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  5. IN EAR Monitoring

In Ear System

  • Seven
  • 5. Juli 2003 um 12:54
  • Seven
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    • 5. Juli 2003 um 12:54
    • #1

    Weiss net ob das hier das richtiges Brett ist, aber da es mit Monitor überschrieben ist, denke ich schon.

    Wir stehen davor uns mit Band ein komplettes In Ear Setup zuzulegen.
    Da wir natürlich alle Studenten sind und die Gigs noch nicht allzu dick daher kommen, ist das Budget die wichtigste Restriktive.

    Also ab welchem System macht es Sinn?
    Angeguggt hab ich mir mal IEM 1100 und 2200 von db technologies. Dann das IEM 300 von Sennheiser. Und dann noch PSM 200 und 400 von Shure.

    In der Mitte liegt jezz das Sennheiser System. Das PSM 200 kann man wohl nur mit 4 Systemen gleichzeitig betreiben. Bei uns werdens wireless 5 Stück. Das PSM 400 kost dann 300 € mehr als Sennheiser oder das 2200er. Und das billige db kann von features nicht so überzeugen.
    Oder sieht das jemand hier, der mit den Systemen arbeiten durfte, anders.

    Dann noch ne Frage. Oder mache ich hier einen Denkfehler:
    Wenn ich 2 Sender kaufe und die auf Mono laufen lasse, sende ich doch quasi 4 verschiedene Monitorsignale. Wenn ich nun jeweils 2 Receiver pro Sender laufen lasse und dort mono nur eines der beiden Signale abgreife, könnte ich mir doch zumindest anfangs 2 Sender sparen. Hätte zwar dann 4 Wege nur Mono, aber das ließe sich ja später durch Zukauf von weiteren Sendern beheben.

    Wir würden dann 16 Kanäle auf der Bühne splitten und mit eigenem Pult uns selber den Monitormix machen.

  • KREISS
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    • 5. Juli 2003 um 13:47
    • #2
    Zitat von "Seven"

    Dann noch ne Frage. Oder mache ich hier einen Denkfehler:
    Wenn ich 2 Sender kaufe und die auf Mono laufen lasse, sende ich doch quasi 4 verschiedene Monitorsignale. Wenn ich nun jeweils 2 Receiver pro Sender laufen lasse und dort mono nur eines der beiden Signale abgreife, könnte ich mir doch zumindest anfangs 2 Sender sparen. Hätte zwar dann 4 Wege nur Mono, aber das ließe sich ja später durch Zukauf von weiteren Sendern beheben.

    Denkfehler. Du sendest dann ein Monosignale je Frequenz und nicht zwei.
    Was problemlos funktioniert ist mehrere Empfänger über einen Sender zu speisen, allerdings dann nur mit einem gemeinsamen Mix.
    Möglich wäre noch einen Mix auf R und den anderen auf L zu pannen - Nachteil ist dann allerdings das Du nur einohrig hören kannst ( was aber nicht zwingend ein Nachteil sein muss ).

    Zu den angesprochenen Systemen: kenne ich alle nicht, da ich bisher nur mit PSM 600 / 700 oder Garwood gearbeitet habe.

    Einmal editiert, zuletzt von KREISS (5. Juli 2003 um 15:43)

  • Incognito
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    • 5. Juli 2003 um 15:15
    • #3

    Ich kann Kai nur zustimmen. Wir arbeiten jetzt seit ca. 2 Jahren mit dem IEM300 von Sennheiser. Bis auf dien hohen Stromverbrauch kann ich eigentlich nur positives berichten. Ich arbeite auch meistens nur mit einem Hörer, damit ich nicht ganz den Kontakt zum Publikum verliere...

    MfG,
    Incognito

  • Jochen Baltes
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    • 5. Juli 2003 um 15:40
    • #4

    Mit dem Sennheiser 300 IEM kannst Du über einen Sender zwei Mono-Signale schicken. Wenn Du dann mehrere Empfänger pro Sender hast, kannst Du mit Hilfe des Pan-Reglers am Empfänger auch die Signale getrennt empfangen.
    Daß man dann nur auf einem Ohr hören muß, stimmt nicht: Dafür gibts die Stereo-Focus-Umschaltung am Empfänger. Mit zwei Sendern kannst Du also vier Mono-Mixe verschicken und diese auf die vorhandene Anzahl Empfänger verteilen. Machen wir auch so, klappt wundabar.
    Das mit dem hohen Stromverbrauch stimmt leider: Procell hält bei Vollgas knapp über 4 Stunden.

