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praktische Fehlersuche in der Audiodatenübertragung

  • billbo
  • 17. August 2016 um 14:34
  • Online
    HenrySalayne
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    • 20. August 2016 um 02:31
    • #41
    Zitat von "oton"

    as ist auch klar meine Erfahrung. Glas macht eine Menge mit, und ist viel weniger fehleranfällig als CAT, von den Längen mal abgesehen. Es war und ist auch bis heute ganz klar ein grober Fehler, das sich das überhaupt durchgesetzt hat ... bei Analogmultis war doch irgendwann auch allen klar, das das mit dem theSnake Multi keine gute Idee ist ... aber wie gesagt, irgendein Mensch ist immer der Meinung das es noch billiger geht, und eine Firma wie die Musik Group / Behringer lebt ja von diesem Irrglauben ...

    Meiner Meinung nach ist eine Cat-Leitung keine schlechte Sache, gerade für die Unterverdrahtung oder geringe Strecken. Das einzige wirklich dämliche ist der Stecker. Und da bringt auch die Ethercon-Tülle nichts mehr. Aber der Zug ist mit der aktuellen Verbreitung wohl so langsam abgefahren, als dass bessere und robustere Produkte noch eine größere Verbreitung erfahren könnten.

    Hinweis: Alle Fehler in diesem Beitrag sind KI-generiert.

  • wora
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    • 20. August 2016 um 03:51
    • #42

    nur nochmal kurz zu den RJ45 steckern:
    ich sehe das problem damit vor allem auf der user-seite. diese stecker muss man definitiv gegen schmutz schützen. das geht recht gut mit den von mir schon oft empfohlenen gummistopfen von Neutrik (NDM / NDF)
    leider benutzt das ausser mir offenbar fast niemand, denn ich habe bisher noch nie solchermaßen geschützte stecker in die hand bekommen. erst gestern ist es wieder passiert.
    so lange man diese stecker gut schützt und behandelt, können sie wirklich viele jobs überleben...
    eines ist aber klar: am störunempfindlichsten sind definitiv die glasfaserkabel.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • nojunk
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    • 20. August 2016 um 12:15
    • #43
    Zitat von "wora"

    nur nochmal kurz zu den RJ45 steckern:
    ich sehe das problem damit vor allem auf der user-seite. diese stecker muss man definitiv gegen schmutz schützen. das geht recht gut mit den von mir schon oft empfohlenen gummistopfen von Neutrik (NDM / NDF)

    hamma noch nie so g'macht, brauch ma net - diesen spruch höre ich seit jahren :cry: :cry: :cry:

    Zitat

    leider benutzt das ausser mir offenbar fast niemand, denn ich habe bisher noch nie solchermaßen geschützte stecker in die hand bekommen. erst gestern ist es wieder passiert.

    wir verwenden auf allen unseren wasauchimmer-trommeln die gummistopfen, an den aktiven systemen sowieso 8)

    Zitat

    so lange man diese stecker gut schützt und behandelt, können sie wirklich viele jobs überleben...

    hamma rischdisch :D

    Zitat

    eines ist aber klar: am störunempfindlichsten sind definitiv die glasfaserkabel.

    *thumbsup*

    No, it's not too loud. You're just too old!
    winners have parties - and loosers have meetings
    Technik haben viele - WIR können sie auch bedienen :)

    vu.gif

  • madmax
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    • 20. August 2016 um 19:21
    • #44

    Was ich irgendwie generell befremdlich finde; ist der ganze Kabelzirkus.
    Warum gibt es keinen Standart, nach dem sich alle richten? Was ist daran so schwer?
    In der allgemeinen Computerwelt ist "USB" USB und fertig.
    In der analogen Audiotechnik gibts den Quatsch auch nicht. Man stelle sich vor, jeder Gerätehersteller brauchte andere Kabel und Stecker und wären untereinander nicht kompaktibel. :shock:
    Was mich zum Nächsten führt; da hat man hochtechnische Gerätschaften zu Preisen von Mittelklasseautos und verbindet diese mit mickerigen Spielzeug-Plastiksteckerchen...

    Never stop a running System

  • nasi
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    • 20. August 2016 um 20:03
    • #45
    Zitat von "madmax"

    Was mich zum Nächsten führt; da hat man hochtechnische Gerätschaften zu Preisen von Mittelklasseautos und verbindet diese mit mickerigen Spielzeug-Plastiksteckerchen...

