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Umgang mit nicht gerechtfertigten Polizei Einsätzen?

  • Kracky
  • 17. Oktober 2011 um 19:40
  • Kracky
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    • 26. Oktober 2011 um 11:54
    • #81
    Zitat von "klauston"

    Dark:
    Wenn das einer mal ordentlich durchzieht und das Ordnungsamt/Die Polizei einen auf den Deckel bekommt, dann werden die auch vorsichtiger und fragen zumindest in der Zentrale/Bei vorgesetzter Dienststelle nach, weil das auch denen im nachhinein durchaus internen Ärger verursacht.

    Kracky:
    Solange einfach nur Negativbeispiele gebracht werden wie von madmax, die meinen ein Recht auf Lärmerregung zu haben, sollte man auch darauf antworten.
    Diese Extrembeispiele werden anscheinend nur zu gerne gebracht, um gegen "Zugezogene" und sonstige "Spielverderber" zu wettern

    Da hast du natürlich Recht, aber wie gesagt der eigentliche Sinn und Hintergrund des Themas ist es eben nicht. Mir geht es da eher wie das von Dark beschrieben wurde und genau das war mein Ansinnen hier zu fragen wie ich in dem Fall ab besten vor gehe. Zum Bürgermeister (Ordnungsamtsleiter) rennen und sich beschweren hatten wir schon, das ist ne Luftnummer und die Polizeibeamten werden vermehrt unverschämter weil sie eben keinen auf den Deckel bekommen da sich keiner im Nachhinein dagegen wehrt bzw. es irgendwie auch gar keine Möglichkeit gibt sich bei einer zu Unrecht Handlung zu wehren. Beschwerde an die Dienststelle kannst da auch vergessen, das interessiert keinen und wird stillschweigend unter den Tisch fallen gelassen. Genau darum geht es hier schon seit Anfang an, welche möglichen Anlaufstellen gibt es noch, wie kann ich es erreichen das eine Beschwerde auch entsprechend ankommt?
    Vielleicht war es mein Fehler dem ganzen Beispiele hinzu zu fügen, aber ich dachte dann wird es etwas deutlicher, aber anscheinend wurde das nur sofort als Negativ falsch aufgefasst.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

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  • test
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    • 26. Oktober 2011 um 11:58
    • #82

    das wird so bleiben, bis dann da mal wer den schadenersatz einfordert. dann wird es auch da ein umdenken geben !!

    http://www.crystal-hannover.de
    Beschallung, Beleuchtung, LED technik
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  • Kracky
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    • 26. Oktober 2011 um 12:36
    • #83
    Zitat von "test"

    das wird so bleiben, bis dann da mal wer den schadenersatz einfordert. dann wird es auch da ein umdenken geben !!

    Du meinst also man sollte einen wirklich absolut eindeutigen Unrechtsfall abwarten und dann im Zivilrecht den Schadensersatz einklagen, das wäre die einzige Möglichkeit die Beamten zum umdenken oder besser mitdenken zu bewegen?

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

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  • tufkaklto
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    • 26. Oktober 2011 um 12:44
    • #84

    Ich denke auch, denn da wird eine vorgesetzte Behörde aktiv, nämlich die, die zahlen muß.

    Und die macht Stress nach unten.

    bei uns in Österreich ist das die Finanzprokuratur.
    Wer geld einfordert, wendet sich an diese.
    Und die wiederum geben im fall eines ungerechtfertigten Einsatzes richtig Gas.

    Da heißt es bei uns, die Finanzprokuratur verhindert Karrieren, wenn jemand Mist baut und da Haftungen aufkommen.
    Vor so etwas haben die Beamten mehr Angst als vor unmittelbaren Vorgesetzten.
    Da muß das gar nicht bis zu Ende gehen und durchgezogen werden.

    Und so eine Stelle gibt es bei Euch sicher auch, wenn auch mit anderem Namen.

