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Anschaffung einer neuen PA

  • michael thielmann
  • 23. August 2013 um 11:24
  • michael thielmann
    Beiträge
    9
    • 23. August 2013 um 11:24
    • #1

    Hallo zusammen,
    leider wurde ich mit der Suchfunktion nicht fündig bzw. haben die gefunden Threads für mich nicht gepasst.

    Ich bin aktuell auf der Suche nach einer neuen PA, da ich mit meiner aktuellen (dB Technologies Arena 12 mit Crown XTI4000 Amping) nicht mehr zufrieden bin.

    Hauptsächlich mache ich Chor- und Galabeschallungen, ab und zu aber auch mal ein Rockkonzert. Publikum bewegt sich im Bereich zwischen 400 und 800 Pax, bei Konzerten auch mal Outdoor bis ca 1200.
    Wichtig wäre mir ein variables System, sprich für 400 Personen Chorbeschallung nehme ich 2 Topteile mit, wird es jetzt größer, kann ich auch pro Seite 3 Topteile clustern und mit nötigem Bassfundament erweitern. Dabei wäre mir die Outdoorvariante noch nichtmal so wichtig, da kann ich auch wie bisher zuleihen.
    Die Preisvorstellung pro Box wäre bei ca. 1000-1500 Euro, die Boxen sollten gut Flugfähig sein und "mittelmäsig" Ridertauglich sein. Das heißt ich will keinen Billigschrott auf dem Niemand spielt, aber es muss jetzt nicht den Rider von TOP40 Bands erfüllen!
    Vielen Dank
    Michael

  • yamaha4711
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    • 23. August 2013 um 12:03
    • #2

    Tacho!

    Das ist aber knifflig und kompliziert. Aber der Schluß ist immer derselbe. :)

    Chor, Gala und Rock sind drei vollkommen unterschiedliche Gebiete, welche man vollkommen unterschiedlich lösen kann, vielleicht sogar muss.

    Bei Chor würde ich z.B. gerne mit Delaylines arbeiten, einfach um Rückkopplungen bei entsprechender Abnahme durch Chormikros zu vermeiden. Meist finden solche Zusammenkünfte auch in akustisch schlechten Hallen oder manchmal auch im Außenbereich statt. Mit nur zwei Topteilen hätte ich bei 400 PAX bauchweh.
    Gala könnte eine Delayline hilfreich sein. Kommt darauf an was da gespielt wird. Ebenso könnten kleine, nicht auftragende Böxchen hilfreich sein. Wenn da eine Band spielt, sieht es schon wieder anders aus. Standardbesteck: 1-2 Tops und 2-3 Bässe pro Seite.
    Rockkonzert ist klar. Alles was Dampf hat und Pegel bringt. Aussehen... steht eh im dunkeln rum.

    Ich lande da also zwischen breitem Direktstrahler und horngeladenem Top oder gar einem LA.
    Die Bässe, nun ja. Das sieht man ja dann.
    Wie war das... für jeden Job das richtige Werkzeug.

    Jeder Hersteller hat so seine Zuckerchen und da muss man sich eben entscheiden, denn sonst funktioniert es meist nicht wenn man skalierbar bleiben möchte oder man hat eben für jeden Einsatzzweck eine dedizierte Anlage.

    Herstellerseitig:
    Seeburg
    TW Audio
    KS
    KME
    harmonic design
    RCF (TTS Serie oder kleiner TT Serie)
    d&b (wohl auch zu teuer)
    Meyersound (wohl aber zu teuer)
    usw.

    Material
    mind. 2 Horn Topteile ala T24
    Am besten so was wie PA Sys One. Damit kannst du schon mal Rockkonzert bis grob 500PAX machen. Evtl. auch ein wenig mehr. Bei >500 und Outdoor brauchts dann schon mehr, z.B. d&b C4 mit 4-6 Tops pro Seite, pro Top 1,5 - 2 C4 Bässe und vielleicht noch 2 B2 fürs Brustbein oder LA ala Vera 10 mit ordentlich Bassfundament.
    Bleiben wir mal bei TW
    2-4 M12 für Monitoring oder eben Gala/Chor als Front
    4 M8 oder M10 als Delayline oder Frontfill
    Dazu noch Amping.

