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**laut**

  • houwdy
  • 31. Januar 2003 um 19:38
  • lightning
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    385
    • 15. September 2004 um 13:18
    • #81
    Zitat von "DeadEye"

    reicht noch nich! hast mal gesehn was die auf die hänger packen? des is nimmer feierlich! hat jemand da mal ne genau bestückung von einem laster so als datenblatt? ich habs bisher immer nur gesehn aber keine technischen details erfahren. :(

    Sunshine Live Truck:
    8x K&F Line 212-6
    8x Doppel 15" W-Bins
    2x K&F SW215D und 4x K&F CA1215-6 für die Tanzfläche und den DJ.

    Das ist das, was ich mitbekommen habe.

    lightning

  • Eliminator
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    3.105
    • 15. September 2004 um 23:34
    • #82

    Das Verhalten dieser Leute wirft nicht zuletzt einen schlechten Schatten auf unsere ganze Branche. Das merke ich schon daran, wenn ich irgendwo mein Holz reinfahre und der Kunde mit "Muß das denn so laut sein?" reagiert. Dem Mann dann was von Leistungsreserven zu erzählen wird dann schwierig.

    Wenn ich unterwegs bin, bewegt sich die Lautstärke stets in dem Bereich, wo man sich noch mit normalem Tonfall unterhalten kann.

    Mein schlimmstes Erlebnis hatte ich mal auf einer Veranstaltung mit einer Hobby-Band in einem kleineren Zelt, wo die Band ihre Backline so weit aufriß, daß ich zu guter Letzt nur noch die Vocals auf der PA hatte und die Leute sich bei mir beschwerten, ich solle doch etwas leiser machen.
    Und die Band zeigte keinerlei Einsicht.

    Gruß,

    Klaus

    FOH = Holz vor der Hütte!

  • kater
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    • 16. September 2004 um 02:21
    • #83

    Wir stecken da alle gewaltig in der Sackgasse........ die Musiker UND die Zuhörer UND die Techniker

    Aussage eines Technikers: ".... der Rider der Antenne-Bayern-Band forderte 120db am FOH-Platz...."

    Entfernung PA zu FOH-Platz waren glaub ich 25 Meter.......

    Was juggt mich der Benzinpreis, ich tank eh immer nur für 20 Euro :D

  • ADMIN
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    • 16. September 2004 um 05:01
    • #84
    Zitat von "kater86"

    ".... der Rider der Antenne-Bayern-Band forderte 120db am FOH-Platz...."

    120 dB was?

    120 dB Laeq am FOH sind böse viel.

    120 dB Lcpeak am FOH sind recht gemäßigt.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • stagepower
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    332
    • 17. September 2004 um 22:45
    • #85

    arena wien:

    leider keine messungen aber: 500 personen, martin f2: 16 boxen (6 tops, 10 bässe) + 4 infras

    Michael Jäger

    Stagepower Sound&Multimedia
    A-9020 Klagenfurt
    http://www.stagepower.at
    office@stagepower.at

  • kater
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    • 18. September 2004 um 00:48
    • #86
    Zitat von "ADMIN"

    120 dB was?

    Wie gesagt nur ne Info aus zweiter Hand, aber

    Zitat

    120 dB Lcpeak am FOH sind recht gemäßigt.

    drum denke ich mal Laeq......... kennt evtl sonst noch wer den rider?

    Was juggt mich der Benzinpreis, ich tank eh immer nur für 20 Euro :D

  • cyberlight
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    • 18. September 2004 um 12:12
    • #87

    Vielleicht könnt ihr damit ja was anfangen: (Bilder einer Veranstaltung)
    Ein stack
    Die Bühne
    "FOH"
    Gefunden auf der Antenne Bayern homepage vom "Finale". Was da stand, soll dann ja wohl dicke gereicht haben.
    Andere Bilder sind viel zu dicht dran oder es steht wieder irgendwer vor den interessanten Sachen...
    Mehr PA ist dort nicht zu finden. Vielleicht kennt die Dinger ja jemand. Ist leider schwer zu erkennen.
    Bei 120dB leq in 25m Entfernung fliegt der ersten Reihe der Kopf weg, wenn man das so macht, wie auf dem Bild oben.

