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Monitor , wer kriegt was?

  • wuffwuff2003
  • 8. Juli 2013 um 23:46
  • yamaha4711
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    • 9. Juli 2013 um 21:35
    • #21

    Hmm.... letzteres ist eigentlich nicht dein Job, denn dafür sollten Stagehands am Start sein.

    Extra Monitorpult bei Budgetsachen ist wohl eher die Seltenheit.
    Ich habe kein Problem bei einer Standard Rock'n Roll Truppe den Monitormix vom FoH aus zu machen. Das geht allemal.

    Bei einem separaten Monitorpult darf man dann auch die Splitter nicht vergessen. Das wird alles recht teuer. Zudem braucht das Monitorpult dann auch Platz und zwar auf der Bühne. Das ist dann das nächste Problem.

    So ein Monitormix vom FoH aus, hat zwar Nachteile, aber bei kleinen Geschichten überwiegt dann einfach die Praxistauglichkeit.

    Grüßle,
    michael

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • wuffwuff2003
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    • 9. Juli 2013 um 21:50
    • #22

    Ja das sehe ich auch so, ich denke wenn die Zeit aber dann stimmt dann ist das ganze auch ok, aber 10 Minuten Monitor und FOH das geht als Profi, nicht aber wenn man da Bands hat die man nie gehört hat, nicht mal weiß wer wo steht und was genau macht, denke dann kommt nur ein Profi mit den 10 Minuten aus .

  • wikinger
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    • 10. Juli 2013 um 00:07
    • #23

    Da wäre ich echt wieder nach Hause gegangen! Ich hätte mit den Veranstaltern versucht zu klären was möglich ist, entweder Sie hätten das akzeptiert oder eben, ab nach Hause in die gemütliche Stube! Ist besser fürs Herz! Manchmal müssen sich Leute den Kopf stossen! ;)

    Mach Dir kein Gewissen und ziehe Deine Lehren daraus. Ich hab selber genügend solche Schwachsinnig organisierten Events erlebt und bin da Gnadenlos geworden! Jeden Blödsinn muss ich weiss Gott nicht mehr mitmachen. Ob Als Systemtech, Babysitter oder Bandtech! Ich kläre jeden Event im Vorfeld ab und mache gegebenenfalls Dampf! Monitor vom FoH aus macht mir da keine Kopfschmerzen. Ich erwarte einfach einen vernünftigen Standart und alles ist gut. Wenns ich merke das was fehlt nehme ich auch mal ein paar Miks oder ein Siderack mit wenns mir dann einfacher geht! Aber eben, alles hat seine Grenzen.

    Du hast Deinen Job so gut es gegangen ist gemacht und versucht das beste rauszuholen deinen Fähigkeiten entsprechend! Also, mehr geht ganz einfach nicht! Dir kann niemand einen Vorwurf machen!

    können Sie nicht ein bisschen leiser machen...???

  • wora
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    • 10. Juli 2013 um 00:50
    • #24
    Zitat von "wuffwuff2003"

    ...aber 10 Minuten Monitor und FOH das geht als Profi, nicht aber wenn man da Bands hat die man nie gehört hat, nicht mal weiß wer wo steht und was genau macht, denke dann kommt nur ein Profi mit den 10 Minuten aus .


    also wenn ich es richtig verstanden habe gab es jeweils 10 minuten changeover zwischen mehreren bands - inclusive abkabeln, neu verkabeln und FOH und monitormix durch EINEN techniker? du glaubst, dass dies ein profi besser könnte?
    nein!
    sicher hätte ein profi das ein oder andere besser hinbekommen, aber dennoch wäre er an dieser aufgabe gescheitert.
    profis wissen, dass man bei solchen extrem kurzen changeovers im rudel zusammenarbeiten muss!
    und selbst dann gibt es keine erfolgsgarantie - vor allem wenn vorher nicht ganz genau klar ist welcher musiker wo genau stehen wird. denn hexen können auch wir nicht.
    wenn das zu teuer ist, gibts eben keine profis. 8)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Loloverde
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    • 10. Juli 2013 um 01:32
    • #25

    Howdy

    Ich hatte dieses Jahr ein kleines Jazzfestival mit 15 min Changeover. Zu zweit haben wir umgekabelt, der Kollege hat Foh gemacht, ich mit dem iPad Monitor. Das ging gerade so ohne Verzug, weil dieses Jahr drei der sechs Combos Duos waren.
    Der Kollege hatte keine Chance Publikum und Bands glücklich zu machen. Erst recht nicht Bands, die keine genauen Monitorwünsche äußern.

    Gruß
    Rainer

    http://www.thewhitelodge.de

  • Elevat0r
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    • 10. Juli 2013 um 10:30
    • #26

    Es kann, in ganz eng begrenztem Bereich, funktionieren!

