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Neue Movinglights...LED oder 250MSD?

  • stagecrew sasse
  • 27. Januar 2010 um 10:42
  • stagecrew sasse
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    • 27. Januar 2010 um 10:42
    • #1

    Hallöchen,

    es handelt sich um eine Veranstaltungslocation wo alles stattfindet!
    Der Betreiber hätte gern ein paar neue MHs weil die alten Galileo Scanner nach und nach aufgeben.
    Nun meine Frage, habt ihr schon mal ne 250W MSD Lampe mit den ADJ Vizi LED oder Eurolite TMH 3 LED Movinglights verglichen?

    Vielleicht habt ihr ja schonmal beides zusammen spielen gesehen oder selbst in der Hand gehabt!

    Danke für eure Hilfe!

    Mfg

  • test
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    • 27. Januar 2010 um 11:08
    • #2

    ich habe 2 von den tmhs hier. die machen ordentlich licht. ich denke das das ein sinnvoller ersatz f die 250er klasse ist. es sind auch lampen mit 50 oder 60w angekündigt :)
    ich würde meinen kunden f eine party location keine 250w entlader mehr empfehlen. wenn es um gobo projektion geht dann aber schon, da die optik in den lampen nicht so gut ist.

    http://www.crystal-hannover.de
    Beschallung, Beleuchtung, LED technik
    Trussing, Line Arrays

  • stagecrew sasse
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    • 28. Januar 2010 um 09:55
    • #3

    keine weiteren Aussagen? Keiner schonmal was in der Hand gehabt?

  • andi.bt
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    709
    • 28. Januar 2010 um 22:22
    • #4

    statement von mir folgt wenn ich zeit finde

    http://www.brightlight-led.com

    siehe Indigo LED 150.. Sau geil die Dinger und für 500 EUR passt an denen echt alles! Größere Versionen mit mehr Watt sollen bald folgen..

  • 4Art
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    • 29. Januar 2010 um 10:23
    • #5

    andi: Habe aufgrund deines Posts mit der Firma telefoniert. Brightlight wird eingestellt :(

  • binson
    Verifiziert
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    • 30. Januar 2010 um 19:56
    • #6
    Zitat von "stagecrew sasse"

    Nun meine Frage, habt ihr schon mal ne 250W MSD Lampe mit den ADJ Vizi LED oder Eurolite TMH 3 LED Movinglights verglichen?


    Wie soll das gehen, der ADJ kommt laut Hersteller erst Ende des nächsten Monats auf den Markt. Zum TMH-3 hingegen gibt es schon einige Testberichte im Netz zu finden.

    --- I've been mad for fucking years, absolutely years, been over the edge for yonks, been working me buns off for bands. ---
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    Blog: Optinal Mittelgrund

  • jens hartmann
    Beiträge
    139
    • 30. Januar 2010 um 22:11
    • #7

    was ernstzunehmendes ist da ausser den LED-Washlights noch nicht am Markt,der VIZI hat wie es aussieht auch nur nen Manuellen Focus.Martin soll "irgendwann mal" mit Plasmalampen bestückten geräten auftrumpfen,fragt sich nur wann??
    ,die kommen ja selbst bei den
    Effektgeräten wie FlowerEffekten oä. nicht aus der Hufe.Vielleicht haben sie es ja nicht nötig oder entwickeln sich nen Wolf.
    ich persönlich würd auch kein Martin mehr kaufen,die ersten neuen Geräte kommen meist noch aus dänemarkt,die 2.Charge dann aus China,in schlechterer Qualität,habe selber 2 Raptors gehabt,1xDänemark,1xChina,ratet mal welcher die schlechteren Farben und weniger hell war..........

    so und:

    Da hier auch Martin Mitarbeiter im Forum lesen,können die sich gern mal so langsam in Bewegung setzen ,die konkurrenz schläft nicht und auf dem Namen Martin können die sich auch mittlerweile nicht mehr ausruhen.
    Die Geräte für DJ´s oder Clubs sind ihren Preis nicht mehr wert,basta!Bei den grösseren Sachen will ich mir nicht die Finger verbrennen aber da sicher auch nicht.....
    da kauf ich lieber ADJ oder Showtec,kommt zwar auch aus China,aber wenigstens kommt da mal innovation auf den markt,siehe REVO3 oder REVO4.Ihr Schlafmützen!

