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Posaunenchor in Kirche abnehmen

  • Multisync
  • 23. November 2007 um 01:15
  • Multisync
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    514
    • 23. November 2007 um 01:15
    • #1

    Guten Tag,

    ich nehme momentan an einem "Bläserseminar" mit 70 Trompeten, Posaunen , Hörnern etc.. teil. Da das ganze doch sehr schön klingt, habe ich mir überlegt evtl. eine Aufnahme von dem Abschlusskonzert nächsten Sonntag in der Dorfkirche zu machen.

    Ich habe zwei Großmembranmikrofone von tbone, die ich hierzu gerne benutzen würde. Ein Grund, weshalb ich hier poste ist das digitale Mischpult - ein Yamaha 01V - , das in der Kirche vorhanden ist. Hier würde ich mich freuen, wenn mir jemand praktische Tipps zum Umgang mit dem Mischpult geben könnte... ich weiß das klingt jetzt sehr allgemein, aber wenn ihr weiterlest wisst ihr (vielleicht ;-)) worauf es mir ankommt. Über den Digitalausgang des Mischpults will ich das Signal in meinen Rechner holen und dann mit Cubase aufnehmen.
    Das Problem ist, dass ich theoretisch weiß (Bedienungsanleitung), dass dies mit diesem Mischpult (,das ja unglaubliche viele Möglichkeiten bietet - ich schätze im Kirchenbetrieb werden höchstens 5% des Potentials genutzt.. das ist aber ein anderes Thema :-)) möglich ist, aber ich habe praktisch eben noch nie mit so einem Teil gearbeitet - auch noch nicht wirklich mit einem analog Pult bei einer Live-Veranstaltung.. ich weiß aber schon welcher Knopf wofür ist. Meine größte Befürchtung wäre zum Beispiel, dass das Signal der Großmembranmikrofone über die PA geschickt, oder sonst irgendein Scherz passiert.
    Das Gute ist, ich habe einen Schlüssel zur Kirche und könnte mich so schon etwas mit dem Mischpult vertraut machen. Naja, wahrscheinlich wisst ihr jetzt gar nicht, was dann eigentlich die Intention dieses Threads ist, wenn ich ja sowieso genug Zeit habe um mir die Funktionen des Mischpults klar zu machen... :oops: Aussagen wie "Wenn das blinkt ist nicht gut", "Das wäre noch weniger gut" oder "Das solltest du auf gar keinen Fall tun" wären sehr hilfreich... nicht aber, dass jetzt der Thread ausartet -> "ON/OFF Schalter nicht während der Veranstaltung drücken!".. etc. :mrgreen:

    Vielleicht könnte mir auch noch jemand Ratschläge zur Positionierung der Mikrofone geben. Viel Spielraum gibt es hier meiner Meinung nach eigentlich nicht. Die Kirche ist nicht besonders groß; schätzungsweise 30x15m. Die Bläser sitzen in einem Halbkreis um den Altar (mittig ca. 20m vom Eingang entfernt) - mit 70Leuten wird es da wirklich eng. Bei einem Stück teilt sich der Chor auf und ein paar Bläser spielen vom Eingang der Kirche aus. Die Mikrofone wollte ich nun nach ca. 17m in der Nähe der letzten Kirchenbank (hier ist die Stagebox) vor dem Altar aufstellen - auf einem Ständer mit Doppelarm(?)). Wie hoch sollte ich die Mikrofone denn hier platzieren? Die Mikrofone betreibe ich am besten in Kugelcharakteristik und ohne Low-Cut.., oder?
    Ich muss dazu sagen - auch wenn jedes weitere Detail wahrscheinlich mehr verwirrt, als es Klarheit verschafft - , dass die 2. kleinere Bläsergruppe, die bei dem einen Stück dann vom Eingang her spielt, unter der Empore (Bodenhöhe ca. 2,3599m :-)) steht, die ungefähr 6m in das Kirchenschiff hineinragt.

    Das war jetzt ziemlich viel Text - ich hoffe, der ein oder andere liest ihn sich durch und antwortet.
    Ich weiß, ich schreibe hier in einem Profi-Forum - ich erwarte aber keine wirklich professionelle Aufnahme von meinem Vorhaben...(das heißt jetzt aber bitte nicht, dass der Thread gelöscht werden kann - zumindest nicht vor Sonntag.. ;-)) Wenn ihr jedoch meint, dass es mit meinem Equipment bzw. know-how nicht möglich ist eine halbwegs brauchbare Aufnahme zu machen, dann werde ich die Sache einfach bleiben lassen... :-? ...imho sollte dank der digitalen Signalübertragung doch zumindest ein gutes SNR möglich sein. ;)

    Viele Grüße,
    Ulrich

  • maxlz
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    • 23. November 2007 um 07:53
    • #2

    ...mit dem 01v ist das kein Problem, die Stereo-Summe ist normalerweise standardmäßig auf den spdif-Ausgang geroutet. Die Kanäle wiederum standardmäßig auf die Stereosumme.
    Das würd ich kontrollieren (Patch und Pan/Routing).
    Ob die, die das 01v sonst benützen eine Freude haben, wenn du es resettest sei dahingestellt, eine Möglichkeit ist das aber immer :D .
    lg.maxl

    edith sagt: ich bin jetzt einmal vom 01v96 ausgegangen, ob's beim 01v genauso ist trau ich mich jetzt net zu sagen.

  • thc
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    • 23. November 2007 um 10:17
    • #3
    Zitat

    Über den Digitalausgang des Mischpults will ich das Signal in meinen Rechner holen und dann mit Cubase aufnehmen.


    Welcher Digitalausgang?
    Auf dem SPDIF liegt die Stereosumme, also das, was auf die Lautsprecher geht - ich vermute mal, dass Du das nicht wirklich möchtest - oder hast Du das Pult exklusiv für die Aufnahme zur Verfügung? Außerdem: Wo hat Dein Rechner einen SPDIF-Eingang?
    Wenn Euer 01V ADAT kann - und Du dazu passende Audio-Hardware hast - wäre das der Königsweg in den PC.
    Sonst hat das Pult auch noch vier analoge Ausgänge, auf die Du beliebige Signale legen kannst. Die kannst Du direkt in den Line-Eingang des Rechners - btw: Notebook oder PC? - stecken und darüber aufnehmen. Eleganter ist allerdings externe Audio-Hardware, die per Firewire oder USB mit dem Rechner verbunden wird.

    Zitat

    Vielleicht könnte mir auch noch jemand Ratschläge zur Positionierung der Mikrofone geben.


    Das wird schwierig. 70 Bläser auf 30*15 ist mächtig viel, vor allem, wenn die Kirche auch noch eine alte mit reichlich Hall ist. Ich glaube, ich würde bei der Generalprobe rumgehen und mir zwei Positionen aussuchen, an denen es sich gut anhört und die beiden Mikros dann dort aufstellen.

