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Heizung à la URPS ;-)

  • TheRogue
  • 31. März 2003 um 21:53
  • TheRogue
    Verifiziert
    Beiträge
    3.681
    • 31. März 2003 um 21:53
    • #1

    Hallo Leute,
    so mal ein neuer <<Theoriekurs>> mit den üblichen Verdächtigen ;) Aber diesmal mal was ganz Banales:
    Nehmen wir z.B. ein schönes URPS-Stack (zwecks relativ einfacher Betrachtung, Horn wäre jetzt komplizierter), da kann man schön berechnen wieviel Pak man maximal kriegen kann bei X-Max, wieviel Energie dafür in die Rückkammer abeführt werden muss (teilweise seeehr viel!), wieviel Kraft für die Membranbeschleunigung drauf geht (seeehr wenig!), Cms zumindest in groben Zügen, Rms meinetwegen auch noch.
    Gibt es nun eine Möglichkeit irgendwie die Heizleistung für die Spule mit zu berechnen?
    Bei normalen TSP-Berechnungen kann man sie grob rauskriegen, indem man mit dem Wirkungsgrad und Verhältnissen rechnet, aber den Wirkungsgrad bei einem Großstack mittels TSP zu bestimmen halte ich doch, sagen wir mal für Schwachsinn :lol:
    Man kriegt ihn vielleicht raus, wenn man diese Spulenerwärmung wüsste, dann hätte man IMHO alle auftretenden Kräfet so halbwegs zusammen und könnte Pak dem Rest gegenüberstellen.

    Die Heizleistung ist unabhängig vom Hub, sie ist auf jeden Fall da, ob sie abgeführt werden kann oder nicht ist eine andere Sache, oder??


    Bitte nur als theoretische Frage betrachten! Irgendwer eine Idee?

    CU

  • aw-audio
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    4.243
    • 31. März 2003 um 22:05
    • #2

    Wärmeenergy = Masse (m) * Wärmekonstante (C) * Temperaturunterschied (delta t)

    Nun braucht man halt die spezifische wärmekonstante von einer Spule.
    die wird übringens in kJ/kg*C° (Kelvin) angegeben.

  • TheRogue
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    • 31. März 2003 um 22:25
    • #3

    Gut und wenn du mir jetzt noch den Temperaturunterschied in Abhängigkeit vom Hub und der Belüftung der VC erklärst, kriegst du ein großes Lob :)
    Erster Versuch fehlgeschlagen, sowas steht nicht im Tafelwerk, dann hätte ich nicht gefragt.

    PS: ich habe dein Post nochmal gelesen, die Formel ist eher für die Erwärmung für einen 1kg Stahlklotz gedacht, als für Spule! Und bitte keine Formel für die Erwärmung von Aludraht, das kann man mit einer Spule auf einer passiven Weiche machen, nicht bei einem Chassi!

  • JF
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    • 31. März 2003 um 22:56
    • #4

    Grüsze!

    Einfach mit dem Wirkungsgrad rechnen? Wie genau solls denn werden?

    Ob ein Speaker jetzt 10 oder 15% (mal SEEEEEHR optimistisch für ein großes Stack) hat ist nicht so tragisch, oder?

    Auf jeden Fall mal deutlich mehr als die Hälfte der reingebutterten Energie mußt du verheizen.

    mfg
    JF

  • TheRogue
    Verifiziert
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    3.681
    • 31. März 2003 um 23:19
    • #5

    Jürgen, so optimistisch sind die 10 bis 15% bei z.B. 80 Hz bestimmt garnicht! Da ist schon nicht unehrheblicher Pak drin, ohne das Beaming zu betrachten. (ich bin da bei 100 10"ern mit glaube +-4mm auf 1,6kW gekommen, das sind gut über 150dB @ 1m, habe gerade kein Excel bei W98)
    Mehr als die Hälfte? Genau diese Verteilung ist mir halt nicht klar. Eigentlich müsste ja gelten: Umso höher der BL, desto weniger wird geheizt, gibt es da auch einen BL, der 0% Heizung bedeuten würden, ähnlich wie 112,2 dB ohne Beaming (im Halbraum) beim Wirkungsgrad?

