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Behringer DDX32 Nachfolger angekündigt

  • noerdli
  • 18. November 2010 um 09:56
  • Geschlossen
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    • 24. Januar 2011 um 10:15
    • #101
    Zitat von "wora"

    was gibt es denn an MADI auszusetzen?

    Natürlich nichts. Es ging aber eigentlich ums Behringer Pult und ich war halt schon erstaunt was fuer Technik heute zu welchem Kurs zur Verfügung steht. Und wo das wohl noch hinführt?
    Bald werden sich solche Produkte nur noch durch die Zuverlässigkeit und Verarbeitung von Ihren teuereren Counterparts unterscheiden. Oder anders ausgedrückt, wer ein Pult mit AES 50 bauen kann, kann auch eins bauen das gut klingt!
    Ob sie das denn dann machen bleibt abzuwarten. Aber man kann glaube ich schon sagen das es spannend wird.

    Practice, Practice, Practice

  • Jens Droessler
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    • 24. Januar 2011 um 13:13
    • #102
    Zitat von "klauston"

    Es wird immer wer was zum Aussetzen haben, anstatt mal Vorteile betrachten zu wollen.

    Hier im Forum findet man dafür genug Beispiele


    Ein Forum ist auch nicht geadcht, um alles zu lobpreisen, sondern um zu diskutieren. Wenn alle einer Meinung wären, gäbe es keinen Bedarf für ein Forum.

  • tufkaklto
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    • 24. Januar 2011 um 15:00
    • #103

    So hatte ich das nicht gemeint, es ist nur eine eigenartige Angewohnheit, immer alles erst mal schlecht zu reden.

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

    Ganz großer Fan des " Themen als gelesen markieren " Buttons

  • david kammerer
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    • 24. Januar 2011 um 16:09
    • #104

    Hallo Klaus,

    das ist aber nicht nur hier im Forum so, sondern meiner Meinung nach ein allgemeines "Problem" dieser Branche. Oft wird bei etwas neuem geschaut, was es nicht so gut kann, wie herkömmliches, statt sich über neue Features und Einsatzmöglichkeiten, bzw. "was es besser" kann, zu freuen. Ich denke da z.B. an die leidigen Diskussionen bei LED Scheinwerfern, daß sie kein "gescheites Weiß" können. Wenn ich "echtes weißes Kunstlicht" benötige, nehem ich halt weiterhin Glühlampen...Und meißtens wird es dann auch noch mit etwas viel teurerem / höherklassigem verglichen. Auch wurde bei den ersten Behringern Ultracurvers immer bemängelt, daß ein Klark viel besser klingt, obwohl sie in der Preisklasse der weitverbreiteten Yamaha Q2031B lagen. Die Vorteile einer Speicherbarkeit, Limiter, PEQ wurden gerne "vernachlässig".
    Ist aber zugegebenermaßen OT.

    Viele Grüße

    David Kammerer

  • Jeremy
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    • 24. Januar 2011 um 16:59
    • #105

    Das sehe ich genauso. Seien wir uns doch mal ehrlich: Das, was ein Großteil der Mischer aus den vermeintlich (und wohl auch tatsächlich) hochwertigeren Pulten herauszuholen imstande ist, wird das X32 allemal können. Ich rechne fest damit, dass der Qualitätsunterschied vom "Budget-Pult" zum "Amts-Pult" um Größenordnungen geringer sein wird als der vom "Budget-Mischer" zum "Amts-Mischer". Und wenn jetzt auch noch das Bedienkonzept einigermassen schlüssig ist, dann bekommt man für um die 2 k€ einen Frontplatz, mit dem man durchaus arbeiten kann. Und wenn man's damit nicht kann, dann wage ich mal zu behaupten, dass man es mit der nächsthöheren Liga an Pulten auch nicht kann.

    Ich rechne natürlich auch nicht damit, dass das X32 demnachst zum Stammgast an den Festival-Frontplätzen wird. Aber überall dort, wo zur Ausstattung nur ein sehr begrenztes Budget zur Verfügung steht, bekommt man damit halt viel Pult fürs Geld. Uli B. hat schon lange kapiert, dass man mit nichts so viel Geld verdienen kann wie mit der Versorgung des niedrig budgetierten Marktes. Und so richtig tief in die Scheiße hat er damit eigentlich noch nie gefasst, jedenfalls könnte ich mich nicht dran erinnern.

    --
    Jeremy

    Harvard'sches Gesetz für Tierversuche: "Unter sorgfältigst kontrollierten, dokumentierten und jederzeit reproduzierbaren Laborbedingungen verhalten sich Versuchstiere immer so, wie es ihnen gerade passt."

