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  4. Boxen Reparatur und Selbstbau

Heizung à la URPS ;-)

  • TheRogue
  • 31. März 2003 um 21:53
  • SRAM
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    • 3. April 2003 um 19:07
    • #41

    TheRogue:

    Das hilft bei der Dynamik nicht, denn die rückstellende Kraft ist da, ob ich sie gerade benötige oder nicht.

    Da das Musiksignal aber nicht vorhersehbar ist kann die Rückstellkraft mal die angestrebte Beschleunigung unterstützen oder entgegenwirken, im Durchschnitt muß null dabei herauskommen.

    Da die rückstellende Kraft nie größer sein kann als BXLXI_max, die Membranbeschleunigung nach Deiner eigenen Rechnung aber kaum eine Rolle spielt st es für die Dynamik völlig unerheblich, ob eine Auslenkung von sagen wir mal 5 mm durch ein Chassis in einem Volumen von 10 Litern oder durch ein Chassis in einem Volumen von 20 Litern mit der halben antreibenden Kraft erreicht wird: Das Ausgangssignal ist gleich. (gleiche Abstimmung in eingebautem Zustand mal vorausgesetzt).

    Gruß SRAM

    I watched a snail crawl along the edge of a straight razor. That's my
    dream. That's my nightmare. Crawling, slithering, along the edge of a
    straight razor, and surviving.

  • TheRogue
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    • 3. April 2003 um 19:16
    • #42

    OK überzeugt ;)

    Aber immerhin hilft das ganze enorm bei der Nullagenfindung, da ist der mit 10 Liter und doppelter Kraft dem anderen doch "leicht" überlegen!

  • JF
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    • 4. April 2003 um 09:29
    • #43

    Unter der Resonanz sollte die Feder und auch sonst nix phasenverschoben sein?

    mfg
    JF

  • SRAM
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    • 4. April 2003 um 18:45
    • #44

    JF:

    Soweit unter die Resonanzfrequenz ist kaum zu kommen, daß keine Phasenverschiebung auftritt. Einfach mal für eine geschlossene Box mit 12" und hoher Resonanzfrequenz den Phasengang ausrechnen --> selbst bei Frequenzen < 40 Hz dreht die Phase noch ordentlich (bei ca. 120Hz Einbauresonanz).

    Gruß SRAM

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  • SRAM
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    • 4. April 2003 um 19:42
    • #45

    Was passiert wenn BXL immer größer wird ?

    (Vorsicht: völlig ins unreine)

    gegeben sein ein unendlich langer Luftspalt

    (mit dem Umkehren will ich mich jetzt nicht befassen)

    und eine Spule die sich in diesem frei bewegen kann.


    a) Spule ruht (v=0), keine Spannung angelegt (U=0):

    Kraft = F = B*L*I = 0 wegen I = 0
    Gegeninduktionsspannung = U_g = - B*L*v = 0 wegen v = 0


    b) Spule ruht (v=0), Spannung angelegt (U=U_e):

    v = 0 deshalb U_g = 0
    I = (U_e - U_g) / R = U_e / R d.h. I = I_max
    F = B*L*I_max d.h. Spule beschleunigt mit maximaler Kraft


    c) Spule bewegt sich (v), Spannung angelegt (U=U_e):

    U_g ungleich 0
    I = (U_e - U_g) / R < I_max
    d.h. die Spule beschleunigt weniger schnell


    d) Spule bewegt sich so schnell, daß U_e = U_g (Betrag)

    I_resultierend = null (!), d.h. Spule beschleunigt nicht weiter


    Demnach müßte es ja für diese reibungsfreie Spule (d.h. keine Energieabgabe an die Umgebung) eine maximale, nicht zu überschreitende Geschwindigkeit geben.

    Das heißt aber auch, daß sich die Dämpfung infolge des magnetischen Feldes auch in dieser Hinsicht nicht von der mechanischen Dämpfung unterscheidet: "Bremskraft" proportional Geschwindigkeit

    Damit gilt aber auch, daß bei gegebener Geschwindigkeit der Membran (jetzt wieder zurück zum realen Lautsprecher), die ja bei gefordertem Hub bei der wiederzugebenden Frequenz (d.h. gleiche P_ak bei gleichem Membrandurchmesser) gleich sein muß, die bremsende Kraft beim Chassis mit doppeltem B*L auch doppelt so groß ist ! (ebenso wie die antreibende Kraft).

