hochspielenden PA-Mitteltöner für Ringradiator Beyma CP 22 gefunden - Bericht vom Projekt

  • Hallo Leute!


    Danke für die netten Kommentare!


    Es wäre kein Oldschool - Projekt wenn ich nicht noch eine alte JBL MPA 600 mein eigen nennen würde , mit der ich die beiden Speaker ebenfalls noch testen werde.


    Man kann das Teil natürlich auch ohne Hochtöner betreiben, das passt schon ganz gut. Nur mit dem Ringradiator kommt eben noch eine Schippe Brillianz dazu :-)


    Ich werde allerdings noch viel Später eine Messung der fertigen Box durchführen. Ich muss mal sehen wann ich dazu komme, da die Speaker z.Zt. nicht zu Hause sind. Spätestens im Winter habe ich für solche Sachen wieder mehr Zeit.


    Gruß

    Andi

  • Servus allerseits,

    für den Fall, dass es jemandem von Interesse ist, berichte ich mal ein wenig über ein Projektchen.
    (Da es um das gleiche Chassis geht, wie im Projekt und Bericht von Andi verwendet, poste ich mal ganz unverschämt hier drunter. Ich hoffe, das ist OK und wird nicht als böses Kapern aufgefasst ;)^^)


    Ich schrieb früher schon mal, dass ich aufgrund der Daten den Fane12-250tc durchaus interessant fände, evtl. für die Nutzung als Budget-Grabbel-Top oder noch eher als günstigen Monitor.


    Nundenn, demnächst sollen noch ein paar Monis der Klasse „möglichst günstig aber dennoch brauchbar“ in den Fundus. Dazu kommt eine gewisse Neugier und etwas Lust am Basteln.

    Dieser Tage hab ich mal einfach ein Exemplar bestellt, und ein wenig mit Boxsim herumgespielt. Okay, das was ich da so ausgegeben bekommen habe, sah dem Graphen aus dem Datenblatt nicht ganz so wirklich ähnlich. Das wird aber auch damit zu tun haben, dass Boxsim nicht wissen kann, was ich ihm da so vorgesetzt habe. Ich bin damit auch noch zu wenig fit, zugegeben.

    Nun ja, meinen Ohren zumindest traue ich und habe daher einfach den Basteltest begonnen.


    Es wurde Samstag schnell mal noch ein Protogehäuse mit versetzbarer Rückwand gebaut, um verschiedene Volumina auszuprobieren. Testvolumina waren etwa 63, 58, 50, 40, 36, 32, 28 Liter.

    Erst Ohne, dann mit etwas Bedämpfung. Über 50 L gefällts mir zumindest im geschlossen Volumen nicht so dolle, darunter wird nach meinem Empfinden der Klang etwas besser und ausgewogener.

    Ab 40 Liter abwärts kommen meine favorisierten Größen, 36 Liter fand ich spitze, 28 fast ebenso gut, vermutlich wirds am Ende rund 30-32 Liter werden. Mit etwas Dämm-Material im Kasten mit Blick auf die geplante Anwendung recht ausgewogen, wobei untenrum net mehr allzuviel kommt.

    Es kann allerdings sein, dass meine Probekiste hier den Tieftonbereich nicht 100 % authentisch abbildet - sie ist nur verschraubt und demnach recht sicher nicht dicht, was freilich Auswirkungen haben kann.Hier ging es aber ja erstmal nur um die grobe Richtung to go, daher unterm Strich wohl nicht ganz dramatisch...Mit EQ anschieben geht, allerdings muss eine gewisse Vorsicht bleiben - das vervielfacht ja schnell die reingeschobene Leistung... Ne 2" VoiceCoil ist da sonst schnell zerlegt...

    Aber untenrum soll das Ding auch eh nicht allzu viel schieben, das finde ich fürs Monitoring eh eher nervend und wird zumeist ja sowieso weggefiltert. Was das Ding nach meinem Zettel können muss, nämlich durchsetzungsfähig, differenziert und hinreichend laut auf die Fresse spielen - jau das kann es.

    Zum entspannten Musikhören so ohne EQ nicht die volle Punktzahl für eine Empfehlung, da das Ding schon sehr ...direkt... spielt und es eben untenrum einfach fehlt.


