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Google will die Funkfrequenzen, Aus für Funkmic und In Ear ?

  • tufkaklto
  • 27. August 2008 um 09:52
  • Leitwolfi
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    • 30. Oktober 2008 um 21:10
    • #21

    Ich poste euch mal ein Statement von unserem zuständigen Bundestagsabgeordneten, den ich angemailt hatte:

    Sehr geehrter Herr Kögel,
    vielen Dank für Ihre E-Mail vom 1.10.2008, in der Sie mich gebeten haben, mich der Thematik der künftigen Nutzung der Frequenzbereiche 790-862 MHz für drahtlose Mikrofone anzunehmen.

    Ich stimme mit Ihnen überein, dass der Einsatz von Funksystemen auch nach dem Jahre 2015 uneingeschränkt gewährleistet sein muss, weshalb ich mich diesbezüglich umgehend an das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gewandt und um eine Stellungnahme gebeten habe.
    Bedingt durch die Umstellung des terrestrischen Fernsehrundfunks auf das digitale DVB-T werden laut Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie für die Übertragung von Fernsehprogrammen weniger Frequenzen gebraucht. In einem bisherigen analogen Kanal können z.B. 4 Fernsehprogramme digital übertragen werden. Auf der Weltfunkkonferenz 2007 (WRC-07) wurde daher im UHF-Rundfunkband (470-862 MHz) das obere Teilband 790-862 MHz für eine mögliche (co-primäre) Nutzung durch den Mobilfunk auf weltweiter Basis identifiziert.
    Die Bundesrepublik setzt die Ergebnisse von Weltfunkkonferenzen auf nationaler Ebene in der Frequenzbereichszuweisungsplanverordnung, die den nationalen Frequenzraum strukturiert, um. Bereits jetzt ist der Frequenzbereich 790-862 MHz gleichberechtigt dem Festen Funkdienst, dem Mobilfunkdienst und dem Rundfunkdienst zugewiesen. Durch den Entwurf der Zweiten Verordnung zur Änderung dieser Frequenzbereichszuweisungsplanverordnung, der vom BMWi kürzlich zur öffentlichen Kommentierung gestellt worden ist, hat sich daran nichts geändert. Änderungen hat dieser Frequenzbereich nur in den Nutzungsbestimmungen erfahren. Eine Nutzung durch drahtlose Mikrophone (diese sind dem Mobilfunkdienst zuzuordnen) ist unverändert möglich.
    Um eine Frequenz tatsächlich nutzen zu dürfen, bedarf es jedoch zunächst einer Zuteilung. Für die Nutzung des Frequenzbereichs 790-862 MHz gilt gegenwärtig: Der Bereich 814-836 MHz kann von drahtlosen Mikrophonen auf der Grundlage von Einzelzuteilungen genutzt werden. Aufgrund einer Allgemeinzuteilung (Vfg. 91/2005) der Bundesnetzagentur ist die Nutzung der Frequenzen 790-814 MHz und 838-862 MHz durch drahtlose Mikrofone ohne individuellen Zuteilungsakt möglich. Diese Allgemeinzuteilung ist bis zum 31.12.2015 befristet. Die Befristung von Zuteilungen ist der gesetzlich vorgesehene Regelfall. Nach dem Auslaufen einer Zuteilung setzt eine Neuzuteilung eine neue Überprüfung anhand der dann bestehenden Umstände voraus.
    Die Nutzung drahtloser Mikrofone im UHF-Frequenzband erscheint auch nach der Digitalisierung - nicht mehr in den bisherigen Frequenzlücken, sondern dann in den so genannten „weißen Flecken“ möglich, bedarf allerdings laut Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie noch intensiver frequenztechnischer Untersuchungen. Parallel werden andere, bisher nicht durch drahtlose Mikrofone genutzte Frequenzbereiche auf ihre Eignung für drahtlose Mikrofone untersucht.
    Unterhalb 790 MHz bleiben laut Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie auf jeden Fall genügend Frequenzen für Mikrofone verfügbar. Mit diesen Themen beschäftigen sich zurzeit viele internationale Arbeitsgruppen, und sie sind auch Tagesordnungspunkt der nächsten Weltfunkkonferenz im Jahr 2011. Im Rahmen von nationalen und internationalen Arbeitsgruppen (WRC, Europäische Kommission, CEPT) wird an dem Thema „zukünftige Nutzung des UHF-Frequenzbandes – Digitale Dividende“ auch aus politischer Sicht aktiv mitgearbeitet. Dabei wird auch das Anliegen, hinreichend Frequenzen für drahtlose Mikrophone zu erhalten, berücksichtigt. Auf der Konferenz der Europäischen Frequenzverwaltungen hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie auf die Wichtigkeit von drahtlosen Mikrofonen aufmerksam gemacht.
    Laut dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie kann also sicher davon ausgegangen werden, dass auch langfristig ausreichend Frequenzen für drahtlose Mikrofone verfügbar sind und dabei auch dem steigenden Frequenzbedarf für diese Anwendungen Rechnung getragen wird.

