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Hat der Elektriker recht oder nicht???!! Helft mir!!

  • Donot1986
  • 15. Juni 2003 um 10:29
  • Donot1986
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    190
    • 15. Juni 2003 um 10:29
    • #1

    Hi,

    also erstmal, ich bin Stromtechnisch nicht so erfahren, doch als ich gestern einen über den durst getruken hatte(man merkts vielleicht noch), es geht aber wieder (bitte ernsrt nehmen), hatte ich eine auseinadersetzung mit einem elektriker!!! er behauptete, dass ein kraftkabel 32A->16A(kabel, keine sicherungen) den VDE Normen entspreche, und auch öffentlich eigesetzt werden darf, es muss nur den nötigen Querschnitt haben. Desweiteren meinter er, dass eine 32A Kraftdose nie mit 32A abgesichert wäre, sondern immer größer, ich meine dass er viel größer gesagt hat. Bitte sagt mir ob das stimmt oder nicht. ich muss ihm beweißen, dass dieses kabel nicht erlaubt ist, sonst kost ein bier(oder doch ein kasten????). es wäre am besten mit auszügen aus dem VDE.
    ich bräuchte aucg eine Querschnittbelastungstabelle.

    Bitte helft mir. wäre sehr wichtig, ich will das bier.

    wenn einer in meiner nähe wohnt, kann er auch mal vorbei schauen und es ihm selber sagen. Wäre mir ein paar bier o.ä. wert. wohne 77781 Biberach(zwischen karlsruhe und freiburg)

    danke für eure hilfe

    HAb das bier sicher oder???

    Gruß
    Sebastian

  • uifei
    Profi
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    787
    • 15. Juni 2003 um 10:47
    • #2

    Hehe, also das ist net so einfach! Es kommt da auf den Anwendungsbereich drauf an!

    Auf einer VA muss eine CEE 32 auch mit max. 32A Automaten abgesichert sein, dabei kommt ein Leitungsquerschnitt von 6mm² in Betracht (je nach vorhergehender Absicherung kann das anderes sein! Also auch CEE 32 Dose mit 25A Absicherung oder so! )
    Desweiteren müssen nach VDE von CEE 32 => CEE16 Automaten eingesetzt werden, da sonst im Falle eines Kurzschlusses Dein Gerät zum schmelzen gebracht wird, da nicht 16A fließen sondern 32!!!)
    Das Kabel selbst darf so nicht verwendet werden! Außer es liegt folgende Konfiguration vor:

    CEE 32 Anschluss mit 16A Absicherung => CEE 16 Stecker hier wäre es erlaubt!

    Ach ja, der Kabelquerschnitt sollte beim 16ner Kabel mindestens 2,5mm² sein!

    Aber eine ganz andere Geschichte ist der Bereich Industrie oder Baustelle, da schauts anderes aus!!!

    Mehr BIER für BAYERN! :wink:

    Querschnittstabelle:
    1,5mm² =>16A
    2,5mm² =>16A CEE
    4mm² =>32A CEE
    6mm² =>32A CEE

    Je nach Länge kannste aber auch schon mal ein 4mm² bei einem CEE 16 Kabel haben!!

    __________________________________________________________________

    D-Typ BoXo , PowerCon , Powercon True1 und Zubehör

    http://www.uifei.de

    BoXo Gehäuse

    Bezugsmöglichkeit des BoXo siehe: http://www.happareute.de

  • Donot1986
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    190
    • 15. Juni 2003 um 10:59
    • #3

    Komm leider aus BW,

    wenn das Kabel benutzt wird, dann bei veranstaltungen des Fußballvereins. Es Hat eien Querschnitt von 2,5 mm² was für 32A nicht zulässig ist. Mit dem absichern hat er gemeint, Seckdosen wäre höher abgesichert, als man sie belasten darf :( .
    Will das bier!!

    Gruß
    Sebastian

  • Tobias P.
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    • 15. Juni 2003 um 11:22
    • #4

    Hi!

    Bist du sicher, dass das ein Elektriker war? Ich habe noch keine 32A CEE gesehen (oder installiert), die mit mehr als 32A pro Phase abgesichert war.
    Das Bier steht dir auf jeden Fall zu!

