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audio über lange strecken

  • Wulfson
  • 14. November 2010 um 20:15
  • Wulfson
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    • 14. November 2010 um 20:15
    • #1

    moin
    da nun wieder mal weihnachten vor der tür steht und damit verbunden die weihnachtsmärkte, möchten diese auch beschallt werden. Leider sind solche örtlichkeiten gern etwas auseinandergezogen und dezent zu beschallen. im aktuellen fall muß eine strecke von ca. 200m überbrückt werden. funk wäre die wahl...allerdings kenne ich kein gebräuchliches, zugelassenes funksystem, das solche strecken schafft. wei würdet ihr verfahren?

    mfg
    sven

  • skyworker
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    • 14. November 2010 um 20:17
    • #2

    Kupfer.

    SKY

    Kein Applaus für Scheiße!

  • simonstpauli
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    • 14. November 2010 um 20:24
    • #3
    Zitat von "skyworker"

    Kupfer.

    SKY


    Das war auch mein erster Gedanke, "Weihnachtsmarkt" verbinde ich spontan nicht mit den täglichen Budgets für eine >50mW-Funkstrecke nebst Kurzzeitzulassung.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • Jeremy
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    • 14. November 2010 um 20:42
    • #4

    Nur um langwierige Wiederholungen zu vermeiden:

    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?f=28&t=81288 (der Thread ist quasi noch brandneu, und es steht alles drin, was Dich interessiert).

    --
    Jeremy

    Harvard'sches Gesetz für Tierversuche: "Unter sorgfältigst kontrollierten, dokumentierten und jederzeit reproduzierbaren Laborbedingungen verhalten sich Versuchstiere immer so, wie es ihnen gerade passt."

  • Jueof
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    • 15. November 2010 um 11:27
    • #5

    Hi, 200m bei sichtverbindung sollten kein problem da stellen. Zur not mit richtantennen. LG

  • tufkadib
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    • 15. November 2010 um 12:07
    • #6
    Zitat

    funk wäre die wahl...


    Weshalb?

    Zitat

    wei würdet ihr verfahren?


    Ganz entspannt Mikrofonleitung abrollen. 200m sind doch kein Problem. Für 100V-Lautsprecherkreise übrigens auch nicht.

    MfG
    DirkB

  • skyworker
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    • 15. November 2010 um 15:09
    • #7
    Zitat

    Hi, 200m bei sichtverbindung sollten kein problem da stellen.

    Aha? Liegen da konkrete Erfahrungswerte vor? Mit welchen Sendern? Welche Sendeleistung? Und: Warum eigentlich?

    Hat irgendjemand in letzter Zeit noch mal den Kollegen Nuhr gesehen? Mich würde ernsthaft interessieren, was der dazu sagt...

    SKY

    Kein Applaus für Scheiße!

  • madmax
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    • 15. November 2010 um 16:36
    • #8

    CB-Funk...

    Never stop a running System

  • simonstpauli
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    • 15. November 2010 um 16:49
    • #9
    Zitat von "skyworker"

    Aha? Liegen da konkrete Erfahrungswerte vor? Mit welchen Sendern? Welche Sendeleistung? Und: Warum eigentlich?

    Hat irgendjemand in letzter Zeit noch mal den Kollegen Nuhr gesehen? Mich würde ernsthaft interessieren, was der dazu sagt...

    SKY


    Im Zitat ist Kupfer gemeint. Damit gehen 200m ja mehr als entspannt.

    Drahtlos geht das mit knapp 1W sicherlich locker bei Sichtverbindung. Wie bereits erwähnt ist das hier vermutlich off-topic, da sowohl der Booster (täglich) als auch die Zuteilung Geld kosten.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • Wulfson
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    • 15. November 2010 um 18:51
    • #10

    moin
    danke erst mal für die rege beteiligung ;)

    kabel ist die mir unangenehmste wahl, da ich wege kreuzen muß, die von autos befahren werden. ich habe mir vorgestellt, von box zu box zu "hüpfen"-quasi das signal per funk von einer box zur nächsten zu übertragen. eure meinung?

    und ja...sender mit entsprechender leistung und tageszulassung sind schon aus dem rennen.

