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  • dr.Hans
  • 15. Juli 2004 um 17:18
  • dr.Hans
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    590
    • 15. Juli 2004 um 17:18
    • #1

    x

    Rettet den Wald, esst mehr Biber

    Einmal editiert, zuletzt von dr.Hans (18. August 2011 um 15:27)

  • Fat A
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    • 15. Juli 2004 um 18:02
    • #2

    Das klingt in der Tat sehr komisch! möchtest du jetzt eine Anleitung haben, wie man korrekt Raumresonanzen bekämpft? Ich mach das immer so: Nachdem ich mal geschaut habe, was mein kleiner Phonic PAA2 so zum Frequenzgang der PA sagt, stelle ich da mal so grobfahrlässig ein, was das Teil mir suggeriert. Danach nehme ich meine Lieblings-CD, spiele sie ab und korrigiere dann per Gehör nach, denn das ist immer die wichtigste Instanz.

    Dadurch hat du dann eh meist schon die Frequenzen gezogen, die dröhnen könnten, da dir das unangenehm bei deiner Lieblings-CD aufgefallen ist. Wenn es hallt, dann machste meistens garnix, ausser kilometerweise Molton aufhängen oder die Halle mit Leuten füllen.

  • wora
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    • 16. Juli 2004 um 18:01
    • #3

    tja, wenn es denn mit dem equalisieren nur so einfach wäre...

    meine beobachtung ist die:
    techniker mit viel übung und erfahrung stellen in der regel viel weniger am EQ ein als neulinge.
    das liegt daran, das man mit der zeit heraushört, welche klanglichen probleme man mit einem EQ wirklich beheben kann und welche nicht.

    ein EQ ist ein wichtiges werkzeug, aber oft wird einfach viel zu viel dran rumgespielt.

    aber wie soll man das in ein paar sätzen beschreiben?

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Fat A
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    • 16. Juli 2004 um 18:57
    • #4

    Ähm ja, das hätte ich vielleicht dazu schreiben sollen. Je besser die Pa ist und der Raum klingt (oder am besten Open Air), desto weniger muss man dran schrauben. Ich schau auch immer nur, wo der PAA starke Abweichungen zeigt, letzte Instanz ist aber immer das Ohr.

    Als Negativ-Beispiel sei auch folgender Threat gennant:

    http://www.pa-forum.de/paforum/viewtopic.php?t=19412

  • oliver derks_
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    • 16. Juli 2004 um 21:43
    • #5

    Thanx Andy!!!!!

    Der Threat hab ich gestern noch gesucht & nicht gefunden!
    Das ist mein No. 1/ Bullet of the week/ Top of the Pops weglach Theat mit einem gewissen Anspruch in Punkto Comedy

  • Fat A
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    • 17. Juli 2004 um 16:08
    • #6

    Olli: Gern geschehen! Sowas landet zum glück meist in der Zitatensammlung ;)

  • hell&dunkel
    Moderator
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    • 17. Juli 2004 um 18:31
    • #7

    Hat mich gerade wer nach mir gerufen?? :mrgreen:

    Armin

    Hier befindet sich i.d.R. die Signatur

  • TomyN
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    • 17. Juli 2004 um 18:38
    • #8

    zum Thema:
    Nimm einfach mal ne CD und viel Zeit. Spiel die CD ab, und mit den Eq Reglern. Da kriegt man einen ersten Eindruck, was wo passiert.
    Für die Raum Equalisation gibt es tausende von Methoden,
    - Anpassung mit CD Musik
    - Anpassung mit Reden ins Mikro
    - Einrauschen
    - Einmessen
    - Einpfeifen :shock: (ja, es gibt Leute, die machen das auch auf der Front)
    - etc..