    Oder in der Videotechnik diese ganze HDMI-K*cke... Von Cat-Kabeln für Extender-Strecken ganz zu schweigen...

    Eigentlich mag ich Cat-Kabel sehr - standardisierte Kabel in verschiedenen definierten Ausführungen die auf Grund von Massenfertigung verhältnismässig günstig sind. Prinzipiell gute Voraussetzungen. Nur das Stecker-Problem ist natürlich in unserer Branche irgendwie ein sehr leidiges Thema. Ich bin mal gespannt, wie sich bei mir im Haus die Cat.6A-Ethercons schlagen... Die machen mir (vorerst) einen etwas robusteren Eindruck als die Cat5-Version.
    Dennoch halte ich den (irgendwo hier im Forum schon mal erwähnten) M12 für eine wesentlich sinnvollere Alternative!


    Und apropos Stecker: welche Glasfaser-Stecker setzt ihr denn so grösstenteils ein?

    Viele Grüsse,
    Mario Henkel

  • tillerb
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    • 20. August 2016 um 22:05
    • #46

    Hallo zusammen
    Neutrik hat sich offensichtlich Gedanken gemacht über die Tourtauglichkeit von Ethercon Verbindern.
    Live gesehen habe ich den Stecker noch nie, aber er sieht deutlich robuster aus als Ethercon
    http://www.neutrik.de/de-de/daten/xl…er/nc10fxx-14-b
    Es läge also an den Herstellern und den Anwendern, ob man dies aufgreift.

  • ThoSchu
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    • 20. August 2016 um 22:50
    • #47
    Zitat von "nasi"

    Und apropos Stecker: welche Glasfaser-Stecker setzt ihr denn so grösstenteils ein?

    Im harten Alltag würde ich immer Linsenstecker wie Fiberfox empfehlen.

  • thieloliver
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    • 21. August 2016 um 02:08
    • #48

    +1 für Fiberfox.
    Das Kabel hielt ich bis vor 8 Wochen für unzerstörbar - bis ich morgens um halb acht auf die Baustelle kam und ein Dachs (laut Förster) sowohl das Hauptkabel als auch die Redundanz durchgebissen hat. :shock:
    Zum Glück hatte ich noch eins im Auto und konnte die Show zu Ende bringen.
    Hab dann im Lager mal mit nem Saitenschneider probiert das Kabel zu kappen. Fehlanzeige. Nur mit ner Gartenschere ging's einigermaßen...

  • wora
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    • 21. August 2016 um 14:24
    • #49
    Zitat von "thieloliver"

    ...
    Hab dann im Lager mal mit nem Saitenschneider probiert das Kabel zu kappen. Fehlanzeige. Nur mit ner Gartenschere ging's einigermaßen...

    na, dann wars aber auch ein spielzeug-saitenschneider. kauf dir doch mal nen richtigen :D

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • simonstpauli
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    • 21. August 2016 um 18:38
    • #50
    Zitat von "nasi"

    Oder in der Videotechnik diese ganze HDMI-K*cke... Von Cat-Kabeln für Extender-Strecken ganz zu schweigen...

    Eigentlich mag ich Cat-Kabel sehr - standardisierte Kabel in verschiedenen definierten Ausführungen die auf Grund von Massenfertigung verhältnismässig günstig sind. Prinzipiell gute Voraussetzungen. Nur das Stecker-Problem ist natürlich in unserer Branche irgendwie ein sehr leidiges Thema. Ich bin mal gespannt, wie sich bei mir im Haus die Cat.6A-Ethercons schlagen... Die machen mir (vorerst) einen etwas robusteren Eindruck als die Cat5-Version.
    Dennoch halte ich den (irgendwo hier im Forum schon mal erwähnten) M12 für eine wesentlich sinnvollere Alternative!


    Und apropos Stecker: welche Glasfaser-Stecker setzt ihr denn so grösstenteils ein?


    M12 rules!

    Bzw. habe ich eine Vorliebe für Stecker mit robusten Kontakten, die eine Verschraubung besitzen. LK37 z.B.

