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Transient Designer

  • foh-techniker
  • 31. Oktober 2008 um 20:55
  • foh-techniker
    Beiträge
    724
    • 31. Oktober 2008 um 20:55
    • #1

    Hallo erst mal an alle.
    Benutzen viele das Ding von euch?Und der Eindruck?Wenn man das Geraet benutzt kann man auf die andere effekte verzichten?Z.b Gate,Kompressor?
    Vielen Dank schon mal an alle

    ALLES IST MACHBAR

  • HMPF
    Profi
    Beiträge
    618
    • 31. Oktober 2008 um 22:35
    • #2

    Einfach coole Kiste :)
    Probier es einfach mal aus, das glaubst Du eh nicht, wenn ich Dir jetzt erzähle, was das macht.
    Also auf den Rider setzen und gucken, ob es irgendwer dann auch hin stellt!

    Viel Spaß!

    "die Anlage sieht aus wie ein plattgefahrenes Ü-Ei"

    "Das Mikro ist kaputt, das pfeift nicht!"

  • cyb
    Beiträge
    152
    • 1. November 2008 um 02:54
    • #3

    Hallöle!

    Wie schon öfters im Forum beschrieben, macht der Transen Designer einen Kompressor überflüssig, in manchen Fällen aber nicht das Gate.

    Und meiner unwichtigen Meinung nach "frisst" er etwas Tiefbass.
    Soll heissen, die (ich nutze den Apparat meisstens für die Trommeln) Pauke
    (neudeutsch: Bassdrum) klingt etwas holzig......

    So meine Erfahrungen mit dem Gerät.
    Aber ansonsten eines meiner lieblings entstresser.....
    Einstellen und vergessen..........

    Grüsse auss old germany :P

    der Tongnom am Mischtisch!

  • Jan Saueressig
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    • 1. November 2008 um 09:54
    • #4

    Jepp, ich kann nur beipflichten: geile Teile!

    Habe davon zwei in meinem Rack, das Grinsen, wenn Du bei den Trommeln an den nur 2 Reglern drehst ist in manchen Fällen extrem breit :)

    Cyb hat recht, ich habe es zwar schon erlebt, dass einige Leute das Teil anstatt allem anderen benutzen, bei mir ist es aber dann doch ab und an in Reihe zu einem Gate im Einsatz. Das ist dann doch unterschiedlich.

    Also man bekommt vielleicht schon das gleiche Ergebnis aus Kombination Gate-Kompressor-EQ hin, aber man muss einfach sagen, dass es deutlich länger dauert als mit einem TD. Der mit seinen zwei Reglern ist da schon eine feine Sache und hilft oft...

    Brand Manager Audio-Technica Commercial Audio und Clear-Com

    Audio-Technica Deutschland

  • audiobo
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    • 1. November 2008 um 11:28
    • #5

    Moin.

    Zitat von "Jan Saueressig"

    Also man bekommt vielleicht schon das gleiche Ergebnis aus Kombination Gate-Kompressor-EQ hin, aber man muss einfach sagen, dass es deutlich länger dauert als mit einem TD.

    Ein zusätzlicher Unterschied ist, dass der TD pegelunabhängig arbeitet, d.h. dein Drummer muss nicht mit einer bestimmten Anschlagstärke spielen, nur um die Technik zu "bedienen" (jetzt mal unabhängig davon, dass er seine Anschlagstärke generell im Griff haben sollte, was aber nicht immer "gleich fest knüppeln" bedeutet ;) ). Die Kiste erkennt sozusagen die relativen Pegelunterschiede über einen Zeitfaktor x und verstärkt diese, bzw. schwächt sie ab.

