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Hybridmischpult

  • Kai Pirinja
  • 6. August 2012 um 15:57
  • Kai Pirinja
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    • 6. August 2012 um 15:57
    • #1

    Mir kommt da gerade so eine verrückte Idee... :idea:

    Es gibt Mischpulte für den Ton. Und es gibt Mischpulte für das Licht. Aber warum ist das so?

    Hey, ich mein, wie viele Jobs hab ich schon gemacht, bei denen ich so nebenbei mit der linken Hand ein 12-Kanal DMX-Pult bedient habe? Wieso also nicht einen kleinen digitalen Audiomischer, der nebenbei noch DMX rausschießt?! Was weiß ich, Layer A+B für Ton und Layer C+D für das Licht. Also einfach die Funktionen eines kleinen Lichtmischpultes mit 2 Preset-Bänken, evtl. noch einen Chaser und ein paar Memories.

    Dann würde ich unterschreiben: Digital ist besser.
    Die Idee ist gut, doch die Welt noch nicht bereit.

    Ich denke, also bin ich hier falsch. 

  • ewok
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    • 6. August 2012 um 16:04
    • #2

    Kaffee kochen wäre auch noch eine super Sache... :D

    Nein, im Ernst: Mit der Geschichte verbaut man sich aber definitiv die Möglichkeit zur 2-Mann-Bedienung => weniger Flexibilität. Ansonsten nicht die schlechteste Idee, aber wohl nicht marktfähig...

    http://www.partyontour.de

  • Kai Pirinja
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    348
    • 6. August 2012 um 16:06
    • #3

    Die meisten aktuellen Pulte lassen sich doch per iPad bedienen. Da ist er wieder, der 2. Mann.

    Ich denke, also bin ich hier falsch. 

  • karel noon
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    • 6. August 2012 um 16:41
    • #4

    SAC, dazu einen Remote Rechner, auf dem dann noch
    Eine beliebige DMX Software mit dongle betreiben:)

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

    Application Support Engineer - HK Audio

  • dechnikusch
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    • 6. August 2012 um 16:49
    • #5

    Und da sind wir wieder bei der € 200,-- + … Diskussion, siehe den Faden http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?f=37&t=86009

    Wo ist da die Grenze ?
    Ton : 24 Inputs / max. 6 Monitor-Wege ?
    Licht : 48 DMX-Kanäle oder doch noch mehr ?
    VA-Ort : 200 – 400 – 800 – pax, oder ??

    Fragen über Fragen…

    stecker - drucker - schrauber - horcher - schieber - ...

  • Kai Pirinja
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    • 6. August 2012 um 17:09
    • #6

    Nein, eben nicht SAC sondern ein dezidiertes Pult zum Anfassen!

    Einsatzgebiet wären eben die wirklich kleinen Nummern. Club-Gig mit 16 Kanälen, 2 Monitorwegen und 2 6er-Bars, wo ein Chaser drauf laufen soll. Oder der kleine Kabarett-Akt, wo einmal das Licht an geht und nach 2 Stunden wieder aus.

    Den Markt dafür sehr ich absolut.

    Was das mit der Lohndiskussion zu tun hat, weiß ich nicht. Die genannten Jobs würden ohnehin nur von einer Person gefahren. Derzeit aber mit 2 Pulten.

    Ich denke, also bin ich hier falsch. 

  • chris216
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    • 6. August 2012 um 17:18
    • #7

    Da würde ich dann eher ein Tonpult und eine App fürs Licht nutzen. Luminair, LAN-DMX-Wandler, fertig. Kein gemeinsames Pult.

    Gruß,
    Christoph Holdinghausen

  • Joe_B
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    • 6. August 2012 um 19:00
    • #8
    Zitat von "chris216"

    Da würde ich dann eher ein Tonpult und eine App fürs Licht nutzen. Luminair, LAN-DMX-Wandler, fertig. Kein gemeinsames Pult.

    Luminair habe ich mal zeitweise benutzt, auf dem iPad. Das iPad lag in einer extra dafür eingebauten,kleinen flachen Schublade im iLive T112-Case. Für PAR-Kannen bis 12 Kanäle mag das noch OK sein, für LED oder ML war mir das nix. Bin dann auf Cuelux umgestiegen, flaches Case mit 15" Touchscreen und integriertem Mac mini.