    Allerdings spielt das Teil auch erstaunlich klar und differenziert bis sehr weit oben rauf - da war ich ernstlich erstaunt, das hätte ich tatsächlich nicht erwartet. Ich muss mich auch dahingehend outen, dass ich bisher eher reserviert war gegenüber der Bauweise "Breitbänder"... Ist eben so, dass solch ein Ding dann alles können muss. Spezialisierung konnte schon immer mehr rausholen als ein Allrounder, der zwar vielleicht schon alles irgendwie hinbekommt, aber in Qualität und Tiefe irgendwann zwangsläufig an Grenzen stoßen muss...


    Langer Rede, kurzer Sinn:

    Das Chassis scheint mir tatsächlich ein recht gutes Potential zu haben. Durch die zwei Schwirrkonusse werden auch obere Mitten und die Hochtonlagen erstaunlich gut abgebildet.

    Gemessen wurde bislang nichts, ausser mal grad mit dem App-Schätzeisen die grobe Frequenzverteilung von PinkNoise im Vergleich mit zwei anderen Lautsprechern. Deutlich weniger was ab unter 200 Hertz abfallend und bei ner Mitte von rund 1,5-2 k sehr breitbandig ein wenig was mehr, so geschätzt 2-3 dB. Den im Datenblatt recht dicken Anstieg in den Hochton habe ich nicht als so krass empfunden, aber das ist eben bisher subjektiv und nicht vermessen.


    Ich werde mal noch ein wenig rumprobieren, ob und inwieweit sich anstelle CB hier BR anbietet und ob das noch ein wenig Fülle bringt, ohne zu dick zu werden.

    Weitere Erkenntnisse stell ich gern mal dazu, wenn Interesse besteht... ;)

    Andersherum nehme ich gerne auch Tipps und Hinweise an, wenn da jemand was dazu einbringen mag (v.a. auch hinsichtlich BR/Abstimmung/Dimensionierung Ports etc.)

    VG Andy

  • Sou, noch ein kleiner Nachtrag….


    Ich habe mit verschiedenen Rechnern (u.a. vom Jobsti) ein wenig gespielt…

    In dem von mir bevorzugten Volumenbereich ergibt sich:

    32 Liter, 92,73 Hz Gehäusereso fc, 68,45 Hz f3 und Qtc 1,187.


    Letzterer Wert sagt nach der Tabelle unter Jobstis Tool, dass die Impulstreue bei >1,0 blöd wird, jedoch hinsichtlich Wirkungsgrad und Belastbarkeit die Kiste bestens wäre. Ist ja eigentlich so auch das Ansinnen… 8)

    Mit einem EBP von 69,4 sollen sich CB, BR und BP4 ganz gut machen. BP scheidet vorliegend aus, CB würde dem Ohr nach funktionieren, BR könnte noch etwas Fülle herbeiholen…

    Anhand des Qts-Wertes wäre CB zu bevorzugen gegenüber BR. Testen… 8o


    Vergleichsweise habe ich noch mal angesehen:

    - 39,95 Liter, 85,94 Hz fc, 65,04 Hz f3 und Qtc 1,1.

    - 54,16 Liter, 78,13 Hz fc, 61,42 Hz f3 und Qtc 1,0.


    Nun, um die 40 Liter plus etwas Dämmzeugs wäre noch okay von dem was mein Ohr schön fand, vielleicht isses tatsächlich die paar Hertz noch wert mitzuholen. Über 50 Liter werden es aber definitiv nicht.

    Wohl der versetzbaren Rückwand – ich werde mich noch mit ein bissl hinhören beschäftigen und am für mich besten Kompromiss fummeln. Wahrscheinlich gibt’s nachher mal noch Löcher und Papprohr in der Schallwand, um mal zu gucken, was sich da so tut…


    Grüße Andy

  • Sodele,

    nachdem ich gestern etwas im Jobsti-Rechner gespielt habe und mir zumindest rudimentär einige weitere Zusammenhänge noch mal deutlicher wurden, habe ich gestern auch mit Boxsim nochmals einige „vernünftiger“ anmutende Daten und Infos zusammengefunden.


