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"SoftwareAudioConsole" - na(t)iv mischen am PC:-)

  • Wurst Werner
  • 18. Mai 2010 um 09:52
  • FAudio
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    • 16. Dezember 2010 um 18:58
    • #921
    Zitat von "Wurst Werner"

    Hüstel...ich hab so ein Teil hier, hab es aber noch nicht wirklich ausprobiert - komme einfach nicht dazu.
    Ist aber richtig, Midi&WordClock sind dabei am Start...

    Kommt das Gerät als Test in die Tools4Music? Könntest du mal ein Bild davon hier hochladen? Weißt du, wie viel es kosten soll? Mehr als das Vorgängermodell oder genausoviel?

    Die Virtual Mixing Console, die du grad testest ist doch so ähnlich wie die von Harrison Consoles Mixbus?

  • Wurst Werner
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    • 16. Dezember 2010 um 19:56
    • #922

    Bitte schön :arrow:

    Preis hab ich gerade nicht im Kopf, war aber nicht bedeutend mehr, als die alte Version. Imho ein humaner Aufpreis für Midi&WC.


    Bzgl. Harrison, die dt. Software hat ein ähnliches Prinzip, richtig.
    Sieht natürlich anderes aus.

    LG
    WW

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  • FAudio
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    • 16. Dezember 2010 um 20:09
    • #923

    Vielen Dank für die Bilder. Sieht sehr vielversprechend aus.
    Und so wie ich sehe, nehmen MIDI und WC keine ADAT-Kanäle weg, nicht so wie beim Vorgängermodell oder lieeg ich da falsch??? Da werd ich wohl doch bei Appsys zuschlagen und mir kommendes Jahr 2 Stück zulegen. Im großen und ganzen kommt man, denk ich, mit rund 1000€ weg, 2 Geräte plus 2 30 oder 50m CAT5-Kabeltrommeln.

    Releasedatum ist noch nicht bekannt?

    Gibts schon neues zu Rocklines Behringer Mod?

  • MatzeRockt
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    • 17. Dezember 2010 um 00:30
    • #924
    Zitat von "TomyN"

    Hi,

    meinst du, dass er auch das Signal beeinflusst, wenn du nur das Gate verwendest, oder das sich der Threshold verschiebt, d.h. das Gate hinter dem Compressor sitzt?

    Tomy

    Hallo,
    ich meine, dass wenn nur das Gate aktiviert ist (der Comp nicht) und ich verändere den Output-Gain vom Compressor, obwohl er nicht aktiviert ist, ändert sich der Pegel im Kanalzug.

    Ich denke das ist ein Bug - das sollte so nicht sein. Oder gibts gegenteilige Meinungen?

    Grüße an die SAC-Gemeide

    "...stört es sie, wenn ich ein bisschen klatsche..."

  • Wurst Werner
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    • 17. Dezember 2010 um 08:01
    • #925
    Zitat von "MatzeRockt"

    Hallo,
    ich meine, dass wenn nur das Gate aktiviert ist (der Comp nicht) und ich verändere den Output-Gain vom Compressor, obwohl er nicht aktiviert ist, ändert sich der Pegel im Kanalzug.

    Ich denke das ist ein Bug - das sollte so nicht sein. Oder gibts gegenteilige Meinungen?

    Grüße an die SAC-Gemeide


    Das ist imho völlig normal so. Nur in der Analogie hätte man den Outputgain vom Key Filter splitten können/sollen und rechts neben den Compressor platzieren sollen, dann wäre es vermutlich verständlicher. Anonsten verhält sich das genau so, wie bei einem analogen Siderack. Zum Beispiel: Du nimmst ein Drawmer 201 Gate und schleifst das Signal von dort in einen dbx 166. Wenn Du den Kompressor auf Bypass stellst (weil Du nur das Gate benutzten möchtest), dann funktioniert aus meiner Erinnerung heraus (ist lange her mit analogen Dynamics) der Output Gain/Level des dbx dennoch. Die generelle Signalfolge-->Key in-->Gate-->Compressor-->Out Gain ist tontechnischer Konsens 8)

    LG
    WW

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  • kabelwalter
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    • 20. Dezember 2010 um 01:32
    • #926
    Zitat von "TomyN"

    Wichtig 'gegen' die slipped buffer sind die Settings:

    'use realtime priority' und 'force single cpu'. Sind die beiden aktiviert, dann kann ich kaum noch slipped buffer provozieren, allerdings lässt sich SAC dann auch bei einer Last > 95% nicht mehr sinnvoll bedienen.


