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Pappe noch zu retten?

  • illuminator
  • 1. Juni 2011 um 09:14
  • illuminator
    Beiträge
    128
    • 1. Juni 2011 um 09:14
    • #1

    Guten Morgen,

    beim Testen meiner Tops fielen mir zwei Treiber unangenehm auf.

    Frontschaum runtergerissen und so sahen die Kandidaten aus:
    [/img]


    Die Frage ist nun, ist es hierbei möglich mit Leim, Seidenpapier und viel Handarbeit den Treiber wieder zu flicken?
    Es handelt sich um einen JBL 2204.

    Grüße

  • tufkamar
    Gast
    • 1. Juni 2011 um 09:36
    • #2

    _möglich_ ist es sicher - wie lange es hält würde ich aber nicht beschwören wollen. Vor allem garantiert dir sicher keiner, daß der Rest der Pappe nicht in 5 Minuten das gleiche macht...

    mit einem Recone-Set fährst Du da sicher besser...

  • pattif
    Beiträge
    40
    • 1. Juni 2011 um 09:37
    • #3

    einen Notlösung ist damit evtl möglich, die saubere Lösung heist allerdings Reconen...

  • skyworker
    Profi
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    • 1. Juni 2011 um 09:38
    • #4

    Morgen nach Kerken - an anderen Orten werden durchgebrannte Schwingspulen mit Heizkörperlack repariert...

    Sicher kann man da was retten - aber ob es zielführend ist? So lange du die Tops bei dir im Partykeller einsetzt ists egal, aber davon geh ich in diesem Forum ehr nicht aus. Das Problem bei der Siedenpapierorgie ist halt die Verlässlichkeit, final versterben wird der Treiber sicher irgendwann beim Kunden und der findet das nur im arg begrenzten Umfang spaßig. Ich möchte mich darauf nicht verlassen. Ein ordentliches Reconset dürfte um 100 Euro zu bekommen sein, ich würde da nicht basteln wollen.

    SKY

    Kein Applaus für Scheiße!

  • illuminator
    Beiträge
    128
    • 1. Juni 2011 um 10:03
    • #5

    Nochmal Morgen zusammen,

    richtig ist: Partykeller haben die Tops noch nie gesehen.

    Zum Thema Reconen: Laut Audio Pro liegt ein Recone-Kit bei ca. 250 Schleifen :shock:

    Gehen wir mal davon aus, dass von acht vorhandenen Treibern alle irgendwann diesen Riss bekommen werden, würde mich der ganze Spass schon 2000 Euronen kosten. Plus Arbeitsaufwand. Ne Stange Geld also.

    Alternativ könnte ich alle Pappen gegen was neues, zeitgemäßes tauschen.
    Aber gegen was? Und wirklich günstiger wird das auch nicht.

    PS: Kappa pro fällt durch, habs schon getestet :D

  • tufkamar
    Gast
    • 1. Juni 2011 um 10:13
    • #6

    sicher, daß das nicht der Preis für den kompletten Speaker ist? Lt. Google sollte ein Reconeset so um die 60$ - also ca. 40€ zu bekommen sein...

  • skyworker
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    • 1. Juni 2011 um 11:06
    • #7

    Ich denke, es gibt auch für diesen Treiber 3rd Party Parts, genau wie für die alten 2-Zoll Treiber von JBL. Bei Audio Pro kostet eine Schwingspule dafür weit über 200 Euro, beim Alternativanbieter bekommt man ein baugleiches und gleichklingendes Derivat für unter 50 Euro. Verschiedene High-End Fredel schwören sogar, diese würden besser klingen.

    Ganz ehrlich: 250 Euro in ein Reconset zu versenken, um einen in die Jahre gekommenen Treiber zu verarzten, ist schlicht realitätsfern.

    SKY

    Kein Applaus für Scheiße!

  • illuminator
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    128
    • 1. Juni 2011 um 11:18
    • #8

    @ marce: Den Speaker gibt es seit Jahren nicht mehr. Laut dem grossen T. lag der Preis bei 249 € (gibts aber da nicht mehr) und laut Audio Pro 247 € und das nur für die Pappe.

