jo, keine CPU in der Stagebox, und vermutlich nur noch Eine im Pult, gespart ist verdient. Die handlichste mischtaugliche Einheit bleibt die iDR mit Editor-Laptop ![]()
Neues von Allen & Heath?
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Zitat
Um kurz bei Roland zu bleiben: Die Pulte kommen für mich optisch nicht in Frage. Das mag komisch klingen, aber die Geräte sehen eben so sehr nach Studio- oder gar DJ-"Spielzeug" aus, dass ich Angst hätte, dass Kunden bzw. Bands einen schlechten Voreindruck hätten. Der lässt sich selbst durch makellose Arbeit kaum beseitigen.
Genau so geht's mir auch. Ich hatte bisher immer einene Bogen um die Kisten gemacht, aber diesmal war da immer was frei, man wurde nicht belabert und es lagen live Spuren an. (und nach 5 Minuten Beschäftigung wurde eine Visitenkarte gegen eine T-Shirt getauscht).
Da habe ich halt mal einige Zeit an dem Teil verbracht, und muss sagen, man kann damit durchaus arbeiten.
Tomy
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ich hatte letztes jahr eine installation mit M380 und M400 und muss sagen, dass ich vor allem die inputverwaltung bei mehreren Reac-einheiten für unnötig kompliziert halte. ansonsten ist es da wie mit jedem digitalpult: nach einer gewissen einarbeitungszeit kann man damit arbeiten. und vom design her gehts mir wie den kollegen, irgendwie ist mir das einfach ein quentchen zu viel plastik.
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Zitat von "Jens Droessler"
Ich habe dann noch gefragt, ob man per ACE-Karte nicht wenigstens die Preamp-Gains einer iDR steuern könnte, man meinte das erscheine sinnvoll, mal sehen.Hm, mir wurde in einer Vormesse-Präsentation gesagt, dass das absichtlich nicht geht und auch nicht geplant ist

Viele Grüße,
Thomas
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... irgenwie müssen ja auch noch ein paar Gründe übrigbleiben, eine ilive T zu kaufen. Es gibt nicht "alles für kein Geld"

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Ich finde es sind genügend Gründe da. Die GLD ist, ohne das Serienmodell gehört oder angefasst zu haben (auf der Präsentation bei der ich war gab es eine Beta-Software), eine gelungene Konstruktion. Nur unser iLive-System möchte ich damit nicht ersetzen. Die T-Konsolen sind IMHO nach wie vor übersichtlicher, umfangreicher und ihr Geld wert - jeden Cent. Wenn ich mir für die Vermietung ein neues Pult anschaffen würde, würd ich alleine wegen der Möglichkeit eine Stagebox alleine nutzen zu können zunächst über eine IDR nachdenken. Die GLD sehe ich als tolles Pult für feste Bands, kleinere Konzerte, kleines Tourbesteck, das klassische Brot-und-Butter-Pult eben - aber eine iLive ersetzt sie nicht.
Viele Grüße,
Thomas
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Zitat von "ThomasL"
Hm, mir wurde in einer Vormesse-Präsentation gesagt, dass das absichtlich nicht geht und auch nicht geplant ist
Zitat von "guma"... irgenwie müssen ja auch noch ein paar Gründe übrigbleiben, eine ilive T zu kaufen. Es gibt nicht "alles für kein Geld"