    Sodele:
    Danke Tomy und Frank für die Tipps. Meinen erster Job mit SAC hab ich hinter mir und es war ein voller Erfolg. 18 Mikroinputs bei einem Kinderweihnachtsmusical. Naturgemäß eine Mute und Ent-Mute Arie mit den Headsets und Handfunken.
    Config: 3x ADA8000, Host am FoH, also normales Multicore. Host i5-660 mit Asus P7H55D-M EVO im 3HE 19" Rack, RME RayDat (2x 64 Samples, 24 Bit, 48kHz). Mac USB-Tastatur (klasse!), Fujitsu SL3260W 26" Monitor, mit HDMI Verbindung zur int. Grafik in FullHD Auflösung. Plugins: MMultiBand Reverb (als Solo und Chorhall), ReverbRemover (um Chormikros von "Raum" zu befreien und als De-Esser), PSP PianoVerb (Freeware; um einen Flügel unauffällig zu stützen), RML EQ, Delay und Frequency Analyzer (tatsächlich sehr effektiv zum einpfeifen). Bedienung nur per Maus+Tastatur. Kein Faderboard. Als Zuspieler hatte ich auf dem Host foobar2000 gerouted über eine interne SPDIF Verbindung zur RayDat.

    In einer Nachtaktion hatte ich XP Pro nochmal ganz neu aufgespielt, samt allen Onlineupdates. Aktuelle Herstellertreiber (Board und Soundkarte) installiert (nicht jedoch die Asus Grafikbeschleunigung), die Tweaklist von Bob abgearbeitet und die "Internetzeit" abgeschaltet. 'realtime priority' in SAC eingeschaltet. Und siehe da: Mit BIOS Defalteinstellungen -jedoch nur 1 Kern und ohne Hyper-Threading - 0 slipped Buffers. Bei bis zu ca. 92 (max. 93%) SAC Last im 20h Stresstest; Audiomaterial über internen foobar2000 Mediaplayer im Repeat Mode. Bei 95% Last kommen dann jedoch die Slipped Output Buffers, was aber derzeit keine Praxisrelevanz hat. Während der Beschallung war die SAC-Last bei ca. 26%. Fazit: Für eine Grundconfig wirklich mit einem jungfräulichen Minimalstsystem ohne Zusatzsoftware anfangen. Nebenbei: Bei der 1 Kern Config schraubt das Board den Takt von selbst von 3.33 GHZ auf ca. 3.6 GHz hoch. Außerdem habe ich eine 3.9 GHz Einstellung die mir save erscheint. Selbst eine 4.3 GHz läuft stabil, aber dabei ist die Prozessorspannung schon höher als normal. Fürs Wochenende hatte jedoch tatsächlich die Defaulteinstellung spielend ausgereicht.

    Die Mischerkonfiguration war vorbereitet. Änderungen und die Bedienung sind angenehm und einfach. Keine Geräusche beim Muten und entmuten. Augenblickliche Reaktion des Systems auf die Steuerung. Übersteuerungen in einem Headsetkanal haben sich unauffällig und nicht nach "digital verzerrt" angehört. Der Mix hat sich gut angehört, nichts komisches. Compressor und Limiter in jedem Kanal sind ein nützlicher Luxus. Die Amp Verstärkung hatte ich zurückgeregelt, weil mir das Grundrauschen der ADAs bei voller Amp Empfindlichkeit zu hoch war. Dann war es aber so wie ich es von Analogpulten auch kenne und live nicht mehr wahrnehmbar.
    Beim einpfeifen (ohne Publikum) hab ich 2x lautes Gedröhne produziert, da war ich nicht schnell genug, dazu der Streßpegel mit einer neuen Technik unterwegs zu sein. Ich bin mir sicher, daß nach 10-20 Jobs die Bedienung noch besser von der Hand geht und man mit der Zeit auch intuitiv mischen kann wie man das als Toni schon seit Jahrzehnten auf den gewohnten Pulten macht.