    Bei Glasfaser finde ich dementsprechend auch Fiberfox am Besten. Push-Pull finde ich grausam, wenn die Buchsen auf einer Rackblende montiert sind, ist es fast unmöglich, den Kontakt herzustellen.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • verstärkerberserker
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    • 21. August 2016 um 19:57
    • #51

    Fiberfox:

    Der Fairness halber sollte erwäht werden, dass es die Steckverbindung mit Übertragung per Linsen, die unter Fiberfox bekannt ist, auch von anderen Herstellern gibt.

    ...Holz ist braun!

  • billbo
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    • 21. August 2016 um 22:41
    • #52
    Zitat

    ... Saitenschneider ...

    Auch wenn ich nach dem in beruflichem Zusammenhang mal mehr, mal weniger freiwilligen Genuss mancher musikalischen Darbietung die Assoziationskette ganz gut verstehen kann: muss es nicht eigentlich 'Seitenschneider' heißen? :roll:

    Die ganze CAT- Kabelspezifikations- Thematik sehe ich ehrlich gesagt ein bisschen wie das Mindesthaltbarkeitsdatum bei Lebensmitteln. Für irgendeinen bestimmten Kabeltyp irgendeiner definierten maximalen Länge bzw. irgendein zweifelsfreies Datum MUSS der Hersteller schließlich einwandfreie Funktionsfähigkeit garantieren, und er wird sich dabei aus Produkthaftungsgründen nicht unnötig weiter aus dem Fenster lehnen, als es der Wettbewerb erfordert. Der Joghurt schmeckt aber sehr wahrscheinlich auch eine Woche später noch, und die Sache läuft erfahrungsgemäß auch dann zuverlässig, wenn keine zusätzliche Metalltülle um den Plastikeinsatz drumherum gebaut ist und/ oder die Kabeltrommel keinen 'Original Systemzubehör'- Aufkleber trägt. Verantworten muss es der Anwender/ Verbraucher letztlich selbst. Weder kann er als DAU vor Verzehr jedes abgelaufenen oder sonst wie 'verdächtigen' Joghurts ein mikrobakteriologisches Gutachten in Auftrag geben, noch für jedes Datenkabelkonstrukt vor jeder Anwendung ein Protokoll über den technischen Istzustand (Wellenimpedanz, Übersprechen, Dämpfung, u.v.m.) erstellen lassen. Und der Taschenkabeltester mit 8 LED- Pärchen drauf erfasst nun mal die potenziellen Probleme leider nicht wirklich allumfassend.
    Für um so wichtiger hält der Netzwerkdau, dass miteinander kommunizierende Systeme
    a) die Qualität der Verbindung ständig in Echtzeit überwachen (ist das so?),
    b) den Benutzer (mindestens) auf 'kriselnde' Datenverbindungsqualität hinweisen (ist das so?),
    c) im Havariefall zunächst automatisch den/ einen Redundanzweg zu nutzen versuchen (sofern es den gibt),
    d) wenn alle Stricke reißen das (Audio-)System zuverlässig stumm schalten (klingt im ersten Moment selbstverständlich, ist aber offenbar nicht immer so).

    Dass die Angelegenheit bei einem auf annähernde Latenzfreiheit angewiesenen System vermutlich nicht ganz so trivial ist wie beim gemütlich vor sich hin buffernden Youtube- Video, ist dabei durchaus auch mit dem DAU- Weltbild vereinbar. :wink:

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • rockline
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    • 21. August 2016 um 22:49
    • #53

