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Nicht-Systemamps - Macht das Sinn?

  • ThomasL
  • 7. März 2016 um 11:53
  • ThomasL
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    • 7. März 2016 um 11:53
    • #1

    Liebe Leute,

    inspiriert vom 20KW-Thread würde mich wirklich einmal die Frage interessieren, für wen diese (und auch andere) Nicht-Systemamps mit hohen Leistungsangaben Sinn machen. Jeder halbwegs professionelle Hersteller hat ja inzwischen "sein" Systemamping im Programm, ob aus der eigenen Schmiede, als OEM oder als empfohlene Amps mit angepasstem Controller. Und aktiv wird scheinbar eher mehr als weniger.

    Bei uns, einem mehr kleinen als großen PA-Vermieter schaut es so aus:
    Für alles was "große" PA ist gibts ein Systemamping, mit Controller, wie vom Hersteller empfohlen. Alles andere macht ob der Zumietbarkeit keinen Sinn.
    Für alles "kleinere", vor allem Monitoring haben wir inzwischen nach langer Sucherei LAB IPD2400 Amps. Klein, Leicht, Stark, Preiswert
    Für die ganz kleinen Vermietanlagen gibt es ein Amping mit Ohrencontroller als Frequenzweiche und die Vierkanal-Endstufe eines großen Musikhauses. Fertig.

    Ich tue mich schwer, ganz ab von irgendwelchen Leistungsangaben, einen Sinn in relativ hochpreisigen Nicht-Systemamps zu sehen. Oder hab ich einfach nur was falsch verstanden?

    Viele Grüße,

    Thomas

    http://www.lange-ohlemeyer.de

  • 4Art
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    • 7. März 2016 um 12:24
    • #2

    Hmmm...

    Möglicherweise warten diese Hersteller darauf, dass sie noch von Holz-Herstellern entdeckt werden? LAB PLM20000 ist ja auch ein "Alleinstellungsamp" und wird aber von Herstellern als Systemamp verbaut - dito verschiedene Powersoft-Kisten.

  • F.A.Bi.A.N.
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    • 7. März 2016 um 12:33
    • #3

    Das ist aus meiner Sicht eine Frage der Anwenderkompetenz.
    Wer in Ermangelung eigener Fertigkeiten nicht in der Lage ist, ein praxistaugliches Controller-Preset für die zu verwendenden Lautsprecher einzustellen, muss eben auf ein Hersteller-Preset (durch Kauf der empfohlenen Produkte) zurückgreifen.

  • ThomasL
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    • 7. März 2016 um 12:39
    • #4
    Zitat von "F.A.Bi.A.N."

    Das ist aus meiner Sicht eine Frage der Anwenderkompetenz.
    Wer in Ermangelung eigener Fertigkeiten nicht in der Lage ist, ein praxistaugliches Controller-Preset für die zu verwendenden Lautsprecher einzustellen, muss eben auf ein Hersteller-Preset (durch Kauf der empfohlenen Produkte) zurückgreifen.

    Oder anders gesagt (Achtung Provokationsmodus :) :( Wer Beschallung als Liebhaberei betreibt, kann sich "sein" Setup selbst erstellen. Alle die es aus wirtschaftlicher Sicht betrachten, bleiben beim Systemamping.

    http://www.lange-ohlemeyer.de

  • java4ever
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    • 7. März 2016 um 12:55
    • #5

    Ich denke es stellt sich immer auch die Frage, was mit dem Equipment gemacht wird.
    Weiß ich, dass ein System nur mit mir auf Tour ist und nicht weiter vermietet wird, dann ist das eine andere Sache, als wenn ich ein Line-Array im Lager stehen hab, dass zwar auch auf eigene Jobs mitkommt aber auch vermietet wird.
    Ist ersteres der Fall und man selbst der Meinung, dass andere Endstufen einen wirklichen Mehrwert darstellen - Warum nicht? Baut man sich eben eigene Systemracks mit dem Amp der Wahl. Klar gibt es da Ausnahmen, bei denen das eher nicht sinnvoll ist, z.B. die Coda Sensor Bässe oder Ähnliches.
    Ist allerdings zweiteres der Fall wäre es wohl in jedem Falle unwirtschaftlich, denn bei sowas zählt dann auch Ridertauglichkeit. Manchmal wird es wohl Firmen geben, die auch ein selbst eingerichtetes Systemrack (nach vorheriger Vorführung) mitmieten würden, doch den Anteil dieser Firmen schätze ich als äußerst gering ein, denn wenn man nicht die Original Systemracks mitmietet, wirds schwierig mit dem Mischen/erweitern.