  • D.Achenbach
    Beiträge
    539
    • 1. April 2003 um 08:01
    • #6
    Zitat von &quot;TheRogue&quot;

    Jürgen, so optimistisch sind die 10 bis 15% bei z.B. 80 Hz bestimmt garnicht! ...
    Mehr als die Hälfte? Genau diese Verteilung ist mir halt nicht klar.
    ...


    Der Wirkungsgrad ist halt auch abhängig vom Gehäuseprinzip. Gerade beim URPS sicherlich weitt unter 10%. Schau dir die Datenblätter der Chassisherstteller an. Den angegebenen Wirkungsgrad dürfte man als Grundlage nehmen können.
    Das Was nicht vorne als Akustische Leistung rauskommt, wird hinten verheizt. Bei 5% Wirkungsgrad halt 95% abzüglich vielleicht ein paar % Reibungsverluste der Aufhängung.
    Aus diesem Grund halte ich Gehäuse mit geschlossener Rückkammer für problermatisch bei hohen Dauerleistungen.
    Es könnte ja mal einer einen Temperatursensor an einem Magnet einer HD15 anbringen und das Ding mal ein paar Stunden prügeln. Die Temperatur würde mich mal interessieren.

    Gruß
    Dieter

  • AmpChamp
    Beiträge
    461
    • 1. April 2003 um 09:33
    • #7

    Moin,
    wobei doch die Temperatur der Spule selbst interessanter wäre, oder? Nur die ist leider nicht wirklich einfach zu messen. Wir haben da mal ein paar Versuche angestellt, mit Hilfe einer elektronischen Schaltung, die permanent einen kleinen Gleichstrom durch die Wicklung schickt; man muss dann nur noch die Gleichspannung messen, die an der Spule anliegt und kann durch Widerstandskonstanten für Kupfer auf die Temperatur zurückrechnen. Leider ist das alles andere als genau (der Meßaufbau war aber aus einem AES-Paper, also eine Methode, nach der anscheinend viele messen), zumindest hatten wir z.T. Schwankungen drin, die wir uns nicht erklären konnten. Tatsache war, dass sich die Spule rechnerisch schon bis auf z.T. 250° aufgeheizt hatte. Interessant war, daß die Spule bei Wegnahme des Signals kurz noch heißer wurde (fehlende Kühlung), dann aber innerhalb von weniger als einer Sekunde um bestimmt 20-30K gefallen ist (wegfallende Verlustleistung), sich dann aber eingependelt und langsamer weitergefallen ist. War aber insgesamt zu schnell, als daß es möglich wäre, den LS zu prügeln, vom Verstärker zu nehmen und dann auszumessen. Das waren aber wie gesagt alles nur Messungen, kann sein, daß wir da entsprechende Fehler eingebaut hatten. Es gibt ziemlich gute und ziemlich teure Geräte zur Schwingspulenmessung, die arbeiten mit einem DSP und errechnen die Temp.erhöhung über das anliegende Signal über einen bestimmten Zeitraum aus. Aber wer hat schon so ein Gerät??
    CU,
    AmpChamp.

    Bunt ist das Dasein und granatenstark
    "There's one more kid that will never go to school, never get to fall in love, never get to be cool!"
    "Yes they're sharing a drink they call loneliness, but it's better than drinking alone."

  • trockenbassfetischist
    Beiträge
    3.555
    • 1. April 2003 um 10:12
    • #8

    ein örps ist Effizint fass da noch zweifel bestehen was nämlich auch vom wirkungsgrad wegfällt ist der klirr herkömmlicher konstrukte ...