    CU, Tobias

    Meine Signatur hat grad Urlaub

  • Donot1986
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    190
    • 15. Juni 2003 um 13:01
    • #5

    Tach,

    Erstmal danke für die antworten.
    Ja es war ein Elektriker. ich kenne ihn gut.freu mich schon auf das bier. aber das kabel, darf nicht sein oder??? als elektriker dürfte er doch so ein kabel gar nicht zu lassen oder. er müsste es doch aus dem "verkehr" ziehen oder???

    Gruß Sebastian

  • uifei
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    787
    • 15. Juni 2003 um 13:46
    • #6

    Mei, wenn er gut versichert is...! An seiner Stelle würde ich einen Zwischenverteiler mit Autonmaten setzen! Es wird schon gut gehn is halt scho grob fahrlässig, wenn man schon weiß dass es so net richtig is!


    Das Bier is Deins! Aber wenn er die Verantwortung trägt musst du es dulden! ( schriftlich wäre hierbei net schlecht!!)

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  • Kracky
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    • 15. Juni 2003 um 13:54
    • #7

    Eine Adaptierung nach oben ist nie ein Problem, d.h. 16A CEE Dose auf 32A Kabel usw.

    Eine Adaptierung nach unten ist niemals ohne Zusatzabsicherung erlaubt, d.h. ich darf ein einer 32A CEE einen Adapter auf 16A CEE nur in dem Fall haben wenn sichergestellt ist, das der Verbraucher am Ende des 16A CEE auch nicht mehr wie 16A ziehen kann, um dessen Betriebssicherheit zu gewährleisten. z.B. Kurzschluß usw. Streitfrage ist hier immer der Querschnitt, bevorzugt bei 32A immer 6mm² bei 16A eigentlich 2,5mm² lieber noch 4mm² was aber teuer und nicht unbedingt notwendig ist. Diese Absicherung ist somit absolut notwendig und unabhänig davon ist dann noch dir Frage zu klären, hängt vor dem 32A CEE ein FI oder nicht? Wenn nicht gehört hier eigentlich auch einer rein um die 100% sicherheit zu gewährleisten. Aber ist allseits bekannt von Elektrikern das hier immer wieder dieser Fehler begangen wird. Und mit 2,5mm² ist der Adapter absolut nicht ok!

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • buzz
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    • 15. Juni 2003 um 16:20
    • #8

    @All,
    also selbst wenn die Leitung mit 6mm² ausgeführt ist, bleibt immernoch die 16A Kupplung. Und die darf nur mit maximal 16A belastet werden.

    CEE Steckdosen mit 32A Nennbelastung dürfen auch nur mit 32A abgesichert werden. Was der "Elektriker" wohl meinte, ist, dass es nur selten 32A Schmelzsicherungen gibt. Zumeist werden 35A Diazed oder Neozed Sicherungseinsätze verwendet, auch wenn dies nicht gestattet ist.
    Wenn man mal die Kataloge der einschlägigen Elektrogrosshändler überfliegt, dann vermisst man die 32A Schmelzeinsätze leider völlig.

    Gruss aus Nürnberg,

    Buzz

    P.S. Ich werde mal in den VDE-Ordnern nachlesen, ob ich ne passende Norm finde.

    Hier geht's weiter...

  • djtechno
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    • 15. Juni 2003 um 23:05
    • #9

    das ist eben genau das problem

    selbst wenn man vom cee32 stecker ein 6mm² kabel legt UND eine cee16 buchse fertigen liesse, die 32 a verkraftet, würde das an der cee16 angeschlossene gerät wieterhin nur 16 ampere vertragen,der stecker, das kabel vom anbgeschlosenenhgerät udndas gerät selber wurden so schnell einen prima branderzeuger abgeben :(

    Hobby-D.J.(nicht kommerziell),Audio-Einstufung:Fortgeschrittener
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  • ADMIN
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    • 15. Juni 2003 um 23:31
    • #10

    Also, ein 16A-Stecker mit 32 A belastet ist zwar nicht zulässig und wird auch warm, aber gleich von Branderzeuger zu reden ist dann doch etwas übertrieben.