  • madmax
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    • 6. August 2012 um 19:58
    • #9

    Schreib' doch dem Uli B. mal 'ne eMail. :D

    Never stop a running System

  • stefanfx
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    • 6. August 2012 um 20:13
    • #10

    Hallo

    Wenn ich mich recht entsinne haben mir die Kollegen im Staatstheater Darmstadt mir meine 12 Submaster per Midi auf die Fader vom Pm5d (?) gelegt...

    Ging halbwegs gut ruckelte beim Faden etwas... Also geht auf die Art schon...

    Stefan

  • madmax
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    • 6. August 2012 um 20:19
    • #11

    Mal im ernst; es gibt's nicht, weil der Mensch sowas nicht wirklich bedienen könnte. Dazu ist er einfach nicht in der Lage. Auch Frauen nicht, auch wenn das immerwieder behauptet wird. :D

    Parallel ja, Seriell nein...

    Never stop a running System

  • wora
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    • 6. August 2012 um 20:30
    • #12
    Zitat von "Kai Pirinja"

    ...
    Hey, ich mein, wie viele Jobs hab ich schon gemacht, bei denen ich so nebenbei mit der linken Hand ein 12-Kanal DMX-Pult bedient habe? ...


    ich habe seit 1985 genau einen job gemacht, bei dem ich auch noch ein kleines lichtpult bedienen musste. das ergebnis: fest eingestelltes standlicht... oh, nein: bei einem song hab ich ein bisschen am lichtpult geschoben ;)

    bevor ich ton gemacht habe, hab ich mein geld an lichtpulten verdient. ich hab also keine grundsätzliche abneigung gegen licht machen.
    aber entweder ich konzentriere mich auf den ton - oder auf das licht. beides gleichzeitig bekomme ich ehrlich gesagt nicht hin, weshalb so ein pult für mich unsinnig wäre.
    aber vielleicht muss ich es ja auch einfach nochmal probieren... 8)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • TWOsider
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    • 6. August 2012 um 20:48
    • #13

    n'Abend

    Kleines Digitalpult nehmen, (Sinus)-Signalgenerator als Quelle für entsprechend viele Kanäle routen. Direct-Outs dieser Kanäle post-Fader auf jeweils einen physikalischen Ausgang patchen, simple Diode zur Einweg-Gleichrichtung und passend dimensionierten Kondensator zur Glättung dran, Ausgang passend pegeln und ab damit auf den 0-10V-DMX-Konverter.

    Für 2-3 Kanäle Frontlicht sowie Backdrop in rot oder blau kann man sowas sicher mal machen, für alles was darüber hinausgeht ist ein dediziertes Lichtpult eher angebracht. Der Platzvorteil ist ja sonst ob der vielen parallel im Zugriff benötigten Fader auch wieder dahin: für Kleinkunst im Kellertheater schlägt man ja nicht mit Vi6 vor Ort auf, bloß "weils geht" und ich "alles in einem Gerät" steuern kann.

    Wobei: MY16-DMX für Yamaha bzw. M-DMX für A&H hätte sicher seinen Reiz 8)

    Faderfreaks Veranstaltungstechnik GbR

  • Jens Droessler
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    • 7. August 2012 um 23:32
    • #14

    Man kann sicherlich bei vielen Pulten per MIDI einen PC mit DMX-Software steuern, damit hätte man das Licht mit dem Ton auf einer Oberfläche zur Bedienung. An und für sich ist das auch eine lustige Idee, aber ganz ehrlich, ich möchte das nicht. Denn es wird damit enden, dass der Veranstalter dann immer das Geld für Lichtler als auch Lichtpult sparen möchte, wenn er davon Wind bekommt. Ja, ich mache gelegentlich auch nebenbei noch Licht, allerdings mit entsprechenden Automatismen wie Bassdrum oder Snare auf den Soundeingang vom Lichtpult und dann entsprechende Chases programmiert. Da fummel ich mir von Hand sicherlich keinen ab, denn man kann nicht den Job von zwei Männern aus zwei komplett unterschiedlichen Bereichen so gut machen, wie zwei einzelne Männer, die wissen was sie tun. Irgendwann leidet die Koordinierung darunter, man vergisst am Songanfang das Licht hochzufahren oder die Soundeffekte wieder zu entmuten etc. Und manchmal gehts auch nicht anders: Wenn der Programmplan mal wieder zum groben Anhaltspunkt wird und man bei jedem Song erstmal herausfinden muss, welcher es denn nun ist, hat man nicht die Zeit, beides auf den Song anzupassen, also eins nach dem anderen... Da helfen auch die besten Multitaskingfähigkeiten nichts - man hat ja nur zwei Hände!

