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Kurze Antwort: Nein.
Jedenfalls nicht in für uns relevanten Grössenordnungen. -
von Latenz spricht man nur bei digitalen Anwendungen. Eine gewisse verzögerung gibt es auch bei Analoger Signalführung, näherungsweise zu berechnen durch c*l also
ZitatKurze Antwort: Nein.
Jedenfalls nicht in für uns relevanten Grössenordnungen. -
wie meine vorredner im prinzip schon geschrieben haben:
analoge schaltungen haben in der regel keine ernst zu nehmende latenz.
das ist nur bei digital ein thema. -
Grundsätzlich führt jedes Filter egal ob analog oder digital zu einer Laufzeitverzögerung (Gruppenlaufzeit!). Ein Tiefpass 1. Ordnung mit Fc=50Hz sind 20ms.
Rumpelfilter mit sehr niedrigen Grenzfrequnzen können da schon ins Gewicht fallen.
Natürlich haben analoge Filter keine Grundverzögerung die durch Puffern entsteht.docjordan
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nur zur verdeutlichung für die mitlesenden:
die beschriebene verzögerung fällt auch bei digital errechneten filtern an.
plus digital-latenz. -
Zitat von "docjordan"
Ein Tiefpass 1. Ordnung mit Fc=50Hz sind 20ms.
Ein Tiefpass mit 50 Hz ist ja auch realitätsfremd. Viel interessanter wäre der Hochpass... :wink:Aber hier zeigt sich dann auch wieder, wer über den Einsatz von Filtern nachdenkt und wer sie einfach nur aus Gewohnheit einsetzt.
Dies sind jedoch keine Latenzen, sondern "lediglich" Phasenverschiebungen, die nunmal durch den Einsatz von Kapazitäten und Induktivitäten erzeugt werden.Die analoge Phasenverschiebung unterscheidet sich von der digitalen Latenz dadurch, dass letztere eben für alle Frequenzen gleich ist und unabhängig vom Einsatz irgendwelcher Filter, unabhängig von jeglicher Signalbearbeitung.
Das Signal bleibt einfach stumpf im AD/DA Wandler hängen. -
genau deshalb sollte man beides nicht in einen topf werfen.
das eine ist latenz - das andere ist gruppenlaufzeit