    Das Chassis mit dem doppelten B*L würde im gleichen Volumen den doppelten Hub erreichen. Damit wird aber auch v doppelt so groß und damit die Gegeninduktionsspannung. Wird B*L nun immer größer, so wird irgendwann (bei noch endlichem Hub !) die Gegeninduktionsspannung gleich der angelegten Spannung und ab da gehts einfach nicht weiter mit Wirkungsgraderhöhung durch Steigerung von B*L.

    Kann das jemand verifizieren ?

    Wäre schon interessant wie weit Hochleistungschassis von dieser Grenze entfernt sind.

    Gruß SRAM

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  • maha
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    • 7. April 2003 um 19:54
    • #46

    @ TheRogue!

    Du meintest unlängst: "Wo ist eigentlich maha, wenn man ihn mal braucht ....

    Also: Am 3. April war ich an der Südspitze Griechenlands... eine tolle Gegend. Bin über Sandstraßen in Gebirgsdörfer geklettert... es hat geschneit!!! Puntos sind gottseidank geländegängig. Und Schafhirten beherrschen die Zeichensprache. *lol*

    Gestern war ich noch in Serbien..... die Polizei ist dort allgegenwärtig und ein Amtsorgan meinte, mir die Radarpistole vor´s Gesicht haltend : "Martin, wo arbeitest du? Kosovo?" (<-- in verständlichem deutsch!!)
    Ich: " Urlaub, Serbien anschauen..... und Mazedonien, Griechenland und Kroatien auch!" Der Spaß kostete 1500 Dinare (etwa 25 Euronen) . Ach so, die Radarpistole zeigte 88km/h, bei einer 60iger Beschränkung. Die Strafe war daher gerecht. Weniger gerecht war allerdings die gezielt aufgebaute GeschwindigkeitsFalle. Denn mitten in der Öde ein verbleichtes 60iger Schild zu übersehen, das ist fast normal.
    (SERBIER!!! Ihr seid VOLL-Deppen!!! Ihr vertreibt normale Leute. Witzigerweise sind an der Grenze billigste Visa zu ergattern.
    Das Inet wirft Gebühren zwischen 20 und 40 Euro für ein TransitVisum aus. Blödsinn: 4 Euro kostet der Transit, und die Formalitäten sind blitzschnell abgewickelt. )

    Wurst! Ähnlich seltsam verhält es sich mit der Aufteilung der AmpLeistung. Was geht in die Erwärmung? Was in die Kraftentfaltung?
    Mhmm??? Ich kiefle daran auch schon einige Zeit herum. Und komm´ auf keinen grünen Zweig.
    Die Frage des Eingangspostings ist also recht gut gewählt!!! *ggg*

    Gruß, maha .... müde....5500km; 55000 Kurven....

  • TheRogue
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    • 7. April 2003 um 20:36
    • #47

    Hi maha ;)
    kurz OT, aber nur kurz, versprochen Martin (nicht maha):
    Ja Griechenland per Auto erkunden ist schön, Zelten auf einer Insel auch, wir haben aber den Weg über Italien und Fähre gewählt und auch spontan eine Zollschranke über den Haufen gefahren, aber egal...

    Nur noch mal ein kurzes Beispiel zum Überdenken:

    Pel = 100 Watt
    no = 5 % also 5 Watt Pak
    Rms meinetwegen auch 5 Watt
    also sind noch 90 über, was machen wir mit denen?
    Ein bisschen was geht in die Luftfeder, abhängig vom Gehäuse usw. Da diese Kraft nur theoretisch wieder zurück in die Membranbewegung geht (wegen Phsenverschiebung und Musik und nicht Sinus!) kann die dafür nötige Energie nicht in Wärme umgesetzt werden, also würde bei einem kleinen, geschlossenen Gehäuse die Energie nicht in Wärme, sondern in die Luftfeder gehen, um den gleichen Hub und damit Pak zu kriegen

    @ SRAM
    du hattest doch gefragt, warum du die Kraft nutzlos in die Luftfeder stecken sollst? Warum willst du sie stattdessen sinnlos in Wärme stecken?
    Du kannst dich praktisch entscheiden, ob du die Liestung dafür "verschwenden" willst, sie in Wärme und einen bestimmten Pak zu stecken, oder ob du sie in den gleichen Pak steckst und statt in Wärme in die Luftfeder, um den gleichen Pak (Hub!!) zu erreichen.

