Das ist mir wohl bewußt. Trotzdem ist die Membran etc. immer in einem minimalem Hubbereich.
Immer die selbe Frage: warum nur bei wenigen Chassistypen?
Der Regelfall ist eine recht symmetrische Kurve.
Adam
Das ist mir wohl bewußt. Trotzdem ist die Membran etc. immer in einem minimalem Hubbereich.
Immer die selbe Frage: warum nur bei wenigen Chassistypen?
Der Regelfall ist eine recht symmetrische Kurve.
Adam
Hi!
Du meinst: "Trotzdem ist die Membran etc. immer in einem minimalem Hubbereich.
JA, der Hub bleibt minimal... aber er steht trotzdem im Verhältnis 1 zu 10.
--------------------------------------------------------------------
Hallo! Guten Morgen!
Guten Morgen! Hallo!
Gruß, maha
Also, ohne jetzt nerven zu wollen:
Warum nur bei wenigen Chassistypen?
Der Regelfall ist eine recht symmetrische Kurve.
Adam
ist das bei allen chasiss die du hast so ??
liegst am luftspalt auf hänung BL zu DDR ring etc verhältnis.
warum muss die impedanz kruve denn symetrisch sein ??
schau mal die kraft - Weg kurven an dann hast du es ist wohl auch einer der wenigen chassis die sich umgekehrt betrieben wohler fühlt
An tthorsten:
Ist z.B. bei allen 12LW801 so. Der (spätere) RCF L12P300 mit DSS und härterer Aufhängung ist ähnlich, wenn ich mich richtig erinnere. Die meisten Chassis-Typen sind aber nicht asymmetrisch, sondern fast so, wie es die Theorie 1. Ordnung vorhersagt - nämlich ziehmlich symmetrisch.
Warum die Kurven symmetrisch sein sollen?
Sollen sie ja gar nicht unbedingt (ich bin da sehr liberal). Waren sie aber bislang meist.
An tbf:
Kraft-Weg-Kurven? Wegen asymm. Nachgiebigkeit der Aufhängung? Gar nicht so einfach. Ich kann zwar Gewichte drauflegen und die Auslenkung messen, aber wenn ich das ganze von der anderen Seite machen will, zerren ja allein schon 100g Membran in die andere Richtung, also kann ich den Bereich 0.1mm um die Null-Lage "nicht sehen" ... und über den sagen ja die Kurven oben was aus ...
[dx über I] oder [dx über U] wäre einfacher. Da könnte ich das Chassis in der sog. "normalen Betriebslage" messen.
"dann hast du es ist wohl auch einer der wenigen chassis die sich umgekehrt betrieben wohler fühlt"
Wieso? Magst Du das erklären?
Ich habe auch schon mal mit normalen/umgekehrtem Einbau rumgespielt (aber nicht beim 12LW801), aber da ist nichts spannendes passiert. Speziell die Null-Lagen-Verschiebung ging weiter in die gleiche Richtung bezogen auf´s Chassis. Die Null-Lagen-Verschiebung ist beim 12LW801 übrigens eher moderat.
Adam
Nocheinmal, etwas deutlicher...
- Die Konstantstrommessung mit etwa 20 mA sagt fast nichts aus.
- Klarerweise neigt sich dabei die Impedanzkurve nach links!!
.....Hallo!!! Die LinksNeigung ist naturgegeben!!! (Begründung wird auf Wunsch nachgeliefert)
-----------------------------------------------------------------------------
-----------------------------------------------------------------------------
Fensterblick: Kein Regen mehr! Ich geh´ wieder Erde schaufeln.
Damit die Paradeiser gut gedeihen.... und die Erdäpfel auch.... nebst den Zucchini.... Kürbisse könnten auch kommen?
Gruß, maha
An maha:
Dann hätte ich gern zwei Begründungen:
1. Warum ist das beim 12LW801 so?
2. Warum ist das beim 15LW1401 (z.B.) nicht so?
Adam
@ Adam!
Frage: Was ist ein "12LW801"? Und was ist ein "15LW1401"?