  • mringhoff
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    • 23. November 2007 um 10:21
    • #4

    Nachdem Du ja selber sagst, daß die Aufnahme nicht professionell sein muss, vermute ich mal, daß es also eher mal so als privates Erinnerungsstück gedacht ist.

    Daher würde ich den Aufbau wie folgt machen:
    Während einer Probe würde ich mal Eure Kirche abschreiten und mir einen Platz raussuchen, wo der Klang des Gesamtorchesters am besten klingt.
    Dort würde ich dann einfach Deine zwei Kondenser im Abstand von 1-2 m aufstellen. Falls da später Leute sitzen, dann vielleicht so in 2m Höhe.

    Wenn möglich, würde ich das Mischpult außerhalb der Kirche positionieren, z.B. in der Sakristei oder in einem sonstigen Nebenraum und dort einen Kopfhörer nutzen.

    Hier kannst Du dann mal in das Signal reinhören und beurteilen, ob das gut klingt. Eventuell kannst Du dann die Position der Mikros noch verändern, bis Du zufrieden mit dem Klang bist. Eine gute Mischung zwischen Direktschall und Raumklang eben...

    Dann würde ich mich mir mal einen Nachmittag freihalten und das 01V kennenlernen. Hier nimmst halt mal einfach die Bedienungsanleitung und gehtst sie am Pult durch. Am besten noch ein Mikro anstecken, evtl. einen kleinen Monitorlautsprecher statt der Kirchenanlagen anschliessen (notfalls Kopfhörer nehmen) und alles mal in Ruhe so ausprobieren, was Du für wichtig findest.
    Hier im Forum wirds schwierig, einen Einführungskurs zu verfassen. Am besten Du spielst Dich da mal eine Zeit rum und stellst dann konkrete Fragen hier rein, dann gibts auch konkrete Antworten...

    Das ganze sehe ich als eine gute Gelegenheit an, das Pult kennenzulernen und auch Erfahrungen im Recording zu gewinnen. Man muss ja nichts professionelles erstellen. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, also nur los!

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  • mringhoff
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    • 23. November 2007 um 10:23
    • #5
    Zitat von "thc"

    ... ich würde bei der Generalprobe rumgehen und mir zwei Positionen aussuchen, an denen es sich gut anhört und die beiden Mikros dann dort aufstellen.


    oh, da war einer ein paar Minuten schneller :)

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  • sven
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    • 23. November 2007 um 11:56
    • #6

    also , das mit dem Rumlaufen kann ich nur empfehlen:

    die Qualität der einzelnen Musiker kann sehr schwanken (ggfs ein Dummy-Mic aufstellen)

    Bei Hobby-Profis darf man auch mal fragen wer denn die erste Posaune spielt, wenn man die Mic auf diese Musiker ausrichtet, bekommt man dann oft auch ne Aufnahme wo die Einsätze korrekt gespielt sind. (Frage z.B mit dem Mic in der Hand: Wen darf ich denn heute für immer auf Cd bannen ?- alle die jetzt wie ein scheues Reh mit Flucht oder Ähnlichen reagieren, fallen dann schon mal weg, dann liefert die Dynamik dieser sozialen Gruppe auch gleich die gewünschte Antwort: die Frau XY, die könn´se aufnehmen. Voila :wink: ) :
    Neben der eigentlichen Qualität der Aufnahme selbst ist das noch ein Kriterium, worauf die Artisten selbst viel Wert legen, Du arber keinen oder eben nur mit Trick 17 Einfluss haben kannst

    Und wenn Du Lust hast kannst Du ja die Partitur mitlesen und ensprechende Zeiten notieren um eventuelle Schnitzer ausbügeln zu können, denn man sollte die Wirkung eines (Fast)-Solo Mic auf das Musikerego nicht unterschätzen

  • sebastian
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    • 23. November 2007 um 12:16
    • #7

    Hallo,
    bis wann muss die Sache den stehen ? WIE bekommst Du die Signale in den Rechner (Soundkarte)?

    Eventuell würde ich doch analog an die Karte ran. Kennst Du dich mit Cubase (SX?) einigermaßen aus ?
    Ohne weitere Forderungen würde ich mit dem Mikrofon möglichst dicht an das Ensembel ran. Natürlich so dicht, wie ein homogener Klang eingefangen werden kann und etwas weiter weg von notorischen Solisten.

    Nach meiner Erfahrung macht die Hardware/Software- Konstellation (Rechner) mehr Schwierigkeiten als das 01 v. Aber wenn es läuft funktoniert es natürlich :wink: .

  • oton
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    • 23. November 2007 um 12:28
    • #8

    Ein paar kurze Tips:

    Das mit dem 01V sollte unproblematisch sein, im Normalfall ist wirklich der Stereoausgang auf den SPDIF Ausgang geroutet. Du solltest es aber auf jeden Fall checken und die Bedienungsanleitung mitnehmen.

    Fall an dem Pult eine Anlage dranhängt, diese an dem Abend aber nicht benötigt wird, würde ich diese stumpf abstecken, um sicher zu gehen das deine Mikros nicht über die Anlage laufen.

    Die Mikros würde ich als Kugel auf ein Chorstativ stellen, als Ausgangspunkt ungefähr in die Mitte der Kirche. Chorstativ deshalb, weil du damit höher kommst als mit einem normalen stativ, und somit auch weiter weg von der gerade zu dieser Jahreszeit bronchial verseuchten Zuschauermasse und so weniger Husten Schniefen und Niesen auf der Aufnahme hast ... so 4-5 Meter hoch wäre schön.

    Die Mikros auf einer T-Schiene als AB Stereo oben drauf.

    Bei den Proben kannst du dann unter dem Kopfhörer entscheiden, ob du näher an das Orchester herangehst (mehr Direktschall) oder weiter weg (mehr Atmo). Als Tip, meistens haben klassische & Kirchenmusiker ein anderes Klangideal, hier darf die Kirchenatmo oft sehr viel präsenter sein als man das als Pop/Rock Tonmann als "ausgewogen" empfindet.

    Wenn du hinterher noch mehr Einfluß auf die Raumakustik im Mix haben willst ist vielleicht auch eine Aufnahme in MS-Stereo interessant, also ein Mikro auf Niere und eines auf Acht.

    mehr Infos zu den verschiedenen Stereoverfahren gibt es hier:

    AB --> http://de.wikipedia.org/wiki/Laufzeitstereofonie

    MS --> http://de.wikipedia.org/wiki/MS-Stereofonie

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

    http://www.popakademie.de
    http://www.otonmusic.de
    http://www.event-akademie.de

  • mringhoff
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    • 23. November 2007 um 12:36
    • #9

    sven:
    Was ich nicht machen würde ist, die Musiker(gruppen) einzeln abnehmen, das wäre für den Anfang etwas zu "professionell".
    Vor allem bei rund 70 Bläsern ist das nicht einfach. Zum Schluss hat man dann einige Gruppen präsenter und manche wieder zu weit weg (leiser, halliger, dünner) aufgenommen. Und nebenbei schrecklich viel Arbeit mit der Verkabelung und Auf/Umstellungen der Mikros.

