Moin,
Zitat von "Jonnytrance"T/S Parametern werden mit warmen VC gemessen
Aus welcher Quelle hast Du das?
Gruß
Moin,
Zitat von "Jonnytrance"T/S Parametern werden mit warmen VC gemessen
Aus welcher Quelle hast Du das?
Gruß
Moin,
nachdem Herstellerangaben nie stimmen und so selten Chassis-TSP gemessen werden, und die Ermittlung der Daten nach Zusatzgewicht- oder Volumenmethode sehr ungenau sind, möchte ich Ideen sammeln, die mit realen Mitteln genaue Messungen ermöglichen. Die Forensuche hat einige Postings mit zweifelnden Meßtechnikern und "zufälligen" Meßabweichungen zutage gefördert. Auch ein Chassis auf Rundtour wurde mit z.B. stark abweichenden BL-Werten gemessen.
Zunächst kurz meine BL-Messung nach Zucker und Saft:
R_e messen, Fehler entstehen hier wegen des niedrigen Wertes durch Übergangswiderstände, und bei billigen Digitalmultimetern aus schlechter 0- Eichung, mit einiger Sorgfalt ist dennoch eine hinreichende Genauigkeit möglich. Eventuell baut man besser eine getrennte Strom und Spanungsmessung auf?
Dann legt man das Chassis rückwärts auf den Magneten und bereitet ein definiertes Gewicht vor. Ich empfehle die Faustformel Membranfläche in cm² *3,xx in Gramm. Sand, Reis, Zucker in eine Plastiktüte. Dann muß man die Nullage markieren die man genau wiederfinden muß. Ein Stückchen Klebeband außen am Konus, ein geschickt geworfener Schatten, ein Laserpointer... Meßgenauigkeit unter 0,5mm ist leicht möglich. Dann benötigt man eine regelbare Gleichspannungsquelle. Ob das nun eine Autobatterie/Computernetzteil und ein Stellwiderstand, oder ein stellbares Labornetzteil bleibt offen, klar ist, je größer das Gewicht desto größer der Strom, und desto sicherer die Ablesung der Nullage. Der Strom lässt sich mit simplen Multimetern hinreichend genau messen. Nun bringt man das Gewicht in den Konus, und erhöht die Spannung bis die Nullage genau wieder erreicht ist und ließt den Strom ab. Das BL berechnet sich zu:
Masse des Gewichts * Erdbeschleunigung / gemessener Strom.
Beispiel: 3kg*9,81/1,3Ampere=22,6N/A - ein gewöhnlicher 15"
Der größte Ungenauigkeitsfaktor ist die Ablesung der Nullage, bei sehr langen Meßdurchgängen und hohen Strömen der steigende R_e durch Spulenerwärmung. Trotz variierender Meßaufbauten erreiche ich eine Wiederholabweichung unter 0,25N/A
Zur Mms:
Natürlich ist man geneigt einfach die Schwingeinheit rauszuschneiden, aber das fällt nicht nur wegen der unsicheren Wahl der Schnittlinie aus :lol: . Also bleibt die Zusatzgewichtmethode, oder die Volumenmethode. Ein Zusatzgewicht ist vermutlich schneller beschafft, als mehrere geschlossene Gehäuse, also Zusatzgewicht. Nun die Fragen an Euch:
- welches Material?, klebrig, rückstandfrei...
- wie groß das Zusatzgewicht? relativ zur vermuteten Mms
- welche Chassis- Lage?
- welcher Hub? Ich denke eine Anpassung des Meßhubes ohne und mit Gewicht ist wegen begrenzt linearer Einspannungsfeder angebracht, nur wie? Gleicher Hub bei Reso?
- Da ja lediglich die Impedanzspitze (Reso) gefunden werden muß - Konstantstrom oder Konstantspannung? Ich neige ja zu Konstantstrom, und visueller Hubbeobachtung...