  • binson
    Verifiziert
    Beiträge
    2.665
    • 30. Januar 2010 um 22:28
    • #8

    Dass Martin auf dem absteigenden Ast ist, dürfte seit Jahren jedem Branchenkenner klar sein. Ich fürchte, die Subventionen durch den dänischen Staat wurden aufgrund der Wirtschaftskrise noch einmal etwas gesenkt und nun muss man sich bei Martin auf das Wesentliche konzentrieren: Große Moving Heads mit Entladungslampe. Die scheinen aktuell auch zu gehen, einen weiteres Fehltritt wie mit dem MAC 550 wird man sich aber kaum erlauben können.

    Plasma gibt es bereits von Robe, bei LED sind Vari*lite und High-End Systems weiter - bei letzteren stecken aber auch große Konzerne dahinter. Das größte Armutszeugnis von Martin ist eigentlich, dass man den LED-Wash von JB als OEM anbieten muss, weil man das selbst nicht gebacken bekommt... :lol:

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  • mathias burger
    Profi
    Beiträge
    33
    • 31. Januar 2010 um 10:28
    • #9

    Da den letzten beiden Statements irgendwie eine gewisse Sachlichkeit und auch eine Fundierung fehlt, mache ich es kurz:

    Die ESTA Zahlen belegen, dass Martin in der Krise seinen Marktanteil im Bereich Moving Heads sogar ausgebaut hat.
    Martin hat zu keinem Zeitpunkt Subventionen vom dänischen Staat kassiert.
    Fokussierung auf Kernmärkte und Kernkompetenzen ist keine Schwäche, sondern ein Zeichen wirtschaftlicher Vernunft.
    Bevor man eine Bewertung zur Exploitation neuer Technologien abgibt, sollte man sich auch wirklich damit mal auseinandergesetzt haben.

    Allen anderen, die nicht die Anti-Martin-Brille aufhaben, wünsche ich schonmal vorab eine interessante und überraschungsreiche ProLight&Sound - man findet uns weiterhin in Halle 9 als Brücke zwischen den Licht- und Videoherstellern.

    Mit freundlichen Grüßen

    Martin Professional GmbH
    Mathias Burger
    Produktmanager, Dipl.-Kfm.

  • tufkaski
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    231
    • 31. Januar 2010 um 11:49
    • #10
    Zitat von "stagecrew sasse"

    keine weiteren Aussagen? Keiner schonmal was in der Hand gehabt?

    Ich hatte in London auf der PLASA dieses Teil im Blick, ich hoffe der Thread wird jetzt nicht wegen "Party-PA-Alarm" geschlossen:

    http://www.highlite.nl/index.php/high…/indigo_250_led

    Ich fand den ganz gut, auch die Gobo-Projektionen in der hellen Halle fand ich erstaunlich gut.

    skippa

    Einmal editiert, zuletzt von tufkaski (31. Januar 2010 um 12:21)

  • binson
    Verifiziert
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    • 31. Januar 2010 um 11:54
    • #11
    Zitat von "mathias burger"

    Martin hat zu keinem Zeitpunkt Subventionen vom dänischen Staat kassiert.


    Nur ein Beispiel:
    http://www.martin.com/pressrelease/pressrelease.asp?id=496
    :roll:

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    Blog: Optinal Mittelgrund

  • mathias burger
    Profi
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    33
    • 31. Januar 2010 um 14:36
    • #12

    Dann würde ich mal empfehlen nachzuschlagen, was man unter Subventionen versteht.

    Bei dem verlinkten Projekt handelt es sich um eine Entwicklungskooperation zwischen einer dänischen Universität, dem dänischen Staat und Martin, bei dem alle drei Partner sich an der Finanzierung beteiligen, aber natürlich auch gleichermaßen an der Expropriation der Ergebnisse beteiligt sind. Das ist ein gängiges Prozedere, um praxisnahe Grundlagenforschung zu betreiben und ist meilenweit von Subventionen entfernt.
    Auf die weiteren Beispiele warte ich dann gespannt...

