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Welcher Aufwand ist gerechtfertigt

  • Fränkie
  • 6. Mai 2003 um 13:21
  • sachsensound
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    • 9. Mai 2003 um 21:48
    • #21
    Zitat von "wora"

    von mir aus auch philosophisch:

    also ich mache die erfahrung, das nach den konzerten des öfteren jemand aus dem publikum bei mir am pult vorbei kommt und sich für den tollen sound bedankt. kein scheiss.
    und genau deshalb mache ich den aufwand mit guten mikrofonen. denn es gibt mit sicherheit noch mehr leute im publikum die zufrieden waren, aber eigentlich gar nicht genau wussten warum...

    ich will damit sagen, das es zwar sicherlich viele leute gibt die kein einzelnes mikro heraushören können, sich aber über einen angenehmen sound freuen. denn das bekommen sie ja nicht auf jedem konzert...

    Da bist Du in unserer Branche sicher der einzige bei dem die Leute vorbeikommen und sich über den Super-Sound bedanken :lol: :lol: :lol:

    Nee mal im ernst, wenn Du so viel Aufwand betreibst und es kommen die Leute vorbei und freuen sich, und bei uns stellenweise vollkommen unterbezahlten, Pro 37 R nehmenden Tonlern kommen auch die Leute vorbei und bedanken sich bei uns für den guten Ton !?!

    Sicher klingen die guten, teueren Teile geil. Aber schließlich hört das Auge auch mit !!!

    Was haben eingentlich die Aufnahmetechniker gemacht als es diese Supermicros noch nicht gab??? Die haben auch schon sehr gute Ergebnisse erzielt.

    Mike Schmidt

    http://www.sachsen-sound.de
    0171 / 3674891

  • dirtyharry
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    • 10. Mai 2003 um 11:05
    • #22

    Leute, habt Ihr schon mal daran gedacht, dass ein C1000 oder all die anderen Teile bei ner VA, wo die Optik im Vordergrund steht (Theater, Tanz, Symphonie, etc.) einfach stören? Meine CCM´s haben beim Einkauf echt weh getan, aber noch kein Regisseur, Bühnenbildner oder Choreograph hat sich beschwert, wenn da ein paar Schoepse rumstehen oder hängen. Am Rednerpult auch schön dezent, ich finde, universeller gehts nimmer !
    Gruss und GUTE Zeit wünscht H.

  • Fränkie
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    • 10. Mai 2003 um 23:09
    • #23

    Es streitet doch keiner das die Schöpse schick sind?
    sie sind halt nur nich bezahlbar.
    Es giebt menschen die Überlegen ob sie sich 2 Schöpse oder neue Dachfenster nach dem Hagelschlag kaufen.
    Fränkie

    Nicht laut, lieber schön.

    Fränkie

  • wora
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    • 11. Mai 2003 um 01:26
    • #24
    Zitat von "sachsensound"

    ...Was haben eingentlich die Aufnahmetechniker gemacht als es diese Supermicros noch nicht gab??? Die haben auch schon sehr gute Ergebnisse erzielt.

    welche aufnahmetechniker meinst du denn?

    ich glaube, vor den 50er jahren gab es wirklich nix gutes im bereich mikros. hör dir mal alte adolf-aufnahmen an...
    wann das mit den guten mikros wirklich losging, kann ich dir nicht sagen. da war ich noch zu klein. :wink:

    beispiel schoeps:
    die heute aktuelle colette-serie gibt es schon seit anfang der 70er jahre... vielleicht haben die aufnahmetechniker, die du meinst, damit auch schon gearbeitet?

    und natürlich gibt es auch noch andere mikrofonhersteller, die damals schon mikros bauen konnten...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • sachsensound
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    • 11. Mai 2003 um 03:37
    • #25

    @ wora

    mir geht es auch in keinster Weise darum zu bezweifeln, daß die Schoepse einfach nur geil sind. Mir geht es aber darum, daß Du gesagt hast, daß man mit den Pro 37 R überhaupt nicht arbeiten kann. Das denke ich stimmt so nicht. Schließlich nutzen wir ja inzwischen alle ein paar Digitalpulte. Da wäre dann der Unterschied noch geringer. Mußt Dir mal die "Rechtecke" anschauen die ein Digitalmixer ab 12 kHz so bringt. Ist ja schon seit Jahren das Problem bei den CD´s. Aber wie schon gesagt bezweifle ich die guten Klangeigenschaften der Schoepse in keinster Weise.