-------------------------------------------------------------
-------------------------------------------------------------
Warum sich die Impedanzkurve nach ´links´neigen muss, das ergründet BITTE selbst.
(HubSpitzen bei Konstantstom! --> mechanisches Losbrechen bei höheren Hüben.... welches bei der Konstantstrommessung durchaus auftreten könnte)
----------------------------------------------------------------------------------
Psst: Ich hab mir die optimale Basswiedergabe schon zusammengereimt!
Freifliegend interpolativ.... *lol*
Gruß, maha
Zitat von "maha"Frage: Was ist ein "12LW801"? Und was ist ein "15LW1401"?
12LW801 = Midbass-12" von 18-Klang (der mit der Kurve, you know?)
15LW1401 = Bass-15" von 18-Klang
ZitatWarum sich die Impedanzkurve nach ´links´neigen muss, das ergründet BITTE selbst.
Weil das Signal von rechts kommt? :wink:
Adam
maha:
sorry, verstehe ich nicht
:
Zitat~~~~~
80 Ohm * 20 mA = 1,6 V
8 Ohm* 20 mA = 0,16 VDie "20 mA" stammen von der Konstantstrommethode.
~~~~~Normale Chassis huben aber unter normalen Einsatzbedingungen proportional zur Spannung.
Jetzt hamma ein Problem! Unsere Messspannung schwankt zwischen 1,6V und 0,16V. Somit nehmen wir die Impedanzkurve unter vollkommen schwankenden Hub-Bedingungen auf.....
zunächst ist ja die antreibende Kraft B*L*I. Wäre also I = constant = 20 mA wie Du voraussetzt, dann ist im Gegenteil die antreibende Kraft ja gerade konstant :-? (?)
Außerdem wäre ja auch dies symmetrisch (die Kraft, nicht die Auslenkung).
Gruß SRAM
Nun, was den Hub anbetrifft hat maha schon recht.
Ein "sehr ähnliches", aber nach der gängigen Theorie modelliertes Chassis hätte mit 330 Ohm Vorwiderstand an 6Vrms folgenden free air etwa diesen Hubfrequenzgang:
[Hz] [µm]
20 65
30 90
35 120
40 180
45 280
50 180
55 100
60 68
70 38
80 25
100 14
Aber den Rest verstehe ich auch nicht.
Dunkel bleibt der Worte Sinn.
Adam
@AdamSelene:
Hab mal etwas rumsimuliert (das folgende ins unreine):
- Chassis ohne Vorwiderstand (gutes Chassis, d.h. hohes B*L --> geringes Q_ts): Hub nimmt wie bekannt zu tiefen Frequenzen hin stetig zu.
- Chassis mit Vorwiderstand 330 Ohm: --> Q_ts nimmt stark zu (ist ja Sinn dieser Art der Messung) --> Chassi hubt nun bei der Resonanzfrequenz deutlich stärker --> starke Resonanzüberhöhung Hub
--> da nach wie vor der Hub zu tiefen Frequenzen hin zu nimmt (die Resonanzüberhöhung ist ja nur in der nähe der Resonanzfrequenz wirksam) ist die Hubkurve bezüglich der Resonanzfrequenz unsymmetrisch, d.h. auf der absteigenden Flanke der Hubkurve mehr Hub als auf der symmetrisch zur Resonanzfrequenz liegenden Flanke zu höheren Frequenzen hin.
--> dennoch ist die mittlere Geschwindigkeit der Schwingspule eine Oktave ober- und unterhalb der Resonanzfrequenz gleich und damit auch die gegen-EMK und damit die Impedanz -->
d.h. es müßte symmetrisch sein, is aber nicht. :-? :-?
Gute Nacht SRAM
Ich glaub ich seh jetzt etwas klarer:
Machen wir doch einfach mal den Umkehrschluß:
Wie muß der Hub aussehen, damit die Impedanzkurve unsymetrisch in der beschriebenen Weise wird ?