    HD15 ja wird heiss 60 peak und mehr zeigen die thermofolien meistens am magnet an einiges an wäre verschwindet ja druch die nicht hermetisch dichte sicke ...

    oben erwähnte 250° halte ich für druchaus noch im vollkommen günen berich der kelber hält das und der RDC steigt so wird das chassis dann auch vor allzu schlimmen peak auslenkungen geschützt klar powercompressioni aber wenn das verhalten nicht da wäre würde die pappe instant zerreissen

    Dauerleistung lese ich immer ...
    folgenden Versuch machen *GGG*
    Spule eines beleibigen Speakers ausbauen in eine thermosflasche mit bekanntem inhalt wasser legen temperatur messen Musiksignal draufgeben temperaturanstieg messen => druchschnittliche leistung über arbeit
    das selbe mit gleichstrom machen dan nsieht man die aberwitzig kleine druchschnittliche LEistung die da rübergeht deshlab fordere ich ja immer auslegung anhand des crestfaktors sihe div. Amp threads
    ach ja mehr als so 50...100 W Gleichstromleistung (je nach spule) sollte man nicht reinfahren ....

    -------------------------------------------------------
    erst wenn die letzte Membran mit Pampe behandelt, der letzte Bass mit Resonator versehen ist ........... werdet ihr merken dass aus Messwerten keine Musik kommt :)

  • Arieba
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    • 1. April 2003 um 10:36
    • #9

    ...zu den 250°...

    die hatte ich auch schon mal an meinen W-Bins.
    Der magnet hatte um die 100°, hatten kein Thermometer, aber wasser ist drauf spritzend verdampft...
    waren halt 6 Stück pro seite an Crown VZ...
    Das mit dem Strömungswiderstand wusste ich da noch nicht...

    Wie hoch ist eingetlich die Curie-Temperatur von Lautsprecher magneten? weisss das gerade einer aus dem Stehgreiff?

    ... und W-Bins sind doch lauter als der Rest!

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    • 1. April 2003 um 10:41
    • #10

    was spricht denn dagegen die leistung erst mal an der spule bei bekanntem signal zu ermitteln?
    wir nehmen einen geschlossenens gehäuse und lassen dann mal ne stunde laufen. es sollte sich um ein gasdichtes und isoliertes gehäuse handeln. die t erhöhung ist dann ein maß für die verlustleistung.
    das ist dann das maß für die energie menge.
    stellt sich jetzt die frage wie weit wir es denn hier treiben wollen mit der messgenauigkeit ?

    der effekt mit der spulen abkühlung könnte mit der luft zusammenhängen. die spule hat ja eine geringe termische kapazität. da steht dann noch etwas luft drinn, die erwärmt sich. dann gibts da noch ein wenig konfektion und ansonsten geht es in den magneten :)

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  • Hannes
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    • 1. April 2003 um 20:47
    • #11

    Die Verlustleistung der Spule zu berechnen ist einfach: P=I^2*Rdc
    Der Wirkungsgrad des Magnetsystems ist somit auch einfach zu berechnen:
    Wirkungsgrad=(Rdc+Rac)/Rac
    Rac ist die Impendanz bei einer bestimmten Frequenz, somit ist der Wirkungsgrad bei der reso besonders hoch.
    Probleme giebt es dann bei hohen frequenzen durch die Phasenverschiebung.

    Weitere Verlustleistung fällt dann noch durch diverse Reibungsverluste (Sicke, Zentrierung, Luftreibung) und durch Verluste durch die Luftkompression. Vileicht noch kleine magnetische Verluste.

  • Hannes
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    • 1. April 2003 um 20:57
    • #12

    Dauerleistung: Wenn steht Pink Noise Crest Factor: 6dB dann ist das ein Pink Noise signal, mit der angegebenen Durchschnitsleistung (Zeitlich gesehen), dessen Leistung um +-3dB schwankt (also mal das doppelte und mal die hälfte).
    Könnte genauso ein Sinussignal ohne crest sein!

    Bei B&C Speaker ist die Nominal Leistung 2h Pink Noise crest 6dB. Also kann mann ein Musiksignal mit 6dB crest und der Spitzenleisung die der doppelten Nominalleisung entspricht drauflassen und es sollte nicht rauchen!

    Oder eben ein Sinus mit der angegebenen Leistung!

  • SRAM
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    • 1. April 2003 um 22:10
    • #13

    TheRogue:

    Zitat

    Eigentlich müsste ja gelten: Umso höher der BL, desto weniger wird geheizt, gibt es da auch einen BL, der 0% Heizung bedeuten würden, ähnlich wie 112,2 dB ohne Beaming (im Halbraum) beim Wirkungsgrad?