    Ich würde eine optimale Sitzposition eines potentiellen Zuhörers suchen und das "Klangerlebnis" von dort aus (stereo) aufnehmen.

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  • Multisync
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    • 23. November 2007 um 12:59
    • #10

    Hallo,

    vielen Dank für die zahlreichen und informativen Antworten!

    maxlz: Also einige Kanäle des Mischpults sind schon belegt. Ich wollte nicht die ganze Stereosumme auf dem SPDIF OUT (das ist doch der einzige Digitalausgang, oder?) sondern nur die beiden Kanäle mit meinen Mikrofonen. Aber man kann dem Digitalausgang ja anscheinend jeden beliebigen Kanal zuweisen (habe ich gelesen) - standardmäßig steht er wohl auf der stereosumme, aber das würde ich dann ändern.
    Soweit ich weiß sind in dem 01V alle Einstellungen für den Normalbetrieb in Presets gespeichert - nach meiner Aufnahme könnte ich dann doch die alten Einstellungen wieder zurückholen, oder? ... viel muss ich ja glaube ich nicht ändern an den Einstellungen außer dem Routing auf den Digital-Ausgang und noch dem PAN für "meine" Mikrofonkanäle.

    thc: Also die PA wird während des Konzerts nicht gebraucht - 70Bläser sollten genug Pegel bringen. ;) Aber vielleicht hält noch jemand eine Ansprache nach dem Konzert - wahrscheinlich aber eher nicht. Auf jeden Fall habe ich mir überlegt, dass ich während des Konzerts sicherheitshalber die Endstufen ausschalte.
    Also ich wollte einfach den SPDIF-Eingang meines Motherboards benutzen - das sollte doch ganz gut funktionieren... der 3,5mm Klinkeneingang ist ja indiskutabel. Dadurch, dass das Signal schon Digital in den Rechner reinkommt ist es imo auch nicht wirklich schlimm, keine extra Soundkarte zu benutzen - das Signal muss ja nicht mehr groß decodiert bzw. gewandelt werden.. oder sehe ich das Falsch?
    Andere Hardware steht mir leider nicht zur Verfügung... :( Aber ich denke, es müsste so für meine Ansprüche reichen (?!).
    Die Kirche ist alt - dicke Steinmauern... viel Hall.
    Es gibt nur eine Generalprobe vor dem Konzert (in der Kirche - sonst proben wir in einem anderen Raum) und da ich ja mitspielen muss, kann ich nicht selbst mit den Mikrofonen verschiedene Positionen ausprobieren - aber ein Kollege, der auch während des Konzerts dann am Mischpult bzw. Computer sitzt, könnte das übernehmen.

    mringhoff: Das hast du richtig erkannt - ein privates Erinnerungsstück.. wenn es halbwegs vernünftig klingt, würde ich für meine Posaunenchorkollegen dann evtl. auch noch ein paar CDs brennen.
    Ich werde meinem Kollegen dann sagen, dass er während der Generalprobe mal ein bisschen herumlaufen soll.
    Kann der (optimale) Platz für die Mikros eigentlich auch außerhalb des Mittelgangs liegen? Der Mittelgang ist ungefähr 2m breit - hier gäbe es nur zwei Möglichkeiten: entweder kommen beide Mikros auf ein Stativ oder ich stelle auf jede Seite des Gangs ein Stativ... auf die Frage gibt es wahrscheinlich nicht nur eine (richtige) Antwort: Aber welche Variante würdet ihr mir empfehlen? - oder anders gesagt: bei welcher Aufstellungsart kann man weniger Fehler machen? :)
    Das Mischpult ist in einem Rack drinnen mit Amps und Funken - kann also nicht groß bewegt werden. Ein (08/15) Kopfhörer (mit geschlossenen Muscheln) ist vorhanden, aber ich denke nicht, dass mein Kollege über den Kopfhörer irgendwie den Sound bewerten kann während wir spielen.
    Die einzige Möglichkeit ist glaube ich die, dass mein Kollege während wir Spielen ein paar mögliche Mikropositionen ausfindig macht. Dann die Mikros an die enstsprechenden stellt und ich dann in der kurzen Zeit zwischen Generalprobe und Konzert (falls es da überhaupt eine wirkliche Pause gibt) mir die Aufnahmen zu Hause (ich wohne direkt nebenan) über meine Anlage anhöre und wir die Mikros an dem besten Platz aufstellen für das Konzert... falls überhaupt keine Zeit ist, müsste man den Sound eben über den Kopfhörer bewerten und dann entscheiden.
    Wirklich viel Zeit habe ich nicht um das 01v kennezulernen - wir proben ja jeden Tag von 1430h bis 2100h... Sonntag mittag bis abend (also kurz vor Knapp) würde ich das dann machen.

    Zitat

    Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, also nur los!

    Vielen Dank für die ermutigenden Worte! :)

    sven: Ich habe wie erwähnt nur diese beiden Mikros zur Verfügung stehen und spiele selbst in dem Chor mit, der aus Bläsern aus den Posaunenchören der Umgebung besteht. Einige davon können wirklich sehr gut spielen - ich zähle mich eher zu den unauffälligen Mitläufern.. ;)

    sebastian: wie bereits weiter oben geschrieben möchte ich über den SPDIF Eingang des Motherboards in den Rechner rein. Da das natürlich auch nicht ohne weiteres gehen wird (windoof XP) werde ich wohl erstmal versuchen meinen CD Player über SPDIF aufzunehmen - wenn das geht sollte es dann mit dem Pult auch funkionieren. Das werde ich gleich heute abend/nacht testen.
    Meine Kenntnisse in Cubase?...hmm also ich weiß wie man etwas aufnimmt. :)
    Ein Problem ist bei der Aufstellung der Mikrofone wohl auch (siehe Eingangspost), dass sich der Chor bei einem Stück aufteilt - ich kann also nicht zu nahe an den großen Chor rangehen, sonst bin ich wahrscheinlich wieder vom kleinen chor, der am Eingang der Kirche (also "hinter" den mikros) steht, zu weit entfernt... :-?

    oton: .. ein Chorstativ habe ich leider nicht (aber Dachlatten ;-)). Das husten, keuchen etc. auf der Aufnahme wird man wohl nicht vermeiden können, da die mikros mitten zwischen den Zuschauern stehen würden. Wegen der Mikro-Höhe hatte ich ja noch geschrieben, dass sich der kleinere (bei dem einen Stück) unter der Empore (bei 5m Mikrohöhe könnte ich übrigens gleich auf die Empore gehen) befindet - Direktschall hätte man dann gar nicht mehr von chor 2. Das wäre auch nicht gut, oder?
    Leider werde ich nicht viel Zeit zum experiementieren haben mit den Richtcharakteritiken und werde es deshalb wohl einfach mit Kugel probieren. Trotzdem vielen Dank für die Links.