    Daher würde ich doch einfach um eine sachliche Diskussion bitten.

    Mit freundlichen Grüßen

    Martin Professional GmbH
    Mathias Burger
    Produktmanager, Dipl.-Kfm.

  • AlphaC
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    Beiträge
    1.095
    • 31. Januar 2010 um 14:54
    • #13

    ... auch kann ich nicht so recht erkennen, wo das ein "Armutszeugnis" sein könnte, wenn Martin den A4 vom JB als OEM in sein Produktsortiment aufnimmt.

    OEM/ODM-ing ist in unserer Branche weit verbreitet und wirtschaftlich höchst sinnvoll!!! Wozu zig-tausende von Euro in die Entwicklung stecken müssen, wenn ein anerkannt gutes, fertigentwickeltes Produkt vorhanden ist, was wie die Faust aufs Auge ins eigene Portfolio passt? Auch für JB ist das ein Klasse Deal da durch die Co-Op mit Branchenführer Martin ganz andere Stückzahlen möglich sind. Damit ist die Produktion nochmal ein ganzes Stück rentabler...

    Und zum Thema "Subventionen"... Jeder größere Hersteller versucht sich an Forschungsprojekten staatlicher Hochschulen zu beteiligen. Das dient einerseits der Lehre selbst, und andererseits kann (!) das für den Hersteller günstiger sein. Ich kenne einige deutsche Unternehmen aus unserer Branche, welche sich an Forschungsarbeiten, Diplomarbeiten, Doktorarbeiten an Instituten deutscher Unis wirtschaftlich (also mit Geld) beteiligen - natürlich um anschließend aus den Ergebnissen der Forschung wirtschaftlichen Nutzen zu ziehen. Das macht die Automobil-Industrie oder die Microelektronik oder die Biotechnologie.... aber noch in ganz anderen Dimensionen. Ich kann auch hier keinen Grund zur Kritik dran finden.

  • binson
    Verifiziert
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    • 31. Januar 2010 um 15:46
    • #14
    Zitat von "mathias burger"

    Bei dem verlinkten Projekt handelt es sich um eine Entwicklungskooperation zwischen einer dänischen Universität, dem dänischen Staat und Martin, bei dem alle drei Partner sich an der Finanzierung beteiligen, aber natürlich auch gleichermaßen an der Expropriation der Ergebnisse beteiligt sind.


    Schon in der Überschrift auf der offiziellen Martin-Seite steht:

    Zitat

    Martin Professional A/S Receives Grant


    "Grant" lässt sich in finanziellem Zusammenhang am ehesten mit Beihilfe, Zuschuss oder Subvention übersetzen, oder siehst Du das anders? Ich finde es ja nicht schlimm, dass das so ist, sondern wundere mich nur darüber, dass man diese Fakten seit Jahren vehement abstreitet...

    "Expropriation" übersetze ich mit Enteignung, was willst Du uns damit sagen?

    Ich halte auch OEM-Produktion keineswegs für etwas Schlimmes, bei einer traditionell so hochnäsigen Firma wie Martin finde ich es aber schon witzig. :D

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    (Chris Adamson)

    Blog: Optinal Mittelgrund

  • mathias burger
    Profi
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    33
    • 31. Januar 2010 um 16:02
    • #15

    Nur dass es sich eben dabei nicht um eine Leistung handelt, die dem Subventionsrecht unterliegt. Nur weil Grant sich auch mit Subvention übersätzen lässt, entspricht es zwangsweise genau jener Übersetzung. Schließlich musste Martin auch 2 Mio Dollar in der Finanzierungspool für das Projekt der Universität Aalborg einzahlen: Nettoauszahlung, Geldempfänger eine Uni, das entspricht nicht wirklich dem, was man normal unter einer Subvention versteht....
    Expropriation (ein deutsches Wort) bezeichnet im Bereich Forschung und Entwicklung die Regelung, wer die Ergebnisse (Patente etc.) nutzen darf.
    Wenn wir etwas abzustreiten hätten, würden wir es kaum auf der Homepage publizieren. Ich selbst habe sogar in meiner Dilpomarbeit jene Kooperation analysiert.