    »Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern.« Napoleon Bonaparte (1769-1821)

  • Janko
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    318
    • 18. September 2004 um 17:24
    • #88

    Sieht aus wie 4 Würfel d&b C-Serie auf dem Podest (also mindestens 2x Top) und nochmal zwei C4subs unterm Podest (könnte auch ein B2 sein, aber der wäre imho etwas tiefer). Monitoring ist wohl PS15.

    Was imho mit der Menge Holz nicht gehen wird sind 120dB Laeq in 25m Entfernung. Was ja auch nicht schlimm ist, das braucht eh kein Mensch. Nirgends.

    Janko

    "Lauter" ist nicht "besser"

  • wora
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    • 19. September 2004 um 02:48
    • #89
    Zitat von "cyberlight"

    Das Gehör gewöhnt sich langsam an hohe Pegel, ob es dadurch weniger geschädigt wird, glaub ich ehrlich gesagt nicht.

    Ein Knall hat sehr hohe Energie, die nur kurze Zeit wirkt.
    Wenn man da die Einwirkdauer (durch langsames anfahren) erhöht, ist das sicher schädlicher.

    hi.
    meines wissens gibt es neuere untersuchungen die belegen, das sich das gehör gegen laute geräuschpegel tatsächlich schützen kann.
    offenbar gibt es muskeln, die die sinneshäärchen des cortischen organs ein bisschen umklappen können, damit bei lauteren geräuschen und großem hub der basilarmembran die häärchen nicht geknickt werden.

    diesen effekt kann man auch hören, nämlich wenn man aus einer lauten umgebung kommt und dann erstmal ein sehr höhenarmes, dumpfes klangbild im ohr hat. es dauert dann ein paar minuten bis es langsam besser wird.

    in die andere richtung brauchen die musklen natürlich auch eine gewisse zeit, weshalb durch einen plötzlichen lauten knall das gehör viel schwerer beschädigt werden kann als durch langsam ansteigende lautstärke.


    aber natürlich ist selbst diese schutzfunktion irgendwann mal machtlos, gegen völlig schwachsinnige pegel kann das ohr auch nix mehr machen und geht halt einfach kaputt. was das in unserem beruf bedeutet, kann sich jeder selbst ausmalen...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • cyberlight
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    • 19. September 2004 um 03:23
    • #90
    Zitat

    diesen effekt kann man auch hören, nämlich wenn man aus einer lauten umgebung kommt und dann erstmal ein sehr höhenarmes, dumpfes klangbild im ohr hat. es dauert dann ein paar minuten bis es langsam besser wird.


    Das ist ein Vertaubungseffekt und der tritt auch langsam ein. Deswegen machen die DJs es ja auch mit der Zeit immer lauter. Meinetwegen innerhalb einiger Stunden. Der Pegel wird dann ja nur sehr langsam (bei manchen auch sehr schnell :shock: ) hochgefahren und "die Ohren gewöhnen sich dran".
    Wenn man schon so ein Gefühl hat und dann sogar noch ein Rauschen/einen Ton hört, war es viel zu laut. Leider merkt man das ja erst, wenn man aus dem Lärm rausgeht. Hatte ich letztens noch. Erst war es angenehm und dann wurde es langsam immer laut, bis es dann unerträglich wurde, aber da war es schon zu spät.
    Auch am nächsten Tag hatte ich noch was davon. Das gibt mir dann schon sehr zu denken.
    Wenn man gleich dem Maximalpegel ausgesetzt wird, hält man sich vermutlich sofort die Ohren zu oder sucht seine Ohrenstöpsel.