    Gebe zu bedenken, daß mit wachsendem BL ja auch die elektrische Dämpfung ansteigt. Die Gesamtdämpfung des Systems wird damit auch höher und damit die mechanische Leistung, die im "Dämpfer" vernichtet wird.

    Es gibt durchaus Chassis, die so stark elektrisch bedämpft sind, daß für eine vernünftige Abstimmung dann wieder ein kleines Gehäuse notwendig wird (betrachte jetzt nur geschlossen), das nun wiederum für eine bestimmte Auslenkung eine weit höhere Kraft erfordert um die Luftfeder des Gehäuses zu "spannen" (was weitere Leistung kostet).
    etc. etc.

    Zusammen mit der ansteigenden Impedanz bleibt dann im Grenzfall nichts mehr vom größeren BXL übrig.

    Oder anders gesagt: bei "Übermotorisierung" ist der Grenznutzen sehr schlecht.

    Gruß SRAM

    I watched a snail crawl along the edge of a straight razor. That's my
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  • Hannes
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    • 1. April 2003 um 22:51
    • #14

    Der Wirkungsgrad bei hohem BL ist ja auch um die Reso sehr hoch. Das Problem ist, das durch die hohe impendanz eine hohe Spannung nötig ist, um Leistung zu bringen. Wenn man mit einer konstanten Spannung misst sieht es aus, als würde der Wirkungsgrad abfallen. Dem ist aber nicht so.

    Es wäre im prinzip möglich, einen HI-BL Speaker im Bass zu entzerren, ohne das die aufgenommene Leistung steigt.

    Beispiel: B&C 15PE32
    Bei 500Hz 100dB/2.83V 8Ohm 1W=2.828V 43V=231W oder +23dB
    Bei 50Hz 80dB/2.83V 230Ohm 1W=43V

    Also hat man somit bei 50Hz und 1W 103 echte dB/Wm :o

    Nür würde mann zum vollen belasten des Speakers eine 7Kw endstufe benötigen, da sonst die Spannungslimitte erreicht wird :evil:

    Haben wir mal wider das Problem der Leistungsanpassung...

    Die BL-Dämpfung ist eingentlich keine "echte" Dämpfung, da keine Leisung verbraten wird. Es wird nur weniger aufgenommen.

  • JF
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    • 2. April 2003 um 10:59
    • #15

    Der Klippel Mißt die Schwingspulentemperatur mit einem sehr niederfrequenten Signal und spart sich die DC-Kopplung und rechnet dieses dann raus bzw. könnte man das ja auch analog filtern.
    Man braucht nur einen modifizierten Verstärker, der eben bis wenige hz runtergeht oder man weiß, wie stark er in den Tiefen dämpft.
    mfg
    JF

  • Online
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    • 2. April 2003 um 14:46
    • #16

    warum nicht einen großen kalorimeter nutzen um mal einen praktischen wert zu erhalten?
    des weiteren könnte man ja auch mal einen energieschreiber nutzen. der könnte dann die aufgenommene leistung mitschreiben, durch integrieren erhalte ich dann die aufgenommene leistung. man könnt dann ja noch die erwärmung des magneten messen und hätte dann über die wärmekapazität des magneten, einen relativv einfachen weg um die in der spule verblibene energie zu ermitteln. sicher wird noch was durch die luft entweichen. das dürfte aber nicht viel sein=> lüftungslöcher zukleben

    das mit der impendanz bei resonanz ist ja schon ganz nett, nur wer will schon ein 20 wege system bauen um sich von maximum zu maximum zu hangeln?
    wäre aber sicher mal ne coole box :D

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  • Hannes
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    • 2. April 2003 um 17:38
    • #17
    Zitat von &quot;test&quot;


    das mit der impendanz bei resonanz ist ja schon ganz nett, nur wer will schon ein 20 wege system bauen um sich von maximum zu maximum zu hangeln?
    wäre aber sicher mal ne coole box :D

    Das sicher nicht, aber mann könnte sich eine Box mit Qtc 0.2 bauen, recht entzerren, dazu einen Digamp, bei dem nicht die Spannung, sondern die Leistung begranzt wird und man hätte ein System mit nem Rekordverdächtigen Wirkungsgrad, das trozdem tief runter kommt.