    IMHO!! Denkfehler vorbehalten!

  • SRAM
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    • 7. April 2003 um 21:05
    • #48

    TheRogue:

    Wegen:

    Zitat

    bei gegebenem Antrieb (BXLXI) wächst der akustische output mit

    - dem Volumen der Box zum Quadrat (1)
    - umgekehrt ( ) zur Membranfläche (!) (2)

    aus http://www.paforum.de/paforum/viewtopic.php?t=7337

    Begründung: wenn die Abhängigkeit quadratisch ist, brauch ich eben nicht genausoviel, sondern nur die halbe Leistung :wink:


    Anderer Gedanke:

    machen wir die Spule (gedanklich, aber vieleicht garnicht soweit weg :) ) doch aus einem Hochtemperatursupraleiter (ja, ja, ich weis das alles: max. Feldstärke mag., max. Stromdichte, Sprungtemperatur, etc. ..... hab ich gesagt es ist einfach ???).

    Dann gibt es weder ohmsche noch Wirbelstromverluste in der Spule. Allerdings braucht es dann einen Amp mit Strom- statt Spannungsausgang. Aber das ist ja wohl kein Problem. Der Amp "sieht" dann nur die durch die Gegen-EMK induzierte (ist wohl jetzt etwas falsch ausgedrückt, wo sind die Elektroniker/Physiker mit dem Fachausdruck ?) Gegenspannung, also eine quasi-induktive Last.

    Wär doch toll: vor der VA die Lautsprecher-Chassis noch kurz mit flüssigem Stockstoff auffüllen und nie mehr Probleme mit durchgebrannten Spulen. coooole Sache 8)8)

    Und die Nebelmaschine spart mann auch noch :lol: :lol:

    Gruß SRAM

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  • maha
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    • 7. April 2003 um 21:15
    • #49

    also sind noch 90 über, was machen wir mit denen?

    Tja, was machen wir mit denen??? Wer lutscht sie uns weg? Und wie hub-linear erfolgt die Vernichtung?

    Ich vermute: ... das hab´ich aber auch schon hundertmal geschrieben....
    ab gewisser Hübe "regelt" die Chassisfeder brutal ab. Sie begrenzt den Hub. <-- das ist gut so!!!!
    Bei UR-Einbau fällt die Chassisfeder aber aus der Rechnung, die Luftfeder dominiert. Daher gewinnt plötzlich die Antriebslinerität an Bedeutung.

    We´s verstehen will... der verstehe...

    Gruß, maha

  • Hannes
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    586
    • 7. April 2003 um 23:29
    • #50
    Zitat von &quot;SRAM&quot;


    Das Chassis mit dem doppelten B*L würde im gleichen Volumen den doppelten Hub erreichen. Damit wird aber auch v doppelt so groß und damit die Gegeninduktionsspannung. Wird B*L nun immer größer, so wird irgendwann (bei noch endlichem Hub !) die Gegeninduktionsspannung gleich der angelegten Spannung und ab da gehts einfach nicht weiter mit Wirkungsgraderhöhung durch Steigerung von B*L.

    Der Bl Faktor ist eingentlich nicht wichtig. Ein chassis mit Bl=1 und Rdc=0.02Ohm kann den gleichen Wirkungsgrad haben wie ein chassis mit Bl=20 un Rdc=8Ohm. Wichtig ist Bl/Rdc.
    Der Bl-Faktor bestimmt die benötigte Spannung. Ein 8Ohm chassis hatt z.b. immer mehr Bl als das entsprechende 4Ohm Chassis.