- Wie genau sind Software- Sinusgeneratoren? zwischen der Multimeter- Frequenzmessung und Audacity liegen 0,2 Hz :shock:
- Die Formel ist: Zusatzmasse / (( Freiluftresonanz / Zusatzgewichtresonanz ) - 1) = Mms in Gramm?
Bitte bringt Eure Betrachtungen in die Tasten.
Gruß
Zitat von "martin"Und ja, es geht zu 90% um live Geschichten. Hub bei 60Hz ist natuerlich beachtlich, wobei ich eher auf etwa 600W komme. Das macht er auch brav mit ohne auffaellig zu huben, natuerlich koennte hier der Bernd recht haben und das Chassis wird nurmehr vom Spider zusammengehalten.
...was ja nicht verkehrt ist, bei einem Gehäuse das dem DC-Displacement Freiluft-Bedingungen bietet. Wie beurteilst Du Hub zu Leistung, und Hub zu Klirr? Sinusbursts und Spannungsmessung?
Es bleibt ja eine gute Frage was man alles von den im Datenblatt enthaltenen Kleinsignaldaten zur Konstruktion abziehen sollte. Die Messung des BL an der Mittellage mit Gewicht und Strom gibt Aufschluß über die Basisdate des Antriebs. Schon hier ergeben sich nicht vernachlässigbare Abweichungen
(Ja, ich will den Mittellagen BL nach Gewicht des 18PS76 wissen). Schwingspulentemperatur, vielleicht sollte man die messen, bevor man alle Großsignaleffekte und Datenblattbeschönigungen darauf zurückführt.
Ich kenne keine 2*18" Konstruktion, die in der Open-Air-RnR-Praxis unter einer 2*12"/ :shock: 2" voll zufriedenstellt. 4*18" Monostack vor der Bühne vielleicht, aber stereo allenfalls auf der Mittellinie. Ja, auch ich habe den Lufthaken nicht :cry . Aber leichte Tops
. Vorbeugend empfehle ich Gehäusemaße, welche die Tops in 2er und 3er Variante auf die brauchbare Höhe bringen (Du hast es angedeutet), denn wenn der Pragmatismus zuschlägt kann man auch mit 4 18"ern rocken. Bevor die 12"er nicht reichen ![]()
3*8ohm im Stack ist schon die unglücklichste Kombination, die preiswerteste und redundanteste Kombination ist vermutlich 6 billige 8ohm Kanäle anzuschaffen, Wobei die Verkabelei... . Vielleicht über Studio-R nachdenken?
Der Bau von 4 18"-Hörnern Centerstack und einer Flugvorrichtung für die Tops wäre die Edellösung (mit weniger Endstufengewicht/Kosten und ohne Basskeulen Open-Air) Wobei der RnR, Stereo-Lautsprecherstapel und Ampracks in der 4-Mann-Klasse irgendwie zusamengehören...
Gruß
Moin,
Zitat von "Ralle14"Lineare Auslenkung: 8mm
Maximale Auslenkung 6mm:shock:
Hab ich was verpasst?
, nein, nur gut hingeschaut. Die Eingabefelder: elektrische Belastbarkeit, lineare Auslenkung und maximale Auslenkung sind nur für die Werte: Max. lin. SPL usw. von Bedeutung. die TSP ändert das nicht. Da die Spulenlänge und die Polplattendicke unbekannt bleiben hätte ich ohnehin nichts vernünftiges eingeben können, also steht da "irgendwas".
Zitat von "david69"Nun ja... So kann man sich täuschen. Obwohl ich auch schon mit dem Gedanken gespielt hab dass so ein starker Antrieb eigentlich nicht sein kann. Danke für die Aufklärung.
Vielleicht hat ja mal jemand Lust und Langeweile und kann nachmessen wie die TSP wirklich aussehen, würde mich echt mal interessieren inwiefern die abweichen.
