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Die Eier legende Wollmilchsau für 50 - 350 Pax?

  • djbigfoot
  • 13. Mai 2013 um 23:28
  • djbigfoot
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    8
    • 13. Mai 2013 um 23:28
    • #1

    Hallo zusammen!

    Ich bin seit einigen Jahren als mobiler DJ mit einer Dynacord D-Lite 2000 (2 x 12er Tops, 1 x PowerSub 315, 1 x Sub 115) für Indoor-Veranstaltungen bis ca. 150 Pax und mit einer Actor DX (4 x Sub, 2 x Top) für Zeltveranstaltungen (i.d.R. Schützenfeste) bis ca. 350 Pax (Zelt ca. 15 x 16-20 m) unterwegs. Die Actor habe ich vor einiger Zeit verkauft, weil ich aus privaten Gründen eigentlich etwas kürzer treten wollte. Dieser Plan hat sich jedoch geändert.

    Sprich, ich müsste für die Zeltveranstaltungen wieder "aufrüsten". Gerne stelle ich dazu auch meine D-Lite in Frage. Soll heißen, am liebsten würde ich in ein System investieren, dass ich sowohl für die kleineren Veranstaltungen, wie auch im Zelt relativ problemlos einsetzen kann.

    Meine Wünsche:
    - Möglichst transportable Einheiten (max. ca. 35 kg je Sub; max. 20 kg je Top)
    - Für kleinere Veranstaltungen 1 Sub und 2 Tops, evtl. erweiterbar auf 4 Subs (?!)
    - Preis max. 6000-7000 EUR
    - nicht nur Leistung, sondern auch ein guter Sound!

    Am letzten Wochenende hatte ich bereits Gelegenheit, folgende Systeme, bzw. Systemkonfigurationen für die Zeltveranstaltungen zu testen:
    a) Meine D-Lite mit 2000 Watt: am Ende reicht die Leistung einfach nicht
    b) 2 x Dynacord A 118 A + 2 x Dynacord A 112 A: Insgesamt ein etwas ausgewogeneres Klanbild gegenüber der D-Lite, jedoch am Ende noch etwas zu wenig Leistung (zu wenig Bassvolumen)
    c) Meine D-Lite, um die beiden A 118 A ergänzt: Leider waren Phasenauslöschungen nicht ganz vermeidbar. Daher hat diese Kombination auch noch nicht gänzlich überzeugt.

    Vielleicht könnten 4 x A 118 A und 2 x A 112 A geeignet sein?

    Welche System könnt ihr empfehlen?

    Für Empfehlungen bin ich sehr dankbar!

    Rouven

  • cdt.sound
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    • 14. Mai 2013 um 09:03
    • #2

    2x PL Audio Gorilla DSP, 2x B18 Sub als passive erweiterung, 2x F12 Top. Das ist an Flexibilität schwer zu überbieten. Kleinste Konfiguration wären dann die beiden F12 fullrange (mit externer Endstufe). Etwas größer dann einfach einen Gorilla Bass dazu, der auch gleich sämtliches Amping beinhaltet. Je nach gewunschtem Pegel einfach mit Bässen auffüllen. 2-3 18er pro F12 sind kein Problem. Die Bässe sind sehr kompakt und auch problemlos mit nem PKW transportabel. Vom Bugdet her könnte das auch gerade hinkommen. Wo kommst du denn her? Wir hätten das alles antestbereit im Lager.

  • wikinger
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    • 14. Mai 2013 um 13:19
    • #3

    Es gibt viele gute Systeme die Deinen Anforderungen entsprechen. Allerdings müsstest Du Dein Budget etwas aufstocken.

    Was evtl. hinkommt sind Systeme von QSC. Staune immer wieder über die Performens von den Dingern. Guter Sound für relativ wenig Geld. Kenne jetzt aber die einzelnen Boxen nicht. Hatte die Dinger ein paar mal an kleinen Events und muss sagen das ich definitiv schlechteres gehört habe. Aber auch dort wirds bei 4 Subs und 2 Tops ziemlich eng bei Deinem Budget. (ohne gewähr) ;)

    können Sie nicht ein bisschen leiser machen...???

  • Grossmembran
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    • 14. Mai 2013 um 13:51
    • #4

    Hi,

    Kauf' Dir doch einfach wieder die Actor oder eine andere HK Anlage. Z.B die Linear 5 Rock Pack oder so.