    Ich möchte Euch jetzt mit Details nicht langweilen, nur kurz soviel: Sowohl der Ansatz mit rund 32 Liter und etwas Watte als auch der Ansatz mit rund 36 Liter plus Watte erscheinen recht probat.


    Eine Erweiterung vom Punch könnte mit BR machbar sein, hier bin ich aber derzeit ob der Frage von Portfläche und Tuning arg hin-und hergerissen, was also ein bissl gebastel und hören fordern wird. Danach wird zu entscheiden sein, ob das für die Anwendung sinnig ist, gut klingt und wirklich was bringt.


    Durch einen Tipp darauf aufmerksam gemacht, werde ich auch mal auf gerade nur 22 Liter CB verkleinern und schauen, was sich tut.


    Inzwischen habe ich den Eindruck, ich muss doch mal flott mit Acryl durch die Ecken toben – anscheinend ist der Kasten doch zu undicht - mein Höreindruck zum Low-End weicht mir da doch etwas arg von dem ab, was ich sonst so gelesen habe.


    Da die Fragen um Abstimmung und resultierende Frequenzgänge an dieser Stelle dann doch einfach zu viel herumgestocher im Nebel werden, gesellt sich nun ein Interface als Bindeglied zum Laptop und zum Messmikro und dann schauen wir mal, was denn nun Sache ist.

    Ist ja doch scheints eher net so richtig sinnvoll, hier jetzt nur nach Ohr und Gefühl zu basteln…


    Neue Infos werden also nun ein paar Tage dauern, aber dafür werden sie dann objektiver.

    Grüße Andy


    Nachtrag zur allgemeinen Info: ich bin in zwei Foren relativ aktiv und möchte Euch in beiden Welten von dem Projekt berichten. Dies nur zur Info, weil ich auch immer die Augen verdrehe, wenn einer im x-ten Forum die gleichen Fragen stellt - wenn auch ich den Bericht da etwas anders sehe... ;)

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von MuellerSound () aus folgendem Grund: Nachtrag eingefügt

  • Hallo zusammen,

    endlich kann ich nochmal was gescheites berichten. Das Projekt ist abgeschlossen, ich bin mit dem Ergebnis ziemlich zufrieden.

    (TLDR: hier Ende, nur noch Bildchen gucken ;) )


    Etliche Runden „Hören“ und auch begleitend mit Boxsim spielen führten nach dem Tipp auf 22l CB in einem britischen Forum dazu, dass ich mich am Ende bei rund 25-26 Liter eingeschossen habe.

    Immer wieder wurde nochmal ein Ohr an meine Protobox gehalten, die durch die bewegliche Rückwand ja alle erdenklichen Varianten zuließ.







    Was ihr klanglich auch sehr gut steht, sind zwei BR-Ports von je ca. 5 cm Klopapierrolle. Auch 7,5 cm macht sich relativ nett, 10 ist zu lang, 1,5 (Frontstärke) zu wenig. Mit Ports gefühlt minimal runder, lässt sich mit Lsh 125 Hz 3 db oder mittlerer Güte ca. 80 Hz +2,5-4 dB schön anschubsen. Sweep mit ganz hoher Güte (also engem Peak) zweigt, dass das Tuning wohl auch um die 80 Hz liegen müsste, denn dort tut sich mit Abstand am meisten. Geht auch wesentlich rummsiger und schöner, wenn man sich auf 40-45l einlassen mag – war mir aber deutlich zu groß, ich möchte ja (handliche) Monitore.

    Ich habe mir jedoch selbst auferlegt, lieber noch ein paar mal drüberzuhören und auch mal irgendwas zum Messen davorzuhalten, wenn auch spontan die Kiste an der Stelle wohl die Ports und etwas lockere Füllung bekommen hätte. War zwar noch nicht "wissenschaftlich" belegt, wie das Ding dann spielt, aber das Gehör fands OK... (Und vermutlich auch irgendwie der Wunsch, dass mit BR doch einfach untenrum „mehr“ gehen muss…)

    Einfach mal alternativ nachgerechnet auf micka.de ergibt sich bei knapp 25 Liter CB ein flacher Rolloff ab ca 150 Hz, 100 Hz ca. -3 db. Resonanzfrequenz und untere Grenze knapp über 70 Hz. Das ähnelt meinem Versuch aus Boxsim und könnte etwa auch zum Höreindruck passen.


