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Metal HiGain - Mikrofonie an der Gitarre

  • ThomasL
  • 27. Januar 2008 um 15:13
  • ThomasL
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    • 27. Januar 2008 um 15:13
    • #1

    Schönen guten Tag,

    aus aktuellem Anlass eine Frage an die Mikro-Spezis hier im Forum. Ich hab gestern seit ewiger Zeit mal wieder ein kleines Metal-Ding in einem kleinen Club gemacht. Es hat sehr viel Spass gemacht, allerdings stellte mich bei zwei der fünf Bands der Gitarrensound absolut nicht zufrieden. Mics waren die Standard-SM57, Amps einmal Laney HybridTranse und einmal Engl Powerball. Beide Gitarristen spielten relativ viel "Zeug" bei absolutem HiGain, heisst der Sound war schon verwaschen genug, als er aus den 4x12ern kam. Vom Weg aus dem Mic in den Gesamtsound verlor es sich dann weiter, so dass am Ende nur mit viel Schrauberei aus dem HiGain was angenehm hörbares wurde. Das ist mir natürlich nicht angenehm. :) Mit Mikrofonwinkeln und anderen Mikrofonen die vorhanden waren, wurde experimentiert, aber schöner wurds nicht. Meine Frage daher: Welches Mikro kanns differenzierter bei HiGain als das SM57?
    Bevor ich mir jetzt 5000 Mikros zum Testen kommen lasse, würde ich gerne eure Tips hören. Ich bin vollkommen unvoreingenommen, Budget spielt auch nur eine nachrangige Rolle.
    Achja: für normalen RocknRoll kommen bei uns SM57, e606/609 und ggf. mal RØDE NT3 (es gibt so spezielle Gitarreros...) zum Einsatz.

    Viele Grüße und vielen Dank schon mal,

    Thomas

    PS: Ist das nur meine Beobachtung oder geht gerade bei Metalkapellen der Trend wieder zu vollkommen übertriebenen Zerreinstellungen, ich dachte die Entwicklung hätten wir hinter uns :)

    http://www.lange-ohlemeyer.de

  • lextrax
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    • 27. Januar 2008 um 17:23
    • #2

    hi,

    noch nicht selbst gehört, aber von kollegen, die ich schätze, empfohlen:

    rode nt2a

    würd mir mal eines zum testen besorgen!

    lg alex

  • bwaack
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    • 27. Januar 2008 um 18:04
    • #3

    Du scheinst es schon zu ahnen:
    Hauptproblem ist meistens der Gitarrensound selber, so wie er aus den Boxen kommt.

    Dass der Sound "sich verliert" ist wiedermal so ein Paradebeispiel einer Klangbeschreibung, unter der sich niemand etwas vorstellen kann. Deshalb gibts da außer "mach doch einfach noch lauter, dann verlierste weniger" kaum Tipps für Dich.

    Sm57 ist grundsätzlich nie verkehrt. Es werden gern auch großmembranige Kondensatoren an der E-Gitarre eingesetzt. U87 ist die teure Variante, ich habe aber auch schon das Bähringer und das Sennheiser 609 gesehen.

    Diese Mikrofone haben in den Höhen eine hohe Richtwirkung. So kann man sich aus dem Matsch, der aus dem Speaker kommt, die Perle raussuchen. Allerdings: muss man dann natürlich auch ordentlich mit der Position des Mikrofons experimentieren. Jeder Milimeter zählt.

    Grüße
    B.

  • ThomasL
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    • 27. Januar 2008 um 18:13
    • #4

    Danke erstmal für die Tipps bisher.
    Das Hauptproblem Sound ist natürlich klar, ich bin ja selber anonymer Pentatoniker und beschäftige mich da gern auch hobbymäßig mit Gitarren und Sounds und wenns matscht, matschts halt. Das liegt an Spieler, Spieltechnik und Sound (bekanntlich nicht das gleiche wie Gitarrenton). Andererseits sind Gitarristen auch Menschen die sich ungern reinreden lassen. Was mich interessiert, ist halt eben die Frage, ob es Mikrofone gibt, die ich noch nicht probiert habe und die sich gerade bei HiGain-Geschichten durch besonders positive Eigenschaften eignen.