    Viele Grüße von...

    Jochen

  • Seven
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    • 5. Juli 2003 um 20:48
    • #5

    Na supi einer sagt so einer sagt so.
    Auf der db Site ist es auf jeden Fall als Dual Mono Mode beschrieben:http://www.dbtechnologies.de/inear/beispiele.html
    Also da ist Beispiel I beschrieben, als die Möglichkeit die ich meinte.
    Aber genau dasselbe sollte ich doch erreichen, wenn ich die Sennheiser im Mono/Mix Mode fahre. Dort kann ich zwei Monosignal am Empfänger in der Relation regeln. Sprich entweder mehr links (zb. Band) oder mehr rechts (Vocals). Wenn ich nun aber zwei fertige Mixe auf L UND R schicke, dann kann ich ja bei Links oder Rechtsanschlag am Empfänger entweder den A ODER den B Mix hören. Und pro Sender sind doch schon beliebig viele Empfänger möglich.

    Vielleicht ist es jezz klarer was ich will, oder sieht da jemand immer noch einen Denkfehler????

    thx guys
    Seven

  • der onk
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    • 5. Juli 2003 um 21:59
    • #6

    Deine Überlegung ist schon richtig, Seven. Zwei eigenständige Mischungen bei Dual-Mono-Betrieb des EW300 ist natürlich ein Extrem, funktioniert aber tadellos.

    der onk

  • Seven
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    • 6. Juli 2003 um 13:00
    • #7

    eijo muss erstmal gehen. nach der saison bekommt dann jeder seinen stereo mix. aber erstmal is kein geld da..

  • ikli
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    • 6. Juli 2003 um 13:19
    • #8

    Also mal vorweg der PSM 200 ist kein Stereo taugliches IEM!!!

    Denn es hat zwar 2 Eingänge aber die werden nicht getrennt sondern am transmitter wieder zusammengebündelt gesendet!! Ein reines
    MONO-Signal!!

    Und das mit dem hohem Stromverbrauch kann man es so regeln!

    Es gibt mittlerweilen 9V akkus mit 270 mA/h

    Also bei mir halten die Dinger an einem PSM600R mind 4 Stunden!! Und das ist ne Menge!

    Bei anderen akkuformate gibt es mittlerweilen wie gesagt auch länger haltende Typen!!

    Ach ja seven, deine Überlegung ist astrein, und vom wirtschaftlichen gesehen gut durchdacht!!

    Erst Mono, und nach der Saison gibts, für besondere Lesitungen, ein Bonus
    IEM in Stereo :o :o

    :D:D

    :wink:

    Verkaufe: http://www.paforum.de/phpBB/market.php?mode=showarticle&zoneid=6&itemid=5928

  • der onk
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    • 6. Juli 2003 um 19:29
    • #9

    ... wobei ich persönlich (und da stehe ich nicht allein da) stereo für's IEM nicht gut finde, DENN:
    Was soll es bringen? Die meissten Signale sind eh Center gelegt, und bei extremerem pannig ist alles spiegelverkehrt, wenn man sich auf der Bühne mal umdreht. Außerdem kenne ich viele Leute, die mit nur einem Hörer spielen, um mehr vom Publikum mitzukriegen.
    Besser ist es da schon, jedem zwei Monomixe anzubieten. Einer ist z.B. die Summe, damit jeder Akteur auf der Bühne merkt, wie laut er im Kontext ist (hilft oft bei Leuten, die immer befürchten, sie wären zu leise). Der andere Monomix ist dann ein Mix aus allen, was der betreffende lauter haben möchte. Am Beltpack kann er dann nach belieben zwischen den Beiden mischungen überblenden.

    Gut mix
    der onk

  • Seven
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    • 6. Juli 2003 um 19:32
    • #10

    :evil::evil::evil::evil::evil::evil::evil:

    So das Projekt ist dann wohl dank der Gitarristen gekippt. Die beiden "können" nicht mit In Ear spielen, da sie sonst keine Kontrolle über ihren Amp hätten und außerdem sei es zu teuer und das Geld könnte man doch viel besser in NOCH EINEN Amp stecken.

    Na danke Jungs. Aber trotzdem schön diskutiert...