    MfG

    Mike Schmidt

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  • wora
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    • 11. Mai 2003 um 22:01
    • #26

    na ja, eine diskussion über analog vs.digitaltechnik sollten wir hier jetzt nicht auch noch anfangen ;)

    ich habe nicht gesagt, das man mit dem Pro37 überhaupt nicht arbeiten kann, aber als overhead finde ich es einfach nicht gut.
    es löst die höhen nicht gut auf, und dabei muss ich leider bleiben.

    meine güte, was bin ich nur für ein dickkopf... 8)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • sachsensound
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    • 11. Mai 2003 um 23:56
    • #27

    Sind wir nicht alle ein bißchen Bluna ? :wink:


    MfG

    Mike Schmidt

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  • ADMIN
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    • 12. Mai 2003 um 01:30
    • #28
    Zitat von "wora"

    aber ehrlich: warum soll sich das klangverhalten von mikros denn grundlegend ändern, wenn das publikum in die halle gelassen wird?
    da ändert sich doch höchstens die akustik der halle, und zwar sicherlich zum positiven!
    also höre ich theoretisch mit publikum die unterschiede evtl. sogar genauer heraus.

    Da habe ich mich wohl etwas unklar ausgedrückt:

    Während des Soundchecks hast Du Overhead einzeln, und anfangs ist die Klangreglung linear. Da fallen die Unterschiede zwischen den Mics auf.

    Wenn das Publikum da ist, dann gibt es den kompletten Sound, und da nun die Overheads rauszuhören, erfordert schon ein brauchbares Gehör. Und wenn dann noch ein Tonkutscher die Sache so hingebogen hat, dass es klingt...

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • ds-audio
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    • 12. Mai 2003 um 02:13
    • #29

    Jetzt mische ich mich auch noch ein. Einen guten OH sound zu basteln ist ja nicht vom Mic allein abhängig sondern wie guter Gesamtsound ein Ergebnis vieler einzelner Faktoren. Bislang bin ich noch ohne Schöps ausgekommen (nehme 391, ...) hätte natürlich auch gerne welche.
    Es wird aber doch wohl so sein, daß der Tonmann, der mit Schöps aufläuft, auch sonst gutes Material benutzt und auch weiß mit Pulten EQ,
    Controllern usw. umzugehen. Er stackt die Boxen richtig, hat alles in allem vermutlich eine professionelle Einstellung zu seinem Job.In der summe ist dann der Sound vermutlich auch recht gut- aber am Mic allein
    hats bestimmt nicht gelegen. Trotz alledem fängt guter sound aber sehr wohl beim Micro an! Wer's Geld übrig hat kaufe Schöpse, wer nicht muß
    halt mehr am Pult schrauben.(Von microfonischen Fehlbesetzungen und
    DAP usw. will ich hier nicht reden).

    Noch ein Kommentar zum Zuhörer: ich bin der Meinung, das sehr wohl
    ne Menge Leute einen sehr guten Sound wahrnehmen, das aber nicht
    immer artikulieren können. Und die Technofraktion und sonstige Terroristen haben natürlich auch Anrecht auf Bumm und Zisch und manchmal ist halt der Alkoholpegel wichtiger als Klirr +Phase. Kann man nix machen...

