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  4. Selbstbau und Reparatur Lautsprecher und Boxen

Endfire

  • zegi
  • 7. August 2013 um 21:30
  • zegi
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    • 7. August 2013 um 21:30
    • #1

    Liebe Experten

    Ich bin in Experimentierlaune und hätte Lust, etwas ungewöhnliches zu bauen. Leider fehlt mir das Knowhow über die Möglichkeit/Unmöglichkeit meiner Idee.

    Mir schwebt vor, ein kleines Subwoofersystem zu bauen, das mit 6" oder maximal 8" Treibern. Je nach Leistungsfähigkeit des Konstrukts sollte es dazu dienen, ein Bassfundament für Hintergrundbeschallung zu liefern oder für kleine Gigs bis ca. 100 Personen mit Bass zu ergänzen.

    Version 1

    Ist es möglich, ca. 6 Pappen in einer Kiste zu verbauen (3x räumlich versetzt und jeweils paarweise über Controller angesteuert), so dass sich die eine Kiste wie ein kleines Endfire-Array verhält, sprich den Bass über eine gewisse Distanz bündelt? Ich denke, die Kiste dürfte nicht mehr als ca. 1.2m breit und 0.8m hoch werden, sonst würde es zu sperrig.


    Version 2

    Liesse sich ein "Zahnlückenstack" in einer Kiste realisieren? Sprich 6-8 Pappen nebeneinander in einem Gehäuse? Kann sowas bereits bündeln, oder bräuchte das massiv mehr Treiber / Grösse?


    Mir ist klar, dass vermutlich ein Problem darin liegt, dass kleine Pappen nicht so tief können. Aber wenn der Maximalpegel nicht das Hauptkriterium ist, müsste doch trotzdem was zu machen sein.


    Ich bin sehr dankbar um Ideen und Inputs zu meinen Überlegungen.

    Der Ton macht die Musik.

  • simonstpauli
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    • 7. August 2013 um 21:43
    • #2

    Für Endfire müsstest Du eine relativ große Kiste bauen, das passt nicht in Deine Größenspezifikation.
    Zahnlücke ist ähnlich zu groß, wenn Du eine sinnvolle Bündelung nach vorne erreichen willst.

    Warum versuchst Du nicht eine kompakte "cardoid"-Anordnung?

    Also z.B. 4 Treiber nach vorne, 2 nach hinten. Dazu zwei Amp-Module mit DSP und Du hast eine kompakte Box, die nach hinten dämpft. Mit mehreren davon kannst Du dann eine "Zahnlücke deluxe" bauen.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • zegi
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    • 7. August 2013 um 22:00
    • #3

    Danke für den Input. An Cardoid habe ich auch noch gedacht, aber das ist mir zu gewöhnlich :lol: (ich behalte die Idee im Hinterkopf, falls alles andere nicht klappen sollte).

    Beim Endfire habe ich noch gegooglet und dabei folgende Info gelesen. Die Treiber müssen 1/4 der "Ziel-Wellenlänge" auseindander stehen (erste Reihe bis dritte Reihe), damit es klappt. 100 Herz hat eine Wellenlänge von 3.43 Metern, womit die Kiste knapp 2.6 Meter tief werden müsste. Das ist leider doch massiv zu gross. :cry: Schade.

    Wie genau müssen die Treiber konzentrisch angeordnet sein, damit der Effekt klappt, bzw. wie weit ausserhalb der Achse kommt der Effekt noch zu Stande?


    Wie breit müsste die Box sein, damit man etwas "Zahnlückeneffekt" bekommen würde?

    Und könnte man ein Endfire-Array mit 6" Subwoofern machen? So eine Art "Schuhkarton-Endfire".

    Der Ton macht die Musik.

  • verstärkerberserker
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    • 7. August 2013 um 22:28
    • #4

    Grundsätzlich kannst Du die physikalischen Eigenschaften beider Anwendungen auch mit kleinen Lautsprechern erzeugen.
    Was sich definitiv nicht ändert ist das Verhältnis zwischen Frequenz und Wellenlänge.
    Die gewünschten Anordnungen müssen also die gleichen räumlichen Ausdehnungen haben, wie mit großen Lautsprechern.
    Das ganze dann in nur eine Kiste zu bauen, wird dann schon sperrig.

    Zitat von "zegi"

    Je nach Leistungsfähigkeit des Konstrukts sollte es dazu dienen, ein Bassfundament für Hintergrundbeschallung zu liefern...