    Mit freundlichen Grüßen verbleibe ich
    Hartmut Koschyk MdB
    Parlamentarischer Geschäftsführer der
    CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag

    Deutscher Bundestag
    Platz der Republik 1
    11011 Berlin

    http://www.lala-blinkblink.de !

  • guessi
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    • 31. Oktober 2008 um 00:29
    • #22

    anläßlich der Tonmeistertagung am 14.11. 12-13:00

    Zukunft der drahtlosen Mikrofone im Wandel der UHF-Frequenznutzung
    Chair: Jürgen Goeres-Petry (Hessischer Rundfunk / Hörfunktechnik)
    Panel: Horst Hölzel (Hessischer Rundfunk/Sendertechnik), Guido Göddel (Bundesnetzagentur), Matthias Fehr (Association of Professional Wireless Production), Rolf Bollwin (Deutscher Bühnenverein), Bernie Heffner (All Star Online)

    http://www.tonmeister.de/tmt/index.php?tmtid=2008&cid=hp&pg=congress&lang=de

  • wora
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    • 31. Oktober 2008 um 00:38
    • #23
    Zitat von "Leitwolfi"

    Ich poste euch mal ein Statement von unserem zuständigen Bundestagsabgeordneten, den ich angemailt hatte:...


    nun ja, hört sich zunächst mal danach an, als ob da jemand tatsächlich ein bisschen recherchiert hätte.
    das dumme ist nur, das die antwort von einem politiker kommt... und deren umgang mit versprechungen und der einhaltung dieser sind ja hinlänglich bekannt :?

    trotzdem danke für deine initiative!!!

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Loloverde
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    • 31. Oktober 2008 um 01:02
    • #24

    Hi

    Tja, daraus schlußfolgere ich, daß ich Funk in nächster Zeit nur dazuleihen werde ;)

    Gruß
    Rainer

    http://www.thewhitelodge.de

  • Sven H
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    • 31. Oktober 2008 um 01:26
    • #25

    Wenn sich bei dir Funkstrecken nicht innerhalb von 5 Jahren rentieren dann schon :) Dies gilt dann aber auch für den Fall wenn es einen neuen Frequenzbereich gibt.

    Die Frage ob man jetzt noch in die alte Technik investieren sollte kann man bedenkenlos mit JA beantworten. Bis 2015 sollte diese sich auch rentiert haben, ansonsten sollte man sich diese auch nicht anschaffen. Wir reden immerhin von 7 Jahren Nutzungsdauer!

    Die Frage wie es in 7 Jahren aussieht hingegen ist angebracht und notwendig. Viele Produktionen sind in ihrer Art und Weise von der Nutzung von Funkmikros abhängig. Musicals sind in ihrer heutigen Form ohne Playbacks nicht mehr denkbar - siehe z.b. Tarzan. In dieser Richtung ist also Disskussionsbedarf vorhanden und es wird auch eine Lösung geben. Aber genau der Schritt der uns nun erneut bevorsteht, diesen gab es schoneinmal zwar weniger drastisch mit " quasi Bestandsschutz der alten Technik" sag ich mal vorsichtig. Den Schritt der Technik von VHF auf die UHF Frequenzen. Unabhängig von den Frequenztabellen entwickelt sich Technik weiter, gerade im Funksektor sehe ich noch diverses Entwicklungspotential.