    Bei breiten Direktstrahlern wirst du bei einem Cluster von 3 Tops aufgrund von Interferenzen nicht mehr richtig zufrieden sein.

    Grüßle,
    michael

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • karel noon
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    • 23. August 2013 um 12:22
    • #3

    Die preisangabe ist etwas verwirrend... entscheidend ist doch der gesamtpreis und nicht die der einzelnen kisten.

    dann die Frage willst du auch neue Amps und controler?

    zu guter letzt noch der hinweis das du dir verschiedene systeme mal anhören solltest.

    Erst jetzt kann ich (so wie gleich auch noch zig andere ) das eigene "lieblingssystem" hier bewerben...
    oder besser gesagt eine lösung anbieten, denn davon gibt es viele.
    Mein vorschlag setzt aber auch die anschaffung neuer amps voraus.

    ich habe in den letzten jahren was chor angeht gute erfahrung gemacht mit dem KV2 ES system, daher habe ich es mir dann
    letztendlich auch gekauft.
    vorteil ist das du dir keine gedanken über stacking, curving oder clustern machen mußt, außer bei den paar jobs im jahr wenn du wirklich
    für laute musik die 1200 zuschauer erreichst, und du da einfach ein zweites set (gibts mittlerweile recht gut verteilt überal in deutschland)
    dazu mietest.

    als Setup für dich wäre dann tatsächlich die kombination die ich habe ziemlich ideal.

    2x ES1.0 Top
    4x ES 1.5 Bass
    2x ES 1.8 Bass
    2x EPAK AMP

    immer dabei sind pro seite 1 top und 1 amp,
    dazu dann pro seite:
    bei ganz kleinen geschichten (100-150p.) dazu einen 15"er Bass,
    mittewlgroß oder mehr bass (150-400p) zwei von den 15"er Bässen
    und wenn es noch größer wird nimmst du eben die 18"er noch mit :)

    probehören solltest du das mal, das system ist kinderleicht zu bedienen, funktioniert auch gestackt oder mit top auf stativ,
    geflogen sowieso.

    nein, es wird nicht die günstigste hier vorgeschlagene lösung sein, aber gerade bei chor denke ich an guter klangqualität, und um rider
    muß man sich damit auch keine echten sorgen machen, dafür ist das zeug gut genug, und der name kommt so langsam auch rum.

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

    Application Support Engineer - HK Audio

  • Jens Droessler
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    • 27. August 2013 um 03:40
    • #4

    So, wie du es dir vorstellst, funktioniert es leider nicht. Wenn du clusterfähige Tops willst, strahlen diese eng ab. Da ist dann an den Einsatz nur eines pro Seite nicht zu denken. Hast du Tops, die einzeln einsetzbar sind, also breit genug abstrahlen, um auch mit nur einem pro Seite einen Großteil der Zuschauer zu erreichen, funktionieren mehrere pro Seite eben nicht. Auch Line Arrays helfen dabei nicht, da wird das Problem nur in die Vertikale verlegt. Du brauchst also schon mal mindestens zwei verschiedene Tops: Was kleines, breit strahlendes für die kleinen Geschichten und für die 1200 Personen Outdoor-Geschichte einfachstenfalls ein potentes Horntop (wobei das kleinere Top eventuell als Nearfill dienen könnte). Subwoofer könnten für beide Tops die gleichen sein.

    Wenn die 1200er Nummern eher selten sind und dafür zugemietet werden kann, könnte man tatsächlich zu einem System wie dem PA-Sys One oder besser KV2 Audio ES greifen. Da könnten die Tops allein auch bei den kleineren Jobs durchgehen und die 800 Leute sind mit einem System auch noch grad so drin.