    Dieter

    http://www.ds-audiomobil.de
    ___________________

  • Sven M
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    • 12. Mai 2003 um 09:09
    • #30

    Ich muss da auch noch etwas zugeben..
    Zuallererst muss ich sagen, dass für mich das Gesamtergebnis zählt.
    Und das zu einem guten Gesamtergebnis der benutzte Mikrofontyp, die PA, das Pult, die Effekte alles ausschlaggebende Faktoren sind.
    Natürlich auch was von der Bühne kommt..:-)
    Natürlich hat ein PCM91 einen schöneren Hallraum als ein ALEX oder so, natürlich ist das C1000 eine andere Klasse als das 391, aber vielleicht auch immer Geschmackssache.
    Und Budgetfrage.

    Was sagt der Raver auf der Techno-Party, wenn sein Extasy aufhört zu wirken?

    "Was ist denn das für eine sch... Mucke hier?"

  • Der Lange
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    • 12. Mai 2003 um 10:17
    • #31

    Hallo.

    Stellt euch doch einfach mal folgende Situation vor :

    Punk-Konzert
    alle "Musiker" schön betrunken ( Punk halt )

    Also eine VA bei der man schon mal davon ausgehen kann,das nicht alles heil bleibt.


    Was würdet ihr da als OH stellen ?

    Schoepse ? Um dann hinterher ewig mit Veranstalter oder Band über Versicherungsfragen zu diskutieren ?

    Oder doch lieber C1000 ? Und dann hinterher lächeln, weil "nur" ein C1000 im Eimer ist und die "guten Stücke" heil im Koffer liegen und sich auf die nächste VA freuen.

    Sicherlich sollten klangliche Unterschiede bei der Mic-Auswahl entscheident sein. Aber ich persönlich entscheide mich dann doch lieber für das kleinere Übel.

    http://www.myspace.com/noisesound78

  • Fränkie
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    • 12. Mai 2003 um 16:16
    • #32

    klare sache Pro 37 die sind billiger als die c1000. :wink:
    Und klingen besser.
    :oops: ich hab schon wieder gesagt :oops:

    Nicht laut, lieber schön.

    Fränkie

  • wora
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    • 13. Mai 2003 um 02:25
    • #33

    @bigsound:
    natürlich macht es keinen sinn, supertolle mikros in kombination mit superbilligem material zu benutzen.
    da hast du absolut recht.

    und wir landen wieder bei der "geschmacksache"...
    ist schon klar, jeder hat eben ein anderes empfinden.
    ich habe auch schon gesehen das ein SM57 als hihat-mikro benutzt wurde... in solchen fällen stopf ich mir sofort meine elacin ins ohr und bin zufrieden...

    die schoeps mikros habe ich mir noch zu einer zeit gekauft, als es mir finanziell besser ging. im moment könnte ich mir das auch nicht leisten... schlimme zeiten!
    aber ich muss nochmal betonen, das ich nicht mehr ohne leben kann ;) die sucht hat von mir besitz ergriffen!!!

    ds-audio:
    ich habe deinen beitrag mit wohlwollen gelesen!
    aber: ein guter OH sound hat definitiv was mit dem schallwandler zu tun!
    ich kenne das C391 (habe selber welche), damit kannst du am EQ machen was du willst, es wird nie richtig die sonne aufgehen... aber annehmbar wird es bestimmt werden.
    das C391 ist übrigens mein favorit am ride becken... (von unten in die glocke - wow!)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Christoph
    Profi
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    166
    • 23. Mai 2003 um 18:57
    • #34

    Ich habe dieses Forum gelesen und mir meinen Reim darauf gebildet ( oder zumindest versucht ).
    Daraufhin haben wir bei uns im Studio eine Vergleichstest zwischen dem Pro 37R und einem Neumann KM184 gemacht ( Pult : Soundtracs Jade, Abhöre: Genelec 1037 ).
    Als Programm hatten wir Akkustische Gitarre und Cymbals.
    Unterschiede gab es in den obersten Höhen ab etwa 8-10 kHz.
    Da klang das Neumann durchsichtiger und irgendwie "aufgeräumter".
    Ansonsten waren keine Unterschiede sowohl für mich als auch meine drei Mitstreiter zu hören.
    Ob diese Unterschiede auf einer lärmigen Bühne bei 20 offenen Mikrofonen dann noch auffallen sei dahingestellt...