    Mir ist nicht klar, welchen Nutzen Du Dir von dem Aufwand versprichst. Edfire und Zahnlückenanordnungen lassen sich schon rein platztechnisch nicht immer optimal realisieren und gerade bei der angedachten Anwendung würde ich andere Schwerpunkte setzen. Ob Du das dann noch gleichmäßiger kriegst, steht auch noch auf einem anderen Blatt.

    ...Holz ist braun!

  • zegi
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    • 7. August 2013 um 22:49
    • #5

    Die Idee war an sich, mal etwas Neues zu probieren. Wenns gelungen wäre, hätte sowas sicher grosses Potential gehabt, den unwissenden Hörer zu verblüffen.

    Ich sehe ein, dass das aufgrund der bösen Physik nicht möglich sein wird :wink: .

    Sagen wir mal, ich würde einige kleine Subs bauen, eben 6-8", so kompakt wie möglich. Diese würden in einem normalen Raum im Abstand von ca. 1.2m stehen. Hätte ich dann effektiv den selben Effekt wie mit normalen 18"ern?

    Der Ton macht die Musik.

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    • 8. August 2013 um 08:41
    • #6
    Zitat von "zegi"

    Sagen wir mal, ich würde einige kleine Subs bauen, eben 6-8", so kompakt wie möglich. Diese würden in einem normalen Raum im Abstand von ca. 1.2m stehen. Hätte ich dann effektiv den selben Effekt wie mit normalen 18"ern?

    Dann nimm doch den normalen 18"er :D

  • zegi
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    • 8. August 2013 um 08:56
    • #7

    :D Danke für den Vorschlag.

    Ich habe mich mal durch die Treiber geklickt. Wenn ich mir die 18Sound, BMS oder B&C anschaue (insbesondere die Preise), dann baue ich vielleicht tatsächlich lieber einen kleinen 10" oder 12" Subwoofer. Das ist stressfreier aber auch massiv langweiliger :roll:

    Kennt jemand ein bewährtes Modell, das schön klein und kompakt ist?

    Der Ton macht die Musik.

  • Online
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    • 8. August 2013 um 10:46
    • #8

    bau dir den sc8 nach. da werkeln 4 18er drin. 2 vorne, 2 hinten. die kiste ist auch noch recht kompakt :D

    http://www.crystal-hannover.de
    Beschallung, Beleuchtung, LED technik
    Trussing, Line Arrays

  • SRAM
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    • 8. August 2013 um 19:36
    • #9

    jbl papier lesen:

    http://www.hifi-forum.de/index.php?action=browseT&forum_id=182&thread=9629&z=2


    Gruß SRAM

    I watched a snail crawl along the edge of a straight razor. That's my
    dream. That's my nightmare. Crawling, slithering, along the edge of a
    straight razor, and surviving.

  • Jonnytrance
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    • 8. August 2013 um 21:18
    • #10

    Der Link geht nicht.
    Du meinst sicherlich das hier:
    http://www.jblpro.com/BackOffice/Pro…LF_TechNote.pdf

  • Jens Droessler
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    • 10. August 2013 um 01:38
    • #11

    Im Bassbereich kommt es nur auf Verschiebevolumen an, also Membranfläche * Hub. Vier 8"er mit je 8mm Hub machen an Pegel das, was ein 15er mit 8mm Hub auch macht. Nur werden sie unter Umständen im oberen Bassbereich etwas trockner klingen.

    Ja, wenn du die gleichen Abstände für Endfire oder Zahnlücke wie bei 15ern oder 18ern einhälst, stellt sich auch der gleiche Effekt ein. Das gilt übrigens auch für Cardioid. Auch da musst du eine gewisse Tiefe der Bocxx haben, um den Effekt zu maximieren und den Sound nach vorne nicht allzusehr zu verwaschen. Das sieht dann schon wieder komisch aus, vier 8er in einer Kiste, die dann 1m tief ist, oder?

  • madmax
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    • 10. August 2013 um 15:44
    • #12

    Die Idee des TS finde ich ansich schon interessant.
    Ich glaube aber; wenns so einfach wäre, würde sich da schonmal ein kleinerer Hersteller drangemacht haben. Auch für Festinstallation, wo's auf Größe nicht immer so ankommt.
    Vielleicht müßte es dann eher so sein, das man es für den Transport wie 'ne Art "zusammenklappen" kann.

    Cardoid ist da aber wohl das Einzige; was bisher mit verschieden Konzepten in eine Box integriert wurde.