    Ich hatte aktuell auch ein Thema mit einer unserer Cat5 Trommeln. Hersteller ist mir grad nicht ganz klar, entweder Thomann oder Adam Hall....muss ich noch nachschauen. Typische 50 Meter Trommel für wenig Geld.
    Szenario kleines Festival mit drei Bands. Pult Yamaha QL1 an einer Rio3224 über primary port mit einer Strippe verbunden. Mittags Soundcheck, keine Auffälligkeiten. Erster Programmpunkt am Abend ist eine Liveband mit eigenem Soundcraft Mixer, der mit zwei Kanälen L/R in die Rio geht. Die Show geht 1,5 Stunden, danach Umbau mit Zuspieler Ipod - und schon fängt es an komisch zu werden: rechte PA-Seite klingt richtig übel, zerren und Aussetzer. Beim lauter machen zum genauer checken unterbricht der Sound komplett im Millisekundenbereich. Sync ist da, Pult lässt sich bedienen....seltsam. Die Kombination ist etwa zwei Jahre alt, letztes FW-Update ist drauf, aber ich wußte das der Kollege mit dem gleichen Pult und einer Rio kürzlich auch schon mal komische Dinge erlebt hatte. Das zur Info.
    Pult aus und an, Rio aus/an...alles keine Abhilfe. Yamaha QL spielt nach wie vor richtig mies. Zwischenzeitlich baut die nächste Kapelle auf, und das Zeitfenster zur Fehlersuche ist nicht soo riesig. Kurze Idee von mir - ich stecke das zweite Cat5 Kabel an den sekundären Port des QL und der Rio - vielleicht hilft's? Gedacht getan, und beim anstöpseln des bereits im QL steckenden Kabel an die Rio ist erst mal Totalausfall angesagt. Kurzes zerren wie blöde - danach Stille. OK, keine Zeit mehr für Experimente...das zuletzt aktivierte Kabel in den primären Port gesteckt, den sekundären Port wieder unbenutzt gelassen, Rio aus, Pult aus, beides wieder an - spielt alles wieder!
    Scheinbar ist das Kabel mit der laufenden Nummer 15 im Inventar irgendwie defekt, und wird in der nächsten Woche eingehend untersucht, bzw in die Tonne befördert.
    Fraglich bleibt:
    warum hat das stundenlang problemlos funktioniert?
    warum kann man an den sekundären Port einer QL keine zweite Verbindung im laufenden Betrieb anschließen?
    warum spielt der Mist grundsätzlich, zerrt aber und unterbricht die Wiedergabe in kurzen Intervallen, besonders beim "lauter" machen?

    Wir haben mehrere Cat5 Kabel. Mit einer Midas M32 und DL32 Stagebox hatte ich auch schon ziemlich nette Bekanntschaften in Bezug auf die Reaktion mit diesen Kabeln gemacht: Musik läuft, plötzlich ein Knallen aus den Lautsprechern, Sync geht dabei kurz aus, und ein paar Sekunden Stille bis alles wieder läuft. Das wiederholte sich mehrfach. Ursache ist bis jetzt nicht ganz klar. Hatte die DL32 mal auseinander, weil die auf wackeln am Cat5 Neutrik reagierte - seitdem irgendwie "Ruhe", obwohl ich nur mal reingeschaut hatte.
    Vermutung ist der Betrieb an dem gleichen Kabel wie oben im Yamaha Beispiel beschrieben. Das Kabel ist jetzt markiert, und ich mache da eingehendere Versuche und Messungen dran. Ebenso habe ich mit heute einen 8poligen Cat5 Zwischenschalter zusammengelötet (mit 8 DIP-Schaltern), um die einzelnen Strippen innerhalb dieser Cat Kabel einzeln unterbrechen zu können, um damit die Reaktion der Mixer zu beobachten. Ich will und muss wissen was da passiert! Spekulationen bringen da nix.

    Fazit: ziemlich anfälliger Kram.

  • markus f.
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    • 21. August 2016 um 23:06
    • #54
    Zitat von "rockline"


    warum kann man an den sekundären Port einer QL keine zweite Verbindung im laufenden Betrieb anschließen?

    Hm naja, weil Dante ja entweder auf "Daisy Chain" oder "Redundancy" arbeitet, das kann bzw. muss man der QL1 ja mitteilen. Wenn du im Daisy Chain die zweite Strippe ziehst bildest du ja einen "Kreis" bzw. quasi einen Kurzschluss wenn man so will.

    Was das Problem mit dem Kabel war kann ich natürlich auch nur mutmaßen...wie war es denn gelegt? Beschädigung ausgeschlossen?

  • ThoSchu
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    • 22. August 2016 um 00:06
    • #55

    Hilfe!

    Ich bin fassungslos ob der neuen Beiträge.
    Es kann doch nicht sein, das es anscheinend häufiger Probleme gibt, die

    A. keine Vorwarnung haben
    B. Akustische Auswirkungen haben
    C: Im "Nebel" bleiben
    D: Einfach so hingenommen werden, da man es auf das Kabel schiebt.