    Ja, SAC war eine gute Entscheidung; für mich. Bei meinen eigenen Jobs bei denen nur das Ergebnis zählt und nicht das wie, da ich außerdem seltenst Fremdtechniker am FoH sitzen habe. Für meine (Amateur-)Theater Jobs und mein Rocktheater Projekt freue ich mich schon auf die Szenen Funktion. Ich hab noch viel im SAC Programm zu entdecken und zu erforschen.

    Walter

    Cheers!
    Walter

    2 Mal editiert, zuletzt von kabelwalter (20. Dezember 2010 um 10:36)

  • Wurst Werner
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    • 20. Dezember 2010 um 08:03
    • #927

    Sehr guter Bericht - danke für die Info!
    Ich hab da keine Erfahrung, aber von der Papierform her denke ich schon, dass SAC aufgrund der umfangreichen Szenensteuerung gerade für Musical- und Theatersachen wirklich klasse sein sollte. Im SAC Forum gibt es einen Kollegen der mit SAC eine Broadway Show mixt. Einer seiner wenigen Kritikpunkte waren die "nur" 72 Inputs...wenn's weiter nichts ist. Auch gut zu hören, dass die neuen iCPUs offensichtlich gut am Start sind. Bringt der Reverb Remover auf den Chor Mikros tatsächlich ein etwas direkteres Klangbild? Dann wäre es für mich an der Zeit, damit mal zu experimentieren...wenn die Raumakustik mal wieder suboptimal ist.

    LG
    WW

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  • kabelwalter
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    • 20. Dezember 2010 um 08:36
    • #928
    Zitat von "Wurst Werner"

    Bringt der Reverb Remover auf den Chor Mikros tatsächlich ein etwas direkteres Klangbild? Dann wäre es für mich an der Zeit, damit mal zu experimentieren...wenn die Raumakustik mal wieder suboptimal ist.


    Experimentieren, das ist es. Das Plugin macht den Kanal gehörmäßig erst mal deutlich leiser. Vor allem bei Rechtsanschlag des REMOVE Reglers kommt kaum noch was aus dem Kanal/der Gruppe. Ob nur das gewollte rausgerechnet wird oder ob auch Nutzsignal entfernt wird werd ich auch noch weiter ausprobieren. Der Chor war qualitativ nicht repräsentativ. Aber das Beschallungsergebnis war gut. Vor allem beim Ent-Muten bzw. aus der "Habachtstellug" dazuschieben, kam es klanglich nicht zu der bekannten "offenen Bühne" Beschallung und der Kinderchor war trotzdem gut zu hören. Ich hatte 'Remove' auf ca. 2 Uhr Stellung.

    Walter

    Cheers!
    Walter

  • Wurst Werner
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    • 20. Dezember 2010 um 09:06
    • #929

    Den Reverb Remover hab ich im Studio benutzt, ab 14-15 Uhr sind Artefakte (je nach Signal) hörbar. Niedrigere Einstellungen funktionieren...muss ich einfach mal ausprobieren.

    LG
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  • appsys
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    • 21. Dezember 2010 um 19:31
    • #930
    Zitat von "WTFinn"

    Vielen Dank für die Bilder. Sieht sehr vielversprechend aus.


    Danke für die Blumen :P Da sind die Kunden schneller als man selber mit den Fotos....

    Zitat von "WTFinn"

    Und so wie ich sehe, nehmen MIDI und WC keine ADAT-Kanäle weg, nicht so wie beim Vorgängermodell oder lieeg ich da falsch???

    Nein, Du liegst richtig. Hier kurz Änderungen gegennüber den -A-Geräten, vielleicht schaffe ichs über Weihnachten das auch auf die Website zu stellen.

    - MIDI zusätzlich zu den ADATs (Dual-MIDI als Option)
    - WC kann auch im "extract clock from ADAT" Modus betrieben werden, d.h. der WC-Anschluss ist immer als Ausgang geschaltet, und dort liegt das von ADAT 5 extrahierte Clock-Signal an. Dadurch braucht WC keinen eigenen Kanal, und man braucht keine explizite Wordclock-Quelle.
    - Integriertes Reclocking, damit funktionieren auch heikle bzw. nicht 100% ADAT-kompatible Geräte wie z.B. Yamaha-Konsolen @ 48kHz oder der Presonus Digimax FS
    - LEDs auf der Frontplatte für "ADAT Clock ok"
    - redundantes Netzteil (Option)

    Die Preise:
    ADX-32B: EUR 279.-/St. excl. MwSt.
    ADX-64B-PRO: EUR 399.- /St. excl. Mwst.

