabeln. Den Eingang der Stufe mit dem Ausgang des Mischers verbinden und schon merkt der DJ sehr schnell was er da macht.
    :twisted: :twisted: :twisted:

    Mal im ernst.
    Erst vor ein paar Tagen hatte ich auch so einen tollen DJ. Der Pioneer auf dauerrot am Ende und trotzdem wurde es nicht lauter danke entsprechendem Limiter - und der Sound war dennoch gut.
    Die Anlage wird einfach entsprechend eingemessen und limitiert. Ganz einfach. Da kann der DJ machen und toben wie er will.

    Grüßle,
    michael

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • oton
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    • 17. November 2007 um 00:08
    • #12

    Ich würde ebenfalls massiv einschreiten. Ein DJ gestaltet ein Musikprogramm möglichst interessant und versucht Stimmungen zu erzeugen. Das ist eine Kunst, die ich immer wieder bewundere, das können nämlich nur wenige Menschen.Wer versucht möglichst laut zu sein ist kein DJ sondern ein Depp, den ich entsprechend einbremsen muss.

    Ich komme nicht mit vielen DJ´s in Berührung, ca. 10x im Jahr vielleicht, dann aber auch die gehobenere Variante, und da hatte ich noch NIE Probleme mit Pegeln, weil das überhaupt kein Thema ist.

    Tamaris, über was du redest kenne ich auch, aber das sind keine professionellen DJ´s, sondern Hobbyplattenaufleger. Da kann ich auch dementsprechend auftreten/eingreifen. Bloß weil sich jemand offfiziell DJ nennt heißt das wirklich das er den Job auch kann. Und die Fader nur bis "0" zu schieben ist keine Kunst, sondern nur eine kurze Willensanstrengung ....

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

    http://www.popakademie.de
    http://www.otonmusic.de
    http://www.event-akademie.de

  • Mix4Munich
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    • 17. November 2007 um 01:01
    • #13
    Zitat von "mEon"

    ... Dann wirds "Lauter" wie z.B. die Hoellstern amps die ihre Dynamik durch eine eingebaute kompression :D erzeugen...

    Echt? Erzähl, wo kann man das nachlesen? Hast Du eine Quelle für diese Info?

    Viele Grüße
    Jo

    Mix4Munich
    Johannes Komarek
    http://www.mix4munich.de

  • totte
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    210
    • 17. November 2007 um 05:42
    • #14

    Sorry, aber der ein oder Andere hier stellt sich als "Gott" hierhin und ich könnte platzen!
    Im Normalfall ist der DJ doch wohl auf dem Plakat und nicht der Toni, oder sehe ich das falsch? Auch wenns jetzt abgehoben klingt: Die Leute kommen wohl nicht wegen dem Mann am FOH. Und der ist auch nicht derjenige der die Dresche von unzufriedenen Gästen oder VA`s abbekommt wenn es um DJ-Jobs geht. Bei Live mag das wohl anders aussehen, aber die Äußerungen die hier teilweise im Forum fallen sind wohl eher dazu geeignet das kollegiale Verhältnis untereinander noch mehr zu belasten.

    Wer von Euch steht eigentlich jedes WE selber als DJ hinterm Pult? Klar gibt es DJs die wirklich überlaut fahren. Aber der Abend lauft doch eigentlich so:

    Laden/Disco leer, Musik leise - Laden immer voller, Musik lauter, irgendwann, besonders wenn der Tech am foh(sofern vorhanden) dann am Moni oder Master rumspielt wird der Klang immer besch..... und immer lauter.. Tech zieht runter, DJ dreht auf, Tech "verzerrt" den Moni, Dj versucht nachzuregelen. Ganz ehrlich, wenn einer sagt Du bist zu laut ist das vollkommen in Ordnung. Wenn aber ein Tech/Toni meint an meinem Sound rumzuspielen, bin ich in der glücklichen Lage dem VA zu sagen, DEN bitte nicht mehr. Und das wird dann gottseidank so gemacht.

    Stell Euch vor Ihr habt zwischen 500 und 2000 Pax die Ihr zwischen 8 und 12 Stunden unterhalten sollt. Die Pax schauen Euch an wenns Sche.... klingt. Darauf hab ich als DJ keinen Bock !!! Mein Ruf, mein Name, mein "Kapital" und den lasse ich mir von KEINEM versauen.