  • F.A.Bi.A.N.
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    • 7. März 2016 um 13:08
    • #6
    Zitat von "ThomasL"

    Oder anders gesagt (Achtung Provokationsmodus :) :( Wer Beschallung als Liebhaberei betreibt, kann sich "sein" Setup selbst erstellen. Alle die es aus wirtschaftlicher Sicht betrachten, bleiben beim Systemamping.

    messerscharf analysiert :D

  • kob1
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    • 7. März 2016 um 14:26
    • #7

    Ganz genau das hab ich mich auch schon gefragt! Die "Fremdamps" mit DSP kommen meist mit Datenbanken für Schachteln diverser Hersteller, rufen aber ähnliche Preise wie die Systemamps auf. Wer kauft sowas anstatt einer D80 oder LA8 um dann K2 oder J zu betreiben?

  • guma
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    • 7. März 2016 um 15:00
    • #8

    Keiner ....deshalb ist die Antwort auf den Threadstart: Nö.

  • Online
    karel noon
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    • 7. März 2016 um 16:10
    • #9

    Zumindest nicht für aktuelle Systeme.

    Bei alten PAs sehe ich das anders, ist aber dann eher wieder der Hobby oder Liebhaber Bereich.
    Es gibt aber durchaus viele Leute die auch alte Schachteln noch weiter verwenden weil das Holz gut ist aber die damaligen systemamps schon längst den Elektronikhimmel besuchen.

    Nur da braucht es dann auch nicht ganz so hohe Leistungen in der Regel.

    Der Hersteller kann also fast nur hoffen das er von einem Hersteller zum systemamp gewählt wird.

    Eine weitere Nische sind Monitore, auch da ist noch viel unterwegs was von besseren Einstellungen profitieren kann. Aber auch diese brauchen selten KW Angaben pro Einheit.

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

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  • PMZWO
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    • 7. März 2016 um 16:19
    • #10

    Für unsere vielen Seeburg-Systeme verwenden wir RAM W-Serie in der vierkanaligen Variante. Für Lautsprecher (vornehmlich natürlich Bässe) mit 1500W Dauerbelastbarkeit und 8 Ohm finde ich einen Amp wie die hier gemeinten durchaus sinnvoll. Um den Limiter auf der Seite des Schuko-Steckers möglichst ruhen zu lassen mische ich dann meist 2 Basskanäle mit zwei MH/HT-Kanälen. So kann ich auch die Impulsbelastbarkeit der Lautsprecher noch einigermaßen ausnutzen. Bei Seeburg hat man uns dann freundlicherweise auch den RAM-Controller ausgemessen, so das wir die Seeburg-Presets korrekt übertragen können. Das Gleiche würde auch mit LAB oder anderen Controller-Amps dieser Leistungsklasse funzen. Durch die bei uns inzwischen vorhandene Datenbank mit Presets für alle vorhandenen Lautsprecher kann ich aber auch stressfrei und vom Limiter geschützt kleinere Boxen verwenden. Der Amp ist ja einmal da und bezahlt und so weiter...
    GA! Ralf

    Ich fordere eine Kennzeichnungspflicht für Ironie im Internet!

    _____________________
    PM2 Veranstaltungstechnik
    Blankenauer Straße 61
    D-09113 Chemnitz

    Fon. 0371.5212820
    Fax. 0371.5612536

  • ThoSchu
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    • 7. März 2016 um 21:31
    • #11

    In Deutschland ist der Markt sicherlich sehr begrenzt.

    Es gibt aber Welt weit genug Firmen, die so groß sind, das es denen egal ist, was der Lautsprecherverkäufer für Endstufen verkaufen will.

    Das ist in Asien, den USA, Russland und Ukraine so, wie ich selber erfahren konnte.