    Lieferbar sind die Geräte in Stückzahlen ab KW3 / 2011, da bekomme ich das erste Fertigungslos Platinen.

    Falls ich noch etwas vergessen habe, bitte fragen...

    Viele Grüsse
    Rolf

  • tobias kammerer
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    • 21. Dezember 2010 um 20:01
    • #931

    Hallo Appsys,

    das ist ja völlig bist Du gelähmt billig. Ist sowas auch mal irgendwie mit Premamps mit Remotegain, sei es über eine PC-Anwendung, angedacht?

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • TomyN
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    • 21. Dezember 2010 um 20:06
    • #932

    Hi Rolf,

    ich vermute es ist eine recht 'simple' Wandlung der Adat-Signale auf Ethernet-Signale.
    Hast du ne Ahnung, ob da prinzipiell noch mehr gehen würde von der Datenrate her?
    Hintergrund ist, dass ich gerade überlegen wie ich den Motu 'Audiowire' Bus (ist von den Treibern her zweimal simplex RS422) auf Ethernet adaptieren kann. Die Datenrate wäre ca. 3*Adat.
    Meinst du, dass sowas möglich wäre?

    Tomy

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  • FAudio
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    • 22. Dezember 2010 um 11:09
    • #933

    @ Appsys: Danke für deine Infos :wink:

    Wie kann ich meine UAD-1e Karte in SAC zum Verwenden einfügen??? Wenn ich die normal unter C:\SAC\VST_PlugIns\Powered Plugins oder C:\SAC\Native_PlugIns\Powered Plugins packe werden mir die nicht in den FX Patches angezeigt?

    Hab mein System fast fertig, kommenden Monat werde ich mir dann entweder die RME RayDat oder MARIAN Seraph A3-MWX. Die Marian ADAT-Karte kann halt nur 24In/24Out ist aber um einiges billiger als die RME RayDat.

    Ich werde morgen mal Bilder von meinem PC reinstellen. Kann nur eins sagen, der PC ist verdammt schnell im gegensatz zu meinem Laptop mit Intel Centrino 2 Core

  • Wurst Werner
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    • 22. Dezember 2010 um 18:06
    • #934

    Wenn es mal schnell gehen muss mit dem Hall-->

    http://www.minimalsystem.com/airwalkerinfo.html

    Der Grundalgorithmus klingt imho gut, kein Hi End aber gute Mittelklasse würde ich sagen.
    Was ich sehr gut finde: Der Smooth-Regler.
    Anschlag links: SPX990 Touch
    Anschlag rechts: cleaner so ala TC

    Schneller hat man wohl kaum einen passenden Hall am Start.
    Sehr cool ist die kleine CPU last und der Preis von gerade mal 5 Pfund (kein Witz):-)

    LG
    WW

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  • appsys
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    • 23. Dezember 2010 um 22:34
    • #935
    Zitat von "tobias kammerer"

    Ist sowas auch mal irgendwie mit Premamps mit Remotegain, sei es über eine PC-Anwendung, angedacht?


    Eigene günstige Preamps zu entwickeln halte ich angesichts von Geräten wie ADA8000's und den Kampfpreisen für schwierig...die Kosten würden dann eher in RME-Richtung gehen.

    Aber für das leidige Remotegain-Problem bin ich im Moment an einem einfachen Mod für den ADA8000 dran, der aber wahrscheinlich sogar für ander Preamps geeignet sein wird:Das ganze wird über MIDI angesteuert (passend zu den ADX-32B) und besteht aus ferngesteuerten Potis (Analog-Optokoppler), die man einfach parallel zu den vorhandenen Gainpotis schaltet. Für den ADA8000 vielleicht als Einbaulösung oder auch als externe Box, die gleich drei ADA8000 ansteuern kann....das ist zumindest angedacht.
    Die interne Variante könnte auch über das MIDI-Bit im ADAT-Datenstrom angesteuert werden, dann müsste man nicht mal eine Buchse in die ADA8000 einbauen. Hier muss ich allerdings noch einiges klären bezüglich Stromversorgung usw.
    Zumindest bin ich über die Feiertage beschäftigt :)

  • appsys
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    • 23. Dezember 2010 um 22:48
    • #936
    Zitat von "TomyN"

