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"SoftwareAudioConsole" - na(t)iv mischen am PC:-)

  • Wurst Werner
  • 18. Mai 2010 um 09:52
  • Wurst Werner
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    • 25. Mai 2010 um 11:48
    • #81

    Die ganze SAC Geschichte ist eine Insellösung bzw. bedient kein klassisches Klientel. Es gibt einfach Nachteile, die nicht von der Hand zuweisen sind. Kaufe ich mir ein herkömmliches Pult und habe ein Defekt, dann wird das Teil zum Hersteller oder Vertrieb zur Reparatur geschickt und weiter geht es. Bei SAC muss man erst mal selbst schauen, was ist kaputt und wer repariert es, bzw. welcher Computerversand muss die Garantieansprüche erledigen. Dann klar, Ridertauglich ist = NULL.
    Das SAC in die billig-Ecke gedrückt wird ist wohl unvermeidlich.
    Zugegen war das ja auch ein Antrieb von mir, mich mit der Sache zubeschäftigen. Persönlich hab ich nur Spaß beim Mischen, wenn ein Pult ab M7CL aufwärts da steht. LS9, M400 usw. funktioniert würde ich auch nicht ablehnen, empfinde ich allerdings immer mehr als Kampf und nicht als Hort der Freude. Daher stand für mich fest, wenn ich mir ein neues Pult kaufen sollte, es zumindest die Features eines M7CL erfüllen muss. Jetzt sind 15k für ein gebrauchtes M7 kein Pappenspiel und für die Dorfbeschallungen, die ich hier überwiegend mache, wäre es aus rein Betriebswirtschaftlicher Sicht einfach Overkill.

    Dann kam SAC :wink:
    Für den Preis eines 01V96 bekomme ich hier die Möglichkeiten einer HiEnd FoH Konsole und kostenlos noch 24 Monitormischpulte oben drauf. Kein Multicore mehr notwendig auch kein Zuspieler mehr. Dazu endlich die Möglichkeit, meine Lieblings-plug ins aus dem Studio Live benutzten zu können. Und unbegrenztes Mehrspurrecording dazu - GEIL!

    Abstriche gibt es definitv in der Bedienung, zumindest wenn man mit "Potis&Fader" sozialisiert wurde. Daher kann ich auch verstehen, wenn das Gros der Kollegen sagt: "Tolle Features - aber nichts für mich".
    Persönlich bin super happy mit dieser Lösung und bin gespannt, was da noch kommt.

    Im Juli werde ich an einer Vorführung einer weiteren Software für natives Mischen teilnehmen. Diese kommt aus "deutschen Landen" und macht einiges anderes als SAC. Es sieht optisch wesentlich besser/moderner aus. Die Mixer sind frei konfiguierbar und Mehrspurrecording ist ebenfalls machbar. Darüber hinaus ist diese Software für die neusten Prozessoren, WIN7 und Hyperthreading optimiert. Als Faderpack soll die Mackie HUI Verwendung finden auf eine Auflösung für 30" TFTs gibt es auch. Spannende Zeiten Männer:-)

    LG
    WW

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    Consultant Pro Audio @ IAD-Pro / WharfedalePro

    Waves Soft- & Hardware Dealer

  • FF
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    • 25. Mai 2010 um 21:11
    • #82
    Zitat von "Wurst Werner"

    Die ganze SAC Geschichte (...) Dann klar, Ridertauglich ist = NULL.


    Zugegeben, ich habe von den Verhältnissen im VA-Business eigentlich keine Ahnung. Aber ich stelle mir gerade die naive Frage, ob es neben technisch orientierten Ridern auch Personen bezogene "Standards" gibt? Also, ob z.B. Lieschen Müller im Tourgeschäft eine internationale Größe sein könnte, die gebucht wird und an Technik mitbringen kann, was sie will, weil eben bekannt ist, dass Lieschen-Müller-Sound immer 1A ist. Bei Eric Clapton würde schließlich auch niemand meckern, wenn er an Stelle seiner Strat einen billigen Korea-Nachbau auf die Bühne schleift...