    Und ob jemand hochnäßig auf mich hochnäsig wikt, hängt zum einen von meiner persönlichen Wahrnehmung ab, aber auch davon, wie ich selbst jemanden gegenüber trete und ihn damit in eine gewisse Rolle zwinge.

    Da es hier aber scheinbar nur darum geht, persönliche Antipathien gegen Martinohne faktische Beweise zu pflegen, sehe ich nicht, wie ich hier weiter zu einer wertigen Diskussion beitragen kann. Man muss uns nicht mögen, aber man sollte bei den Fakten bleiben...

    Davon abgesehen haben die letzten Beiträge dem Fragesteller wohl nicht wirklich weitergeholfen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Martin Professional GmbH
    Mathias Burger
    Produktmanager, Dipl.-Kfm.

  • stagecrew sasse
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    • 1. Februar 2010 um 16:08
    • #16

    Hallöchen,

    ich wollte nun nicht den Anti Martin Thread anstiften, zumal ich meine Mac 500/600 Pflege und immernoch sehr mag und jedem China Böller vorziehe:-)

    Aber leider bin ich wirtschaftlich nicht in der Situation große 1200er Lampen aus Dänemark zu erwerben. Aus diesem Grund die Frage für kleine Open Air/Disko/Konzert Geschichten nach 250er ODER LED!

    Aber wenn hier nix weiter rauskommt, kann gern geschlossen werden!

    Mfg

  • dxrz
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    21
    • 1. Februar 2010 um 23:42
    • #17

    --

    Einmal editiert, zuletzt von dxrz (19. April 2013 um 12:15)

  • LightFaden
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    626
    • 2. Februar 2010 um 11:12
    • #18

    Fehlposting...

    Liebe Grüße
    Mathias Burger

    Einmal editiert, zuletzt von LightFaden (2. Februar 2010 um 11:39)

  • mathias burger
    Profi
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    • 2. Februar 2010 um 11:38
    • #19
    Zitat von "dxrz"

    Interessant wäre doch jetzt mal was man bei Martin zu der Aussage: „die ersten neuen Geräte kommen meist noch aus dänemarkt,die 2.Charge dann aus China,in schlechterer Qualität,habe selber 2 Raptors gehabt,1xDänemark,1xChina,ratet mal welcher die schlechteren Farben und weniger hell war“ meint?


    Schlicht und ergreifend falsch. Natürlich sind nach Eröffnung unseres eigenen Werks in China sukzessive Produkte aus dem unteren Segment nach Dänemark umgezogen (sonst hätten wir ja kein Werk dort aufmachen müssen), aber bei Neuentwicklungen wird das Produkt direkt von Beginn an den jeweiligen Werken zugewiesen. Bei den Produkten, die nachträglich nach China umgezogen sind, wurde allerdings nichts an den Komponenten und am Aufbau geändert. Zudem wurde viel Arbeit in die Qualifikation der dortigen Fertigungsmitarbeiter investiert. Als der erste MAC 250 aus China ausgeliefert wurde, waren schon ein halbes Jahr an Fertigungsproben absolviert. Das äußert sich insofern, dass eben im Normalfall niemand ohne Blick auf Artikelnummer und Herstellungsland sagen kann, aus welchem Werk das jeweilige Gerät stammt.
    Extrem komplexe Geräte wie MAC III, MAC 700 etc. werden natürlich nachwievor in Dänemark gefertigt und daran wird sich vorerst auch nichts ändern.

    Zitat von "dxrz"

    Auch die Produkte untereinander haben fast immer ein eigenes Design. Das heißt „kritische Ersatzteile“ wie z.B. Gehäuseteile und eventuell optische Teile sind dann nicht mehr zu bekommen. Da muss man sich dann überlegen ob es sich wirklich noch lohnt –gerade bei den tiefpreisigen Geräten- noch Martin zu kaufen oder nicht. Schrittmotoren, Starter usw. sind im wesentlichen Standardteile und relativ frei verfügbar. Zumal der ein oder andere Billighersteller im Service auch etwas aufgeholt hat.