    Ich hatte heuer übrigends einen Fall, wo ich der Behörde mit Schadenersatz gedroht habe, über einen Anwalt, falls ihnen Fehlentscheidung vorgeworfen wird.
    Ich war bis zum Verwaltungsgerichtshof damit.
    Und diese Behörde hat auf die Drohung definitiv schnell reagiert.
    War zwar keine Veranstaltung, aber ähnlicher Effekt.
    Davor haben die Angst, denn da müßen sie sich rechtfertigen

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    • 26. Oktober 2011 um 15:33
    • #85

    Eigentlich brauche ich hier nichts schreiben, da schon Kracky zu 100% meine Meinung hier vertritt. Ich finde es aber lustig, wieviele "Profis", Altkluge, Schwarzweiss-Seher und Schlaumeier wieder um die Ecke kommen und scheinbar

    - ausschließlich Highend-VA / fett Budget-VA / Kultur-VA / für Senioren / in der Großstadt betreuen
    - niemals jung gewesen sind
    - niemals Alkohol trinken
    - niemals feiern
    - immer um 22 Uhr im Bett liegen
    - nie zu laut machen
    - alle Polizisten der Welt in der Buddylist stehen haben
    - noch nie selbst eine Veranstaltung organisiert haben / die Kosten kennen / wieviel Umsatz willkürliches Handeln kosten kann
    - noch nie willkürlich von der Polizei/Ordnungsamt behandelt worden sind / Bußgeld wegen nichts bezahlen mussten
    - keine Ahnung haben wie es auf dem platten Land läuft

    usw.

    Das kann ja noch lustig werden in Deutschland mit der langsam aber sicher überalternden Zeigefinger-Wohlstandsgesellschaft. Vergesst aber bitte nicht, dass ohne Veranstaltungen die Brötchen für uns PAler alle knapp werden. Und Fakt ist nun mal, dass nicht jede Veranstaltung wie eine Kinderdisco um 15 Uhr anfangen und um 22 Uhr beendet werden kann.

    Und nein, es geht nicht darum mitten in den Großstädter Wohngebieten jedes Wochenende Sauf-Events bis 5 Uhr durchzukriegen. Es geht um die Vermeidung von willkürlichem (um das Wort faul nicht zu verwenden) Handeln der Ordnungshüter, hin zu verantwortungsvollem und umsichtigen Handeln. Dazu gehört auch ein entsprechender Umgang mit egomanen Wutbürgern bzw. fängt vielleicht da das Problem sogar schon an...


    falcocgn: Hier geht es doch aber gar nicht um Dauerlärm von der Kneipe neben an. Auf dem Land sprich Krackys eigentliches Problem gibt es wenn´s hochkommt 3x im Jahr ne größere/lautere Veranstaltung und wer seinen Mitmenschen ein bissl was gönnt, kauft sich da dann ne Flasche Rotwein und ein paar Ohropax.

    @Klauston: Polizei/Ordnungsamt verklagen? Das mag in der anonymen Großstadt Sinn machen. Ich hatte mal nach einer Leserbrief-Beschwerde ein fettes Bußgeld kassiert. O-Ton Ordnungsamtleiter: "Sie sind selbst schuld, nach dem frechen Leserbrief...". Wie sich die Polizei im nächsten Jahr bei der gleichen VA dann verhalten hat, will ich gar nicht von anfangen.

    ________________________________

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  • tufkaklto
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    • 26. Oktober 2011 um 15:47
    • #86
    Zitat von "blancblue"

    Eigentlich brauche ich hier nichts schreiben, da schon Kracky zu 100% meine Meinung hier vertritt. Ich finde es aber lustig, wieviele "Profis", Altkluge, Schwarzweiss-Seher und Schlaumeier wieder um die Ecke kommen und scheinbar

    - ausschließlich Highend-VA / fett Budget-VA / Kultur-VA / für Senioren / in der Großstadt betreuen
    - niemals jung gewesen sind
    - niemals Alkohol trinken
    - niemals feiern
    - immer um 22 Uhr im Bett liegen
    - nie zu laut machen
    - alle Polizisten der Welt in der Buddylist stehen haben
    - noch nie selbst eine Veranstaltung organisiert haben / die Kosten kennen / wieviel Umsatz willkürliches Handeln kosten kann
    - noch nie willkürlich von der Polizei/Ordnungsamt behandelt worden sind / Bußgeld wegen nichts bezahlen mussten
    - keine Ahnung haben wie es auf dem platten Land läuft

    usw.