    Viele Grüße,

    Thomas

    http://www.lange-ohlemeyer.de

  • Lamia
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    • 27. Januar 2008 um 21:22
    • #5
    Zitat von "ThomasL"

    RØDE

    Hast Du eine schwedische Tastatur oder kannste ASCII auswendig?

    - Alex -

  • audiobo
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    7
    • 27. Januar 2008 um 21:35
    • #6

    Lamia:

    Versuch mal AltGr+O - funktioniert zumindest bei Linux und Mac (mit Win-Tastatur).

  • ThomasL
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    Beiträge
    2.438
    • 27. Januar 2008 um 21:40
    • #7

    Meine Hobbykapelle heisst seit 10 Jahren BLØ - da merkt man sich sowas ;)

    http://www.lange-ohlemeyer.de

  • tufkajck
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    3.334
    • 27. Januar 2008 um 22:02
    • #8

    SM 57 geht schon. Nah an den 12er ran, Winkel suchen, vielleicht nah am Konus, kriegste schon hin, die Gitarriesten sollen einfach den Hall möglichst raus nehmen.

  • ThomasL
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    2.438
    • 27. Januar 2008 um 23:03
    • #9

    Auf Windoof wärs übrigens Alt + 0216 (Zahlenblock)

    http://www.lange-ohlemeyer.de

  • Micromann
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    1.622
    • 27. Januar 2008 um 23:23
    • #10

    da haben wir doch tatsächlich mal wieder etwas gelernt

    btw die rØde mics klingen insgesamt alle die ich bisher hören durfte sehr gut


    Man kann nicht nicht kommunizieren :D

  • Micromann
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    1.622
    • 27. Januar 2008 um 23:23
    • #11

    da haben wir doch tatsächlich mal wieder etwas gelernt

    btw die rØde mics klingen insgesamt alle die ich bisher hören durfte sehr gut


    Man kann nicht nicht kommunizieren :D

  • linearray
    Gast
    • 28. Januar 2008 um 00:28
    • #12

    gut und preiswert AKG C3000B Grossmembran- Kondensatormik

    Gruss, Andi

  • Peerless
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    • 28. Januar 2008 um 07:39
    • #13

    wenn da genug kanäle am pult und im core frei sind, würde ich grundsätzlich zu 2 mics tendieren, damit kann man schön differenzieren ohne den eq zu verwenden :)

    http://www.ae-rental.de

  • karel noon
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    • 28. Januar 2008 um 14:16
    • #14

    ach ja, ist ja schon schwierig den thread zehn zentimenter weiter unten zu finden:
    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=62790

    also ich mache mittlerweile viel metal, und da kommen bei mir immer ein Audio technica AT4050 und ein sennheiser MD409 davor, wenn nur ein kanal da ist eben nur das AT.

    egal ob engl diezel oder mesa, es matscht nur genau so viel wie es der jeweilige musiker zuläßt.

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

    Application Support Engineer - HK Audio

  • ThomasL
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    • 28. Januar 2008 um 14:35
    • #15

    Hallo Karel,

    danke für den Hinweis auf den Thread. Natürlich verfolge ich den schon seit längerer Zeit gespannt, allerdings fand ich darin keine direkte Antwort auf meine Frage (Suchfunktion brachte auch wenig brauchbares). Aber der Test mit einer Großmembran (4050 oder NT2a) steht demnächst definitiv an.

    Viele Grüße,

    Thomas

    http://www.lange-ohlemeyer.de

  • tufkajck
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    • 29. Januar 2008 um 10:11
    • #16
    Zitat von "mediennutte"

    egal ob engl diezel oder mesa, es matscht nur genau so viel wie es der jeweilige musiker zuläßt.

    Eben.
    Man beachte den Gitarrensound von AC/DC.
    Das ist fast clean, erst wenn der Gitarrist RICHTG drüberhaut, wird es verzerrt.
    Kann keiner sagen, dass das nicht geil klingt. Sehr schön zum anehmen.
    Nur spielt die Gitarre dann nicht von aleine wie bei 2 Verzerren in Reihe. Man muss sipelen können.