    Tomy

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
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  • WolfgangK
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    • 22. Juli 2004 um 15:11
    • #9

    Hallo TomyN,

    ja, ich zum Beispiel. :shock:

    Hatte letztens ein paar mal eine aktive Craaft-Anlage mit je 4 Sub´s und 2 Tops je Seite. In Summe also rund 7kW aber nicht horngeladen und damit breit abstrahlend. Entsprechend hoch war die Rückkopplungsgefahr und beim Soundcheck pfiff es dann auch.

    Ich habe daraufhin mit der Hand am Fader hart an der Rückkopplungsgrenze die EQ´s für die PA eingestellt. Hat gut funktioniert und während des Auftritts war keine einzige Rückopplung da.

    ==> Frage: Welche anderen Möglichkeiten gibt´s, wenn die Rückkopplungen über die PA und nicht über die Monitore kommen?

    Viele Grüße
    Wolfgang

    Ton: Neuman KM18x, Yamaha DM7, LAB-Gruppen IPX/PLM+, Kling&Freitag CA1215, Line212, SWx15E, ...

    Licht: GrandMA 3 compact, GLP X4, ...

  • mischpultschorsch
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    • 22. Juli 2004 um 15:35
    • #10
    Zitat von "TomyN"

    - Einpfeifen :shock: (ja, es gibt Leute, die machen das auch auf der Front)

    In der Tat: Ich mach das auch hin und wieder bei kritischen Sprachbeschallungen, bei denen es weitaus mehr auf Feedbackfreiheit als auf das letzte Quentchen Klangqualität ankommt...

    Edit: Peinlichen Tippfehler korrigiert... :oops:

    Einmal editiert, zuletzt von mischpultschorsch (22. Juli 2004 um 15:57)

  • TomyN
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    • 22. Juli 2004 um 15:41
    • #11

    Ja, mach ich auch in solchen Situationen.

    Das Verfahren, das ich meinte, geht aber so:

    1. Ein Vocalmikro am Pult anstecken, irgendwo hinlegen, und mit einer Decke/Pullover etc. abdecken.
    2. Koppeln lassen. Die Bassfrequenz etwas absenken
    3. Punkt zwei mehrmals wiederholen.
    4. Mikro auf Stativ mit Rückseite zu Bühne/Boxen
    5. Koppeln lassen. Die koppelnde Frequenz (jetzt Mitten) absenken.
    6. Punkt 5 mehrmals wiederholen.
    7. Mikro auf Stativ zur Bühne/Boxen drehen.
    8. Koppel lassen, die koppelnde Frequenz absenken.
    9. Punkt 8 mehrmals wiederholen.
    10. Er hat dann noch die 12k und 16k leicht angehoben, weil 'da das 58er sowieso abfällt'.

    Tomy

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  • Seven
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    • 22. Juli 2004 um 15:52
    • #12

    Klar wird die Front "entkoppelt".
    Szenario:
    - kleine Halle
    - Sprachbeschallung, Amateurtheater
    - kein Budget (zumindest nicht für 4 Delaylines und 16 Funkstrecken)

    Paar Condenser und Grenzflächen auf die Bühne und dann Kompromiss zwischen erreichbarer Lautstärke und Sound finden.

    Und komm mir bitte keiner mit, "dann mach doch son Job net, wenn kein Geld für 16 Funkstrecken da ist"

  • mischpultschorsch
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    • 22. Juli 2004 um 16:00
    • #13
    Zitat von "TomyN"


    1. Ein Vocalmikro am Pult anstecken, irgendwo hinlegen, und mit einer Decke/Pullover etc. abdecken.
    2. Koppeln lassen. Die Bassfrequenz etwas absenken
    3. Punkt zwei mehrmals wiederholen.
    4. Mikro auf Stativ mit Rückseite zu Bühne/Boxen
    5. Koppeln lassen. Die koppelnde Frequenz (jetzt Mitten) absenken.
    6. Punkt 5 mehrmals wiederholen.
    7. Mikro auf Stativ zur Bühne/Boxen drehen.
    8. Koppel lassen, die koppelnde Frequenz absenken.
    9. Punkt 8 mehrmals wiederholen.
    10. Er hat dann noch die 12k und 16k leicht angehoben, weil 'da das 58er sowieso abfällt'.