  • tufkamar
    Gast
    • 27. August 2013 um 07:53
    • #5

    Alternativ sowas wie PairForce 122 (ggf. interessant, je nach dem, wo der TE denn heimisch ist....), ähmlich "convertible" Systeme oder sowas wie VRX.

    d&b Q könnte auch was passendes hergeben.

    Oder Old-School ein Doppel12-er-Top, welches von Single bis 3Stück pro Seite + Bässe geht - K&F haben da was nettes im Angebot.

    "Leider" ist mit dem angedachten Budget vermutlich keiner der Vorschläge machbar...

  • karel noon
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    • 27. August 2013 um 08:28
    • #6

    Das Budget ist ja leider noch völlig unklar, wenn ich aber von 1500 pro box und mit drei boxen pro seite rechne habe ich schon mal 4500€ pro seite,
    damit kriege ich sogar KV2 Audio mit nem halben Amp, wenn dann für bässe ein ähnliches budget vorgesehen ist, komme ich zumindest auf eine summe die
    höher ist als die meisten ähnlichen anfragen hier im Forum....

    wir müssen wohl auf den fragesteller und seine antworten warten :D

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

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  • Wurst Werner
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    • 27. August 2013 um 09:14
    • #7
    Zitat

    wir müssen wohl auf den fragesteller und seine antworten warten :D

    Wieso, ich erwarte, dass ab jetzt jeder seine Lieblings-PA empfiehlt. Das ist guter alter Forumsbrauch.
    Wen kümmert denn die Vorstellungen des Threadstarters?
    Jeder wirft ab jetzt was in den Topf, was er persönlich gut findet. Dann wird sich bitte mal wieder über Bandpässe gestritten.
    Zum Abschluss sollte dringend noch eine Behringer und/oder China Diskussion folgen.
    So gehört sich das!

    Mein Applaus für den Threadstarter vorab, denn:

    Zitat

    Chor- und Galabeschallungen, ab und zu aber auch mal ein Rockkonzert. Publikum bewegt sich im Bereich zwischen 400 und 800 Pax, bei Konzerten auch mal Outdoor bis ca 1200

    Das verspricht eine Diskussion mit ordentlich Drehmoment, wenn sich ein Rudel 10/1" Kisten mit 90ziger Jahre Männerhorntops duellieren:-)

    LG
    WW

    PS: Bitte nicht ernst nehmen, komme gerade vom Steuerberater. 8)

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  • billbo
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    • 27. August 2013 um 10:55
    • #8
    Zitat

    PS: Bitte nicht ernst nehmen, komme gerade vom Steuerberater. 8)

    Also bitte! Seit gefühlten Ewigkeiten eindeutig der mit Abstand seriöseste Beitrag in diesem Subforum. :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • Wurst Werner
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    • 27. August 2013 um 11:16
    • #9
    Zitat von "billbo"

    Also bitte! Seit gefühlten Ewigkeiten eindeutig der mit Abstand seriöseste Beitrag in diesem Subforum. :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo


    Harhar...sehr gut!

    CEO @ SoundSurface

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  • 4Art
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    • 27. August 2013 um 12:40
    • #10

    Ach kommt doch: Klar bin ich AUCH bei diesem Forum dabei, damit ich Zeug empfehlen kann, bei welchem ich tatsächlich noch was verdiene - und hinter dem ich qualitativ stehen kann! Oder ist jemand von Euch bei den Rotariern um die Ecke dabei nur um die Welt zu verbessern? ich auf jeden Fall nicht...

  • LechnerTom
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    • 27. August 2013 um 13:00
    • #11

    Rotarier verbessern die Welt nicht. Meist ohne es zu wissen sind sie so was wie eine "Heile-Welt-Show"-PR-Frontorganisation bei den Geheimgesellschaften, welche naja.... sagen wir mal so......weniger positive Ziele verfolgen.

  • Wurst Werner
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    • 27. August 2013 um 13:30
    • #12

    Rotarier haben den Bandpass erfunden!

    CEO @ SoundSurface

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  • guma
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    • 27. August 2013 um 14:14
    • #13

    ... nein es waren die Hornhasser ! :lol:

  • billbo
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    • 27. August 2013 um 14:45
    • #14
    Zitat

    Rotarier haben den Bandpass erfunden!