    Ich würde genau das Gegenteil behaupten: vom MAC 2000 bis zum Erscheinen des MAC III hat Martin da gleiche Grunddesign benutzt und daher in den drei Leistungsklassen konsequent die gleichen Gehäuse benutzt. Ähnlich verhält es sich bei den Mania Geräten. Vergleicht man die Entwicklungstimeline, sieht man, dass andere Mibewerber diesen Ansatz erst danach übernommen haben.
    Dass der MAC III nun komplett aus dem Design fällt, hat das einfache Gründe:
    Größter Kundenwunsch für das Gerät war ein großer Zoom. Designstudien haben aber ereben, dass das bisherige Design in die Länge gezogen, um den größeren Zoompfad unterzubringen, einfach besch*** aussieht. Außerdem wollte man mit der großen Frontlinse etc. einfach neue Akzente setzen.
    Prinzipiell sollte das aber keinerlei Auswirkung auf die Ersatzteilversorgung haben. Zumindest MAC 500 Ersatzteile können wir immer noch liefern...

    Zitat von "dxrz"

    Wenn das wirklich so stimmt was man über den MAC 550 hört ist das fast ein bisschen so wie bei Microsoft mit Vista. Man kriegt es nicht so richtig hin also stellt man’s ein und die Kunden die sich dafür entschieden haben sind die dummen. Ich habe das damals so empfunden, dass man mit dem 550 auf jeden Fall vor den Alpha Spots von Clay Paky auf den Markt wollte, koste es was es wolle. Stimmt das?


    Teil 1 jein, Teil nein.
    Der MAC 550 war unser Windows Vista. Eingestellt wurde er aber nicht, um die Kunden zu bestrafen, sondern weil ihn - auch nachdem alle Probleme gelöst waren - niemand mehr kaufen wollte. Dadurch sind die Käufer aber nicht zu den Dummen geworden, da das Gerät trotzdem noch voll Ersatzteil und Firmware mäßig supportet wird.
    Der Grund für die zu frühe Auslieferung waren einfach Lieferzusagen, die zu früh getroffen wurden. Vor die Wahl gestellt, diese Deals platzen zu lassen oder das Produkt auf den Markt zu crashen, hat man sich leider rückblickend falsch entschieden. Aber zumindest, würde ich behaupten, dass wir unsere Lehren daraus gezogen haben.

    Zitat von "dxrz"

    Und jetzt vordere ich den Support von Martin noch mal heraus ;) Könnt ihr mir sagen was genau das für eine Mikrophonkabsel ist, die in den Voyagern, Lynx 100 ect. verbaut wurden? Also die Empfindlichkeit in db?


    Da musst Du Dich zu einem Anruf bei unserer Werkstatt durchringen, da dort die Experten für Ersatzteile und Komponenten sitzen. Die beißen auch alle nicht und verstehen was von ihrem Fach.

    Für sachliche Diskussionen stehen wir auch immer gerne hier oder persönlich auf den Messen und anderen Events zu Verfügung. Man darf es uns aber nicht übel nehmen, wenn wir Gerüchten, die als Tatsachen verkauft werden, ohne dass die entsprechenden Belege geliefert werden, entschieden entgegentreten.
    Das Witzige ist, dass wir eigentlich am wenigsten in der Branche Geheimniskrämerei betreiben können, weil wir als eine der wenigen Aktionegesellschaften der Publizitätspflicht unterliegen und damit uns alljährlich jeder in die Bücher schauen kann. Daher sollte es ein leichtes sein, uns diverse Gerüchte nachzuweisen, sofern sie der Wahrheit entsprechen...

    Mit freundlichen Grüßen

    Martin Professional GmbH
    Mathias Burger
    Produktmanager, Dipl.-Kfm.