    Noch eine allgemeine Frage, weil ich es gerade im 01V manual gelesen habe: Die Wortlänge des SPDIF Signals, das ich in meinen Rechner schicke, sollte 16Bit lang sein nehme ich an, oder?

    Ich muss dann wieder los, sonst schaffe ich es nicht mehr rechtzeitig in die Probe...
    Vielen Dank nochmal für die zahlreichen Antworten!

    Ich wünsche ein schönes Wochenende!
    Ulrich

    Einmal editiert, zuletzt von Multisync (23. November 2007 um 13:52)

  • oton
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    • 23. November 2007 um 13:34
    • #11
    Zitat von "Multisync"


    Also ich wollte einfach den SPDIF-Eingang meines Motherboards benutzen - das sollte doch ganz gut funktionieren...

    sollte kein Problem sein.

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

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  • sebastian
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    • 23. November 2007 um 14:24
    • #12
    Zitat

    Ein Problem ist bei der Aufstellung der Mikrofone wohl auch (siehe Eingangspost), dass sich der Chor bei einem Stück aufteilt

    Irgendetwas is ja immer. Hängt natürlich auch von der Zeit ab die man sich nehmen möchte. Bei 4 s Nachhall, den Du nicht haben wirst, würde ich irgendwo in die Nähe des Herrn Kapellmeisters aufstellen. Bei kaum Nachhall würde ich die Aufnahme mit Hall Nachbearbeiten, obwohl ich es eher aus der Kirchenmusikersicht sehe :oops: . Genug mit den pauschalen Denkideen.

    Viel Erfolg beim finden der richtigen Position. Kannst ja mal mailen, wie Du vorgegangen bist.

    Viele Grüße
    Sebastian

  • cheesy
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    • 23. November 2007 um 15:52
    • #13

    Moin,

    in der Routing-Funktion kannst du jedes Signal aus die 4 Busse, die Summe und auf "D" auf den digital-Ausgang routen.
    Ob dieses Routing Post-Fade und Post EQ/PAN ist, weis ich aus dem Kopf nicht. Kann man aber nachlesen oder mal schnell ausprobieren, wenn du eh die Möglichkeit dazu hast.

    Im Utility Menu kannst du das Routing der Summe aus den Digital-Ausgang abschalten.

    Ich hoffe, das hilft dir weiter, mehr bekomme ich jetzt aus dem Kopf nicht zusammen... :oops:

    Gruß
    cheesy

  • eisfux
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    • 23. November 2007 um 18:22
    • #14

    Bist du dir sicher, dass dein Motherboard einen Spdif EINGANG hat?

    Ich kenne eigentlich keinen Grund dazu warum es das haben sollte. Die meisten Leute brauchen den Spdif AUSGANG doch nur um ihre Surroundanlage zu betrieben, aber wozu braucht man als Otto-Normal-Verbraucher einen Eingang?

  • djvomght
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    • 24. November 2007 um 12:19
    • #15

    Manche Boards haben das, um den SPDIF-Out eines CDROMs anschließen zu können.

    Gruß Jörg

  • thc
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    • 24. November 2007 um 18:34
    • #16
    Zitat

    Dadurch, dass das Signal schon Digital in den Rechner reinkommt ist es imo auch nicht wirklich schlimm, keine extra Soundkarte zu benutzen - das Signal muss ja nicht mehr groß decodiert bzw. gewandelt werden.. oder sehe ich das Falsch?


    Hmm, das ist wie bei Radio Eriwan: Im Prinzip funktioniert das so, aber...
    Wenn Du das noch nicht gemacht hast, solltest Du unbedingt rechtzeitig vorher eine Probeaufnahme machen, um sicher zu stellen, dass der Digitalweg auch tatsächlich funktioniert.
    Das bedeutet, dass der Soundchip sich auf das vom 01V gelieferte Signal synchronisieren kann und Cubase das auch mitbekommt und für die Aufnahme auch diese Einstellungen verwendet.
    Da das Ganze ohne professionelle Ansprüche auf CD soll, würde ich gleich 44/16 verwenden, also 44 kHz Samplingfrequenz und 16 Bit Wortbreite.
    Ansonsten wird das ja wohl morgen stattfinden, deshalb auch von hier ein Viel Erfolg - schreib hinterher mal einen kurzen Erfahrungsbericht.
    Gruß
    Claus

  • Multisync
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    • 24. November 2007 um 22:43
    • #17

    Hallo,

    ich bin ziemlich im Stress - die ganze Aufnahmegeschichte macht mich ziemlich fertig.. :) Aber gerade eben hatte ich den ersten Erfolg: eine einwandfreie digitale Aufnahme vom CD-Player (über A/V-Receiver, da CD-Player nur optisches SPDIF).

    Zu den vergeblichen Versuchen gestern Nacht und heute morgen passt diese Frage ganz gut:

    Zitat von "Eisfux / sebastian hatte schon vorher danach gefragt"

    Bist du dir sicher, dass dein Motherboard einen Spdif EINGANG hat?


    Die Antwort kann ich jetzt geben: NEIN! Es hat zwar einen extra Anschluss (Bracket) für SPDIF-Signale auf dem Motherboard, aber das Slotblech + passender Stecker ist nicht im Lieferumfang enthalten. :( Auf der Rückseite (rear panel) ist lediglich ein Spdif AUSGANG (optisch und koaxial). Ich war davon ausgegangen, dass es sich dabei um eine Kombi-Buchse handelt, die irgendwie - je nach Bedarf intelligent vom Computer gesteuert - zwischen Output und Input wechseln kann. In der Bedienunsganleitung ist das imo ein bisschen Missverständlich beschrieben ... Bei dem Rechner meines Kollegen ist es genauso (also auch nur SPDIF-out nach außen geführt).
    Zum Glück ist mir vorhin eingefallen, dass mein Onkel ja auch noch einen (älteren) Aldi PC hat und die haben doch immer tausende Anschlüsse - und siehe da: dieser Rechner hat einen coax SPDIF Output und einen Input! Und der Eingang funktioniert einwandfrei... im Moment nehme ich eine CD auf um zu schauen, ob es nach einer Weile irgendwelche Störgeräusche oder andere Probleme gibt. Lustig ist, dass beim Aldi-PC der SPDIF-Output nicht funktioniert - er wird nicht angezeigt. Ich werde aber den Teufel tun und jetzt noch einen neuen Treiber installieren - never stop a running system. 8)