    Da kommst Du mit dem Budget hin und weißt, wie es tut.

    sound pressure level

  • slaytalix
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    • 14. Mai 2013 um 17:02
    • #5

    KME SD 7 wäre ganz nett, Rabatte sind wohl möglich. 50 Pax mit aktivem Top VL 750 mit DSP, 2 x aktive Subs VSS 18, 2 x passive Subs VB 18, auch noch ausbaubar zum Cardiodid Setup (Preset in den Subs)

    http://www.kme-sound.de/cgi-bin/kme.shop/51925198008147c0273f4debae3706b8/Product/View/1&2D154&2D025

    Apollo Audio & E-Bike Rental.

    https://apolloaudioandebike.jimdo.com

    https://apollo-audioservice.jimdofree.com/

  • cdt.sound
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    • 14. Mai 2013 um 17:23
    • #6

    Und genau das würde ich nicht tun! Hör dir die kleinen deutschen Hersteller an. Du wirst merken, dass Preis/Leistung hier auf einem ganz anderen Niveau spielt. Es muss nicht zwingend das von mir empfolene PL System sein. Genauso ist die Aussage auch auf AZ, PAT oder ähnliches. Das kann sich klanglich durchaus mit der gehobenen Liga messen, was die Musikersysteme von HK, Dynacord oder JBL mMn definitiv nicht können. Ich spreche hier natürlich nicht von den Touring Systemen.
    Gerade für deine Tätigkeiten, wo du keine Rider erfüllen musst, sind die kleinen Deutschen Marken prädestiniert.

    Edit: mein Post bezieht sich auf meinen VORVOR Redner.

  • Volker
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    • 14. Mai 2013 um 22:16
    • #7

    Mit dem Budget wirst du keine musterlösung finden. 350 Leute bei Disco im Festzelt braucht Pegel. Leg mal 10k drauf dann gäbe es zwei drei sinnvolle Vorschläge...

    Lüsebrinks pa kenne ich nicht, will nicht ausschließen dass der Poster recht hat. Bei budgetanpassung würde ich dir deutsche Schwarze Kisten oder französische braune Schachteln empfehlen...
    Bei allem budgetorientierten hilft nur selbst testen, vielleicht findest du ja was, was deinen Ansprüchen genügt...
    Vg

  • cdt.sound
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    • 15. Mai 2013 um 08:20
    • #8

    Um eine Musterlösung geht es hier ja auch nicht. Es geht hier um einen Mobil DJ mit professionellen Ambitionen. Da lässt sich mit 7000€ durchaus was anfangen. Wenn in dem Zelt 350 Leute sind, dann heißt das nicht, dass sich auch alle auf der Tanzfläche befinden. Rechne mal mit 150 tanzenden Menschen. Da kommt man mit 4 potenten 18ern und 2 soliden 12/1,4er Tops gut klar. In den PL Kisten stecken übrigens RCF Chassis drin. LF18ND401 im Bass. Die genauen Typen im Topteil hab ich gerade nicht auf dem Schirm. Jedenfalls auch RCF Neodym.
    Apropos RCF... Die bauen auch nette Kisten, die zumindest einigermaßen in deinem Preisrahmen liegen. Z.B. 4x 8003 Bass und 2x 2031 Top. Geht auch ziemlich gut und passt mit Paketpreis aushandeln auch ins Budget.
    Versteht doch bitte, dass hier kein D&B oder L'Acoustics nötig ist. Übrigens genausowenig wie Omnitronic und co. PartyPA...

  • Volker
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    • 15. Mai 2013 um 08:55
    • #9

    Nötig ganz sicher nicht, daher auch mein Vorschlag das budgetorientierte auszutesten, egal was hier vorgeschlagen wird. Seinem Wunschtraum käme meines Erachtens ein Set aus 1x d&b q7 und 2xqsub pro Seite sehr nahe. Bei Hochzeiten eben
    Entsprechend Bässe weglassen, bei noch größeren Events beim Verleiher des Vertrauens passend ergänzen.
    Aber wie gesagt, es gibt sicher auch andere Lösungen, nur nicht so flexibel und ganz sicher nicht ansatzweise wertbeständig.

    Vielleicht macht es ja auch Sinn die aktuelle Anlage für kleine Nummern zu behalten und für etwas größere einen guten Deal mit einem regionalen Kollegen zu machen, bis die Anzahl der größeren Job auch die richtige Anlage zulässt.

    Viel Erfolg bei der Entscheidungsfindung. Es dürfte auch Sinn machen mal die Suchfunktion hier im forum zu bemühen ( und bei Party-pa)...

    Vg

  • cdt.sound
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    • 15. Mai 2013 um 09:10
    • #10

    Zumieten ist natürlich grundsätzlich eine sinnvolle Alternative. So viele Zeltfeste werden es im Jahr wahrscheinlich ja auch nicht sein.
    Vielleicht meldet sich der Threatstarter ja nochmal zu Wort und berichtet aus welcher Region er denn kommt.

  • wora
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    • 17. Mai 2013 um 22:41
    • #11
    Zitat

    ... Wenn in dem Zelt 350 Leute sind, dann heißt das nicht, dass sich auch alle auf der Tanzfläche befinden. Rechne mal mit 150 tanzenden Menschen. Da kommt man mit 4 potenten 18ern und 2 soliden 12/1,4er Tops gut klar. ...


    upps.
    4x potente 18" und zwei 12/1,4" tops für 150 leute?
    entweder gehen unsere vorstellungen von "potenten" lautsprechern auseinander, oder unser verständnis für sinnvolle lautstärken. ;)
    mit so einer bestückung in der "potenten" version sollte man 350 leute problemlos zum tanzen bringen.

    also lieber herr threadstarter:
    bitte definiere "bis ca. 350 Pax"
    welche pegel sind denn für deine veranstaltungen wirklich nötig?

