Empfehlung Endstufe für Topteile - QSC PL4.0, RAM BUX 2.0 oder Yorkville AP4040?

  • Hallo,


    Ich bin schon lange auf der suche nach einer Endstufe für meine 2 Kling & Freitag CA 1215-6 in Verbindung mit einem C2-Controller (Rms 400 Watt 8ohm). Momentan werden sie an einer QSC GX5 betrieben (als Zwischenlösung, normalerweise betreibt die GX5 meine KME CS1122).


    Dafür habe ich 450€ zur Verfügung.


    Ich möchte gerne eine amtliche Endstufe, daher suche ich eine Gebrauchte.


    Die Endstufe sollte sehr gut klingen (neutral). Darüber hinaus sollte sie auch für Bässe geeignet sein (nicht zwingend notwendig).


    Bisher schwanke ich zwischen:


    RAM-Audio BUX 2.0 mit 550 Watt 8 Ohm

    Yorkville AP4040 mit 750 Watt an 8 Ohm

    QSC PL4.0 mit 900 Watt an 8 ohm



    Über die QSC Pl4.0 habe ich eigentlich nur gutes gehört, allerdings ist diese 3he hoch (2he wären besser).

    Bei der Yorkville stört mich, dass diese nicht 2 Ohm stabil ist (eigentlich egal für mich, aber in Falle für Erweiterungen eher schlecht).

    Über die RAM-Audio Bux 2.0 habe ich gelesen, dass die Transistoren bewusst überlastet werden (keine Ahnung ob dies negativ ist).


    Kling & Freitag hat früher Carver dazu empfohlen, aber über Carver habe ich in Sachen Fehleranfälligkeit nichts gutes gelesen.


    Was würdet ihr mir empfehlen?


    LG

  • Vielen Dank für die Antworten.


    so wie es aussieht, wird es die QSC PL4.0 werden.


    Was meint Ihr, ist meine bisherige LDPA1600x mit 700 watt an 8ohm zu schwach für meine 2 Kling Freitag SW115d-xo (600 watt rms bei 8ohm)?


    Wenn ja, gibt es Empfehlungen zu guten Bass-Endstufen, die nicht all zu teuer sind?


    LG

  • wir haben in unserem lager zwei RAM Bux 2.0 liegen, die beide kaputt sind... ;-)

    das muss aber nichts heissen, ich weiß nicht was meine kollegen damit so alles angestellt hatten.

    Normerweise er ungewöhnlich, bis auf Kleinigkeiten gab es meinem Umfeld keine größeren defekt....

  • Moin

    Achtung die LD Endstufen lüften von vorne nach hinten bei QSC ist es umgekehrt!

    Wenn Du diese beiden Amps in ein Rack schraubst wird eine davon unter Umständen überhitzen.


    Ich würde die Gx5 für die Tops und die PL 4 für die Subs nehmen.


    Viel Erfolg

  • Moin

    Achtung die LD Endstufen lüften von vorne nach hinten bei QSC ist es umgekehrt!

    Okay vielen Dank, darauf habe ich nicht gedacht. Wenn ich das Rack hinten und vorne offen lasse, besteht da das Problem weiterhin? Sollte ich dazwischen eine Blende mit 2 he verbauen?


    Ich würde die Gx5 für die Tops und die PL 4 für die Subs nehmen.

    Die Qsc GX5 ist leider für meine KME CS1122 gedacht. Sonst würde ich sie weiterhin verwenden.


    Lg

  • Ampracks sollten immer vorne und hinten geöffnet werden und auf beiden Seiten sollte die Luft Platz haben. Also die Rückseite z.B. nicht direkt an die Wand schieben.


    Solange beide Amps (LD & QSC) in einem Rack sind wird die obere Endstufe immer auch warme Luft von der unteren ansaugen.

    Wenn das Case Rackschienen vorne und hinten hat, montiere eine andersrum, so das beide Amps in die gleiche Richtung lüften. Ist optisch natürlich nicht so schön.


    Oder Du besorgst Dir eine zweite PL 4.0 oder halt einen passenden QSC Amp Deiner Wahl.

  • Du willst echt so einen Trümmer an so'n kleines Böxchen klemmen?

    Da gibts doch bestimmt was leichteres.

    Für paar Euro mehr kriegst du eine gebrauchte IPD 2400.

    Oder 'ne PL 236. EV CP, Dynacord CL / LX / L-FD....

  • Du willst echt so einen Trümmer an so'n kleines Böxchen klemmen?

    Da gibts doch bestimmt was leichteres.

    Für paar Euro mehr kriegst du eine gebrauchte IPD 2400.

    Oder 'ne PL 236. EV CP, Dynacord CL / LX / L-FD....

    Vielen Dank für die Empfehlungen. Die IPD2400 kostet leider das Doppelte gebraucht. Das Gewicht ist mir relativ egal, daher möchte ich einen Amp kaufen, der genug Reserven für Erweiterungen hat und 'gut klingt'.