    Als ich im Internet auf der Suche nach einer Lösung für mein Problem (Spdif EINGANG ;-)) war, habe ich mir das Recording-Programm "Audacity" (Freeware) heruntergeladen. Mit diesem Programm nehme ich jetzt auch auf dem Aldi-PC auf. Es hat natürlich längst nicht so viele Funktionen wie Cubase, aber es ist schon eine ganze Weile her, dass ich mit Cubase etwas gemacht habe und so wollte ich nun morgen vielleicht lieber Audacity verwenden. Meint ihr, ich müsste mit diesem Programm große Abstriche im Vergleich zu Cubase machen? Die Aufnahmequalität sollte sich imo ja nicht unterscheiden, aber bei der Nachbearbeitung wird es wohl Qualitätsunterschiede geben. Eigentlich will ich aber eh nur die Lieder schneiden, evtl. noch etwas mit Hall experimentieren... ihr seht, auf diesem Gebiet bin ich auch kein wirklicher Experte. :oops: Ich hatte mir da auch noch etwas überlegt: Ich habe ja geschrieben, dass bei einem Stück ein Teil des Chors vom Eingang her (sprich hinter den Zuschauern) spielt. Wenn ich nun die Phase von Links Rechts an den Stellen wo der 2.Chor alleine spielt um 180° gegeneinander drehe, müssten die bei surround decodern doch den surroundkanälen zugewiesen werden, oder? Das Problem dabei wird dann aber wohl sein, dass ich die beiden Chöre ja nicht mehr voneinander unterscheiden kann, wenn sie gemeinsam spielen... das dürfte dann ziemlich seltsam klingen. Also das doch lieber sein lassen nehme ich an...

    Wie auch immer: die digitale Aufnahme scheint jedenfalls zu funktionieren und somit kann ich mich wieder mit Problemen beschäftigen bei denen ihr mir hoffentlich noch helfen könnt bis morgen abend. Es geht wieder mal um das 01V. :)
    Das "Problem" ist: Es wird wohl eine Lesung geben in dem Konzert - die soll über die PA gehen. Der Dirigent oder auch Kapellmeister wird auch immer etwas zu den einzelnen Stücken sagen, aber ohne PA denke ich. Auf jeden Fall frage ich mich jetzt wie ich diese Lesung am besten abnehmen kann. Am einfachsten wäre es natürlich diese auch über die Kondenser aufzunehmen... toll klingen wird das dann aber eher nicht, oder?
    Was wäre denn die einfachste Lösung um dieses Mikrofon für die Lesung, während derselbigen auf den SPDIF-Out zu legen - gleichzeitig müsste man dann natürlich noch die Kondenser von dem SPDIF-Out wegnehmen...
    Man könnte ja den Stereomix auf den SPDIF-Out legen, alles bis auf die beiden Kondenser runterziehen und dann während der Lesung das entsprechende Mikro hochziehen und die Kondenser runterziehen - dann würden die Kondenser aber auch wieder über die PA gehen... mit einem Aux-Weg müsste es aber doch gehen, oder?
    Da gibt es bestimmt eine Lösung und ich hoffe, ihr könnt mir da weiterhelfen auch wenn natürlich viele von euch heute abend arbeiten werden müssen..
    Meine größte Befürchtung ist, dass es irgendwelche schrecklichen Rückkopplungen gibt - das kommt sonst auch mal während des Gottesdienstes vor (mindestens einmal..), weil niemand am Mischpult sitzt und alle Kanäle offen sind.. :roll: Mir wäre es extremst peinlich, wenn während des Konzerts morgen so etwas passieren würde... mein Kollege, der morgen am Pult sitzen wird, ist auch ein ziemlicher Laie in Sachen Mischpult.
    Gerade deshalb wäre ich froh, wenn es für das "Lesungs-Problem" eine narrensichere Lösung gäbe.

    thc: Ja, das ist wirklich wie bei Radio Eriwan... theoretisch geht's - ganz unkompliziert. Da einen Stecker rein und dort einen Klick usw. und es funktioniert.
    Morgen früh werde ich mit dem Aldi-Rechner und den Mikros in die Kirche gehen und mich der Realität stellen. ;) Jetzt will ich noch nicht an dem Mischpult herumschrauben... morgen früh ist ja noch Gottesdienst! ;)

    Ich habe heute übrigens mitbekommen, dass die Orgel, die auf der Empore gegenüber dem Eingang ist, auch noch den ein oder anderen Ton spielen wird - allerdings nie mit dem Posaunenchor zusammen.
    Ich glaube ein Posaunist ist auch auf der gleichen Empore und spielt das ein oder andere Stück mit der Orgel zusammen.
    Auf jeden Fall sind die dann ja nochmal ein Stück weiter von den Mikros entfernt, aber ich kann die Pegel ja später angleichen wenn nötig - Radio Eriwan eben. :)