    Wie gesagt, ein ruhiger Satz zu rechten Zeit ist 100% OK.(Man bekommt auch irgendwann die Lautstärke nach 8 Std. nicht mehr so 100%ig mit) Aber wer in meinem Masterweg eingreift wird nicht nochmal dort arbeiten , wo ich arbeite. Dazu sei dann auch mal gesagt das ich VA`s habe wo ich seid Jahren immer wieder den selben Termin bekomme.... aber oft eine andere FA den Ton macht. Woran liegt das bloß?

    LG
    Totte

    P.S.

    Sinnvoll ist eine DB anzeige die der DJ sehen kann. Das reicht und jeder verantwortungsvolle DJ achtet auch darauf. Aber so nen Teil hast Du bei 50 Jobs vielleicht 1x. Und davon ab, wer von Euch schafft es wirklich den Sound am Moni so hinzubekommen, das man weis was auf dem Floor abgeht....??? Die wenigsten bis jetzt. Zugegeben, ist auch fast unmöglich.

    Wenn möglich versuche ich vorher immer mit der Fa. die beschallt Kontakt aufzunehmen. So kann man vorher schon ein Gepräch führen und es hat dem Vorteil das man(DJ) lieber schonmal seinen eigenen "Arbeitsplatz" mitbringt. Habe oft genug erlebt das renommierte Firmen einem Stageline Pulte und Player hinstellen wollen.

    MEIN DING: DB mit Abnahme überm Floor

    2 Mal editiert, zuletzt von totte (17. November 2007 um 12:58)

  • Online
    zegi
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    • 17. November 2007 um 08:15
    • #15

    Ich kenne beide Seiten.

    Zitat von "ImmerLauter"

    ich stell den DJ immer ein Monitor auf Ohrhöhe und reiße alles über 2000 Hz +6 db wild auf, einfach Berg- und Talfahrt, also das es richtig kreischt und zischt und zum weglaufen ist. Dieser Monitor ist an dem Masterausgang gekoppelt und lässt sich vom DJ nicht getrennt regeln. Beschweren sich zwar manchmal über den "unangenehmen" Monitor, aber wenn ich denen erkläre was ich damit bezwecken will und ich ihm sage, dass ich den auf "schön" stelle wenn er artig bleibt, dann klappt es meistens. Wenn er dann doch aufdreht, gibt es wieder kreisch und zisch auf die Ohren. Einer Wahl mal so taub, der sagte endlich mal ein Monitor bei dem die Höhen rüber kommen und er hat die ganze Nacht richtig Gas gegeben :evil:

    ...und würde mir jemand den Monotor so hinstellen, hätte er ein Problem mit mir. Der Monitor ist genauso ein Werkzeug wie das Mischpult oder die Quellengeräte. Ich MUSS ihn selber regeln können. Wenn mir da ein Brüllwürfel die Ohren kaputt macht, ist das Körperverletzung. Wird das nicht schnell geändert, packe ich meine Koffer und der Tech darf sich um die Musik kümmern. Das ist keine Lösung!

    Ein dB-Messgerät beim DJ ist eine sinnvolle Lösung. Ausserdem ist mir doch als Tech völlig egal, ob der erste DJ die Anlage schon ans Limit fährt. Ich stelle die Anlage so hin, dass sie sauber funktioniert. Wie die DJs ihr Programm gestalten und wie sie sich absprechen ist das Problem der DJs oder des Veranstalters.
    Ansonsten hilft vielleicht ein Gespräch mit dem Veranstalter, kurze Klärung über den Zusammenhang zwischen roten LEDs und schlechtem Sound. Wenn das nicht hilft, wirds schwierig.

    Der Ton macht die Musik.

  • rockline
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    • 17. November 2007 um 12:39
    • #16

    Verstehe das alles nicht, unser Zeux kann so laut, dass hat noch nie jemand (für eine Disco) bis zum Anschlag genutzt.
    Vermute einfach mal das hier die Erwartungen mit den Bedingungen nicht zusammenpassen.
    Stefan

  • Mechwerkandi
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    • 17. November 2007 um 12:48
    • #17

    Glückwunsch, gibt es wohl mittlerweile den 100sten Fred zu dem Thema. :D

    1)
    Wer seine Anlage für solche Emissionsgeneratoren hergibt, ist selber schuld.