    Soweit einen schönen Abend

    Christoph

    Christoph Ginzel
    Meister für Veranstaltungstechnik

    COMA media GmbH

    cginzel@comamedia.de

  • Criz
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    468
    • 11. Juni 2003 um 01:07
    • #35

    Also jetzt muss ich auch mal was zu sagen, bevor ich noch anfang mit Lachen.

    Also nix gegen Schoeps oder Neumann - aber liebe Leute, wer kann sich das heute noch als OH leisten??

    Wir haben Pro37R und C1000S im Lager liegen und sind echt zufrieden damit.

    Je nach Situation sind die Pro37R an den Toms und die C1000S als OH und eines an der Snare.

    Letztens hatten wir bei einem Rock Festival (openair) auch wieder sowas im Einsatz. 2* C1000S OH, 1* C1000S HH, 2* Pro37R Toms, (ST weiss ich gar nimmer...), 1* SM57 Snare, 1* Shure Beta52 BD (wesentlich geilerer Sound als das EV RE20 oder D112 find ich!)

    Dazu am Gesang SM58, Git mit SM57 bestückt und Bass (eine Band wollte doch knallhart eine Abnahme per Mic) ein RE20.

    Mixer war ein Soundcraft Series Two 36CH, PA war Seeburg TSE 4 Stacks, Monitoring Seeburg TSM15, KMT CS152 und HK PR115X, Siderack 20HE mit Leckereien von Klark und BSS gefüllt etc.

    hmm irgendwie passt das net rein - egal, Zeit für Schwärmerei muss sein *ggg*(----OT----)

    Immer davon ausgegangen, dass das Zeugs richtig ausgerichtet wird - klingt das nicht schlecht!
    Natürlich kann das alles nicht mit Schoeps mithalten - welche wir auch schon im Einsatz hatten (Diözesen-VA (da steckts Geld *g*)).

    Aber für den allgemeinen "Hausgebrauch" und vor allem für Rockige Sachen (bei den Musikern weisst nie recht) ist mir jedes C1000S lieber als ein Schoeps - da muss ich net immer Angst um ein Vermögen haben, das irgendwo überm Schlagzeug hängt und jederzeit mit nem Fehltritt des wildgewordenen Gitarristen mitsamt dem Ständer auf den Drummer kippen kann.

    Ne du, da pack ich mir lieber C1000S rein dann is jut - die Dinger sind übrigens recht robust und multifunktional.

    Kannste echt überall - selbst als Notlösung wenn nix anderes mehr da is - hinknallen und es hört sich nach was an.

    Auf jeden Fall kriegt man für das Geld ein sehr gutes Allround Mikro.

    (nur bissle unhandlich isses - und es guckt hässlich wenn ein XLR Stecker drin is...*g* zu viel OT hier...)

    Achja nochmal was zu Pro37R. Die Teile auf ner K&M Stereoschiene bei einem Vortag am Rednerpult? Perfekte Lösung und finanziell gesehen echt sparsam.

    Und jetzt bitte nicht diese Antworten: Jaa aber ein Schoeps klingt doch viel besser - DAS WEISS ICH, aber ich weiss auch dass es das 10 fache von anderem kostet! :P

    so und nu jut liebe leut

    ->>> SHOP ONLINE http://www.cst-media.de/shop/ <<<-

    CST media Sales
    Groß- und Einzelhandel für
    Veranstaltungs- und Medientechnik
    72458 Albstadt
    http://www.cst-media.de

  • KREISS
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    • 11. Juni 2003 um 01:16
    • #36

    Ok, also kein Schoeps...! Wie wär`s stattdessen mit Sennheiser MKH 40 / 50??? Gehören zu meinen lieblings Mics.
    Btw, das standart Kleinkondenser ist für mich das C451.

  • wora
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    11
    • 11. Juni 2003 um 12:57
    • #37

    kai:
    ... kannst vergessen, das ist den jungs doch zu teuer... :wink:

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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