Das ist ja richtig, keine Frage. Mir gehts nur um die Gains, der Rest bleibt "iLive-exklusiv". Ich denke, man kann es auch so sehen: Wer ein GLD kauft, wäre ja finanziell schön blöd, wenn er als Stagebox eine iDR kauft. Man muss es den A&H-Leuten vielleicht nur gut genug erklären: Wer das GLD zum iLive als Monitorpult verwenden möchte, und das per Digital-Splitt (damit wird irgendwo geworben oder der Mensch von der Messe hat es mir erzählt, ich weiß es nicht mehr), möchte den Gain oftmals dem Monitorler in die Hände geben. Das geht so natürlich nicht. So gesehen gibt es also keinen Vorteil für das GLD gegenüber jedem anderen Digitalpult, welches ich z.B. via Dante auch mit dem iLive-FOH-System verbinden könnte... Also wäre die Gainsteuerung vielleicht nicht die cleverste Sache, wenn man nur intern denkt, auf den Gesamtmarkt bezogen aber ein Grund, bei A&H zu bleiben.Ansonsten wurden die Unterschiede zwischen GLD und iLive ja schon aufgezählt. Wer sich davon nicht gestört fühlt, wird wohl die fehlende iDR-Gainsteuerung auch nicht zum Anlass nehmen, statt GLD das deutlich teurere komplette iLive-System zu nehmen (Man darf ja nicht vergessen, dass man zum Digital-Spiltt da auch eine zweite iDR braucht, nicht nur das Surface).
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Zitat
Man darf ja nicht vergessen, dass man zum Digital-Spiltt da auch eine zweite iDR braucht, nicht nur das Surface
ist das so? Ich habe mich bei der iLive noch nicht wirklich mit den Split Funktionen beschäftigt, heisst das man kann keine zwei Surfaces an ein IDR Rack hängen ?
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Soweit ich weiß nein, da die Prozessoren ja im Stagerack sitzen.
Es reicht aber für das Monitorpult dann eine kleine IDR zu nehmen.Gruß
Sebastian
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ok, klar, verstanden. Macht so natürlich Sinn.
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@ OTon
Nein, das geht so nicht, man kann zwei IDRs an ein Surface hängen, aber nicht umgekehrt. Allein die PAFL-Struktur macht das unmöglich. Da brauchst zwei IDRs, das kann allerdings, wie oben schon gesagt, auch eine IDR0 ohne Ein-/Ausgänge sein.
Da das GLD aber eine eigene Prozessor-Einheit ist, funktioniert das damit schon. Ich verstehe Jens Anliegen ja, auch ich hätte mir gewünscht, mit dem GLD eine kleine, kompakte Surface zu haben, an die ich unsere IDRs andocken könnte - wenn ich auch nur die begrenzte Kanalzahl der GLD hätte nutzen können. Aber das ist halt die Abgrenzung zum "großen" System, iLive gibt es im variablen und im festen Format und alles ist untereinander kompatibel, die GLD ist eine eigene, geschlossene Serie, die nur mit ihren eigenen Komponenten funktioniert. Das ist meines Wissens nach auch einer der Gründe, warum das Audioprotokoll zwischen GLD und Stageboxen nicht ACE ist / heisst.Viele Grüße,
Thomas
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Zitat
Wer das GLD zum iLive als Monitorpult verwenden möchte, und das per Digital-Splitt (damit wird irgendwo geworben oder der Mensch von der Messe hat es mir erzählt, ich weiß es nicht mehr), möchte den Gain oftmals dem Monitorler in die Hände geben. Das geht so natürlich nicht.
Gott sei Dank! Es macht mir diesen Hersteller direkt um 100% sympathischer, dass derlei Unfug offenbar nicht unnötig Vorschub geleistet wird.
Ein Monitorplatz ist ein Monitorplatz ist ein Monitorplatz. Ein eigenständiger Arbeitsplatz. Und zwar ab 'Mic In'. Und nicht ein Anhängsel eines FOH – Arbeitsplatzes; oder gar umgekehrt.Analogsplit ist Pflicht!(bzw. mal schauen, wie die Gain- Kompensation bei dem neuen Yamaha – Dingsbums funktioniert. 'Funktionieren' heißt, dass das für beide Seiten vollkommen unmerklich vonstatten geht; erst dann wird, mal abgesehen vom Redundanzgedanken, die Sache akzeptabel :roll: )
Mit freundlichem Gruß
BillBo -
Das magst du so sehen, billbo, andere auch. Mir ist es letztlich egal, solange ich nichts davon merke. Und wenns der Crew auch egal ist, wo soll das Problem liegen? Ordentlich gainen, da sollte wirklich der Monitorler machen, und dann beide auf Trimm umstellen. Die 6dB, die dann noch verändert werden, machen dann den Rauschkohl nicht fett. Was anderes ist es, wenn man der Meinung ist, dass der Sound sich durch den Gain grundlegend ändert und diesen auch unterschiedlich haben möchte für FOH und Monitor. Dann führt kein Weg an Analogsplitt vorbeoi. Aber solang die Band sich nicht daran stört und der FOH-Techniker nicht deswegen tot umfällt, warum nicht? Vorausgesetzt es funktioniert!
Letztlich ging es mir dabei aber darum, dass das irgendwo so beworben wurde. Meine reelle Anwendung wäre aber tatsächlich, die iDR als Stagebox zu verwenden. Davon stehen schon einige rum.
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Zitat von "Jens Droessler"
Das magst du so sehen, billbo, andere auch. Mir ist es letztlich egal, solange ich nichts davon merke. Und wenns der Crew auch egal ist, wo soll das Problem liegen? Ordentlich gainen, da sollte wirklich der Monitorler machen, und dann beide auf Trimm umstellen. Die 6dB, die dann noch verändert werden, machen dann den Rauschkohl nicht fett.
[ ] <-- du hast schon mal als Systech auf einem "echten" Gaintracking-System (Rocknet, Digico) mitbekommen wie das in der Praxis abläuft...In der Regel steht maximal am FoH jemand der wirklich mit der Band und ihren Eigenheiten vertraut ist. Monitor gibts örtlich. Und wenn der Kollege weiss was er tut wird er einen Teufel tun die Gains sauber in den bei 48/16-fixed-Point-Systemen relevanten Bereich der oberen 10 Bit einzunorden. Stattdessen hängen die Regler schön auf halb acht, denn nichts ist so tödlich für ein nachfolgendes Tourangebot wie Zerrer auf dem schicken Stereo-IEM des Leadsängers. Geht, aber schön ist anders. Und FoH-Pultfiles kannst du auch in den Gulli werfen.
Den FoH die (physischen) Gains setzen zu lassen scheitert wiederum gelegentlich schlicht an der Logistik. "Wie, Shoutbox? Hier ist dein Intercom. Was, da meldet sich keiner? Der Kollege ist wohl grad auf der Bühne...". Oder der FoB-Mischer steht eigentlich zu Recht eh schon auf der Abschussliste des Managements, ist aber bisher dank Analogsplits, fitter örtlicher Monitorleute und FoH-Babysitter unterm Radar durchgesaust. Im besten Fall hat der Systech dann die Eier in der Hose (und das Gespür für die Situation) den Bubi per RockWorks nachträglich bühnenseitig von seinen Aufgaben zu entbinden. Anderenfalls können die ersten Songs erm... "interessant" werden. Inbesondere weil man die Gainstufung üblicher Stageboxen über IEM recht gut hören kann...Für feste Tourproduktionen oder grössere Stadtfeste funktioniert das aber wunderbar. Da haben die beteiligten Pultleute zumeist schon mehr als ein Feierabendbier miteinander getrunken.
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Man merkt durchaus, wer sich in den Tücken des gemeinen Produktionsalltags tatsächlich zu Hause fühlt und diese zu lieben bzw. mit ihnen zu leben gelernt hat.