    :lol: :lol: :lol:

    Es gibt eine schöne Weisheit, leider weiß ich nicht von wem:
    So ziemlich alles, was du im Leben anstellst, ist okay – so lange du es nicht aus religiösen oder pekuniären Motiven tust.

    WW hat perfekt auf den Punkt gebracht, was mir beim ersten Überfliegen des Textes spontan so einfiel: 'ne ordentliche Chorbeschallung vor 400 Leutchen bewerkstelligt ein Tonler, der weiß was er tut, zur Not mit ein paar Plastekübeln aus dem Kaufhaus. Für ein ordentliches R&R Open Air vor 1200 Leutchen braucht er unter 'Sechsstellig' überhaupt gar nicht erst anzutreten.
    Allein diese beiden Anforderungen in einem gemeinsamen Satz zu nennen birgt schon auch eine gewisse Gefahr in sich, dass es für eine ernsthaft geführte Diskussion u. U. ein wenig schwierig werden könnte.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • tobias kammerer
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    • 27. August 2013 um 17:24
    • #15

    Hallo,

    darf man jetzt überhaupt noch was empfehlen? Ich mache es einfach:
    Passt aus meiner Sicht auch sehr gut: Die K24 Box von Acoustic Line. Die ist klein genug und gerichtet genug um auch das kleine Chorsetup damit zu bewerkstelligen. Der Box traue ich je nach Lautstärkeanforderung gerade noch das 1200 Pax Open Air zu Wenn Du 2 zumietest geht das auf jeden Fall (also nicht gerade Heavy Metall, aber das soll es ja nicht können). Die ist zwar doppelt so teuer, wie die geforderten 1500,00 Euro, jedoch gehe ich davon aus, dass Du dann auch nur 2 kaufst. Letztendlich zielt das auf ein ähnliches Anwendungskonzept wie das KV2. Unter dem Strich würde ich auf die schnelle behaupten:
    KV2 etwas hochwertiger im Sound, dafür auch teurer
    K24 eben günstiger, vor allem, da keine Systemamps nötig sind

    Bei beiden Anwendungen ist es vermutlich sinnvoll auch ein Nearfill zu haben, da das oft mit nur einer Box pro Seite ganz vorne recht dürftig werden kann. Hier tät es eine halbwegs potente 12/2 MuFu Box aktiv (z.B. Yamaha DSR-112)

    Viele Grüße
    Tobias Kammerer

  • Teddytaste
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    • 27. August 2013 um 20:19
    • #16
    Zitat von "billbo"

    .... Für ein ordentliches R&R Open Air vor 1200 Leutchen braucht er unter 'Sechsstellig' überhaupt gar nicht erst anzutreten.....
    BillBo


    Zwar leicht übertrieben aber es kommt dem neuzeitlichen Anspruch schon relativ nah. Ich hab in den letzten 8 Wochen über einige dieser modernen 15-20.000€-PA's mischen dürfen, leider hat nicht eine einzige davon nur ansatzweise den Prospektdaten entsprochen und gefallen. Da waren Kandidaten von KV2, Kling&Freitag, db-technologies, JBL usw dabei.
    Mir fällt in letzter Zeit auf, dass ich all diese Schachteln sehr nah an und über der Leistungsgrenze betreiben muss da die örtlichen Verleiher auf Minimalismus setzen. Sei es dem Geldbeutel oder dem Truckspace geschuldet: Es klingt nicht gut, hat Einfluss auf die Lebensdauer und kann ein durchaus gutes PA in Verruf bringen.