  • karel noon
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    • 8. August 2012 um 07:37
    • #15

    dechnikusch: ich denke auch das hat mit der lohngeschichte nicht viel zu tun, es gibt eine frage, darauf gibt es Antworten mit möglichen Lösungen.

    Wer das dann wo und wie einsetzt ist jedem selbst überlassen. Per Midi geht das doch wirklich schon länger, und trotzdem macht man es nicht.

    Ich denke das ist eine Idee die immer mal wieder aufkommt, aber tatsächlich würde ich selbst nur licht noch nebenbei zum Ton machen wenn ich mit einem kleinen Single Dimmer auskommen würde, also zwei Stufen oder so.
    Den kann ich mir dann auch wirklich einfach neben das Pult legen und brauche keine aufwändige technik.

    Sobald Chaser laufen ist man schon viel zu weit, entweder der Kunde bezahlt sich veränderndes licht, dann braucht's einen Techniker, oder es gibt Standlicht oder für privat-Disco den Sound To light Modus der Geräte;)

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

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  • Michel
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    • 8. August 2012 um 10:36
    • #16

    Die einzige Anwendung wo ich mir sowas gefallen lasse ist Kongresslicht. Zwei, drei Stimmungen,fertig. Das finde ich schon zumutbar;-)

    Aber mal so ganz nebenbei: was spricht dagegen sich einen 12er Litco nebens Pult zu stellen?

    Gruß, Michel

  • Volker Holtmeyer
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    • 23. August 2012 um 11:14
    • #17

    Wenn Träume wahr werden ...


    Soundcraft Si Performer

    Game changed. 8)

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • karel noon
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    • 23. August 2012 um 11:44
    • #18

    Also falls (und wenn ja, wieviel) harmann Kai Pirinja für den thread bezahlt hat,
    dann war das ein Paradebeispiel für virales Marketing;)

    Das will ich mal in echt sehen:)

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  • wora
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    • 23. August 2012 um 12:34
    • #19

    na, dann weiss ich schon was ich mir nicht kaufen werde ;)

    als ich vor vielen jahren mal ein lichtpult mit eingebautem CD-player gesehen habe, ahnte ich schon diese ungute verschmelzung verschiedenartiger arbeitsplätze... 8)
    na ja, es gibt eben unterschiedliche sichtweise für einen guten soundmix. da gibt es ja tatsächlich kollegen, die ihre fader nach dem soundcheck ohnehin nicht mehr anfassen... die können dann wenigstens noch das licht bedienen :D

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • david kammerer
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    • 23. August 2012 um 15:06
    • #20

    Hallo Wora,

    ich finde, das siehst du schon sehr eng und negativ. Natürlich, wenn man eine komplette Band mischen soll, bleibt kaum mehr Kapazität frei, als für das angesprochene "Bühne hell bei Showbegin" und "wieder dunkel bei Ende" (sofern man seinen Mischjob ernst nimmt).
    Es gibt aber durchaus noch andere, sehr professionelle Jobs, wo nicht 20 und mehr Mikros auf der Bühne sind, sondern nur eins, oder zwei. Kabarett z.B. Da gibt es genügend Shows, wo der Künstler auf die Bühne kommt, eine Stunde auf dem Stuhl sitzt und redet, dann Pause macht usw (z.B. Rolf Miller). Und es gibt da auch genügend sehr professionelle Techniker, die hier Licht- und Tontechniker in Personalunion machen. Bei einem österreichischem Künstler, der mal sich selber spielt, oder weg muss ( :D ) ist der Tontechniker sogar Teil der Show (hat Text!!) und fährt zusätzlich zum Ton und Licht je nach Programm sogar noch Video ab. Und das Ganze sehr professionell, ohne irgendwann nur im Ansatz hektisch oder überarbeitet (am ende gar ausgebeutet) zu wirken. Ich sehe ehrlich gesagt auch nicht ganz ein, warum ein Techniker für den Check eines einzigen Mirkos, einmal hochfahren und dann zwei Stunden auf Feierabend warten genauso bezahlt werden soll, als wenn er eine 11-köpfige Soulband mischt (angenehm ist das natürlich).
    Also ich denke schon, dass es für so eine Hybridlösung genügend Anwendungsfälle gibt. Jetzt bleibt erstmal abzuwarten, was das Ding kann (sofern es denn wirklich kommt :?: ). Denn nur weil es ein DMX Interface hat, heist es noch lange nicht, dass es ein brauchbares Lichtpult ist / sein kann.
    Ich bin gespannt :wink:
    Viele Grüße
    David Kammerer

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