    Aber eine übersprechende Snare z.B. bekommst du damit nicht weg, es sei denn, du willst von den Toms eh nur die Resonanz haben... :D

  • wora
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    • 1. November 2008 um 15:06
    • #6

    ich benutzte auch seit etwa 2001 einen TD.
    tolles gerät, wirklich.
    allerdings kann es ein gate nicht voll ersetzen, da wie bereits erwähnt alle signale bearbeitet werden, egal welchen pegel sie haben. man kann z.b. ein tom also im sustain kürzer oder länger machen, aber nicht einen eventuellen dröhn weggaten.

    die beobachtung mit dem holzigen und tiefbasslosen bassdrumsound habe ich auch gemacht, weshalb ich das gerät nach ner weile nur noch für toms eingesetzt habe.
    mittlerweile verschimmelt es im regal, weil ich fast nur noch digitale pulte einsetze. ich komme auch ohne klar.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • karel noon
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    • 1. November 2008 um 16:24
    • #7

    ich häng mich da mal kurz drann an den thread, ist schon mal jemand auf die idee gekommen das ding für eine stimme zu benutzen?
    ich habe leider selber keinen, würde das aber mal probieren wollen.

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

    Application Support Engineer - HK Audio

  • oton
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    • 1. November 2008 um 17:38
    • #8
    Zitat von "mediennutte"

    ich häng mich da mal kurz drann an den thread, ist schon mal jemand auf die idee gekommen das ding für eine stimme zu benutzen?
    ich habe leider selber keinen, würde das aber mal probieren wollen.

    ja ich, fällt aber eher unter Studio und Effekt ... betont stark harte Konsonanten, für verfremdete Stimmen interessant, für "normale" Bearbeitung" eher nicht geeignet.

    Für was der TD ganz gut funktioniert, ist Akustikgitarren & Slapbass mehr Attack zu entlocken, dezent eingesetzt.

    bzgl. der Eingangsfrage ... auf der Bassdrum mag ich kein Gate, und da regelt der TD imho auch "kurz" genug, bei Toms brauche ich meistens doch ein Gate.

    Als Kompressorersatz nur wenn der Kompressor nur dazu benutzt wir, mehr Attack rauszuholen, Lautstärkeschwankungen gleicht der TD nicht aus. Auf der Snare habe ich meistens Kompressor + TD

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

    http://www.popakademie.de
    http://www.otonmusic.de
    http://www.event-akademie.de

  • foh
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    • 3. November 2008 um 10:17
    • #9

    Hy !

    also wie hier auch schon gesagt wurde ein Gate ersetzt es nicht !

    Ich benutze den 4ér TD und zwar auf den Gruppen.

    Gruppe 1 BD
    Gruppe 2 SN und 2. SN
    Gruppe 3&4 Toms

    so hab ich bisher die besten erfahrungen gemacht

    Haubssach der sound bassd

    P I A N O M A N N

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    Jürgen Hauke
    0172 81 96 236
    Info@Pianomann-Music.de

    Zur Zeit tätig bei: http://www.BOM.tohttp://www.Moskitos.com

  • hausmeister
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    • 3. November 2008 um 13:04
    • #10

    Hi,

    ich kann dem Jürgen nur zustimmen. Geiles Teil.

    Ich hab es immer auf Kick und Snare hängen.

    Toms probiere ich dann demnächst aus .. bis jetzt hatte ich immer nur 2 Kanäle aber nun sind es 4 .-)

    Grüße Michael

    Wo is na des Hirn........endlich ONLINE !


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  • guma
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    • 3. November 2008 um 14:24
    • #11
    Zitat von "cyb"

    Und meiner unwichtigen Meinung nach "frisst" er etwas Tiefbass.

    Dieser Eindruck stimmt wohl aber ich bin nicht 100% sicher, ob dabei nicht nur das Verhältnis der frühen Transienten ( Attack ) zum Tiefbass geändert wird. Es sollte aber nicht dazu führen, es für Bassdrum nicht mehr einzusetzen, sondern es sollte mit einem geänderten Umgang mit der Klangregelung zu lösen sein ( also nicht zu viel +Attack und Bässe etwas mehr anheben, am Besten nicht mit Kuhschwanz sondern mit einem vollparametrischen Filter und nicht so sehr breitem Q. ( geht natürlich nicht an einer Venice/GL220/LX7 u.s.w. Klangregelung )

  • wora
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    • 3. November 2008 um 14:42
    • #12

    die anhebungen haben sich bei mir ohnehin meist nur im bereich der ersten zwei teilstriche befunden.
    aber an deiner idee ist was dran, denn tiefe frequenzen steigen nun mal in ihrer amplitude etwas langsamer an als hohe, was in der tat zu diesem klanglichen ungleichgewicht führen könnte.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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