Zitat von "djobi"...
wora: das ist leider schon Idealfall. ...
ähem, wieso "leider"?
diese vorgehensweise hat sich durchaus bewährt und hilft wirklich allen beteiligten, ein gute show machen zu können und das publikum so zu beglücken, dass es mit einem guten gefühl nach hause geht - statt zu bereuen, überhaupt geld ausgegeben zu haben. und davon hat ja auch der veranstalter etwas, denn die leute geben dann auch gerne für andere konzerte ihr geld aus.
ok, das funktioniert natürlich nur, wenn der veranstalter die band/künstler wirklich haben will, diese also nicht nur eine art "lückenbüsser" sind. :wink:
ich kenne auch die situationen in kleineren clubs, die nur beschränktes material haben.
dann gibt es eben vorher die ansage an die band / ans management, ob die einschränkungen akzeptiert werden können. falls das nicht der fall ist und man mehr material benötigt, dann muss das eben kommuniziert werden. und wenn der club das material dann trotzdem nicht anpassen will oder kann, kann es dort eben kein konzert dieses künstlers geben. ist doch ganz einfach: entweder es geht - oder es geht eben nicht. die grauzone ist dabei relativ groß, aber es gibt eindeutig auch grenzen des machbaren.
ich verstehe das duckmäusertum nicht, welches sich da offenbar ausgebreitet hat. wenn man einen guten job machen möchte, muss man sich eben schon vor diesem termin ein bisschen anstrengen.
aus eigener erfahrung mag ich aber behaupten, dass die allermeisten veranstaltungsstätten eher bereit sind die anforderungen zu erfüllen und mit sich reden lassen. und viele dieser kollegen sind sogar ausgesprochen nett!
die ganz bockigen sind doch deutlich seltener geworden - und die letzten davon findet man in der regel eher auf kleinen stadtfestbühnen. guter service ist eben ein wichtiger bestandteil des geschäftlichen erfolges. wer das nicht begreifen möchte, der kommt eben nicht viel weiter.
nur in sachen mischpultplatz gibt es mittlerweile wirklich häufiger diskussionsbedarf, weil es doch kollegen gibt die einfach nicht die eier haben vernünftige arbeitsbedingungen durchzusetzen. ich habe tatsächlich auch schon FOH-plätze umbauen lassen (das geht natürlich nicht mit jedem künstler, mit coverbands in der regel gar nicht)
das macht mich manchmal ein bisschen traurig, weil ich erkenne wann ich gegen windmühlen kämpfe. denn es gibt tatsächlich kollegen denen es offenbar egal ist, wie das gesamtergebnis wird.