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    Finde ich schon eine etwas freche Aussage.
    Das hat so niemand behauptet und wird von Dir so unterstellt.

    ich kenne fette Location in Wien mit amtlichen Veranstaltungen, nämlich als Beispiel der Rathausplatz.
    Da passieren zwischen 100 und 150 Veranstaltungen im Jahr, und die Leute haben es einfach verständlicherweise sowas von Satt, dort bei dem Lärm zu leben, das inzwischen ein Limit von 85dB und 22 Uhr gilt.
    Es gibt nur 2 oder 3 Veranstaltungen im Jahr, die etwas länger dürfen, der Live Ball und die Festwochen Eröffnung.
    Und ganz ehrlich, ich verstehe die Leute dort, das hat nichts damit zu tun, ob ich jung bin oder nicht.

    Ich hatte davor auch in einem kleinen Ort in der Nähe von Wien gewohnt, ca 500 Einwohner.
    Und im August war 3 Tage Feuerwehrfest.
    Vorgeschrieben war , das am Sonntag um 20 Uhr aus ist.
    Nur Sonntags haben dann die Feuerwerker privat gefeiert, mit mehr Lärm als am Samstag und am Freitag, Vollgas bis 4 in der Früh.
    Großartige Rücksicht auf alle jene, die um 5 Uhr wieder aufstehen müßen und Arbeiten?
    man hat es denen 3 Jahre lang immer freundlich erklärt, das Sie am Sonntag nicht vollgas Musik bis 4 Uhr machen müßen und herumschreien, nichts geholfen. Und da ging kein Umsatz mehr, die haben nur die REste intern vernichtet.
    Da darf man sich nicht wundern, wenn Anwohner die Polizei rufen.
    Fazit, Beschwerde bei der Bezirksbehörde und im nächsten Jahr wird mehr kontrolliert.
    SO dreht man Veranstaltungen ab, indem man nämlich gar keine Rücksicht nimmt.

    Und jeder denkt, er sei der Einzige, der mal das Recht hat, Lärm zu machen.
    Wenn ich zu hause auf meiner Terasse bis spät Nachts sitze und mit Freunden feiere, dann nehme ich auch Rücksicht auf Nachbarn.

    Zitat

    @Klauston: Polizei/Ordnungsamt verklagen? Das mag in der anonymen Großstadt Sinn machen. Ich hatte mal nach einer Leserbrief-Beschwerde ein fettes Bußgeld kassiert. O-Ton Ordnungsamtleiter: "Sie sind selbst schuld, nach dem frechen Leserbrief...". Wie sich die Polizei im nächsten Jahr bei der gleichen VA dann verhalten hat, will ich gar nicht von anfangen.


    Logisch, und wenn man sich das auch noch gefallen läßt, dann ist es kein Wunder, das die wissen, sie können sich eh alles erlauben

    geht doch her und gebt im ganzen Ort denen auch nichts mehr zu Essen und trinken, wenn Sie privat kommen.

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  • andi.bt
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    • 26. Oktober 2011 um 17:08
    • #87
    Zitat von "klauston"


    Logisch, und wenn man sich das auch noch gefallen läßt, dann ist es kein Wunder, das die wissen, sie können sich eh alles erlauben

    geht doch her und gebt im ganzen Ort denen auch nichts mehr zu Essen und trinken, wenn Sie privat kommen.

    In der Großstadt mag sowas echt einfach sein - auf dem Land unmöglich! Selbst hier bei mir in Bayreuth was doch immerhin über 70.000 Einwohner fasst sollte man damit echt vorsichtig umgehen! Da kommt zwar die Polizei nicht bei jeder Schlägerei aber bei Ruhestörung kommen se sofort. Genauso wenn jemand seine Garderobenmarke verloren hat und die Polizei anruft.. da kommen die Jungs an und wollen den eigentlich schon klaren Sachverhalt klären.