    Leider stehe ich (bzw. vielmehr irgendeine Einstellung von Win10) noch immer auf Kriegsfuß mit Arta – ich bekomme statt einem Eingangssignal nur nen doofen Fehler, so kann man net arbeiten. Also; Arta wollte net, aber Tablet sagt geht ganz okay: (rote Linie aus dem PeakHold oben; die gelbe ist Restmüll aus der Umgebung)

    Gemessen (also geTab-schätzt) habe ich mit dem Tab A 10,5 und der Spectroid App (allerdings auch keine wirklich gute Messumgebung, Indoor, wenig Platz, allerdings reflexionsarm). Ich werde mal die Tage noch ne Kiste mit einer bekannten „echten“ Messung mit dem Tab abnehmen, dann weiss man ein wenig besser um die Aussagekraft. Für den Zweck, den ich hauptsächlich Samstag brauchte, nämlich eine Aussage zum Rolloff untenrum, hat mir das definitiv so gelangt und zeigte sich eigentlich weitgehend zum Höreindruck passend.

    Bleibt definitiv nun cb, einfach flacher und gutmütiger im Rolloff. BR war ganz bissl besser rummsiger abzuschieben, bricht aber in allen Versionen (15,50,75,100mm *2 Ports à ca. 38mm) unsauberer und steiler weg. Messung ist ungeglättet...



    Kann man so durchaus mit arbeiten.

    EQ ist ja im Monitor eh am Start und selbst ohne recht gescheit brauchbar.

    Die Kiste spielt sehr direkt, ab ca 115 Hz gut fallend, zur Not aber ganz okay anschiebbar. Ein Dip zwischen 4,5 und 6,2 k etwa, der aber bei Ausgleich gegen null mit EQ eher nervt, also gar net so tragisch ist trotz der Lage im oberen Präsenzbereich. Ab 11k fallend - auch net tragisch...

    Alles in allem ziemlich okay fürn Preis, genau das war ja Ziel: günstig und brauchbar.

    Klar ist ein KMT oder d&b ne andere Liga, wäre auch schlimm wenn net, bei etwa Faktor 10.


    Eine Protozeichnung für den Monitor ergab einen seitlichen Footprint H36, T43, Hinterkante-Frontschaum 33 cm. Front 42*42 cm, ergibt mit einer Innenbreite von 42 cm gut 26 Liter.

    In dieser Richtung 30° zum Boden, also Achse 60°aufwärts, in der anderen 49°/41°.

    Sollte was brauchbares mit gehen....



    (Bild steht genau anders rum wie oben die Maße genannt wurden. Also Variante 2.)


    Ich hatte überlegt, das Gitter und den Schaum mit einer leichten Wölbung anzuschrauben, damit es direkt "Antirappelgespannt" ist, zudem ein fitzelchen gefälliger wirken kann, als einfach gerade. Allerdings ist das in Betrachtung des Ziel-Budgets unverhältnismäßig aufwändig in Relation zu einem geraden Schnitt der Wangen. Entrappelt bekomme ich das kleine Gitter auch einfach durch Dichtband, wäre also wurscht.

    Was stand noch auf dem Zettel? Frontschaum wird schön ins Karree eingepasst und an jeder Seite einen halben gefrästen Butterfly. Flach liegend links eine Einbauschale mit 2x Speakon, mittig in die linke Seite ein Stativflansch, dann gehen die auch mal als Top, Delayline oder was auch immer.

    Nach dem Zuschnitt (aus Faulheit grobe Maße aus dem Baumarkt, nur noch die Gehrungsteile selbst geschnitten) wurden die überstehenden Bretter oben und unten direkt an die Schallwand geleimt und geschraubt, dann den Rest vom Korpus dazugeleimt und mit nem Gurt verspannt. Die Seitenkontur habe ich dann auf die Platten L&R übertragen und dort schon mal die Ausschnitte für die Griffe gemacht. Auf der linken Seite, wo Griff, Flansch und Einbauschale rein sollten, wurde das tatsächlich recht eng, ging aber hin.