    Oder ob Wora im Raum Karlsruhe so bekannt ist, dass jeder Veranstalter grundsätzlich abnickt, was er mitbringt, weil es eben Wora ist?

    Gruß von FF, dem Träumer :D

  • Wurst Werner
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    • 25. Mai 2010 um 21:24
    • #83

    Ich mache hier auf dem Dorf SAC Veranstaltungen von 150 -3.000 pax mit SAC. Da ist das egal, womit man mischt - Hauptsache es kommt Musik raus:-)
    Zwei Bands hab ich schon, die wollen jetzt bevorzugt SAC, weil ich denen ein Netbook gebe, wo die ihre InEARs während der Show selbst mischen können.

    LG
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  • oton
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    • 25. Mai 2010 um 21:25
    • #84
    Zitat

    Im Juli werde ich an einer Vorführung einer weiteren Software für natives Mischen teilnehmen. Diese kommt aus "deutschen Landen" und macht einiges anderes als SAC. Es sieht optisch wesentlich besser/moderner aus. Die Mixer sind frei konfiguierbar und Mehrspurrecording ist ebenfalls machbar. Darüber hinaus ist diese Software für die neusten Prozessoren, WIN7 und Hyperthreading optimiert. Als Faderpack soll die Mackie HUI Verwendung finden auf eine Auflösung für 30" TFTs gibt es auch. Spannende Zeiten Männer:-)

    jetzt mach es doch nicht so spannend ... oder schick ne PM .. :D ...

    Frei konfigurierbar fände ich klasse, das ist bis jetzt das einzige was mich an SAC etwas stört, und eine etwas "modernere" Controlleranbindung als HUI wäre auch gut. Ich als 50% Studioheinz werde dann auch mal unter die "Softwaremischer" gehen.

    Übrigens sehe ich gerade für "kleine" Beschallungen Lösungen wir SAC als die Zukunft an, Laptop + 8-fach Interface und los geht es. am besten mit einem einfachen Template vorkonfiguriert, das auch der Lehrling versteht ... :D ... und für die Wochenend-DJ Beschallung endlich passende "Reverse"-Lautstärkeregler ... :wink: :wink: :wink:

    und wann kommt die Software von Yamaha ...???

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

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  • wora
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    • 25. Mai 2010 um 21:49
    • #85
    Zitat von "FF"

    ...Oder ob Wora im Raum Karlsruhe so bekannt ist, dass jeder Veranstalter grundsätzlich abnickt, was er mitbringt, weil es eben Wora ist?...


    ich mache nur relativ wenige veranstaltungen "zu haus".
    und ja, in der regel kann ich mir hier tatsächlich aussuchen mit was ich mische.
    aber das geht natürlich nicht immer und übarall, es kommt immer auch auf die art der veranstaltung an.
    wenn es sich um stadtfeste oder festzeltveranstaltungen handelt, ist das budget in der regel zu gering für erstklassige ausstattungen, und die erzielbare soundqualität steht eher im hintergrund.
    da sind dann eben kompromisse gefragt, die mir ehrlich gesagt teilweise auch ein bisschen weh tun, weil musik dort eher verramscht wird...

    dies wäre jetzt tatsächlich ein grosser vorteil eines PC mischsystems, das klein genug für einen rucksack ist und nur wenig geld kostet. das könnte man dann immer mit dabei haben und wäre damit der gestellten technik etwas weniger ausgeliefert.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

    Einmal editiert, zuletzt von wora (25. Mai 2010 um 22:01)

  • Wurst Werner
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    • 25. Mai 2010 um 21:49
    • #86

    Uiii...da hab ich ja was angerichtet. Ich bekam schon ohne Ende PMs und Mail, wegen der "SW aus deutschen Landen".
    Vorweg: Die sind gerade von der Alpha in den Beta Status gewechselt und es wird definitv noch einige Zeit dauern, bis da etwas handfestes am Start ist. Ich habe demnächst einen Demo-Termin bei den Kollegen, dannach weiß ich mehr. Ich bitte um Verständnis, dass ich nicht mehr sagen kann, weil ich die "Story" nach Möglichkeit gerne als erster für Tools hätte (wenn das die Entwickler mitmachen). Ich wollte damit einfach nur sagen, dass es so langsam anläuft mit dem nativ mischen.