    @ sky: Der Meinung bin ich auch. Wirtschaftlich wäre das ein Schuss ins Knie.

    Hat jemand denn einen heißen Tip für mich? Wo kann ich die günstige Lösung finden?

    Grüße

  • skyworker
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    • 1. Juni 2011 um 11:47
    • #9

    Google?

    Kein Applaus für Scheiße!

  • DJ-JAJA
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    4.137
    • 1. Juni 2011 um 12:37
    • #10

    http://reconekits.com/jbl2204reconekit.aspx

    Frauen denken analog; Männer digital!
    (Loriot)
    _____________________________________
    http://www.youtube.com/watch?v=uVMcMW2Jovs
    OHNE BÜROKRATENABBAU -
    KEIN BÜROKRATIEABBAU!!!

  • mycrobit
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    • 1. Juni 2011 um 12:47
    • #11

    Ich habe vor vielen Jahren mal einen Sprecher geklebt. Dieser hatte so ca. 25W und hat noch lange seinen Dienst mit voller Last getan. Bei ihm war ein Riss im Bereich der Sicke von ca. 1/3 des Umfangs. Dabei verwendete ich einen Kleber auf Basis von Gummilösung, also er wurde nie richtig hart. Wichtig ist nur, dass die Schwingspule noch frei schwingt. Dabei verändern sich aber auch die Parameter da die Membran an Gewicht zugelegt hat.
    Was neues ist immer besser, aber bei einem Specher einen Test machen lohnt sich schon.

    mycrobit

  • illuminator
    Beiträge
    128
    • 1. Juni 2011 um 12:51
    • #12

    Danke für die schnellen Antworten.

    Mein Vorgehen gestaltet sich wie folgt:

    Gleich die Pappen mal kleben, und am Samstag im Lager testen.
    Bei reconekits.com bin ich in der Zwischenzeit auch fündig geworden, aber danke für den Link.

    Sollte das Kleben nicht zu meiner Zufriedenheit sein werde ich die neuen Pappen bestellen.

    Danke für eure Meinungen.

  • philipp c.
    Verifiziert
    Beiträge
    124
    • 7. Juli 2011 um 12:06
    • #13

    So etwas habe ich mal bei einem B&C 18er gemacht. Beide Seiten mit 500er Schmirgel angerauht, dass es faserig wurde. 1x2cm große Filterpapierstücke in Ponal Express(!) getaucht und Schicht für Schicht aufgebaut. Hat inkl. Vorarbeit und aufräumen ca. eine Stunde gedauert und lebte so noch einige Jahre weiter, bis es durch die ständigen Bier- und Wasserspritzer den Dustcap aus der Box befördert hat und letztendlich die Schwingspule durchgebrannt ist.
    Zu den klanglichen Eigenschaften: Ein Unterschied war nicht zu hören, messtechnisch war das Teil nach der Reparatur vielleicht außerhalb der Serienstreuung...
    Optisch hat man im Eingebauten Zustand durch den transparenten Holzleim nichts erkennen können.

    Ich kann mir aber vorstellen, dass eine leichte Hoch-/Mitteltonpappe vielleicht auch hörbar beeinflusst werden kann, also würde ich mal behaupten, hier hilft weniger mehr.

  • illuminator
    Beiträge
    128
    • 7. Juli 2011 um 12:58
    • #14

    Ich hab die Pappen beidseitig mit einer Lösung aus Wasser und Ponal Express beidseitig eingepinselt und einweichen lassen.
    Von beiden Seiten kamen dann einlagig Teebeutel von ca. 3 cm Breite auf den Riss und wurden dann nochmal eingepinselt.

    Klanglich hab ich keine Veränderung feststellen können.
    Im Lager hab ich sie dann mal ca. 4 Stunden nah am Limit fullrange laufen lassen (Tür zu und weit weit weg zum Kaffee trinken).

    Bis jetzt hälts...

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