    Lg

  • Oder Du besorgst Dir eine zweite PL 4.0 oder halt einen passenden QSC Amp Deiner Wahl.

    Bin am überlegen, ob ich mir zuerst eine PL4.0 für die Bässe hole und die Topteile zuerst mit der QSC GX5 betreibe und mir dann eine QSC MX3000 oder eine RMX hole.


    Was meint ihr, ist eine QSC PL4.0 stark genug für 4 x Kling Freitag SW115d-xo (600 watt bei 8 ohm, je Zwei Pro Kanal Parallel), die QSC PL4.0 hat ca. 1400 Watt bei 4 ohm pro Kanal?
    Möchte mir nämlich in ca. 2 Monaten ein zweites Paar Bässe dazu holen, damit ich 2 pro Seite habe.


    lg

  • Wieso gebrauchte Endstufem bei dem Budget kaufen ? Schau mal nach einer neuen


    LAB Gruppen Class D Endstufe mit DSP 2x 1500 Watt 4 Ohm - 10 Jahre Garantie


    vor ein paar Tagen um die 550 EUR bei Thomann gesehen.

  • Wieso gebrauchte Endstufem bei dem Budget kaufen ? Schau mal nach einer neuen


    LAB Gruppen Class D Endstufe mit DSP 2x 1500 Watt 4 Ohm - 10 Jahre Garantie


    vor ein paar Tagen um die 550 EUR bei Thomann gesehen.

    Vielen Dank für die Empfehlung. Diese Lab habe ich mir sogar letzte Woche erst angesehen, habe aber nicht viel darüber im Forum gefunden.


    Ich stehe auf solide Produkte die nicht in China gebaut werden und da haben meiner Meinung nach gebrauchte Produkte meistens das bessere Preis-Leistung Verhältnis.

    Habe mir heute eine Qsc PL4.0 gekauft, bin gespannt ob meine K&F Bässe dadurch druckvoller klingen.

    Die QSC GX5 werde ich dann weiterhin für die Tops verwenden und bei Gelegenheit gegen was besseres, was mehr Leistung hat, tauschen.


    Bin mir beim Amp für die Tops noch nicht sicher, ob es dann auch wieder ein QSC (habe sehr gute Erfahrungen mit Qsc, habe z.b. auch eine alte Qsc USA) wird oder was anderes oder vielleicht die oben erwähnt LAB Gruppen.

    Über Empfehlungen für die Topteil Endstufe würde ich mich freuen.;)


    Lg

  • Schau mal nach einer neuen


    LAB Gruppen Class D Endstufe mit DSP 2x 1500 Watt 4 Ohm - 10 Jahre Garantie

    uff,

    so langsam merkt man auch bei LAB , dass sie von behringer gekauft wurden...

    was mich bei der endstufe definitiv irritiert:

    "Rauschabstand: >90 dB"

    sowas hätte LAB früher nicht auf den markt gebracht - selbstredend aber auch nicht für diesen preis.

  • uff,

    so langsam merkt man auch bei LAB , dass sie von behringer gekauft wurden...

    was mich bei der endstufe definitiv irritiert:

    "Rauschabstand: >90 dB"

    sowas hätte LAB früher nicht auf den markt gebracht - selbstredend aber auch nicht für diesen preis.

    keine Ahnung, habe den Amp noch nie auf dem Dancefloor gehört, die alten LAB Class TD Gruppen egal ob Original oder SANWAY Kopie sind Bass Monster im Club auf dem Dancefloor.


    würde gerne mal den Amp von innen sehen, auf speakerplans "amp internals" hat noch keiner das Teil aufgeschraubt und Bilder hochgeladen.


    Das Rauchen , der schlechte " "Rauschabstand: >90 dB" wird wahrscheinlich vom DSP kommen ohne DSP hätte die Endstufe wohl >110 db, ist eine Vermutung, da leider viele DSPs "noisy" sind, ist aber im Club normalerweise nicht hörbar

  • Bin am überlegen, ob ich mir zuerst eine PL4.0 für die Bässe hole und die Topteile zuerst mit der QSC GX5 betreibe und mir dann eine QSC MX3000 oder eine RMX hole.


    Was meint ihr, ist eine QSC PL4.0 stark genug für 4 x Kling Freitag SW115d-xo (600 watt bei 8 ohm, je Zwei Pro Kanal Parallel), die QSC PL4.0 hat ca. 1400 Watt bei 4 ohm pro Kanal?
    Möchte mir nämlich in ca. 2 Monaten ein zweites Paar Bässe dazu holen, damit ich 2 pro Seite habe.


    lg

    Moin

    Die PL4.0 reicht auch für zwei SW115 je Kanal.


    Die günstigen LAB Amps kann ich nicht empfehlen. Vor allem nicht um Bässe anzutreiben.

    Da sind gute gebrauchte QSC PL oder EX Serie günstiger und machen das was Sie sollen.