    Zitat

    Frei konfigurierbar fände ich klasse, das ist bis jetzt das einzige was mich an SAC etwas stört, und eine etwas "modernere" Controlleranbindung als HUI wäre auch gut

    Geht beides in SAC! Mackie HUI wird unterstützt (und noch einige andere) und der SAC Mixer ist in sofern frei konfiguierbar, dass Du Kanäle verschieben kannst (löschen geht nicht). Zum Beispiel 24Inputs, vier FX Returns, einen Masterkanal und acht DCA Gruppen...dahinter kämen dann die Kanäle, die man nicht braucht. Sinn dahinter ist, dass durch die immer gleiche Kanalzahl jede Mixszene in jedem SAC System problemlos geöffnet werden kann.
    Diese Midi-Controller (auch Pulte als Controller) werden aktuell unterstüzt von SAC:


    BTW:
    pm send :wink:

    LG
    WW

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  • rockline
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    • 25. Mai 2010 um 22:15
    • #87

    Ich beobachte meinen Kumpel WurstWerner ja nun schon seit geraumer Zeit mit seinen geheimnisvollen SAC Aufbauten - und das ist wirklich genial. Das andere System von dem der WW spricht habe ich bei meinem Yamaha Händler gesehen, und gleich mal den Christian darauf heiß gemacht.
    Egal welches System man letztlich wählt: die Möglichkeiten mit dem PC und der Software nebst gewünschter PlugIns steckt alles was ich sonst so gesehen habe in den Sack.
    Die Gefahr - sofern man davon überhaupt noch sprechen kann - das die ganzen Cubasejunkies zukünftig auch Live die Szene beherrschen ist vollkommen klar: ja!
    Ob der "Tonmann/frau" was kann oder nicht ist auch nicht mehr wichtig, solange er seine IP Adressen & Co im Griff hat. Die klare Ausgrenzung zwischen Semi und Profi, die sich bis vor einiger Zeit noch in der Ausstattungsgüte des FoH wiederspiegeln konnte, ist seit Überhahme dieser Positionen durch billige Digitalpulte <20K ohnehin vollkommen nebulös.
    Inzwischen hat doch jeder Straßenzug seinen eigenen Beschaller, und davon hat zumindest der Blockwart ein Digitalpult der 01V96 Klasse, oder noch besser LS9/M7/iLive usw.
    In diesem Zusammenhang sehe ich für preiswerte IT Lösungen wie SAC keine weitere Gefahr mehr - der endgültige Untergang der FoH Kultur ist ohnehin durch massiven Einsatz digitaler Pulte besiegelt.
    Aber wenn schon Digital - dann bitte zukünftig so wie SAC. Wenn ich die Möglichkeiten sehe, und den Preis - dann ist alles klar. Persönlich setze ich derzeit noch auf 01V und LS9, denn das sind die einzigsten Pulte deren Anschaffungspreis noch in Relation zu den Reibachmöglichkeiten stehen. Darüber hinaus setzt der lokale Straßenzugbeschaller mehr Geld in den Sand als nötig, und wäre funktionell und preislich mit einem SAC wesentlich besser bedient - sofern er es denn rafft die Sache zu bedienen.
    Hier sind uns die Hiphopper aus dem Magix Samplitudestudio im Kinderzimmer der 3 Raumwohnung weiter voraus, und werden bald auch mit ihren PC's die Landbeschallerszene übernehmen.
    Das klingt zwar alles weitaus weniger verklärt als das, für was wir uns mit unseren TFT verzierten Musikeditoren in Hardwareausführung halten, ist aber die realistische Zukunft. Ich habe es vor zwei, drei Jahren schon mal hier gepostet: dem Cubasenachwuchs gehört zukünftig die Branche. Damals wurde das noch als unmöglich bis visionell in Abrede gestellt - aber SAC & Co zeigen ganz klar wohin die Wege gehen.
    Wer jetzt nicht einsteigt verpasst den Anschluss. Gemäß dem Motto "gehst Du nicht mit der Zeit gehst Du mit der Zeit" sollten wir allmählich einsehen das die Ära der analogen Kisten endgültig vom Tisch ist, und sich Digital nur noch lohnt wenn man auf preiswerte PC Technik setzt.
    Im Endergebniss kommt es auf den gleichen Sound heraus - das hat WW mehrfach in meinem beisein bewiesen. Das wir alte Knochen derzeit noch behaupten mit der Maus könne man nicht mischen, wird zukünftig kein Argument mehr sein.
    Bereits jetzt ist schon geklärt das es in 10 Jahren mehr "Tontechniker", oder sagen wir mal "Typen die am PC Kanäle zusammenmischen" als Aufträge gibt.
    Könner werden kaum noch dabei sein. Ich bin schon gespannt wann ich die ersten Jungmixer antreffe, die außer 01V & Co überhaupt kein analoges Pult mehr bedienen können. Keine 5 Jahre hatte diese Entwicklung bis fast alle sich einig waren das "analog tot" ist gedauert! Und ich denke es wird nur noch 2,5 Jahre dauern bis die jetzigen Digitalpulte vollkommen alte Hüte sind.