    Ich beobachte die Entwicklung gespannt. Selbst wenn es nun schon eine Alternative gäbe wäre die Inverstition noch zu früh das wird noch dauern bis es wirklich ausgereift ist.

    Sehen wir es auch als Chance von ein breites und besseres Frequenzmangement. Da ich meinen Wirelesspark erst Anfang dieses Jahre auf die aktuelle Serie gewechselt habe ist bei mir vorerst eh nicht an eine Neuinvestition zu denken, eher an einen weiteren Zukauf.

  • nojunk
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    • 5. November 2008 um 23:13
    • #26

    hab grad was im ami-forum entdeckt ( :oops: sorry für's englische, vielleicht gibts es auch auf shure.de in deutsch):

    PRESS RELEASE
    Shure Raises Concerns Over FCC 'White Spaces' Decision
    Company Applauds Industry Support and Commits to Work With Customers to Protect Wireless Microphone Transmissions

    Last update: 6:14 p.m. EST Nov. 4, 2008
    NILES, Ill., Nov 04, 2008 (BUSINESS WIRE) -- The Federal Communications Commission today voted to allow technology companies like Google, Microsoft, Dell, and Motorola to produce "white spaces" devices that will use the same radio frequency (RF) spectrum now being used by wireless microphone systems. Final text of the rules is not yet available, but the order is purported to greatly reduce the amount of clear spectrum available for use by professional audio and communications equipment.
    The Commission adopted certain important elements of Shure's recent wireless microphone interference protection plan. However, Shure is concerned that, despite technical evidence to the contrary, the Commission's action opens the door to a new breed of wireless gadgetry that relies on unproven technology as a safeguard against interference to wireless microphones. Shure is also concerned that the Commission did not reserve an appropriate number of channels for flawless operation of wireless microphone equipment and did not address several important issues necessary to ensure a robust geolocation-based database for protection of large scale events, as the Company had proposed.
    "While not unexpected, today's FCC decision will greatly complicate the lives of wireless microphone users across the United States and negatively affect tens of millions of Americans listening to live and broadcast events," said Mark Brunner, Shure's Senior Director, Global Public and Industry Relations. "In over four years of activity, including numerous written comments, technical submissions to and meetings with the FCC, Shure has highlighted that wireless microphones, monitor systems, and intercoms are essential production tools in modern music, theater, broadcast, sports, corporate, hotel, convention, education, and house of worship environments. Often supported by their representatives in Congress, these communities have voiced their concerns throughout this proceeding.
    It is worth noting that in just the past week, over 50 members of Congress including Sen. Hillary Rodham Clinton (D, NY) and voices as significant and diverse as Pastor Rick Warren, Dolly Parton, Guns N Roses, the Grand Ole Opry, the Shubert Theater Organization, Harrah's Entertainment, the American Federation of Musicians, the Country Music Association, The Recording Academy, the NFL, NASCAR, the NBA and other major sports leagues -- among many others -- called on the FCC to protect their ability to communicate with their numerous and diverse audiences through wireless microphones. Unfortunately, even a chorus this strong could not alter the vote."
    "While we have several options regarding our next steps, Shure's first obligation is to its customers," said Sandy LaMantia, Shure President and CEO. "In anticipation of this ruling, Shure has been working diligently on technologies and technical support programs that will enable wireless microphone operators to be successful in a more complicated interference environment. Shure has been the leader on the "white spaces" issue and we will continue to lead in the wireless microphone area going forward.
    Although the outcome is not ideal, we are thankful for the outpouring of support for our initiatives from thousands of individuals in the arts and the audio production community. Additionally, we are grateful for the backing of many members of Congress, particularly Congressmen Bobby Rush (D) and Mark Kirk (R) of Illinois, who have taken a strong leadership stance on the protection of incumbent operations. Without these voices, the importance of wireless microphones and related audio equipment may have been completely overlooked in this proceeding."
    About Shure Incorporated
    Founded in 1925, Shure Incorporated ( http://www.shure.com) is widely acknowledged as the world's leading manufacturer of microphones and audio electronics. Over the years, the Company has designed and produced many high-quality professional and consumer audio products that have become legendary for performance, reliability, and value. Shure's diverse product line includes world-class wired microphones and wireless microphone systems for performers and presenters, award-winning earphones and headsets for MP3 players and smartphones, and top-rated phonograph cartridges for professional DJs. Today, Shure products are the first choice whenever audio performance is a top priority.
    Shure Incorporated corporate headquarters is located in Niles, Illinois, in the United States. The Company has additional manufacturing facilities and regional sales offices in China, Germany, Hong Kong, Japan, Mexico, The United Kingdom, and the United States.
    SOURCE: Shure Incorporated

