Hallo Leute,
vor ein paar Monaten hatte ich das schonmal angesprochen, heute habe ich mir mal wieder die Frage nach Vor- und Nachteilen von verschiedenen Arten von Hornhälsen gestellt und was dabei für Vorkammern entstehen.
1) Beck-Hörner, TBF/Hellmich-Kurzhörnchen ...
Also direkt vor der Membran ein rechteckiger bzw. eher quadratischer Schallwandausschnitt (8-eckig oder rund wäre natürlich besser
)
Vorkammer natürlich das Konusvolumen. Wie sieht es da mit der Membranbelastung aus? Gerade im kritischen Bereich des Membranrandes müsste es da ganz schön zur Sache gehen, aber laut Hellmich soll das ja trotzdem ganz gut funktionieren.
2) Selenium, BB15, Rog ...
Membran schräg zu einer (meist) Aussenwand. Hier ist eine unsymmetrische Belastung der Membran, aber wie stark wirkt sich diese aus? Gibt es da im Laufe der Zeit eher eine mechanische Abnutzung/Ausleiern als bei 1) ?
Die interessantere Frage: Wo setzt man die Halsfläche an? In der Membranmitte, am äußeren Rand der Membran in Richtung Hornausgang? Das was "hinter dieser Grenze" liegt, müsste man dann wohl als Vorkammer betrachten.
3) Ich weiss von Fällen, in denen das Chassis ähnlich wie bei 2) angeordnet wurde, aber die "Wand" soweit vom Chassis weggesetzt wurde, dass man die Halsfläche "hinter" der Membran (in bezug auf das Horn) als Seitenfläche hatte. Der Weg über die Membran wurde mit zur Hornlänge gezählt, Vorkammer gab es meines Wissens nicht, Ergebnis war, dass die Simu fast 100 %ig mit der Messung übereinstimmte.
Was bevorzugt ihr? Was gibt es dazu noch zu sagen und was habe ich vergessen? Absichtlich große Vorkammern bitte ausser Acht lassen, das interessiert mich gerade nicht!
Gerade 3) finde ich persönlich ein Überlegung wert, man kriegt zusätzliche Hornlänge sozusagen und die Membranbelastung dürfte im Vergleich recht gering ausfallen.
PS: wenn 3) nicht klar ist, mach ich mal eine Skizze, was gemeint ist.
PPS: sorry für die etwas schwammige Ausdrucksweise!