    Never stop a running System

  • zegi
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    • 10. August 2013 um 22:41
    • #13
    Zitat von "madmax"


    Vielleicht müßte es dann eher so sein, das man es für den Transport wie 'ne Art "zusammenklappen" kann.

    Vom Prinzip her wie ein Case, bei dem die Front- und die Rückseite wie Casedeckel gestaltet sind, während die 4 Seitenteile als einzelne Flächen mittels Butterflyverschlüssen zur ganzen Box montiert werden könnten.

    Der Ton macht die Musik.

  • SRAM
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    • 10. August 2013 um 23:14
    • #14
    Zitat

    Du meinst sicherlich das hier:
    http://www.jblpro.com/BackOffice/Produc ... chNote.pdf

    Ja.

    Das einzige Konstrukt, das wirklich über einen angemessenen Frequenzbereich funktioniert und, betrachtet man die Zahl der eingesetzten Treiber und damit Belastbarkeit & Wirkungsgrad, recht kompakt baut.


    Gruß SRAM

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    dream. That's my nightmare. Crawling, slithering, along the edge of a
    straight razor, and surviving.

  • Blancblue
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    • 17. August 2013 um 21:48
    • #15

    Versuch Dich doch mal an einem Konstrukt (um das Wort Nachbau wegzulassen...) a la d&b B4 bzw. V -Sub:

    http://www.dbaudio.com/de/systeme/details.html?tx_sschdbsystems_pi1%5Bproduct%5D=33&tx_sschdbsystems_pi1%5Bcontroller%5D=Product&cHash=6bf4af5f88649680ecaa7950a5af2d24

    http://www.dbaudio.com/de/systeme/det…chdbsystems_pi1[product]=13&tx_sschdbsystems_pi1[controller]=Product&cHash=411220843d235bf7b810c053fb8a983e

    Cardioid an einem Verstärkerkanal ist schon nett ;)

    ________________________________

    Signatur?

  • LechnerTom
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    • 17. August 2013 um 22:51
    • #16
    Zitat von "Jens Droessler"

    Vier 8"er mit je 8mm Hub machen an Pegel das, was ein 15er mit 8mm Hub auch macht.

    Naja, nur solange sie relativ zur Wellenlänge nahe beisammen stehen: 4 8er mit 1 W Gesamtleistung bieten dann um 6dB mehr output als 1 8er mit 1 W Leistung. Stehen sie meterweit entfernt, so funktioniert die "magische" Wirkungsgradverbesserung nicht und ausserdem entsteht ein Interferenzmuster, das den Raum durchzieht und noch dazu frequenzabhängig ist.

  • Jens Droessler
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    • 18. August 2013 um 07:42
    • #17

    Selbstverständlich. Ich war für das Beispiel mal davon ausgegangen, dass man den einen 15er durch die vier 8er quasi im gleichen Gehäuse ersetzt.

  • reinhard heilmann
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    • 30. August 2013 um 19:00
    • #18

    Hallo zusammen,

    ich hab mich grad vor kurzem mit einem ähnlichen Konstrukt befasst, allerdings mit
    einem anderen Ansatz.... daher möchte ich etwas weiter ausholen......

    An theoretischen Grundlagen/Abhandlungen habe ich eine online stehende Diplomarbeit,
    die Abhandlungen von Jobsti sowie den "Practical Guide to Bass Arrays" von Rog Mogale
    (in Conjunction with Void Acustics LTD) studiert.

    Im Gegensatz zum Themenstarter stehe ich oft vor dem Prob bei Konservenwiedergabe
    in kleineren Räumen hohe Pegel zu produzieren, -sowie im Livebetrieb eine "bassberuhigte"
    Bühne zu brauchen.

    Für beide Varianten ist für mich die Rückwärtsdämpfung wichtig. Das mag für die Anwendung
    in kleinen Räumen subjektiv unsinnig erscheinen. Die Erfahrung hat jedoch gezeigt, das die
    unvermeidlichen Reflexionen durch die kugelförmige Abstrahlung oft ein Bassmaximum beim DJ
    hinter den Boxen bringen, während der Publikumsbereich voll von Auslöschungen ist.

    Bei L/R Aufstellung wäre einer von 3 Bässen umzudrehen, zu invertieren und um die Gehäusetiefe
    + X mS zu delayen(Jobsti)-funktioniert, die Raumeinflüsse lassen aber keine finale Beurteilung zu.
    Nennt sich CSA.