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Volker
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    • 17. Mai 2013 um 23:05
    • #12

    Ich meinte eigentlich auch eher die 150'auf der Tanzfläche mit meinem Vorschlag..
    Und ja, ich weiß dass das laut ist.
    Aber laut ist gefragt bei den meisten Disco und Elektro-Parties...
    Wenn es natürlich nur um ne kinderdorfdisco geht kann man das entspannter sehen..

  • wora
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    • 17. Mai 2013 um 23:19
    • #13
    Zitat von "Volker"

    ...
    Wenn es natürlich nur um ne kinderdorfdisco geht kann man das entspannter sehen..


    warum denn gleich abfällig "kinderdorfdisco"?
    müssen denn bei dem thema immer gleich die emotionen hochkochen?

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • cdt.sound
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    • 19. Mai 2013 um 18:08
    • #14

    Für Tanzmusik oder leichtere Partyunterhaltung darf es ganz sicher auch weniger sein, aber wenn wirklich echter Discopegel, den man auch ein bisschen fühlen kann, da sein soll, dann ist das schon nötig. Dem Threadstarter ging es ja auch speziell um Zeltfeste. Die hölzernen Zeltböden können einem schon einiges wegschlucken. Ich stell dq immer lieber ein paar Bässe mehr hin. Und ich beobachte immer wieder, dass sich ein und dieselbe Anlage auf festem Untergrund wesentlich druckvoller anhört.

  • madmax
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    • 19. Mai 2013 um 20:15
    • #15

    Dynacord behalten und nach 'ner gebrauchten Projektor, XA oder ähnlich umschauen.
    Eine wirklich gescheite Lösung für "Eine für alles" dürfte bei dem Budget ein wenig zufriedenstellendes Ergebnis gekommen bringen. Man ärgert sich dann jedes Mal über den Kompromiss.
    Außerdem is doch auch ganz gut, mal nochwas "für draußen", Delay oder Monitor übrig hat...

    Never stop a running System

  • billbo
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    • 19. Mai 2013 um 20:54
    • #16
    Zitat

    Die hölzernen Zeltböden können einem schon einiges wegschlucken.

    Kein hölzerner Zeltboden hat je 'etwas weggeschluckt'. Das ist eine 'PA Urban Legend' (und leider barer Unsinn).
    Im Zelt werden die Wände mit steigender Frequenz immer reflektierender und schallharter. Bei 100Hz ist Open Air, bei 10kHz Beton. Daher hat man im Zelt immer den Eindruck von Bassschwäche, bzw. umgekehrt von viel zu viel Mitten und Höhen. Der Boden dagegen, egal ob mit oder ohne Holz, ist das einzige diesbezüglich halbwegs neutrale Element.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • frank_nachtigall
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    • 19. Mai 2013 um 23:02
    • #17

    endlich.

    es gibt auch tonstudios mit holzboden und vernünftiger basswiedergabe.
    und massig absorbern an den wänden.

    lgf

    lgF

    aktuelle Verkaufsliste: http://www.toneheads.de/gebrauchtware/

  • madmax
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    5.386
    • 19. Mai 2013 um 23:37
    • #18

    Dafür hat man dann draußen umso mehr Bass.
    Zum Leidwesen der Nachbarn...

    Never stop a running System

  • wora
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    • 20. Mai 2013 um 03:31
    • #19
    Zitat von "billbo"

    Kein hölzerner Zeltboden hat je 'etwas weggeschluckt'. Das ist eine 'PA Urban Legend' (und leider barer Unsinn).
    Im Zelt werden die Wände mit steigender Frequenz immer reflektierender und schallharter. Bei 100Hz ist Open Air, bei 10kHz Beton. Daher hat man im Zelt immer den Eindruck von Bassschwäche, bzw. umgekehrt von viel zu viel Mitten und Höhen. Der Boden dagegen, egal ob mit oder ohne Holz, ist das einzige diesbezüglich halbwegs neutrale Element.


    +1!

    eine zeltwand stellt für bass keinen nennenswerten widerstand dar, für mittel- und hochton aber schon.
    der vermeintliche bassverlust kommt also durch die mangelnden reflexions- und dämmeigenschaften der zeltwände bei tiefen frequenzen zustande, die beschaffenheit der böden ist dabei wirklich nebensächlich.
    man kann das auch ganz gut überprüfen, in dem man sich einfach mal auf die andere seite der zeltwand stellt... :wink:

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Leitwolfi
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    • 20. Mai 2013 um 10:03
    • #20

    mitschwingende Zelt oder Mehrzweckhallen-Böden haben meiner Meinung nach sehr häufig negativen Einfluss auf die Basswiedergabe.


    Und dich denke darauf wollte cdt.sound hinaus

    http://www.lala-blinkblink.de !

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