  • 4Art
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    • 29. Januar 2008 um 10:31
    • #17

    IMHO das Hauptproblem liegt ja darin, dass die Mucker die Bühne mit Ihren Amps zumatschen und sich dieses Zerr-Biechermüesli den Weg dann noch irgendwie durch das Blechgehämmer des Drummers mit den geil direkt 2 cm über den Toms montierten superlaut-Rides in einer möglichst düsteren, kuppelförmigen Kultlocation in Richtung Zuschauer durchwürgt. Am Besten noch ein Bassist mit einem 15er-Kübel, der sich wegen der lahmen Pappe nie und nimmer hört und dadurch seinen Amp dermassen aufreisst, dass er mit seinen 150 - 200Hz die Lowmid-16er-Grooves zudröhnt, weil tiefe Töne gehören ja nicht zum R&R-Business.

    Rockgigs in Club ist meistens nur Schadensbegrenzung :evil: Da kann man mikrophonieren was man will.

  • guma
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    • 29. Januar 2008 um 11:26
    • #18
    Zitat von "4Art"

    IMHO das Hauptproblem liegt ja darin, dass die Mucker die Bühne mit Ihren Amps zumatschen und sich dieses Zerr-Biechermüesli den Weg dann noch irgendwie durch das Blechgehämmer des Drummers mit den geil direkt 2 cm über den Toms montierten superlaut-Rides in einer möglichst düsteren, kuppelförmigen Kultlocation in Richtung Zuschauer durchwürgt. Am Besten noch ein Bassist mit einem 15er-Kübel, der sich wegen der lahmen Pappe nie und nimmer hört und dadurch seinen Amp dermassen aufreisst, dass er mit seinen 150 - 200Hz die Lowmid-16er-Grooves zudröhnt, weil tiefe Töne gehören ja nicht zum R&R-Business.

    Rockgigs in Club ist meistens nur Schadensbegrenzung :evil: Da kann man mikrophonieren was man will.

    Das hast Du jetzt aber wirklich perfekt dargestellt. :) Diese "Phänomene" haben wirklich primär mal was mit der "Quelle" und deren Umgebung zu tun und danach erst ( wenn überhaupt ) was mit dem Mikrofon.

  • Pulenk
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    • 29. Januar 2008 um 17:49
    • #19

    @ ThomasL

    Brauchts denn überhaupt ein Mic in einem kleinen Club?

    Also ich find´s im kleinen Rahmen am schönsten wenn die Gitarre und der Bass ihre Amps schön aufdrehen und gut is...

  • markus olk
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    • 29. Januar 2008 um 17:50
    • #20
    Zitat von "4Art"

    IMHO das Hauptproblem liegt ja darin, dass die Mucker die Bühne mit Ihren Amps zumatschen und sich dieses Zerr-Biechermüesli den Weg dann noch irgendwie durch das Blechgehämmer des Drummers mit den geil direkt 2 cm über den Toms montierten superlaut-Rides in einer möglichst düsteren, kuppelförmigen Kultlocation in Richtung Zuschauer durchwürgt. Am Besten noch ein Bassist mit einem 15er-Kübel, der sich wegen der lahmen Pappe nie und nimmer hört und dadurch seinen Amp dermassen aufreisst, dass er mit seinen 150 - 200Hz die Lowmid-16er-Grooves zudröhnt, weil tiefe Töne gehören ja nicht zum R&R-Business.

    Rockgigs in Club ist meistens nur Schadensbegrenzung :evil: Da kann man mikrophonieren was man will.


    Diese VA´s haben wir momentan sehr regelmäßig. Langer, schmaler Club mit Gewölbe und relativ niedrig, fasst aber aufgrund der Länge aber bis 500 Personen, PA vor Ort war mal gut... ;)
    Metal ist häufig dabei, von wirklich gut bis grottenschlecht.
    Schlimm wird´s dann bei den jungen Metalcore-Bands.
    Noch nix können, aber versuchen alles möglichst schnell mit den übelsten Sounds zu spielen. Da könnt ich manchmal verzweifeln.

    Ein Kollege hatte sich jetzt vor kurzem zwei Großmembrankondenser bestellt, war glaube ich die Music-Store Hausmarke.
    Für lächerliche 30 Euronen haben die Dinger die SM57 verdammt alt aussehen lassen.
    War echt erstaunt. Sogar die Feedbackanfälligkeit, die auf dieser Bühne aufgrund Gewölbe, niedriger Höhe und Pegel der Bühnenlautstärke oft entscheidend ist, hat überzeugt.

    Sicherlich nicht ridertauglich, aber bei diesen VA´s wohl eher zweitrangig.

    Nachts ist es kälter als draussen, und 22,6274157 hoch zwei ist auch fast 512.

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