Dieses Magnat Chassis ist vermutlich ein ganz gewöhnliches, durchaus brauchbares, Industrie- HiFi- BR- Chassis. Ein Chassis mit den Datenblatt- Daten wäre das eher nicht.
Es gibt einen guten Grund für Hersteller den BL nicht anzugeben. Das BL ist wie der R_e ein unveränderlicher Parameter, den jeder Gutachter messen, und im Rechtsstreit dem dümmsten Richter verwertbar darstellen kann. Seriöse Hersteller geben das BL und den korrekten R_e an, und damit dem messenden Profi die Möglichkeit zur Wandlung. Wer nach Datenblatt baut wird nicht ernstgenommen (eigene Erfahrung).
Ich mache mal einen Thread auf "TSP-Messung"
Gruß
Moin.
Zitat von "SRAM"Du kennst also das Chassis ? Hast es gar gemessen ?
Oder kannst du Daten nur durch anschauen ermitteln ?
Gruß SRAM
Hmm, ich hätte vermutet gerade Du hättest Ahnung von Chassisbau :cry:
Ein BL von 12,36N/A bei einem R_e von 3,3 , mit Eisenpolplatte, Eisenpolkern, Freigang im Spalt, und vielleicht auch ein bisschen Schwingspulenüberhang
:lol:
Total Party-PA :grin:
Zitat von "david69"Das Ding ist nich so weich aufgehängt wie es aussieht...
Lade Dir TspCheck, und lerne wenigstens die Grundzusammenhänge.
Gruß
Moin,
@ david69: ok, Du bist raus ;-), und Magnat untendurch, ich habe noch nie dermaßen erlogene unrealistische Daten gesehen.
Gruß
Moin,
Zitat von "Tamaris-PA / MTS"Ansonsten muss man bei mir kaufen, macht der Hörnli wenn er einen Urps nun umsetzt auch. :wink:
Den Eminence S2010 kauft der Hörnli sicher nicht bei Dir, seine Großmütter sind unverkäuflich :grin:
Das Magnat Bull Power 2500 Chassis KANN keinen QTS von 0,22 haben, auch wenn das ein E-Bay-Händler in seinem Forum behauptet. Das ist physikalisch bei dieser Bauweise unmöglich, und wäre für den vom Hersteller angedachten Einsatzzweck (BR-Subröhre) Unsinn.
@ david69: also her mit dem Hersteller PDF, dann bist Du entschuldigt ![]()
Gruß
Zitat von "Jonnytrance"Bist du sicher dass du beim x-max Rechnung kein fehler machst? (Hvc-Hg)/2+Hd/4
ja, bin ich
ich ziehe ganz lässig den statischen Hubzuschlag wieder ab. Davon, daß sich eine Verkaufsabteilung eine tolle Formel hat einfallen lassen wird der lineare Hub nicht größer. Ich habe nichts, aber auch garnichts dagegen erweiterte Hubangaben zu bekommen, aber ich will in jedem Fall die Polplattenstärke, und die Schwingspulenlänge wissen, daraus ergibt sich der einzig wahre X-max. Z.B. RCF und B&C geben das einfach an, Eminence leider nur auf Anfrage, so weiß ich wo der Antrieb definitiv nicht mehr linear ist, und je nach Gehäuseprinzip und Frequenz schwerwiegende Probleme (nicht nur Klirr
) auftreten. Wer nun fortgesetzt glaubt (15%-Jobsti
) man könne den Spule/Platte-Hub um feste Werte überschreiten, der wird oft reconen. Selbst Hersteller stolpern zuweilen über Ihre Standardzuschläge, und bemühen sich dann um kulante Rufschaden-Begrenzung, wenn die Sicke vor "mathematical X-max" abreißt.
Zitat von "Klaus Berghausen"ALSO NOCHMAL ZUR FRAGE !!
PHASE DREHEN ODER NICHT ?
Ein Ja / Nein wird sicherlich reichen.