    Hi Rolf,
    ich vermute es ist eine recht 'simple' Wandlung der Adat-Signale auf Ethernet-Signale.
    Hast du ne Ahnung, ob da prinzipiell noch mehr gehen würde von der Datenrate her?
    Hintergrund ist, dass ich gerade überlegen wie ich den Motu 'Audiowire' Bus (ist von den Treibern her zweimal simplex RS422) auf Ethernet adaptieren kann. Die Datenrate wäre ca. 3*Adat.
    Meinst du, dass sowas möglich wäre?
    Tomy


    Die ADX'e verwenden auch RS485 (Profibus) - kein Ethernet. Die Limits bei RS485/RS422 sind aber "Geschindigkeit" vs. "Entfernung" - beides zusammen geht nicht (ADX pro Adernpaar knapp 13MBit bis 100 Meter, mehr ist nicht drin. Laut MOTU ist die Kabellänge bei Audiowire aber auf 15 resp. 60 Fuss (5 bzw. 20Meter) beschränkt, d.h. der Bus wird offensichtlich mit einer viel höheren Datenrate betrieben und darf deshalb nicht so lang sein. Also wirds schwierig mit der Adaption....und Ethernet ist IMHO sowieso problematisch für Audio, da paketvermittelt und latenzbehaftet.

    Gruss,
    Rolf

  • TomyN
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    • 23. Dezember 2010 um 23:35
    • #937

    Hi,

    danke für die Infos. Aus dem Bauch raus ist da ca 3* ADAT Traffic pro Richtung.
    Interessant finde ich den Entfernungssprung, der ja nur durch andere Treiber auf der Kartenseite (324 -> 424) erreicht wird.
    Ich wollte das Signal über Ethernet-übertrager jagen, und habe gehofft, das ich damit evtl. mehr Reichweite bekomme.

    Grüße

    Tomy

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  • maccaldres
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    • 25. Dezember 2010 um 20:26
    • #938

    ich bin selber schwer am überlegen ob ich mein jetziges zu kleines digipult auf ein SAC setup umstelle und habe da noch ein paar fragen:

    wie hoch ist die reelle latenz bei der verwendung von plugins wie drumagog?

    kann ich auf DSP karten (zB tc powercore) auch "fremde" freie oder lizensierte plugins nutzen?

    kennt ihr den "Art TubeOpto 8 Preamp"? hat den schonmal jemand getestet oder nutzen hier alle die günstigen vom Ohr? den würde ich evtl gerne für die "lead" kanäle (vox, gitarren etc) nutzen, wenn der aber "schlechter" oder die röhre nur alibi ist würde das ja keinen sinn machen.

    das wär es erstmal danke und frohe weihnachten noch

    Meister für Veranstaltungstechnik

    AUDIODEMON - Audioengineering & Tourservice

  • FrankGellen
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    • 25. Dezember 2010 um 20:46
    • #939

    Hallo,
    alle VST Plugins die in SAC geladen werden haben keine Latenz, bzw dürfen keine haben.
    SAC läd zwar auch Plugins mit Latenz aber über diese Funktionieren dann nicht.

    die anderen Fragen kann ich die leider nicht genau beantworten.

    Gruß
    Frank

  • Wurst Werner
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    • 25. Dezember 2010 um 21:00
    • #940

    So isset, verursacht ein Plugin Latenz, dann wird es in SAC automatisch gebypasst.
    Drumagog funktioniert daher nur in der Version4 und nur im Live-Mod. Die neue 5er Version hat im LiveMod 2 Samples Latenz und funktioniert daher nicht.
    TC Powercore und UAD funktionieren auch nur bei Latenzfreien Plugins. Will sagen: Plugins erhöhen NIE die Gesamtlatenz einens SAC Systems.

    Wenn Du eine vergleichbare Gesamtlatenz wie ein aktuelles Digitalpult haben möchtest, dann sollte man den Betrieb mit 32 Samples anstreben, dafür muss allerdings eine recht fette CPU und eine PCI Soundkarte vom RME oder Motu an den Start. In der realen Welt reicht der Betrieb mit 64 Samples in 99% aller Anwendungen allerdings aus.
    Die "Art" Teile sind wohl gut, aber recht teuer (zumindest hier in Deutschland). Vielleicht mal den Focusrite Octopre MKII Dynamic anschauen...

    LG
    WW

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