    Beispiel gefällig?

    http://www.powersoft-audio.com/en/news/case-s…l-grammy-awards
    http://www.powersoft-audio.com/en/news/case-s…nt-performances

    Hier in DE gibt es solche Firmen sicher auch, die sich das erlauben könnten.

  • skyper
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    • 8. März 2016 um 12:28
    • #12

    Zäumt das Pferd doch mal von hinten auf -
    welcher D&B Systempartner hat den LAcoustics Systemamps und umgekeht rumstehen?

    Mit einem ordentlichen DSP-Amp kann ich beide Anwender als Dry-Hire Zuliferer bedienen,
    und auch als kleine PA-Bude trotzdem von der Control One bis zum 4x21" Bassmonster alles aus meinem eigenen Lager betreiben.
    (wer kauft sich denn schon einen D80-Amp zzgl. externem Controller,
    um im Flat-Modus ein anderes System zu befeuern...)

    Ich sehe das wie Ralf - es steht eben nur ein Typ Amp im Lager herum.
    Software knispelt man ja heutzutage vor dem Einschalten eh an die Endstufe dran,
    egal ob Systemamp oder universelle DSP-Kiste.

    Trust it - tilt it! Der universlle Neigeadapter für AV-Geräte auf Traverse: http://www.trusstilt.de
    Analog über Cat Lösungen und Anschlussfelder für Ampracks: http://www.cat-core.deNächster Messeauftritt: 6.-8.10.26 in Hamburg: https://leatcon
    PA-Forums-Treffen: täglich 13:00 bei mir am Stand A2/F06

  • chris216
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    • 8. März 2016 um 14:00
    • #13

    Warum sollte ich als LAcoustics Systemhaus (bin keins) ;) deine Fremd-Amps mieten?! Wenn ich mehr brauche als ich am Lager hab, miete ich selbstverständlich LA-RAK hinzu. Davon gibts reichlich, und ich binde die einfach in mein System ein.

    Gruß,
    Christoph Holdinghausen

  • simonstpauli
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    • 8. März 2016 um 15:34
    • #14
    Zitat von "skyper"

    Zäumt das Pferd doch mal von hinten auf -
    welcher D&B Systempartner hat den LAcoustics Systemamps und umgekeht rumstehen?

    Mit einem ordentlichen DSP-Amp kann ich beide Anwender als Dry-Hire Zuliferer bedienen,
    und auch als kleine PA-Bude trotzdem von der Control One bis zum 4x21" Bassmonster alles aus meinem eigenen Lager betreiben.
    (wer kauft sich denn schon einen D80-Amp zzgl. externem Controller,
    um im Flat-Modus ein anderes System zu befeuern...)

    Ich sehe das wie Ralf - es steht eben nur ein Typ Amp im Lager herum.
    Software knispelt man ja heutzutage vor dem Einschalten eh an die Endstufe dran,
    egal ob Systemamp oder universelle DSP-Kiste.

    Alles anzeigen


    Da haben wir dann aber ein Problem. Wenn ich d&b oder L'Acoustics-Amping brauche, bestelle ich genau das, die passenden Systemamps. Und zwar aus 2 Gründen:

    1. Bin ich mit Systemamps sicher, daß die Controllereinstellungen 100%ig sind. Bei anderen DSPs kann ich nicht sicher sein, wie z.B. Bennett Prescott sehr anschaulich herausgefunden hat.

    Das PDF des wirklich aufschlußreichen Artikels findet man hier:
    http://www.bennettprescott.com/downloads/TwoProcessors.pdf

    Des weiteren gibt es bei Systemamps teilweise Funktionen, die ein beliebiger DSP-Amp nicht hat. Die HF-Luftkorrektur bei L'Acoustics fällt mir da spontan ein.

    2. Kann ich Fremdamping nicht in das Amp-Netzwerk einbinden und steuern. Sie sind damit für mich als Systemer ein Rückschritt. Und zwar ein sehr relevanter. Ich bin nämlich sehr froh, daß es inzwischen wirklich durchdachte Systemplattformen gibt. Sie erleichtern mir die Arbeit und / oder machen das Ergenbis besser.

    Etwas Anderes ist der Eigengebrauch, aber da rede ich mal nicht von großen, komplexen Systemen.