  • der onk
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    • 6. Juli 2003 um 20:11
    • #11

    ... singen wohl nicht, die beiden Gitarristen - oder schlecht ;)

    Als Klampfisti darf ich hierzu mal anmerken, daß trotz meiner Liebe zu lauten Röhrenamps der Monitorsound (und oft auch der FOH-Sound) unter diesen Schreihälsen doch extrem leidet. Man muß sich natürlich an das IEM gewöhnen, ganz klar. Letztlich muß ich aber zugeben, daß ich vor IEM noch nie einen dermaßen guten, detaillierten und lautstärkemäßig angenehmen Monitorsound hatte. Also im Hinblick auf die Band (besteht ja angeblich aus mehr als E-Gitarristen) sollten die Gitarristen nochmal über ihre Haltung nachdenken. Zumal ja konventionelles Monitoring keinesfalls billiger (Amps, EQ, Boxen, Kabel, pipapo) aber wesentlich aufwendiger vom handling ist.

    der onk

  • Seven
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    • 6. Juli 2003 um 22:23
    • #12

    Ich spiele halt seit 4 Jahren mit IEM. Aber als Drummer bin ich kabelgebunden günstig dabei. Aber ich schaffe es nicht die Jungs ALLE zu überzeugen. Dabei ist alleine das Argument, eine nicht gesundheitsschädliche Bühnenlautstärke zu erreichen um sich nicht mit Mitte Zwanzig schon die Ohren zu zerstören, für mich Grund genug. Aber wenn man in seine eigene Gesundheit nicht investieren will.

    Normalerweise wird ja eine Firma gebucht, die auch Wedges, Amps etc mitbringt. Aber ich denke es ist unserem Sound nur zuträglich, wenn wir die Bühnenlautstärke auf ein Minimum senken und außerdem den Mischer entlasten, wenn er nicht mehr FoH UND Monitor machen muss, wie meist bei unseren Gigs.

    Aber gut, dann bleiben wir eben beim Status Quo und verbessern uns nicht. Dafür kaufen wir NOCH einen Vollröhrenamp mit noch mehr Kanälen und noch mehr Watt. Klasse. :o :o :o

    Aber das ist echt normale Härte bei uns. Wenn die Gitarristen meinen, der Gesamtsound wäre zu leise dann machen sie sich lauter, weil ja dann automatisch alles lauter wird und natürlich auch besser und schöner.

    Bei solchen Argumentationen bekomm ich echt manchmal einen zuviel.

  • PA-Peter
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    • 6. Juli 2003 um 23:24
    • #13

    Auch wenn die Entscheidung bereits gefallen ist, noch eine kleine Anmerkung von mir:
    Also das mit dem einen Hörer klappt echt nur gut, wenn der Bühnenpegel
    seeeeeh moderat ist!! I.d.R. mische ich in den IEM-Mix noch 2 Keulen rein, die das Publikum ein wenig "präsenter" im Mix machen. Die Mucker sind super zufrieden damit und freuen sich, das auch die Zurufe aus dem Publikum funzen!
    Wenn wir IEM in Stereo fahren, gibts sogar ne Ortung von Zurufen o.ä.

    PA-Peter
    ****
    http://www.rieckmedia.com

  • KREISS
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    4.542
    • 7. Juli 2003 um 00:58
    • #14
    Zitat von "PA-Peter"


    Also das mit dem einen Hörer klappt echt nur gut, wenn der Bühnenpegel
    seeeeeh moderat ist!! I.d.R. mische ich in den IEM-Mix noch 2 Keulen rein, die das Publikum ein wenig "präsenter" im Mix machen. Die Mucker sind super zufrieden damit und freuen sich, das auch die Zurufe aus dem Publikum funzen!.

    Nun, das man etwas Ambient zumischt sollte eigentlich jedem klar sein der IEM`S mischt.

    Zitat von "PA-Peter"


    Wenn wir IEM in Stereo fahren, gibts sogar ne Ortung von Zurufen o.ä.

    Stereo und Ortung ist sehr fragwürdig, da die Ortung wohl kaum Jemand im Stereobild mitfahren wird...

  • Hubert Barth
    Profi
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    1.416
    • 7. Juli 2003 um 17:53
    • #15

    Schade das. Ich hätte zur IEM 2200 gegriffen, die kann alles was die anderen Anlagen können auch, rauscht dabei deutlich weniger als die Shure und die Akkustandzeiten sind auch verbessert.
    Ich bin jetzt seit fast 3 Jahren mit IEM 2000, bzw. IEM 2200 unterwegs.

  • DJheini 16. Februar 2021 um 13:55

    Hat das Thema aus dem Forum Boxen und Amps nach IN EAR Monitoring verschoben.

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