  • wora
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    • 25. Mai 2010 um 23:46
    • #88

    im prinzip habe ich die gleichen bedenken wie du.
    es ist ja heute schon so, das man an vielen digipulten mehr mit der technik beschäftigt ist als mit der musik, für die es eigentlich da sein sollte. und die junge nachwachsende fraktion wird probleme haben, die technik nicht im vordergund zu sehen.

    was deine zeiteinschätzung angeht, teile ich diese meinung allerdings nicht ganz.
    digitalpulte gibt es nun schon deutlich über eine dekade, was für eine etwas langsamere verbreitung dieser technik spricht als 5 jahre. aber erst in den letzten jahren wurden die teile für eine grössere schar an dienstleistern "leistbar", wodurch sich diese technik dann endlich durchsetzen konnte.
    das wir in 2-3 jahren schon überwiegend PCs als FOH konsolen erblicken werden, glaube ich auch nicht. zwar werden diese arbeitsplätze sicherlich zunehmen, aber es gibt ja mittlerweile doch schon einige digitalpulte, die erstmal "aufgebraucht" - sprich "bezahlt" werden müssen.
    insgesamt wird sich aber noch viel ändern, da bin ich mir auch sicher. ich habe nur die befürchtung, das dies nicht immer nur zum guten geschehen wird...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • robert müller
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    • 25. Mai 2010 um 23:52
    • #89

    Ich hatte in dieser Sache Ende letztes Jahr schon ein wenig mit dem WurstWerner gePMt und mir die Demo der Software mal kurz angeguckt. Als nebenberuflich Tonschaffender, der auch mal als "CubaseKid" angefangen hat, muß ich durchaus zugeben, daß mich diese Sache irgendwo reizt. Ich hab auch schon vor knapp 2 Jahren glaub ich mal nen Bericht über nen Kerl gelesen, der ein komplettes Konzert mit Fireface und 2 ADAT-Wandlern in Logic auf nem Macbook gemischt und parallel nen Livemitschnitt gezogen hat. Prinzipiell sind das alles sehr spannende Entwicklungen für Leute wie mich, die sich das Mischen (auch) auf rechnerbasierten Systemen erarbeitet haben.

