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  4. Boxen Reparatur und Selbstbau

Verbindungen beim Lautsprecher Bau

  • laudsprecher
  • 19. Januar 2004 um 18:05
  • laudsprecher
    Beiträge
    53
    • 19. Januar 2004 um 18:05
    • #1

    Welche Holzverbindung soll man beim Lautsprecher selbstbau nehmen?
    Nagel , Schrauben , Stumpf , Nut mit fremder Feder , ............
    Was macht ihr ???
    Und welcher Klebstoff ist am besten ??

    Kein Licht Kein Ton wir kommen schon !!!

  • TheRogue
    Verifiziert
    Beiträge
    3.681
    • 19. Januar 2004 um 18:16
    • #2

    Hallo,
    also Nägel schonmal auf keinen Fall, da sie keinerlei praktischen Nutzen haben.

    Nut und Feder in Form von Lammellos wird oft verwendet. Wenn keine Lammellos verwendet werden, kann man Schrauben in Betracht dafür ziehen, die Bretter beim Zusammenbau zu fixieren (damit nichts verrutscht). Hinterher sollten auch diese wieder herausgenommen werden, wenn sie sich in Kantennähe befinden, damit man beim Abrunden mit der Oberfräse nicht die Schraubenköpfe mit wegfräst (entstandene Löcher mit Holzdübeln verschliessen und Spachtelmasse drüber).

    Zusammengehalten wird das ganze vom Leim, hoher Anpressdruck ist wichtig.

  • Kalle112
    Beiträge
    610
    • 19. Januar 2004 um 18:45
    • #3

    das mit dem schraubenrausziehen in kantennähe ist wirklich wichtig!
    :D:D:D

  • Fabs
    Beiträge
    465
    • 19. Januar 2004 um 23:11
    • #4

    sind die schrauben nur dazu da das beim zusammenbau nix verrutscht und gut angepreßt wird?

    das heißt es reicht auch wenn ich die platten einfach mit schraubzwingen gut fixiere..? dann spar ich mir nämlich lieber die schrauben und das anschließende verschließen der löcher :D


    die schrauben die nicht in kantennähe sind drinlassen oder haben die einen praktischen nutzen?

    Fabian

  • Thomas
    Verifiziert
    Beiträge
    10.847
    • 19. Januar 2004 um 23:53
    • #5

    japp die schrauben sind nur zum fixieren und für den anpressdruck beim leimen zuständig. danach sind sie mehr oder minder überflüssig...
    wenn du sehr viele lange schraubzwingen hast, kannst du es theoretisch auch damit zusammenpressen. ist aber besonders bei kompexen gehäusen schwierig und man kann kaum mehrere bretter auf einmal zusammenleimen ==> das bauen dauert länger...
    ich selbst benutze meist erst schrauben und danach löcher größer bohren und dübel einleimen. danach mit autospachtel zuspachteln... najo so wie es oben steht.
    geht schneller als erwartet und funktioniert ganz gut.

  • KlangTerrorist
    Beiträge
    5.988
    • 20. Januar 2004 um 03:10
    • #6
    Zitat von "TheRogue"

    Hallo,
    . Wenn keine Lammellos verwendet werden, kann man Schrauben in Betracht dafür ziehen, die Bretter beim Zusammenbau zu fixieren (damit nichts verrutscht). Hinterher sollten auch diese wieder herausgenommen werden, wenn sie sich in Kantennähe befinden, damit man beim Abrunden mit der Oberfräse nicht die Schraubenköpfe mit wegfräst


    warum nicht die schrauben leicht abfräsen?? bei uns funktioniert das wunderbar. danach mit 2 k spachtel drüber und mitm schleifer abrunden. geht schneller und die schrauben halten dadurch das gehäuse auch nochmal fester zusammen.

  • chb
    Beiträge
    895
    • 20. Januar 2004 um 07:54
    • #7
    Zitat von "KlangTerrorist"

    warum nicht die schrauben leicht abfräsen?? bei uns funktioniert das wunderbar. danach mit 2 k spachtel drüber und mitm schleifer abrunden. geht schneller und die schrauben halten dadurch das gehäuse auch nochmal fester zusammen.

    du gehst also mit der oberfräse über die schrauben?
    alles klar :(

  • DSH-Audio
    Beiträge
    1.176
    • 20. Januar 2004 um 09:36
    • #8

    Gibt auch ein paar kleine Trickswo mit kleinen Nägeln ohne Köpfe gearbeitet wird damit nix verrutscht. Als Druckmittel nehme ich (besonders bei Hörnern) am Liebsten ne Menge Spanngurte mit Kantenschutz und Holzlatten. Das ist dann einfach sehr viel Flexibler.
    Gruss Dirk

  • mischpultschorsch
    Profi
    Reaktionen
    9
    Beiträge
    3.503
    • 20. Januar 2004 um 09:48
    • #9

    Und als Leim nehme man am besten den guten "Allcon10" von Beko..
    Sollte an Griffmulden oder Steckerpanels was undicht sein, nehme man den Einkomponenten Klebe- und Dichtstoff "Tackon" aus selbem Hause...