  • Jens Droessler
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    • 24. Januar 2011 um 19:00
    • #106

    Wirtschaftlich hat der Ulli sicher schon lange nicht mehr ins Klo gegriffen. Technisch natürlich schon, allerdings eher bei den Analoggeräten. Die digitalen haben an und für sich immer getan, was sie sollten, mal ab von einigen Problemen, die allerdings aus der Analogwelt stammen, wie das Knistern bei UltraDrives. Das DDX3216 war gut zu bedienen, zudem kenne ich kaum Ausfälle. Wenn das X32 in dessen Fußstapfen tritt, was die Zuverlässigkeit betrifft, sehe ich da keine Probleme.

    Wenn Behringer es nun vollkommen und endgültig Ernst meint, sollte auch ein Nachfolger fürs UltraDrive kommen, gleich mit AES50-Eingängen, und zwar so viele, wie es auch analoge Ausgänge haben wird. Eine größere Serie von Amps mit DSP sollte dann auch das Protokoll unterstützen, und in beiden Fällen sollten die Steuer- und Überwachungsdaten zurückgetunnelt werden. Ich denke, damit würde man der Konkurrenz ganz schön einheizen. Ja, ganz sicher wird Rammstein nicht mit Behringer-Pult touren, aber die Techniker werden fragen, warum ihre Pulte das nicht in dem Maße integriert haben bzw. warum man für eine Schnittstellenkarte mit derlei Funktionen für ihr Lieblingspult allein schon so viel zahlen muss wie für das ganze Behringerpult. Aber das sind natürlich nur Spinnereien...

    Ansonsten bin ich jederzeit bereit, neuen Dingen eine Chance zu geben. Allerdings behaupte ich weiterhin, nicht die Suppe probieren zu müssen, um zu erkennen, dass sie versalzen ist. Wenn ich den Koch beobachte, wie er ein Kilo Salz an den 5l-Topf macht, ist probieren unnötig. So hätte ich die Presonus-Pulte nicht probieren brauchen, um zu wissen, dass mir die Motorfader fehlen. Und so brauche ich auch kein Top von 45cm Breite und 65cm Höhe zu hören, um zu wissen, dass aus einem pro Seite nach 10m kaum mehr Lowmids kommen. Um es auf den Punkt zu bringen: Erfahrungen macht man, damit man auf Kommendes vorbereitet ist. Warum sollte man sie also ignorieren, wenn man bei neuen Produkten Parallelen entdeckt (sowohl positiv als auch negativ)?

  • wora
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    • 24. Januar 2011 um 23:30
    • #107

    ich sehe das ähnlich.
    im laufe der zeit bekommt man ein gefühl dafür, was wirklich eine bahnbrechende neuerung sein könnte - und was nicht.
    dieses pult wird mit sicherheit eine sein - und zwar vor allem in einer hinsicht: im preis!

    wie schon mehrfach angedeutet wurde, bekommt man da sehr wahrscheinlich viel funktion für sehr wenig geld.
    das hat sowohl vor- als auch nachteile:
    - zum einen hat man dann möglicherweise auch für extrem budgetschwache (auf deutsch: schlecht bezahlte) veranstaltungen eine werkzeug, mit dem man sinnvoll arbeiten kann.
    - zum anderen ermöglicht gerade dieses pult vielen anfängern den einstieg in die ohnehin schon völlig kaputte beschallungswelt... es wird also noch mehr konkurrenz geben, welche die preise drückt.

    so langsam muss man sich dann wirklich mal die frage stellen, wie lange man mit diesem beruf überhaupt noch leben kann.

    mal abgesehen von meiner schwarzmalerei bin ich dennoch auf einen ersten test dieses pultes gespannt.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • marcoboy
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    • 27. Januar 2011 um 20:09
    • #108

    Jungs ihr könnte jetzt mit der Nase drauf gucken :) http://www.behringer.com/DE/Products/X32.aspx Man kann die Fotos schön groß aufmachen :)

  • Schrumpeln
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    • 27. Januar 2011 um 20:23
    • #109

    Lusig in den Renderings ist,dass die Controlroom-Outs als weibliche XLR ausgeführt sind.
    Und die Main-Outs werden über die die normalen 16 Outputs realisiert.

  • marcoboy
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    • 27. Januar 2011 um 21:45
    • #110

    noch nachdenklicher stimmt mich die Zeichnung des Live Setups Offenbar scheint es nur eine 16/8 AES Stagebox zu geben. Man benötigt also zwei bzw. 3 um alle 48 Kanäle zu nutzen. Ich vermute mal das die Kanäle an der Konsole dann nicht benutzbar sind.