    Ich hatte nun aber das Glück, in meinem Werdegang sowohl analoge wie digitale Hardwarelösungen als auch eben native Mischsysteme fürs Studio kennenzulernen, und habe einiges über die Stärken und Schwächen der Systeme gelernt. Und als mittlerweile fertig studierter Informatiker, der also auch ein bißchen weiß und versteht, wie die digitale Hard- und Software im Innern so tickt, ist mir bei sogenannten Von-Neumann-artigen Rechner-Architekturen (nichts anderes sind PCs, im Gegensatz zu so ziemlich jeder dedizierten Misch-Hardware) auf Live-Baustellen immer ein wenig unwohl. Ein der Sache inhärentes Problem können nämlich alle derzeit auf PCs laufende Mischsysteme (seis jetzt fürs Studio oder für live) nicht vollständig lösen: Kaputter Programmcode bringt das ganze System zum Absturz oder kann zumindest schwere Störungen hervorrufen. Das muß nicht die Host-Applikation sein, da reicht schon ein falsch programmiertes Plugin, das dummerweise ein paar wichtige Bytes im Speicher der Hostapplikation überschreibt. Wenn man also diese nativen Systeme benutzt, sollte man sich bei jedem verwendeten Plugin sicher sein können, daß der Hersteller bei der gerade eingesetzten Version des jeweiligen Produkts nicht irgendwas doch anders gemacht hat, als es der Entwickler der Hostapplikation sich gedacht hat. Also einfach mal das bevorzugte Hallplugin in ein beliebiges nicht von mir zusammengestelltes System (andere Hostsoftware oder andere Audio-Hardware/-Treiber) reinladen, so wie ich früher einfach meine eigenen FX mit an den FOH bringen konnte is nich. Zumindest würde ich es nicht ohne ausgiebigen Kompatibilitätstest tun. Dafür ist mir im Studio in der Richtung schon zu viel an Inkompatibilität begegnet.

    Insofern verfolge ich diese Entwicklung mit Spannung und werd mir sicher auch mal ein eigenes kleines Live-Setup stricken, einfach, weil ichs spannend finde und ich normalerweise keine Rider erfüllen muß (Ich schreib höchstens welche, die dann mangels Wichtigkeit der von mir betreuten Bands ignoriert werden... ;) ). Aber letzten Endes wird das, um wirklich praxistauglich und sicher zu werden, doch irgendwann eine darauf zugeschnittene Hardware-Architektur brauchen. Und dann laufen die PC-Plugins auch wieder nicht. Aber hey, vielleicht entwickelt ja mal jemand ne Standard-Hardware-Plattform für natives Mischen, die inhärent sicher ist (also auch Plugins verschiedener Hersteller voneinander abschottet), und jeder kann Plugins dafür entwickeln...

    Gruß,
    Robert

  • derautor
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    • 26. Mai 2010 um 00:38
    • #90

    Wisst ihr, welches mein erstes Digitalpult war? Cubase VST!

    Kenne ich in- und auswendig!

    Mischen auf dem PC? Kein Problem, ich mach mir da gar keine Sorgen! :D

    Endlich hab' ich mein Pult zuhause, kann es mir einrichten wie ich mag, kann damit nach Belieben Tag und Nacht experimentieren bis ich es in- und auswendig kenne, muss nicht beim Verleiher um eine Lernaudienz im zugigen Lager bitten, muss keinen anderen ranlassen ectppp..

    Ich kann machen, was ich will

    Hurra!

    Zitat

    Ob der "Tonmann/frau" was kann oder nicht ist auch nicht mehr wichtig, solange er seine IP Adressen & Co im Griff hat.

    Da muss ich widersprechen: Wenn der/diejenige nicht mischen kann und nicht weiß, wie EQs, Dynamics ect. angewandt werden, ist das Mischwerkzeug, auf welchem Suboptimales entsteht, schlichtweg egal.

    es grüßt

    derautor

    Immer schön vorm Soundcheck herverkabeln.....