Ich verstehe ja, daß Du einfach nur wissen willst wie rum gepolt, aber wie schon geschrieben wurde gibt es da keine richtige Antwort. Aber einen Tipp: Erzeuge mit Deinem Computer einen Sinuston auf der angedachten akustischen Trennfrequenz. Dann stellst Du mit diesem Ton an der komplett aufgebauten Anlage die gleiche Lautstärke von Top und Bass ein (Bass bzw Top jeweils abstecken). Dann wieder alles an, und ausprobieren mit welcher Polung die Summe des Tons von Bass und Top lauter ist. Das ist weit genauer als jedes Ratespiel ;-).
Der Feedback-Prozessor ist als parametrischer EQ nutzbar, den kannst Du anstelle eines 31-Band EQ verwenden, um Geschmackskorrekturen vorzunehmen. Lade Dir die Anleitung runter und probiere es aus, gibt Lerneffekte.
Ebenso die Behringerweiche, lade die Anleitung runter und probiere es aus, für Dein Setup wird sie taugen, und auch mit den JRX den Klang und die Wirkung Deiner Anlage deutlich gegenüber einer unvollständigen Trennung verbessern.
@ Klaus Berghausen: Du hast Dich für die Zusammenstellung einzelner Komponenten und gegen ein fertiges Plug`n `Play Aktiv-Satelitensystem entschieden, jetzt musst Du eben Hausaufgaben machen.
Gruß
Moin,
http://www.gitarrenelektronik.de/
Kapazität ist eine Maßeinheit, die nicht das geringste mit Preis oder Qualität zu tun hat, und bei Gitarrenkabel alleinig über den Klang des Systems entscheidet. Gitarrentechnik fällt als Einziges mir bekanntes Tonübertragungssystem durch grobe, und gröbste Fehlanpassungen auf. An zweiter Stelle kommt dann audiophiles Equipment mit esotherischen Schaltungen, die eine Anpassung des Übertragungswegs unmöglich machen. Doch seit der Entwicklung der leitungsgebundenen Telefonie sind die Zusammenhänge bekannt und werden in der professionellen Tontechnik erfolgreich angewandt. So ist eine Übertragungsbandbreite von 20-20k bereits über ein simples ungeschirmtes Aderpaar eines gewöhnlichen Telefon Straßenkabels über sehr viele Kilometer möglich, praktisch ohne Latenz :grin: ("Wetten das", Sendung 100, für Insider).
Wer also Gitarrenkabel vergleicht sollte die Kapazität kennen, selbst primitivste Rollenware hat eine Kapazität, und die entscheidet. Der Leitungswiderstand ist dank (technisch blödsinniger) hoher Quell, und Last-Impedanzen irrelevant. Praktisch alle Gitarrenkabel haben eine Kapazität um 90pF - je Meter, daher entscheidet die Länge ;-). aber es gibt auch:
http://www.sommercable.com/1__produkte/1__1_f_mw.html
>>: Videokabel 0,75/3,4 PUR
An einem guten Gitarrenverstärker mit hochwertigem Koppelkondensator ist auch ein primitiv aufgebautes Kabel nicht mikrofonisch. Simple, oder gealterte Koppelkondensatoren isolieren jedoch die Gleichspannung nicht ausreichend, und verwandeln das unschuldige Kabel in ein Kondensatormikrofon.
Gruß
Zitat von "fladdi-for-president"das ist ja auch ein gerücht, dass sich hier schon länger hält... richtig ist hingegen, dass der punkt der kleinsten auslenkung der membran mit der unteren impedanzspitze, nicht aber mit der tuningfrequenz, zusammenhängt.
Die kleinste Membranauslenkung markiert nicht die Helmholtzreso ![]()
Martin hat wohl eher das Problem, daß sich ein Port überhaupt nicht getrennt vom Membranschall messen lässt. Zudem ist ein Meßmikro ein Druckempfänger, im Port ist Wind. Da ist ein nasser Finger genauer... .