    Gewogen hab ich sie noch nicht, rechnerisch ca. 10,4 Kilo MDF, bissl Gitter und Farbe und der Treiber - müsste so auf rund 16 Kilo ausgehen. In Multiplex ziemlich genau 2 Kilo weniger, dafür 35 € teurer. War es mir an der Stelle nicht wert, zumal sich das mittelfristig ja mindestens vervierfacht... Und wir reden hier ja über wirkliche Budgetklasse, zwar vernünftig und optisch wertig, aber das sollte ja schon zueinanderpassen. Wenn‘s Gehäuse am Ende mehr kostet als der Treiber, läuft was verkehrt...

    Man könnte auch 12mm nutzen, dann wirds auch gut 2 Kilo nochmal leichter, aber andererseits wirds dann auch schon wieder empfindlicher und beim bauen doofer - das mdf platzt ja gerne mal, wenn man da in die Stirnfläche schraubt. Das sind dann die Momente, wo ich mich über mich selber ärgere, aber wie gesagt, teures Holz ist hier eigentlich fehl am Platz. OSB wäre auch leichter, aber das ist dann wieder so blöd mit den Ausschnitten, dass die Splitterfrei werden und das Oberflächenfinish wird net hübsch, ohne furchtbar viel Arbeit reinzuhängen.

    Andererseits jucken mich 2 Kilo bei nem 12" Moni auch nicht so richtig wirklich (sieht wieder anders aus, wenn man dann so die 20-kg-Marke knackt, das muss auch net sein...)


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    Das Finish:






    Die Befestigung mit Klett hatte ich letztes Jahr beim Kollegen gesehen, als er zum Festivalende den völlig durchnässten Schaum abzog und beiseite legte – der ansonsten trocken gewischte Monitor konnte dann aber ins Case. Fand ich gar net so übel, die Idee – wenn der nasse Schaum im Case die Nässe an Einbau und Chassis abgibt, bis daheim im Lager alles zum trocknen ausgebreitet wird, ist ja auch net sooo dolle (zumals bei ihm der dicke Schaum ist, da geht ja richtig Wasser rein).

    Bisher hab ich immer mit Sprühkleber, Bodenbelagskleber oder Lack den Schaum aufgeklebt.

    N Versuch isses wert. Das sind selbstklebende Streifen, der Schaum etwas größer geschnitten als die Front, auf leichtem Zug ins Klett gedrückt und rundum mit dem Spachtel versteckt.


    Grüße

    Andy

  • schönes Projekt. ich stelle aber mal die Gretchen frage, ob das denn sinn macht, angesichts des vollen gebraucht Marktes und der Diskussion, das man als tontet eben nicht auf einer selbstmau pa mischt?

    es ist dabei egal, ob die gut oder schlecht ist und ob eine pa von xy schlechter klingt. es ist eben eine 'marke' und man weiß was man bekommt. bei deinem selbstmau weiß man das eben nicht und leider hat es auch fast eine verkaufswert von fast 0 e.


    ich habe das vor 25 Jahren auch mal so weit getrieben und es dann eingestellt, weil es sich wirtschaftlich einfach nicht lohnt und ein dazuliegen ausgeschlossen ist.

  • Danke. :)

    Zum Gretchen: Ja, unterm Strich hast Du damit vollkommen recht - ernsthaft sinnvoll ist es sicher nicht, gerade unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten und eventuellen Diskussionen.

    Für mich ist so was einerseits der Spaß am selbst erschaffen, andererseits eben meine Linie.

    Meinen üblichen Kleinkram mache ich mit meinem Zeugs und die bisher mutigen sind froh und bleiben gern dabei. Auf dem Gebrauchtmarkt ist vieles unterwegs - da weiß man auch oft nur bedingt, was man da bekommt. Aber wie gesagt - es ging hauptsächlich um den Spaß und den Einsatz in meiner kleinen Welt.

    Wo mein Zeugs net reicht, wird entweder vom Kollegen "richtiges Material" beigemietet oder er bekommt den Auftrag weitergereicht, oder wir machen eben ein gemeinsames Dings draus...