    Etwas Anderes sind kleine Einheiten, Konferenzanlagen mit 2 Delaylines, irgendwelche Monitore, da kann ich mir z.B. eine iPD ziemlich gut vorstellen.

    Aber unter dem Strich, hier in Deutschland, bei den Anforderungen im Job, möchte ich auf den Jobs Systemamps sehen und stehe damit sicher nicht ganz alleine da.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • SebastianJaeger
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    • 8. März 2016 um 15:57
    • #15

    simonstpauli

    Da stimme ich Dir komplett zu.
    Für den Eigengebrauch, oder bei kleinen in sich geschlossenen Systemen kann ich mir die Framdamps aber schon sehr gut vorstellen.

    Bei den Presets muss man natürlich sicher sein können, dass da nicht nur jemand stumpf Werte in den Controller getippt hat, sondern das auf beiden Seiten vernünftig gemessen wurde.

    Gruß

    Sebastian

    Jäger-Audiosolutions - Tools vom Tontechniker für Tontechniker
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  • simonstpauli
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    • 8. März 2016 um 20:07
    • #16
    Zitat von "hunterstudios"

    simonstpauli

    Da stimme ich Dir komplett zu.
    Für den Eigengebrauch, oder bei kleinen in sich geschlossenen Systemen kann ich mir die Framdamps aber schon sehr gut vorstellen.

    Bei den Presets muss man natürlich sicher sein können, dass da nicht nur jemand stumpf Werte in den Controller getippt hat, sondern das auf beiden Seiten vernünftig gemessen wurde.

    Gruß

    Sebastian


    Selbst dann bin ich mir auf einem Fremd-Amp nie sicher, ob die Limitierung korrekt funktioniert.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • ThomasL
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    • 9. März 2016 um 08:29
    • #17
    Zitat von "hunterstudios"

    simonstpauli

    Da stimme ich Dir komplett zu.
    Für den Eigengebrauch, oder bei kleinen in sich geschlossenen Systemen kann ich mir die Framdamps aber schon sehr gut vorstellen.

    Ich glaube bei iPDs etc. sind wir da alle durchaus einig, es gibt gerade für die IPDs ja auch ne Menge "Fremd-Presets", die alle gut funktionieren sollen. Aber wir reden hier zumindest ja von Alternativen zu "dicken" Systemamps für größere und komplexe Systeme. Sagen wir mal, ich hätte nen Rudel XY-Tech-Array im Stall stehen und hätte die Wahl zwischen einem Systemamp vom Hersteller und einem Fremdprodukt, dass evt. 250 Euro weniger kostet, dafür aber laut Datenblatt 250 Watt mehr Leistung hat. Ich sehe das Argument dann in dem Fall echt nicht so wirklich.

    Viele Grüße,

    Thomas

    http://www.lange-ohlemeyer.de

  • wora
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    • 9. März 2016 um 11:51
    • #18

    ich möchte das mal aus verschiedenen blickwinkeln betrachten, die ich aus eigener erfahrung kenne

    1. aus der sicht der hersteller
    für diese ist die sachlage ja klar. der betrieb ihrer lautsprecher kann nur dann sicher und gut sein, wenn die lautsprecher mit einem bekannten DSP&verstärkersystem betrieben werden. denn eines zeigt leider die realität: die allerwenigsten kollegen sind in der lage systempresets zu erstellen, die mit dem original in punkto klang, funktion und betriebssicherheit vergleichbar sind. das meine ich übrigens durchaus ernst.
    das wurde schon in den 80er jahren von d&b erkannt. durch die konsequente verwendung von systemamps hat dieser hersteller überhaupt erst seinen ruf begründet. denn die lautsprecher waren in wahrheit nie wirklich besser als die der konkurrenz, die betriebsbedingungen ihrer system aber definitiv schon!
    also: will ein hersteller seine boxen so anbieten, dass sie möglichst immer gleich funktionieren und klingen, dann kann er das nur mit systemamps gewährleisten.