    Ich betreue seit 2 Jahren zum Beispiel ein kleines Akustik-Festival. Da weiß allerdings schon jeder Musiker im Voraus, dass er keine Wunder zu erwarten hat dank der kurzen Changeover-Zeiten.
    Was da ungemein hilft ist die sehr übersichtliche Anzahl an Monitorwegen (dieses Jahr nur 3, da müssen sich eben 2 oder auch mal 3 Musiker einen Weg teilen, basta) und vor allem die Ausrichtung des Festivals zu den eher leisen Tönen. Da brauche ich selten "Brachialmonitoring" und es existiert schon ein gewisser Grundsound auf der Bühne, auf den man nur noch Akzente mit den Monitoren setzen muss...
    Unter solchen Umständen KANN es funktionieren. Es ist und bleibt aber jedes Jahr ein Marathonlauf...

    -----------------------------------------------------------

    Um Fragen vorzubeugen: Nein, ich habe nichts mit dem DJ-Versandhandel zu tun! ;)

  • audiobo
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    • 10. Juli 2013 um 12:18
    • #27
    Zitat von "Wurst Werner"

    BTW: Bekomme während der Show von einigen Stammkünstlern vermehrt Monitorwünsche per Whats App

    Steht das in Verbindung mit deinem "Abkrass"-Thread? Der Drummer muss langsamer spielen damit der Bassist seine Monitorwünsche ins Handy getippt kriegt oder wie...? :D

  • wora
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    • 10. Juli 2013 um 13:33
    • #28
    Zitat von "Elevat0r"

    ...
    Unter solchen Umständen KANN es funktionieren. Es ist und bleibt aber jedes Jahr ein Marathonlauf...


    unter den vom threadstarter beschriebenen umständen kann es aber definitiv nicht funktionieren.

    ich habe vor jahren mal eine band betreut, wir waren damals der "headliner", also die letzte band auf einem kleinen openair in der Uni karlsruhe.
    der herr von der technik hatte auch geglaubt, das er 8 bands in folge ohne weiteres personal betreuen könne - bühnenumbau, FOH und monitor.
    (das licht betreute er zwar auch noch, aber das war ohnehin nur standlicht - kann man hier also vernachlässigen). das ging natürlich erheblich schief, die verzögerungen summierten sich von band zu band.
    das ergebnis war, das meine band dann mit ihrem konzert erst NACH dem offiziellen ende der veranstaltung beginnen konnte - und die polizei unser gastspiel nach genau drei liedern beendete!
    ich habe ihn dann angesprochen, warum er denn keinen zweiten mann dabei hatte. seine antwort: "dann wäre mein angebot ja zu teuer gewesen"... so kanns also auch passieren.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • marcoboy
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    • 10. Juli 2013 um 14:16
    • #29

    So was Funktioniert nur wenn der Mischer von der Band kommt und sein File für das Pult mitbringt. So das grob alles schon einmal passt. Alles auf Rollriser fertig Mikrofonniert. Die Amps vorgewärmt. Dann klappt das.

    Alles andere ist Murks. Aber das verstehen Veranstalter nicht die so was zusammen Buchen. Nicht nur der Techniker braucht Zeit auch die Band. Umbau Schlagzeug etc. Meist kommt dabei irrend was heraus was schrecklich klingt. Ohne Soundcheck besteht keine Möglichkeit das zu korrigieren.

    Warum soll das was ich mit dem EQ mache nicht gut für das Monitoring sein?
    Low Cut, hohler Klang wegdrehen, Elemente betonen Verbessern den Klang. Warum soll das nicht den Monitor Mix verbessern? Vor dem EQ abgegriffen kommt der Brei aus dem Monitor. Der Kick würde recht seltsam klingen und sich nicht durchsetzen als Beispiel.

    Wichtig ist nur eins. Das man nicht gegen eine schlechte PA oder Monitor kämpft. Um das zu vermeiden höre ich mir ein paar Soungs auf der PA an. Ich weiß wie die klingen und korrigiere es mit dem Master EQ. So schaffe ich schon mal eine gute Arbeitsgrundlage.

    Das selbe kann man mit dem Monitor machen. Man hört sich die Büchse an und zieht das raus was nervt. Wie durch ein Wunder neigt er auch weniger zu Feedbacks. Weil du das wegziehst was unlinear ist.

    Bei meinen Anlagen brauche ich das nicht. Da die ja gut klingen ;) Man sollte von ausgehen das dies auch bei anderen so ist.

    Gestaltungsmittel für den Mix sind PAN,Pegel und Effekte. Diese beeinflussen das monitoring nicht. Was ich mit dem EQ betone hat je den Zweck das es sich im Mix besser durchsetzt, was auch im Monitor wirkt.

    Deshalb abgriff für den Monitor nach dem EQ und vor dem dynamics

  • billbo
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    • 10. Juli 2013 um 14:27
    • #30

    'Festival' ohne Personal, Umbaupausen, Monitorplatz? (Catering braucht's zum Glück eh nicht, weil sowieso keine Zeit dafür).

    Man kann Jobs durchaus auch mal ablehnen!

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • madmax
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    • 10. Juli 2013 um 15:47
    • #31

    Nicht umsonst haben große Festivals 2 Bühnen nebeneinander...

    Aber im ganz Kleinen ist's doch so:
    Schule mit Kinderprogramm samt Chor, halbe Stunde nach Ende soll Nachmittagsunterhaltungsband beginnen, eine Stunde nach deren Ende die Abendband. Alle mit eigener Backline und ewigen Soundchecks. Hinter der Bühne Platz für ein PKW und 2 Fahrräder...