    Man muss das Wort "kurz/langsam" hier jeweils definieren.
    Wenn ein Knall, der ja ansich die Eigenschaft hat, sehr kurz zu sein, aber eine hohe Energie hat, so hat das direkte Wirkung auf das Gehör. (siehe Knalltrauma) Das Gehör kann sich darauf nicht einstellen, weil es eigentlich leise Geräusche "erwartet".
    Ein Knall definiere ich als ein kurzes, lautes Geräusch mit sehr vielen Frequenzen.
    Wenn man diesen Knall verlängert, also die Einwirkdauer erhöht (langsam anfährt), so ergibt das ein Geräusch und dadurch wird das Gehör vermutlich mehr geschädigt. Der Impuls bzw. der Spitzenwert ist der Gleiche, nur der Anstieg erfolgt langsamer, also innerhalb von meinetwegen 1s.

    Zu genaueren Sachen müsste man mal einen Ohrenarzt fragen. Ich habe ja praktisch keine Ahnung von der Anatomie des Innenohres, aber einen gesundes physikalisches Verständnis. Bei sonstigem Material weiss man ja auch, was das jeweils aushält.
    Bei den Ohren hat man für den Versuch halt nur immer das gleiche "Material" zur Verfügung. Das sollte man dabei bedenken. Ich brauche meine Ohren jedenfalls noch.

    Was ich noch gehört habe ist, dass es wohl einen Knochen im Ohr gibt, der sich bei zu hohem Druck verbiegt oder knickt und so die Lautheit mindert.

    »Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern.« Napoleon Bonaparte (1769-1821)

  • cyberlight
    Beiträge
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    • 19. September 2004 um 04:32
    • #91

    Ich habe in einem Fachforum mal danach gefragt (http://www.medizin-forum.de)
    Wenn ich dort interessante Antworten erhalte, werde ich die mal zusammenfassen.

    »Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern.« Napoleon Bonaparte (1769-1821)

  • Jimmy
    Beiträge
    17
    • 20. Oktober 2004 um 18:30
    • #92

    ich finds recht pervers, was teilweise für pegel gefahren werden.
    die kids wissen ja nicht, dass sie da ihr gehör schädigen, die glauben eher das ist schon ok, wird ja professionell gemacht.
    also in frankreich gilt 100 db(A) als grenze, das wird eingehalten.
    ist ein wenig leise vielleicht, aber was der durchschnittspegel bei rockkonzerten ist mir definitiv zu laut, die allermeisten anlagen gehen in die knie (in kleinen bis mittleren clubs) und klingen nur noch scheisse und laut. ohne gehörschutz mach ich da gar nichts!
    150 db? das ist einfach nur körperverletzung!

  • hörnix
    Beiträge
    623
    • 20. Oktober 2004 um 19:08
    • #93

    ganz gut erklärt ist das mit dem musculus stapedius z.b. hier:

    http://www.dasp.uni-wuppertal.de/ars_auditus/ph…/mittelohr3.htm

    für freunde des populärwissenschaftlichen gibt´s auch diesen link:

    http://www.stern.de/wissenschaft/g…lden/?id=515849

    das blöse beim suchen ist halt immer, dass man schon ungefähr wissen muss, was man sucht...

    gruss.

    there is no sweet spot.

    HINWEIS: hÖrnix und hOErnix hören zwar beide nix, sind aber zwei verschiedene User.

  • cyberlight
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    • 20. Oktober 2004 um 20:07
    • #94

    Naja, beim medizin-forum habe ich bisher auch noch überhaupt keine Antwort erhalten. :evil:

    Zitat von "Jimmy"

    150 db? das ist einfach nur körperverletzung!


    Das ist wohl zweifellos richtig, aber keine mir bekannte PA erreicht 150dB. Jedenfalls nicht auf wenigstens einem minimalen Hörabstand. (>1m)

    »Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern.« Napoleon Bonaparte (1769-1821)

  • wora
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    11
    • 21. Oktober 2004 um 04:08
    • #95
    Zitat von "Jimmy"

    ...
    also in frankreich gilt 100 db(A) als grenze, das wird eingehalten.
    ...

    in france gibt es die beschränkung auf 105dBA (LEQ)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Jimmy
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    17
    • 21. Oktober 2004 um 10:50
    • #96
    Zitat von "wora"

    in france gibt es die beschränkung auf 105dBA (LEQ)

    ok, wieder was gelernt :)

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