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    1. Bewertungen

Gehäusegeometrie

  • martin
  • 3. Januar 2008 um 01:33
  • martin
    Beiträge
    3.234
    • 3. Januar 2008 um 01:33
    • #1

    N;abend,

    Gerade plage ich mich wieder mit meinem 2x12 CB Tops rum. Ich mach mal einen eigenen thread draus um nicht Fabians 2x12 Thread zu hijacken...

    Derzeit hab ich ein trapezfoermiges gehäuse, also keine parallelen Seitenwaende, wohl aber eine gerade Rückwand und oben und unten is es auch parallel. Da ich jede menge unnützes Volumen zur Verfuegung haette (das HT Horn braucht nunmal eine gewisse Tiefe) dachte ich, dass ich eventuell die vorgesetzte Rückwand entferne und Keile einbringe, die Boden und Deckel quasi in W Form bringen und gleichzietig die Rueckwand abdecken?
    Bringt das was?
    Zusaetzlich haett ich Material zur Dämpfung reingetan, ob das nun Noppenschaumstoff oder sonstwas offenporiges ist.

    Grundsaetzlich gehts mir um die Geometrie. Lohnt es sich zum testen einen Styrodurkeil zu schnitzen der die parallelitaet der Boden und Deckelplatte aufbricht? Saehe dann ein bissl aehnlich aus wie die Phaseplugs der Function one :)

    Oder besser das ganze Gehäuseinnenleben grundsaetzlich aendern? Hier wuerd ich mich ueber Tipps und Tricks freuen. Ich kann zwar gut und gern 1 Jahr ueber Vorwiderstaende und dynamic EQ's gruebeln, aber so grundlegende sachen ueberseh ich gern 8)

    danke
    martin

  • bernd häusler
    Beiträge
    833
    • 3. Januar 2008 um 02:54
    • #2

    Moin,

    Ich würde einfach mal eine Platte Noppenschaum U-förmig von oben bis unten reinklemmen und erneut hören. Eventuell auch den Durchgang zwischen den 12"ern mit einer Schaumrolle verschließen. Nicht gleich mit Kanonen... ;)

    Um dem Gehäuse Unregelmäßigkkeiten zu verpassen kannst Du auch Bauschaum-Monster reinzpritzen :D Was Du auch tust, die 2 immer vorhandenen schlimmen Partialresonanzen der Membrane bleiben ohnehin übrig...

    Gruß

    ----------------------------[---[--[-[IIIIIII]---------

    ich bezahle nicht fürs hinhören, ich baue Beschallungsanlagen

    Das SD12 Fliegetop ist bei gleicher Endstufe um durchgehend 3 dB lauter
    als "vorbekannte" 12"/1" Bauweisen.

    Der Bass CB18S ist der Beste

  • Peerless
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    4.334
    • 3. Januar 2008 um 08:44
    • #3

    es geht ja wohl darum, den rest sound vom innenleben des gehäuses der durch die membrane kommt zu minimieren ? ggf. das gehäuse mit polysterwatte locker befüllen (überfüllung hört man direkt an etwas leblosem sound). noppenschaum muss doch sehr dick sein um bis 1k zu bedämpfen, oder aber abstand zur wand haben

    http://www.ae-rental.de

  • SRAM
    Profi
    Reaktionen
    6
    Beiträge
    5.548
    • 3. Januar 2008 um 10:27
    • #4

    Das Rumraten bezüglich der Absorption kann mann sich auch sparen indem man definiertes Material nimmt:

    http://www.korff.com/Basotect%20TI%20G_deu.pdf

    (nehmt die Kurven für einen Hallraum, dürfte sehr gut hinkommen).

    Da in Längsrichtung der Wand eine größere Ausdehnung des Schaumes vorhanden ist, kann als wirksame Dicke von ca. Wurzel aus Dicke mal kürzeste Wandlänge (meist die Tiefe) ausgegangen werden, wenn alle Innewände belegt werden.

    Gruß SRAM

    I watched a snail crawl along the edge of a straight razor. That's my
    dream. That's my nightmare. Crawling, slithering, along the edge of a
    straight razor, and surviving.