  • fabio hermann
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    • 15. November 2010 um 19:37
    • #11

    Gibt es geeignetet Laternen oder Bäume an denen man mit dem Kabel hoch und über die Wege/ Straßen drüber kommt?

    http://www.sound-light-bonn.net/

  • simonstpauli
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    • 15. November 2010 um 19:48
    • #12
    Zitat von "Wulfson"

    moin
    danke erst mal für die rege beteiligung ;)

    kabel ist die mir unangenehmste wahl, da ich wege kreuzen muß, die von autos befahren werden. ich habe mir vorgestellt, von box zu box zu "hüpfen"-quasi das signal per funk von einer box zur nächsten zu übertragen. eure meinung?

    und ja...sender mit entsprechender leistung und tageszulassung sind schon aus dem rennen.


    Das "Hüpfen" wäre möglich (immer so 50 Meter?), ist aber ab der 2. Box dann doch mit Qualitätsverlust verbunden, es würde ja immer wieder kompandiert werden. Ausserdem fällt die ganze Kette aus, wenn die erste Strecke (aus welchen Gründen auch immer) ein Problem hat.

    Beschreib doch mal bitte die örtliche Situation genauer, am Besten mit einer Skizze. Und die gewünschte Qualität an den Endpunkten ist auch interessant (Frequenzgang, Dynamik).

    Ich experimentiere gerade mit 2.4GHz-Funk, habe jetzt eine kleine Auswahl an Richtantennen am Wickel (18dB Passiv-Gain und kurze RG213-Kabel, da sollte was gehen). 200m am Stück ist damit allerdings extrem ambitioniert, weil ich keine stationären Sender habe sondern nur Taschensender mit eingebauten Antennen.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • Volker Holtmeyer
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    • 15. November 2010 um 19:55
    • #13
    Zitat von "Wulfson"

    ich habe mir vorgestellt, von box zu box zu "hüpfen"-quasi das signal per funk von einer box zur nächsten zu übertragen.

    Wieso das? Die können doch alle dasselbe Signal empfangen.

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • Tobias Zw.
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    • 15. November 2010 um 19:59
    • #14

    Ich glaube, der Threadstarter meint einen Relais-Betrieb...

    Wenn's schon Funk sein müsste, dann vorne wie hinten gerichtete Antennen, dann halte ich 200m freie Sichtlinie für bedingt schaffbar.

    Aber Kabel ist echt deutlich eleganter.

    Mal für eine deutlich längere Strecke gemacht: Mit einem alten Posttrafo auf eine verdrillte Zweidrahtleitung, dann ca. 500m durch einen Bach und über Felder und Wiesen, und am anderen Ende wieder mit einem ebensolchen Posttrafo zurück auf symmetrisch Line - ging einwandfrei bei vertretbarer Dynamik und Frequenzgang.

    MfG Tobias Zw.

    Äch bän wäder do.

    http://www.tobiaszweckerl.de

  • simonstpauli
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    • 15. November 2010 um 20:04
    • #15
    Zitat von "Tobias Zw."

    Ich glaube, der Threadstarter meint einen Relais-Betrieb...

    Wenn's schon Funk sein müsste, dann vorne wie hinten gerichtete Antennen, dann halte ich 200m freie Sichtlinie für bedingt schaffbar.

    Aber Kabel ist echt deutlich eleganter.

    Mal für eine deutlich längere Strecke gemacht: Mit einem alten Posttrafo auf eine verdrillte Zweidrahtleitung, dann ca. 500m durch einen Bach und über Felder und Wiesen, und am anderen Ende wieder mit einem ebensolchen Posttrafo zurück auf symmetrisch Line - ging einwandfrei bei vertretbarer Dynamik und Frequenzgang.