    Mich nervt es nicht, dass die Jungs ihren Job tun und den Beschwerden nachgehen. Aber mich nervt es, dass sie dann nicht da sind wenn man sie braucht und es um das Thema Sicherheit geht! Oder wenn welche Meinen sie müssen es übertreiben wie bei verlorenen Garderobenmarken. Da hatten wir schon Polizisten die gemeint haben die müssen jetzt in die Garderobe und die Jacken durchschauen was sie rechtlich noch nicht einmal dürfen. Letztens hatten wir einen Fall wo ein betrunkener Gast abgewiesen wurde, dieser dann in die Tasche greift und seinen Dienstausweis der Polizei vorweist und dann versucht damit rein zu kommen und die Security unter Druck zu setzen.. Bei solchen Aktionen - vor allem was Amtsanmaßung angeht - geht mein Respekt an die Polizei einfach verloren!

  • madmax
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    • 26. Oktober 2011 um 17:10
    • #88

    Ich schrieb:
    Jugendclub im Nachbarort, neuer Mieter in der Nachbarschaft.
    Jeden Samstag bzw. montags darauf Anzeige bzw. Beschwerde beim Gemeindeamt wegen laudes Radio und so.
    Eines samstags besuchte man die Party eines befreundetem Clubs. Einer hat noch 'ne Kiste Bier als Begrüßungsgeschenk geholt und vergessen, das Licht auszumachen.
    Den Rest könnt ihr euch denken...
    Klausgott schrieb:
    Ein Mieter, auch wenn er neu ist hat das Recht, das er auch ohne Lärm wohnen darf, so wie jeder andere. Oder darf nicht wo neu zuziehen?

    Bevor man das Maul aufreißt, erstmal nachdenken. So wurde es mir hier jedenfalls mehrfach nahegelegt.
    Ob ich mich dran halte, steht auf einem anderen Blatt.

    Also für die; welche sich den Rest NICHT denken konnten:
    Natürlich lag montagmorgen wieder eine Beschwerde wegen Lärm vor.
    Obwohl überhaupt keiner da war. Eben nur das Licht die ganze Nacht brannte.
    Begriffen?
    Ich war übrigens derjenige welche und die Sache ist 25 Jahre her.

    Und die anderen geschilderten Begebenheiten habe ich überhauptnicht gewertet, nur die eigene Erlebnisse wiedergegeben bzw. die Lokalpresse frei zitiert.
    Traurig; das man dafür extra 'ne Erklärung abgeben muß.

    Und jetzt gebt's mir; ihr Götter.

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    • 26. Oktober 2011 um 17:24
    • #89
    Zitat von "Blancblue"

    Eigentlich brauche ich hier nichts schreiben, da schon Kracky zu 100% meine Meinung hier vertritt. Ich finde es aber lustig, wieviele "Profis", Altkluge, Schwarzweiss-Seher und Schlaumeier wieder um die Ecke kommen und scheinbar

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    Nach dem Selbstverständnis dieses Forums schreiben hier diejeningen, die mit Veranstaltungstechnik Geld verdienen. Feiern und jung sein darf man im Party-PA-Forum.

    Und die besonderen Belange der Veranstalter diskutiert man im Veranstalter-Forum und/oder im entsprechenden Brett: http://www.party-pa.de/phpBB/viewforum.php?f=64

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • skyworker
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    • 26. Oktober 2011 um 18:48
    • #90

    Ich fänds schön, wenn wir möglichst schnell noch unsachlicher werden könnten!

    Kein Applaus für Scheiße!

  • tufkaklto
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    • 26. Oktober 2011 um 21:52
    • #91
    Zitat von "Madmax"

    Begriffen?
    Ich war übrigens derjenige welche und die Sache ist 25 Jahre her.