    Aber versucht mal, 6mm² an einen 16-Stecker ordentlich anzuschließen...

    Eine 32-A-Dose mit 35 A absichern, meinetwegen. Schaut Euch mal die Auslösekennlinien von LS-Automaten und Schmelzsicherungen an und überlegt Euch dann, ob man da wegen 10% Mehrbelastung ein Problem bekommt... So viel Sicherheit ist dann schon noch in den Bauteilen.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • hansbär
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    337
    • 16. Juni 2003 um 06:43
    • #11

    Ich kenn dutzende Hallen und Stromverteiler in denen die 32ACEE mit 35A gesichert sind!
    Das ist gang und gebe, wird überall so gemacht.
    Versuch doch mal 32A Neozed oder Diazed zu kaufen :)

  • Tropical Sound
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    37
    • 16. Juni 2003 um 13:03
    • #12

    Die Informationen sind frei zugänglich z.B. beim DKE http://www.dke.de

    Steckverbindungen dürfen grundsätzlich nie über deren Strombelastbarkeit abgesichert werden !!!!!


    Zitat von &quot;hansbär&quot;

    Ich kenn dutzende Hallen und Stromverteiler in denen die 32ACEE mit 35A gesichert sind!
    Das ist gang und gebe, wird überall so gemacht.
    Versuch doch mal 32A Neozed oder Diazed zu kaufen :)

    35-A-Schmelzeinsätze in Form von Neozed, Diazed sind für die Absicherung von Unterverteilungen oder Schaltanlagen im Industriebereich vorgesehen.
    Laut VDE darf eine Steckvorrichtung (CEE-Steckdose) nie mit Schmelzeinsätzen abgesichert werden, sondern nur mit LS-Schaltern (auch Automaten genannt) und zwar 3-polige, damit im Fehlerfalle alle 3 Aussenleiter vom Netz getrennt werden. Beim Ansprechen eines Schmelzeinsatzes, z.B. 35-A-Sicherung für CEE-Steckdosen sind die beiden anderen Leiter noch spannungsführend und das darf nicht sein !!! Auch wenn das in der Praxis immer so gemacht wird, es ist nicht zulässig. Betriebsmittel (besonders elektirische Maschinen, Motoren) werden dadurch überbeansprucht und können aussetzen, wenn keine zusätzlichen Massnahmen ergriffen wurden .

    Zudem haben wir es in unserem Bereich immer mit Sonderlösungen zu tun, da gelten sehr scharfe Vorschriften. (VDE 0108, Fliegende Bauten als Versammlungs-, Verkaufs- und Ausstellungsstätten).

    Interessant sind auch die Normen DIN/VDE 0100 Teil 722 und Teil 610
    Die Strombelastbarkeit und Nennleiterquerschnitte werden u.a. errechnet und ermittelt. Infos hierzu in DIN VDE 0298 T2+T4.

    Gruesse vom u.a. Elektrotechniker /Meister :wink:

    regards,

    Tropical Sound

    Software, Solutions and Technology
    for Music, Show and Stage
    ______________

  • Markus Staub
    Beiträge
    180
    • 16. Juni 2003 um 15:33
    • #13

    Über die allpolige Abschaltung kann man streiten. Wenn an meinem Dimmerrack an 1 Phase eine Störung auftritt dann sollte der Dimmer doch weiterspielen. Kommt immer auf den Fehlerfall an. Gegen unzulässige Berührungsströme ist der RCA da ( FI ). Der schaltet allpolig ab. Wenn aber nur ne Birne durchknallt und dadurch alle 3 Phasen fliegen dann werde ich sauer. Deshalb sind auch in fast allen Unterverteilungen der VA Technik ( 19" ) die Phasen mit Einzelautomaten abgesichert. Außer bei Motorencontroller ! Und die haben alle VDE Zeichen ! Also muß es doch da eine Außnahmeregelung geben. Muß mal nachfragen......!

    Gruß
    Markus

    Geht nicht gibts nicht ......... na ja fast :)

  • Mnyut
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    2.329
    • 16. Juni 2003 um 15:37
    • #14
    Zitat von &quot;Markus Staub&quot;

    Deshalb sind auch in fast allen Unterverteilungen der VA Technik ( 19" ) die Phasen mit Einzelautomaten abgesichert.

