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  4. Selbstbau und Reparatur Lautsprecher und Boxen

koaxial-wedges

  • martin v. dechend
  • 11. Dezember 2007 um 21:33
  • martin v. dechend
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    5
    • 11. Dezember 2007 um 21:33
    • #1

    grüßt euch!

    irgendwie scheinen sich koax-wedges entweder nur geringer beliebtheit beim selbstbauer zu erfreuen, oder sie sind eine solche selbstverständlichkeit dass sich niemand die mühe macht darüber zu diskutieren .

    mich würden einfach mal die grundfakten interessieren...welche chassis verbaut ihr am liebsten? in wieviel liter? (ich gehe von einfachen geschlossenen gehäusen aus...)
    wo, wenn überhaupt, sind frequenzkorrekturen nötig oder vorteilhaft?

    dass koax-wedges nicht gerade ein tabuthema sind schließe ich einmal daraus dass sie auf dem "fertigmarkt" einigermaßen interesse finden und auch (beispielsweise von tthorsten) in ordentlichem holz hochgelobt oder verwendet werden.

    was lässt sich denn nun mit welchen chassis sinnvolles basteln? lohnt es sich im vergleich zum 15.2cx von ciare auch mit bms 15C262 oder ähnlichen verhältnismäßig billigen pappen zu werkeln?
    und ja, ich habe die suchfunktion angestrengt...entweder ich bin zu blöd, oder es gibt wirklich nix zum thema. ansonsten bitte links.
    und ja, auch nicht bei party-pa... :wink:
    vielleicht kann mir ja jemand auf die sprünge helfen...
    grüßle, Martin.

    "was? die Musik läuft da unten jetzt ganz von alleine...?"
    -"ja, da braucht man heutzutage nicht mehr zu kurbeln..."

  • Campfire
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    • 11. Dezember 2007 um 23:34
    • #2

    die Beyma-Coaxe (12"/2", 15"/2") ohne extra Horn für die Hochtöner (die Pappe dient als Horn für die 2"er) gefallen mir gut als Monitore...
    in meinen gekauften Monitoren (Concert audio M15/2) habe ich die alten 15"/2" drin,
    12"/2" (neue) habe ich mal auf nem Forentreff in selbstbauten gehört die ich sehr überzeugend fand (vom User Wulfson).
    Klingen beide sehr durchsetzungsfähig, als Monitor gut geeignet, halt kein Hifisound, eher mittig, Agressiv, Highend nicht so schön und eher wenig Bass.

    http://www.facebook.com/peter.trinkle

  • djobi
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    • 12. Dezember 2007 um 00:05
    • #3

    Genau, Beyma 15XM, 12CX etc ..

    ansonsten schmeiss ich mal für rel. wenig Geld die Sica 12"er ins Rennen.
    Im KMT / PL-Audio / d&b Gehäuse recht universell einsetzbar

    Biete: Zeitrafferaufnahmen, z.B. vom Konzert oder Bühnenaufbau
    zur Miete: TW Audio Sys One B30/T24, M15, Global 4 Punkt Truss, Le Maitre Trockeneisnebel, A&H GLD80, QU-24, ew100 1G8, Nexo PS10 + PS15
    aktuelle Gebrauchtgeräte

  • F.A.Bi.A.N.
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    • 12. Dezember 2007 um 04:43
    • #4
    Zitat von "Martin v. Dechend"

    mich würden einfach mal die grundfakten interessieren...welche chassis verbaut ihr am liebsten? in wieviel liter? (ich gehe von einfachen geschlossenen gehäusen aus...)
    wo, wenn überhaupt, sind frequenzkorrekturen nötig oder vorteilhaft?

    hmpf - also erstmal sind coax-chassis vor allem eines: verhältnismäßig schwer zum klingen zu bringen. die verstümmelte schallführung machen in kombination mit den eingeschränkten beschaltungsmöglichkeiten (wenn man laufzeitversatz/ amplitude gleichzeitig anpassen will... nicht so leicht, bei den oftmals katastrophalen f-gängen!) die schwierigkeiten aus.
    dazu hier ein beispiel (...was ich mittlerweile mit 24db-filtern doch noch ganz passabel hinbekommen habe):
    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=62158&highlight=coax

    interessant finde ich die coax-chassis von bms mit "richtigem" horn innerhalb des konus, wobei ich nicht sagen möchte, dass das komplett unproblematisch wäre.

  • SRAM
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    • 12. Dezember 2007 um 08:30
    • #5
    Zitat

    (wenn man laufzeitversatz/ amplitude gleichzeitig anpassen will... nicht so leicht, bei den oftmals katastrophalen f-gängen!)


    http://www.beyma.de/fileadmin/seit…al/12XA30Nd.pdf


    .....find ich nicht.