    Zu deiner feststellung: Wenn die Gegeninduktionspannung immer grösster wird, wird der Strom immer kleiner und der Verlust in Rdc kleiner. Mit Bl=unendlich ist I=0 und U=unendlich, was nicht gerade sinnfoll ist :wink:
    Am besten macht mann Rdc=0 und Bl berechnet mann mit dem Hub und der benötigten Impendanz. Wenn Rdc=0 ist Qes auch gleich null.

  • SRAM
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    5.548
    • 8. April 2003 um 18:57
    • #51

    Hannes:

    B*L/R_dc: Stimmt, wie mann aber an den Stimmen der "4-Ohm ist Käse"-Fraktion ablesen kann haben das nicht sehr viele kapiert. :wink: Darum betrachte ich alles zunächst für 8 Ohm.

    Das meinte ich ja gerade:
    Mann kann ein Chassis auch mit einem nicht mehr sinnvollen B*L ausstatten, weil:
    - der Grenznutzen irgendwann asymptotisch gegen null geht
    - das Chassis dann irgendwann total überdämpft ist (eben Q_es --> null, geht auch mit B*L)

    Auch wenn mann nicht in die Extreme geht hat das Auswirkungen:

    Beispiel:
    - Chassis mit Q_es = 0.29 ; B*L = 25 ; Gehäuse für 0.77 = 14 (!) Liter ; Hub bei 40 Hz = 1.5 mm (300 Watt)
    - gleiches Chassis mit schwächerem Magneten: Q_es = 0.5 ; B*L = 18.5 ; Gehäuse für 0.77 = 60 Liter ; Hub bei 40 Hz = 1.5 mm (300 Watt)

    also akustischer output gleich, getauscht habe ich Volumen gegen B*L.

    - aber auch: das ursprüngliche Chassis in 60 Liter ; Hub = 7.3 mm bei 40 Hz, d.h. viel größerer akustischer output als bei den beiden Fällen zuvor. (geht quadratisch !)

    Erkauft durch: überdämpfter Schwinger und frühzeitig abfallender Frequenzgang. Nicht schlimm, kann mann ja mit EQ gegensteuern.

    - um im kleinen Gehäuse den gleichen Hub = gleiche akustische Leistung zu erhalten müßte ich das dreifache an elektrischer Leistung hineinstecken.

    Fazit: das Volumen der Box ist in sehr großer Hebel, und da wird die Diskussion um Packmaß, wenn dieses = Volumen der Box müßig. Letztlich tausche ich Verstärkerleistung gegen Boxenvolumen.

    Welche Lösung mann bevorzugt bleibt jedem überlassen, aber beides, hoher Wirkungsgrad und kleine Abmessung schließt sich aus.

    Insbesondere weil dann die Chassis extrem belastet werden sagt mir persöhnlich die Lösung mit extrem kleinen Volumen nicht so zu.

    Gruß SRAM

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  • JF
    Verifiziert
    Beiträge
    2.934
    • 9. April 2003 um 09:18
    • #52

    Extrem kleine Volumen:
    Man beachte, das man ins selbe Volumen wie ein großes Volumen eben 3-4 Speaker reinbringt! (welch ein Satz ...)
    Damit steigt wieder der Wirkungsgrad (und das Gewicht) und gleichzeitig die Belastbarkeit und eben der Output.

    Nur mal so angemerkt, im Klartext ;)

    mfg
    JF

  • tthorsten
    Beiträge
    17.024
    • 9. April 2003 um 12:05
    • #53

    ergo müsste ein urps also doch funktionieren.


    egal mit was für nemm speaker ob ernun hub kann oder nicht.

    Lautsprecherentwicklung nach mass
    Ansprechpartner für das Forums MUFU projekt

  • trockenbassfetischist
    Beiträge
    3.555
    • 9. April 2003 um 12:16
    • #54

    hub können sollte er schno sonst kommt ja nix raus - bzw. klirr
    kleine volumina sind zwingend - das system ist nicht! statisch

    -------------------------------------------------------
    erst wenn die letzte Membran mit Pampe behandelt, der letzte Bass mit Resonator versehen ist ........... werdet ihr merken dass aus Messwerten keine Musik kommt :)

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