    Und das bringst Du ernsthaft in einem Forum ein, wo man über jetzt gerade diskutiert??ß

    Völliges Unverständnis meinerseits :roll: :roll: :roll: :roll: :roll:

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  • treibsand
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    • 26. Oktober 2011 um 22:04
    • #92
    Zitat von "skyworker"

    Ich fänds schön, wenn wir möglichst schnell noch unsachlicher werden könnten!

    Gerne...


    B2T: wenn ihr euch ganz extremst sicher eurer Sache seit, liebe Kollegen - warum gebt ihr dann nicht den Beamten Kontra?
    Die ersten 2-3 werden sicher nicht alleine eingreife, wenn sich ihnen dort eine Handvoll Techniker/Veranstalter in den Weg stellt.
    Dann werden die Kollegen gerufen.
    Natürlich kann es dann dementsprechend schnell unangenehm werden - aber eine eingesetzte Bereitschaftshundertschaft wird durchaus dafür Sorgen, dass so ein Fall mal hinterfragt wird. Spätestens, wenn das "Amt" Strafen/Ordnungsgelder/oder Einsatzgebühren einfordert, wird die Sache interessant und auch per Gericht überprüfbar.
    War dann am Ende die Zeche zahlen muss, steht auf einem anderen Blatt...

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • Rolf Gille
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    • 26. Oktober 2011 um 22:39
    • #93

    Hier mal verschiedene Ansichten: http://www.rechtsanwalt-news.de/allgemein/wie-…-bzw-laut-sein/

    „Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen.“

  • mischpultschorsch
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    • 27. Oktober 2011 um 08:16
    • #94

    Herrlich, wie ernst doch die "Wir sind jung und wollen feiern"-Liga den Begriff "Gegenseitige Rücksichtnahme" nimmt.

    Ich sehe es genauso wie Klaus - ein Recht auf unbegrenzten Lärm gibt es nicht. Hätte ich permanent Lärm neben dem Haus, würde ich auch auf strikte Einhaltung der Nachtruhe drängen.

    Und was meine Position als Techniker anbetrifft: Ich bin froh, wenn ich um 22:00Uhr das Pult muten und nach Hause gehen kann.
    Ein Tagessatz muß nicht zwingend in der Nacht verdient werden.

  • Kracky
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    • 27. Oktober 2011 um 12:55
    • #95
    Zitat von "mischpultschorsch"

    Und was meine Position als Techniker anbetrifft: Ich bin froh, wenn ich um 22:00Uhr das Pult muten und nach Hause gehen kann.
    Ein Tagessatz muß nicht zwingend in der Nacht verdient werden.

    Wären wir das nicht alle, aber Traumjobs fallen nun mal so wenige vom Himmel, in unserer Gegend wo Industriejobs fast ein Fremdwort ist schon gleich zweimal.

    Und nochmal zur Erinnerung, es geht hier nicht darum das man ein paar Jugendlichen beim lauten Feiern in der Nacht den Saft abgedreht hat und die sich nun ärgern. Es geht hier um Sachlagen wie z.B. VA, mehrere hundert Meter vom Ortsrand entfernt, PA extra ausgerichtet Richtung nirgendwo. Beim ersten und einzigen Haus in der Gegend ist nachweislich nichts aber auch gar nichts zu hören. Die Genehmigung ist der Standard, bis 2 Uhr, ab 1 Uhr hörbar leiser wegen Anwohnerschutz. Polizei kommt Punkt 1 Uhr zur Jugendschutzkontrolle und weißt den DJ an sofort weit aus leiser (weit unter Zimmerlautstärke) zu werden ohne das hierfür ein Grund vorliegt, es stört eben den älteren Herren bei seiner Arbeit. Das Fest ist damit gelaufen, viele Gäste verlassen den Veranstaltungsort und der Veranstalter der jetzt gerade mal 3 Stunden Zeit hatte sein Geld zu verdienen steht mit dem Hand voll Rest da. Um das geht es und das ist einfach nicht richtig. Und egal ist es mir einfach aus dem Grund nicht weil dieses eine Veranstaltung ist die nun schon lange, jedes Jahr Geld in unsere Kasse spült und der Veranstalter offen darüber nachdenkt sich den Aufwand zu sparen. Man verliert ungern einen jährlichen Fixtermin nur weil es langsam zu bunt getrieben wird. Ich verstehe es absolut wenn entsprechende Beschwerden vorliegen, aber wenn dieses willkürlich und ohne Grund passiert ist es eben nicht einzusehen weil ich es schlich als Machtmissbrauch des Beamten sehe.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