    (edit1)Hier noch ein paar Dinge, die mir im Moment im Kopf herumschwirren:
    1. Wieweit sollte man das 01V maximal aussteuern? Der Chor hat ja eine ziemlich krasse dynamik... und digitales verzerren ist ja extrem unschön - also lieber nicht zu weit aussteuern, oder?
    2. Im meinem letzten Post, hatte ich schonmal danach gefragt, ob ich die beiden Mikrofone besser auf einen Ständer nehmen soll, oder sie doch lieber in einem Abstand von 1-2m einzeln aufstellen soll... das ist wohl auch eine Glaubensfrage. Bei welcher Variante kann man denn weniger falsch machen? :) (edit2) Ich war eben nochmal in der Kirche. Der Mittelgang (zwischen den Kirchenbänken hindurch) ist schmaler als ich gedacht hatte - 1,55m um genau zu sein. Irgendwie gefällt mir die Lösung mit einzelnen Mikrofonen an jeder Seite des Mittelgangs besser... wenn ihr keine Einwände dagegen habt, werden wir uns während der Generalprobe 3 Stellen entlang des Mittelgangs heraussuchen und dann Testaufnahmen machen - ich denke es kommt eh nur ein Bereich von ca. 3m in Frage.. die Kirche ist doch kleiner als ich gedacht hatte. :)
    3. PAN sollte bei beiden Mikros jeweils am Anschlag (rechts bzw. links) sein, oder sehe ich das falsch?
    4. Bei der Generalprobe, die übrigens eine gute Stunde gehen wird (bis eine halbe Stunde vor Konzertbeginn) wird die Kirche ja nur zu vielleicht 1/4 voll sein. Kann eine Mikro-Position, die während der Generalprobe noch sehr gut war, durch die Befüllung der Kirche (bzw. eines Raumes allgemein) mit "Dämm-Material" (sprich Zuhörern) schlechter werden? Oder bleibt diese Stelle dann immer die "beste" - relativ zu den anderen.... wie sind eure Erfahrungen dazu? -> während des Konzerts kann ich die Mikros ja eh nicht mehr umpositionieren.. das ist klar. ;) Es würde mich nur mal interessieren.
    (edit2) 5. Ich habe gerade nochmal das Benutzerhandbuch gelesen. Anscheinend habe ich da etwas missverstanden - ist es richtig, dass man über den "Digital Stereo Out" (wie es der Name eigentlich schon sagt ;-)) nur die Stereosumme ausgeben kann? Postfade? Muss ich dann etwa die Endstufen ausschalten, wenn ich nur mit den Kondensern aufnehmen will? :-? (edit 3) -> Ich habe mir folgendes überlegt: Zwischen den Analog Ausgang des 01V und die Endstufen könnte ich doch ein kleines Mischpult klemmen und so die PA elegant regeln - ich habe noch ein kleines Behringerpult (nichtrauschend), das könnte ich dafür verwenden. Alle Kanäle des 01V würde ich dann muten - bis auf die beiden Kondenser. Bei der Lesung würde man dann den entsprechenden Mikro Kanal auf Solo stellen und über das Behringerpult dann die PA einfädeln. So müsste es doch gehen, oder?.. eigentlich ganz einfach... man muss nur auf die richtige Reihenfolge achten.. :)
    (edit3 mittlerweile ist es 0250h..) 6. Muss ich mir Gedanken darüber machen, dass die Mikros zerren, wegen zu hohen Pegels? Angegeben sind sie mit 120dB maxSPL - das sollte eigentlich reichen, oder?... wenn man im Bett liegt und nicht einschlafen kann fallen einem eben die verrücktesten Sachen ein. :lol:
    (edit4 wieder eine Stunde später...:roll:) 7. Ich habe vergessen, dass die Konzertbesucher bei einigen Stücken auch mitsingen werden - es sind allerdings ganz neue Lieder, also werden sie nicht allzu laut singen. ;) Aber die Mikros stehen ja quasi mitten im Publikum drinnen(im extremfall nur 1m über einem Besucher)... wäre es vielleicht sinnvoll, soetwas wie eine "Sicherheits- bzw. Aufnahmezone" um die Mikros herum freizuhalten falls dies die Besucheranzahl zulässt?
    8. Mir ist eingefallen, dass in der Kirche zwei drahtlose Lavalier Systeme vorhanden sind. Es wäre doch sicher besser den Kapellmeister damit auszustatten als ihn nur über die Kondenser und ohne PA abzunehmen.. oder? ;) Das wäre so natürlich dann schon etwas stressiger für meinen Kollegen an den Mischpulten...

    Das wird wirklich ein stressiger Tag morgen... ich hoffe, ich kann heute Nacht wenigsten ein paar Stunden schlafen.. ;)

    Ich wünsche euch einen schönen Sonntag!

    Viele Grüße,
    Ulrich

  • mringhoff
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    • 26. November 2007 um 11:10
    • #18

    wahrlich viele Fragen, aber die Aufnahme ist nun wohl schon gestern gewesen oder?
    Am Samstag Nacht viele Fragen für eine Veranstaltung am Sonntag vormittag zu fragen ist natürlich nicht optimal. Da sind viele Techniker auf Job...
    Wie hats denn geklappt?

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  • bemi
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    • 26. November 2007 um 11:30
    • #19
    Zitat von "cheesy"


    in der Routing-Funktion kannst du jedes Signal aus die 4 Busse, die Summe und auf "D" auf den digital-Ausgang routen.

    D heisst direct - nicht digital (zumindest nicht immer). Und ob das pre/post ist laesst sich einstellen, afaik (bestimmt auch abhaengig von SW-Version).


    ciao
    bemi

    Viele Grüße aus dem Allgaeu - Michael "bemi" Bernhard
    https://bemiton.wordpress.com/

  • Multisync
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    • 26. November 2007 um 19:51
    • #20

    Hallo,

    ich hatte befürchtet, dass ihr mir nicht mehr rechtzeitig antworten könnt..
    Aberr es hat gut geklappt - für das erste Mal finde ich es ehrlich gesagt sogar ziemlich geil. ;) Alle, die die Rohaufnahme bisher gehört habe, waren begeistert.
    Jedoch gibt es einen Wermutstropfen, der mich jetzt im Nachhinein schon etwas wurmt: Das Signal verzerrt manchmal kurz bei lauten Stellen... man hört aber nur ein kurzes knacken. Über meine 0815 Kopfhörer hört man es fast nicht, aber mit den Boxen schon - es ist aber nicht soo dramatisch.
    Am 01V war das Ausgangssignal auf maximal -9dB. Aber der Eingang hat wohl als übersteuert - blöderweise gibt es beim 01V (soweit ich das sehe) keine Clip-LED, die einem das direkt signalisiert, sonst wäre mir das auch aufgefallen.