  • wasserkocher
    Beiträge
    477
    • 3. Januar 2008 um 12:46
    • #5

    der martin wieder

    bei quaderförmigen Gehäusen lassen sich die Stehwellen ganz gut ausrechnen, bei unregelmässigeren Gebilden ist Messen einfacher

    Absorption

    für Absorption bei porösen ( schnelledämpfenden ) Materialien gilt grob, je dicker die Schicht und je dichter, desto besser die Dämpfung für tiefe Frequenzen
    ausserdem ist es gut zu überlegen, wo die Schnelle ist
    ebenso sinnvoll ist es, Prozentwerte aus den Datenblättern mal in dB umzurechnen

    fürs Selbermessen von Absorptionswerten heisst das Stichwort Kundsches Rohr

    Reflektion

    die parallele Rückwand und der Tiefmitteltöner bilden ein interessantes Gespann, welcher Bruchteil von lambda passt da dazwischen

    Keile sind immer eine gute Idee, man muss nur mal einen schalltoten Raum gesehen haben


    mit freundlichem Blubb

    solange Fragen nix kostet, sind Antworten nix wert

  • Thomas
    Verifiziert
    Beiträge
    10.847
    • 3. Januar 2008 um 12:58
    • #6

    Ich verwende zum dämpfen an den Wänden Dämpfungsplatten aus dem KFZ Bereich. Sind etwa 2 cm stark und ziemlich massiv. Im Gehäuse dann weicheres Dämpfungsmaterial womit das gehäuse sanft vollgestopft wird. Hinter den Bassreflexöffnungen wird dann etwas Luft gelassen. Dazu kommen Streben im Gehäuse, die z.b. schonmal die Stehwelle vom Deckel zum Boden etwas Bedämpfen/Aufteilen. Auf der Rückwand sind meist zwei Lagen Dämpfungsplatten untergebracht, wenn es konstruktiv geht.
    Damit kriegt man Stehwellen im Gehäuse schon ganz gut bedämpft, was man auch messtechnisch gut nachvollziehen kann.

  • FF
    Reaktionen
    106
    Beiträge
    1.872
    • 3. Januar 2008 um 13:53
    • #7

    Entweder habe ich etwas überlesen, oder ihr redet alle am Thema vorbei.

    Es geht martin erstmal darum, überschüssiges Volumen zu "vernichten", weil das Nettovolumen bei der kleinsten durch die Chassisabmessungen vorgegebenen Gehäusegröße größer ist, als er braucht bzw. gerne hätte. Deshalb seine Frage bezüglich Styropor-Keilen etc..

    Gruß FF

  • Peerless
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    4.334
    • 3. Januar 2008 um 23:04
    • #8

    nene, es geht ihm darum dass die box ein wenig scharf wirkt... hier kam bernds einwand darauf (anderer thread), dass er die partialschwingungen des gehäuse inneren höhren würde(sorry bernd, wenn ich das jetzt nich ganz korrekt ausgedrückt habe)... nun geht es dem martin darum den rest an "klirr" der über die lautsprecher membrane nach aussen weichen kann, zu eliminieren :twisted:

    http://www.ae-rental.de

  • martin
    Beiträge
    3.234
    • 4. Januar 2008 um 07:50
    • #9

    Morgen,

    Beides ist richtig :)

    Ursprung des ganzen war eine Frage in Zusammenhang mit einer gewissen "Schaerfe" die mir bei den 12ern in der CB auffiel.
    Also dämpfen und die Gehäusegeometrie beachten.

    Und da ohnehin genug Volumen vorhanden ist, hab ich bezgl. der Geometrie allerhand Möglichkeiten.
    Im Moment hab ich eine vorgezogene Rückwand, da geht nicht viel mit dämpfen, weil nur minimaler Abstand zum Chassis.
    Wuerd ich mit Styrodurkeilen im Gesamtvolumen anfangen das ganze möglichst asymmetrisch machen, schlag ich 2 Fliegen mit einer Klappe. Einerseits die Gehäusegeometrie und andererseits hab ich dann genuegend Platz um Stoffe zur Dämpfung da reinzubringen.

    Es sind die Antworten hier aber eh schon sehr gut, einerseits Anregungen zum Thema Dämpfung, Links zu Platten mit definiertem verhalten, etc.
    coole Sache

    danke
    martin

  • Peerless
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    4.334
    • 4. Januar 2008 um 12:36
    • #10

    ich glaube der 1k bauschaum ist da besser geeignet... geht schnell und kannste danach beliebig zurechtschnitzen

    http://www.ae-rental.de

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