    Never stop a running System

  • marcoboy
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    • 10. Juli 2013 um 16:05
    • #32
    Zitat von "billbo"


    Man kann Jobs durchaus auch mal ablehnen!
    BillBo

    Das wäre wirklich mal angebracht. Dann verstehen Veranstalter das 9 Bands mit 10min Pause zwischen nicht funktioniert. Aber es finden sich immer wieder Kollegen die solche Jobs annehmen. Auch Musiker die sich auf so etwas einlassen. Wem wundert es wenn das nicht nur im Monitoring in die Hose geht.

  • billbo
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    • 10. Juli 2013 um 16:09
    • #33
    Zitat

    "Nein danke. Unter diesen Umständen bin ich an einer Beauftragung für diese Veranstaltung nicht interessiert. Mit freundlichen Grüßen."

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • TomyN
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    • 10. Juli 2013 um 17:19
    • #34

    Oder zum kurzfristig 'Krank' werden..

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
    Jugendschwimmabzeichen, Rettungsschwimmabzeichen in Bronze
    Meine kommerziellen Softwareprodukte SATlive und LevelCheck

  • wuffwuff2003
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    • 10. Juli 2013 um 19:27
    • #35

    Ich hatte mit 7 Monitoren zu kämpfen ;) und der Stil war gemischt, d.h. eine Band hat Beatles gecovert, dann eine die hat nur Akkordeon gespielt, eine die nur eine Art Volksmusik gemacht hat (naja Stil war undefinierbar), eine mit Metal, eine Hip-Hop Band, und zum guten Schluss noch Irische Folklore :)
    So kann's gehen

  • billbo
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    • 10. Juli 2013 um 22:36
    • #36

    Unter weniger formvollendet kommunizierenden Geschäftspartnern heißt es dann auch schon mal: "Und bitte, ruf' mich nicht wieder an!" :D

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • zegi
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    • 15. Juli 2013 um 17:53
    • #37

    (ich hoffe, ich werde für diese Frage nicht gesteinigt)

    Besteht das Monitoring grundsätzlich immer aus identischen Wedges, oder kann es schon mal sein, dass bei 6 Monitoren 3 verschiedene Typen dort stehen?

    Ich sähe für beide Ansätze Vor- und Nachteile. Identische Wedges sind einfacher zu entzerren, sehen besser aus, können mit gleichem Amping gefahren werden, etc.. Hat man verschiedene Wedges zur Verfügung, kann man z.B. dem Drummer etwas druckvolles hinstellen, während man in einer leiseren Ecke der Bühne auch eine unauffälligere Box platzieren kann.

    Der Ton macht die Musik.

  • wikinger
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    • 15. Juli 2013 um 18:23
    • #38

    Drumfill mit anderen Komponenten und evtl. Sidefills sind erlaubt! Wedges will ich alles die gleichen! Sonst ärger! :D

    können Sie nicht ein bisschen leiser machen...???

  • derautor
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    • 15. Juli 2013 um 18:31
    • #39
    Zitat

    Besteht das Monitoring grundsätzlich immer aus identischen Wedges, oder kann es schon mal sein, dass bei 6 Monitoren 3 verschiedene Typen dort stehen?

    Das kommt mitunter öfter vor :D

    Nein, im Ernst, es ist schon vorteilhaft, überall identische Monitore aufzustellen, eben aus den von Dir genannten Gründen. Das vermittelt in erster Linie auch mal Professionalität, und es lässt sich beim Einstellen auch schneller, weil einheitlicher arbeiten. Ausnahme ist natürlich Drumfill o.ä.

    Zusammengewürfeltes Monitoring sieht man häufig bei Bands, die ihren Kram selber mitbringen. Hier ist selten der Investitionsrahmen da, was einheitliches zu kaufen, d.h. jeder bringt mit, was er hat.

    Kann funktionieren, muss aber nicht. Wobei mich das dann in der Regel nicht tangiert...

    Immer schön vorm Soundcheck herverkabeln.....

  • wora
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    • 15. Juli 2013 um 22:00
    • #40

    wenn ich mit eigener technik arbeite, dann kommt es schonmal vor dass ich für spezielle zwecke jeweils andere lautsprecher nehme (z.b. wedges, die für bläser besser funktionieren) . um so vorzugehen muss man diese wedges aber wirklich gut kennen!

    wenn ich auf fremdem material arbeiten muss, möchte ich aber überall identische wedges (ausnahme: drumfill) und identische verstärker haben.
    das hat einfach etwas mit vereinfachter arbeitsweise zu tun, denn als bandmischer hat man selten zeit sich auf verschiedene wedges einzuschiessen. man nimmt isich also den wichtigesten vor und stimmt diesen auf dei anforderungen ab. danach kopiert man diese einstellungen auf dei andren wege. das funktioniert in 95% der fälle ausgezeichnet.
    mit verschiedenen wedges geht sowas selbstverständlich nicht, deshalb ist das für fremdmischer ein no-go. es sei denn, es wäre im rider so festgelegt.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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