    Die Amerikaner arbeiten ähnlich, jedoch noch um die Gehäusetiefe versetzt aufgestellt, es finden
    sich im Guide aber auch Varianten für eine Eckaufstellung u.ä. wobei sehr viele Messungen doku-
    mentiert sind. So eine Aufstellung benötigt mehr Platz.

    Noch mehr Platz benötigt das EFA, bei dem Bassteile in definierten Reihen hintereinander stehen,
    daher eher was für grössere Beschallungen.

    Was der Themenstarter wohl meint, ist eine CFA-Anordnung. Im Prinzip ist das realisierbar, meine
    Vorentwürfe basieren auf einem 210 l - Gehäuse für 3 x 12" Bestückung in 3 Kammern- 2 nach vorne,
    einer rückwärts invertiert/delayd. Das Ganze narrensicher zu verkabeln.

    Die jeweilige Aufstellung und die Delayzeit sind im Praxisbetrieb zu optimieren und immer stark raum-
    abhängig. Der Vorteil liegt nicht einer Pegelerhöhung sondern in der Eliminierung der Reflexionen
    durch Rückwärtsdämpfung.

    Die beschriebene Variante mit 6" oder 8" halte ich für zu mickrig ... daher der 12" - Ansatz. Im grösseren
    Rahmen machen wir das mit 15"/110 l - Modulen.

    Manche Frequenzweichen bieten Delayzeiten von 2 mS .... damit lässt sich CsA bereits ausprobieren.
    Mit DSP ohnehin kein Prob. Ich arbeite mit analogen Weichen und hab für die Versuche ein einfaches
    altes Line delay angeschafft.

    Gruss

    Reinhard

    Grüsse@all vom alten Mann

  • Jobsti
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    • 13. September 2013 um 06:42
    • #19

    Zahnlücke mit CSA, oder Delta (siehe Rog Mogale PDF) sollte problemlos möglich sein,
    in fast allen Größenanordnungen. Ich mach das mit meinen 212er Bässen, geht einwandfrei.

    Was mich hier jetzt aber noch interessieren würde, wären weitere Informationen zu Endfire,
    vor allem wie ganz genau was hier Controllert wird und warum, auch bei wie vielen Reihen. Und wie schaut's zusätzlich Curved aus?

    Ich habe hierzu ja mal nen Artikel gemacht, aber zu EFA fehlen mir gerade noch paar Infos,
    sinnvolle PDFs würden mir da definitiv weiterhelfen. Habe mich mit EFA noch net so viel beschäftigt,
    da ich mit VAs in dieser Größe normal wenig bis nix zu schaffen habe.
    Könnte also auch Blödsinn sein, was ich da geschrieben hab.

    http://www.jobst-audio.de/sonstigestut/1…-im-bassbereich
    PS: ja bei CSA muss man z.B. noch Schallwandgröße & Pegel beachten,
    der Artikel ist allerdings für Einsteiger gedacht.

    Mit freundlichen Grüßen
    B. Jobst | Fa. Jobst-Audio | 36396 Steinau Ulmbach | Germany | http://www.Jobst-Audio.de
    http://www.audiofotos.eu | Kostenfreier Bilderhoster für eure Forenbilder
    Nützliche Tools | Limiter berechnen, Schaltungen usw.

  • skyworker
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    • 13. September 2013 um 07:24
    • #20

    Ich hab grad mal deinen Artikel überflogen. Was ist denn "Stereo-Bass"?

    Dein Endfired Array steht vor der "Bühne", richtig? Warum? Endfired ist doch zunächst mal (Vorsicht - Vereinfachung) eine Reihe von Subs hintereinander. Also praktisch "eindimensional" - nicht unbedingt eine Matrix, so wie du das darstellst. So was passt mitunter auch mal neben eine Bühne oder - wenn mans üppig hat - auch schon mal über die Bühne unters Dach (;O). Die Delayzeiten werden so gewählt, dass sich nach vorne eine Addition ergibt - Startpunkt ist der letzte Bass in der Reihe, alle davor werden entsprechend der Weglänge verzögert. Damit erhält man rückwärtig automatisch eine destruktive Überlagerung und damit eine entsprechende Dämpfung. Die "Entfernungsverhältnisse" und das Frequenzverhalten ist dabei ganz ähnlich der Aufstellung in einer Zahnlücke.

    Und nur zur Vollständigkeit - Phasen kann man nicht invertieren. Nur verschieben (;O)

    Kein Applaus für Scheiße!

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