    2. aus der sicht des mitreisenden technikers
    in dieser situation ist man grundsätzlich immer froh, wenn man eine lautsprecheranlage gestellt bekommt die man bereits kennt. das ist bereits die halbe miete!
    da gibt es zwar immernoch genügend freiheitsgrade für trübsinn, z.b. schlecht aufgebaute oder schlecht ausgerichtete anlagen. und das kommt ja gar nicht mal so selten vor! aber das grundsystem an sich stimmt schon mal, man muss dann nur evtl. die ausrichtung der LS ändern, und schon passt das.
    ergo: hier wünscht man sich bekannte systeme - natürlich mit dem passenden systemamping! - um einen guten job machen zu können.

    3. aus der sicht eines haustechnikers
    hier habe ich von vorneherein gewonnen, wenn ich der anreisenden crew ein bekanntes system anbieten kann.
    begründung siehe oben.


    auch aus meiner sicht ist es also durchaus sinnvoll, mit systemamps zu arbeiten. alles andere ist von vorneherein extrem murksverdächtig!
    alternativ kann man natürlich auch mit vom hersteller empfohlenen komponenten und entsprechenden herstellerpresets arbeiten. aber hier kann schon nicht mehr 100% gewährleistet werden, dass dies auch wirklich genau so umgesetzt wurde und die ein oder andere "verschlimmbesserung" in den einstellungen vorgenommen wurde.
    ich meine wenn ich schon sehe, das wirklich viele "fachfirmen" nicht mal in der lage sind ihre lautsprecher sinnvoll zu stacken, dann sagt mir das genug aus über die wirkliche qualifikation des personals. denn wirklich gute techniker die genau wissen was sie tun sind nach wie vor absolute mangelware!
    das ist jedenfalls meine marktbeobachtung.

    in meinem persönlichen fall ist es etwas spezieller: ich muss mit meinem material keine fremdtechniker zufrieden stellen, nur meine eigenen hohen ansprüche. in diesem fall habe ich natürlich hohe freiheitsgrade was die materialauswahl angeht. und deshalb kann ich mir es auch problemlos leisten hier auch auf einen recht unbekannten hersteller zu setzen und weitestgehend auf systemamps zu verzichten. das muss deswegen aber nicht gleich eine hobbybeschallung sein.

    fazit:
    wenn man hauptsächlich vermietet und anlagen für fremdtechniker bereitstellen muss ist es aus meiner sicht zwingend notwendig, zu den möglichst bekannten lautsprechersystemen auch die passenden system-ampracks anzubieten.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • audiobo
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    • 9. März 2016 um 12:33
    • #19
    Zitat von "wora"

    in meinem persönlichen fall ist es etwas spezieller: ich muss mit meinem material keine fremdtechniker zufrieden stellen, nur meine eigenen hohen ansprüche. in diesem fall habe ich natürlich hohe freiheitsgrade was die materialauswahl angeht. und deshalb kann ich mir es auch problemlos leisten hier auch auf einen recht unbekannten hersteller zu setzen und weitestgehend auf systemamps zu verzichten. das muss deswegen aber nicht gleich eine hobbybeschallung sein.


    Naja, sowas gibt es ja auch noch eine Nummer grösser - z.B. Clair; ich glaube nicht dass da ein "Gasttechniker" gross aufmucken würde... :wink:

    Auch an anderer Stelle finde ich es durchaus denkbar Nicht-Systemamps zu verwenden - Installationen beispielsweise in denen Lautsprecher verschiedener Hersteller verbaut werden um eine Gesamtqualität zu erreichen, die mir ein Hersteller alleine mit seinem Portfolio nicht bieten kann (wobei das heutzutage schon schwierig ist bei der Auswahl) bei voller Integration in eine Zentralsteuerung. Die Haftung dafür übernimmt sowieso die ausführende Firma.

    Gleiches bei grossen Komplettanbietern, welche nicht auf Einzelteil-DryHire angewiesen sind.


    Viel wichtiger ist dort eine Langzeitverfügbarkeit der Komponenten bei Ausfällen.

  • wora
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    • 9. März 2016 um 23:57
    • #20
    Zitat von "audiobo"

    ...
    Naja, sowas gibt es ja auch noch eine Nummer grösser - z.B. Clair...

    danke. mit sowas in der art wollte ich schon immer mal verglichen werden :D:D

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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