Die meisten Digipulte fahren die Prozessoren schon so,das auch bei nicht aktivierten Eqs, Compressoren usw schon alles Quasi "auf Anschlag " rechnet.
Deswegen passiert da nix mehr ,wenn man die entsprechenden Funktionen aktiviert,sond würden vermutlich auch bei vilen Pulten die Latenzen im " Auslastungsfall" raufgehen.
Pult Blindtest
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wenn der prozessor signalberechnungen machen muss, wird er höher belastet.
die tatsache, warum sich bei den digitalen pulten die latenzzeit nicht ändert ist die, das für jede berechnungsmöglichkeit die entsprechende zeitspanne vorgehalten werden muss, auch wenn sie nicht benötigt wird.
der grund dafür ist, das wenn man zwei identische signale zusammenmischt, von denen eins bearbeitet ist (und dann etwas länger braucht) und das andere durchgereicht wird, interferenzen entstehen, die man natürlich vermeiden MUSS.
somit lässt sich theoretisch schon erfassen, das es da durchaus unterschiede in der gesamtperformance geben könnte... -
bei den Yamahs hab ich das konkret mal ganz genau hinterfragt.
Die machen ihre Signalberechnungen IMMER , deswegen ( angeblich ) das gleich durchgeht.
Nur über Subgruppen dürfte da was sein,das möchte ich mir aber eh bald mal rausmessen
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Dann kann man ja noch die "Bittiefe" oder Abtastfrequenz variieren etc.
Neben der Latenz kann man dann noch auf Artefakte achten etc..
Wenn man mit wissenschaftlichen Anspruch an diesen Test ran will,
nach dem Motto "hier, so ist das", dann ist das nach meiner Einschätzung
sehr aufwendig und alles wird man in gleicher Qualität nicht abdecken können.Mal solche begründbare Sachen wie Übersprechen, Kanaltrennung Außen vor,
warum wird ein Stereosignal - pultintern nicht bearbeitet - hier als ein Testsignal
für nicht sinnvoll erachtet? Das war zumindest mein Eindruck. -
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eine frag uber latenz/phasing:
ich hatte beim testen vom LS9 das folgendes gemerkt:
wenn ich ein signal direct nach L/R route, und das auch nach aux 1 send, und dan dieses aux wieder nach L/R route ( so muss mann ein subgroup machen im LS9 nicht
) dan hort mann das diese beiden singalen nich ganz in Phase sein. Er trit ein komisches phasing auf.
Is das auch jemand aufgefallen?
Da muss doch etwas nicht ganz in ordung sein mit den latenz.
Meine frage: gehen alle signalen mit dem selben latenz durch den LS9, also nicht abhabgig von welchen weg sie folgen oder mit welchen processing sie bewerkt sind.
Das war schon eine frage beim ersten BSS soundwebs nicht? -
Ein OffTopic Erklärungsversuch eines DSP-Programmierers:
Ein Befehlszyklus eines DSPs beträgt im Normalfall ein Wordclock. D.h. ein Signal braucht 0,02 ms (44,1 kHz) um einen DSP zu durchlaufen. Dabei berechnet der DSP immer alle möglichen Signalverarbeitungsschritte, egal ob z.B. der EQ an oder aus ist (nicht zu vergleichen mit Plug-Ins auf dem PC). Ein Problem mit der Latenz tritt bei Digipulten auf, wenn mehr als ein DSP im Pult werkelt und ein Signal auf einer Route verschieden viele DSPs durchläuft, bevor abschließend die Summierung erfolgt. Bei Normalanwendung treten kein Latenz/Kammfilter Effekte auf, da immer die gleiche Anzahl an DSPs durchlaufen wird. Probleme gibt es bei ausergewöhnlichen Routing-Setups (siehe Marteen). Das gleiche Problem hätte man bei Analog-Konsolen, wenn z.B. im Insert einer Subgroup ein Effektgerät (mit Orginalsignalanteil) steckt und man den Quellkanal auf den Bus und die Summe routet.Gruß Ingmar
http://www.klipperts.de -
Danke Ingmar fur die erklarung!
Ich denke das du recht hast.
Das mit dem analogen pulte kann ich auch nur bestätigen.
Ich hatte auch solche problemen mit dem Mackie 1604, wenn man ein signal zb. von den subgroup nach aussen bringt und wieder im einem kanal oder stereo return rein bringst und mixt.
Das ganze hat dan naturlich nichts zu tun mit latenz vam DSP :lol: , aber nur mit phaseshift vom filter und buss.... wass am ende dass selbe effect hat. -