    Ist traurig das Behringer die Marke Lab Gruppen so an die Wand fährt.

    Ich versuche alles zu meiden was zu Behringer gehört.


    Wir haben selber IPD im Lager und genug Probleme mit den Geräten.

    Der Service ist ein weiteres großes Manko bei der Firma. Da helfen dann auch 50 Jahre Garantie nicht weiter.

  • Die PL4.0 reicht auch für zwei SW115 je Kanal.

    Vielen Dank, das freut mich. :)


    Ich versuche alles zu meiden was zu Behringer gehört.

    Ich auch. Zudem versuche ich Produkte aus dem Weg zu gehen, die in China gefertigt werden.

    Wir haben selber IPD im Lager und genug Probleme mit den Geräten.

    Der Service ist ein weiteres großes Manko bei der Firma. Da helfen dann auch 50 Jahre Garantie nicht weiter

    Schon traurig, dass die meisten "modernen" Geräte schon nach wenigen Jahren nicht mehr richtig funktionieren. Wie sieht es da bei den älteren Serien in Bezug auf Haltbarkeit und Problemen aus? Habe gelesen, dass eine Lab Gruppen 2000c gut sein sollte für Topteile.


    Lg

  • Kannst Du mal ins Detail gehen?


    Können die LAB Endstufen nicht kraftvoll zwei Doppel 18 pro Seite antreiben ?


    Bei 1500W Leistung 4 Ohm Peak laut Hersteller müsste doch eine Ausgangsspannung: von RMS 50V AC / 15-18 Ampere pro Seite für die Bässe bei Halbbrücke verfügbar sein ?


    ordentliches Schaltnetzteil 95 Volt 3KW PFC vorausgesetzt


    Was heißt Probleme mit IPD, wie wirken die sich aus ?


    Wieso kein Service, diese Endstufen haben doch viele viele Jahre Garantie ?

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  • Wieso soll eine alte besser für die Topteile sein als eine Class D ?


    Class D tut viele alte Endstufen in Wiedergabe Klarheit bei Topteilen outperformen und als Türstopper enden lassen, hängt vom Entwickler, Schaltungsdesign, Schaltfrequenz, Mosfets etc. ab.


    Mit alten langsamen 300 und 500 Volt Bulky Mosfets + hohen Turn on/ off delays + niedriger Schaltfrequenz wird das nichts mit der Klarheit bei den TOP Teilen und druckvollen Bässen. Hört sich dann irgendwie compressed und nervig an und der Class D taugt noch für den Bass und bekommt einen schlechte Ruf.


    Mit schnellen modernen Mosfets ca. 280 KHZ Schaltfrequenz geht das, es muss aber alles von der Schaltung stimmen, der Entwickler muss gut gearbeitet haben, dann werden die alten analogen Amps ganz schnell Türstopper.


    Bis zu 2300 Watt RMS / (5000 Watt Programm Power) 4 Ohm 95V AC 20 Ampere sind bei 280 KHZ möglich. Ich meine aber echte klassische 2300 Watt RMS 1 Minute Test

    (nicht EIAJ Burst oder Peak)


    Mach einen Hörtest + Oszilloskop, dann weißt Du was Du gekauft hast.


    schau mal aufs Bild

  • Kannst Du mal ins Detail gehen?


    Können die LAB Endstufen nicht kraftvoll zwei Doppel 18 pro Seite antreiben ?

    LAB Endstufen können das aber IPD und PDX wäre da sicher nicht meine erste Wahl.

    Und zwei Doppel 18er Pro Seite geht mit der IPD oder PDX definitiv nicht.

    Vorausgesetzt Deine 18er benötigen mehr wie 250W je Speaker.

    Die Amps sind zwar 2Ohm tauglich aber leider ist das Netzteil dafür nicht ausgelegt.

    Sowohl Ipd als auch Pdx machen an 2Ohm weniger Leistung als an 4Ohm.

    Ein altes Eisenschwein wie z.B EX4000 macht jede Ipd nass. Wenn es um Subs geht.


    Irgendwo macht sich der Preis halt bemerkbar.


    Die Probleme die ich mit IPD habe:

    1. unterschiedliche Lautstärken

    2. unterschiedlicher Sound

    Und das bei exact den gleichen Einstellung ohne Nutzung des DSP ( Factory default)


    Ich werde die tote Zeit mal nutzen und alle 14 Ipd Amps durchmessen und den Service mal nerven.


    Der Service ist zu langsam und läuft hauptsächlich umständlich über E-Mail.

    Einen Ansprechpartner den man anruft und die Reparatur läuft gibt es nicht.

    Ich habe da Reparatur Zeiten bis zu vier Monate erlebt.


    Bei anderen Herstellern reicht einfach die Ser.Nr. Und die Kollegen wissen wie lange die Garantie noch läuft.


    Pat1 zu der 2000c habe ich keine Erfahrung.

    Aber laut hören sagen tun die Ihren Job.