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Schlagzeugabnahme

  • FAudio
  • 10. Juni 2012 um 14:56
  • FAudio
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    • 10. Juni 2012 um 14:56
    • #1

    Hallo,

    Folgende Mikros verwende ich für die Schlagzeugabnahme (Live):
    + B-Drum: D112 & e901
    + Snare: e905/SM57 & e904 (Bottom)
    + Toms: e904
    + Hi-Hat, Ride & OH: e614

    Nun meine Fragen:
    Ich mische übernächstes Wochenende eine Coverband Open Air und möchte mich an Underhead-Abnahme der Crash's versuchen.
    Wie und wo sollte ich die beiden Mikros am besten auf das Becken richten? (Die K&M 240/5 Microphone Holder habe ich schon hier)
    Die beiden B-Drum Mikros in der Phase gedreht?
    Soll das Snare Bottom Mikro direkt auf den Teppich ausgerichtet werden?


    Danke für die Antworten.

    Gruß
    Finn

  • SebastianJaeger
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    • 10. Juni 2012 um 15:17
    • #2

    Hi,

    ich weiß nicht wie stark das live ins Gewicht fällt, aber ich denke man muss das Becken möglichst im Zentrum abnehmen.
    Wenn Du zu weit nach aussen gehst, bekommst Du durch das Pendeln des Becken wahrscheinlich einen Flanging-Effekt durch die Änderung des Abstands vom Becken zum Mikro.
    Ich richte das Snarebottom Mikro immer in Richtung Teppich, das ist ja der Sound den ich möchte.

    Was meinst Du mit "Die beiden B-Drum Mikros in der Phase gedreht?"

    Gruß

    Sebastian

    Jäger-Audiosolutions - Tools vom Tontechniker für Tontechniker
    http://www.jaeger-audiosolutions.de Cat Multicores, Speakon Multicores, Rednerpultmulticores etc., CNC Bearbeitung

  • FAudio
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    • 10. Juni 2012 um 15:25
    • #3

    Danke für die Antwort. Okay werde das dann mal ausprobieren.

    Die B-Drum soll ja mit dem D112 und dem e901 abgenommen werden. Das e901 liegt in der Mitte der B-Drum und das D112 soll innen zwischen Schlegel und Fell Außenrand ausgerichtet werden.
    Muss ich bei beiden den Phase-Schalter am Mischult drücken oder nur bei einem?


    Gruß
    Finn

  • SebastianJaeger
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    • 10. Juni 2012 um 15:40
    • #4

    Hi,

    das kann man bei der Bassdrum wie bei fast allen anderen doppelt mikrofonierten Instrumenten pauschal nicht sagen.
    Probier es aus, erst beide Mikros mit gleicher Polarität danach ein Mikro mal drehen.
    Wird es beim drehen "fetter" so lassen, wird es "dünner" wieder zurück.
    Wie gesagt es kann, auch bei der Snare ist es kein Gesetz, dass Du das untere Mic in der Phase drehen musst.
    Es kann auch zufällig ohne Phasendrehung passen.

    Gruß

    Sebastian

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  • FAudio
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    • 10. Juni 2012 um 15:52
    • #5

    Alles klar, werde das dann sehen.
    Vielen Dank.

    Gruß
    Finn

  • Loloverde
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    • 11. Juni 2012 um 01:34
    • #6
    Zitat von "hunterstudios"


    ich weiß nicht wie stark das live ins Gewicht fällt, aber ich denke man muss das Becken möglichst im Zentrum abnehmen.
    Wenn Du zu weit nach aussen gehst, bekommst Du durch das Pendeln des Becken wahrscheinlich einen Flanging-Effekt durch die Änderung des Abstands vom Becken zum Mikro.

    Ich richte das Underhead auf die Stelle, die sich am wenigsten bewegt. Schlägt der Schlagzeuger auf die 6 Uhr Position, dann mikrofoniere ich Richtung 3 oder 9 Uhr. Dort sind die Pendelbewegungen des Beckens geringer als z.B. 12 Uhr.

    Gruß
    Rainer

    http://www.thewhitelodge.de

  • FAudio
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    • 11. Juni 2012 um 08:34
    • #7

    Danke für den Tipp, werde ich dann ausprobieren.

  • wora
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    • 11. Juni 2012 um 11:37
    • #8

    wenn ich "underhead" abnahme mache, richte ich das mikro oft auch auf die mitte des beckens aus. an dieser position ändert sich der pegel durch die bewegung des beckens nicht, da sich die bewegungsrichtungen gegenseitig ausnullen. man sollte aber nicht zu nah ans blech gehen, damit man auch den rand der scheibe mit aufnimmt. dadurch bekommt man aber wieder mehr übersprechen von der snare... das kann man also nicht immer so machen ;)
    manchmal nutze ich auch eine vorgehensweise wie bei loloverdes tipp. damit kann man wieder näher ans blech, weil man hier einen kompromiss aus aufnahmeabstand und klanglicher ausgewogenheit bekommt.

    für das gewünschte ergebnis muss man wie immer ein bisschen rumprobieren.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • FAudio
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    • 24. Juni 2012 um 10:19
    • #9

    So, hatte gestern die Sonnenwendfeier gehabt und es lief mit der Underhead-Abnahme richtig gut.
    Klammern am Beckenständer befestigt, Mikro ausgerichtet und tolles Direktsignal gehabt.

    Danke nochmals für die Tipps und Anregungen.

  • wora
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    • 24. Juni 2012 um 10:31
    • #10

    na, dann ist ja alles prima! 8)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • SebastianJaeger
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    • 24. Juni 2012 um 10:32
    • #11

    Da ich das selbst noch nie versucht habe, würde mich vor allem interessieren ob die Underhead Geschichte dem Overhead gegenüber einen Vorteil im Sound hatte.

    Gruß

    Sebastian

    Jäger-Audiosolutions - Tools vom Tontechniker für Tontechniker
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    • 24. Juni 2012 um 18:40
    • #12

    der grösste vorteil besteht für mich darin, dass man durch die nähere mikrofonierung deutlich mehr von den tiefen frequenzanteilen der becken aufnehmen kann. das wird bei grösseren entfernungen natürlich zunehmend schwierig.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • guma
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    • 24. Juni 2012 um 19:54
    • #13

    Muß es für 'näher dran' dann unbedingt 'underhead' sein ???
    Das geht doch, wenn man nicht gerade Einzelabnahme machen will mit geeigneten Mikros auch von oben.

  • wora
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    • 25. Juni 2012 um 00:59
    • #14

    ja, das geht natürlich auch.
    dabei gibt es aber zwei einschränkungen:
    1. muss man immer mit stativ arbeiten
    2. darf das spiel des drummers nicht behindert werden, was wiederum die auswahl an guten mikroplätzen etwas einschränkt.
    als pluspunkt der nahabnahme von oben kann man die bessere abschattung des mikrofons gegen die snare ansehen.

    es kommt also immer auch drauf an, wie das schlagzeug aufgebaut ist und wie es gespielt wird.
    deshalb wird es nie ein "mach das so, dann passt es" geben.

    ich glaube, das sich gerade aus dem zweiten grund die overheadabnahme etwas weiter über dem drumset etabliert hat. damit ist man meistens aus dem schneider, vor allem wenn man den drummer vorher nicht kennt...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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