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  • skyworker
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    • 27. Oktober 2011 um 13:02
    • #96

    Erstens:

    Zitat

    Die Genehmigung ist der Standard, bis 2 Uhr

    - woher kommt dieser Standard?

    Zweitens:

    Zitat

    und der Veranstalter der jetzt gerade mal 3 Stunden Zeit hatte sein Geld zu verdienen steht mit dem Hand voll Rest da

    - und die anderen Gäste hätten in den verbleibenden 60 Minuten den Umsatz gebracht??? Was drei Stunden lang vorher scheinbar nicht geklappt hat???

    SKY

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  • falcocgn
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    • 27. Oktober 2011 um 13:42
    • #97

    Nochmal: was für eine Genehmigung? Nach Gaststättenrecht? Schankerlaubnis? Anzeige dass die Welt untergeht? Oder doch eine Ausnahmegenehmigung nach LimSchG? Leute, nennt doch bitte die Rechtsquellen!

    - DAS Fachbuch für die Veranstaltungstechnik https://www.europa-lehrmittel.de/Fachkunde-Vera…technik/60877-1

  • Online
    Blancblue
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    2.247
    • 27. Oktober 2011 um 20:24
    • #98
    Zitat von "skyworker"

    Zweitens:

    - und die anderen Gäste hätten in den verbleibenden 60 Minuten den Umsatz gebracht??? Was drei Stunden lang vorher scheinbar nicht geklappt hat???

    SKY

    http://www.youtube.com/watch?v=wVZIoxdyoVE

    ________________________________

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  • tufkadib
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    • 27. Oktober 2011 um 20:44
    • #99

    Weshalb müssen denn eigentlich "Parties", "Feiern", "Veranstaltungen" immer bis weit nach Mitternacht gehen?
    Als ich noch jung war, da war Mitternacht Schluß mit Disco. Eigentlich schon etwas eher, denn 2345 fuhr der letzte Bus und wer den nicht schaffte, durfte 7km laufen.
    Was wäre so schlimm daran, 1800 zu beginnen und 2400 aufzuhören?


    MfG
    DirkB

  • madmax
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    • 27. Oktober 2011 um 21:10
    • #100

    GENAU so kenne ich das auch noch.
    17:00 Uhr standen die ersten an, 18:00 Uhr war Einlaß. 19:00 Uhr gings los und 19:05 Uhr war die Tanzfläche voll.
    00:05 ging's Licht kurz an; Signal zum Feierabend. 00:15 Kronleuchter an; Riemen runter.
    0:30 wurden die Mülltonnen in den Saal gerollt und die Adolf Hennecke-Besen an den Start geschoben...
    Sonntags gabs sogar Disco's von 14-22 Uhr.

    Theoretisch wäre es eine Sache der Politik, das zu regeln.
    Aber eigentlich will das ja keiner, genausowenig wie ein Tempolimit auf der Bahn.
    Wir sind ja ein freies Land und nich die DDR...

    Zitat von "mischpultschorsch"

    wenn ihr euch ganz extremst sicher eurer Sache seit, liebe Kollegen - warum gebt ihr dann nicht den Beamten Kontra?
    Die ersten 2-3 werden sicher nicht alleine eingreife, wenn sich ihnen dort eine Handvoll Techniker/Veranstalter in den Weg stellt.
    Dann werden die Kollegen gerufen.
    Natürlich kann es dann dementsprechend schnell unangenehm werden....

    Gibt 24 Stunden U-Haft.
    Naja 16..... :D

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