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"wir machen das immer so...."

  • wora
  • 18. Dezember 2011 um 12:24
  • F.A.Bi.A.N.
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    • 24. Dezember 2011 um 01:16
    • #81
    Zitat von "wora"

    sollte das nicht auch ein lehrinhalt im lehrberuf veranstaltungstechniker sein?

    ist es. in den lehrplänen (die, sofern ich das recht überblicke, bundesweit einheitlich sind) werden 60 stunden für den bereich "beschallungsanlagen" vorgesehen.
    ich teile aber deine einschätzung, dass man viel zu häufig den eindruck gewinnt, dass dieses feld mit geringen erfolgen behandelt wird.

    Zitat von "Seite 17"


    Zielformulierung
    Die Schülerinnen und Schüler kennen den prinzipiellen Aufbau von Beschallungsanlagen.
    Sie wenden die Grundlagen der Audiotechnik beim Planen und Aufbauen von Beschallungsanlagen
    an. Sie messen die Kenngrößen der Beschallungstechnik.
    Sie planen den Einsatz der Geräte nach Vorgaben und gestalterischen Gesichtspunkten sowie
    unter Berücksichtigung der sicherheitstechnischen Bestimmungen und Vorschriften.

    Inhalte
    Physikalische und physiologische Grundlagen der Akustik
    Analoge und digitale Signale
    Mikrofone
    Lautsprecher
    Aufbau von Beschallungsanlagen
    Kenngrößen der Filter
    Klangbeeinflussung
    Informationsbeschaffung aus deutschen und englischen Gerätebeschreibungen
    Installations- und Beschallungspläne lesen und erstellen

    Alles anzeigen

    quelle: http://www.isb.bayern.de/isb/download.a…c6cd3c3e4b972b1

  • Jens Droessler
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    • 24. Dezember 2011 um 01:29
    • #82

    Das Problem in dem Bereich liegt vielleicht schon da, dass der Lehrer schon nicht weiß, wovon er redet...

  • oton
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    • 24. Dezember 2011 um 01:38
    • #83

    da ich u.a. ein solcher Lehrer bin ... was würdet ihr denn gerne "gelehrt" haben ?

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

    http://www.popakademie.de
    http://www.otonmusic.de
    http://www.event-akademie.de

  • F.A.Bi.A.N.
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    • 24. Dezember 2011 um 01:45
    • #84
    Zitat von "oton"

    da ich u.a. ein solcher Lehrer bin ... was würdet ihr denn gerne "gelehrt" haben ?

    fangen wir mal simpel an und wünschen uns, dass jeder den zusammenhang aus frequenz und wellenlänge verstanden hat und fallbezogen anwenden kann - das wär doch schonmal was.

  • wora
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    • 24. Dezember 2011 um 01:55
    • #85

    das wäre sogar traumhaft, zumindest wenn es wirklich verstanden wurde :)

    es geht ja nicht darum, das alle beschaller die entsprechenden physikalischen gesetzmässigkeiten aus dem ff beherrschen.
    es geht darum, das wenigstens die grundlegendsten dinge verstanden (und umgesetzt!) werden.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Loloverde
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    • 24. Dezember 2011 um 02:19
    • #86

    Howdy

    Habt ihr auch ein Déjà-vu?
    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?f=28&t=52862

    Gruß
    Rainer

    http://www.thewhitelodge.de

  • Jens Droessler
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    • 24. Dezember 2011 um 02:46
    • #87

    Nichts gegen dich, Marcus, aber es gibt wirklich genug Lehrer an den Berufsschulen, die aus dem E-Technikbereich "umdeklariert" wurden oder zwar "ewig" Berufserfahrung haben, aber trotzdem nie selbst verstanden haben, wie es sich mit dem Wellentheorem beim Schall verhält. Wie soll so jemand den Stoff richtig vermitteln können? Wie soll ein Schüler verstehen, worum es geht, wenn es der Lehrer schon nicht verstand?

  • guma
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    • 24. Dezember 2011 um 08:14
    • #88

    Dank an Rainer für den link. In dem verlinkten Thread gibt es einen weiteren link auf diesen http://www.pa-forum.de/phpBB/viewtopic.php?t=49924 Thread, in dem ich zusammen mit Volker auf den Seiten 10 bis 12 über das Thema "zwei Boxen neben einander" schon mal ausführlich geschrieben habe.
    Deshalb erzähle ich dieses Weihnachten lieber Geschichten vom doppelten Lottchen und den wilden Gesellen. Wenn ich Wolfgang richtig verstanden habe, wollte er in diesem Thread auch lieber über eine Geisteshaltung mancher Zeitgenossen und den Umgang damit diskutieren und das "zwei Boxen nebeneinander" Ding war nur ein Beispiel dafür.