Allerdings:ZitatFür feste Tourproduktionen ...
Jep!
Zitatoder grössere Stadtfeste ...
:shock: Urgs! Das geht genau so lange gut, wie die beiden abgebrühten Ortstonler der Einfachheit halber alle Programmpunkte selbst abfrühstücken. Aber wehe, es erscheint der angetrunkene Coverbandgastmischersprinterfahrer oder der managende One Hit Wonder – Universaltonlichttourbegleiter. Dann hat’s zu all den dann sowieso unvermeidbar anstehenden Problemen gleich noch vermeidbares weiteres Katastrophenpotential zusätzlich in der Pipeline. Wollen wir das wirklich?
Mit freundlichem Gruß
BillBo -
Das ist es, es gibt Situationen wie eben Tour Produktionen oder andere Ausnahmefälle, wo das funktioniert und man den Mann am Anderen Ende des Multis im Idealfall kennt.
Es gibt aber auch Jobs wie jegliche Art von Festivals, ob klein oder Groß, da will ich meinen eigenen rain machen können, und ich weiß warum.!!!!!
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Coverbandgastmischersprinterfahrer

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Bist ja ein ganz Böser




:lol: :lol: :lol: :lol: :lol:
So eine gemeine Unterstellung



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Zitat von "billbo"
Coverbandgastmischersprinterfahrer
Zitat von "klauston"Bist ja ein ganz Böser




:lol: :lol: :lol: :lol: :lol:
So eine gemeine Unterstellung



trotzdem gut :lol: :lol: :lol:
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Ich schrieb ja "wenn es funktioniert". Natürlich sehe ich da unter gewissen Umständen auch Probleme. Das liegt aber oft nicht am System, sondern an den Personen vor dem System bzw. deren Zusammenspiel. Das Potential zur vernünftigen Funktion ist da, es muss nur genutzt werden bzw. eventuell idiotensicher gemacht werden. Bis dahin, da geb ich euch ja Recht, ist wenn es unbekannte Variablen gibt, der Analogsplitt die sichere Variante. Aber wie gesagt, darum ging es gar nicht, sondern darum, die A&H-Leute aus der Reserve zu locken, vielleicht Szenarien zu bieten, wo sie sagen "ist keine so dumme Idee, haben wir so ncoh nicht betrachtet".
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