--> das Produkt aus Hub und Frequenz muß eine Oktave unterhalb der Resonanzfrequenz kleiner sein als eine Oktave oberhalb der Resonanzfrequenz. Begründung: die mittlere Geschwindigkeit der Schwingspule ist dann unterhalb kleiner als oberhalb, damit auch die Gegen-EMK unddamit auch die Impedanz --> Impedanzkurve fällt steiler ab. (einfach mal das Chassis festbremsen, dann sieht mann sehr schnell was ich meine, sieht mann aber auch schon aus der Messung mit Zusatzmasse :wink: )
Daraus folgt:
Chassis mit dieser Kurvenform haben unterhalb der Resonanzfrequenz eine größere, auf Membran und Spule einwirkende "Bremskraft".
Oder anders betrachtet: die Dämpfung ist bei größerem Hub größer.
---> Das Chassis ist nichtlinear !
Entweder geht das Chassis schon bei diesem Hub langsam in die mechanische Begrenzung (progressive Feder) oder es hat Kurzschlußringe, die so angebracht sind, daß deren Dämpfung bei höherem Hub größer wird, oder aber es hat den "dual-drive"-Antrieb (JBL), bei dem zwei gegensinnig gewickelte Spulen in zwei gegenpolaren Luftspalten werkeln und bei sehr großem Hub in das Feld des anderen Luftspaltes gelangen und so die Membran zwangsweise elektrisch abbremsen.
Wie auch immer, wenn dies der Grund ist gibt es folgende überprüfbare Vorhersagen:
- Wird die Messung mit einem höheren Vorwiderstand durchgeführt, so ist die Asymetrie weniger stark ausgeprägt, bzw. der %-Satz der Chassis bei der diese sichtbar ist wird kleiner.
- Das umgekehrte gilt ebenso.
Gruß SRAM
Noch ein Bild vom Adam....
CU
Martin
Ja, irgendwie ist das Chassis nichtlinear
Du bist auf dem richtigen Weg, glaube ich.
Ich habe martin noch ein Bild geschickt, da habe ich über die Messung von Seite 2 eine Messung mit 1000 Ohm Vorwiderstand gelegt. Leider weniger Punkte. Das wesentliche wird aber klar
- Unterhalb der Res. wird die Impedanz höher, wenn der Vorwiderstand kleiner wird.
- Oberhalb der Res. wird die Impedanz niedriger, wenn der Vorwiderstand kleiner wird.
- Zudem sinkt die Res.-Frequenz bei kleinerem Vorwiderstand!
Interessanterweise hat der Algorithmus der ATB-Software das fs relativ gut mit 48Hz angesagt, während das Impedanzmaximum der 330 Ohm Messung eher bei 45Hz liegt. Bei der 1000 Ohm-Messung liegt das Impedanzmaximum bei ca. 49Hz.
Ganz ist mir der Wirkmechanismus aber noch nicht klar.
Ob das die Folge von Maßnahmen zur Erhöhung der mech. Belastbarkeit ist?
Langfristig werde ich mir glaube ich doch mal eine Möglichkeit bauen, Diese Kurven mit konstanter (hoher :wink: ) Spannung und ohne Vorwiderstand zu messen.
Obwohl die Impedanz einem ja in aktiven Systemen erstmal wumpe sein kann. Was zählt ist Uin zu Pak.
Adam
Danke Adam Selene, Danke martin:
ist doch schon merklich symmetrischer oder täusche ich mich da :wink: ?
Hat mich übrigens zu einer anderen Idee verholfen, siehe hier (die letzte Impedanzmessung ganz unten):
http://www.visaton.de/deutsch/forum/…hwingspulen.htm
Wenn mann auf 3 dB verzichten kann, dann hat mann auf diese Weise ein Chassis mit einer hervorragenden Bedämpfung und einem nahezu linearen Impedanzgang. Die Bedämpfung ist gerade bei der Resonanzfrequenz am höchsten ! (besser kanns eigentlich nicht sein)
Gerade für aktive Entzerrung hervorragend geeignet (ELEKTOR-Schaltung).