    MfG Tobias Zw.


    Relais-Betrieb finde ich eine spannende Idee, das wäre in Puncto Frequenzgang und Dynamik mit 2.4GHz digital auch locker machbar. Pro Hopser kommen halt 4ms Latenz hinzu, das sollte an sich kein Problem sein.

    500m per Kabel geht ja auch entspannt mit NF von Rolle, alles schon gemacht, ohne Steckverbindungen (die immer so schlimm Pegel klauen und Fehlerquellen sind). An einen Post-Trafo hatte ich noch gar nicht gedacht...

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • ewok
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    • 15. November 2010 um 20:35
    • #16

    Kurze Frage am Rande: Was genau meint ihr mit Posttrafo?
    Ich kenne zwar viel antikes Telefonzeugs, da mein Vater ganz früher mal bei dem Verein gearbeitet hat, aber ich steh grad auf dem Schlauch, wo da besagter Trafo im Spiel war...

    Tom

    http://www.partyontour.de

  • Tobias Zw.
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    • 15. November 2010 um 21:02
    • #17

    Das ist aus der guten alten Zeit (c), als die Funkhäuser noch sendefähigen Ton zum Funkhaus und zurück über verdrillte Zweidrahtleitungen der Post geschickt haben; wenn ich mich Recht entsinne, war das leistungsangepasst (?), bei einem Pegel von +15 dBm. Habe meinen Dickreiter gerade nicht zur Hand, wer korrigiert mich, falls ich gerade total daneben liege?

    Die Trafos dienten jedenfalls der Entkopplung und Anpassung der Tonstudiotechnik (mit einem Bezugspegel von + 4 dBu) an die Leitungen der Post.

    MfG Tobias Zw.

    Äch bän wäder do.

    http://www.tobiaszweckerl.de

  • Tobias
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    • 15. November 2010 um 23:18
    • #18

    uff, ist das lange her.... aus dem bauch heraus hätte ich auf +15dbu getippt, da war auf jeden Fall ordentlich Suppe auf der Leitung, mit der man so einiges wegdrücken konnte.
    Zusammen mit den Posttrafos kann man sogar n normalen Amp nehmen, um die 2drahtleitung zu treiben.

    Im Sommer habe ich noch 650m XLR und RG59 quer durch die Stadt gezogen (jeweils 100m Stücke), überhaupt kein problem. Das schwierigste war der Papierkram mit
    - Ordnungsamt
    - Grünflächenamt
    - untere Denkmalbehörde
    - Strassenmeisterei
    - Bauamt
    und noch 2 oder 3 Stellen.

    Sind über Bäume, Strassenlaternen, Vordächer etc. gegangen. Letztendlich wars nur wichtig, eine Durchfahrtshöhe von 4,50m einzuhalten, bei Bäumen zu polstern und beim abknippsen der Kabelbinder keinen Lack zu beschädigen...

    Womit ich nicht unbedingt gerechnet hätte, waren die ca. 300ms Delay auf der Videoleitung...

    Die Wahrscheinlichkeit des Geschehens steht im umgekehrten Verhältnis zum Wunsch. (Murphy)

  • tobias kammerer
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    • 16. November 2010 um 08:28
    • #19

    Trotzdem nochmal Kabel:

    Wenn man das mit 100 Volt macht, ist der Aufwand echt gering, die zugehörigen Kabel so billig, daß das doch Wurst ist, wenn man danach ein paar Meter wegwerfen muß. Echte Überfahrstellen könnte man ja mit wenigen Metern Kabelbrücken machen. Mit einem richtig dicken 100 Volt Trafo kann man das ganze leicht mit einem einzigen Kanal treiben und somit mit echt wenig Aufwand.

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • tufkaklto
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    • 16. November 2010 um 08:48
    • #20

    Immer vorausgesetzt, man hat die 100 V Trafos.

    Denn wenn man die nicht hat, wird der Aufwand dafür wieder hoch.....

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