  • discodude
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    • 26. Mai 2010 um 00:41
    • #91

    Ja genau........... und die Hardware darf trotzdem miteinander Brummen !? oder wie ?

    edit....war die Antwort auf robert müller

    Einmal editiert, zuletzt von discodude (26. Mai 2010 um 01:04)

  • discodude
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    • 26. Mai 2010 um 00:46
    • #92

    ja---- der autor---- .........suboptimal mal kann man auch nach vorne mischen :D

  • rockline
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    • 26. Mai 2010 um 09:10
    • #93
    Zitat

    Ob der "Tonmann/frau" was kann oder nicht ist auch nicht mehr wichtig, solange er seine IP Adressen & Co im Griff hat.

    Dieser Satz von mir war versteckte Ironie auf das, was sich zum Teil Tontechniker nennt. Die Veranstalter wissen es eh nicht mehr besser, und die Bands bringen immer häufiger einen mit der einen kennt der schon mal.....

  • discodude
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    • 26. Mai 2010 um 09:15
    • #94

    Aber jetzt mal im Ernst.

    Wie Robert Müller schon geschrieben hat kann es vorkommen das gewisse Software Versionen und Plug-Ins sich nicht miteinander vertragen.......
    Ich selber habe gerade so ein Problem ...... mit dem Aktuellen Cubase 5 Update, vor 4 Tagen , kann ich einigen Projekte nicht mehr ohne Absturz öffnen.
    Irgendein Plug-In wird das sicher sein....... eventuell sogar die UAD Karten.

    Aber dennoch muss ich sagen das auch niemals einen Rechner mitten in der Arbeit an einem Projekt ( geschweige denn kurz vor der Live Show ) Updaten würde.
    Aber Windows Rechner sind ja an sich gerne anfällig wenn ständig daran rum geschraubt wird.

  • Wurst Werner
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    • 26. Mai 2010 um 10:31
    • #95
    Zitat von &quot;discodude&quot;

    Aber jetzt mal im Ernst.

    Wie Robert Müller schon geschrieben hat kann es vorkommen das gewisse Software Versionen und Plug-Ins sich nicht miteinander vertragen.......
    Ich selber habe gerade so ein Problem ...... mit dem Aktuellen Cubase 5 Update, vor 4 Tagen , kann ich einigen Projekte nicht mehr ohne Absturz öffnen.
    Irgendein Plug-In wird das sicher sein....... eventuell sogar die UAD Karten.

    Aber dennoch muss ich sagen das auch niemals einen Rechner mitten in der Arbeit an einem Projekt ( geschweige denn kurz vor der Live Show ) Updaten würde.
    Aber Windows Rechner sind ja an sich gerne anfällig wenn ständig daran rum geschraubt wird.


    Ich kenne die Bedenken und hatte sie ja selbst. Ich habe ein Endorsment eines bekannten AudioSequenzers und weiß, was passieren kann, wenn man das System nicht pflegt. Aber auch so gibt es bei diesem Produkt "Problemchen":
    Bei diesem Sequenzer ist es seit Jahr und Tag so, daß wenn man in einem vollen Arrangement in die Waveform reinzommt, die Grafikwiedergabe ruckelt und teilweise sogar das Audio. Oder wenn man einen Song abspielt und gleichzeitig ein Plugin lädt, es kurze Aussetzer in der AudioEngine gibt. Trotz mehrerer Versionswechsel und MajorUpdates ist das auch bei der aktuellen Version so. :?
    Jo, und dann bekam ich SAC und die SAWdemo, programmiert von einem Typen in LasVegas. Komisch - hier geht das alles ohne Probleme! Auch das Laden von VST-Plugins in aktive Kanäle geht ohne Probleme (wobei ich das nicht empfehlen möchte!). Es gibt drei Empfehlungen für ein SAC System:

    + Alle nicht notwendigen Hintergrund Dienste sollen deaktivert werden und SAC&SAW möglichst als einzige Anwendung auf dem Rechner laufen
    + Ein fertiges System sollte acht Stunden mit aktiver Audioverarbeitung laufen (z.B.über Nacht) und bei einem links Klick auf die CPU Anzeige "0 slipped audio buffers" anzeigen
    + Bei jedem neu Installierten Plug in, sollte man dieses ausgiebig testen (Laden, rauswerfen, Abspeichern in verschieden Szenen und recallen). Und vor allem bei jedem neuen Plugin Punkt "Nummer zwei" wiedeholen.