    Gruß SRAM

    I watched a snail crawl along the edge of a straight razor. That's my
    dream. That's my nightmare. Crawling, slithering, along the edge of a
    straight razor, and surviving.

  • F.A.Bi.A.N.
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    • 12. Dezember 2007 um 08:56
    • #6

    @ sram:
    das datenblatt ist widersprüchlich, z.b. was die messungen der einzelwege angeht.
    1.) wird ein gesamt-f-verlauf gezeigt (abb. 1) und
    2.) wird bei den messungen der wege (roh; siehe abb. 4) einmal eine kurve gezeigt, die gut und gerne einen 2"-treiber mit starkem hf-abfall zeigen könnte, aber als zweite kurve wird lediglich auf abb. 1 zurückgegriffen, so dass man nicht sieht, was der 12"er so treibt. und...
    3.) erscheint es schwer nachvollziehbar, wie man vom ablesbaren wirkungsgrad des 2"ers im hochtonbereich auf den "höheren" gesamtwirkungsgrad (siehe abb. 1) kommen wollte.

    das sind keine wertungen, nur randwertige bemerkungen ;) !

  • SRAM
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    • 12. Dezember 2007 um 09:43
    • #7

    ....die beiden Kurven berühren sich nur, kreuzen sich nicht.....

    Achenbach bietet das Ganze übrigens mit verbesserter Weiche an.

    Gruß SRAM

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  • F.A.Bi.A.N.
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    • 12. Dezember 2007 um 10:29
    • #8
    Zitat von "SRAM"

    ....die beiden Kurven berühren sich nur, kreuzen sich nicht.....


    ja. die messung des tieftöners fehlt. i.d.r. hat man mit durchlässigen dustcaps "einige" probleme... :)

  • SRAM
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    • 12. Dezember 2007 um 12:44
    • #9

    ?????? ist doch da ????

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  • SRAM
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    • 12. Dezember 2007 um 12:44
    • #10

    ?????? ist doch da ????

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    • 12. Dezember 2007 um 12:45
    • #11

    ?????? ist doch da ????

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  • FF
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    • 12. Dezember 2007 um 14:27
    • #12

    Ich war bei Abbildung 4 zuerst auch etwas verwirrt, da hätten separate Farben für HT und TT gut getan...

    20-600Hz: TT obere Kurve; HT untere Kurve
    600Hz: Kreuzungspunkt
    600Hz-2,5kHz: HT obere Kurve; TT untere Kurve
    2,5kHz und 3kHz: sind keine Kreuzungspunkte, sieht nur so aus
    ab 3kHz: HT obere Kurve; TT untere Kurve

    Möglich wäre, dass zwischen 2,5kHz und 3kHz doch der TT nochmal kurz die obere Kurve bildet, das erkennt man/ich nicht richtig.

    Gruß FF

  • F.A.Bi.A.N.
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    • 12. Dezember 2007 um 16:58
    • #13

    ahh jetzt hab ich´s auch gerafft. in der tat nicht besonders glücklich dargestellt und - schöne verläufe... da hatte ich bisher durchgängig schlechtere ergebnisse (selber gemessen).

  • martin v. dechend
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    • 12. Dezember 2007 um 20:40
    • #14

    ähem....da schlackern mir jetzt die beine... man muss sich ernsthaft drauf einrichten mit ner flankensteilheit von 18db zu futzeln :shock: ??? ich dachte man spart sich etwas aufwand bei nem koaxer.
    und was die beyma-teile mit den kalotten als hochtöner angeht...da liegt doch ziemlich nahe dass die extrem "streuen". oder? bekommt man da bei mehreren moniwegen dann net probleme damit dass jeder wedge seine höheren frequenzen auf der ganzen bühne verteilt? da "richten" die hörner doch sicher viel stärker...

    ps: zorry peter dass ich nen zitat von dir als als signatur genommen hab...aber ich fands einfach zu süß :lol: ...

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  • Campfire
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    • 12. Dezember 2007 um 20:58
    • #15

    hab mich nicht mehr wirklich an diesen ausspruch errinnert, aber jetzt wo dus sagst.....
    war beim Bandfestival oder?

    zum Thema: ja, die wedges strahlen schon recht breit, aber es geht recht gut
    die genauere theorie weiss ich jetzt auch nicht, aber gerade obenrum fangen die Membranen auch an zu bündeln, und der konus des tieftöners dient als Horn.
    abstrahlung so 90x90

    Zur weiche: die wird bei nem Coax nicht einfacher als bei nem "normalen" Monitor, allerdings gibts ev. eher welche vom Hersteller die zur Kombi passen...

    http://www.facebook.com/peter.trinkle

  • AlphaC
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    • 13. Dezember 2007 um 00:34
    • #16

    Sicher sind Weichen für Coaxe nicht einfacher zu Konstruieren als für "gewöhnliche" Boxen. Warum auch...? Klanglich sind Coaxe wie schon beschrieben wurde schon kompromissbehaftet, da wie richtig gesagt, die Schallführung nicht optimal sein kann. Allerdings werden an Monitore auch andere Anforderungen gestellt als an das Frontsystem. Hier gilt vor allem: Durchsetzungsfähigkeit und Feedbackunempfindlichkeit. Während Punkt 1 nicht unbedingt gleichbedeutend für "schönen" Klang steht hat ein Coaxsystem im Punkt 2 bereits prinzipbedingte Vorteile.