Gruß
Moin,
ein guter Prototypenkleber ist "Terodicht Scheibendichtmasse schwarz" mit dem Zusatz "abtupfbar" (Autozubehör, Carglass hat das als Hausmarke, Würth hats auch). Du kannst die Gehäuse fertig zusammenleimen, wenn Du die Dreiecke in der Frontplatte genauso groß wie die Portfläche machst, daß die Eckbrettchen diese Dreiecklöcher dann innen verlängern. Dann klebst Du die ersten Versuchsbrettchen mit Terodicht ein und testest. Das Zeug bleibt wie Kaugummi, ist mit einem Klumpen gebrauchtem Terodicht wieder wegzutupfen, und man kann es gebraucht weiterverwenden. So brauchst Du erst zu leimen wenn alles getestet ist.
Gruß
Zitat von "Jonnytrance"
Also wenn man in diesem Gehäuse nen 18W1300 verbaut, dann ist es ein ordntlicher Bass. Nix mit Gewummer. Schau mal die Gesamtlaufzeiten an mit Filtern. Sind ja besser als manche 18"er Bassreflexse. Klanglich ganz ok und Ouput hervorragend. Aber da funktioniert wirklich nur 18W1300 optimal, mit andere Chassis ist es nicht mehr so. Man kann zwar tiefer spielen lassen, oder ab 70 Hz lauter, aber man kommt mit keinem von Chassi auf performance wie mit 18W1300.klaus berghausen
Falls du mal eigenwan ein 18S 18W1300 verbaust, dann bitte Folgende Einstellungen am Controller:
BW18 34Hz - BW24 110Hz (90 - 130 Hz kannst einsetzen je nach Tops. Unter umständen geht bis 150, aber da fängt schon leicht zu wummern)
EQ1 45Hz Q2,5 Gain +3
EQ2 80Hz Q2 Gain +2 wenn du das gefühl hast es klingt zerrissen zu Tops.
Nunja, Gruppenlaufzeiten erklären nur sehr begrenzt den "merkwürdigen" Klang von zur Musikwiedergabe genutzten Helmholtz-Resonatoren oder schwingenden Luftmassen in Gehäusen allgemein.
Ich bezweifle, daß ein Chassiswechsel Klaus Berghausen glücklich macht. Bei einer angenommenen Polplattenstärke von 10mm hat der 10W1300 auch "nur" 6 mm x-max. Die weiteren Daten sind so ähnlich, daß ein Unterschied zumindest im moderaten Betriebsbereich kaum zu erwarten ist. Der Unterschied kommt bei echtem PA-Betrieb, da macht die Doppelspinne (Einspannungsnotbremse) des 18W1300 sicher einen erheblichen Unterschied. Doch diese Betriebsweise über realem X-max, Im Wirkungbereich des DC-Displacement, wenn das ein Maß ist, völlig zerstörte Musikwiedergabe, ...dann möchte ich nicht mitreden.
@Jonnytrance: Geschmäcker sind verschieden, und ich lese bei Klaus Berghausens Beschreibungen raus, daß Ihn ein Soundproblem plagt, welches ich auf die Gehäusekonstruktion zurückführe. Was keineswegs bedeutet, daß Deine BP(H)118 (da ist kein Horn!) mit dem 18w1300 gut funktionierende BP6 sind. Ob sie wirklich so viel besser sind als mit dem Omega, daß Klaus Berghausen damit völlig glücklich wird?
klaus berghausen: Die Settings von Jonnytrance sind sicher auch ein guter Startpunkt für den Omega, dafür braucht man eben einen DSP...
Gruß
Moin,
Zitat von "Daniel Dräger"Du hast ganz zu Anfang geschrieben, dass der Korrekturfaktor der Ecktunnellänge zwischen Simu und Realität 1,9 bis 2,6 ist! Macht das wirklich soo viel aus? Also bei 42 cm Portlänge in der Simu soll ich beim Proto 20cm machen und dann messen?