    Man könnte den PE32 auch direkt an die Steckdose anschliessen, ohne das er Leistungsmässig überlastet wird! :wink:
    Naja, der hub wäre ein kleines Problem...

  • TheRogue
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    • 2. April 2003 um 18:24
    • #18

    Hi,

    Zitat

    Die Verlustleistung der Spule zu berechnen ist einfach: P=I^2*Rdc


    Wenn das wirklich so wäre, würde gar keine Leistung in Bewegungsenergie oder Schallenergie umsetzen, oder?

    So mal noch was ganz anderes (ich darf das, ist mein Thread ;) :(
    Ich habe bei meinem Excel-Sheet für geschlossene Gehäuse 2 Probleme:

    1) Man braucht für 10"er im 10 Liter Gehäuse ziemlich viel Leistung:
    nur mal ein Beispiel: Ah=0,0320m² BL=10 N/A X-Max: +-5mm
    ==> Vd=0,16 Liter (sind 1,6% vom 10 Litern)
    Delta p= 1600 Pascal (oder N/m)
    Druck auf Membran 51,2N
    ==> 5,12 Ampere
    bei 6 Ohm sind das 157 Watt

    scheint ein bisschen viel, Denkfehler??? Daher kam aber meine Überlegung, wieviel da überhaupt in Wärme umgesetzt werden kann, wenn man schon 157 Watt braucht, ohne Strahlungswiderstand etc.

    2) ich glaube SRAM hatte irgendwo schonmal begründet, wieso ein Großstack nur mit 6dB/Oktave abfällt unter der Reso. Wenn ich das Stur mit Strahlungswiderstand etc. rechne, kriege ich natürlich 12dB.
    Kann man das mit Hilfe der Ausmaße des Stacks für die Rechnungen mitbetrachten? Beaming?

    PS: Danke erstmal für die bisherigen Antworten!

  • trockenbassfetischist
    Beiträge
    3.555
    • 2. April 2003 um 18:42
    • #19

    ähm 5mm willst Du das im großstack (100.150 stck.) mit 15 kW+ ähm das wird unmenschlich rechne mal die PAK aus....

    -------------------------------------------------------
    erst wenn die letzte Membran mit Pampe behandelt, der letzte Bass mit Resonator versehen ist ........... werdet ihr merken dass aus Messwerten keine Musik kommt :)

  • Hannes
    Beiträge
    586
    • 2. April 2003 um 18:57
    • #20

    Spulen: Eine ideale Spule (100% Wirkungsgrad) hat einen Rdc von 0Ohm!
    Wenn du Strom anlegst und sich die Spule im Magnetfeld nich bewegt, hast du auch keine Spannung über der Spule und somit keine Leistung. Wenn sich die Spule nun bewegt, entsteht über der Spule durch Induktion eine Spannung. U=BL*v(in m/s) Dadurch wird Leistung aufgenommen.
    Beispiel: 50Hz +-4mm BL20 : U= 20*(0.004/0.01)=8V


    Damit sollte es theoretich möglich sein, den Hub der Membran zu berechnen. Muss das mal, sobald ich Zeit habe, ausprobieren.
    Also an alle: Hubsensoren entsorgen und Taschenrechner kaufen :wink:

    Deswegen ist die Impendanz des Lautsprechers bei Weschselspannung immer grösser als Rdc, weil sich die Membran bewegt. Bei hohen Fraquenzen kommt dann die Induktivität der Spule auch noch ins spiel.

    Eine reale Spule ist nun einfach eine Ideale Spule mit dem Rdc in serie (Verlustwiderstand). Je kleiner Rdc und je grösser BL desto besser der Wirkungsgrad des Magnetsystems.

    Zu deinem Problem:
    1. Die beim zusammendrücken der Luft in der Kammer wird Energie als Druck gespeichert. Beim entspannen wird sie wider frei. Mindestens bei der Reso kommt diese Energie der Bewegung wider zu gute.

    2. Weiss auch nicht...

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