    Tipps, wie man XP für SAC optimiert gibt es hier-->
    http://www.sawstudio.com/downloads_misc.htm
    "Windows XP Tweaks"

    Wer das beherzigt, der kann höchst wahrscheinlich nur noch durch fehlerhafte Hardware ausgebremst werden. Wie gesagt, in direktem Vergleich zu den anderen bekannten Audiosequenzern sind SAC&SAW in Punkto Stabilität eine andere Welt, dass muss man so deutlich sagen. Wenn ich mir ansehe, was in anderen Forum der Audiosequenzer Herstellern so abgeht (System abgeschmiert, eingefroren, läuft nicht, Bug hier&Bug da usw.), dann ist das im SAC Forum eher die Ausnahme. Systemversagen ist zu 99% dort immer ein kapitaler User Fehler oder verursacht dadurch, dass oben genannte Punkte ignoriert werden.

    BTW: Der gute Bob von SAC hat im übrigen auch die Software/Oberfläche für diese Kiste hier programmiert-->
    http://www.gambleboards.com

    Noch was zu Plugins. SAC lädt KEINE Plugins, die selbst eine Latenz verursachen (z.B.Waves Linear Phase EQ, die meisten FaltungsReverbs). Somit arbeitet das System immer mit der niedrigst möglichen Latenz.

    Das sich SAC gerade im LowBudget Bereich durchsetzten könnte, sehe ich auch so. Es ist kompakt, braucht kein Analog MuCo. und die "jungen Leute" haben ja auch nicht die PC-Panik wie wir alten Säcke:-)
    Und unterm Strich kann es einfach unfassbar viel. Im nächsten UpDate soll sogar ein komplettes PA Controller Plugin drin sein! Jetzt schon verwenden einige SAC Anwender Linkwitz/Riley Plug ins und machen das komplette Systemmanagement ihrer PA in SAC. Man muss sich erstmal von dem "alten Denken" frei machen, um die ganzen Möglichkeiten zu begreifen. Das fällt der Jungend phylogenetisch bedingt nunmal leichter. Die große Revolution wird es nicht werden, da der Entwickler der festen Ansicht ist, dass man keine "Pult-ähnlichen" Hardware Controller für SAC braucht. Aber genau das wird das Gros der Tonleute fordern, damit sie überhaupt mit SAC oder einer anderen nativen Software live mischen. Der Entwickler verspricht sich enorm viel von der neuen TouchScreen Generation. SAC 2.6 wird für diesen 3M Screen umgecoded:

    http://www.youtube.com/watch?v=HmFvSWGQXAM

    Da reicht auch meine Fantasie nicht mehr aus, um abschätzen zu können, ob das wirklich OVERGREAT oder eher der größte Humbug ist:-)

    LG
    WW

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    • 26. Mai 2010 um 12:27
    • #96
    Zitat

    Im nächsten UpDate soll sogar ein komplettes PA Controller Plugin drin sein! Jetzt schon verwenden einige SAC Anwender Linkwitz/Riley Plug ins und machen das komplette Systemmanagement ihrer PA in SAC.

    Das machen viele Tonleute ja auch schon mit Digitalpulten über verschiedene Matrixen etc., seit dem ich z.B. Shows auf dem VI6 mische mache ich meine PA-Ansteuerung auch meistens direkt im Pult, weil ich so viele schneller auch noch in die Systemparameter eingreifen kann, ohne mich in den Controller zu knien oder mich mit dem Systemmann zu streiten ... :D

    Zitat

    Die große Revolution wird es nicht werden, da der Entwickler der festen Ansicht ist, dass man keine "Pult-ähnlichen" Hardware Controller für SAC braucht. Aber genau das wird das Gros der Tonleute fordern, damit sie überhaupt mit SAC oder einer anderen nativen Software live mischen