    Aber mein lieber Billbo, ich kann Dir versichern das man(n) auch für die Hälfte des von Dir genannten Betrages ein durchaus gutklingendes System für ca. 1200 unruhige Zuschauer an den Start bekommt, gerade die Italiener haben da im Augenblick die Nase weit vorne... ;)

    An den Thread-starter: Im ersten Jahr viele verschiedene PA's mieten und Probehören! Nach 12 Monaten weisst du zumindest was du NICHT kaufen wirst :)

    LG pb

    peter birkholz

    pb-showtechnik.de

  • yamaha4711
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    • 27. August 2013 um 21:07
    • #17

    Kommt es gerade da dann nicht auch hauptsächlich auf den Systemmensch an. Es ist dem ja nicht genüge getan 20k€ auf den Tisch zu legen und dann die Kisten in die Landschaft zu stapeln, denn genau dann kommt so etwas raus. Wenn dann noch an den Controllersetups rumgepfuscht wurde ist dann nicht mehr viel zu retten.

    Ein anderer Faktor ist eben die Sparpolitik der Veranstalter selbst. Es muss billig sein und der Konkurrenzdruck ist oftmals doch recht groß. Also stellt man bewusst ein Setup hin, das dann an der Kotzgrenze läuft.

    Ich dufte mal als Passant erleben, wie schlecht und verzogen eine d&b C7 klingen kann. Ich konnte es nicht fassen. Also entweder war da was defekt oder die Firma hatte absolut Null Ahnung bzw. der Mischer hatte sich irgendwas seltsames eingeworfen.

    Grüßle,
    michael

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • wora
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    • 27. August 2013 um 22:18
    • #18

    ich denke wir sollten uns mal alle über eines bewusst werden:
    die qualität einer veranstaltung steht und fällt mit der qualität der künstler und der technischen bedienmannschaft!
    gegen schlecht gestimmte gitarren und gegen fehlbedienungen können die hersteller herzlich wenig tun.

    ich würde dem threadstarter vorschlagen, dass er sich für die chor- und galajobs eine nette anlage kauft. und für rock n roll und grosse geschichten dann einfach ne passende anlage zumieten. es macht wirtschaftlich keinen sinn, sich eine anlage für zwei oder drei jobs im jahr zu kaufen.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

    Einmal editiert, zuletzt von wora (27. August 2013 um 22:22)

  • billbo
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    • 27. August 2013 um 22:19
    • #19

    Hoppla, da meinte ich wohl D-Mark. Kann schon mal passieren, so kurz nach der Währungsumstellung.

    Nee, ist schon klar. Allerdings wird mir bei solchen Rechnungen immer zu leicht übersehen/ unterschlagen, dass so ein paar Hamsterkäfige nebst Amping allein ja noch kein einsatzfähiges PA sind. Da gehören Verstromung/ Verkabelung dazu; das Zeug will/ muss für ordentliche Ergebnisse auf Höhe gebracht werden (also Tower, Ground Support, Cradle, Rigginggedöns, was auch immer - die richtige Höhe/ Ausrichtung/ Installation ist immer! weitaus wichtiger als das richtigen Logo auf den Schachteln); überhaupt will alles erst mal (in Cases, Dollies, Gibos, ...) sicher und verschleißarm von und zur Baustelle transportiert und zu diesem Zweck in handliche Größenordnungen verpackt werden. Draußen braucht’s dann ggfs. noch ein bisschen Wetterschutz, usw. usw. Das alles ist ganz schnell noch einmal genau so teuer wie das System selbst; und erst dann ist es auch wirklich eine in der Praxis gebrauchsfertige Beschallungsanlage.
    Davon steht nur leider so gut wie nie was in der Klickibunti- Internetshopwunderwelt; verständlich, man möchte die jugendliche Begeisterungsfähigkeit seiner geschätzten potentiellen Kundschaft ja nicht von vornherein unnötig strapazieren. Dafür ist dann schon noch genug Zeit, nachdem die Kaufentscheidung erst mal gefallen und der Kredit-/ Leasingvertrag unterschrieben ist.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • wora
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    • 27. August 2013 um 22:27
    • #20

    da kann ich nur beipflichten.
    die kosten für das zubehör darf man nicht unterschätzen!

    das zubehör für mein pult (also cases, lampen, kabel, accesspoint, recordingsystem, usv, laptop+software) hat fast genau so viel gekostet wie das pultsystem selber.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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