    Shure Incorporated
    Gayle Kansagor, 202-295-8775

    Copyright Business Wire 2008

    No, it's not too loud. You're just too old!
    winners have parties - and loosers have meetings
    Technik haben viele - WIR können sie auch bedienen :)

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  • sven
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    • 15. November 2008 um 21:31
    • #27

    so nun stet auch was dazu in den vdi nachrichten (eine diskussion warum man diese Nachrichten lesen muss oder nicht gehört nicht hier hin, denk ich)

    daher hier mal der Link:

    http://www.vdi-nachrichten.de/vdi-nachrichten/aktuelle_ausgabe/akt_ausg_detail.asp?cat=1&id=41065&source=homepage

    Zitat Artikel:

    "Durch die Digitalisierung der analogen terrestrischen TV-Frequenzen wird Spektrum frei. Um die sogenannte "digitale Dividende" ist ein heftiger Streit entbrannt. Die EU-Kommission und das Bundeswirtschaftsministerium wollen das Rundfunkspektrum für Mobilfunkunternehmen öffnen. Öffentlich-rechtliche und private Sender fordern den Erhalt, um künftig High-Definition-Qualität ausstrahlen zu können. Nun meldet sich auch der neue Verband APWPT zu Wort: Bei Verlust des Spektrums funktionieren drahtlose Mikrofone nicht mehr.[...]"
    weiter lesen unter dem Link (s.o.)

  • guessi
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    • 17. November 2008 um 00:19
    • #28

    ich war Zuhörer der entsprechenden Podiumsdiskussion im Rahmen der Tonmeistertagung vor 2 Tagen

    mein vorsichtiges Fazit: die unterschiedlichen Nutzergruppen haben (noch?) keine gemeinsame Strategie, teils aus Unkenntnis, teils mangels Willens - der Vertreter des offentlich-rechtlichen Rundfunks hat sich m.E. gerade bei letzterem mit einigen Aussagen selbst disqualifiziert.

  • monithor
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    • 24. Dezember 2008 um 13:59
    • #29

    da scheint sich jetzt doch etwas gemeinsames anzubahnen. ich habe von einer deutschen firma die auch funkmikros herstellt, einen brief an frau dr. merkel zur unterzeichnung bekommen in dem das thema angesprochen wird. diesen kann man unter:

    http://www.apwpt.org

    runterladen und unterzeichnen. müssen natürlich viele machen, damit man überhaupt eine chance hat.

    also...

    frohes fest

    oli

    ich bin mir sicher - früher war alles besser!

  • freeze
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    • 24. Dezember 2008 um 17:17
    • #30

    Steht für Freitag im Terminkalender.
    Ein Foto wovon? Von mir? Wer will denn sowas sehen? :D

    Frohes Fest!

  • Multicore
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    • 25. Dezember 2008 um 23:23
    • #31

    Wenn die Industrie mit einer WLAN Lösung kommt, möchte ich nicht für den Monitormix verantwortlich sein und hin und wieder lippensynchrone Videoübertragungen von Liveacts sind bestimmt auch ganz witzig.