  • marcoboy
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    • 24. Dezember 2011 um 10:18
    • #89

    es erinnert mich an das Thema "Pa einmessen" ;)

  • wora
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    • 24. Dezember 2011 um 11:59
    • #90
    Zitat von "guma"

    ...Wenn ich Wolfgang richtig verstanden habe, wollte er in diesem Thread auch lieber über eine Geisteshaltung mancher Zeitgenossen und den Umgang damit diskutieren und das "zwei Boxen nebeneinander" Ding war nur ein Beispiel dafür.

    genau das meine ich.
    ich erwarte von einem berufsmässig arbeitenden beschaller, das er die zusammenhänge verstanden hat und seine eigenen boxen SINNVOLL einsetzen kann. nicht mehr und nicht weniger.
    leider zeigt mir meine tägliche erfahrung, das es hier immer noch gravierende misstände gibt.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Kracky
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    • 24. Dezember 2011 um 13:43
    • #91
    Zitat von "wora"

    genau das meine ich.
    ich erwarte von einem berufsmässig arbeitenden beschaller, das er die zusammenhänge verstanden hat und seine eigenen boxen SINNVOLL einsetzen kann. nicht mehr und nicht weniger.
    leider zeigt mir meine tägliche erfahrung, das es hier immer noch gravierende misstände gibt.

    Aber genau das ist doch das Übel, mir begegnen immer öfter Personen im allgemeinen Alltag die entsprechende Ausbildungen vorweisen und um dort hin zu kommen hat man gebüffelt was das Zeug hält, mir zeigt das nur das derjenige es nicht verstanden hat und deshalb hat auswendig lernen müssen das die Schwarte kracht. Wenn ich es verstanden habe, brauche ich nicht viel Lernen und vor allem ich kann es später auch noch anwenden weil es nichts gibt was ich vergessen könnte, ich hab es ja begriffen und kann es schlicht herleiten. Das ist wohl auch der Grund warum das der Praktiker wohl weit besser hin bekommt vorausgesetzt er hat die Ambition. Ich für mich behaupte immer, ich komme in einen Raum, schaue mir die Lautsprecher und deren Aufstellung an und sehe dann vor meinem geistigem Auge Linien im Raum die mich dann entweder zusammen zucken lassen oder ich freue mich auf den Job. Das verstehen ist es was so wichtig ist und dem heute meiner Auffassung nach viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

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  • guma
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    • 25. Dezember 2011 um 12:23
    • #92

    Äh, und was mir dabei noch einfällt, weil das ja nun schon threadübergreifend stattfindet:

    Ich werde mir ebenfalls erlauben, mich darüber lustig zu machen, wenn hier absurde Verschwörungstheorien darüber aufgestellt werden, dass Leute aus Österreich, Birmingham, Kaiserslautern Karlsruhe u.s.w. öfter aber nicht immer die gleiche Meinung vertreten. Vielleicht liegt das ja auch daran, dass man mit Verstand und Erfahrung einfach zu ähnlichen Ergebnissen kommt.

  • tufkaklto
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    • 25. Dezember 2011 um 12:49
    • #93

    Zum Thema" wir machen das immer so " :
    Das zeigt mir nur, das diejenigen nicht bereit sind ( aus welchen Gründen auch immer ) einmal etwas anderes auszuprobieren oder Neues zu versuchen.

    So kommt man natürlich auch nicht weiter sondern bleibt tritt am Stand.......

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  • tobias kammerer
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    • 25. Dezember 2011 um 14:43
    • #94
    Zitat von "F.A.Bi.A.N."

    fangen wir mal simpel an und wünschen uns, dass jeder den zusammenhang aus frequenz und wellenlänge verstanden hat und fallbezogen anwenden kann - das wär doch schonmal was.


    Hallo,

    das hilft hier wohl nur bedingt. Das sollte übrigens bereits im Gymnasium Physik verstanden sein.

    Das Problem ist, dass ein Veranstaltungstechniker das niemals abdecken kann, da inhaltlich die Abteilung Tontechnik nicht in 60 Stunden abgewickelt werden kann. Die Veranstaltungstechniker, die so rumlaufen und Tonanlagen planen (ohne Nachfragen oder Hilfe) finde ich momentan die allerschlimmsten. Es ist eigentlich immer nur Schadensbegrenzung, wenn ich die Ehre habe, auf solchen Anlagen zu mischen. Wenn man das ordentlich machen wollte, dann müßte eine Ausbildung zum Tontechniker her. Offenbar sieht der Staat hier aber keinen marktwirtschaftlichen Bedarf. Ist ja auch irgendwie nachvollziehbar, da das als Wirtschaftszweig wenig international in Konkurrenz steht und somit sich Deutschland keinen relevanten Wettbewerbsvorteil verschaffen kann. Das Wohl der Bürger ist auch nicht gefährdet, wieso also hier als Staat investieren.

    Trotzdem wäre es für das ursprüngliche Problem sicher eine sinnvolle Lösung oder Verbesserung. Wenn es dann noch Berufsschutz gäbe, dann würden zum Schluss sogar alle mehr Geld verdienen. Auch das wurde ja schon mehrfach in anderen Threads diskutiert.