    Naja - aber ihr wolltet ja einen Erfahrungsbericht. Also hier jetzt die Odyssee zu meiner ersten Aufnahme. :)
    Nach einer kurzen Nacht mit 4Stunden Schlaf, hat unsere Bläsergruppe den Gottesdienst in der Nachbargemeinde mitgestaltet. Um 1400h habe ich dann geholfen Tische und Stühle in Kirche und Gemeindehaus (für das gemütliche beisammensein nach dem Konzert) aufzubauen. Meinen Rechner habe ich dann gegen 1500h in der Kirche aufgebaut. Die digitale Verbindung zwischen 01V und Rechner hat zuerst mal natürlich nicht geklappt, obwohl ich digit. Stereo out (dither aktiviert) auf die richtige Wortlänge eingestellt hatte... natürlich befand ich mich während des ganzen Tages im Ausnahmezustand - was (siehe mein letztes Post) aber auch schon leicht vorhersehbar war. :) Achja.. ich habe noch vergessen, dass beim herausziehen des Racks aus seinem kleinen Unterstellraum, der CD-Spieler, der ziemlich wackelig auf das Rack oben drauf gestellt war, nach hinten runtergefallen ist. Jetzt liest er keine CDs mehr.. :oops: es ist allerdings ein ganz einfacher alter Hifi-Player, den ich wohl ersetzen werde durch etwas gleichwertiges - vielleicht kann ich ihn auch selbst reparieren.. mal schauen. Auf jeden Fall war das alles andere als ein Traumstart. :-?
    Ich habe erstmal ins Altar Mikrofon gesprochen und aufgenommen, es war jedoch kein Eingangssignal bei der Aufnahme zu erkennen. Als ich dann jedoch mit einem Funkmic direkt vor dem Computer gesessen habe, habe ich gesehen, dass sich der Eingangspegel beim sprechen ganz leicht verändert hat - beim Blick auf das Mischpult bzw. das Ausgangsmeter war der Grund dafür dann auch gleich klar.. Obwohl es aus den Boxen schon laut genug getönt hat, haben auf dem Mischpult gerademal die beiden untersten LED aufgeblinkt - Stichwort: Gainstruktur? Die Endstufen sind aber alle nur halb aufgedreht.. vielleicht ist die falsche Empfindlichkeit eingestellt - oder ist das normal? Auch egal..
    Dann habe ich die Endstufen ausgeschaltet und das Signal am 01V bis auf -9dB angehoben - und siehe da: ich machte meine erste vernünftige Digitalaufnahme vom Pultausgang.
    Ich wollte dann den "Trick" mit meinem Behringerpult machen. Das Problem war, dass das Behringerpult nur Klinkenausgänge hat und an die Endstufen direkt konnte ich nicht dran kommen, sodass ich diese über Klinke hätte ansteuern können. Also bin ich schnell nach Hause und habe (mit zitternden Fingern ;-)) einen entsprechenden Adapter gelötet. In der Kirche angekommen will ich das Adapterkabel anstecken -> NEIN... statt XLR male hatte ich ein Weibchen angelötet. :oops: Also bin ich schnell wieder nach Hause gegangen und habe den richtigen Stecker ans Kabel geklemmt. Als ich in die Kirche zurückkomme (1645h) sind schon einige Bläser da. Das Adapterkabel hat dann gepasst, aber die Anlage hat zu meiner Verwunderung beim Hochdrehen gekoppelt, obwohl ich beim Behringerpult komplett alles herausgedreht hatte. Ich konnte es mir nicht erklären - klar das Eingangssignal aus dem 01V war groß und da ich nicht noch ein Adapterkabel löten wollte (ich hätte eh keinen Stereoklinkenstecker mehr gehabt) um in den Line-Eingang zu gehen bin ich eben über den XLR-Mikroeingang ins Behringer rein - Gain war aber auf Linksanschlag. Irgendwann habe ich dann mal die Stereoklinkenstecker vom Behringerausgang abgezogen: Meine Verwunderung hat sich dann kurzzeitig in ein unbegreiflichen staunen gewandelt - es koppelte nämlich immer noch. :lol: Als der erste Schrecken vorüber war, habe ich mir mal die Zuleitungen zu den Endstufen angeschaut - wenn ich die beiden Endstufen für die kleineren Boxen (zwei EV SX80 pro Empore) nämlich ausschaltete und nur die größere für die beiden Hauptboxen (zwei EV SX300 fürs Schiff) eingeschaltet ließ koppelte es nicht mehr. Die beiden kleineren Boxen waren über Auxwege angeschlossen.. klar: Delay.. aber gestern bin ich da nicht draufgekommen. Wie auch immer: Ich habe mich dann kurzerhand dazu entschlossen einfach nur die Hauptlautsprecher für das Konzert zu benutzen und die Endstufen für die anderen Boxen auszuschalten... alles zum Wohle der Aufnahme! :mrgreen:
    Da nun die Verbindung Pult-Rechner gestanden hat und auch das Problem mit den Lesungen (PA ein/aus) gelöst war, konnte ich mich den nebensächlicheren Dingen widmen - sprich Kondenser aufstellen.. ;) Blöderweise war mein Mikroständer voll ausgefahren auf ca. 2,3m schätze ich und so 15cm höher als das in der Kirche vorhandene Stativ - das passte mir überhaupt nicht.. dann traff (endlich!) auch mal mein Kollege (mit Rechner! :-)) ein - er hatte nicht mitbekommen, dass ich den Aldi-Rechner benutze. Nach einer kurzen Einführung meinerseits zu dem was er später im Konzert zu tun hatte - also während einer Lesung den entsprechenden Mikrokanal auf Solo zu stellen und dann das Behringerpult laaangsam aufzudrehen (ich erklärte ihm auch weshalb) - war ich geschockt. Er verstand kein Wort von dem was ich ihm erklären wollte.. und das 15min vor Beginn der Generalprobe. Wir sind dann erstmal ins Gemeindehaus und haben dort den größten Mikroständer gesucht. Unterdessen habe ich ständig versucht ihm die Signalkette anschaulich mit einfachen Bildern deutlich zu machen... irgendwann auf dem Rückweg hatte ich dann den Eindruck, er könnte es halbwegs verstanden haben. Nachdem wir die beiden Mikrofone (auf gleicher Höhe) an der 3. Bankreihe aufgestellt hatten, ging er ans Mischpult und ließ es erstmal schön pfeifen. ;) Er hat dann schnell verstanden, dass er das Behringerpult nur aufdrehen darf, wenn die beiden Kanäle mit den Kondensern ausgeschaltet sind. :mrgreen:
    Dann begann auch schon die Generalprobe. Wir haben die erste Probeaufnahme gemacht. Die aufgenommenen 2min habe ich als wav auf die USB-Platte exportiert und zu Hause angehört (über den Kopfhörer konnte man überhaupt nichts über die Aufnahmequalität sagen - selbst die normalen Umgebungsgeräusche waren schon zu laut). Zu meiner Erleichterung gefiel mir das was aus den Lautsprechern tönte außerordentlich gut - ich war sehr erleichtert... nur der Bass bzw. die Tuba kam mir etwas zu wenig rüber, obwohl ich bei den Kondensern doch den Low-Cut deaktiviert hatte. Zurück in der Kirche (diese war zu diesem Zeitpunkt schon halb voll) suchte ich dann vergebens nach einem Low-Cut im 01V... in diesem Augenblick kam der Pfarrer und der Verstand auch nicht so wirklich was wir da mit einem 2.Pult machten und warum nur ein Mikrokanal während des Konzerts benutzt werden sollte (Stichwort: Solo-mode). Als ich dann fragte, ob er wisse wo man den Low-Cut deaktivieren könne schaute er mich auch nur fragend an und ging wieder.. ;) Später nach kurzem googeln zu Hause bin ich dann dahinter gekommen, dass es wohl keinen Low-Cut gibt sondern nur einen parametrischen EQ den man natürlich auch als Low-Cut einsetzen kann. Bei beiden Kondenser Kanälen war unter ca. 100Hz abgesenkt und bei 6,35kHz eine Anhebung - ich habe den EQ deaktiviert und sicherheitshalber noch die beiden Filter rausgedreht. Zeit für eine weitere Hörprobe hatte ich dann nicht mehr.. ich musste mich noch umziehen usf..