    Das Insgesamt ist eine völlig falsche Richtung in unserem Gewerbe. Die angewandte Technologie überfordert Hersteller und Techniker gleichzeitig, weil man auf Consumertechnik setzt, die mal für Car Hifi entwickelt wurde, so wie der CAN-Bus für kurze Verbindungen im Auto.

    Es gibt professionelle Produkte, die genau für unseren Anwendungsbereich entwickelt wurden.

    Warum nur hat jeder Konzern, der sich auf unsere Branche spezialisiert hat, eigene Protokolle und Netzwerke entwickelt oder entwickeln lassen?
    Studer, Digico, A&H, Martin Audio... Die Liste ist lang aber interessant. Darüber hört man wenig, weil es funktioniert und Support da ist. Selbst von Hypermac und XL8 hört man wenig Probleme.

    Ich bin vollen Herzens bei Billbo und Rockline.

    Das darf nicht sein, nie, unter keinen Umständen, never.

  • wora
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    • 22. August 2016 um 01:27
    • #56
    Zitat von "billbo"

    Auch wenn ich nach dem in beruflichem Zusammenhang mal mehr, mal weniger freiwilligen Genuss mancher musikalischen Darbietung die Assoziationskette ganz gut verstehen kann: muss es nicht eigentlich 'Seitenschneider' heißen? :roll:
    ...

    da hast du natürlich vollkommen recht: das werkzeug heisst "Seitenschneider"

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • wora
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    • 22. August 2016 um 02:11
    • #57
    Zitat von "ThoSchu"

    Hilfe!
    ...
    Das darf nicht sein, nie, unter keinen Umständen, never.


    natürlich darf das nicht vorkommen.
    das durfte auch bei analoger technik nicht vorkommen... dort hatte man aber das "glück", das es meistens erstmal nur einzelne kanäle betraf.
    digitalsysteme sind da, naturgegeben, natürlich anfälliger.

    ich finde es aber nicht fair, immer alle probleme auf die böse technik zu schieben.
    seit vielen jahren arbeite ich fast ausschliesslich mit solchen CAT-cores - und hatte nur ein einziges mal probleme mit einem kabelbruch. ansonsten habe ich da wirklich hunderte gigs ohne probleme hinter mir.
    toi toi toi ;)

    möglicherweise muss man wieder mehr darauf achten, diese verbindungen sorgsam zu pflegen.
    eben so wie früher die analogen multipins. damit hat man ja auch immer sorgsam hantiert (ausnahmen bestätigen diese regel - und zwar eindrucksvoll). da hat man das kabelende möglichst nicht über den boden schleifen lassen und auch stets darauf geachtet, dass das ende nicht durch groben schmutz gezogen wurde.
    oder anders ausgedrückt: Multicore aufwickeln war in meinen anfangstagen noch chefsache!

    an meinen CAT-Cores gibt es z.b. grundsätzlich gummiabdeckungen für die Ethercons. und das habe ich von anfang an so gemacht.
    erst am freitag habe ich wieder eine fremdstrippe gesehen, die ganz ohne schutzkappen war. das kabel hat trotzdem klaglos funktioniert, aber ich denke der verschleiss ist hier einfach höher.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • ThoSchu
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    • 22. August 2016 um 02:22
    • #58
    Zitat von "wora"


    natürlich darf das nicht vorkommen.
    das durfte auch bei analoger technik nicht vorkommen... dort hatte man aber das "glück", das es meistens erstmal nur einzelne kanäle betraf.
    digitalsysteme sind da, naturgegeben, natürlich anfälliger.

    ich finde es aber nicht fair, immer alle probleme auf die böse technik zu schieben.


    Lieber Wolfgang, worauf den sonst?

    Ich poche noch einmal darauf, Kabel versagen, das war auch schon vor 100 Jahren so.
    Aber eine Fehlerkorrektur im Fall der Fälle ist Pflicht!

    Und im Falle eines Fehlers, die User informiert werden und verdammt noch mal Ruhe herrscht.

    Mir fallen hier schon fast die Haare aus, wenn ich in der Situation wäre mehr, als 300 Leute zu beschallen...