    So ganz allgemein noch zu Euren spitzen Bemerkungen (die mir nur mehr und mehr helfen sowohl Euer Know How als auch Eure Persönlichkeit einzuordnen):
    Ich mach mir nicht mehr die Mühe überhaupt noch drauf einzugehen. Ich schreibe hier:
    - aus Spaß
    - um sich auszutauschen
    - damit ich helfen kann
    - damit ich lernen kann (meißtens nicht von Wora, Klauston oder Guma)

    Ich schreibe hier nicht:
    - um mich zu rechtfertigen
    - um mich zu profilieren
    - um jemandem was zu verkaufen

    Weiterhin schöne Feiertage
    Tobias Kammerer

  • gert
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    • 25. Dezember 2011 um 14:52
    • #95
    Zitat von "tobias kammerer"

    Wenn man das ordentlich machen wollte, dann müßte eine Ausbildung zum Tontechniker her.

    Hihi das sage ich schon genauso lange wie es den Beruf gibt! :D:D:D

    Practice, Practice, Practice

  • sebastian
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    • 25. Dezember 2011 um 16:04
    • #96
    Zitat

    Das sollte übrigens bereits im Gymnasium Physik verstanden sein.


    Das sind so Allgemeinplätze, die ich überhaupt nicht bestätigen kann. Insofern kann ich schon nachvollziehen, dass einige pragmatische Ansätze favorisieren und sich bestätigt fühlen, wenn keiner meckert bzw. keine negative Kritiken- die man akzeptiert- kommen/ einen zum Nachdenken inspirieren.

  • wora
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    • 25. Dezember 2011 um 16:04
    • #97
    Zitat von "tobias kammerer"

    Hallo,

    das hilft hier wohl nur bedingt. Das sollte übrigens bereits im Gymnasium Physik verstanden sein...


    ich bin mir sicher, dass nicht alle beschaller mal auf dem gymnasium waren.
    und selbst wenn sie dort waren ist noch lange nicht gewährleistet, das sie auch die zusammenhänge zur beschallungstechnik herstellen können.

    so gesehen unterstütze ich die forderung von fabian voll und ganz.
    denn nur wenn man die grundlagen überhaupt kennt, ist die vorraussetzung gegeben, grundlegende fehler beim systemdesign von vorherein zu vermeiden.
    alles andere läft dann nach dem prinzip "try and error", und für eine soche vorgehensweise ist in der beschallungswelt nur sehr selten zeit.

    PS an alle: auf persönliche anschuldigungen werde ich hier nicht mehr eingehen, dazu ist mir meine zeit zu schade.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • guma
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    • 25. Dezember 2011 um 17:25
    • #98
    Zitat von "tobias kammerer"


    Ich schreibe hier:
    - aus Spaß
    - um sich auszutauschen
    - damit ich helfen kann
    - damit ich lernen kann (meißtens nicht von Wora, Klauston oder Guma)

    Ich schreibe hier nicht:
    - um mich zu rechtfertigen
    - um mich zu profilieren
    - um jemandem was zu verkaufen

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    Sehr interessanter disclaimer. :D
    Ich werde Dich bei Gelegenheit daran erinnern. 8)

  • Kracky
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    • 25. Dezember 2011 um 18:11
    • #99

    Auch wenn es sich jetzt nach Klischee anhören mag, meine ich aus meinen Erfahrungen sagen zu können das ich zuerst einmal wenige Kollegen kenne die aus den höheren Bildungswegen kommen, der Standard ist doch wohl der Mittlere Bildungsweg evtl. sogar eher orientiert zu den unteren Bildungswegen. Meine Einschätzung nach sind das aber genau diejenigen die dann auch wirklich mit den Händen arbeiten und zupacken können. Physik und Mathematik sind Wissenschaften die sehr viel mit Logik zu tun haben und somit nun nicht unbedingt ein höherer Bildungsweg von Nöten ist um das ganze zu verstehen, eher eine Begabung zur Logik und auch wollen. Viele Kollegen des höheren Bildungsweg hingegen sind meiner Meinung nach vor Ort nur schwafelnde Theoretiker die sich zum Teil auch noch äußerst ungeschickt anstellen und gerade die sind oft der Meinung das Sie die Weisheit mit dem Löffel gefressen haben und stehen sich mit ihrer Gedankenwelt meist mehr im Weg als das positives Produziert wird. Genau die, die eh schon immer alles ganz genau gewusst haben sind dann auch die, die das immer so machen weil es immer schon richtig war, zumindest ihrer geschätzten Meinung nach und daran gibt es nichts zu zweifeln und Diskussionen mit logischen Begründungen werden tot geredet.

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  • tufkaklto
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    • 25. Dezember 2011 um 18:28
    • #100

    Mag auch der Grund sein, warum es nur wirklich wenige Gute Techniker gibt.......

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