    Zitat von "ADMIN"

    Wenn das wirklich so kommt und es auch keine Ersatzfrequenzen gibt, dann wird die Industrie sicher eine Lösung über WLAN finden.

    Lämpchen glimmt - Schaltung stimmt!
    Techniker rot - Schaltung tot!

  • Mister.Lange
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    • 26. Dezember 2008 um 10:51
    • #32

    @ Multicore

    Das verstehe ich nicht. Meinst Du damit, dass es nicht machbar ist einen gleichmäßihen Datenstrom zu senden.


    Generell schlagen ja bei dieser Angelegenheit zwei Herzen in meiner Brust. Einerseits ist es natürlich völlig dämlich wenn einfach diese Frequenzen wegfallen. Damit wird ja sicher spätestens 3-4 Jahre vor Ablauf kein Funkmikrofon mehr verkauft. Der Gebrauchtmarkt bricht quasi zusammen. Was sicher sehr negativ ist für die finanzielle Seite.

    Andererseits weiß man ja nie was danach kommt. Der Innovationsdruck auf die Hersteller nimmt jetzt gewaltig zu. Wer weiß was für schöne Lösungen für verschiedenste Problematiken uns noch präsentiert werden. Ich kann mir da einige schöne Dinge vorstellen. Bekanntlich ist es ja so, dass eine zugeschlagene Tür auf der anderen Seite eine neue oder vielleicht auch mehrere öffnet.

    Das die Hersteller erst mal alles gern so lassen würden wie es ist ist ja auch klar - es ist der einfachste Weg!

  • wora
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    • 26. Dezember 2008 um 14:14
    • #33

    im prinzip sehe ich das genauso.
    wenn die frequenzen wegfallen sollten, müssen neue wege der drahtlosen übertragung gefunden werden. das hierbei wiederum andere tolle möglichkeiten geschaffen werden könnten ist nicht unwahrscheinlich.
    ich denke nur mal an den ansatz mit UWB. schade das es wohl nicht funktionieren wird, aber das wäre eine sehr batterieschonende möglichkeit zur signalübertragung gewesen... und wer weiss, welche innovationen abei noch herauskommen könnten.
    aber natürlich unterstütze auch ich den erhalt der frequenzen, da unsere branche mit der kunst ja nicht soo viel geld verdient, um "mal schnell" alle sender umzurüsten.
    und dann denke ich noch an die armen musiker, die ja jetzt schon kein geld haben um sich vernünftige sendestrecken zu kaufen. ;) eine neue technik wäre ja vermutlich erstmal deutlich teurer.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Machtl
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    • 26. Dezember 2008 um 17:05
    • #34

    Also ich denke nicht das es zu einer Lösung im WLAN Bereich kommen wird. Da tummelt sich eh jetzt schon genug Sch***e. Der UHF-Bereich ist halt optimal für unsere Funkstrecken, da genug Bandbreite zur Verfügung steht um wirklich "guten Ton" zu machen, andererseits die Wellenausbreitung noch so optimal ist, das man damit auch mal um drei Ecken funken kann.

    Die Verwendung dieser Frequenzen für Mobilfunkanbieter ist meiner Meinung nach total sinnlos. Für was wollen die das ernsthaft nutzen? Für mobiles Breitband ja wohl mal nicht, das geht sich vorne und hinten mit der Bandbreite nicht aus, da kannst ja nur ein 33.6er Modem anstöpseln und es geht mehr... Und andere schwachsinnige Mobildienste? Wer bitte schaut den wirklich ernsthaft TV-Sendungen am Handy? Also ich kenne niemanden, schön, wenn das Handy neu ist mal ein paar Sachen anschaun weils "geil" ist, aber das wars dann auch schon. Und DVB-H existiert ja jetzt schon in "Harmonie" zu unseren Funkfrequenzen, also was solls...