    Die Pfarrerin (hier in der Gemeinde ist ein Pfarrerehepaar) wollte für ihre Lesungen eigentlich ein Lavalier-Mic benutzen, sie meinte, dass man da aber noch irgendwie die Antenne verlängern muss, da es ansonsten (bei voller Kirche) Aussetzer geben kann - auf dem Schrank neben uns müsse etwas passendes liegen.. ich verstand erstmal nur Bahnhof. Auf dem Schrank lagen nur zwei Kabel - nachdem wir eine Weile herumgerätselt haben bin ich dann darauf gekommen, dass sie sonst wohl als die entsprechenden Ausgänge der Empfänger mit diesen BNC-Koaxkabeln verlängern und dann die Antennen weiter oben an einem Nagel aufhängen. Da es jedoch 4 Antennen (zwei Empfänger) gab wollte ich nicht noch lange herumexperimentieren um den richtigen Kanal zu finden. Wir baten Sie dann das Mikro am Altar zu benutzen (was anscheinend anfälliger für Rückkopplungen sein soll), aber wir waren ja unter Zeitdruck - meiner Bitte nahe ans Mikro zu gehen und laut zu sprechen ist sie auch nachgekommen. Beim Test mit ihr am Altarmikro (kurz vor der Generalprobe) gab es erstmal eine schöne Rückkopplung, obwohl ich den entsprechenden Kanal auf Solo gestellt hatte - es stellte sich heraus, dass der Solo-Mode nicht funktionierte?! Ich weiß nicht woran es lag...ihr etwa? Auch egal: wir haben dann eben die beiden Kondenser aus- und das Altarmic eingeschaltet. Ich habe meinen Kollegen gesagt, er solle später bei der Lesung nur so laut wie nötig machen - wenn er an seinem Platz (am Eingang - also hinter der letzten Bankreihe) alles gut versteht ist es OK. Ihn hat die Geschichte bzw. die Verantwortung über Rückkopplungen aber auch ziemlich fertig gemacht und so ist er zu meiner Freude seehr vorsichtig mit dem Regler des Behringerpults umgegangen. :)
    Ich habe mich dann auch mal an meinen Platz im Chor gesetzt und ohne mich auch nur mit einem Ton eingeblasen zu haben ging das Konzert los. Die Anspannung bei mir war wirklich enorm - insbesondere als die Pfarrerin zu ihrer ersten Lesung ans Mikro gegangen ist.. ;) Da ich hinter den Hauptboxen war konnte ich nicht beurteilen wie laut diese waren oder ob diese überhaupt eingeschaltet waren - es war jedenfalls viel leiser als üblich (aber sonst ist es imo als zu laut/aufdringlich). Ich habe auf jeden Fall alles gut gehört, da ich ja ziemlich nah beim Altar war. Die Pfarrerin ist nach ihrer ersten Lesung zu meinem Kollegen, weil sie sich anscheinend nicht gehört hatte.... aber er hatte so laut gemacht, dass er an seinem Platz alles gut hören konnte - es gab sonst auch keine Klagen von Besuchern. Die Lesungen waren wohl überall in der Kirche gut zu hören…
    Das ganze Konzert lief dann reibungslos ab und es gab keine einzige Rückkopplung - sehr geil. Auch die kurzen Ansprachen des Dirigenten kann man sehr gut verstehen auf der Aufnahme.. von seinem Podest aus war er nur ungefähr 2m von den Kondensern entfernt.
    Das einzige was ich während des Konzerts nicht verstanden habe war:
    Warum müssen die Leute immer husten, räuspern etc.?? Das ist mir sonst noch nie so deutlich aufgefallen... Insbesondere wenn die Orgel zusammen mit den Solisten (von der Empore herunter) gespielt hat, habe ich mich darüber geärgert. Der 2.Chor hat übrigens auch von dieser Empore heruntergespielt und nicht vom Eingang her wie geplant - auf der Aufnahme kommt er aber trotzdem super heraus. Wenn ich das vorher gewusst hätte, hätte ich die Kondenser vielleicht doch an die erste Bankreihe gestellt um noch näher am Hauptchor bzw. auf Höhe des Dirigenten zu sein. Kurz vor Beginn des Konzerts wollte ich die Position der (eigentlich erstmal) provisorisch aufgestellten Kondenser dann aber auch nicht mehr ändern. Die Kabel hatte ich zwar an den Mikroständern festgeklebt, aber auf dem Boden war das Kabel dann nicht wirklich sauber verlegt - eigentlich wollte ich es noch unter den Teppich legen, aber die Zeit hat nicht mehr gereicht. Die Mikroständer standen auch nicht sonderlich stabil - gerade am Ende des Konzerts als alle rausdrängten wackelten sie ein paar mal bedenklich.. naja, aber es hat ja zum Glück alles einwandfrei geklappt.
    Nach dem Konzert habe ich mir dann zusammen mit meinem Kollegen, der nach dem Konzert auch sehr erleichtert war, ein paar Ausschnitte aus dem Konzert bei mir angehört. (wir haben den Mitschnitt übrigens direkt vierfach gesichert auf zwei Festplatten ;-)) Wir waren beide sehr zufrieden mit dem was wir hörten - auch die Tuba tönte jetzt richtig schön unten heraus. Irgendwann zerrte es dann das erste Mal bei einer lauteren Stelle... wir konnten es uns nicht erklären, weil wir doch höchsten -9dB am Ausgang gehabt hatten. Das zerren ist aber nicht wirklich tragisch - trotzdem ärgert es mich jetzt natürlich schon... wenn wir den Eingang nur um 5dB abgesenkt hätten wäre es (für meine Ansprüche) wirklich perfekt gewesen. Auf den Probeaufnahmen von der Generalprobe war dieses zerren auch schon drauf, habe ich jetzt festgestellt - ich hatte jedoch nicht darauf geachtet, da ich ja gesehen hatte, dass der Ausgang des Pult immer im grünen Bereich gewesen war... ich habe nur gehört, dass es insgesamt gut klingt und in der Hektik habe ich dann wohl das zerren überhört. :oops: Das passiert mir auch nicht noch einmal... Komisch finde ich jedoch, dass es nicht immer ab einem bestimmten Pegel zerrt. Die lauteste Stelle im ganzen Konzert klingt imo sauber. Kann es sein, dass es bei bestimmten Frequenzen früher zerrt?
    Ich werde mal ein paar Hörproben für euch hochladen. Vielleicht wisst ihr ja auch einen Weg wie man das zerren entfernen bzw. dämpfen kann...
    Kann man da nicht irgendetwas mit einer FFT machen - Oberschwingungen entfernen sprich das Signal an diesen Stellen weichspülen.
    Danach haben wir dann noch abgebaut. Am Pult das alte Preset geladen und den Stereo digit. Out wieder auf 20Bit gestellt… alles wieder im Normalzustand (bis auf den CD-Player ;-)).

    Als Fazit kann ich sagen, dass diese Aufnahme und die Vorbereitungen dazu äußerst lehrreich waren und insgesamt auch Spass gemacht haben – das nächste Mal, das es auf jeden Fall geben wird :-), werde ich wissen worauf ich achten muss und werde so die ganze Sache auch viel gelassener angehen können.

    Vielen Dank für eure freundliche Hilfe!

    Viele Grüße,
    Ulrich

    P.S.: Folgendes würde mich noch interessieren:
    Wie hätte man das Konzert denn professionell abgenommen? :mrgreen:

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