  • berot
    Beiträge
    422
    • 20. Januar 2004 um 10:55
    • #10

    ich nehme

    Kleber: Weißleim (Holzkaltleim)

    Schrauben: 50er Spax zum Fixieren. Ich senke vorher an und lasse die Schrauben drin. Die versenkten Schraubenköpfe werden mit Spachtel verschlossen.

    Griffe und Panels werden generell mittels Oberfräse versenkt. Zusätzlich zu den Schrauben klebe ich sie mit Montagekleber ein. Das dichtet gut ab und hält nochmal zusätzlich.

    Lautsprecher montiere ich entweder mit Einschlagmuttern und Maschienenschrauben oder mit 6 x 45er Torx.

    Serviceklappen mit 6 x 45er Torx.

    Alle sagten: Das geht nicht.
    Dann kam einer, der wußte das nicht und hat's einfach gemacht.

    Einmal editiert, zuletzt von berot (23. Januar 2004 um 08:15)

  • twin
    Beiträge
    572
    • 20. Januar 2004 um 13:35
    • #11

    berot
    Da kann ich nur zustimmen. Genauso läuft das bei mir auch. Allerdings sollte man beim Holzleim darauf achten, dass es wasserfester ist. Es gibt nämlich auch Holzleim bei dem diese Garantie nicht gegeben wird!

    twin

    http://www.lautsprecher-technik.de

  • Dopolus
    Beiträge
    17
    • 20. Januar 2004 um 18:36
    • #12

    Es gibt doch diesen Schnellleim. Ist der eigendlich auch zum kleben von MDF geeignet? Geht bestimmt schneller mit dem kleben. :)

    Schlechte Musik verbessert sich nicht proportional zur Lautstärke...!

  • Lex2003
    Beiträge
    601
    • 20. Januar 2004 um 19:19
    • #13

    also ich habe gestern meinen sub geklebt und nicht geleimt.
    tja mein schreiner meinte zu mir das es schon lange so üblich ist und hat mir ne katusche kleber für inner silikonpistole mitgegeben.
    hält echt super geil das zeug. und damit kannste dann direkt auch kitten und abdichten.

    bloß von meinen finger will das scheiß zeug nicht mehr ab ;)

    Lex

  • DSH-Audio
    Beiträge
    1.176
    • 21. Januar 2004 um 09:33
    • #14

    Von der ganzen Leimgeschichte bin ich eigentlich ab, hab bessere Erfahrungen gemacht mit Montagekleber.
    Gruss Dirk

  • Dopolus
    Beiträge
    17
    • 21. Januar 2004 um 17:27
    • #15

    Danke
    Muss ich unbedingt mal ausprobieren. :lol:

    Schlechte Musik verbessert sich nicht proportional zur Lautstärke...!

  • ERICH
    Reaktionen
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    4.276
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    2
    • 21. Januar 2004 um 17:30
    • #16

    Eigentlich ist alles, was ihr genannt habt Kleber.
    Leim ist was natürliches!
    Mit Knochen und so.
    STINKT!

    Ich nehm immer Propellrleim (Was auch Kleber ist, strenggenommen).
    Hält gut. Noch keine Probleme gahabt, lässt sich nach dem Auftragen leicht mit nem, feuchten Lappen abwischen und wird später wasserfest.

    MfG


    ERICH

  • Michi
    Beiträge
    246
    Marktplatz Einträge
    1
    • 22. Januar 2004 um 12:07
    • #17

    Ich verwende den Konstruktionsklebstoff ferax 20

    Er ist leicht aufschäumend und lässt sich nach dem aushärten überschleifen und erspart das nachspachteln und das zeug hält bombenfest, kann man auch verwenden um Fließen an die wand zu kleben :D

    Mfg
    Michael

    Einmal editiert, zuletzt von Michi (22. Januar 2004 um 14:46)

  • Lex2003
    Beiträge
    601
    • 22. Januar 2004 um 14:27
    • #18
    Zitat von "Michi"

    Konstruktionsklebstoff ferax 20

    lässt sich nach dem aushärten überschleifen und erspart das nachspachteln

    ja das sind für mich auch die größten vorteile.
    den bei leim kann es einem passieren das der nach dem aushärten wie plastik ist. dann schleift sich das holz um den kleber herrum schneller weg als der kleber selber.

    Lex

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