Grundlastwiderstand: COB LED-Stripes übers Dimmer-Rack dimmen

  • Das schöne daran ist wenn man sich damit beschäftigt und weiß weshalb mit solche Dimmer nicht mit Triac oder Tyristoren bauen kann. Weshalb ein solcher Triac Dimmer nur mit einer Gewissen Last funktioniert.


    Dann kommt man zum Schluss weshalb jemand einen FET Dimmer ins Spiel brachte. Du kannst mit solch einem Phasenabschnitt Dimmer alles dimmen, außer induktive Lasten. Dann ist dieser kaputt, weshalb wirst du in deiner Forschung noch herausbekommen. Auch weshalb dieses Verfahren für diese Lasten viel günstiger ist.


    Das tolle am Dimmer mit FET das sich beide Verfahren realisieren lassen. Einige schalten diese sogar in ihrer Kurve um.

  • Wenn du das Problem noch nicht verstanden hast kann ich damit anfangen 🫣. Das Problem mit einer Grundlast zu kaschieren hat man früher so gemacht als man keine anderen alternativen hatte.


    Ich kann dir auch sagen was beim Phasenanschnitt passiert und das hatten wir woanders schon diskutiert. In dem vergossen Kasten ist nicht nur ein Gleichrichter drin sondern ein Kondensator zum glätten. Den braucht man weil die LEDs jede Schwankung der Netzspannungen unmittelbar weiter geben. Diesen Kondensator haut es beim Phasenanschnitt aus Latschen und der ganze Kasten geht in Flammen auf. Je nach Qualität der chinesischen Ware.


    Ja und was sieht der Dimmer zuerst? Den Kondensator der wie ein Kurzschluss wirkt und der Strom wird nur durch die Drossel im Dimmer begrenzt und die ist auf 3KW dimensioniert.


    So welches Verfahren wäre jetzt besser? Wenn man im Nulldurchgang zuschaltet und um Phasenabschnitt ausschaltet. Oder wenn man irgend wo in Phase zuschaltet ?

  • Ich gebs auf.

    Ich habe vor 25 Jahren schon einen Dimmer gebaut und entwickle seit über 15 Jahren beruflich Leistungselektronik. Erklär mir bitte nicht wie ein Dimmer funktioniert oder wie man LEDs betreibt.


    Und nein, man braucht keinen Kondensator für die LEDs. Die funktionieren auch wunderbar mit pulsierendem Gleichstrom.

  • Die funktionieren auch wunderbar mit pulsierendem Gleichstrom.

    Wird die LED denn nicht ganz widerlich bei einer ungünstigen Frequenz flackern. Hatte man ja schon, bevor man erkannte dass man die "Frequenz" deutlich erhöhen muss um das flackerfrei zu bekommen, z.B. für Videokameras.


    In meiner Gedankenwelt werden LEDs immer noch per PWM angesteuert, wenn man deren Helligkeit regeln möchte und die Wiederholfrequenz des PWM sollte deutlich über 100 Hz liegen. Bei guten, TV tauglichen Dimmern liegt die Frequenz wohl gerne auch mal bei über 500 Hz.


    Ich kann mir jetzt nicht vorstellen, dass ein aus 230 V Netzspannung generierter Gleichstrom (Brückengleichrichter?) mit 50 Hz hier genügend Spielraum lässt. Selbst mit Glättungskondensator wird das im Auge einer Kamera sehr abenteuerlich aussehen.


    Obgleich, im "Ergebnis"video eingangs sieht man erst einmal kein Flackern. Was ist also wirklich in dem vergossenen Kästchen drin und wie spielt dies mit dem Dimmer (Triac oder Thyristor als Lasttreiber) zusammen? Haben die Dimmer am Ausgang entsprechende Drosseln? In unseren LLT Dimmern sind anstatt normalen Drosseln eher massive Trafos verbaut.

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • Sagen wir es mal so: Es gibt durchaus LEDs die flackern. Es sind übrigens 100Hz. Aber du hast recht, selbst 300Hz kann man unter gewissen Umständen noch in den Augenwinkeln flackern sehen. Aber wenn es nicht die Hauptlichtquelle ist, hält sich das in Grenzen.

    Und wenn ein Kondensator drin ist, kann er theoretisch auch hinter einem Widerstand sein.

    Fragen über Fragen.

    Aber vielleicht kann uns Jakobus mitteilen, wenn es knallt oder fischig riecht. Das war dann der Elko am Eingang.

  • ich melde mich dann aus dem Gefängnis, sollte unser Theatersaal wegen meiner Stripes abgebrannt sein. Vorerst funktioniert meine Lösung flickerfrei und zu meiner vollsten Zufriedenheit :)


    ... und heiß wird da nix, auch nicht der Gleichrichterknubbel ...


    Hätte ich gewusst,was ich hier losgetreten habe ... :rolleyes:


    Mir ging es lediglich darum, zu zeigen, wie man solche stripes "quick and dirty" an verschiedenen Versätzen der hauseigenen Dimmeranlage betreiben kann.


    So long, ich bin dann da erst mal raus ;)

    Einmal editiert, zuletzt von jakobus ()

  • Natürlich folgen diese ohne solch einen Kondensator jeder Spannungsänderung. Da die LEDs deutlich schneller sind, wird dies als Flackern empfunden. Netzbetreiber modulieren auch Datensignale auf und wenn auf dem Klo der Boiler angeht usw.


    Der Kondensator wenn er kaputt geht wirkt im ungünstigen Fall als Kurzschluss und bei einem 3KW Dimmer brennt vorher alles weg und danach kommt die Sicherung.


    Außerdem neigen solche Stripes zu Kurzschlüssen wenn man sie mechanisch belastet und eine Vorsicherung mit 1A in deinem Fall sorgt eben dafür das die Bude nicht abbrennt.


    Zu deinem LED Streifen wird es sicherlich ein Datenblatt geben und dort steht auch drin ob dieser dimmbar ist und mit welchen Verfahren.


    Man kann es so machen, aber richtig ist es so nicht.


    EDX-4 DMX RDM LED-Dimmerpack - eurolite


    Auch die Hersteller haben sich der Problematik in der Veranstaltungstechnik angenommen. Also es sind ohne weiteres Lösungen verfügbar.

    3 Mal editiert, zuletzt von marcoboy ()

  • Ich finde es immer sehr hilfreich wenn einer seine Erfahrungen, auch wenn es die einfache Lösung ist, weiter gibt. Danke an jakobus . Ich habe auch schon so manche Probleme mit den LEDs durch und war über gute Ideen dankbar.