Darüber bin ich auch mal gestolpert, und musste fragen. Antwort: Der Korrekturfaktor ist eine Variable in diversen Programmen, und hat nichts mit einem direkten Multiplikator der Portlänge zu tun.
@ Martin: den Aufbau der Versteifung als Diffusor finde ich spannend :wink:
Zitat von "Herr Mannelig"Hörnli: 20-30l hört sich nach ner Hausnummer an. Baue ich also das einfache Tstgehäuse erst ma mit 30l und kauf mir verscheidenstes Dämmzeugs, da die Box eh geshclossen ist, kann ich auch mal mit einfacher Glasfaser experimentieren
Danke für den Tip mit der Sofitte. Sowas hätte ich unter Garantie vergessen und den Hochtöner über'n Jordan geschickt
Glasfaser ist zwar billig, und dämpft auch gut, aber schon die Verarbeitung ist Menschenfeindlich. Tipp: Altkleider sind auch billig, alte Acryl oder sogar vintagesound - Wollpullover, Omas Wolldecke... . Klar ist das vorgeschlagene Volumen eine Hausnummer. Da jedoch der Tieftonbereich ohnehin eher nicht nutzbar* ist, werden Klangunterschiede bei verschiedenen Volumen eher auf Reflexionen an den inneren Gehäusewänden, und somit von der Geometrie abhängen. Das macht sich dann als Färbung im Mittelton bemerkbar und ist durch Wollpullover - ...ähh Dämpfmaterial positiv zu beeinflussen.
*Nach Thiele Small ergibt sich ganz unten eine Resonanz, die mit dem Volumen die Frequenz und Güte ändert, und natürlich auch deutlich zu hören ist. Aber so groß kannst Du die Monitor- Box garnicht machen wie Du für Musik Bass willst, tiefer als die Chassis-Freiluft- Reso kommst Du ohnehin nicht, Also einen handlichen Monitor gebaut, der wird Spaß machen. Im Proberaum oder auf einer Bühne wird der Bass des besten 12"ers sowieso übertönt, und Sangesvolk braucht kräftige Mitten, das können diese Klassiker gut.
Gruß
Moin,
das Volumen würde ich an praktisch mechanischen Erwägungen festmachen 20-30 Liter. Den Klang kannst Du mit Dämpfmaterial (-Versuchen) vermutlich mehr verändern, als mit ein paar Litern Volumen mehr oder weniger. Bassreflex wird Dir nichts nützen, denn es wird so oder so nichts rauskommen was Bassmäßig befriedigen könnte, geschlossen klingt ohnehin besser. Als einzige Ergänzung zu meinen Vorschreibern, spendiere dem HT noch eine Lampe als Schutz, deren Kaltwiderstand kannst Du großzügig in den Spannungsteiler einrechnen. Auch mit kleinem Amp braucht ein Feedback nur wenige Sekunden bis der HT futsch ist.
Gruß
Moin,
Zitat von "Jobsti84"Ihr wisst, im Durchschnitt kann man Xmax (das Reale) + 15% rechnen, bis es netmehr so dolle ist, bzw Klirrt.
Sprich, wir haben knapp 7,5mm zur Verfügung,
welches wir beim PS76 erst ab 500W erreichen (Temp. Erhöhung mit eingerechnet./ HP 38Hz, Gehäuse LMB-118)Finde das Chassis für den Preis echt klasse.