  • dxrz
    Beiträge
    21
    • 6. Februar 2010 um 16:21
    • #20

    Hallo Mathias,
    viele Dank für deine ausführlichen Antworten.

    Ein paar Anmerkungen und Fragen habe ich aber noch:

    Zitat

    „Ich würde genau das Gegenteil behaupten: vom MAC 2000 bis zum Erscheinen des MAC III hat Martin da gleiche Grunddesign benutzt und daher in den drei Leistungsklassen konsequent die gleichen Gehäuse benutzt. Ähnlich verhält es sich bei den Mania Geräten. Vergleicht man die Entwicklungstimeline, sieht man, dass andere Mibewerber diesen Ansatz erst danach übernommen haben.“


    Das sehe ich ganz anders. Schaut man sich beispielsweise mal den Golden Scan an, so wird der seit ca. 1990 im gleichen Gehäuse gebaut. Also GS 2, GS3, GS4, GS HPE, Stag Scan, Astro Scan usw... Auch die Elektronik/Platinen sind im Wesentlichen gleich. Somit sind eben auch „kritische Ersatzeile“ noch für Scanner zu bekommen, die schon seit Jahren nicht mehr hergestellt werden. (Gehäuseteile für Mx-1 oder 4 sind beispielsweise nicht mehr zu bekommen.)
    Wenn man jetzt bei Martin schaut, haben Roboscan 812, Mx-4 und Scx 600 nicht viel miteinander zu tun. Da ist die Frage, wer hier was von wem übernommen hat… ;)


    Zitat

    „Eingestellt wurde er aber nicht, um die Kunden zu bestrafen…“


    Ja, davon gehe ich ja mal aus. Das wäre ja auch noch schöner. Nur trotzdem ist der Kunde der Dumme, denn als Kaufmann weißt du bestimmt viel besser als ich, dass ein Produkt, welches eingestellt wurde schlagartig an Wert verliert.

    Zitat

    „Da musst Du Dich zu einem Anruf bei unserer Werkstatt durchringen, da dort die Experten für Ersatzteile und Komponenten sitzen.“

    Hatte schon vor 3 oder 4 Jahren mal angefragt aber nur eine Standardantwort bekommen, so nach dem Motto neue Platine rein... Zum eigentlichen Problem gab es keine Infos. Erst recht nicht, warum die Geräte immer so schnellkaputt gehen. Alle paar Monate eine neue Platine einzubaune kann ja nun nicht der Sinn sein. Kann es ja gelegentlich noch mal versuchen... Ansonsten halt weiter try and error. Irgendwann finde ich schon die richtige Mikrokabsel…

    Zitat

    „… Aktionegesellschaften der Publizitätspflicht unterliegen und damit uns alljährlich jeder in die Bücher schauen kann. Daher sollte es ein leichtes sein, uns diverse Gerüchte nachzuweisen, sofern sie der Wahrheit entsprechen...“


    Kann man da auch sehen, wie viele Einheiten von einem Produkt hergestellt wurden und falls ja wo kann man da nach schauen?

    Noch 3 Fragen wenn es mir erlaubt ist:
    Warum achtet man bei Martin, anders als bei anderen großen Herstellern, nicht grundsätzlich darauf, dass alle Geräte so leise wie möglich arbeiten? Gerade auch die Geräte im unteren Preissegment? Das Gerät 3 oder 4cm größer zu bauen, eine Lüfter mit größerem Durchmesser zu nehmen und sich dann ein paar hundert Umdrehungen einzusparen sollte doch eigentlich nicht so schwer/teuer sein?

    Zu den 16 bit. noch mal: Sehe ich das richtig, dass wenn man die Firmware anpasst problemlos auch die Scx oder MX Scanner mit 16 bit Auflösung betreiben könnte? Es gibt ja einige Seiten im Netz die sich mit dem Thema 16bit befassen. Wenn das wirklich nur ein paar zusätzliche Softwaresektionen sind, warum ist das noch kein Standard für alle Geräte?

    Ist in naher Zukunft ein Nachfolger für den SCX500er geplant?

    Vielen Dank noch mal!

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