    Das Gegenstück ist auch nicht mal teuer http://www.lynxstudio.com/product_detail.asp?i=16 der Satz sorgt für das Funktionieren "The rear panel also sports two AES50* ports, each with Klark Teknik’s rock-solid SuperMAC 48-channel I/O networking capability (for addressing a total of 96 inputs and outputs)"

    Wenn die Karte mit niedriger Latenz in im Datenblatt steht (16k)SAC Funktioniert wäre das nicht schlecht. Die Adat Erweiterung für $249.00 fast geschenkt.

  • Jens Droessler
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    • 27. Januar 2011 um 23:54
    • #111

    Dass es 16/8er Stageboxen sind, war ja bereits klar. Für den Anwendungskreis ist das auch die richtige Wahl.

    Und ja, die internen PreAmps werden mit Sicherheit abgeschaltet. Es gibt ja nur 16 Kanalfader und zwei Ebenen für Inputs, also 32 bedienbare Inputkanäle.

  • e-on
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    • 28. Januar 2011 um 03:10
    • #112
    Zitat von "Schrumpeln"

    Und die Main-Outs werden über die die normalen 16 Outputs realisiert.


    das ist auch richtig so, da die 16 Busse/Outs frei belegbar sind.

    :?:

  • Schrumpeln
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    • 28. Januar 2011 um 07:10
    • #113
    Zitat von "e-on"


    das ist auch richtig so, da die 16 Busse/Outs frei belegbar sind.

    Achso, ich hatte das anders gelesen, ich dachte die 16 Busse plus ein fixer LCR Bus.

    Zitat von "behringer Webseite"

    Main LCR plus 16 Mix Busses, with Insert, 6-Band parametric EQ and dynamics processing, that can be configured as subgroups too

  • markus f.
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    • 28. Januar 2011 um 07:36
    • #114

    Man muss es wohl so sagen: 16 Busse + LCR frei routbar auf 16 physikalische Outputs. Also eigentlich wie bei M7&Co.

  • 4Art
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    • 28. Januar 2011 um 08:44
    • #115

    Schon ziemlich ILive-Mässig das ganze... Also quasi ein kleines ILive, gebaut von Behringer mit Technik von Midas. Sind wir mal gespannt.

  • Kracky
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    • 28. Januar 2011 um 16:24
    • #116

    Das System mit zwei 16/8 Boxen auf A/B Ausgang ist ja identisch mit dem der Roland Pulte, ich muss sagen ich finde es nicht mal schlecht weil sich so ein sauberer Bühnenaufbau links/rechts evtl. sogar mit kleinem Hilfscore erstellen lässt. Also wenn man sich das so abguckt ist es für mich irgendwie ein Hybrid zwischen allem kleinen was es auf dem Markt gibt mit etwas eigenem abgerundet um es günstig zu halten.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
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    78598 Königsheim

  • Jens Droessler
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    • 28. Januar 2011 um 17:29
    • #117

    Am Pult sind nur 16 Outputs, ja, aber an den Stageboxen gibts ja dann auch welche. Die Frage ist, ob das Pult mehr als 16 physikalische Outputs gleichzeitig handlen kann. Dennoch braucht man ja eh nicht alle Busse als Output, z.B. als Subgruppen definierte braucht man selten nochmal extern.

  • Kracky
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    • 28. Januar 2011 um 21:17
    • #118

    Wie witzig, das MHK hat das gute Stück um nicht ganz 4000.- Euro schon kurzfristig lieferbar, sehr interessant!

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
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  • marcoboy
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    • 28. Januar 2011 um 22:42
    • #119

    Es stehen Gerüchte im Netz das die Box 16/8 $700 kosten soll. Mal ehrlich dafür kann man doch keine Remotefähigen klingenden AD Wandler bauen? Ich schätze mal das soll als Kampfansage nur in Verbindung mit dem Pult laufen. Man wird wohl eine andere Box mit AES50 am X32 anschließen können aber andersherum kann ich mir kaum verstellen das Interesse besteht das die Behringer Box auch woanders läuft. Es ist ja ein einfaches etwas am Protokoll zu ändern oder etwas mitzusenden.

    Was ich mir Vorstellen könnte das die Box nicht Remotefähig ist sondern Gainpotis besitzt.

    hier das Midas des kleinen Mannes http://www.youtube.com/user/behringer…/17/MytVzF4B4E0

    Lacht mich nicht aus aber wenn das Pult halbwegs funktioniert gönne ich mir den Spaß :D

  • Jens Droessler
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    • 28. Januar 2011 um 23:47
    • #120

    Das sind keine Gerüchte, das sind Angaben aus einem der Interviews. Warum soll man mit dem Geld sowas nicht bauen können? AES50 ist lizenzfrei und günstig umzusetzen, einen AD per Netzwerk fernsteuerbar zu machen ist auch kein teures Kunststück und der Klang des alten ADA8000 hat den meisten Leuten ausgereicht. Gainpotis an der Kiste würden das Konzept ad absurdum führen.

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