    2)
    Wer nach eigener Auskunft seine Bässe mit 1,5-1,8 kW/each überfährt, sollte sich nicht wundern, wenn das ausgenuzzt wird.

    3)
    Vorher schlauer sein oder hinterher jammern unterscheidet Kommerzielle vom Rest.

  • Thomas
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    • 17. November 2007 um 15:00
    • #18

    rockline es gibt da echte experten!
    hatte neulich ne techno va in nem raum, der max 100 leute fasst.
    4 x 18" hingestellt und zwei doppel 12"/2"
    entsprechendes amping.
    als monitor zwei martin audio f15 (15"/1,5") rechts und links von pult.
    was soll ich sagen. die limiter waren dauerrot, ich hätte es auf der tanzfläche nicht ausgehalten (war echt brachial), aber nunja. kaputt geht dabei selten was, aber es grenzt an körperverletzung.
    War am abend zwei mal kurz da, hab denen dann noch erklährt das weiter aufreißen nix nutzt, da limiter begrenzt. ob es angekommen ist. keine ahnung. beim zweitenmal wars wieder rot. aber war auch nen neuer dj.

    es gibt wirklich sehr viele djs, die einfach taub sind oder die problematik nicht verstanden haben. Ich hacke also auch auf DJs rum, obwohl ich damit Jahrelang gutes geld verdient habe und hin und wieder immernoch tue.

  • Schalldruck
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    • 18. November 2007 um 11:56
    • #19

    1. Ich stelle soviel Material, dass die Limiter zum "Publikumsschutz" lange greifen, bevor es kritisch fuer die PA wird.

    2. Beim DJ liegt ein Lautstärkemessgeraet. Bei den Meisten reicht es, mit einem Lächeln auf das Display zeigen. Uneinsichtige, hinter Horntops mit guter Rückdämpfung stehende DJs einfach mal auch die Tanzfläche komplimentieren - ein Profi hat zwischen zwei Übergängen auch mal 2-3 Minuten Zeit.

    3. Dämpfungsglieder vor die Line Ins - verschlechtert minimal das S/N, verhindert aber effektiv Dauerrot. Funktioniert aber nur bei Pulten mit vern. Gainstruktur. Wer mit den z.B. Pios arbeiten muss, sollte über Modifikation nachdenken (EQ: + 6db reichen, Netzteil, "Schraube des Grauens").

    Warum haben eigentlich die supertollen digitalen DJ-Mixer nicht die Möglichkeit Gainstrukur zu programmieren und Limiter in jeden Kanal zu konfigurieren? Das Ganze natuerlich in einem Operater-Mode.

    Ich lege selbst hin und wieder auf und erwische mich auch dabei Lauter zu werden. Man kann aber, gerade bei flächigen Breaks etc. den Pegel langsam wieder runterziehen - merkt keine Sau. So hat man Luft es später wieder richtig krachen zu lassen. Fur mich ist die Lautstärke ein wichtiges Intrument. Aber ich brauche ein Messgerät zur Kontrolle - keiner Kann mir erzählen, dass er die Lautstärke beim Auflegen objektiv beurteilen kann. Eine Band mische ich auch nur noch mit DB-Meter.

    Ein Problem sind natuerlich Festinstallationen ohne Babysitter. Da lohnt es sich aber in Technik zu investieren: Zu laut: gelbes Licht, noch lauter rotes. Noch lauter, PA _und_ Monitor werden leiser. Sowas kann man sogar selbst bauen, ein paar Integratoren, Komperatoren, VCAs - Low Tech.

    Die Intelligenz eines Autors steht meist in umgekehrt proportionalem Verhältnis zur Anzahl der verwendeten Ausrufezeichen.

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 18. November 2007 um 12:08
    • #20
    Zitat von "Schalldruck"

    Sowas kann man sogar selbst bauen, ein paar Integratoren, Komperatoren, VCAs - Low Tech.

    ...oder mein alter Vorschlag mit dem Motorpoti das sich bei zuvel Radau ein Stückchen nach links dreht da es per Optokopller mit der Clipled verbunden wurde...

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

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