    Kenn ich auch fast nur so:

    Und Caleidoscope ist ja bestimmt auch kein billig Schrauber oder Murxer.

  • Markus Staub
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    180
    • 16. Juni 2003 um 16:06
    • #15

    Eben genau das meine ich doch ! Ich kann ja mal bei Herrn Hohn und dessen Zeppelin nachfragen wie die rechtliche Grundlage hierfür ist.

    Aber als größter Stromer in der Region Stuttgart habe ich da keinerlei Bedenken anzumelden. Die Arbeit von Caleidoscope ist immer einwandfrei. *schleim* :D

    Gruß
    Markus

    Geht nicht gibts nicht ......... na ja fast :)

  • TomyN
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    • 16. Juni 2003 um 16:36
    • #16

    Hi,

    hatte die Diskussion hier auch schon mit nem Elektromeister, der meinte felsenfest die Absicherung darf einzeln sein. Elektromotor hat ja seinen Motorschutzschalter, der dann entsprechend reagiert. Man sollte halt beim Motor einen dreifach Automaten nehmen, damit der länger lebt. Aber zum Motorschutz gibt es, wie gesagt, die Motorschutzschalter.
    Zum anderen gibt es durchaus 2.5q CEE 32 Leitungen, nur mit nem Aufkleber 'nicht über 25A' auf dem Stecker....

    Tomy

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
    Jugendschwimmabzeichen, Rettungsschwimmabzeichen in Bronze
    Meine kommerziellen Softwareprodukte SATlive und LevelCheck

  • Tobias P.
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    1.225
    • 16. Juni 2003 um 16:57
    • #17

    Hi!

    Muss das Zeugs vom Conrad sein. Ich hab dort notgedrungen mal ne CEE32A - Leitung gekauft, die dann allerdings auf CEE16A - Steckverbinder umgebaut, als ich zu Hause war und den Querschnitt gesehen habe.

    CU, Tobias

    PS: Ich hab mal nen Verkäufer darauf angesprochen und ihm gesagt, ich wäre Elektromeister (OK, bisschen geflunkert), was glaubt ihr, wie schnell der sich verdrückt hat?

    Meine Signatur hat grad Urlaub

  • hansbär
    Beiträge
    337
    • 16. Juni 2003 um 21:37
    • #18
    Zitat von &quot;Tropical Sound&quot;

    Die Informationen sind frei zugänglich z.B. beim DKE http://www.dke.de

    Steckverbindungen dürfen grundsätzlich nie über deren Strombelastbarkeit abgesichert werden !!!!!


    35-A-Schmelzeinsätze in Form von Neozed, Diazed sind für die Absicherung von Unterverteilungen oder Schaltanlagen im Industriebereich vorgesehen.
    Laut VDE darf eine Steckvorrichtung (CEE-Steckdose) nie mit Schmelzeinsätzen abgesichert werden, sondern nur mit LS-Schaltern (auch Automaten genannt) und zwar 3-polige, damit im Fehlerfalle alle 3 Aussenleiter vom Netz getrennt werden. Beim Ansprechen eines Schmelzeinsatzes, z.B. 35-A-Sicherung für CEE-Steckdosen sind die beiden anderen Leiter noch spannungsführend und das darf nicht sein !!! Auch wenn das in der Praxis immer so gemacht wird, es ist nicht zulässig. Betriebsmittel (besonders elektirische Maschinen, Motoren) werden dadurch überbeansprucht und können aussetzen, wenn keine zusätzlichen Massnahmen ergriffen wurden .

    Zudem haben wir es in unserem Bereich immer mit Sonderlösungen zu tun, da gelten sehr scharfe Vorschriften. (VDE 0108, Fliegende Bauten als Versammlungs-, Verkaufs- und Ausstellungsstätten).

    Interessant sind auch die Normen DIN/VDE 0100 Teil 722 und Teil 610
    Die Strombelastbarkeit und Nennleiterquerschnitte werden u.a. errechnet und ermittelt. Infos hierzu in DIN VDE 0298 T2+T4.