    Für kleiner Geschichten und für "Rechnerafine" Techniker wird die Lösung ohne große Hardwarecontroller wohl auch funktionieren. Lichtechniker fahren inzwischen ja auch schon Shows fast nur noch über Software. Ich denke aber, das es durchaus auch Lösungen geben wird, wo die Programme auch mit größeren/spezielleren Controllern zusammenspielen können, so etwas hier

    http://www.euphonix.com/pro/music/system_5-mc/

    als Livecontroller wäre doch der Hammer, voller "analoger" Zugriff und trotzdem nativ mit allen Erweiterungsmöglichkeiten, die die Software bietet. Allerdings finde ich die etwas "virtuellere" Variante mit dem großen Touchscreen auch sehr spannend.

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

    http://www.popakademie.de
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    http://www.event-akademie.de

  • oton
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    • 26. Mai 2010 um 12:44
    • #97

    und dass hier

    http://www.harrisonconsoles.com/joomla/index.php?option=com_content&task=view&id=108&Itemid=63

    könnten sie dann auch noch gleich für Live umstricken ... das wäre doch was für dich WW .. :wink:

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

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  • Wurst Werner
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    • 26. Mai 2010 um 13:05
    • #98
    Zitat von &quot;oton&quot;

    und dass hier

    http://www.harrisonconsoles.com/joomla/index.php?option=com_content&task=view&id=108&Itemid=63

    könnten sie dann auch noch gleich für Live umstricken ... das wäre doch was für dich WW .. :wink:


    Kenn ich - aber das ist ja nur für "Besserverdiener only" sprich: MAC User :lol:

    Allerdings würde ich mir wünschen, dass der Uli.B einen remotebaren ADA8000 für sagen wir mal 300,- EUR rausbringt, dann hab ich eigentlich alles, was ich so brauche. Oder Kollege Rockline bringt den RemoteMod an den Start:-)

    LG
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  • discodude
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    • 26. Mai 2010 um 13:47
    • #99

    Sag mal WW.
    Du nutz die ADA's doch ohne "Remotebare" Gains.

    Das währ noch unheimlich wichtig damit der Host-Rechner auf der Bühne bleiben kann.

  • Wurst Werner
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    • 26. Mai 2010 um 14:11
    • #100

    JO, datt jeht so:

    Ich hab mein SAC Rig (siehe erste Seite in diesem Thread) auf der Bühne stehen. Da gehen alle Mikros rein und werden dort auch im SAC Host Rechner gemischt. In der Regel betreue ich Coverbands, das heißt eine Band am Abend. Einmal einpegeln und gut ist, da man ja von dem Remote-Rechner aus nicht gainen kann. Ich hab aber auch schon ein MiniFestival mit SAC gemacht. Da
    stelle ich die Gains an den ADAs8000 ca. zwei Raster niedriger ein als normal und "gaine" mit dem SAC Kanal-Attenuator nach, wenn es denn sein muss. Der hat einen sehr großen Regelbereich-->

    Von "inf" (aus) bis +20dB! Damit kommt man in der Regel klar, zumal SAC so wenig rauscht, dass man da auf ein wenig Auflösung verzichten kann. Wenn natürlich irgendein "Wahnsinn" auf der Bühne stattfindet, dann muss man dahin und von Hand nachgainen. Daher bin ja auch so verrückt nach dem Rockline Mod für die ADA8000. Damit kann man via Midi "gainen", was sehr komfortabel wäre, da dies auch von dem Remote-Laptop aus gehen dürfte.
    Aber wie gesagt, bei festen Bands mit identischem Mikrosetup kein Problem...geht wirklich. Dennoch möchte ich in der Zukunft gerne etwas "fernsteuerbares", denn wie Kollege Rockline schon sagte: 50 Meter analoges Multicore macht den Sound nicht besser. Mit den Preamps auf der Bühne ist der klanglich Vorteil durchaus hörbar.

    LG
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