    Und, ich denke nicht, das die Technik unbedingt besser wird, wenn jetzt alle auf andere Technologien auswandern müssen. Also ich für meinen Teil bin froh mit UHF-Anlagen arbeiten zu dürfen, welche die Hersteller über Jahre hinweg optimiert haben. Ich will keine Funkmikros im 2,4 oder 5GHz Bereich, die dann eventuell total versagen weil irgendeiner in der Nähe seinen WLAN-Router nicht im Griff hat... nönönö. :evil:

    MEB Veranstaltungstechnik
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  • simonstpauli
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    • 26. Dezember 2008 um 17:20
    • #35

    Es gibt nun auch noch genug übrige Frequenzen im UHF-Bereich, wieso in die Ferne schweifen, wo das "Gute" unter 790 MHz so nah liegt?
    Im Moment sitzt nur noch der ÖRR drauf...

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • blade11
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    • 6. Januar 2009 um 00:12
    • #36
    Zitat von "simonstpauli"

    Es gibt nun auch noch genug übrige Frequenzen im UHF-Bereich, wieso in die Ferne schweifen, wo das "Gute" unter 790 MHz so nah liegt?
    Im Moment sitzt nur noch der ÖRR drauf...

    Vllt. weil die vorhandenen und teuren Geräte nicht oder nur unter hohen Kosten umgestellt werden können :evil:

    http://hoch-zeit-dj.de/

    http://www.dee-age.com

  • Schrumpeln
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    • 7. Januar 2009 um 16:43
    • #37

    So, es ist anscheinend so weit:

    http://www.heise.de/newsticker/E-P…/meldung/121295

    Wenn also jemand eine Veranstaltung in der Gegend hat sollte er ein paar Kabel mehr einpacken!

    Zitat von "eplus"

    Die zur Diskussion stehenden Frequenzen im niedrigen Frequenzspektrum zwischen 790 und 862 MHz bieten im Vergleich mit den heute für UMTS genutzten Frequenzen eine deutlich höhere Reichweite und könnten deshalb günstig und mit weniger Antennenstandorten auch ländliche Gebiete abdecken.

    link zur eplus Pressemitteilung

  • wora
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    • 10. Januar 2009 um 13:21
    • #38

    ich bin wirklich kein pessimist, doch ich zweifle nicht daran, das dieser frequenzbereich für unsere zwecke ab 2015 nicht mehr zur verfügung steht... es sei denn, gegen spezielle gebühren an die netzbetreiber...
    ich richte mich jedenfalls darauf ein.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • simonstpauli
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    • 10. Januar 2009 um 18:05
    • #39
    Zitat von "blade11"

    Vllt. weil die vorhandenen und teuren Geräte nicht oder nur unter hohen Kosten umgestellt werden können :evil:


    Das ist zwar richtig aber meines Erachtens völlig unerheblich weil die aktuellen Geräte sowieso obsolet werden.
    Und immerhin können vorhandene Geräte auf andere Frequenzen im UHF-Bereich umgebaut werden. In anderen Frequenzbereichen sind komplette Neuentwicklungen nötig.

    wora:
    +1

    Die Regelung kommt immerhin von der EU, solche Gesetze werden seltenst revidiert, wenn überhaupt. Mir ist jedenfalls kein Fall bekannt.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • Schrumpeln
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    • 10. Januar 2009 um 18:20
    • #40

    Das Problem trifft aber nun ja nicht erst 2015 auf uns zu. Da jetzt erste Tests gemacht werden, sind die allgemein zugeteilten Frequenzen schon jetzt nicht mehr sicher.
    Einerseits waren bisher auch schon Beeintächtungen durch DVB-t zu beobachten, aber wenn man sich erst neue Mikros gekauft hat, da man sich bis 2015 relativ sicher fühlte und bis dahin eine wirtschaftliche Verwendung angenommen wurde ist das jetzt doch schon ein wenig früher gekommen, dass diese Frequenzen für andere auch freigegeben werden.
    Für mich ist das bisher kein Problem denn an der Müritz habe ich keine Veranstaltungen gehabt und habe auch in Zukunft vor heher in meiner Heimat zu arbeiten. aber auch dort wir des sicher Menschen geben die in der Veranstaltungstechnik arbeiten.

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