    Gruesse vom u.a. Elektrotechniker /Meister :wink:

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    So, ähm du bist E-Meister!?
    Gut. Nicht gut für mich.
    Stell dir mal vor, ich hab einen Scanstromverteiler für 63A.
    Jetzt meint ein MH er müsste während der Show seinen Shutter zerlegen,
    dieser fällt einmal durchs Gehäuse und verursacht nen Kurzschluss.
    Dann ist ja effektiv nur dieser eine Wackler betroffen. Warum sollten sich dann alle drei Phasen abschalten?????
    Zumal ich ja sowieso lauter C16 Automaten in dem Verteiler habe!?
    Überleg mal was passiert wenn mir auf einmal alle Phasen vom Netz gehen? Dann hab ich 50 warme MH´s die erst nach 10 min wieder anspringen weil sie halt noch warm sind :o
    Das erklär du dann mal einem Normalen "Depp" der keine Ahnung hat, wieso auf einmal kein MH mehr ging und der dir grad die Hölle heiß macht!
    Und warum sollte mir mein Kompletter Ton aussteigen nur weil eine Endstufe nen Kurzen hat?

    Das Problem ist doch ganz einfach dass, das wir in der VT den Drehstrom
    "missbrauchen". Sobald da Verteiler, Dimmer oder ähnliches dran hängt
    ist dass völliger blödsinn!
    Bei einem Motor ist das natürlich wichtig, da der mit nur zwei Phasen
    hops geht weil er "unrund" dreht, weil ihm ja nun die 120 Grad von dem Drehfeld fehlen. Aber was erzähl ich dir das, weißte ja bestimmt selber :)

    Und dann schau doch noch mal nach, was in der VDE über fliegende
    Bauten und ihre Absicherungen in der Veranstaltungstechnik so drin steht :-?

    Ist nicht bös gemeint, nur ist das leider in der VT untragbar, solche
    Scherze zu machen!

    MfG

    Hans

  • djtechno
    Beiträge
    1.255
    • 16. Juni 2003 um 22:28
    • #19

    hmm, also bei uns in de rwohnung sind die 3 phasen vom küchenherd mit einzelsicherungen abgesichert (wohnung 18 jahre alt), und fi fehlt
    damals gabs halt noch keine fi schalter

    die kamen leider erst 3 jahre nach dem wohnungsbau auf demm markt, asusserdem wenn wir den nachrüüsten würden,muessten wir dann den ganzen kabelsalat zwischend en pc's neumachen (wg brummschleifen) :(

    und bei neuren wohnungen hamse fuer den herd so eien 3 phasige sicherung drin, hanb ich in neubauten gesehen

    Hobby-D.J.(nicht kommerziell),Audio-Einstufung:Fortgeschrittener
    (Sorry wegen der Tippfehler)
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  • buzz
    Profi
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    1
    Beiträge
    1.248
    • 17. Juni 2003 um 07:00
    • #20

    DJ Techno:

    Also FI-Schalter (RCDs) gibts schon wesentlich länger als mich, und ich bin schon über 30! :(
    Was Deine Whg betrifft, kann es sein, dass damals einfach noch keine RCD (und wenn, dann auch nur für's Bad/Terasse) vorgeschrieben war. Wenn die Anlage zum Zeitpunkt der Errichtung den damals einschlägigen Vorschriften (VDE 0100) entsprochen hat, dann gilt bis Heute der Bestandsschutz, solange nichts an der Anlage modifiziert wird und keine Anpassung gefordert wird.

    So und jetzt wieder zum Thema:
    Ich kann die VDE beim besten Willen nicht in die Richtung interpretieren, dass CEE-Steckdosen mit Automaten abgesichert werden müssen.
    Richtig ist, dass eine Vorrichtung vorhanden sein muss, mit der die Stromkreise allpolig vom Netz getrennt werden können. Dies kann aber auch eine RCD oder ein Hauptschalter sein. Letztenendes gilt ja sogar die CEE Steckvorrichtung als "Trennvorrichtung" ( zumindest in gewissem Umfang).

    Tropical Sound:
    Kannst Du mal bitte die genaue Stelle in der VDE angeben, die Deine Aussage untermauert? Wäre doch hilfreich. Danke!

    Gruss aus Nürnberg,

    Buzz

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