  • rockline
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    • 22. August 2016 um 23:11
    • #59

    Ich habe den Yamaha QL/Rio Aufbau von der erwähnten Situation aktuell im Lager aufgebaut und getestet. Das Kabel ist vom Hersteller "Procab" und wurde über Adam Hall verkauft. Im aktuellen Internetangebot finde ich es nicht mehr - egal.
    Beim Test im Lager spielte der Aufbau wie gewohnt. Keine Auffälligkeiten. Das QL ist auf 48KHz eingestellt, die Latency stand allerdings auf sportliche 0,5ms und Daisy Chain war aktiviert. Ok soweit - Kombi aus QL und Rio tut......es wird also Zeit um das zusammengelötete Konstrukt aus zwei Cat6 Kabeln mit dazwischen geschaltetem 9-fach DIP Schalter zu testen.
    1. Test: Schirm auf und zu > macht nichts.
    2.Test: alle Adern einzeln mit den DIP Schaltern trennen > Musik geht jeweils aus, die orange Sync Lampe zeigt an das was nicht stimmt. Schalter wieder zu, ein paar Sekunden später spielt es wieder. Kein zerren, kein ploppen, nichts....völlig unproblematische Sache. Musik geht, oder geht nicht. Nichts anderes.

    Hmm....ich habe es auch nicht anders erwartet.
    Heutige Erkenntnis: Null...,außer das ich mich frage, warum das auf der Veranstaltung erst nach Tausch der Strippe wieder funktioniert hatte?

    Im weiteren Verlauf habe ich das Ding auf "Redundant" umgestellt. Also QL und Rio, und dann mal experimetiert. Wenn ich dann eine Strippe rausziehe blinkt die Sync Lampe rum. Musik funktioniert dennoch über den anderen Port. Aber nicht wenn man primär und sekundär vertauscht. Also einmal über Kreuz. In der Einstellung "Redundant" kann man scheinbar auch mit nur einem Kabel arbeiten, auch wenn die Sync Lampe ständig blinkt. In Einstellung "Daisy Chain" bedeuten zwei gesteckte Kabel aber Vollchaos. Dann bootet die Mixkiste noch nicht mal.

    Egal, dass verdächtige Kabel wird verschrottet, weil ich zum einen nicht weiß was der Fehlergrund war, und zum anderen keine Lust auf weitere Experimente damit habe. Ich vermute auch das es ein UTP Kabel ist, und das wird offensichtlich von Dante bzw. Yamaha nicht gern gesehen. Als Treppenwitz sei bemerkt, dass das schon auf zig Veranstaltungen völlig problemlos funktioniert hatte.

    Fazit: Fehler nicht gefunden. Die Kabelfrage zwischen UTP und FTP ist übrigens merkwürdig: was soll ein Schirm bei den hohen Frequenzen überhaupt bewirken? Höchstens Interferenz innerhalb der Aderpaare bei UTP Strippen. Dann möchte ich aber wissen, warum das trotzdem mit einfachen UTP Kabeln funktioniert? Und sollte das mein Dropout Thema erklären können - warum hat das bisher nie Probleme bereitet?
    Naja, irgendwas ist ja immer...

  • wora
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    • 23. August 2016 um 00:16
    • #60
    Zitat von "ThoSchu"

    Lieber Wolfgang, worauf den sonst?

    na ja, ich meine eben den umgang mit diesen kabeln. ich habe es jetzt schon öfter bei anderen firmen gesehen, das die ihre ethercons gar nicht gegen staub und schmutz schützen. sowas rächt sich früher oder später, das ist jedenfalls meine meinung dazu.

    Zitat von "ThoSchu"


    Ich poche noch einmal darauf, Kabel versagen, das war auch schon vor 100 Jahren so.
    Aber eine Fehlerkorrektur im Fall der Fälle ist Pflicht!

    Und im Falle eines Fehlers, die User informiert werden und verdammt noch mal Ruhe herrscht.

    Mir fallen hier schon fast die Haare aus, wenn ich in der Situation wäre mehr, als 300 Leute zu beschallen...

    +1!


    rockline:
    tja, wirklich schade, das der fehler bei deinem lagertest nicht wieder aufgetaucht ist. damit bleibt die problemstelle also leider verborgen.
    nochmal eine frage von mir: gib es denn in dem pult keinen fehlerspeicher, den man von der entsprechenden veranstaltung auslesen könnte? bei anderen pulten gibt es sowas ja.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

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