MfG
Ich habe hier ein B&C-Chassis, das sich auch Freeair kaum bis zum Spule/Platte-Hub auslenken lässt. Auch dann nicht wenn man die Leistung ab einsetzendem Doppelspider-Notbremsklirr vervierfacht! Wenn ich dieses Verhalten auf den 18PS76 und dessen Daten hochrechne kommt der nur mit extremer Gewalt (Klirr) überhaupt auf 6,5 mm. Diese Bauweise ist die einzig mögliche, um überhaupt mit ventilierten Gehäusen über einige Betriebsstunden Bass zu erzeugen ohne daß DC-Effekte die Spule an die Polplatte schleudern. Um dem Nutzer die Überlastung zu erschweren legt B&C diese Doppelspider offenbar ziemlich kurzhubig aus, damit es höllisch klirrt, bevor schlimmeres passiert. Bei den Fachkunden hier und anderswo ein kluges Design...
Ich habe schon Martin angesprochen, aber wenn Du das Chassis auch dahast kannst Du Dir holprige "wie Ihr wisst" - Betrachtungen völlig schenken, und die mechanisch maximal mögliche Auslenkung der Doppelspider dieses Chassis am Objekt messen
Das reale BL bitte auch. Deine Simus kannst Du Dir ansonsten den Hut stecken. Wie heiß wird die Schwingspule tatsächlich?
Zitat von "martin"Hmm, ich glaub ich hab wo gelesen maximal +/-16mm sind moeglich bevor es kracht. Ueber 6mm war ich aber wissentlich noch nie.
Das gelesene Schriftstück... ich vermute über 6mm gehen erst wenn die Spider abgerissen ist ![]()
Gruß
Moin,
@ Martin: ver-giß das mit der Temperatur ganz schnell, oder messe nach. Und messe den realen BL der gelieferten Chassis. Erforsche den Hub, ob Du die Bässe nicht schlichtweg überlastest, rein mechanisch
Das genügt vielleicht für klangliche Erklärungen.
Gruß
PS Wieviel Hub lässt die Doppelspider des 18PS76 mechanisch maximal zu?
Moin,
wer englische Texte nicht lesen kann bleibt eben technisch unterbelichtet :grin:
Gruß
Moin,
Wolfgang Klippel =>Gooogle => http://www.klippel.net/pubs/Klippel%2…Symptoms_06.pdf
...was Simulationsprogramme nicht berücksichtigen... ...können...
Gruß
Moin,
ja, so ein DSP ist quasi all in One, wird auch zuweilen als Lautsprecher-Management-System bezeichnet. Mit einem Knopf ist es allerdings nicht getan, genauso wie analog im Kleinsignalbereich sind es Viele, hier eben virtuell in Menüs. Wesentlicher Vorteil ist daß, ganz im Gegensatz zu passiven Lautsprecherweichen, auch die Trennfrequenzen und Filtercharakteristiken überhaupt einstellbar sind. Meines Erachtens ist ein DSP-Controller ein unverzichtbares Werkzeug. Der "Anfänger" kommt schnell zum Ergebniss, ohne vergeblich 100 Frequenzweichenbauteile zum probieren zu kaufen, und mit etwas Erfahrung klingts auch besser, dank erweiterer Möglichkeiten wie Delay und passiv nicht denkbaren Filtern, Limitern... Mit der Theorie dahinter, finde ich, muß man sich ohnehin beschäftigen und kann das Gelernte gleich eintippen.
Behringer hat die Anleitung zum Download. RAM hat das nette GUI ihrer Controller zum Download. Ich arbeite mit dem dbx DriveRack 260 Lautsprecher Management System, habe aber schon häufiger vom Behringer kontrollierte Anlagen gehört, außer der gelegentlich erwähnten knappen Rechenleistung, Netzeildefekten im Jahrelangen Dauerbetrieb und mechanischen Schlampereien (Bratkartoffel-Syndrom) tut das Ding.
Gruß
Edith sagt: DJheini bringt ganz luxeriös den direkten Link, ...schneller.
Edith sagt: Der Link zu RAM ist: http://www.ramaudio.com/Download/RAM_LMS-221_V2.1.exe
die alte Version lief ohne Gerät, ich hoffe diese Version auch.