Falls hier ein Hersteller von Chassis mal hereinschaut (und als Gedankenexperiment für alle) :
könnte mal einen Alu-Schwingspulenträger nicht schlitzen und so eine Kurzschlußwindung mit sehr geringer Impedanz erzeugen ? Was passiert dann ? (das Nachdenken darüber lohnt :wink: )
Gruß SRAM
An der Stelle mal ein Dank an das Forum: gerade das Nachdenken über die Fragen, die von anderen gestellt werden bringt oft sehr viel an eigenem Erkenntnisgewinn, denn vermeintlich Triviales ist oft garnicht so trivial. Ich lerne jedenfalls aus allen Fragen viel, egal ob vermeintlich trivial oder schwierig, frei nach dem Motto:
"was Sie schon immer über PA wissen wollten, sich aber nie zu fragen getraut haben" :lol: :lol: :lol:
Ganz bin ich ja noch nicht durch mit dem Thema.
Beim höheren Strom ist die Gegen-EMK bei 45Hz größer und bei 55Hz kleiner als bei dem niedrigeren Strom.
Höherer Strom ist aber höherer Hub. Und größere Gegen-EMK bei fixer Frequenz auch.
Das heißt bei höherm Hub gibt es im Verhältnis noch mehr Hub bei tieferen Frequenzen?
Es muß ja irgendwo in der Konstruktion dieser Speaker seine Grund finden.
Das sieht für mich noch am meisten nach dem Übergang von Haft- zu Gleitreibung aus. Also das "Losbrechen". Die BL/x Kurve ist bei so kleinen Amplituden zu flach und die c/x sollte es auch sein.
Ich habe ja den double-silicon-spider im Verdacht.
Vieleicht ist das wirklich kein Lautsprecher zum leise hören.
Grübel ...
Ach ja: Bei den lustigen Experimenten mit double-VC-Systemen kann man auch an die zweite (nicht betriebene) Spule Kondensatoren oder Spulen legen. Lustig, aber alles Nischenlösungen.
Adam
ZitatBeim höheren Strom ist die Gegen-EMK bei 45Hz größer und bei 55Hz kleiner als bei dem niedrigeren Strom.
Habe ich jetzt oft lesen müssen um zu verstehen --> d.h. die Resonanzfrequenz ist bei geringerem Strom höher, oder ?
--> bei geringerem Strom = weniger Hub muß also entweder die Feder steifer sein oder aber die mitschwingende Masse geringer.
Kann ja durchaus sein, insbesondere Geele (wie Silikone u.ä.) sind rheologisch ja nicht gerade einfach zu beschreiben. Tendenziell haben diese das von Dir vermutete Verhalten: kleine Scheerbeanspruchung --> noch elastisch; große Scheerbeanspruchung --> zunehmende "Verflüssigung".
Ob´s der spider oder die Sicke (wird ja auch oft imprägniert) würd ich mal kurz mit dem Fön testen:
Sicke leicht warmmachen --> Verschiebung zu tieferer Frequenz ?
Spider warmmachen --> dito ?
welches stärker ?
Das Ganze zeigt aber eines sehr deutlich:
Eine Messung mit mindestens 10 Watt muß her !
(mal überlegen wie am besten .......)
Gruß SRAM
P.S.: an den lustigen Versuchen mit L,C, anderen Lautsprechern (brrrr) oder dem Teddybären bin ich nicht interessiert,
was ich will ist ein Lautsprecher mit eingebauter Wirbelstrombremse für die schwingende Einheit (richtig: das ist normalerweise die Schwingspule über den Dämpfungsfaktor des Verstärkers), die unabhängig vom Verstärker arbeitet ! Die Doppelschwingspule ist nur eine möglichkeit recht einfach Versuche zu machen, besser ist natürlich eine Kurzschlußwindung mit entsprechendem widerstand in Form des Schwingspulenträgers.
@ sRAM hab das mal an nemm DOppel VC 12" aus probiert.
das bremst ja wie die sau.
kann mann da mittels widerständen das verhalten geeinflussen .
der wizt ist wenn das an nemm amp hängt, der an ist scheint das noch härter zu werden.
mangels passendem gehäuse konnte ich das nicht anhören den effekt.