    Theoretisch zumindest strahlt ein Coax nämlich in allen Richtungen (und das nicht nur vertikal und horizontal sondern wirklich kreisrund um die Hauptachse herum) gleichförmig ab. Das heißt nicht, das die Direktivity perfekt ist, aber wenn Feedbackfrequenzen existieren, dann sind sie im Bereich vor der Box sehr gleichmäßig vorhanden. Hat man sie also beim Soundcheck einmal gefunden und "elminiert", dann kommen nicht so schnell neue Frequenzen auf, wenn sich der Künstler vor der Kiste umher bewegt, wie das bei Mehrfach-Quellen der Fall ist. Diese haben bauartbedingt eine recht "verbeulte" Directivity. Das ist zwar für den Einsatz als Frontsystem nicht sooo tragisch, für die Feedback-Bekämpfung aber eine Erschwernis. Durch diese Directivity-Beulen kann es passieren, dass man das Micro einpfeift und alles prima ist, und dann nimmt sich der Künstler das Micro, stellt es 20cm weiter seitlich, und es pfeift wieder, weil da gerade in der Directivity eine Aufweitung (Pegelerhöhung im F-Gang) ist...

    Außerdem lassen sich Coaxe (logischer Weise) kompakter Bauen, was dem Bühnenbild manchmal zugute kommt...

  • martin v. dechend
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    5
    • 13. Dezember 2007 um 22:27
    • #17

    word!
    somit wäre doch schonmal einiges geklärt.
    ...vielen dank für die infos!
    mal an ein paar kisten zu lauschen bevor ich mich entscheid was mir ins haus kommt werd ich grundsätzlich nicht drumrum kommen... aber insbesondere mit dem gedanken bezüglich der directivity wird mir das sicherlich deutlich einfacher fallen...

    die sache mit dem nicht mehr kurbeln müssen ist schon länger her...da hast du nem älteren herrn etwas auf die sprünge geholfen :D

    gut nacht!

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  • D.Achenbach
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    539
    • 16. Dezember 2007 um 23:52
    • #18
    Zitat von "SRAM"


    Achenbach bietet das Ganze übrigens mit verbesserter Weiche an.
    Gruß SRAM

    Den Beyma 12XA30 kann ich wirklich nur empfehlen! Nicht aber die dazu "passende" Weiche von Beyma. Ist zu aggressiv im oberen Hochton.
    Mit einer angepassten ist's wesentlich entspannter und klingt um einiges angenehmer.
    Der Verleiher, für den ich die Weiche entwickelt hatte, hat die mit High-endigem Fertigmaterial verglichen und für sehr konkurrenzfähig gehalten.

    Gruß
    Dieter

  • Dirk Hahn
    Verifiziert
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    1.138
    • 18. Dezember 2007 um 01:36
    • #19

    15 CX 1000 von 18-Sound ist zwar extrem schwer aber extrem laut. 100mm coil im Low Bereich und 75mm ND 1480 zeugen von hochwertigen Genen. Eiene passenden Filterschaltung habe ich mit +/- 1.5 dB Response 300 Hz bis 18 Khz. Ein kleines Notch @ 850 Hz typisch für speaker mit offener Kappe. Volumen 40 Liter @ 75 Hz.

    Viele inverstieren 100 Stunden in Planung und Konzeption, 30 Stunden für die Suche nach den billigsten Komponenten und ärgern sich jahrelang über Selbstbau Lautsprecher.

  • D.Achenbach
    Beiträge
    539
    • 17. Februar 2008 um 12:24
    • #20

    Kommentar eines Anwenders (für und mit dem ich die Monitore mit dem Beyma 12XA30Nd entwickelt habe):
    Die Monitore haben mittlerweile ca. 30 Konzerte erlebt und ich kann nur sagen da ist uns ein hervorragendes akustisches Werkzeug gelungen! Tonal sehr ausgeglichen, sehr sehr rückkopplungsarm! An dieser Stelle mein Kompliment. Die Weiche passt perfekt zu dem Koaxchassis. Die Bestätigung habe ich auch von vielen Monitortechnikern und Musikern erhalten. Bei einer großen VA in Hamburg war sogar ein Systemtechniker von Meyersound dabei (Thomas Mundorf) und selbst der hat gefragt von welchem Hersteller diese Monitore sind (im positivem Sinne).

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