Schutz für Ampracks Elektronik Generatorstrom

  • Hi,


    immer wieder kommt es vor, dass Endstufen/ Elektronik bei Strom aus dem Generator abrauchen.
    Da gibt es eine Vielzahl von Geräten die dagegen helfen sollen. LINK


    Immer wieder höre ich, dass vor allem alte schwere Ringkern-Trafo-Endstufen wesentlich robuster sein sollen.

    Die beiden Ampracks die ich bauen möchten sind für Open Airs diesen Sommer.
    Etwa 4kW. 4 x 700W /8 Ohm Bass, 2x 600W 4/Ohm Top.

    Fragen:
    Was genau sorgt immer wieder für das Ampleben der Elektronik bei Generatorstrom (Überspannung?)?
    Gibt es da noch andere Faktoren?
    Stimmt das mit der Rubstheit der alten schweren Amps gegenüber neuen Schaltnetzteiltypen?
    Sind die im LINK genannten Geräte geeignet oder geht auch sowas LINK oder sowas BACHMANN 19" ?
    Die ganzen Thomann Geräte haben leider alle nur 10A was doch sehr knapp wird.

    Kurzum kann mir jemand eine brauchbare bezahlbare Schutz-variante für meine Ampracks empfehlen?
    Auf was kommt es hierbei am meisten an?



    Mir ist bewusst, dass in erster Linie ein guter Stromgenerator Pflicht sein sollte.

    Vielen Dank
    Grüße

  • Es gibt auch Teile, die z.B. die Frequenz überwachen. Oberwellen machen normalerweise die Schaltnetzteile selber :-). Die werden dann zum Nullleiterproblem -> Überspannung in einer Phase

  • Die Frage wäre dann nur was sich daraus für den TE ergibt :-)


    ... und eine gewissen Toleranz haben alle angeschlossenen Geräte ja auf jeden Fall - mit so einem Ding macht man sich das Leben ggf. schwerer als es ohne wäre, weil der die Stromversorgung bereits trennt obwohl für die angeschlossene Technik ggf. noch alles ok wäre.


    So oder so - an einem guten Aggregat kommt man nicht vorbei. "Böser Strom" kommt nur von den Billig-Dingern, bei was ordentlichem habe ich das noch nie erlebt - nur leider deutet die Leistungsanforderung des TE nicht 100% darauf hin, daß er ein solches auf den VAs ein solches anftreffen könnte.


    Vermutlich läuft die Anlage üblicherweise an einer Schuko-Dose und damit findet man meist ein Aggregat vor, gegen welches schon ein Honda eu20 ein Nobelhobel darstellen würde.

  • Das kann natürlich sein, wobei die Dinger einstellbar sind. Und es gibt VDE Definitionen, die wären für mich die Grundlage für die Einstellung. Wenn die Stromversorgung sich nicht in diesen Grenzen bewegt, dann ist das nicht mein Problem, egal ob evtl. die Geräte auch mit 300V AC laufen würden oder nicht.

  • Der sicherste Schutz ist -wie oben beschrieben- tatsächlich ein ausreichend dimensioniertes, professionelles Drehstrom-Aggregat.

    in deinem Fall sollten es schon 10kW sein, so dann nurnoch ein paar Kleinverbraucher hat.

    Dazu etwas ohmsche Grundlast und alles möglichst gleich verteilen.


    Prinzipiell kommt das Aggregat mit Trafoendstufen wesentlich besser klar als welche mit SNT. Selbst mit PFC.

    Und andersrum;

    Wie empfindlich ein Amp gegen Überspannung ist, hängt von der Konstruktion / Auslegung / internen Überwachnung ab.

    Der X-Serie von Powersoft ist das zum Beispiel völlig Wurscht. Die Arbeitet von 80-400 Volt. 1,2 oder 3phasig.

    Bei 'ner preiswerten Trafo-Endstufe könnten dir bei 250V schon die Elkos um die Ohren fliegen, Vermutlich gibt aber vorher schon irgendein anderes, spannungsmäßig knappp dimensioniertes Bauteil auf. Und sei es nur irgendeine Diode.

    Das hängt also nur bedingt von der Art des Netzteils ab.

    Übrigens liegt der Unterschied im Mietpreis zwischen einem 10KW und 40 KW Aggregat vielleicht bei 30 oder 40 Euro netto pro Tag.

  • Wie Kollege Marce schreibt anständiges Agregat muss sein .Honda eu20i ist da schon sehr gut .Wenn es nicht reicht kann mann auch 2 Stück parallel laufen lassen .Gibt t auch Honda 30eui .Wichtig ist halt das die Agregate mit Inverter laufen .

    Vor allem Finger von den kleinen Drehstromgeneratoren ( auch wenn 10 Kw draufsteht ) lassen .Die Teile kommen mit der Regelung durcheinander und machen jedemenge Mist der eure Amps killt .Die Wechselstromgeneratoren mit Inverter sind da zigmal besser und sicherer . Alle Schutzgeräte die es so gibt sind nur zum Abschalten (wenn sie dann schnell genug sind )bei einem Fehler geeignet .

    mfg franz45

  • Auch wenn die Inverter keine wahnsinnigen Impulsleistungs-Lieferanten sein mögen...sie haben i.d.R. brauchbare Schutzschaltungen und kennen keine Unter/Überfrequenzen oder für Schaltnetzteile fatale Unter-Spannung (die fühlen sich dann genötigt mehr Strom zu ziehen und würgen das Aggregat vollends ab).

    Selbst mein Billig-Scheppach-Teil mit max. 2kw ausm Baumarkt liefert einen Sinus...wie "gemalt", ist Spannungsstabil auch bei Volllast (bei schlagartiger Voll-Belastung bricht es vielleicht 10V ein, regelt dann nach) und bedient sämtliche Elektronik und auch Werkzeug-Motoren einwandfrei.


    Ansonsten ist mehr mögliche Generatorleistung nie verkehrt, am Besten für wenig Schieflast sorgen, Verbraucher hübsch auf die Phasen verteilen, Grundlast usw...

  • Ich nutze ein Geko Aggregat das für den Schweißbetrieb ausgelegt ist.

    Dabei gibt es zwei Modis; einen der die Leistung vom Aggregat drosselt je nach Abnahme und den Modus für das "Schweißen". Hierbei läuft das Aggregat auf Volllast und hält die geforderte Leistung.

    War früher im Einsatz zum verschweißen von PE Rohrleitungen. Die Schweißgeräte die dafür genutzt werden kosten alle so im Dreh von 15k. Wenn hier die Leistung einbricht würde das Schweißgerät schaden nehmen und die zwei PE Leitungen die verschweißt werden sollten dürften nicht mehr genutzt werden.

    Meine Amps laufen daran spitze, auch bei Volllast.