    Alles anzeigen

    #

    :shock: Und diesen Act zieht heute noch jemand durch? Da dürften ja dann nach Punkt 10 so ziemlich alle Frequenzen gezogen sein....

  • TomyN
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    • 22. Juli 2004 um 16:10
    • #14

    Hi,

    ich habs nur mal im Übungsraum probiert, und da hat es nicht so recht funktioniert. Der Kollege war aber gut im Geschäft, und sein Sound war eigentlich immer gut. Er hat es mal in einem Workshop demonstriert, und da ging es total fix und das Resultat war überzeugend.

    Tomy

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  • TomyN
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    • 22. Juli 2004 um 16:13
    • #15

    Hi,

    ich habs nur mal im Übungsraum probiert, und da hat es nicht so recht funktioniert. Der Kollege war aber gut im Geschäft, und sein Sound war eigentlich immer gut. Er hat es mal in einem Workshop demonstriert, und da ging es total fix und das Resultat war überzeugend.

    Tomy

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  • andi.h
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    • 22. Juli 2004 um 16:24
    • #16

    Theoretisch (und wohl auch nur das!) müsste doch das ordentliche einpfeifen der Frontanlage über ein Meßmikrofon (also linear) das selbe Ergebnis liefern wie einrauschen, oder?
    Natürlich nur, wenn ich nicht jede Koppelfrequenz ganz runter ziehe sondern nur soweit wie nötig.
    Ich werde das vielleicht mal ausprobieren...

  • wora
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    • 22. Juli 2004 um 22:32
    • #17
    Zitat von "TomyN"

    Ja, mach ich auch in solchen Situationen.

    Das Verfahren, das ich meinte, geht aber so:

    1. Ein Vocalmikro am Pult anstecken, irgendwo hinlegen, und mit einer Decke/Pullover etc. abdecken.
    2. Koppeln lassen. Die Bassfrequenz etwas absenken
    3. Punkt zwei mehrmals wiederholen.
    4. Mikro auf Stativ mit Rückseite zu Bühne/Boxen
    5. Koppeln lassen. Die koppelnde Frequenz (jetzt Mitten) absenken.
    6. Punkt 5 mehrmals wiederholen.
    7. Mikro auf Stativ zur Bühne/Boxen drehen.
    8. Koppel lassen, die koppelnde Frequenz absenken.
    9. Punkt 8 mehrmals wiederholen.
    10. Er hat dann noch die 12k und 16k leicht angehoben, weil 'da das 58er sowieso abfällt'.

    Tomy

    Alles anzeigen

    hi tomy,

    mit einer ähnlichen vorgehensweise (nicht ganz so umfangreich) habe ich auch schon anlagen eingestellt, vor allem wenn ich bei nem kofferjob nix zum messen dabei hatte und der raum/anlage beschissen klang.

    ich habe damit auch schon gute ergebnisse erzielt.
    aber das ist nur meine "not-methode"...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • WolfgangK
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    531
    • 23. Juli 2004 um 11:12
    • #18

    Hallo,

    der dr.hans wollte eingangs mal wissen, was man alles so mit EQ´s machen kann. Nun, einpfeifen von Monitor- und PA-Anlagen.

    ... und was kann man noch alles mit den Dingern machen?

    z.B. den Klang einstellen (wobei ich meist nur bestimmte Frequenzen absenke und lediglich im Bassbereich ab und zu etwas booste)

    ... was noch?


    ps: kann ich mal die Urkunde von der Promotion und den Doktorhut von dr.hans sehen? :wink: (Ich will ja nicht aufdringlich werden, aber bestimmte Titel sind nunmal geschützt)

    Viele Grüße
    Wolfgang

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